Heft: PR 663
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Rubrik:
Personen
Unterrubrik 1:
Extraterrestrier
Unterrubrik 2:
Überschwere
Zyklus:
11 - Das Konzil (Hetos der Sieben)
Eintragsdatum:
-
Letzte Änderung:
29.09.2017

PR-Heft:
Auflage:

Folge:

Report in PR-Heft:
Glossar in PR-Heft:
2838
Computer / Kommentar:
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
L-P 26 - 27
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Leticron
Alias
Leticron
Weitere Bezeichnung
Leticron

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Überschwerer vom Planeten Paricza*, mit 1,98m Körpergröße und 1,85m Schulterbreite unter seinen Artgenossen ein Riese. Seine Haut ist gelblich, das Gesicht breit und ausgesprochen mongoloid. Haare tiefschwarz, glatt und glänzend, sehr lang, im Nacken zu einem dichten Knoten zusammengebunden. Dieser Knoten wird von einem kostbaren Band aus flexiblem Metall durchflochten. Leticron trägt ein unsichtbares Haarnetz, das mit irisierenden Howalgonium-Kristallen durchsetzt ist. Leticron ist von Gemüt und seiner ganzen Verhaltensweise her anders als andere Überschwere. Er lacht niemals brüllend, macht keine plumpen Scherze, sondern hat die Art eines gebildeten Siganesen. Er hat beste Manieren, ist elegant in allen Dingen - nur nicht in seinem Charakter. Er geht über Leichen, um ans Ziel zu gelangen. Leticron verfügt über drei Mutantenfähigkeiten. Er ist:
 
1. Handlungsahner: Als solcher fühlt er mit hundertprozentiger Sicherheit, was sein Gegenüber zu tun gedenkt. Diese Gabe wirkt über vier bis fünf Lichtjahre hinweg. Allerdings muß Leticron mit der Person, die er beobachtet, schon früher einmal Kontakt gehabt haben.
 
2. Überzeugungsinjektor: Leticron gibt anderen die Überzeugung ein, er sei bewundernswert.
 
3. Hirnoffensor: Leticron zwingt seine Gegner mit dieser psionischen Waffe zu einer völlig veränderten Haltung. Sie werden ihm gegenüber wehrlos und zum Denken in Bahnen gezwungen, die ihm angenehm sind. Wie z.B. jemand auf ihn schießen, denkt er plötzlich an alles mögliche - nur nicht mehr an Angriff.
 
Im Jahr 3459 hat Leticron auf Paricza Paricza die Macht ergriffen und trägt den Titel Corun of Paricza. Er besitzt eine schlagkräftige Flotte von über 8000 schweren und schwersten Raumschiffen. Am 3.7.3459 wird der Überschwere von den Laren zum Ersten Hetran* der Milchstraße ernannt. Seine Schreckensherrschaft dauert 121 Jahre. Dann wird er, bereits geistig verwirrt, von seinem Nachfolger Maylpancer* im Zweikampf getötet. Sein Bewußtsein flüchtet sich in einen mit PEW-Elementen präparierten Steinsockel auf den Saturnmond Titan, wo es für immer gefangen ist.


Quellen:
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Der Pariczaner Leticron war während der Herrschaft des Konzils der Sieben Erster Hetran der Milchstraße.
 
Erscheinungsbild
Mit 1,98 Metern Größe und 1,85 Metern Schulterbreite war er unter seinesgleichen ein Riese. Er besaß eine gelbliche Hautfarbe und ein breites Gesicht. Seine Haare waren tiefschwarz, glatt, glänzend, sehr lang und im Nacken zu einem dichten Knoten gebunden. (PR 663, PR 668) Einige seiner Zähne waren schadhaft. (PR 709, S. 21)
 
Der Überschwere hatte seinen gewaltigen Körper unter perfekter Kontrolle, seine Bewegungen wirkten geschmeidig und erinnerten an jene von Raubkatzen. (PR 663)
 
Leticron trug meist ein unsichtbares Haarnetz, das mit irisierenden Howalgonium-Kristallen durchsetzt war. Sein Haarknoten war von einem kostbaren Band aus flexiblem Metall durchflochten. (PR 689)
 
