Nummer: 2065 Erschienen: 20.03.2001   Kalenderwoche: 12 Seiten: 59 Innenillus: 1 Preis: 3,00 DM Preis seit 2001 in €:

Mission Hundertsonnenwelt
Bré Tsinga und die Posbis - die Liga Freier Terraner braucht Hilfe
Horst Hoffmann

Zyklus:  

31 - Die Solare Residenz - Hefte: 2000 - 2099 - Handlungszeit: Mai 1303 - Mai 1304 NGZ (4890 - 4891 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  08 - Thoregon / Hefte: 1800 - 2199 / Zyklen: 27 - 32 / Handlungszeit: 1288 NGZ (4875 n.Chr.) - 1312 NGZ (4899 n.Chr.)
Örtlichkeiten: Hundertsonnenwelt               
Zeitraum: Januar 1304 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 4399124603003
EAN 2: 12065
Ausstattung:  Clubnachrichten Nr.328
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Seit die Menschheit zum ersten Mal ins All vorstieß, wurde sie immer mit fremden Mächten konfrontiert, viele von ihnen stärker, älter und erfahrener als die Menschheit selbst. Die erste dieser Mächte waren die Arkoniden - und für Perry Rhodan ist es besonders schmerzhaft, die ehemaligen Freunde nun als erbitterte Feinde wahrzunehmen.
Zu Beginn des Jahres 1304 Neuer Galaktischer Zeitrechnung, das dem Jahr 4890 alter Zeit entspricht, hat sich die Situation weiter verschärft. In der Milchstraße ist eine neue Macht entstanden, und dies ausgerechnet im Zentrum des arkonidischen Imperiums: die junge Superintelligenz SEELENQUELL, die offensichtlich ihren Einfluß auf die Galaxis ausbreiten will.
Wenn Perry Rhodan nicht will, daß die Terraner unter den Einfluß von SEELENQUELL geraten, muß er reagieren. In einer Kommandoaktion gelingt es ihm mit einer Gruppe von Agenten, den wichtigsten Mann auf der Seite des Gegeners gefangenzunehmen: Imperator Bostich I.
Gleichzeitig wissen die Terraner, daß sie Verbündete brauchen, falls es wirklich zum befürchteten Großangriff der Arkoniden kommt. Zu diesen Verbündeten gehören die Posbis - und so kommt es zur MISSION HUNDERTSONNENWELT ...

 
Die Hauptpersonen
Bré Tsinga Die Kosmopsychologin ist auf einer Mission zur Hundertsonnenwelt unterwegs
Bruno Der Matten-Willy ist der Technopionier seines Volkes und baut eine Fabrik
Daniela May Die terranische Botschafterin bei den Posbis ist nervös
Hamish O'Brian Der Sekretär der der terranischen Botschaft kümmert sich um die Matten-Willys
Kallo Mox Der Robotpsychologe interessiert sich für die Posbis

Allgemein
Titelbildzeichner: Ralph Voltz
Innenilluszeichner: Alfred Kelsner   
Kommentar / Computer: Rainer Castor: Die Posbis
PR-Kommunikation: Perry Rhodan-Con 2001
Statistiken:
Witzrakete: Harald Lapp: Explorer unterwegs
Leserbriefe: Dieter Schmitt / Rolf Schrempp / Markus Regler / Markus Graf / Michael Schöffer / Christian Becker / Axel M.Gruner / Juerg Schmidt
LKSgrafik:
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Hundertsonnenwelt    Matten-Willys     Posbis    Posbis - Geschichte                                                      
Computerecke:
Preisauschreiben:
: -

Journal

Journaldaten: Nummer: / Seite:
Journalgrafik:
Journaltitel:
Journalnews:

Clubnachrichten
Clubdaten: Nummer: 328 / Seiten: 3
Clubgrafik: Boris Dienes: Titelbild von World of Cosmos 26
Nachrichten: Werner Roesner / SF- und PR-Stammtisch Braunschweig - Claudia Fischer
Fanzines: World of Cosmos 25/26 - Sandra Schaefer / Ellerts Stammtisch Post - Sonderdruck - Erich Herbst / Star Solution - PRFC Red Star - Markus Müller Der phantastische Bücherbrief 300 - Erik Schreiber / Solar-X 133 - Wilko Müller jr. / SF-Okular 197 - Michael Falkenstein / Reddition - Volker Hamann
Magazine: phantastisch! - Verlag Achim Havemann
Fan-Romane: Torben Kneesch: Anekdoten aus Kaplor
Internet: Leo Lukas - www.leolukas-kultur.at / Robert Lissack - www.allsf.de
Veranstaltungen: Perry Rhodan-Con 2001 - PR-FanZentrale
Sonstiges:

Report

Titelbild:


Reportdaten: Nummer: - Seiten:
Cartoon :
Reporttitel:
Reportgrafik:
Reportfanzines:

Reportriss:


Reportclubnachrichten:
Reportnews:
Reportvorschau:
Reportriss: :

Innenillustrationen

Hundertsonnenwelt - Bré Tsinga (und Matten-Willy)
Zeichner:  Alfred Kelsner  
Seite:55
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt


Bré sah ihn zweifelnd an, dann wandte sie sich an den ersten Matten-Willy, der ihr im Weg lag, flach wie eine Flunder und merkwürdig zuckend. Sie kniete sich vor ihn hin und fragte: »Kannst du mich hören, Freund? Verstehst du mich?«
Der Willy hob seine beiden Stielaugen, die schlaff auf seinem Körper gelegen hatten, und starrte sie an. Die Augen zitterten. »Vurguzz«, drang es aus der mühsam produzierten Sprechöffnung. »Gebt mir Vurguzz ...«
Bré schüttelte den Kopf und legte instinktiv eine Hand auf den Fladen. Sie spürte das Zucken wie leichte elektrische Schläge.


Zeichner:  
Seite:
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



Zeichner:
Seite:
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



Zeichner:
Seite:
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



Zeichner:
Seite:
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



Zeichner:
Seite:
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



Zeicher:
Seite:
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt


 

 
 
 
Inhaltsangabe

Neben den Halutern gelten die POSBIs als die treuesten Freunde der Terraner. Rhodan hofft in der aktuellen Krise mit dem Kristallimperium auf die Unterstützung des Zentralplasmas und entsendet Bré Tsinga, die POSBIs um Hilfe zu bitten. Während sich Bré Tsinga mit der PAPERMOON zur Hundertsonnenwelt aufmacht, geschieht auf der Hauptwelt der POSBIs etwas unglaubliches. Ein Matten-Willy, bekannt als die Betreuer und Ammen der POSBIs, verübt Selbstmord im Bereich der terranischen Botschaft. Die terranische Botschafterin und das gesamte Personal ist geschockt. So ein Vorfall wurde noch niemals zuvor verzeichnet. Hamish O'Brian, der Sekretär der Botschafterin findet die übrigen Matten-Willys in seltsamer Gemütsverfassung vor. Sie kapseln sich ab und verlieren ihren üblichen Witz und Hang zum Schabernack.
 
Sie sind verschlossen und wollen sich den Terranern nicht mehr mitteilen. Aber das ist nicht die einzige Veränderung. Das Zentralplasma gibt sich ebenfalls wenig Mitteilungsbedürftig und kommuniziert mit den Terranern nur noch das notwendigste. Die Terraner beobachten außerdem eine große Baustelle in der Nähe der Zentralkuppeln des Plasmas. Irgend etwas scheint sich abzuspielen, doch die Terraner vor Ort sind zunächst ratlos. Als Bré Tsinga auf der Hunderstsonnenwelt eintrifft, wir auch ihr ein sofortiges Gespräch mit dem Zentralplasma verwehrt. Obwohl sie sich Bré als Bevollmächtigte Rhodans ausweißt, erhält sie erst einen Termin nach mehreren Stunden Wartezeit.
 
