Titelbild PR 1951 © Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt
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Rubrik:
Personen
Unterrubrik 1:
Unterrubrik 2:
Unterrubrik 3:
Unterrubrik 4:
Erstnennung Zyklus:
29 - Der Sechste Bote
Nennungen in Zyklus:
Eintragsdatum:
-
Letzte Änderung:
29.09.2017

PR-Heft:
Auflage:

Folge:

Report in PR-Heft:
Glossar in PR-Heft:
1927 / 1944 / 1959 / 1985 / 2000 / 2015 / 2166 / 2220 / 2667
Computer / Kommentar:
2157   2158           
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Monkey
Alias
Monkey
Verweise:

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Der TLD-Agent gehört zum Volk der Oxtorner - dabei handelt es sich um an ihre Umwelt angepaßte Kolonialterraner, die unter einer Schwerkraft von 3,4 Gravos aufwachsen. Monkey ist 1,99 Meter groß, seine Hautfarbe ist oliv, sein Kopf absolut kahl. Bei einem Unfall verlor der Agent sein Augenlicht. Aufgrund des besonderen Metabolismus der Oxtorner konnten die Augen nicht durch ein Klonverfahren ersetzt werden. Statt dessen trägt Monkey zwei anthrazitfarbene Implantate; sie sind kreisrund und durchmessen vier Zentimeter. Bevor der TLD-Tower in die Galaxis DaGlausch versetzt wurde, gehörte Monkey zur streng geheimen Abteilung Null; er hat eine spezielle "Killer-Laufbahn" durchlaufen und hat in der Gruppe um Perry Rhodan gewissermaßen die Funktion eines "Aufpassers" inne, dazu hatte ihn Gia de Moleon, die Chefin des Terranischen Liga-Dienstes, eingesetzt. Bei Rhodans Zophengorn-Expedition und bei der Eroberung der SOL bewährte sich Monkey gleich mehrfach, danach schloß er sich den Freiwilligen an, die Rhodan bei der Reise mit der SOL begleiten wollen.
 
Die Kompetenz des humorlosen Einzelgängers wird nicht in Frage gestellt; aufgrund seiner nüchternen Art und seiner unbekannten Vergangenheit hat er sich bislang aber keine Freunde gemacht. Unter der Leitung des Oxtorners ist die Neue USO entstanden, eine schlagkräftige Agentenorganisation nach altem Vorbild. Monkey ist gebürtiger Oxtorner, ein an 4,8 Gravos gewöhnter Umweltangepaßter. 1,99 Meter groß, olivfarbene Haut, unbehaart. Durch einen Unfall verlor er sein Augenlicht; aufgrund der Art der Verletzung konnten die Augen nicht mehr durch eine Klonreplik ersetzt werden. Seitdem trägt er höchst seltsam anmutende, anthrazitfarbene Implantate, die ihn für einen Außenstehenden zuerst in die Nähe eines Androiden oder gar Roboters rücken. Die Implantate sind bei vier Zentimetern Durchmesser kreisrund und erinnern an Kameraobjektive; mit Augen im menschlichen Sinne haben sie keinerlei Ähnlichkeit.
 
Monkey hat über diese Implantate die Möglichkeit zuschaltbarer Mikroskop-, Teleskop- und Infrarotfunktionen. Zudem können Szenen gespeichert und jederzeit wiederholt werden. Monkey handelt pflichtbewußt und zielorientiert, auch wenn er dafür über Leichen gehen würde. Humor scheint er nicht zu kennen. Erst aktuell erhielt er von Lotho Keraete, dem Boten von ES, einen Zellaktivator, der ihm die relative Unsterblichkeit gewährt. Seine erste Reaktion war, das abzulehnen. (Haensel-Definition) Später, als es zum Zweckbündnis der Arkoniden und Terraner gegen SEELENQUELL kommt, hilft die Neue USO und ihre Spezialisten im Kampf gegen die negative Superintelligenz. Monkeys persönlicher Erfolg ist es unter anderem, Julian Tifflor aus der Versklavung SEELENQUELLS zu befreien.
 
