Heft: PR 1858
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Risszeichnung / Datenblatt
Abbildung in PR: 587
Report Nr. :

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Spezifikationen:
Volkszugehörigkeit:
Rubrik:
Volk
Unterrubrik 1:
Extraterrestrier
Unterrubrik 2:
Risszeichnung
Unterrubrik 3:
Unterrubrik 4:
Erstnennung in Zyklus:
03 - Die Posbis
Nennungen in Zyklus:
Eintragsdatum:
13.11.2006
Letzte Änderung:
16.11.2018

Quellenliste:
PR-Heft:
287 - 288
Auflage:
2

Folge:

Report in PR-Heft:
Glossar in PR-Heft:
1977 / 2065 / 2568 / 2700 / 2824 / 2986 / 2987
Computer / Kommentar:
2065              
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
L-P 289 - 290
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Posbis
Alias
Posbis

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

(Der Posbi, des Posbis, die Posbis, posbisch) - Positronisch-biologische Roboter, die unter der Regentschaft des Zentralplasmas auf der Hundertsonnenwelt stehen. Das Aussehen der Posbis ist unterschiedlich und rein zweckbedingt. Jeder Posbi besitzt einen etwa faustgroßen Zellplasma-Zusatz, der über halborganische Nebenstränge · (Bioponblocks) mit den Steuerschaltungen der eigentlichen Befehlspositronik verbunden ist.
 
Die Bioponblocks übertragen die Kommandoimpulse des Nervengewebes auf den Ausführungsmechanismus des Positronengehirns. Alle Roboter verfügen über ein koordinierten Steuergehirn. Große Schalteinheiten mit größeren biologisch lebenden Plasma-Anteilen fungieren als Kommandanten der Fragmentraumschiffe. Die Plasmazusätze der Posbis konnten ursprünglich keine klaren Denkvorgänge entwickeln, besaßen jedoch ein ausgeprägtes Gefühlsleben, durch dessen Impulse bei den Robotern der Wille zu eigenständigem Handeln ausgelöst wurde.
 
Im Verlauf der Jahrhunderte wurden die Posbis dann durch Vervollkommnung ihrer Plasmasektoren (voluminösere Plasmazusätze) zu autorisierten Eigenhandlungen weiterentwickelt, zu den biologischen Eigenarten kamen noch Spezialschaltungen hinzu - Kreise und Relais, die nicht auf elektronischer oder positronischer Grundlage arbeiteten, sondern auf einer Hyperimpulsbasis, die ungeheuer schnelle Rechenvorgänge erlaubt (Hyperinpotronik plus Plasmazusatz).
 
Die Posbis verfügen über Sehmechanismen, die sowohl auf Infrarotbasis als auch auf ultrahoher Lichtverstärkung (Laser) beruhen. Geringste Lichtspuren lassen sie (vor allem auf ihren im intergalaktischen Leerraum gelegenen Welten) Gegenstände noch klar erkennen. Geschichte der Posbis: Vor etwa 30000 Jahren wurden die inzwischen ausgestorbenen Bewohner des Planeten Mechanica als zu ihrer Zeit genialste Robottechniker der Galaxis von den Laurins erpreßt und beauftragt, hochwertige Robotkonstruktionen herzustellen. Gleichzeitig zwangen die Laurins das Urplasma auf den Planeten Randol dazu, Teile seiner Masse an sie auszuliefern, die anschließend in die auf Mechanica fertiggestellten Robotkörper verpflanzt wurden.
 
Aufgrund des organischen Gefahls-sektors sollten die Laurins geliebt, alle anderen organischen Lebewesen aber gehaßt und bekämpft werden. (-> Haßschaltung) Der Haß der Posbis richtete sich jedoch gegen sie selbst. Die Roboter machten sich selbständig und entwickelten nach dem Aussterben ihrer Erbauer eine gewaltige Roboter-Dynastie, deren Steuerung nun vom Zentralplasma ausging. Perry Rhodan begegnet den Posbis erstmals im Jahr 2112. Nach vielen Kämpfen und gegenseitigen Mißverständnissen hilft er bei der Zerstörung der Haßschaltung in der Hyperinpotronik auf der Hundertsonnenwelt.
 
2114 kommt es zum Freundschafts- und Beistandsbündnis zwischen Zentralplasma und Terranern, die in den Posbis in der Folgezeit ihre treuesten Verbündeten besitzen. Im Jahr 428NGZ, nachdem die Posbis vorübergehend durch das quasi Wiederaufleben der Haßschaltung zu Werkzeugen des Dekalogs der Elemente wurden, erfahren sie durch die Aktivierung des Chronofossils Hundertsonnenwelt einen evolutionären Sprung.
 
Bisher Maschinen mit einer biologischen Komponente, ist aus der Hypertoyktischen Verzahnung von Positronik und Plasma nun eine bionische Vernetzung geworden. Die Posbis können dadurch wie organische Wesen Gefühle empfinden, Stimmungen unterliegen, irrationale Wünsche hegen usw. Als Mitglieder der Tarkan-Flotte im Jahr 1143 NGZ wieder die Hundertsonnenwelt anfliegen, ist diese von Posbis verlassen. Inspiriert vom "Propheten" Icho Tolot, machten die Posbis sich auf die Suche nach dem verschollenen Perry Rhodan. Das Zentralplasma wurde in seine Heimat Andromeda gebracht. Die Hundertsonnenwelt wird von den Gurrads aus Magellan verwaltet, bis die Posbis eines Tages zurückkehren.
 
Diese haben auf dem Planeten Dongan in Andromeda eine neue Heimat gefunden (ab 711 NGZ). Erst nach dem Ende von Monos siedeln sie wieder auf die Hundertsonnenwelt über. Seit der ersten Hälfte des 5.Jh.NGZ sind die Posbis statt mit Hypertroniken mit Syntroniken ausgestattet.
 
(Rißzeichnung in PR 587 Auflage 1-3 und PR 144 / 756 Auflage 4 und PR 144 Auflage 5 und PR 1456 - Report 176)


Quellen: PR-Lexikon III - L-P Seite 289 - 290
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Die Posbis – Positronisch-Biologische Roboter – sind die kybernetische Lebensform der Hundertsonnenwelt und die treuesten Verbündeten der Terraner.
 
Sie gehören zu den robotischen Zivilisationen, ihre zentrale Intelligenz ist das Zentralplasma.
 
Namenskonventionen
Während des Posbi-Krieges wurden die Posbis der Achtzigsonnenwelt auch als Maschinenteufel bezeichnet. Die Ueeba nennen die Posbis von Pakuri dagegen Alles-für-euch.
 