Das ist sehr ungewöhnlich und stimmt die Terranerin nachdenklich. Während Bré auf eine Audienz wartet, beschäftigt sich die Kosmopsychologin mit dem Verhalten der Matten-Willys und dem seltsamen Selbstmord. Sie findet bald heraus, das die Matten-Willys äußerst bedrückt sind, weil sich ihrer Meinung nach das Zentralplasma verändert hat. Das spätere Gespräch mit dem Zentralplasma bestätigt das ungute Gefühl der Kosmopsychologin. Schon beginnt Bré Tsinga den Verdacht zu hegen, das Plasma könnte unter dem Einfluss von SEELENQUELL stehen, doch nach Aussage der POSBIs sind die Kuppeln des Plasmas mit einem feinen PsiIso-Netz bedeckt. Die umfangreichen Umbauten nahe der Zentralkuppeln erklärt das Plasma mit der Umstellung von syntronischen Schaltungen zur alten Hyperinpotronik, um die Gefahr des KorraVir Einflusses auszuschließen. Die rein syntronische Ausrichtung der Fragmentraumer ist auch die Erklärung des Zentralplasmas, warum bisher keine Fragmentraumerflotte zur Unterstützung Terras entsandt wurde. Das Argument ist eingängig und Bré Tsinga akzeptiert.
 
Dennoch stellt das Zentralplasma 30.000 auf positronischen Betrieb umgerüstete, jedoch veraltete Fragmentraumer zur Verfügung, die Terra unterstützen sollen. Das Plasma erklärt, das vor Abflug noch eine »Spezialprogrammierung« der Einheiten abgeschlossen werden muss, dann verlässt die PAPERMOON mit den POSBI Einheiten die Hundertsonnenwelt Richtung Milchstraße. Während sich Bré Tsinga mit der POSBI Flotte auf dem Rückflug befindet, streift der Matten-Willy Bruno durch die Bereiche des Zentralplasmas. Er entdeckt unbekannte Humanoide und vermutet Terraner, die sich im Bereich des Neubaugebietes um die Zentralkuppel umsehen. Zu seinem Entsetzen wird der Matten-Willy plötzlich von Arkoniden umringt, von Kralasenen, den Bluthunden des Imperators! Der Matten-Willy ist wie gelähmt. Wie kommen Arkoniden auf die Zentralwelt der POSBIS? Die Erkenntnis was wirklich nahe den Kuppeln des Zentralplasmas vor sich geht, ist das Todesurteil für den Matten-Willy. Er kann sein Wissen nicht mehr weitergeben......

 
Rezension

-

 

   
Inhaltsangabe 2

Zu Beginn des neuen Jahres stellen Daniela May und die Mitarbeiter der von ihr geleiteten terranischen Botschaft auf der Hundertsonnenwelt fest, dass das Zentralplasma sich abkapselt und die Kommunikation mit seiner Umwelt eingestellt hat. Als Folge verfallen die Matten-Willys in einen Zustand tiefer Depression.
 
Die Hoffnungen der Willys richten sich auf Bruno, den ersten ihrer Art, der ein Verständnis für Technik entwickelt hat. Er baut an einem versteckten Platz eine Apparatur zur Herstellung von Vurguzz, der seine Artgenossen aus ihrer trüben Stimmung reißen soll. Bruno fehlt nur noch ein Bauteil, und er dringt heimlich in die Zentralsyntronik ein, wo Posbis damit beschäftigt sind, umfangreiche Umbauten vorzunehmen. Doch dafür hat Bruno kein Interesse, selbst eine schemenhafte menschliche Gestalt weckt nicht seine Neugier. Stattdessen findet er das Bauteil und kehrt damit an seinen Arbeitsplatz zurück. Doch als er fertig ist, will seine Maschine doch nicht arbeiten.
 
Am 20. Januar landet die PAPERMOON auf der Hundertsonnenwelt. An Bord weilen Bré Tsinga und der Syntroniker und Robotpsychologe Kallo Mox. Sie sollen im Auftrag der LFT um Hilfe im Kampf gegen SEELENQUELL bitten, obwohl klar ist, dass die 300.000 Fragmentraumer der Posbis in der Milchstraße durch KorraVir gefährdet wären.
 
Da das Zentralplasma die neuen Gäste erst nach einer Wartezeit empfangen will, suchen Tsinga, Mox, May und Hamish O'Brian, ihr Stellvertreter und Lebensgefährte, die Siedlung der Matten-Willys auf. Sie lernen Brunos Maschine kennen und können sie in Gang bringen, denn er hat nur die Energieversorgung vergessen. Dank des Vurguzz' bessert sich die Stimmung der Willys, aber sie können nicht erklären, wieso das Zentralplasma derart verändert reagiert.
 
