Nummer: 1963 Erschienen: 06.04.1999   Kalenderwoche: 14 Seiten: 59 Innenillus: 1 Preis: 3,00 DM Preis seit 2001 in €:

Die Gestalter
Krisenherd Karakhoum - das Virtuelle Schiff braucht einen Passagier
H.G.Francis

Zyklus:  

30 - MATERIA - Hefte: 1950 - 1999 - Handlungszeit: August 1290 - Mai 1291 NGZ (4877 - 4878 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  08 - Thoregon / Hefte: 1800 - 2199 / Zyklen: 27 - 32 / Handlungszeit: 1288 NGZ (4875 n.Chr.) - 1312 NGZ (4899 n.Chr.)
Örtlichkeiten: Karakhoum   Duxic   Krimor         
Zeitraum: August bis November 1290 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 4399124603003
EAN 2: 91963
Ausstattung:  Risszeichnung
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Im großen Konflikt zwischen der Koalition Thoregon, die sich für den Frieden im Kosmos einsetzt, und dem nach wie vor mysteriösen Shabazza konnten Perry Rhodan und seine Wegbegleiter vor einiger Zeit einen gewaltigen Erfolg erzielen: Es gelang ihnen, die SOL zu erobern.
 
Damit ist das uralte Generationenraumschiff, das von Shabazzas Hilfstruppen stark verändert wurde, nach vielen hundert Jahren wieder im Besitz der Menschheit. Doch als die SOL zu ihrer ersten Reise unter neuer Besatzung auf brach, spielte das Bordgehirn SENECA falsch - niemand wußte, daß die Positronik unter Kontrolle einer sogenannter1 Nano-Kolonne stand.
 
Eigentlich sollte die SOL in die Galaxis Gorhoon fliegen, statt dessen kam sie in der Milchstraße an. Dort gelang es Perry Rhodan und seinen Getreuen erst nach zähen Kämpfen, die Kontrolle über das eigene Raumschiff zurückzugewinnen.
 
Ein anderer Terraner ist in der Zwischenzeit mit einem ganz anderen Raumschiff unterwegs: Alaska Saedelaere wurde über Alashan von einem Virtuellen Schiff an Bord genommen. Das rätselhafte Objekt, das von den Baolin-Nda erbaut wurde, gehört zu den wichtigsten Projekten der Koalition Thoregon - wobei Alaska viele Hintergründe noch gar nicht wissen kann.
 
Einer dieser Hintergründe betrifft das erste Thoregon-Volk, über das die Terraner bisher noch gar keine Erkenntnisse hatten. Neue Informationen darüber bekommt Alaska, denn er trifft nun DIE GESTALTER…

 
Die Hauptpersonen
Aba Ossaq Der junge Gestalter entwickelt sich zu einem ganz besonderen Wesen
Alaska Saedelaere Der Terraner trifft auf andere Piloten Virtueller Schiffe
Vaiyatha Die junge Frau ist die Projektion des Bordcomputers der VIRTUA/18
Gabrel Gurh Der alte Gestalter muß sich mit Sha Bassa auseinandersetzen
Toricelly Die riesenhafte Lamaicanerin ist Pilotin eines VIRTUA-Schiffes

Allgemein
Titelbildzeichner: Ralph Voltz
Innenilluszeichner: Alfred Kelsner   
Kommentar / Computer: Rainer Castor: Die Gestalter
PR-Kommunikation: Buchausstellung - Willi Voltz
Statistiken:
Witzrakete:
Leserbriefe: Michael Bilitewski / Marcel Viola / Andreas Suchanek / Gerhard Petzhold / Peter Schäfer / Martin Henze / Stefan Urlichs / Holger Schneider / Christian Becker / Jan Nebendahl / Steve Jürkel / Sascha Glaubitz / Kai Wiederhake / Enrico Selinger / Frank Schmitt / Michael Hoffmann
LKSgrafik:
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Desintegratorstrahl    Kaltblüter     Poran/18    Rechtsprechung    Toricelly    Truzenen    Viren    Yac-Real                                       
Computerecke:
Preisauschreiben:
Andreas Weiß : Großkampfschiff der Wlatschiden - Extraterrestrische Raumschiffe

Journal

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Innenillustrationen

Duxic - Virtuelle Schiffe im Anflug (Alaska Saedelaere und VIRTUA/1)
Zeichner:  Alfred Kelsner  
Seite:45
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt


Der Unsterbliche deutete auf das Virtuelle Raumschiff, das sich rasch auf die Ebene herabsenkte.
»Die VIRTUA/1. Es kommen noch mehr. Habe erfahren, daß innerhalb einer Woche alle achtzehn Schiffe eintreffen werden«, erläuterte das zylindrische Mischwesen. »Bin gespannt auf weitere interessante Persönlichkeiten.«


Zeichner:  
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Inhaltsangabe

Vergangenheit: Der junge Gestalter Aba Ossaq hat sich erfolgreich von seiner Familie abgesetzt und ist in den Körper eines Yac-Reals geschlüpft. Schon bald erkennt Aba Ossaq, das der ausgewählte Yac-Real nur einen niederen Rang innerhalb der Schiffshierarchie belegt und sucht sich einen neuen Körper. Über den Chef des Landekommandos bemächtigt sich Aba Ossaq schließlich des Kommandanten Asfa-Xak. Zur großen Überraschung des jungen Gestalters bleibt die Übernahme nicht unbemerkt. Ein kleiner Yac-Real mit schwarzer Schuppenhaut scheint seine Gegenwart zu spüren. Der Schiffs-Magister hat offenbar die Fähigkeit, seine Präsents zu spüren oder zu erahnen. Wie Aba Ossaq bald herausfindet ist der Magister das einzige Wesen an Bord des Schiffes, das ihm gefährlich werden kann. Als Aba Ossaq im Körper des Kommandanten befiehlt, sich von einer laufenden Raumschlacht zurückzuziehen und auf der Welt der Yac-Real landet, wird er vor ein Ehrengericht gestellt und zum Tode verurteilt.
 
Wieder ist es der schwarze Magister der während des Prozesses und der Hinrichtung gegenwärtig ist. Noch bevor Aba Ossaq den Körper Asfa-Xaks verlassen kann, wird die Strafe vollzogen und der Kommandant enthauptet. Während Asfa-Xaks Körper stirbt, gelingt es Aba Ossaq unter schwerem Schock in den Körper des Henkers überzuwechseln. Er spürt, das die psionische Macht der Schwarzen-Magister stärker als befürchtet ist und er allein kaum dagegen ankämpfen kann. Auch Aba Ossaqs Familienangehörigen sind nicht untätig. Angeführt von Gabrel Gurh, setzen die Gestalter die Suche nach dem "Licht der Sterne" fort. Die Gestalter nennen ihren jüngsten Sprößling nun "Sha Bassa", "Im Dunkel der Sterne", als sie auf seine Spuren stoßen. Als sie ihn schließlich auf dem Planeten der Yac-Reals finden, kann sich Sha Bassa dem Willen der Gestalter nicht mehr entziehen und muß in den Schoß der Familie zurückkehren. Dort wird er sofort "reduziert" und ihm werden etwa 80% seiner Energie entrissen.
 
Noch immer stark genug um sich zu wehren, kapselt sich Sha Bassa ein, während die Gestalter damit beginnen, Frieden zwischen den Yac-Reals und ihren Feinden zu stiften. Auf Grund ihrer friedensstiftenden Aktionen erscheint ein Heliote und verkündet den Gestaltern, das sie zum ersten Volk Thoregons ernannt wurden. Der Heliote eröffnet den Gestaltern die Agenda Thoregons und kündigt an, das sie wegen ihrer besonderen Fähigkeiten maßgeblich an der Entstehung und Erhaltung des PULSES beteiligt sein werden. Danach zieht sich der Heliote zurück und gibt den Gestaltern 10 Jahre Bedenkzeit.
So vergehen mehrere Jahrhunderte in denen Sha Bassa zurückgezogen, neue Kräfte sammelt und seine Energie und Macht Stück für Stück zurückgewinnt. Als Sha Bassa sich wieder aus dem Verbund der Familie lösen kann und einen Körper übernimmt, trifft er auf einen seltsamen Roboter mit mächtigen Fähigkeiten. Der Roboter stellt sich als Cairol der Zweite vor und macht Sha Bassa das Angebot für Tor Samaho, gegen die Koalition Thoregon zu arbeiten. Als Sha Bassa ablehnt, kommt es zum mentalen Zweikampf  zwischen Cairol dem Zweiten und dem Gestalter, in dem Sha Bassa unterliegt. Cairol holt sich Sha Bassas Wissen über Thoregon mit Gewalt und stößt dann den jungen Gestalter von sich. Geschockt zieht sich dieser zu seiner Familie zurück.
 