Erscheinungsbild
Posbis gestalten ihre Körper rein funktional und zweckbedingt. Das typische Posbiaussehen gibt es daher nicht, sondern eine Vielzahl verschiedener Varianten: Schwebende Versionen, Posbis, die sich auf Tentakeln, Beinen oder Rädern fortbewegen, Maschinchen oder Giganten – die Variationen des Erscheinungsbildes sind schier grenzenlos. Gemeinsam ist aber allen Posbis, dass sie eine kleine Menge biologisch lebenden Gewebes enthalten. Es handelt sich quasi um einen Ableger des Zentralplasmas von der Hundertsonnenwelt, der ihnen Bewusstsein, Kreativität und Emotionen gibt und sie somit zu »echten« Lebewesen macht. Dieser Bioplasmazusatz hat bei jedem einzelnen Posbi die Funktion eines Gefühlssektors, der insbesondere die Bindung des Roboters an das Zentralplasma gewährleistet, da jedes Plasmagehirn sich zu Recht als Ableger des Zentralplasmas betrachtet.
 
Konstruktionsbedingt sind die robotischen Komponenten der Posbis extrem haltbar. Da der Bioplasmazusatz seine Zellalterung durch Zellteilung kompensieren kann, bleibt die Identität des einzelnen Posbis auch über Jahrtausende hinweg erhalten, was ihnen eine besondere Art der Langlebigkeit verleiht und ihre selbstlose Opferbereitschaft für die Belange der Terraner in ein besonderes Licht setzt. (PR 2459)
 
Die Posbis haben in der Vergangenheit untereinander nur per Symbolfunk kommuniziert, der für andere Gesprächspartner mit einem Symboltransformer verständlich gemacht werden kann. Inzwischen verwenden die Posbis aber auch für die interne Kommunikation andere Systeme und können sich auch akustisch verständlich machen.
 
Posbis haben eine Selbstvernichtungsanlage. Diese heizt ihre Körper so weit auf, bis diese zerschmelzen und dem Feind keine Information hinterlassen. (PR 128) Ob diese Selbstvernichtungsanlagen nach der Vertreibung der Laurins und dem Bündnis mit den Terranern ausgebaut wurden, ist unbekannt.
 
Kultur
Die Posbis handeln logisch, können aber über ihren Bio-Anteil auch Gefühle einfließen lassen. Durch ihre Möglichkeit, per Funk jederzeit mit allen erreichbaren Rechnern zu kommunizieren, weist ihre Zivilisation auch Merkmale eines Kollektivs beziehungsweise eines Schwarms auf.
 
Die Plasmakommandanten fungieren als Kommandanten der Raumschiffe, und werden als Große Reisende tituliert. Wie all die anderen Großrechner auf den Welten der Posbis gelten sie ebenfalls als Posbis und besitzen ein eigenes Bewusstsein.
 
Mit den Matten-Willys leben die Posbis in einer Art Symbiose, die sich jedoch auf emotionale Aspekte beschränkt.
 
Raumschiffe
    ? Hauptartikel: Fragmentraumer.
 
Die Raumschiffe der Posbis – die BOXEN – werden von den Terranern aufgrund ihrer bizarren Form als Fragmentraumer bezeichnet. Jeder Fragmentraumer besitzt einen Ableger des Zentralplasmas, den Plasmakommandanten.
 
Im Jahre 1347 NGZ stehen 300.000 Fragmentraumer im Raum um die Hundertsonnenwelt.
 
Planeten
Die von Milchstraßen-Posbis besiedelten Planeten befinden sich allesamt im intergalaktischen Leerraum und besitzen keine Sonnen. Die Ambriador-Posbis haben sich in der Northside dieser Galaxie ausgebreitet. Einige bekannte Posbi-Welten sind:
 
Umfeld der Milchstraße
  •     Hundertsonnenwelt - Zentralwelt der Milchstraßen-Posbis
  •     Alpha-Sheredado - Dunkelwelt, Lage unbekannt (PR 2782)
  •     Chort - war eine Stützpunktwelt, 426 NGZ vom Element der Kälte vernichtet
  •     Culsu - streng geheime Dunkelwelt, Werft für Fragmentraumer (PR 2745)
  •     Everblack - ist eine Stützpunktwelt
  •     Frago - war eine sonnenlose Dunkelwelt, 2113 von Posbis vernichtet (PR 131)
  •     Pharadisa - Stützpunktwelt
  •     Rundron - wird vor allem für den Empfang von Terranern genutzt
  •     Unbenannter Planet (Dunkelwelt) - mögliche Ausbaureserve
  
Ambriador
  •     Achtzigsonnenwelt - Zentralwelt der Ambriador-Posbis
  •     Orombo - Industriewelt
  •     Pakuri - Standort einer Maschinenstadt der Posbis
 
Sonstige Welten
    Dongan - Während der Monos-Herrschaft zog sich das Zentralplasma nach Dongan in Andromeda zurück.
 
Bekannte Posbis
Roboter
Typische positronische Roboter mit biologischer Komponente. Seit der Aktivierung des Chronofossils Hundertsonnenwelt im Jahr 427 NGZ können diese Posbis durch ihren biologischen Anteil Gefühle und Stimmungen entwickeln.
 
Es gibt zudem eine kleine Anzahl an Posbis, bei denen eine Verbindung von Plasma und Positronik aus unbekannten Gründen nicht funktioniert hat. Ihre Besonderheit hat keine Auswirkungen auf ihre Stellung in der Posbigesellschaft. Diese Posbis werden von ihren Artgenossen als Sub-Posbi bezeichnet. (PR 2782)
 
  •     Alfons (PR 788)
  •     A-P1 - genannt Basilowitsch (PR 477)
  •     Carz (PR 998)
  •     Chiro (PR 750)
  •     Dorinel
  •     Drover (Posbi-Krieg 1)
  •     Gabezo
  •     Genswer
  •     Gessounin - Mutant (PR 2459)
  •     Görgörr (PR 769)
  •     Goliath (PR 750)
  •     Granate (PR 131)
  •     Illner
  •     Insekten-Sue (PR 789)
  •     Lot 909 (PR 2711)
  •     Medo-Migg (PR 769)
  •     Mickrig (PR 2731)
  •     Miraana (Sternensplitter 3)
  •     Modana
  •     Nano Aluminiumgärtner (Posbi-Krieg 1)
  •     Onkelchen (PR 2711, PR 2777)
  •     Pantalon (PR 1458)
  •     Prilly (PR 750)
  •     Relebo
  •     Scim - auch genannt »Scim-Geierkopf« (PR 750)
  •     Shorty-0 (PR 128)
  •     Söhrlox (PR 775)
  •     Swallop
  •     Tellner
  •     Vhomeze (Posbi-Krieg 1)
  •     Vladda
  •     Zabuzet (Monolith 6)
  •     Zaubilski (PR 2459)
  •     Zorun - Sub-Posbi (PR 2782)
 
Lebewesen
Zwischen den Jahren 1225 NGZ und 1246 NGZ initiierte das Zentralplasma eine neue Posbi-Klasse mit sehr hohem Bioplasma-Anteil, die sich selbst bewusst werden konnten. Dies geschah als Ausdruck der Verbundenheit mit den Terranern. Typischerweise waren diese Posbis vollständig humanoid, obwohl dazu kein Zwang bestand. Diese neue Posbi-Klasse konnte durch starke UHF-Impulse eine eigenständige ÜBSEF-Konstante (also vereinfacht eine Seele) entwickeln. Diese Posbis mussten somit prinzipiell als vollwertige Lebewesen angesehen werden. (PR 2515, S. 42)
 