Charakterisierung
In jungen Jahren besaß Leticron noch ein gewisses Maß an Idealen, wäre so zum Beispiel wohl nicht zu kaltblütigem Mord in der Lage gewesen. Später wandelten sich seine Ansichten. Er sah andere Lebewesen als Insekten, bloße Ergebnisse biochemischer und physikalischer Gesetzmäßigkeiten. Sich selbst sah er dagegen ob seiner Parafähigkeiten als über anderen Lebewesen stehend. (PR 663)
 
Nach außen gab er sich überwiegend überaus höflich: Seine Art war die eines gebildeten Siganesen: er lachte niemals brüllend, machte keine plumpen Scherze, hatte beste Manieren und war in allen Dingen elegant – nur nicht in seinem Charakter. Leticron galt als absolut skrupellos und machtbesessen. (PR 663, PR 668)
 
Fähigkeiten
Leticron verfügte über drei Parafähigkeiten:
 
Handlungsahner:
Leticron wusste dank dieser Fähigkeit, was andere Intelligenzen planten. Voraussetzung war lediglich, dass er bereits einmal Kontakt zu dem betreffenden Wesen hatte und es sich nicht weiter als fünf Lichtjahre entfernt aufhielt. (PR 663)
Überzeugungsinjektor:
Diese Paragabe bewirkte, dass Leticron selbst von ihm gegenüber feindlich eingestellten Lebewesen bewundert wurde. (PR 663)
Hirnoffensor:
Als Hirnoffensor konnte Leticron andere Lebewesen dazu zwingen, den momentanen Gedankengang fallen zu lassen und an etwas komplett anderes zu denken. Als z. B. der USO-Spezialist Walter Kendall ihn am 1. Juli 3459 erschießen wollte, brachte Leticron ihn dazu, stattdessen sein Glas zu füllen und nutzte die Gelegenheit, um ihm das Genick zu brechen. (PR 663)
Diese Fähigkeiten hatten allerdings auch ihre Grenzen, so schien z. B. der Verkünder der Hetosonen Hotrenor-Taak zumindest gegen die Überzeugungsinjektor-Fähigkeit immun. (PR 663)
 
Geschichte
Frühe Jahre
Als Jugendlicher täuschte Leticron dem Naat-Terraner-Mischling Nos Gaimor gegenüber Freundschaft vor, um dessen Stärke ausnutzen zu können. Gaimor durchschaute schließlich die wahren Absichten des Überschweren, brachte ihn dazu, sich zu betrinken, und besiegte den betrunkenen Leticron in einem Zweikampf. Ein Vorfall, den Leticron Nos Gaimor auch noch Jahre später übel nehmen sollte. (PR 663)
 
Später besuchte Leticron eine Weltraumakademie für Umweltangepasste. Hier begegnete er Quanta Chierson und pflegte ein intimes Verhältnis mit der Ertruserin. (PR 663)
 
Schließlich erwarb Leticron einen Roboter mit Biopositronik namens Quicklab und machte ihn zu seinem Vertrauten. In späteren Jahren gefragt, warum er ausgerechnet einen Roboter als Vertrauten gewählt habe, gab Leticron als Grund schlicht an, dass er sich auf ihn verlassen könne. (PR 663)
 
Anmerkung: Am 1. Juli 3459 befand sich Quicklab seit 18 Jahren im Besitz des Überschweren, was bedeutet, dass der Roboter irgendwann zwischen 2. Juli 3440 und 1. Juli 3441 erworben wurde.
Ende Mai 3459 ergriff der nun 44 Jahre alte Leticron in einer weniger als zwölf Minuten andauernden Revolution die Macht im Punta-Pono-System und wurde so zum neuen Corun of Paricza. Doch er plante bereits weitere Sonnensysteme zu erobern, sich selbst einen Zellaktivator zu sichern und schließlich das Amt des Ersten Hetrans der Milchstraße von Perry Rhodan zu übernehmen. Als Corun of Paricza stand ihm zur Verwirklichung seiner Pläne eine Flotte von 8000 Walzen- und Kugelraumschiffen zur Verfügung. (PR 663)
 
