Nummer: 1974 Erschienen: 01.06.1999   Kalenderwoche: 25 Seiten: 63 Innenillus: Preis: 3,00 DM Preis seit 2001 in €:

Hetzjagd am Black Hole
Eine Superintelligenz in Gefahr - MATERIA wird aktiv
Rainer Castor

Zyklus:  

30 - MATERIA - Hefte: 1950 - 1999 - Handlungszeit: August 1290 - Mai 1291 NGZ (4877 - 4878 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  08 - Thoregon / Hefte: 1800 - 2199 / Zyklen: 27 - 32 / Handlungszeit: 1288 NGZ (4875 n.Chr.) - 1312 NGZ (4899 n.Chr.)
Örtlichkeiten: Zentrumssektor               
Zeitraum: Januar 1291 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 4399124603003
EAN 2: 91974
Ausstattung: 
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

 
Die Hauptpersonen
Blo Rakane Die zwei Gehirne des Haluters stehen in permanentem Dialog
Monkey Auf Gefühlsregungen scheint der Oxtorner keinen Wert zu legen
Gucky Wieder einmal findet der Mausbiber neue Freunde in der Not
Shabazza An Bord von MATERIA sieht sich der Gestalter in der "zweiten Reihe"
Ki thaRao Als Letztgeborener sieht der Errante die Zukunft seines Volkes an neuer Stelle

Allgemein
Titelbildzeichner: Ralph Voltz
Innenilluszeichner: Alfred Kelsner   
Kommentar / Computer: Rainer Castor: MATERIA vs. ES
PR-Kommunikation: Perry Rhodan Weltcon 2000
Statistiken:
Witzrakete:
Leserbriefe: Klaus Lambertz / Uwe Dietzel / Anton Berger / Werner Wilden / Sam Walter / A.Kling / Udo Heijligen / Stefan Stapf / Paulus Pfeil / Dr.Eckart Fuchs / Andreas Rieser / Hartmut König / Diethelm Glaser / Christian Matz / Bernd Rinnerthaler
LKSgrafik:
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Carit     Dolans      Drugun-Umsetzer     Emotio-Simulator     Heliotisches Bollwerk     Jii'Nevever     Kytoma                                           
Computerecke:
Preisauschreiben:
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Journal
Journaldaten: Nr.: 15 / Seite: 11
Journalgrafik: Abbildung: Planetary Society
Journaltitel: Rüdiger Vaas: Die dunklen Herzen der Galaxien / Matthias Pätzhold: Frage und Antwort / ?: Mikroskopische Wasserkanäle für die Nanotechnologie
Journalnews: Rüdiger Vaas: Bewölkung auf einem braunen Zwerg / Geräusche aus dem All / Fragment vom Killermeteoriten

Clubnachrichten
Clubdaten: Nr.: / Seiten:
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Report

Titelbild:


Reportdaten: Nr.: - Seiten: - Cartoon:
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Reportclubnachrichten:
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Innenillustrationen

Impressionen - Monkey und Wanderer
Zeichner:  Alfred Kelsner  
Seite:
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt


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© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt


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Inhaltsangabe

Blo Rakane, Gucky und Monkey beobachten sprachlos, wie MATERIA den Kunstplaneten von ES attackiert. ES setzt sich mit zwei, im Orbit geparkten Festungen zur Wehr. Ihres Aussehens nach, bezeichnet Blo Rakane die Gebilde als Schwarzlicht-Zapfen. Die von der Form terranischen Tannenzapfen nicht unähnlichen Gebilde, sind 110 km lang und haben einen Basisdurchmesser von 75 Kilometern. Guckys erster Impuls ist, der Superintelligenz zu helfen und die Kosmische Fabrik von innen zu beschädigen oder gar zu vernichten. Das Team erkennt jedoch bald, das es sich dabei um ein hoffnungsloses Unterfangen handelt. MATERIA ernsthaft zu beschädigen übersteigt die Möglichkeiten und Ausrüstung der Gruppe bei weitem - auch Ki thaRao muß dies eingestehen. Selbst der Plan, die Kosmische Fabrik wieder zu verlassen, stellt sich als fast unlösbares Problem dar. Zwar gibt es auf MATERIA Raumfahrzeuge zur Genüge, doch sind die meisten der Raumfahrzeuge entweder auf Robotsteuerung eingerichtet, oder wie der Walzenraumer Cairols, zu gut gesichert. Blo Rakane, Gucky und Monkey stehen also vor einem ernsten Problem. Die Drei einigen sich zunächst einmal auszuspähen, ob es in einem der vielen Hangars ein geeignetes Fluchtraumschiff gibt - ein hoffnungsvoller Kandidat ist Shabazzas SHWOBAN. Außerdem sollen so viele Informationen wie möglich über den Verbleib der ehemaligen SOL-Besatzung gesammelt werden. Falls es möglich ist, soll einer der wertvollen Zustandswandler, in denen der Ultimate Stoff aufbewahrt wird, ebenfalls bei der Flucht mitgenommen werden. Die Galaktiker und Erranten beginnen mit den Vorbereitungen..... (c) VPM Shabazza beobachtet den Kampf mit ES unter starker Anspannung, die sich bereits auf die Lamuuni Vögel übertragen hat. Die Superintelligenz erweist sich als stärker als angenommen. Cairol wird zusehends unbeherrschter, weil die Manöver hinter dem Ereignishorizont des Black-Holes, zu immer häufiger auftretenden Funktionsstörungen und Ausfällen führen. Die Wutausbrüche des Roboters sind jedoch nichts gemessen an den machtvollen Zornimpulsen Torr Samahos. Obwohl der Meister nicht körperlich anwesend ist, ist seine mentale Energie deutlich zu spüren. Cairol gibt sich gegenüber Shabazza kühl. Das Scheitern der zahlreichen Sabotageakte des Gestalters, könnte letzten Endes dazu führen, das Thoregon sich doch noch konstituiert. Genau dieses zu verhindern ist das Hauptziel Cairols und Torr Samahos. Als Shabazza bittet, sich vorübergehend in seinen Asteoridenkörper zurückziehen zu dürfen, wird ihm sein Wunsch gewährt. Der Stammkörper des Gestalters liegt in einem Hangar der Kosmischen Fabrik und ist energetisch fest mit dem Boden verbunden. Nur Torr Samaho kann die Fesselung lösen. Shabazza wird erneut klar, das er seinem Meister auf Gedeih und Verderben ausgeliefert ist.
Während Monkey in MATERIA unterwegs ist, um Sprengsätze zu legen die bei einer Flucht für Verwirrung sorgen sollen, espert Gucky unbemerkt in Shabazzas Gedanken. Der Mausbiber ließt wie in einem offenen Buch und erkennt mit voller Klarheit, welche Persönlichkeit hinter Shabazza steckt. Vor Zorn und Abscheu teleportiert Gucky in die Halle, in der Shabazzas Asteoridenkörper untergebracht ist. Zum Glück hat der Gestalter Guckys Unbeherrschtheit nicht bemerkt und ist vollkommen mit sich selbst beschäftigt. Der Mausbiber fast den Entschluß Shabazza nach Rückkehr in seinen Wirtskörper zu überwältigen und zu entführen.
Bevor der Fluchtplan umgesetzt werden kann, muß sich Ki thaRao noch mit einem Verräter aus den eigenen Reihen auseinandersetzen - dann geht alles Schlag auf Schlag. Als ein erneuter Angriff von MATERIA auf Wanderer erfolgt, zündet Monkey die in der Fabrik verstreuten Bomben. Gucky nimmt einen der wertvollen Zustandswandler an sich, die den Ultimaten Stoff enthalten und löst spätestens mit dieser Aktion Generalalarm aus. Nun wird die Zeit knapp, denn Cairols Gegenaktionen würden jede Sekunde anlaufen. Während die Kosmischen Ingenieure Shabazzas SHWOBAN besetzen und zur Flucht vorbereiten, springt Gucky zurück in die Halle, wo Shabazza gerade in seinen Wirtskörper zurückkehrt. Völlig verwirrt registriert Shabazza Guckys Anwesenheit und kann von dem Mausbiber überwältigt werden.
Als die Erranten die SHWOBAN starten und MATERIA verlassen, wird das Schiff von einer Explosion zerrissen. Cairol hat einen versteckten Sprengsatz an Bord von Shabazzas Schiff aktiviert und das Schiff zerstört. Ihrer Fluchtmöglichkeit beraubt, weichen die 3 Galaktiker auf einen Alternativplan aus und entern eines der Diskusschiffe der Kosmischen Fabrik. In letzter Sekunde können die 3 Galaktiker entkommen. Mit Shabazza und dem Ultimaten Stoff werden sie von der SOL aufgenommen, wo Rhodan voller Sorge bereits auf seiner Freunde wartet. Zu guter Letzt gibt es die tröstende Erkenntnis, das die Kosmischen Ingenieure bei der Explosion der SHWOBAN nicht in den Tod sondern in eine neue Zustandsform übergegangen sind. Die Bewußtseine der Erranten sind mit den Querionen verschmolzen und so zu ihren Brüdern zurückgekehrt.