  •     Dooram - Oberstleutnant auf der RICHARD BURTON (PR 2568)
  •     Tetoon - im Jahre 1517 NGZ ein Posbi auf Everblack (PR 2760, PR 2782)
  •     Jawna Togoya - Koko-Interpreterin (PR 2409), später vor allem Kommandantin der JULES VERNE (PR 2704) und der RAS TSCHUBAI (PR 2750)
  •     Miuna Lathom - Kyber-Agentin und Posbi-Mensch-Hybride in einer potenziellen Zukunft des Jahres 2577 NGZ (PR 2815)
  •     Miroon - Major auf PRAETORIA (PR 2568)
  •     Saaroon - Major auf der JULES VERNE (PR 2400)
 
Geschichte
Ursprünge
Nach den Angaben des Zentralplasmas im Jahre 2114 entdeckten die Forschungsschiffe der Laurins beim Vorstoß in Richtung Milchstraße vor ungefähr 40.000 Jahren, das heißt circa 38.000 v. Chr., das Outside-System mit den Robotikern vom Planeten Mechanica im Halo der Milchstraße. (PR 144)
 
Die Laurins zwangen die Robotiker von Mechanica, hochwertige positronische Roboter herzustellen. Außerdem zwangen sie das Urplasma auf dem Planeten Rando I in den sternarmen Außenbezirken von Andromeda biologisches Plasma aus seiner Substanz zu liefern. Auch die Säuglingsschwestern des Plasmas, die Matten-Willys, sollen aus Andromeda stammen.
 
Das Plasma diente den Laurins als Biokomponente der auf Mechanica entwickelten Roboter. Das Plasma wurde von den Laurins über die Hypertoyktische Verzahnung mit der Positronik beziehungsweise Hyperinpotronik verbunden. Dieser organische Anteil sollte den Posbis Kreativität verleihen. Sie sollten allein die Laurins als »Wahres Leben« akzeptieren und lieben. Durch die Hassschaltung sollte sichergestellt werden, dass die Posbis alle anderen organischen Lebewesen hassten und bekämpften.
 
Der Hass der Posbis richtete sich aber gegen die Laurins. Die Laurins hatten die Intelligenz des Ablegers des Urplasmas, den sie mit einer positronischen Schalteinheit verbunden hatten, unterschätzt. Dieser Ableger - aus dem das spätere Zentralplasma hervorging - bereitete in einem Tausendjahresplan die Revolte der Posbis vor.
 
Nach einer ersten Vernichtungsschlacht zogen sich die Posbis nach Mechanica zurück. Die Laurins versuchten daraufhin, das Zentralplasma mit der Vernichtung des Urplasmas zu erpressen. Die Posbis schlugen die Laurins in der Folge in drei Schlachten, konnten die Welt des Urplasmas aber nicht finden. Danach zogen sich die Posbis zur Milchstraße zurück, wo sie mithilfe der Robotiker von Mechanica eine eigene Dynastie mit dem Zentralplasma an der Spitze aufbauten.
 
Viele tausend Jahre später entvölkerten die Laurins in einem Vernichtungsschlag den Planeten Mechanica. Seit dieser Zeit verhinderten die Posbis von ihren Welten im intergalaktischen Leerraum aus das Vordringen der Laurins zur Milchstraße. Diese Dunkelplaneten waren noch von den Intelligenzen von Mechanica von Sonnensystemen am Rande der Milchstraße in den Leerraum versetzt worden. (PR 144)
 
    Anmerkung: Abweichend von dem Originalroman PR 239 - der von dem Auftrag der Meister der Insel an die Laurins, das Zentralplasma zu vernichten, berichtet - wurde in Silberband 25 eingefügt, dass nach der Überlieferung der letzten Laurins auf dem Planeten Destroy im Alurin-System in Andro-Beta die Meister der Insel die Laurins beauftragten, die Posbis zu erschaffen.
 
    Da die Machtübernahme der MdI nach Aussagen von Faktor I und Faktor II im Jahre 2406 erst »vor 20.000 Jahren« (etwa 17.600 v. Chr.) beziehungsweise nach anderen Angaben um 24.000 v. Chr. erfolgte, passt diese Überlieferung nicht zu Angaben des Zentralplasmas im Jahre 2114, dass die Laurins schon »vor 40.000 Jahren« (etwa 38. Jahrtausend v. Chr.) zum Outside-System vorstießen.
 
    In diesem Zusammenhang ist es interessant, dass die Originalquelle (PR 239) keinen Hinweis auf einen Auftrag der MdI enthält. Erst im Silberband 25 wird die Geschichte der Luxiden weggelassen und stattdessen über eine Beauftragung der Laurins durch die MdI berichtet. Zusätzlich entfällt in Silberband 17 die Aussage »vor 40.000 Jahren«.
 
Ambriador – Vergangenheit
Eine Splittergruppe von Posbis gelangte circa 6000 v. Chr. mit acht BOXEN in die Galaxie Ambriador. Die Posbis fanden auf der Achtzigsonnenwelt eine neue Heimat. Sie waren der Grundstock für die »Zweite Zivilisation«, die sie nach dem Vorbild der Milchstraßen-Posbis gestalteten. Das Bioplasma der Robotkommandanten vermehrte sich in den folgenden Jahrtausenden und wurde zum »Neuen Zentralplasma«. Die Achtzigsonnenwelt wurde nach dem Vorbild der Hundertsonnenwelt gestaltet. Die schon in Ambriador lebenden Kelosker blockierten ihre Hassschaltung mit der SIEBENKOPF-Schaltung. Auf Betreiben der Kelosker begannen die Posbis sowohl auf der Achtzigsonnenwelt als auch auf Pakuri damit, Hochenergie-Maschinen zu konstruieren. Auf Pakuri betreuten sie außerdem die Ueeba mit fast schon übertriebener Fürsorge. Die Posbis breiteten sich in der Northside Ambriadors aus und verhielten sich jahrtausendelang friedlich. (Posbi-Krieg 1, Posbi-Krieg 5)
Seid ihr wahres Leben?
 
Die Posbis tauchten 2112 in der Milchstraße auf, wahrscheinlich auf dem Höhepunkt des letzten Posbi-Laurin-Krieges. Ihre eigentliche Heimat ist der Leerraum mit verschiedenen Dunkelplaneten (Frago, Everblack) und der Zentralwelt ihres Hoheitsgebietes, der Hundertsonnenwelt.
 
