Nummer: 2838 Erschienen: 08.01.2016   Kalenderwoche: Seiten: 63 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 2,10 €

Leticrons Säule
Das Rätsel der dys-chronen Drift - ein ungewöhnliches Team auf dem Archivplaneten
Leo Lukas

Zyklus:  

39 - Die Jenzeitigen Lande - Hefte: 2800 - 2874 - Handlungszeit: 17.11.1517 NGZ bis Januar 1519 NGZ (mit Reisen in Bereiche jenseits der Zeit sowie Abstechern in die Jahre 20.103.191 v. Chr., 99.781 v. Chr., 8050 v. Chr., 971 NGZ und 2577 NGZ)

Großzyklus:  10 - Noch unbekannt / Hefte: 2500 - ? / Zyklen: 36 - ? / Handlungszeit: 1436 NGZ (5050 n.Chr.) - ?
Örtlichkeiten:                
Zeitraum: 15. bis 19.Mai 1518 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 62838
EAN 2: 4199124602101
Ausstattung:  Leseprobe: PERRY RHODAN-Arkon 1: »Der Impuls« von Marc A. Herren
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Auf der Erde schreibt man das Jahr 1518 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ). Die Menschen haben mit der Liga Freier Terraner ein großes Sternenreich in der Milchstraße errichtet; sie leben in Frieden mit den meisten bekannten Zivilisationen.
 
Doch wirklich frei ist niemand. Die Milchstraße wird vom Atopischen Tribunal kontrolliert. Dessen Vertreter behaupten, nur seine Herrschaft verhindere den Untergang – den Weltenbrand – der gesamten Galaxis.
 
Womit selbst das Tribunal nicht rechnen konnte, ist ein Zeitriss, der Jahrmillionen entfernte Zeiträume der Milchstraße zusammenführt – und eine Pervertierung der Zeit selbst, eine schleichende systemische Veränderung. Die Ordischen Stelen bemerken es als Erste und bitten die Kaiserin von Olymp um Hilfe. Diese sucht Hinweise bei LETICRONS SÄULE …

 
Die Hauptpersonen
Aichatou Zakara Die Zeitforscherin sieht Theorien in der Praxis.
Eluontarar Gabink Die Galkidin macht Geschenke und wird selbst reich belohnt.
Indrè Capablanca-Argyris Die Kaiserin von Olymp ist im Auftrag der Ordischen Stelen unterwegs.
Lordadmiral Monkey Der Lordadmiral der USO macht sich verdächtig.
Niemandgram Toposhyn Der Hofnarr von Olymp kann Monkey nicht ausstehen.

Allgemein
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenilluszeichner: Swen Papenbrock   
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Innenillustrationen


Zeichner:  Swen Papenbrock  
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© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



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Inhaltsangabe

Die ONTIOCH ANAHEIM fliegt im Auftrag der Ordischen Stelen nach Kaldik. Auf der Archivwelt der Galkiden sollen die Olympier nach weiteren Hinweisen auf die dys-chrone Drift suchen. LFT-Resident Arun Joschannan ist hiermit einverstanden, denn die Stelen zeigen Auflösungserscheinungen, und wenn die dys-chrone Drift dafür verantwortlich ist, dann empfiehlt es sich, mehr über dieses Phänomen zu erfahren. Vielleicht lässt es sich gegen das Atopische Tribunal einsetzen.
 