 
Rezension

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Inhaltsangabe 2


Kommentar / Computer

MATERIA vs. ES

Daß Superintelligenzen weder »allmächtig« noch »unverwundbar« sind, wurde den Terranern bei ihren Kontakten mit ES relativ schnell klargemacht: Schon im Jahr 2042 mußten sie dem Unsterblichen von Wanderer zur Seite stehen, weil ES mit seiner Kunstwelt in den Einflußbereich einer Überlappung zum »Roten Universum« der Druuf geriet und dabei in den Halbraum eingebettet wurde, was die Hilfe von außen erforderlich machte. Im Verlauf dieses Geschehens büßte das Fiktivwesen laut eigener Aussage einen Großteil seiner »psychischen Masse« ein; Eiris nannte ES seinerzeit das Verlorene, »raumzeitliche Stabilisierungsenergie«. Es sollte nicht die einzige Hilfeleistung bleiben: Zuletzt bedurfte es 1174 NGZ der Vitalenergien der Zellaktivatoren, um den Verwirrungszustand von ES infolge der Manipulationen Taurecs mit DORIFERS Psionischen Informationsquanten zu beseitigen. Nicht mal 120 Jahre sind seither vergangen, für ein Geschöpf wie ES möglicherweise kaum mehr als ein Wimpernschlag - sofern eine solche Aussage bei einem »überzeitlichen« Wesen wie ES, in dem die Vereinigung von Millionen entstofflichter Intelligenzen zum akkumulierten Kollektivbewußtsein einer uralten Zivilisation führte, überhaupt gemacht werden kann …
 
Einzelheiten sind unbekannt, aber es zeichnet sich ab, daß ES mit Thoregon in Verbindung steht, vielleicht sogar zum geheimnisvollen »Rat von Thoregon« gehört. Da dessen Aktivitäten seit mindestens rund 100.000 Jahren laufen und die Terraner offensichtlich seit langem als sechstes Thoregon-Volk vorgesehen waren, ist es angebracht, ein zeitliches Raster zu entwerfen: Rückwirkend gesehen, muß sich eine solche Entwicklung mindestens schon abgezeichnet haben, als es die Terraner mit dem Schwarm zu tun hatten und es kurz darauf zum »Kosmischen Schachspiel« zwischen ES und Anti-ES kam. Zu jener Zeit lief andererseits aber auch schon die Auseinandersetzung von ES mit Seth-Apophis (eine erste »indirekte« Konfrontation zwischen beiden läßt sich immerhin bis zum Invasionsversuch der Horden von Garbesch vor rund 1,2 Millionen Jahren zurückverfolgen!), und durch die raumzeitliche Kausalschleife, in die unter anderem die Nakken eingebunden waren, wurde parallel dazu ein mehr als 50.000 Jahre umspannender Bezug zu ESTARTU und die ES-Verwirrung geschaffen. Daß Dinge wie Sporenschiffe, Ritter der Tiefe, Frostrubin alias TRIICLE-9, Endlose Armada, Aktivierung der Chronofossilien, ja sogar eine manipulierte Materiequelle sowie die Aufhebung dieser Manipulation in den Komplex hineinspielen, macht die Angelegenheit kaum leichter zu durchschauen. Nicht zuletzt müssen ES' Aktivitäten im Rahmen der »Revitalisierung« des Arresums, der »anderen Möbius-Seite« des Standarduniversums, ebenfalls berücksichtigt werden - immerhin erwies sich dieses als »Großer Plan«, bei dem die aus Aphilikern hervorgegangenen, in Konzepte umgewandelten und von ES zeitweise integrierten Bewußtseine von 20 Milliarden Menschen ihrer endgültigen Bestimmung zugeführt wurden.
 