Perry Rhodan begegnete den Posbis erstmals in diesem Jahr. Nach der per Hyperfunk gestellten Frage »Seid ihr wahres Leben?« griffen die Posbis wahllos Raumschiffe, Stationen und Siedlungen an, da die Terraner nicht die richtige Antwort geben konnten. Es kam zu schweren Kampfhandlungen mit den Terranern, doch dann half Perry Rhodan dem Zentralplasma bei der Zerstörung der Hassschaltung in der Hyperinpotronik auf der Hundertsonnenwelt. 2114 kam es daraufhin zum nur mündlich geschlossenen Freundschafts- und Beistandsbündnis zwischen Zentralplasma und Terranern.
 
Zusammenarbeit mit den Terranern
Die Posbis wurden zu den treuesten Verbündeten der Terraner. Mit Posbis bemannte Raumschiffe griffen oft in Raumschlachten der Terraner ein, da sie der Meinung waren, das Leben eines Menschen sei wertvoller als die Existenz eines Posbis.
 
Beispiele für Hilfeleistungen durch Posbis:
  •     Die Posbis wurden Mitglied in der Galaktischen Allianz, die ursprünglich zur Abwehr der Posbi-Gefahr geschlossen wurde, und unterstützten die Polizeiorganisation der Galaktischen Allianz, die USO.
  •  
  •     Im Rahmen eines Technologietransfers erhielten die Terraner sowohl Baupläne der Transformkanone als auch der Materieumformer. Da die Technik der Relativschirme mit der Hassschaltung verkoppelt war, blieb diese Technik den Terranern zunächst verschlossen.
  •  
  •     Die lunare Biohyperinpotronik NATHAN wurde mithilfe der Posbis gebaut. Von den Posbis stammte das gesamte Plasma für den Bau von Biopositroniken und biopositronischen Robotern – zum Beispiel den TARA-Kampfrobotern oder dem vor allem als Anson Argyris     bekannt gewordenen Vario-500.
  •  
  •     Beim ersten terranischen Vorstoß über die Transmitterbrücke in Richtung Andromeda kam die 2000 m-BOX BOX-8323 der ins Twin-System versetzten CREST II zu Hilfe.
  •  
  •     Beim Kampf um die letzte Bastion der Meister der Insel, Tamanium, kam 2406 eine Flotte von 2000 Posbi-Boxen mit speziellen Posbis als Bodenlandetruppen zum Einsatz.
  •  
  •     Als die CREST IV mit Icho Tolot und Fancan Teik nach M 87 verschlagen wurde, folgte ihr die 3000 m-BOX BOX-13111, ein Tenderschiff. Sie nahm die Haluter Hisso Rillos und Pinar Alto, deren Schiff und den Zweitkonditionierten Tro Khon mit nach M 87.
  •  
  •     Der Paladin wurde gemeinsam von Posbis und Siganesen zur Bekämpfung der Zweitkonditionierten gebaut.
  •  
  •     Die Posbis halfen den Terranern mithilfe ihrer Kenntnisse über die ähnlich wirkenden Relativschirme dabei, das Prinzip des Antitemporalen Gezeitenfeldes der Uleb zu verstehen.
  •  
  •     Als das Solsystem gemäß Fall Laurin in ein Antitemporales Gezeitenfeld gehüllt wurde, war das Zentralplasma der einzige eingeweihte Verbündete. Posbi-BOXEN übernahmen einen Teil der Versorgung des Ghost-Systems.
 
    Während der Schwarmkrise wurden das Waringer-Team von Last Hope und weitere Wissenschaftler zur Hundertsonnenwelt evakuiert, um dort ein Schutzmittel gegen die Verdummung zu entwickeln. Als das Solsystem in den Lokalen Schwarm aufgenommen wurde, stellte das Zentralplasma eine Flotte von 10.000 BOXEN mit gegen die Verdummung geschützten Posbis und Plasmakommandanten bereit.
 
    Ein Angriff der Posbis auf die larischen Streitkräfte in der Milchstraße mit dem neuentwickelten Hoschtra-Paraventil schlug fehl, da die Laren binnen kurzer Zeit ein Gegenmittel fanden.
 
Bei der Verteidigung des Solsystems 3460 gegen die Angriffe der Laren und Überschweren nahm ein Kontingent von 8000 Posbi-BOXEN auf der Seite der Terraner teil. Diese BOXEN wurden zusammen mit Terra und Luna in den Mahlstrom der Sterne verschlagen. Als eines der wenigen fernflugtüchtigen Schiffe erkundete BOX-7149, ein Führungsschiff mit zwölf statt sechs Plasmakommandanten, die Umgebung und musste auf Goshmos Castle notlanden. Dort kam es zur ersten Konfrontation mit der Ploohnkönigin Zeus (siehe Ploohns). Über den weiteren Verbleib dieser 8000 Schiffe ist nichts bekannt. Lediglich zwei Fragmentraumer landeten 3582 auf Ovarons Planet. Eine der BOXEN enthielt eine von NATHAN für die SOL bereitgestellte NUGAS-Produktionsanlage.
 
Laren-Herrschaft
Während der Herrschaft des Hetos der Sieben in der Milchstraße ließen die Laren die Posbis unbehelligt. Bei der Rückkehr der SOL traf Perry Rhodan am Rande des Solsystems auf die 3000 m-BOX BOX-1278 mit Galto Quohlfahrt an Bord. (PR 750)
 
Das Dimesextatriebwerk der BOX-1278 ist ein Hinweis darauf, dass es auch einen Technologietransfer vom Solaren Imperium zurück zu den Posbis gab. Laut Aussagen von Galto Quohlfahrt gab es mit der BOX-1278 und der BOX-3691 zwei Fragmentraumer mit Dimesextatriebwerk. Die BOX-1278 diente dann als Tarnung, um eine Gruppe von Keloskern als Fünfte Kolonne bei den Laren einzuschleusen. (PR 753)
 
Die Aktivierung des Margor-Schwalls der Provcon-Faust führte 3587 zu Irritationen des Zentralplasmas auf der Hundertsonnenwelt.
 
Dekalog der Elemente / Chronofossil Hundertsonnenwelt
Im Jahre 427 NGZ griff der Dekalog der Elemente die Hundertsonnenwelt an. Durch den Sextadim-Aktivkodierer konnte dem Plasma vorübergehend der alte Hass auf das Leben suggeriert werden. Währenddessen reiste Kazzenkatt mit dem Element der Zeit in das Jahr 2402 und erpresste das vor der Vernichtung stehende Urplasma auf Rando-1 zur Produktion von Hassplasma.
 
In der Gegenwart gelang es dem Dekalog, das Plasma auf der Hundertsonnenwelt gegen Hassplasma auszutauschen. Das ursprüngliche Plasma wurde auf BRÜTER eingelagert. Mittels MASCHINE DREI wurde Rando-1 aus seinen Trümmern neu zusammengefügt und mittels Hassplasma zu einer Chronodegeneration gemacht.
 
Dadurch gelang es dem Dekalog, Perry Rhodan und den Armadaprinzen Nachor von dem Loolandre gefangen zu nehmen. Es gelang dem Oxtorner Stalion Dove jedoch, das Hassplasma durch den Transfer des Zentralplasmas von BRÜTER nach Rando-1 zu heilen und so das Urplasma quasi zu rekonstruieren. Über das weitere Schicksal von Rando-1 wurde bisher nicht berichtet.
 