Kampf um das Amt des Ersten Hetran
Als Leticron am 1. Juli 3459 erfuhr, dass der Bluff um die vorgetäuschte Hinrichtung Atlans durch Perry Rhodan von den Laren durchschaut worden war, sah er seine Chance gekommen. Zunächst ließ er den für die Überwachung der Geschehnisse auf Paricza zuständigen USO-Spezialisten Walter Kendall zu sich bringen und tötete ihn. Danach machte er sich mit 5000 Schiffen auf, um zunächst etwaige Konkurrenten um das Amt des Ersten Hetran auszuschalten. Anschließend wollte er sich selbst den Laren als würdigen Nachfolger Perry Rhodans anbieten. (PR 663)
 
Nachdem er Carsoner Airhahn getötet und Aifar von Saminien eingeschüchtert hatte, erkannte Leticron, dass er sein Ansinnen, alle potenziellen Mitbewerber um das Amt des Ersten Hetran bereits im Vorfeld auszuschalten, nicht verwirklichen konnte. Es gab einfach zu viele Bewerber, und so entschloss sich der Überschwere, nur noch Nos Gaimor auszuschalten und danach zur Flotte der Laren zu fliegen. Doch als Leticron im Ardin-System ankam, hatte Nos Gaimor das System bereits an Bord der Tonne verlassen, und so machte sich auch Leticron auf den Weg. (PR 663)
 
Als er am 5. Juli 3459 bei der Flotte der Laren ankam, vertrieb er zunächst mehr als die Hälfte der sich bereits vor Ort befindenden Bewerber durch Androhung von Gewalt. Schließlich sollte Quicklab eine Bombe an Bord des Raumschiffes des Blues Tarnac schmuggeln und zur Explosion bringen. Leticron gab ihm diesen Auftrag, der auch zur Vernichtung des Roboters führen würde, da er unbewusst das Vertrauen in den sich gehäuft merkwürdig verhaltenden Quicklab verloren hatte. (PR 663)
 
Wie berechtigt dies war, zeigte sich, als sich Quicklab weigerte, den Auftrag auszuführen. Die von Leticron ausgehenden parapsychischen Impulse hatten allem Anschein nach im Laufe der Jahre die Biopositronik des Roboters verändert, Quicklab hatte einen Selbsterhaltungstrieb entwickelt und wollte nicht sterben. Es stand sogar die Gefahr im Raum, dass Quicklab dessen ungeachtet die Bombe an Bord von Leticrons Schiff zünden würde. Als Leticron Quicklab Versagen vorwarf und ihm damit drohte, ihn abzuschalten, gewann die Programmierung des Roboters aber wieder die Oberhand. Quicklab gehorchte, zündete die Bombe an Bord des Bluesraumers und sprengte damit auch sich selbst. (PR 663)
 
Leticron zog aus Quicklabs Ende den Schluss, künftig darauf zu verzichten, Spezialroboter längere Zeit in seiner Nähe einzusetzen. Obwohl der Überschwere eigentlich in der Lage war, ablenkende Gefühle beiseite zu schieben, machte Leticron der Verlust seines jahrelangen Vertrauten noch eine Weile zu schaffen. Um sich abzulenken, bestritt er, nur mit einem Messer bewaffnet, einen Kampf mit einem Bgregg, den er in nur acht Minuten für sich entscheiden konnte. (PR 663)
 
Hotrenor-Taak grenzte den Bewerberkreis auf drei Personen ein: Spanger, Nos Gaimor und Leticron. Leticron wurde von den Hyptons bevorzugt, den Verkünder der Hetosonen erinnerte der Überschwere mit seinem wohl geplanten, entschlossenen Handeln zu sehr an Perry Rhodan, und er favorisierte deshalb Nos Gaimor. Wem das Amt letztendlich zugesprochen würde, sollte nun in Zweikämpfen entschieden werden. (PR 663)
 
An Bord der HATRON-YMC musste Leticron zunächst mit Spanger kämpfen. Dem Anti wurde erlaubt, ein Vibratormesser als Waffe zu verwenden, um die körperliche Überlegenheit des Überschweren auszugleichen. Zusammen mit seiner Fähigkeit, Leticrons Paragaben außer Kraft zu setzen, machte das Spanger Leticron mehr als ebenbürtig. Dennoch setzte sich der kampferprobte Corun of Paricza letztendlich durch. Nur das Eingreifen Hotrenor-Taaks konnte Leticron davon abhalten, Spanger zu töten. (PR 663)
 