Nachdem Argyrisa Indrè Capablanca Monkey klar gemacht hat, dass sie das Kommando über die Operation nicht an ihn abgeben wird, kann mit der Erkundung begonnen werden. Es gibt einen Gürtel aus unzähligen Planetentrümmern in dem System und auf Kaldik sind zahlreiche wie glasiert wirkende Flächen zu sehen. Offensichtlich wurde die Welt vor sehr langer Zeit - vermutlich vor 20 Millionen Jahren - verheert. Von welchem Volk die auf Kaldik lebenden humanoiden Galkiden abstammen, ist nicht bekannt, denn alles, was mit der Vergangenheit zu tun hat, ist für sie hianthy - tabu. Alle 256 Jahre werden sämtliche Aufzeichnungen und sogar persönliche Erinnerungen im Hythridd-Ritual gelöscht. Die Galkiden glauben, diesen Neustart ihrer Zivilisation immer wieder durchführen zu müssen, um eine Katastrophe zu verhindern, die als Kaythcyrn bezeichnet wird. Einzelne Galkiden wie Eluontarar Gabink beschäftigen sich dennoch mit den zahlreichen Artefakten, die man auf Kaldik finden kann. Dazu gehören zwei merkwürdige Statuen in der Nähe einer der glasierten Flächen, die als AllEinsame bekannt sind und nicht aus der Nähe betrachtet werden können, weil sie einen verwirrenden Einfluss ausstrahlen. Außerdem stehen dort Leticrons Säule (ein von Überschweren wie dem Ex-Söldner Motatyn bewachtes Ehrenzeichen für ihren Volkshelden, den Corun of Paricza), sowie zwei Ordische Stelen.
 
Leicht genervt von den Eskapaden ihres Hofnarren Niemandgram Toposhyn, der keine Gelegenheit auslässt, um dem stoischen USO-Chef mit allerlei Gemeinheiten zuzusetzen, sowie von Telo Buurnam, dem Sicherheitschef der ONTIOCH ANAHEIM, der bei der Chronotheoretikern Aichatou Zakara zu landen versucht, aber auf Granit beißt, bezieht die Kaiserin in einem Gasthaus Quartier, dessen Inhaber sich mit der Bitte an Eluontarar Gabink wendet, die Neuankömmlinge herumzuführen. Zakara zerbricht sich den Kopf über merkwürdige Phänomene, die auf dem Planeten beobachtet werden können. Schließlich fällt der Groschen. Aufgeregt teilt die Targia der Kaiserin mit, dass diese Phänomene sowie die "Spukerscheinungen" in der ehemaligen galkidischen Botschaft in Terrania (Perry Rhodans jetzige Wohnung) nichts anderes als kontra-kausale Raumzeitplastiken sind. Niemand hat das bisher ernst genommen, aber für Zakara steht fest, dass das bekannte vierdimensionale Kontinuum ganz allmählich von einer anderen, neuen Realität verdrängt wird. Die von schwarzen Lohen durchzogenen Stelen von Kaldik bestätigen das. Kaldik ist ein Brennpunkt der dys-chronen Drift. Koordinaten für einen zweiten Brennpunkt werden übermittelt, dann lösen sich die Stelen auf - sie dys-realisieren sich. Im selben Moment öffnen sich die Münder der AllEinsamen. Sie rufen "Brich auf dorthin".
 
Toposhyn behauptet, Monkey sei ein Jaj-Gestaltwandler. Buurnam glaubt ihm, aber Zakara bleibt selbst dann noch skeptisch, als der Narr in Monkeys Zimmer eindringt und dort Glasfrost findet.
 
Die Kaiserin konnte mit den Stelen sprechen und sich Leticrons Säule nähern, weil es Monkey (der eine Ganzkörpermaske trägt) inzwischen gelungen ist, Motatyn in einem Wettstreit zu besiegen. Ftempar hatte Kontakt mit Leticrons Säule. In deren PEW-Metall ist ein Fragment des Bewusstseins des Überschweren gespeichert. Dessen Erinnerungen zufolge hat Leticron Nos Gaimor getötet und nicht getötet, sondern gerettet. Gaimor ist im Jahre 3466 gestorben und nicht gestorben. Diese Widersprüche sind weitere Beweise für das verderbliche Wirken der dys-chronen Drift.
 
Die ONTIOCH ANAHEIM hat ein neues Ziel: Die von den Stelen übermittelten Koordinaten bezeichnen den Standort Medusas.