Nach der Rückkehr des Zentralplasmas auf die Hundertsonnenwelt und der Transformierung des Hassplasmas in den 80 Kuppeln des Zentralplasmas wurden aufgrund der Verdoppelung der Plasmamenge weitere Kuppeln benötigt. Allerdings war in späteren Berichten immer nur von den ursprünglichen 80 Kuppeln des Zentralplasmas die Rede. Durch die Aktivierung des Chronofossils Hundertsonnenwelt kam es zu einem Evolutionssprung der Posbis. Aus der Hypertoyktischen Verzahnung wurde eine Bionische Vernetzung. Die Posbis entwickelten Stimmungen und Gefühle.
 
Monos-Herrschaft
Mit der Entwicklung von Syntroniken stellten die Posbis ihren positronischen Bestandteil auf die neue Technik um. Mit der KorraVir-Gefahr und der Prophezeiung der Hyperimpedanz kam es später zu einer Rückkehr zu positronischen Elementen.
 
Während der Monos-Herrschaft machten sich die Posbis auf die Suche nach Perry Rhodan.
 
Das Zentralplasma wanderte 645 NGZ auf den Planeten Rijaal im Habuur-System im Halo von Andromeda aus. Die Hundertsonnenwelt wurde treuhänderisch den Gurrads überlassen. Die Haluter fanden 766 NGZ das Habuur-System verlassen vor. 906 NGZ entdeckten sie das Zentralplasma im Halpora-System im Halo zwischen Andromeda und Andro-Beta. Das Zentralplasma hatte sich auf Dongan, einem von der Sonne Halpora eingefangenen Planeten, angesiedelt.
 
Die Haluter siedelten sich auf dem Nachbarplaneten Halpat im Halpora-System an. Haluter und Zentralplasma bemühten sich mithilfe des psionischen Potenzials des Zentralplasmas, ein Mittel zu finden, das SHF-Kontrollnetz von Monos zu ersetzen und so die Cantaro aus ihrer Abhängigkeit zu befreien. Der Durchbruch gelang mithilfe von Blaunakken.
 
Ein kleiner Teil des Zentralplasmas flog mit der BOX-17411 in die Milchstraße. Später schafften die WIDDER eine Lücke im Chronopuls-Wall, durch den 10.000 Fragmentraumer und 2000 halutische Raumer zur Befreiung der Milchstraße eindrangen. Die 80 Plasmakuppeln des Zentralplasmas waren auf 80 BOXEN verteilt. Durch die SHF-Störsendungen des Zentralplasmas ging Monos die Kontrolle über seine Hauptmacht, die cantarischen Streitkräfte, verloren.
 
13. Jahrhundert NGZ
Irgendwann ab dem Jahre 1225 NGZ experimentierten die das Zentralplasma mit einer neuen Art sich selbst bewusster Posbis. Erstes Exemplar dieser Serie war der Posbi Miroon. Als dieser im März 1246 NGZ während des Hypersturms Skorgon Taion von einem starken UHF-Impuls getroffen wurde, veränderte sich sein Zuckerman-Muster, wodurch es zu einem Qualitätssprung hin zu einer persönlichen ÜBSEF-Konstante kam. Weitere Posbis dieser Baureihe waren Dooram, Saaroon und Jawna Togoya. (PR 2568)
 
Bei der Abwehr der Invasion der Tolkander 1289 NGZ, die sich im Kugelsternhaufen 47 Tucani festgesetzt hatten, waren auch Einheiten der Posbis beteiligt.
 
Bei der Schlacht um die Kosmische Fabrik MATERIA am zentralen galaktischen Schwarzen Loch 1291 NGZ kamen 20.000 2000 m-BOXEN mit Relativschirmen zum Einsatz. Es handelte sich bis auf 100 Kommandoschiffe um vollsyntronische Einheiten.
 
Vermutlich half das Zentralplasma auch beim Ausbau von Camelot. Definitiv wurde der Aufbau der Neuen USO durch Lieferungen der Posbis unterstützt.
14. Jahrhundert NGZ / Posbi-Krieg / TRAITOR
 
Seelenquell
Im Jahre 1304 NGZ kam es zum Krisenfall Karthago, zum Angriff des Kristallimperiums auf das Solsystem. Das Zentralplasma stellte 40.000 Fragmentraumer zur Verteidigung bereit. Da SEELENQUELL mittlerweile das Zentralplasma übernommen hatte, ging die Schlacht um Sol durch den Seitenwechsel der Posbis verloren.
 
Während der Herrschaft SEELENQUELLS kam es auch zum Technologietransfer zwischen dem Kristallimperium und den Posbis. Darauf beruhend, entwickelten die Arkoniden ATG-Spürer.
 
Zwar stockte das Kristallimperium seine Flotte zuletzt auf 300.000 Schiffe auf, aber das Schiffsvolumen der BOXEN übertraf das arkonidische bei Weitem. Entsprechend bedeutsam war der Beitrag der Posbis bei den Schlachten in Tradom nach der Eroberung des Sternenfensters.
 
Kampf gegen das Reich Tradom
Im Jahre 1311 NGZ stellte das Zentralplasma in der Milchstraße mit 70.000 2000 m-BOXEN und 30.000 3000 m-BOXEN das stärkste Kontingent der Blockade-Flotte am Sternenfenster im Hayok-Sternenarchipel. Die Hälfte der Boxen war vollpositronisch, die andere Hälfte mit Plasmakommandanten und normalen Posbis bemannt.
 
In den Jahren nach 1312 NGZ stellte das Zentralplasma der LFT 50.000 Omni-Ultraschlachtschiffe für den multiplen Einsatz auf der Basis von Fragmentraumern der 3000 m-Klasse zur Verfügung. Sie werden auch als LFT-BOXEN der QUASAR-Klasse bezeichnet. Auch zu PRAETORIA steuerten die Posbis mit 116 BOXen den größten Anteil bei.
 
Am 23. Februar 1334 NGZ erreichten 20.000 3000 m-BOXEN nach 311.625 Lichtjahren Flug Sol. Sie unterstützten in den folgenden Jahren die LFT-Flotte.
 