Danach musste sich Leticron seinem alten Rivalen Nos Gaimor an Bord der Tonne stellen. Gaimor schien dadurch im Vorteil, allerdings konnte er diesen nur recht bedingt nutzen: Aus Angst, ein solcher Sieg würde von den Laren nicht anerkannt, verzichtete er auf den Einsatz der Waffen seines Schiffes und stufte Leticron der Schiffs-KI gegenüber als »neutral« ein. Leticron wiederum gelang es, unbemerkt an Bord der Tonne zu gelangen und dem Schiffscomputer selbst einige Befehle zu geben. Danke seiner Ortskenntnisse konnte Nos Gaimor Leticron aber überraschen und in dem nun entbrennenden Kampf auf Leben und Tod die ersten Schläge landen. Schwer verletzt gelang es Leticron nur mit knapper Not, seinen Gegner dennoch zu bezwingen und zu töten. (PR 663)
 
Zurück an Bord der HATRON-YMC, wurde Leticron die Anerkennung als neuer Erster Hetran zunächst von Hotrenor-Taak weiter vorenthalten. Letztendlich musste sich der Verkünder der Hetosonen aber dem Wunsch der Hyptons beugen und dem Überschweren das Amt zuerkennen. Unmittelbar danach brach der schwer verletzte Leticron ohnmächtig zusammen. (PR 663)
 
Anmerkung: Die diesbezüglichen Zeitangaben sind recht vage, dennoch steht zu vermuten, dass Leticron entweder noch am 5. Juli 3459, oder aber spätestens am 6. Juli 3459 zum Ersten Hetran der Milchstraße ernannt wurde.
 
Erster Hetran der Milchstraße
Als Erster Hetran drängte Leticron zunächst auf die Zerstörung des Solsystems, da er die Terraner als einzig relevante Gefahr für seine Machtposition ansah. (PR 663)
 
Bereits am 10. Juli 3459 unterstützte er daher mit seinen 8000 Einheiten eine Flotte von SVE-Raumern der Laren bei dem Versuch, in das durch ein ATG-Feld geschützte Solsystem vorzudringen. Ein Unternehmen, das vorläufig ohne Erfolg blieb und von Hotrenor-Taak am 11. Juli 3459 wieder abgebrochen wurde. (PR 663)
 
Anfang Juni 3460 entkam er während der Inspektion des Überzeugungsparadieses auf Czugmoth nur knapp dem Tode und konnte die Evakuierung der Lager des Planeten nicht verhindern. (PR 688) Diese Schlappe wurmte den Ersten Hetran sehr. Daher nutzte er den Verrat von Thomas Kantenberg, um der USO und den Terranern einen schweren Schlag zu versetzen. Obwohl er zeitweilig in den Besitz von Tako Kakutas Bewusstsein gelangte, konnte er diesen Vorteil letztendlich nicht ausnutzen - die Altmutanten fanden Zuflucht auf Gäa, wo sie fortan den terranischen Widerstand gegen den Pariczaner unterstützten. (PR 689, PR 690)
 
Zu neuen Zwistigkeiten zwischen Leticron und Hotrenor-Taak kam es Mitte Juli 3460, als der Besuch von Kroiterfahrn auf Tahun zu einer ernsten Gefahr für den Fortbestand des Konzils wurde. Der Verkünder der Hetosonen bestellte Leticron auf die Medo-Welt, um dortige Überschwere im Zaum halten zu können. Der Pariczaner drängte auf die Tötung des Greikos, damit die Machenschaften der Laren in der Milchstraße weiterhin geheim blieben. Erst nach zwei Tagen willigte Hotrenor-Taak ein – und Leticron startete eine großangelegte Suchaktion, bei der er persönlich einige brutale Verhöre durchführte. Auf Karramisch fand er schließlich den toten Greiko und verkündete, um sein Gesicht nicht zu verlieren, Kroiterfahrn wäre von ihm getötet worden. (PR 696, PR 697)
 
Leticrons Schreckensherrschaft dauerte 121 Jahre. Der Überschwere war strikt dagegen, mit Atlan und den Gäanern zu paktieren, konnte sich den Laren gegenüber jedoch nicht durchsetzen. Als ein Stillhalte-Abkommen zustande kam, wurden zwar alle Strafplaneten aufgelöst (PR 706, S. 12), doch blieb die Versklavung der Terraner ein fester Bestandteil der Überschweren-Gesellschaft dieser Zeit. (PR 707, S. 17)
 