(->PR ab 1926)
 
Glossareintrag inn PR 2166:
Der am 29. Januar 1243 NGZ geborene Oxtomer ist 1,99 Meter groß; seine Schultern sind rund 1,20 Meter breit. Unter Standardgravitation beträgt sein Körpergewicht rund 750 Kilogramm. Monkeys Haut ist oliv und absolut haarios. Als umweltangepasster Bewohner der Extremwelt Oxtome ist er an eine Schwerkraft von 4,8 Gravos gewöhnt; er besitzt eine so genannte Kompaktkonstitution. Seine Knochen und Muskeln besitzen die Stabilität von Stahlplastik, so dass die vergleichsweise unauffällige Körpergröße über seine titanischen Kräfte hinwegtäuscht.
 
Monkey verlor bei einem Unfall sein Augenlicht. Aufgrund des besonderen Metabolismus der Oxtorner und aufgrund der schweren Art der Verletzung konnten die Augen nicht durch eine Nachbildung ersetzt werden. Stattdessen trägt Monkey zwei höchst seltsam wirkende, anthrazitfarbene Implantate, die ihn manchmal aussehen lassen wie einen Roboter, den man als Menschen verkleidet hat.
 
Als Mitglied des Terranischen Liga-Dienstes gehörte der Oxtorner zur streng geheimen Abteilung Null. Diese wurde zu einer Zeit gegründet, als die Liga Freier Terraner nach galaktischer Macht strebte. Mitglieder der Abteilung Null wurden zum Töten ausgebildet, waren also nichts anderes als Killer. Monkey weigert sich in der Regel, über das Thema zu sprechen; er hat jedoch niemals einen Mord ausgeführt. Zusammen mit dem TLD-Tower wurde Monkey in die Galaxis DaGlausch versetzt, nahm dort unter anderem an Perry Rhodans Zophengorn-Expedition und bei der Eroberung der SOL teil. Dabei bewährte er sich gleich mehrfach, danach schloss er sich den Freiwilligen an, die Rhodan bei der Reise mit der SOL begleiteten. Die Kompetenz des humorlosen Einzelgängers wurde nie in Frage gestellt; aufgrund seiner nüchternen Art und seiner unbekannten Vergangenheit machte er sich aber keine Freunde.
 
Am 9. Juni 1291 NGZ erhielt er auf dem Planeten Camelot einen Zellaktivator. Seit Januar 1292 NGZ ist Monkey Chef der Neuen USO.


Quellen: Glossareintrag in PR 1927 / 1944 / 1959 / 1984 / 2000 / 2015 / 2166 / 2220 / 2667
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Der TLD-Agent gehört zum Volk der Oxtorner - dabei handelt es sich um an ihre Umwelt angepaßte Kolonialterraner, die unter einer Schwerkraft von 3,4 Gravos aufwachsen. Monkey ist 1,99 Meter groß, seine Hautfarbe ist oliv, sein Kopf absolut kahl. Bei einem Unfall verlor der Agent sein Augenlicht. Aufgrund des besonderen Metabolismus der Oxtorner konnten die Augen nicht durch ein Klonverfahren ersetzt werden. Statt dessen trägt Monkey zwei anthrazitfarbene Implantate; sie sind kreisrund und durchmessen vier Zentimeter. Bevor der TLD-Tower in die Galaxis DaGlausch versetzt wurde, gehörte Monkey zur streng geheimen Abteilung Null; er hat eine spezielle "Killer-Laufbahn" durchlaufen und hat in der Gruppe um Perry Rhodan gewissermaßen die Funktion eines "Aufpassers" inne, dazu hatte ihn Gia de Moleon, die Chefin des Terranischen Liga-Dienstes, eingesetzt. Bei Rhodans Zophengorn-Expedition und bei der Eroberung der SOL bewährte sich Monkey gleich mehrfach, danach schloß er sich den Freiwilligen an, die Rhodan bei der Reise mit der SOL begleiten wollen.
 