Die Posbis in Ambriador
Die Posbis in Ambriador wurden ab 1307 NGZ aggressiv, als Verduto-Cruz die SIEBENKOPF-Schaltung teilweise von der Hassschaltung trennte. Sie griffen die Alteraner an. Der Lare war mit einem Team von Wissenschaftlern auf die Achtzigsonnenwelt geholt worden, um die Posbis bei der Konstruktion der Hochenergie-Maschinen zu unterstützen. Die Posbis vernichteten gnadenlos Raumschiffe und Planeten. Sie stellten ihren Opfern wieder die Frage »Seid ihr wahres Leben?«, schienen aber an einer Antwort nicht interessiert zu sein. Die Völker Ambriadors bezeichneten sie wegen ihrer unerbittlichen Grausamkeit nur noch als Maschinenteufel. Die Posbis von Pakuri blieben jedoch weiterhin friedlich. Wegen ihrer umfassenden, teilweise übertriebenen Fürsorge wurden sie von den Ueeba als Alles-für-euch bezeichnet. Einige von ihnen betätigten sich sogar künstlerisch. (Posbi-Krieg 1, Posbi-Krieg 4, Posbi-Krieg 5)
 
Im April des Jahres 1343 NGZ erfuhr Perry Rhodan von der Existenz der versprengten Kolonie der Posbis in der Kleingalaxie Ambriador. Er reiste zur Achtzigsonnenwelt und ermöglichte es damit Verduto-Cruz unwissentlich, die SIEBENKOPF-Schaltung endgültig von der Hassschaltung zu trennen. Die Ambriador-Posbis betrachteten von diesem Augenblick an nur noch die Laren als »wahres Leben«. Durch das Eingreifen der Kelosker konnte die SIEBENKOPF-Schaltung wieder installiert werden. Die Posbis von Ambriador wurden friedlich, der Posbi-Krieg war beendet. Die Posbis sollten künftig die Rolle einer galaktischen Friedensmacht übernehmen. (Posbi-Krieg 6)
 
TRAITOR
Eine Delegation der Posbis nahm im Juni 1346 NGZ an einer Geheimkonferenz der Galaktiker in Aarus-Jima teil, in deren Verlauf das Neue Galaktikum gegründet wurde. Die Posbis erhielten die Erlaubnis, den Ozeanischen Computer zu untersuchen, und waren von dieser halb-organischen künstlichen Intelligenz fasziniert. Als der Wurm von Traitanks angegriffen wurde und nicht fliehen konnte, weil Verschwörer die Rechner sabotiert hatten, gelang es den Posbis, vom Ozeanischen Computer aus eine Transition zu veranlassen, durch die der Wurm in Sicherheit gebracht werden konnte. (PR 2412)
 
Der Friedensfahrer Verturlidux-44 fand die Hundertsonnenwelt und die anderen Dunkelplaneten der Posbis von Einheiten der Terminalen Kolonne TRAITOR blockiert vor. Dies galt auch für den dort stationierten Wurm der Aarus, Aarus-Zorm. Im Orbit der Hundertsonnenwelt befanden sich 300.000 BOXEN, die aber fast vollständig desaktiviert waren, um die Traitanks nicht zu reizen.
 
Auch die Achtzigsonnenwelt in Ambriador wurde durch Tausende Traitanks blockiert. (PR 2427)
 
Im Jahre 1347 NGZ wurde im Umfeld der Hundertsonnenwelt VULTAPHER gebaut, TRAITOR verwendete hierfür den Decknamen Komplex Astrovent. Da die Parzellierung der Hundertsonnenwelt das allerletzte Stadium der Fertigstellung darstellen sollte, spielten die Posbis auf Zeit. Ein Versuch, die Traitanks durch die Kybernetische Konspiration zu vernichten, scheiterte. Nur eine Supratronik konnte durch ein eskalierendes Duell zur Selbstzerstörung getrieben werden. Die restlichen Supratroniken zogen sich rechtzeitig zurück und waren nun vor einer unverbindlichen Kommunikation mit Mitgliedern der Hundertsonnenintelligenz gewarnt. Eine zentrale Rolle bei der Kybernetischen Konspiration spielte Gessounin - der erste Posbi mit Paragaben. (PR 2459)
 
Die Kybernetische Konspiration konnte immer größeren Einfluss auf die Supratroniken gewinnen und schlug am 20. November zu: Die Posbis konnten für wenige Minuten etwa ein Viertel der 250.000 Traitanks übernehmen und warfen gleichzeitig ihre 300.000 BOXEN in die Schlacht. Allerdings hatten sie kein Glück: VULTAPHER erwies sich als unverwundbar, und die Traitanks durchschauten schnell, wie sie den 5-D-Schredder austricksen konnten. Das Zentralplasma wollte sich die Niederlage nicht eingestehen, und Roi Danton konnte erst im letzten Moment den Fluchtbefehl geben. Von den 300.000 BOXEN entkamen nur 21.000. Da VULTAPHER aber nun neue Befehle hatte, zogen er und die Traitanks Richtung Solsystem ab.
 
    Anmerkung: Was aus den TRAIGOT-Fabriken wurde, wird nicht erwähnt. (PR 2497)
 
Irgendwann um 1345 NGZ oder 1346 NGZ stellten die Posbis der USO und dem TLD Bioplasma für die Herstellung von Vario-1000-Robotern zur Verfügung. Diese sollten zunächst gegen TRAITOR eingesetzt werden, kamen dann aber erst später im Stardust-System zum Einsatz. (PR 2568)
 
15. Jahrhundert NGZ / Frequenz-Monarchie
Im 15. Jahrhundert NGZ stellen LFT-BOXEN, bemannt mit Plasmakommandanten und Besatzungen der Posbis, den Kern der Galaktischen Flotte des Neuen Galaktikums. So schlugen zum Beispiel im Januar 1463 NGZ 50.000 LFT-BOXEN eine Flotte von 2400 Schlachtlichtern der Frequenz-Monarchie beim Polyport-Hof ITHAFOR zurück. (PR 2514)
 
Auch im Rahmen der Operation Hathorjan stellten die Posbis das größte Kontingent an Raumschiffen der Flotte des Galaktikums. So erreichten im Februar 1463 NGZ insgesamt 3000 Fragmentraumer die Aufmarschpunkt im Kraltmock-System und am Holoin-Fünfeck. (PR 2519)
 
An einer vergeblichen Befreiung des Sicatemo-Systems von Gaids-Klonen, die dieses System im Auftrag der Frequenz-Monarchie besetzt gehalten hatten, nahmen am 22. März 1463 NGZ 1500 Fragmentraumer der Posbis teil. (PR 2527)
 
Am 25. März 1463 NGZ traf das letzte Kontingent der Galaktischen Flotte, vom Kharag-Sonnendodekaeder kommend, beim Holoin-Fünfeck ein. Dieses bestand aus 25.000 Fragmentraumern der Posbis. (PR 2537)
 
Am 5. April 1463 NGZ beteiligte sich ein Kontingent von 15.000 Fragmentraumern der Posbis an der Eroberung des Handelssterns FATICO. Außerdem unterstützte die Posbi Jawna Togoya Perry Rhodan bei einem Kommandounternehmen, das die Grundlage für die Eroberung von FATICO bildete. (PR 2544)
 
Am 15. April 1463 NGZ beteiligten sich mehrere tausend Fragmentraumer der Posbis an der Schlacht um die Hibernationswelt Hibernation-3 der Frequenz-Monarchie im Facettennebel. Am Ende der erfolgreichen Schlacht, in deren Verlauf die Oberfläche von Hibernation-3 nahezu vollständig vernichtet wurde, hatte die Galaktische Flotte etwa 2000 Raumschiffe verloren, ein Großteil davon Raumschiffe der Posbis. (PR 2545)
 