Erneut meldet sich das Zentralplasma und erklärt, die Posbis seien dabei, die Syntronik auf Hyperinpotronik zurückzurüsten. Die 80 Kuppeln mit dem Plasma sind durch ein riesiges PsIso-Netz geschützt. Tsinga und die anderen lassen sich die Umbauarbeiten zeigen und erhalten vom Zentralplasma die Zusage, 40.000 BOXEN der LFT zur Verfügung zu stellen. Diese werden zurzeit auf den geheimen Dunkelwelten wieder auf positronischen Betrieb umgerüstet.
 
Die total betrunkenen Willys haben indessen die Vurguzz-Maschine demoliert, und Bruno geht halbtrunken auf Ersatzteilsuche. Er fällt einer Gruppe von sieben Kralasenen in die Hände, die vor Tagen heimlich gelandet sind. Sie verletzen den Willy schwer, der seine Erinnerung verliert und zu seinen Artgenossen zurückkehrt.
 
Ohne von den Arkoniden zu wissen, starten Tsinga und Mox am 23. Januar mit den BOXEN zurück zur Milchstraße.

Perrypedia


Kommentar / Computer

Die Posbis

Vor über 30.000 Jahren wurden die später ausgestorbenen Bewohner des Planeten Mechanica als zu ihrer Zeit genialste Robottechniker der Galaxis von den Laurins im Auftrag der Meister der Insel erpreßt und beauftragt, hochwertige Robotkonstruktionen herzustellen. Gleichzeitig zwangen die Laurins das Urplasma auf den Planeten Rando I in Andro-Beta dazu, Teile seiner Masse an sie auszuliefern, die anschließend in die auf Mechanica fertiggestellten Robotkörper verpflanzt wurden. Ziel war, positronisch-biologische Hybriden zu schaffen - eben die Posbis -, die aufgrund des organischen Gefühlssektors die Laurins lieben, alle anderen organischen Lebewesen aber hassen und bekämpfen sollten. Der Haß der Posbis richtete sich jedoch gegen die Laurins selbst; sie machten sich selbständig und entwickelten eine gewaltige Roboter-Dynastie, deren Steuerung nun vom Zentralplasma der Hundertsonnenwelt ausging, aber unter der Kontrolle der Haßschaltung stand.
 
Perry Rhodan begegnete den Posbis erstmals im Jahr 2112. Nach vielen Kämpfen und gegenseitigen Mißverständnissen half er bei der Zerstörung der Haßschaltung in der Hyperinpotronik: 2114 gelangten Atlan, Rhodan und Fellmer Lloyd zur Hundertsonnenwelt, vom Zentralplasma um Hilfe gebeten. Als Gegenleistung für die Vernichtung der Haßschaltung bot das Plasma seine sogenannten Leerraum- oder Dunkelwelten wie Frago, Everblack, Chort und andere als Stützpunkte sowie einen allgemeinen Technologietransfer an (vor allem hinsichtlich der Transformkanone!). Es war Atlan, der Materiallieferungen und eine »Nachfolge« für die ausgestorbenen Mechanica-Intelligenzen in das Abkommen einbrachte; Rhodan bestätigte dieses Angebot. Der Vertrag wurde nur mündlich geschlossen, niemals aber gebrochen - Posbis waren und sind die treuesten Verbündeten! Zu Atlan und Rhodan besteht überdies eine persönliche Beziehung; diese versprachen, die Suche nach der »Urzelle«, die sich in einer Satellitengalaxis von Andromeda befand, im Auge zu behalten.
 
Die Haßschaltung (Nr. 1) wurde gesprengt, sich einstellende »Verzahnungsschwankungen« zwischen Plasma und Hyperinpotronik konnten später von Van Moders beseitigt werden; zuvor wurden allerdings beim Kampf der Posbis untereinander und durch weitere Angriffe der Laurins bis auf zehn Prozent Restbestand alle vorhandenen Planeten und Stützpunkte der Posbis zerstört. Technische Erkenntnisse der Posbis waren neben der Transformkanone - seinerzeit auch Transformstrahler genannt - vor allem die Relativschirme, obwohl letztere in direkter Kopplung mit der Haßschaltung nach deren Zerstörung nicht mehr erstellt werden konnten. Im Oktober 2402 wurde in Andro-Beta Rando I gefunden. Ein von den MdI geschicktes Vernichtungskommando ließ den Planeten explodieren, nachdem die Terraner Kontakt zur Urzelle hergestellt hatten. Während die CREST III noch in der Vergangenheit verschollen war, gelangte 2404 der Plasmaagent zur Hundertsonnenwelt; es handelte sich um einen Doppelgänger aus infizierter Urzellensubstanz von im MdI-Krieg gefangenen Terranern. Das Zentralplasma erhielt auf diese Weise erstmals wieder Kontakt zur Urzelle und erfuhr, daß Terraner an deren Vernichtung beteiligt gewesen waren: ... die Botschaft, die der Plasmaagent überbracht hatte, war in ihrem Kern echt. Nur das zählte. Sofort reagierte das Plasma. Und irgendwo auf der Hundertsonnenwelt sprach eine Schaltung an, die alle Beteiligten für zerstört gehalten hatten... (PR-Taschenbuch 184)
 