Johannes Kreis

 
Rezension

Kaldik ist sicherlich mit Palynkarare identisch, jener Archivwelt, die von Perry Rhodan vor 20 Millionen Jahren durch den Diebstahl der Purpur-Teufe zum Untergang verurteilt und prompt von den Tiuphoren heimgesucht worden ist, siehe PR 2835. Die RAS TSCHUBAI liegt auf Medusa, dem zweiten Brennpunkt der dys-chronen Drift, im Hypereis. Na, da können wir uns ja leicht ausrechnen, auf wessen Konto die Drift geht. Alle Orte, an denen Rhodan entscheidend in den Zeitablauf eingegriffen hat, dürften solche Brennpunkte sein. Komisch ist nur, dass auch in Rhodans Haus in der Upper West Garnaru Road in Terrania, der ehemaligen galkidischen Botschaft, kontra-kausale Raumzeitplastiken beobachtet wurden. Gut, Rhodan war vor 20 Millionen Jahren auf Terra, und vergessen wir nicht, dass sich in dem Haus eine Breviatur der Stadt Allerorten befindet. Das ist ja auch noch so eine offene Baustelle. Zakara meint, dass die dys-chrone Drift schon viel länger als bisher angenommen existiert und nicht vom Zeitriss verursacht, sondern nur verstärkt worden ist ...
 
Eine neue Realität schleicht sich ein, schön und gut. Aber welches Ziel verfolgen die Expokraten damit? Ich habe den Verdacht, dass die dys-chrone Drift dazu dienen soll, das Atopische Tribunal wieder loszuwerden. Schließlich handelt es sich um einen dieser supermächtigen Gegner, die man mit militärischen Mitteln nicht bezwingen kann. Genau wie im Falle der Terminalen Kolonne TRAITOR muss anderswo angesetzt werden. TRAITOR ist einfach abgezogen, als klar war, dass weitere Versuche zur Umwandlung der Galaxie Hangay in eine Negasphäre Ressourcenverschwendung wären. Wenn die Atopen begreifen, dass die Zeitlinie ganz und gar nicht mehr dieselbe ist, die sie zu kennen glaubten, gibt es keinen Grund mehr, warum sie weiter in der Milchstraße aktiv sein sollten. Die Ordischen Stelen lösen sich schon mal in Wohlgefallen auf, zumindest die beiden auf Kaldik. Womöglich blüht allen anderen Stelen dasselbe.
 
Ob die Galkiden und die umfangreiche Nebenhandlung mit Eluontarar Gabink für die weitere Zyklushandlung noch von Bedeutung sein werden? Warum löschen die Galkiden alle paar Jahrhunderte sämtliche Aufzeichnungen und Erinnerungen? Was soll das bringen? Wenn die Erinnerung an irgendwas aus ihrer Vergangenheit gefährlich wäre, dann hätte eine einzige Löschung gereicht. Ich habe nicht so recht verstanden, wie die Galkiden es schaffen, überhaupt eine Zivilisation aufrecht zu erhalten. Wenn alle Daten gelöscht werden, müssen doch auch alle Besitzverhältnisse obsolet sein Wie kann die Wirtschaft dann noch funktionieren? Was geschieht mit den in den letzten 256 Jahren gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnissen? Sind die auch alle weg? Müssten die Galkiden dann nicht jedes Mal in die Barbarei zurückfallen?
 
Monkey soll ein Jaj sein? Zakara glaubt das nicht. Sie meint, Toposhyn habe dem Oxtorner die Glasfrost-Kapseln untergeschoben. Wenn ja, dann würde das dafür sprechen, dass der Narr ein Jaj ist.
 
Ansonsten enthält der Roman einige Wiederholungen bekannter Fakten - sogar die letzte Woche gewonnenen Erkenntnisse werden unnötigerweise noch einmal komplett durchgekaut - sowie recht viele ziemlich schlechte Gags, für die teils der Hofnarr und teils der viel zu sehr von sich selbst eingenommene, anscheinend sexbesessene Buurnam verantwortlich sind. Es werden Sahnetorten geworfen. Autsch!

Johannes Kreis  10.01.2016

   
Inhaltsangabe 2


Kommentar / Computer



   
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