Am 25. April 1463 NGZ beteiligten sich mehrere tausend Fragmentraumer der Posbis an den Kämpfen um die übrigen fünf Hibernationswelten der Frequenz-Monarchie in Andromeda. Darüber hinaus waren große Kontingente an Kampf-Posbis an der Eroberung der Distribut-Depots KJALLDAR, HASTAI und LORRAND beteiligt. (PR 2548) Darüber hinaus halfen Fragmentraumer der Posbis bei der Verteidigung des Handelssterns FATICO. (PR 2549)
 
Darstellungen
    Risszeichnung: »POSBI (Positronisch-biologischer Roboter)« (PR 587) von Rudolf Zengerle
    Risszeichnung: »Analysator-POSBI (Positronisch-biologischer Roboter)« (PR 667) von Rudolf Zengerle
    Datenblatt: »Roboter 10: POSBIS« (PR 1456 – Report) von Frank Jaeckel


Quellen: PR 127 - PR 149, PR 128, PR 131, PR 144, PR 239, PR 477, PR 587, PR 667, PR 750, PR 753, PR 769, PR 775, PR 789, PR 798, PR 998, PR 1371, PR 1456, PR 1458, PR 2400, PR 2409, PR 2412, PR 2427, PR 2459, PR 2514, PR 2519, PR 2527, PR 2537, PR 2544, PR 2548, / PR 2549, PR 2568, ... , PR 2731 / Posbi-Krieg
Beschreibung 3 - Autor: PR-Redaktion

Der Begriff »Posbi« steht für »positronisch-biologische Roboter« und beschreibt eine Roboterzivilisation, die seit Jahrtausenden ein treuer Freund und Partner der terranischen Menschheit ist. Das Aussehen der Posbis ist unterschiedlich und rein zweckbedingt. Jeder Posbi hat darüber hinaus einen etwa faustgroßen Zusatz aus Zellplasma als »Gefühlssektor«, der über halborganische Nervenstränge mit den Steuerschaltungen der eigentlichen Befehlspositronik verbunden ist, umschrieben als hypertoyktische Verzahnung.
 
Die Kommandoimpulse des Nervengewebes werden durch die Bioponblöcke auf den Ausführungsmechanismus des eigentlichen Rechners übertragen. Die Plasmazusätze der Posbis konnten ursprünglich keine klaren Denkvorgänge entwickeln, verfügten jedoch über ein ausgeprägtes Gefühlsleben, durch dessen Impulse bei den Robotern der Wille zu eigenständigem Handeln ausgelöst wurde. Im Verlauf der Jahrhunderte wurden die Posbis durch Vervollkommnung ihrer Plasmasektoren (voluminösere Plasmazusätze, bessere neuronale Vernetzung und dergleichen) zu autorisierten Eigenhandlungen weiterentwickelt, zu den biologischen Eigenarten kamen Spezialschaltungen hinzu.
 
Bei der Aktivierung des Chronofossils Hundertsonnenwelt im Jahr 428 Neuer Galaktischer Zeitrechnung durchlebten die Posbis einen evolutionären Sprung und können seitdem wie organische Wesen Gefühle empfinden und irrationale Wünsche hegen.
 
Geschichte: (Glossareintrag in 2065 / 2987)
Vor etwa 30.000 Jahren wurden die inzwischen ausgestorbenen Bewohner des Planeten Mechanica als zu ihrer Zeit genialste Robottechniker der Galaxis von den Laurins - im Auftrag der Meister der Insel - erpreßt und beauftragt, hochwertige Robotkonstruktionen herzustellen. Gleichzeitig zwangen die Laurins das Urplasma auf den Planeten Rando I in Andro-Beta dazu, Teile seiner Masse an sie auszuliefern, die anschließend in die auf Mechanica fertiggestellten Robotkörper verpflanzt wurden. Aufgrund des organischen Gefühlssektors sollten die Laurins geliebt, alle anderen organischen Lebewesen aber gehaßt und bekämpft werden - die sogenannte Haßschaltung. Der Haß der Posbis richtete sich jedoch gegen sie selbst. Die Roboter machten sich selbständig und entwickelten nach dem Aussterben ihrer Erbauereine gewaltige Roboter-Dynastie, deren Steuerung nun vom Zentralplasma der Hundertsonnenwelt ausging.
 
Perry Rhodan begegnete den Posbis erstmals im Jahr 2112. Nach vielen Kämpfen und gegenseitigen Mißverständnissen half er bei der Zerstörung der Haßschaltung in der Hyperin-potronik: 2114 kamen Atlan, Rhodan und Fellmer Lloyd zur Hundertsonnenwelt, weil sie vom Zentralplasma um Hilfe gebeten worden waren. Als Gegenleistung für die Vernichtung der Haßschaltung bot das Plasma seine Welten als Stützpunkte sowie einen allgemeinen Technologietransfer an. Die Transformkanone beispielsweise als wichtigste Waffe derTerraner wurde von den Posbis übernommen. Der Vertrag wurde nur mündlich geschlossen, niemals aber gebrochen. Die Posbis erwiesen sich stets als die treuesten Verbündeten der Terraner, so beispielsweise bei den Kriegen gegen die Meister der Insel und ihre Helfershelfer.
 
Im Jahr 428 NGZ, nachdem die Posbis vorübergehend durch das Wiederaufleben der Haßschaltung zu Werkzeugen des Dekalogs der Elemente geworden waren, erfuhren sie durch die Aktivierung des Chronofossils Hundertsonnenwelt einen evolutionären Sprung. Bisher Maschinen mit einer biologischen Komponente, wurde nun aus der hyper-toyktischen.Verzahnung von Positronik und Plasma eine bionische Vernetzung. Die Posbis konnten dadurch wie organische Wesen Gefühle empfinden und Stimmungen unterliegen.
 
Nachdem die Tarkan-Flotte in der Folge des Dorifer-Schocks verschollen war, verließen die Posbis die Hundertsonnenwelt. Inspiriert vom »Propheten« IchoTolot, machten sie sich auf die Suche nach dem verschollenen Perry Rhodan. Das Zentralplasma wurde in seine ursprüngliche Heimat in Andromeda gebracht, die Hundertsonnenwelt von den Gurrads aus Magellan verwaltet. Die Posbis fanden ab 711 NGZ auf dem Planeten Dongan in Andromeda eine neue Heimat. Erst nach dem Ende der Monos-Diktatur siedelten sie wieder auf die Hundertsonnenwelt über.
 
Immer wieder erwiesen sich die Posbis als loyale und starke Verbündete der Menschen und der Milchstraße insgesamt. Diese Loyalität machte sie aber auch zu Angriffszielen, zuletzt durch die »Posbi-Paranoia« während der Herrschaft des Atopischen Tribunals.