All das vor dem Hintergrund, daß ES, als mutmaßliches Thoregon-Ratsmitglied (oder zumindest über die Aktivitäten informierte>Superintelligenz), bereits über Dinge informiert war beziehungsweise sogar steuerte, als Perry Rhodan und seinen Terranern nicht mal das »Zwiebelschalenmodell« bekannt war ! Der Rückzug von ES unter den Ereignishorizont des Dengejaa Uveso mag auf den ersten Blick sonderbar anmuten, doch eingedenk der nur »kurze Zeit« zurückliegenden Ereignisse sowie der von MATERIA eingesetzten Möglichkeiten wird das Verhalten eher nachvollziehbar. Was beim Ringen zwischen MATERIA und Wanderer mit ES im einzelnen vor sich geht, bleibt den Beobachtern verschlossen; mit Blick auf die gemachten Erfahrungen bei früheren Situationen könnte es allerdings mit einem Angriff auf Eiris zu tun haben. Schon die Tatsache, daß MATERIA knapp vor dem Erfolg steht, macht deutlich, daß es hier um kosmisch Bedeutsames geht: Mit kosmokratischen Mitteln (!) wird gegen eine Superintelligenz vorgegangen, die eigentlich eher auf der Seite der Kosmokraten stehend eingeschätzt wurde. Wobei dies eine mit Vorsicht formulierte Angelegenheit sein müßte.
 
Das insgesamt eher ambivalente Verhalten und geheimnisvolle Gebaren von ES, nicht zuletzt mit Blick auf den »Dritten Weg« seiner »Schwester« ESTARTU, erschwert eine klare Beurteilung. Daß die Kosmokraten und ihre Beauftragten bei der Auswahl ihrer Mittel und Methoden im »Kampf für die Ordnung« keineswegs zimperlich sind, ist keine neue Erkenntnis: Die Manipulation der Materiequelle, unter anderem mit der Folge von Weltraumbeben, hat es bewiesen. Klar ist auch, daß »man« jenseits der Materiequellen Probleme hat, Dinge des Standarduniversums und vor allem seiner Bewohner korrekt einzuschätzen - was aber auf Gegenseitigkeit beruht. Unter Berücksichtigung des oben grob erstellten »Zeitrasters« sowie der Vermutung, daß die Brücke in die Unendlichkeit unter Umständen ein sehr viel älteres Artefakt sein könnte, dessen sich Thoregon »nur« bedingt, stellt sich die Frage, ob ES vielleicht die Rolle eines »Doppelagenten« eingenommen hat: Scheinbar auf der Seite der Kosmokraten stehend, tatsächlich jedoch Mitglied im Rat von Thoregon, wurden mit dem Konstituierenden Jahr quasi die Karten aufgedeckt. Wer letztlich den »Topf« einstreichen kann, darf mit Spannung verfolgt werden ...
 
Apropos 1974: Schon kurze Zeit nach der Erstaufführung ist der Film »The Exorcist« einer der größten Kinoerfolge in den USA; die Sowjetunion weist den Regimekritiker Alexander Solschenizyn aus; der Jazzmusiker Duke Ellington stirbt; Deutschland wird Fußballweltmeister; Muhammad Ali verteidigt in Kinshasa (Zaire) seinen Box-Schwergewichts-Weltmeistertitel gegen George Foreman

Rainer Castor

   
NATHAN

    
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