Die Kompetenz des humorlosen Einzelgängers wird nicht in Frage gestellt; aufgrund seiner nüchternen Art und seiner unbekannten Vergangenheit hat er sich bislang aber keine Freunde gemacht. Unter der Leitung des Oxtorners ist die Neue USO entstanden, eine schlagkräftige Agentenorganisation nach altem Vorbild. Monkey ist gebürtiger Oxtorner, ein an 4,8 Gravos gewöhnter Umweltangepaßter. 1,99 Meter groß, olivfarbene Haut, unbehaart. Durch einen Unfall verlor er sein Augenlicht; aufgrund der Art der Verletzung konnten die Augen nicht mehr durch eine Klonreplik ersetzt werden. Seitdem trägt er höchst seltsam anmutende, anthrazitfarbene Implantate, die ihn für einen Außenstehenden zuerst in die Nähe eines Androiden oder gar Roboters rücken. Die Implantate sind bei vier Zentimetern Durchmesser kreisrund und erinnern an Kameraobjektive; mit Augen im menschlichen Sinne haben sie keinerlei Ähnlichkeit.
 
Monkey hat über diese Implantate die Möglichkeit zuschaltbarer Mikroskop-, Teleskop- und Infrarotfunktionen. Zudem können Szenen gespeichert und jederzeit wiederholt werden. Monkey handelt pflichtbewußt und zielorientiert, auch wenn er dafür über Leichen gehen würde. Humor scheint er nicht zu kennen. Erst aktuell erhielt er von Lotho Keraete, dem Boten von ES, einen Zellaktivator, der ihm die relative Unsterblichkeit gewährt. Seine erste Reaktion war, das abzulehnen. (Haensel-Definition) Später, als es zum Zweckbündnis der Arkoniden und Terraner gegen SEELENQUELL kommt, hilft die Neue USO und ihre Spezialisten im Kampf gegen die negative Superintelligenz. Monkeys persönlicher Erfolg ist es unter anderem, Julian Tifflor aus der Versklavung SEELENQUELLS zu befreien.
 
(->PR ab 1926)
 
Glossareintrag inn PR 2166:
Der am 29. Januar 1243 NGZ geborene Oxtomer ist 1,99 Meter groß; seine Schultern sind rund 1,20 Meter breit. Unter Standardgravitation beträgt sein Körpergewicht rund 750 Kilogramm. Monkeys Haut ist oliv und absolut haarios. Als umweltangepasster Bewohner der Extremwelt Oxtome ist er an eine Schwerkraft von 4,8 Gravos gewöhnt; er besitzt eine so genannte Kompaktkonstitution. Seine Knochen und Muskeln besitzen die Stabilität von Stahlplastik, so dass die vergleichsweise unauffällige Körpergröße über seine titanischen Kräfte hinwegtäuscht.
 
Monkey verlor bei einem Unfall sein Augenlicht. Aufgrund des besonderen Metabolismus der Oxtorner und aufgrund der schweren Art der Verletzung konnten die Augen nicht durch eine Nachbildung ersetzt werden. Stattdessen trägt Monkey zwei höchst seltsam wirkende, anthrazitfarbene Implantate, die ihn manchmal aussehen lassen wie einen Roboter, den man als Menschen verkleidet hat.
 
Als Mitglied des Terranischen Liga-Dienstes gehörte der Oxtorner zur streng geheimen Abteilung Null. Diese wurde zu einer Zeit gegründet, als die Liga Freier Terraner nach galaktischer Macht strebte. Mitglieder der Abteilung Null wurden zum Töten ausgebildet, waren also nichts anderes als Killer. Monkey weigert sich in der Regel, über das Thema zu sprechen; er hat jedoch niemals einen Mord ausgeführt. Zusammen mit dem TLD-Tower wurde Monkey in die Galaxis DaGlausch versetzt, nahm dort unter anderem an Perry Rhodans Zophengorn-Expedition und bei der Eroberung der SOL teil. Dabei bewährte er sich gleich mehrfach, danach schloss er sich den Freiwilligen an, die Rhodan bei der Reise mit der SOL begleiteten. Die Kompetenz des humorlosen Einzelgängers wurde nie in Frage gestellt; aufgrund seiner nüchternen Art und seiner unbekannten Vergangenheit machte er sich aber keine Freunde.
 