Die zweite (redundante) Haßschaltung ließ daraufhin die Relativschirme wieder funktionieren. Tausende Fragmentraumer schwärmten aus, um mit dem Schlachtruf RÄCHT DAS INNERE den Kampf gegen die Menschheit aufzunehmen - genau wie von den MdI geplant. Tatsächlich war der Plan noch teuflischer; der mit einem Virus infizierte Plasmaagent hätte auch das Zentralplasma vernichtet. Dies wurde gerade noch erkannt, dem Plasma mitgeteilt und der bevorstehende Angriff in letzter Minute abgeblasen. Mit der Sprengung der zweiten Haßschaltung war zwar erneut die Funktionsbereitschaft der Relativschirme beendet, allerdings auch der Grundstock dafür gelegt, daß später mit Hilfe der Posbis das terranische ATG-Feld entwickelt werden konnte. Die Relativschirme hatten eine Versetzung bis zu maximal zehn Stunden in die Zukunft ermöglicht; bei Minimumverdünnung von weniger als einer Millionstelsekunde Differenz konnte mit den Tranformkanonen von innen nach außen geschossen werden, ohne daß die Unsichtbarkeit verlorenging. Im Jahr 428 NGZ, als die Posbis vorübergehend durch abermaliges Wiederaufleben der Haßschaltung zu Werkzeugen des Dekalogs der Elemente wurden, machten sie mit der Aktivierung des Chronofossils Hundertsonnenwelt einen evolutionären Sprung. Bisher Maschinen mit einer biologischen Komponente, wurde aus der hypertoyktischen Verzahnung von Positronik und Plasma nun eine bionische Vernetzung, die die Posbis wie organische Wesen Gefühle empfinden, Stimmungen unterliegen und irrationale Wünsche hegen ließen.
 
Als Mitglieder der Tarkan-Flotte im Jahr 1143 NGZ die Hundertsonnenwelt anflogen, war diese von den Posbis verlassen. Inspiriert vom »Propheten« Icho Tolot, hatten sich die Posbis auf die Suche nach dem verschollenen Perry Rhodan gemacht. Das Zentralplasma war nach Andromeda gebracht worden, die Hundertsonnenwelt sollte von den Gurrads aus Magellan verwaltet werden, während die Posbis ab 711 NGZ auf dem Planeten Dongan in Andromeda eine neue Heimat gefunden hatten. Erst nach dem Ende von Monos siedelten sie wieder auf die Hundertsonnenwelt über. Seit der ersten Hälfte des 5.Jahrhunderts NGZ mit Syntroniken ausgestattet, läuft mit Beginn der KorraVir-Gefahr in der Milchstraße das Zurückrüsten der Systeme beziehungsweise der Umbau zu positronisch-syntronischen Hybridsystemen

Rainer Castor

   
NATHAN

 

    
Vorschau

Die Entwicklungen auf der Hundertsonnenwelt weisen darauf hin, dass sich die Arkoniden auch nach der wagemutigen Kommandoaktion auf Ertrus nicht das Heft aus der Hand nehmen lassen. Nach wie vor sind ihre Geheimdienstgruppen aktiv - und die junge Superintelligenz fördert diese Aktivitäten zusätzlich.
 
Wie es in der Milchstraße und in M 13 weitergeht, beleuchtet H. G. Francis im PERRY RHODAN-Roman der nächsten Woche, der unter folgendem Titel erscheint:
 
DER THRONFOLGER

Alle Seiten, Datenbanken und Scripte ©  PR & Atlan Materiequelle (1997 - 2018)