Mit zunehmendem Alter zog sich Leticron immer mehr zurück. (PR 707, S. 53) Er ließ die Stahlfestung Titan erbauen und pflegte dort einen mittelalterlichen Lebensstil. Besondere Vorliebe zeigte er dabei für Ritterspiele und er selbst war ein gefürchteter Ritter. Eine besonders gefürchtete Strafe wurde eine Mutprobe am Stein der Nichtwiederkehr. (PR 709, S. 6 u. 9)
 
Er war aber sehr enttäuscht darüber, dass ihn die Laren in seinem Ehrgeiz ausgebremst hatten und ließ sich seit 3577 überhaupt nicht mehr blicken, sondern kommunizierte nur noch über Kom-Kanäle. Viele Aufgaben ließ er durch seine Robotdiener (wie zum Beispiel Bur-Dan) erledigen. (PR 709, S. 12) Den Laren wurde er dadurch – und durch seine zunehmenden Spleens – mehr und mehr zur Belastung und auch die Überschweren selbst vertrauten ihm immer weniger. Um eine Krise zu verhindern, suchte schließlich 3580 Hotrenor-Taak persönlich die Stahlfestung auf, um die Nachfolge zu regeln. (PR 709, S. 7)
 
Leticron indessen plante seine Herrschaft über die Stahlfestung über seinen Tod hinaus. Er wollte selbst zur Stahlfestung und somit unsterblich werden. Dazu benötigte er PEW-Metall. Durch das Auftauchen dreier Mucys, die das Bewusstsein der drei Altmutanten Betty Toufry, Tako Kakuta und Wuriu Sengu trugen, gelangte Leticron in den Besitz des Metalls. Da die Laren planten, Maylpancer als Nachfolger Leticrons einzusetzen, stellte Leticron sich Maylpancer in einem Lanzenduell und unterlag ihm in einem fairen Kampf. Das Bewusstsein Leticrons wechselte kurz vor seinem Tod in das PEW-Metall über, das bereits in einer Säule des Turnierplatzes untergebracht war. Leticron gelang es entgegen seiner Planung nicht mehr, das PEW-Metall zu verlassen. (PR 709, S. 29 u. 63)
 
Weiteres Schicksal
Im Jahre 67 NGZ wurde Leticron aus dem Steinsockel befreit und sein Bewusstsein in den letzten noch existierenden Multicyborg transferiert, was ihm relative Unsterblichkeit garantierte. Seine Parafähigkeiten gingen durch den langen Aufenthalt in der Steinsäule verloren. Er wurde nach Paricza gebracht und von Garumar, Corun of Paricza, zu 380 Jahren Gefangenschaft verurteilt. (Jubiläumsband 5 Story 10)
 
Im Jahre 428 NGZ ging die Medien-Crew Krohn Meysenharts davon aus, dass im 2. Jahrhundert NGZ terranische Wissenschaftler versuchten, Leticron zu befreien und in einen Androidenkörper zu verpflanzen. Den Informationen nach schmolzen sie hierzu den Steinsockel ein und extrahierten das PEW-Metall. Leticron weigerte sich aber, das Metall zu verlassen, und verblieb in seinem selbstgewählten Gefängnis. (PR 1224 E, Kap. 1)
 
Anmerkungen:
  • Es ist unklar, ob die Darstellung in PR 1224 eventuell darauf beruht, dass die Ereignisse im Jahre 67 NGZ geheim gehalten wurden und die Medien-Crew Krohn Meysenharts einer Fehlinformation aufsaß, oder ob es sich bei einer der beiden Darstellungen um einen Autorenfehler handelt.
  • In der Dorgon-Fanserie wird eine alternative Version des weiteren Schicksals Leticrons dargestellt. Dort bekommt er nach über tausend Jahren einen neuen Körper.


Quellen: PR 663, PR 664, PR 667, PR 668, PR 671, PR 672, PR 688, PR 689, PR 690, PR 696, PR 697, PR 707, PR 709, PR 846, PR 1224 / Jubiläumsband 5 Story 10 – »Der Geist der Festung«
Beschreibung 3 - Autor:


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Beschreibung 4 - Autor:


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Dazugehöriger Kommentar von :



Leticron findet den toten
Kroiterfahrn, 3460
Heft: PR 697
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