Am 9. Juni 1291 NGZ erhielt er auf dem Planeten Camelot einen Zellaktivator. Seit Januar 1292 NGZ ist Monkey Chef der Neuen USO.


Quellen: PR 1926, PR 1950, PR 1951, PR 1959, PR 1972, PR 1974, PR 1999, PR 2000, PR 2012, PR 2015, PR 2031, PR 2055, PR 2083, PR 2090, PR 2126, PR 2127, PR 2149, PR 2156, PR 2157, PR 2158, PR 2159, PR 2166, PR 2167, PR 2176, PR 2177, PR 2178 / PR 2179, PR 2180, PR 2327, PR 2337, PR 2512
Beschreibung 3 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 4 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 5 - Autor:


Quellen:

Titelbild PR 2127 © Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt

Impressionen Monkey und Wanderer PR 1974 - Innenillustration © Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt

Paricza Monkey PR 2127 - Innenillustration © Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt

Der Lordadmiral der USO (und Dron) PR 2512 - Innenillustration © Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt





Dazugehöriger Kommentar von Rainer Castor: Alaska Saedelaere und Monkey (I)

Unterschiedlicher könnten die beiden Männer nicht sein, die sich zum gemeinsamen Schritt durch den Zeitbrunnen entschlossen haben. Beide sind zwar Zellaktivatorträger und auf ihre jeweilige Art und Weise Einzelgänger, aber von ihrer grundsätzlichen Charakterisierung dennoch von ganz anderem Kaliber. Dass Monkey als umweltangepasster Oxtorner ohnehin ganz anders an Probleme und Aufgaben heranzugehen versteht, kommt in diesem Fall eher »erschwerend« hinzu. Er wurde am 29. Januar 1243 NGZ auf Oxtorne geboren und ist als an 4,8 Gravos gewöhnter Umweltangepasster bei einer Schulterbreite von rund 1,20 Metern 1,99 Meter groß. Das Körpergewicht beträgt unter Standardgravitation rund 750 Kilogramm. Die Diskrepanz zwischen ihrer hohen Körpermasse und ihrer Körpergröße verdanken die Oxtorner ihrer so genannten Kompaktkonstitution. Knochen und Muskeln erreichen die Stabilität von Stahlplastik, so dass die Körpergröße über die titanischen Kräfte der Oxtorner hinwegtäuscht. Der Grund- und Leistungsumsatz des Stoffwechsels und damit der Nährstoff- und Sauerstoffbedarf sind gegenüber einem Terraner deutlich erhöht. Wegen der extrem großen inneren Oberfläche der Lunge und einer erhöhten Sauerstoffbindekapazität des Blutes ist die Atemfrequenz dennoch im Regelfall niedriger als bei Normalterranern. Monkey verlor bei einem Unfall, der andere Wesen vermutlich in Atome zerblasen hätte, sein Augenlicht. Aufgrund des besonderen Metabolismus der Oxtorner und der Schwere der Verletzung konnten die Augen nicht durch eine Klonreplik ersetzt werden. Stattdessen trägt Monkey anthrazitfarbene Implantate aus SAC-Stahl. Sie sind kreisrund, durchmessen vier Zentimeter und gleichen Kameraobjektiven. Die künstlichen Augen sind ebenso widerstandsfähig wie der Körper eines Oxtorners und mit Mikroskop-, Teleskop-, Infrarot sowie Speicherfunktion ausgestattet. Monkey kann sich selbst also die Szenen, die er gesehen hat, jederzeit noch einmal vorspielen.
 