Quellen: Glossareintrag in 2065 / 2568 / 2986 / 2987
Beschreibung 4 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 5 - Autor:


Quellen:

Heft: PR 2459
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Verweise:

»Die Kavallerie«
Heft: PR 2459 - Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt







Dazugehöriger Kommentar von Rainer Castor: Die Posbis

Vor über 30.000 Jahren wurden die später ausgestorbenen Bewohner des Planeten Mechanica als zu ihrer Zeit genialste Robottechniker der Galaxis von den Laurins im Auftrag der Meister der Insel erpreßt und beauftragt, hochwertige Robotkonstruktionen herzustellen. Gleichzeitig zwangen die Laurins das Urplasma auf den Planeten Rando I in Andro-Beta dazu, Teile seiner Masse an sie auszuliefern, die anschließend in die auf Mechanica fertiggestellten Robotkörper verpflanzt wurden. Ziel war, positronisch-biologische Hybriden zu schaffen - eben die Posbis -, die aufgrund des organischen Gefühlssektors die Laurins lieben, alle anderen organischen Lebewesen aber hassen und bekämpfen sollten. Der Haß der Posbis richtete sich jedoch gegen die Laurins selbst; sie machten sich selbständig und entwickelten eine gewaltige Roboter-Dynastie, deren Steuerung nun vom Zentralplasma der Hundertsonnenwelt ausging, aber unter der Kontrolle der Haßschaltung stand.
 
Perry Rhodan begegnete den Posbis erstmals im Jahr 2112. Nach vielen Kämpfen und gegenseitigen Mißverständnissen half er bei der Zerstörung der Haßschaltung in der Hyperinpotronik: 2114 gelangten Atlan, Rhodan und Fellmer Lloyd zur Hundertsonnenwelt, vom Zentralplasma um Hilfe gebeten. Als Gegenleistung für die Vernichtung der Haßschaltung bot das Plasma seine sogenannten Leerraum- oder Dunkelwelten wie Frago, Everblack, Chort und andere als Stützpunkte sowie einen allgemeinen Technologietransfer an (vor allem hinsichtlich der Transformkanone!). Es war Atlan, der Materiallieferungen und eine »Nachfolge« für die ausgestorbenen Mechanica-Intelligenzen in das Abkommen einbrachte; Rhodan bestätigte dieses Angebot. Der Vertrag wurde nur mündlich geschlossen, niemals aber gebrochen - Posbis waren und sind die treuesten Verbündeten! Zu Atlan und Rhodan besteht überdies eine persönliche Beziehung; diese versprachen, die Suche nach der »Urzelle«, die sich in einer Satellitengalaxis von Andromeda befand, im Auge zu behalten.
 
Die Haßschaltung (Nr. 1) wurde gesprengt, sich einstellende »Verzahnungsschwankungen« zwischen Plasma und Hyperinpotronik konnten später von Van Moders beseitigt werden; zuvor wurden allerdings beim Kampf der Posbis untereinander und durch weitere Angriffe der Laurins bis auf zehn Prozent Restbestand alle vorhandenen Planeten und Stützpunkte der Posbis zerstört. Technische Erkenntnisse der Posbis waren neben der Transformkanone - seinerzeit auch Transformstrahler genannt - vor allem die Relativschirme, obwohl letztere in direkter Kopplung mit der Haßschaltung nach deren Zerstörung nicht mehr erstellt werden konnten. Im Oktober 2402 wurde in Andro-Beta Rando I gefunden. Ein von den MdI geschicktes Vernichtungskommando ließ den Planeten explodieren, nachdem die Terraner Kontakt zur Urzelle hergestellt hatten. Während die CREST III noch in der Vergangenheit verschollen war, gelangte 2404 der Plasmaagent zur Hundertsonnenwelt; es handelte sich um einen Doppelgänger aus infizierter Urzellensubstanz von im MdI-Krieg gefangenen Terranern. Das Zentralplasma erhielt auf diese Weise erstmals wieder Kontakt zur Urzelle und erfuhr, daß Terraner an deren Vernichtung beteiligt gewesen waren: ... die Botschaft, die der Plasmaagent überbracht hatte, war in ihrem Kern echt. Nur das zählte. Sofort reagierte das Plasma. Und irgendwo auf der Hundertsonnenwelt sprach eine Schaltung an, die alle Beteiligten für zerstört gehalten hatten... (PR-Taschenbuch 184)
 
Die zweite (redundante) Haßschaltung ließ daraufhin die Relativschirme wieder funktionieren. Tausende Fragmentraumer schwärmten aus, um mit dem Schlachtruf RÄCHT DAS INNERE den Kampf gegen die Menschheit aufzunehmen - genau wie von den MdI geplant. Tatsächlich war der Plan noch teuflischer; der mit einem Virus infizierte Plasmaagent hätte auch das Zentralplasma vernichtet. Dies wurde gerade noch erkannt, dem Plasma mitgeteilt und der bevorstehende Angriff in letzter Minute abgeblasen. Mit der Sprengung der zweiten Haßschaltung war zwar erneut die Funktionsbereitschaft der Relativschirme beendet, allerdings auch der Grundstock dafür gelegt, daß später mit Hilfe der Posbis das terranische ATG-Feld entwickelt werden konnte. Die Relativschirme hatten eine Versetzung bis zu maximal zehn Stunden in die Zukunft ermöglicht; bei Minimumverdünnung von weniger als einer Millionstelsekunde Differenz konnte mit den Tranformkanonen von innen nach außen geschossen werden, ohne daß die Unsichtbarkeit verlorenging. Im Jahr 428 NGZ, als die Posbis vorübergehend durch abermaliges Wiederaufleben der Haßschaltung zu Werkzeugen des Dekalogs der Elemente wurden, machten sie mit der Aktivierung des Chronofossils Hundertsonnenwelt einen evolutionären Sprung. Bisher Maschinen mit einer biologischen Komponente, wurde aus der hypertoyktischen Verzahnung von Positronik und Plasma nun eine bionische Vernetzung, die die Posbis wie organische Wesen Gefühle empfinden, Stimmungen unterliegen und irrationale Wünsche hegen ließen.
 
Als Mitglieder der Tarkan-Flotte im Jahr 1143 NGZ die Hundertsonnenwelt anflogen, war diese von den Posbis verlassen. Inspiriert vom »Propheten« Icho Tolot, hatten sich die Posbis auf die Suche nach dem verschollenen Perry Rhodan gemacht. Das Zentralplasma war nach Andromeda gebracht worden, die Hundertsonnenwelt sollte von den Gurrads aus Magellan verwaltet werden, während die Posbis ab 711 NGZ auf dem Planeten Dongan in Andromeda eine neue Heimat gefunden hatten. Erst nach dem Ende von Monos siedelten sie wieder auf die Hundertsonnenwelt über. Seit der ersten Hälfte des 5.Jahrhunderts NGZ mit Syntroniken ausgestattet, läuft mit Beginn der KorraVir-Gefahr in der Milchstraße das Zurückrüsten der Systeme beziehungsweise der Umbau zu positronisch-syntronischen Hybridsystemen

Quellen: PR-Heft Nummer 2065
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