Er war ein Mitglied der streng geheimen, dann aufgelösten Abteilung Null. Die Entwicklung in der LFT ging ja eine Weile dahin, dass wieder nach galaktischer Macht gestrebt wurde. Aus diesem dunklen Kapitel stammt die (stets geleugnete) Abteilung Null desTerranischen Liga-Dienstes, deren Mitglieder zum Töten ausgebildet wurden. Sie waren damals nichts anderes als TLD-Killer. Monkey weigert sich in der Regel, über das Thema zu sprechen; den wenigen Äußerungen lässt sich jedoch entnehmen, dass die Abteilung Null niemals einen Mord begangen hat, er andererseits aber bei der entsprechenden »Notwendigkeit« nicht gezögert hätte, eine solche Tat zu begehen. Alle begegnen Monkey mit gehörigem Respekt, denn niemand kann ihn wirklich einschätzen. Jedem ist jedoch klar, dass ein ausgebildeter oxtornischer Killer tödlicher ist als selbst ein Haluter in Drangwäsche. Ein losgelassener Monkey wäre das ultimative Mordinstrument. Aber auch im normalen Leben gibt es mit Monkey keine Scherze und keinen Humor. Der Mann ist und bleibt ein Eisblock. Am 9. Juni 1291 NGZ übertrug Lotho Keraete ihm im Auftrag von ES auf dem Planeten Camelot den Zellaktivatorchip Mila Vandemars. Seit Januar 1292 NGZ ist er Chef der USO. Vor dem Aufbruch durch den Zeitbrunnen befand sich der Oxtorner auf Mimas in Behandlung, die Rekonvaleszenz dauerte an, denn Verwundungen von Quinthata-Dolchen sind keine normale Angelegenheit; dies hat auch Gucky schmerzlich erfahren müssen …
 
Der Terraner Alaska Saedelaere wurde in der Nacht vom 2. auf den 3. Dezember 3400 genau um Mitternacht geboren. Zwei Meter groß, hager, dunkelhaarig, strahlt der eigentlich recht schwach wirkende Körper eine geheimnisvolle Kraft aus.
Im Februar 3428 benutzte Saedelaere eine Transmitterverbindung zwischen den Planeten Bontong und Peruwall. Der Vorgang sollte ohne Zeitverlust verlaufen, Saedelaere kam aber erst vier Stunden später an. Während des Hyperraumdurchgangs stieß er mit einem anderen Wesen zusammen - einem Cappin, wie sich später herausstellte. Von diesem Zeitpunkt an war Saedelaere gezwungen, ständig eine Plastikmaske zu tragen. Das Fragment des Cappins hatte sich in seinem Gesicht festgesetzt, und jeder, der es sah, verfiel augenblicklich dem Wahnsinn. Alaska selbst schilderte dieses Gesicht als »sehr farbig und voll seltsamer Bewegungen«. (Nachzulesen sind all diese Geschehnisse im Band zwei der »Kosmos-Chroniken«.) In den Jahren nach dem Transmitterunfall entwickelte er sich zu einem der besten Logiker der Menschheit; kaum ein anderer konnte eine Gedankenkette so schnell zu Ende bringen wie er, so dass er Galbraith Deighton auffiel und SolAb-Mitglied wurde. Mit Hilfe des Cappinfragments, das heftig auf manche hyperenergetischen Vorgänge ansprach, zu leuchten begann und im Extremfall blitzartige Entladungen zeigte, wurde Alaska zu einem so genannten Cappinspürer.
 
Auf Gevonia begegnete Alaska Saedelaere Ende 3433 in der uralten Bäalol-Stadt Tapura erstmals Kytoma. Unweit einer psionisch aufgeladenen Säule, die keinen Schatten warf, trafen Atlan und Saedelaere das geheimnisvolle, magere und blinde Mädchen, das über großes Wissen zu verfügen schien und nicht unter dem Einfluss Ribald Corellos stand. Kytoma sagte Saedelaere voraus, dass er sie einst wieder sehen werde. In der Stadt Nimquo auf dem Schwarmplaneten GEPLA-11 begegnete Alaska Saedelaere dann im Juli 3442 dem Mädchen erneut. Sie hatte die Säule vom Planeten Gevonia an ihren Platz im Schwarm zurückgebracht, der nach Aussage des Mädchens seine ehemalige Funktion verloren habe und von mächtigen und bösartigen Wesen beherrscht werde.
Am 14. April 3443 erhielt Alaska vom Cyno Schmitt den Anzug der Vernichtung, verbunden mit der Prophezeiung, dass er das Kleidungsstück einesTagestragen und dann wissen werde, wozu es diene. 3531 erhielt er im Alter von 131 Jahren den jahrhundertelang ungenutzten Zellaktivator von Betty Toufry und wurde damit relativ unsterblich

Quellen: PR-Heft Nummer 2157
Dazugehöriger Kommentar von Rainer Castor: Alaska Saedelaere und Monkey (II)

Am 23. April 3581 »aktivierten« die Spezialisten der Nacht an Bord SOL ein Schwarzes Loch. Obwohl der Kelosker Dobrak Saedelaere davon abzuhalten versuchte, folgte er am 24. April 3581 den Spezialisten der Nacht in das Schwarze Loch, das danach erlosch. Saedelaere wurde durch den Anzug der Vernichtung nach Derogwanien gezogen und übergab hier Callibso alias Ganerc, einem der Sieben Mächtigen, den von diesem lange gesuchten Anzug. Im Zeitbrunnen von Derogwanien erblickte Saedelaere in einer Vision eine menschenleere Erde. Als die Puppen Derogwaniens drohend aufmarschierten, betäubte der Zeitlose Saedelaere, verschwand und ließ auf einer Folie die Bitte zurück, seinen Körper zu zerstören. Saedelaere schlug die seelenlos umhertorkelnde Callibso-Puppe mit einem Stein nieder und erreichte dann nach langem Warten im Dezember des Jahres 3581 durch den Zeitbrunnen die Erde nahe Tiahuanaco auf dem Altiplano in den Anden. Im Jahr 3582 zählte er zu den Gründungsmitgliedern derTerra-Patrouille. Ende März 3587 machten sich Ganerc-Callibso und Saedelaere auf den Weg nach Derogwanien und erreichten den Planeten Charianterc, um durch einen Zeitbrunnen Derogwanien zu erreichen, wo sich der fünfte Zusatzschlüssel zu Laires Auge befand. Doch der Zeitbrunnen war wie alle anderen »erloschen«. Mit Callibsos Lichtzelle wurde die Reise fortgesetzt. Auf Derogwanien vernichtete der kleine Zeitlose den Anzug der Vernichtung. Durch den Chor der Puppen sprechend, verabschiedete sich Ganerc von Saedelaere, und dieser flog mit der Lichtzelle zur BASIS.
Alaskas Leben war und blieb trotz verständnisvoller Freunde das eines Einzelgängers. Oft versuchte er, sich von dem Cappin-Fragment zu trennen, das ihn mehr und mehr quälte, doch erst im Jahr 426 NGZ, beim Sturz der BASIS durch den Frostrubin, verlor er den Organklumpen. Er konnte endlich die Maske abnehmen, aber sein Gesicht sah aus wie von weißem Kerzenwachs überzogen. Wegen seiner extrem blassen Gesichtsfarbe bekam Alaska Saedelaere einen neuen Beinamen; aus dem Mann mit der Maske wurde der Totenbleiche.
 
Die Erkenntnis, dass er das Cappin-Fragment gar nicht verloren, sondern statt im Gesicht nun in seinem Körper hatte, war der nächste Schock für Saedelaere. Das Fragment begann im Körper regelrecht zu toben und verursachte neben Schmerzen eine Reihe von Phänomenen, die nicht unter Kontrolle zu bringen waren. Saedelaere war todunglücklich, als sich die BASIS im Mai 427 NGZ der Einheit Nr. 1 der Endlosen Armada näherte, dem Loolandre. Auf dem Höhepunkt dieser Krise bekam Alaska nach langer Zeit wieder geistigen Kontakt mit Kytoma. Sie brachte das tobende Cappin-Fragment zur Ruhe und erklärte, dass sie inzwischen ihr Volk, die Querionen, wieder gefunden habe und mit ihm in vergeistigter Zustandsform lebe. Um Alaska Saedelaere zu erlösen und mit ihm zusammen zu sein, stellte sie mit Hilfe ihres Volkes einen Pedokontakt zu ihm und sei nem Cappin-Fragment her und holte ihn zu sich, wo Alaska vorübergehend eine neue Heimat fand. Er wurde zum Gänger des Netzes und-ging mit dem CappinFragment, das sich Testare nannte, eine Symbiose ein. Während des Netzgehens bildeten beide eine geistige Einheit. Wurde Alaska körperlich, konnte er Testare nicht in sich tragen. Testare löste sich von ihm und konnte, da nun körperlos, nur durch eine Körperprojektion Gestalt annehmen. Für beide Wesen war eine Trennung unangenehm, bei längerer Dauer unerträglich. Alaska Saedelaere sah in seiner körperlichen Erscheinung nun wieder aus wie vor seinem Transmitteru nfall, er war auch kein Totenbleicher mehr. Er war ausgeglichen und frei von Qualen, jedoch weiterhin sehr ernst und introvertiert. Im Jahr 447 NGZ erhieltTestare am Ort der Erfüllung den Körper eines Barkoniden, verlor jedoch die Gabe der Pedotransferierung und wurde damit zu einem »gewöhnlichen Sterblichen,<. 1171 NGZ ging er in ES auf und sollte angeblich künftig, in der Nachfolge von Homunk und im Wechsel mit Ernst Ellert, als Mittler zwischen der Superintelligenz und den Sterblichen auftreten …
 
Als Saedelaere im Jahr 1288 NGZ zusammen mit Perry Rhodan und Reginald Bull auf die Brücke in die Unendlichkeit stieß, wurde er im Verlauf dieses Abenteuers mit Kummerogs Haut konfrontiert, die über eine gewisse Intelligenz verfügte und Saedelaere nach dem Tod ihres Erzeugers als neuen Herrn anerkannte. Saedelaere war von nun an der Träger der Haut. Als am 4. Oktober 1289 NGZ ein Faktorierungssgheinwerfer des außer Kontrolle geratenen Heliotischen Bollwerks Gebiete der Erde abstrich, entstanden im nördlichen Stadtgebiet Kalkuttas und im Süden Terranias beim Stadtteil Alashan riesige Faktordampf-Barrieren. Beim Austausch der durch die Barrieren begrenzten Elemente verschwand auch der TLD-Tower. Alaska wurde mit Alashan und dem TLDTower nach DaGlausch versetzt. Am 28. Februar 1290 NGZ bestieg Alaska das in Alashan gelandete Virtuelle Schiff VIRTUA/18, das er KYTOMA nannte, war am Vorstoß in den Kessel beteiligt, erreichte am 26. April 1291 NGZ das Kesselzentrum und blieb bis Ende 1303 NGZ mit den anderen Virtuellen Schiffen im PULS aktiv, von wo aus er am 1. Januar 1304 NGZ zur Milchstraße zurückflog, während das Virtuelle Schiff und die Projektion des Bordrechners PORAN/1 8, Vaiyatha, aufbrachen, um sich einen neuen Piloten zu suchen. Seit dem 15. April 1304 NGZ befand sich Alaska wieder in der Milchstraße, übernahm jedoch keine offizielle Funktion in der LFT. Der 11. April 1312 NGZ stellte für Alaska und Monkey einen erneuten Wendepunkt dar; auf Trokan betraten sie den Zeitbrunnen und erreichten den Schwarm Kys Chamei - und es bleibt abzuwarten, wohin es sie sonst noch verschlagen wird ...

Quellen: PR-Heft Nummer 2158
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