Kurz nachdem der Heliote zurückkehrt und die positive Entscheidung der Gestalter empfängt, fühlt Sha Bassa wieder die unheimliche Präsents von Cairol dem Zweiten. Bevor sich der Gestalter wehren kann, wird er von Cairol mitsamt seinem Asteoridenkörper aus dem Schwarm entfernt und entführt - ohne das seine Familienmitglieder etwas davon bemerken. Gegenwart: Die VIRTUA/18 hat den Planeten Duxic erreicht und landet auf seiner Oberfläche. Fast gleichzeitig erscheint die VIRTUA/12 und VIRTUA/1. Alaska Saedelaere macht erstmals die Bekanntschaft anderer Piloten und stellt verwundert fest, das es sich um die unterschiedlichsten Wesen anderer, bisher unbekannter Völker handelt. Allen gemein scheint ein Grundwissen über Alaskas Person zu sein. So nennt ihn Pu-4-e-W, eine organisch-kybernetische Lebensform und Pilot der VIRTUA/12, den "Unvollkommenen", was vielleicht eine Anspielung auf das fehlende Cappin-Fragment sein könnte. Während der nächsten 2 Wochen treffen nach und nach alle 18 Virtuellen Schiffe auf Duxic ein und die Piloten beginnen ihr Wissen auszutauschen. Fast alle können bereits von Abenteuern berichten, die sie an Bord der Virtuellen Schiffe erlebt haben, wenngleich keiner der Piloten so viel Wissen über die Koalition Thoregon besitzt wie Alaska. Als die Flotte komplett ist, erscheint Vaiyatha und gibt den Piloten eine Einführung der grundlegenden Dinge Thoregon betreffend.
 
Die Projektion des Bordcomputers der VIRTUA/18 verschweigt nicht, das die Situation um Thoregon schlecht steht, jedoch bestände noch Hoffnung, wenn man die Gestalter findet. Die Gestalter, deren Familiengruppe der Form eines Asteoridenschwarmes gleicht, sind das erste Volk Thoregons. Es ist die Aufgabe der Virtuellen Schiffe jeweils das Bewußtsein eines Gestalters aufzunehmen. Dieses Bewußtsein ist mit dem geheimnisvollen "K"-Faktor identisch. Durch die noch immer andauernde Friedensarbeit zwischen den Yac-Reals und ihren Feinden kann schließlich die Spur zu den Gestaltern und dem Schwarm gefunden werden. Erst als der Kontakt zu den Gestaltern hergestellt ist und der Bordcomputer der VIRTUA/18 nur 319 Asteroiden zählt, wird der Familie bewußt, das ein Mitglied aus dem Verbund fehlt. Der vermißte Gestalter wird schnell ermittelt - es ist Sha Bassa. Während noch Alaska über die Ähnlichkeit des Namens Sha Bassa und Shabazza spekuliert, werden die Gestalter an Bord der Virtuellen Schiffe genommen und nehmen Kurs auf DaGlausch.

 
Rezension

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Inhaltsangabe 2

Vergangenheit:
Auf dem Schlachtschiff YA-666 gelangt Aba Ossaq in den Körper des Kommandanten Asfa-Xak. Er gehört einer der sieben Familien an, die die Yac-Real oligarchisch beherrschen. Das Schiff nimmt Kurs auf einen Sektor, in dem eine Schlacht mit den Truzenen tobt. Unterwegs nimmt der Dunkle Magister Iiy-Yon mentalen Kontakt zu Ossaq auf. Die Magister sind kleiner als normale Yac-Real gewachsen, und ihre Haut ist Schwarz statt farbenprächtig. Sie sind Mutanten mit großen Psi-Kräften und nehmen aus dem Hintergrund Einfluss auf die sieben Familien. Iiy-Yon bietet dem Gestalter große Macht an, wenn er mit den Magistern zusammenarbeitet. Ossaq geht scheinbar darauf ein.
 
Gegenwart:
Im Verlauf der nächsten Wochen landen 17 weitere Virtuelle Schiffe auf Duxic. Alaska Saedelaere lernt deren Piloten kennen, wie Dirkess von der VIRTUA/2, Lekjevv Tramak Cweche von der VIRTUA/4, die einer Ameise gleicht, Zuthanakawanathe von der VIRTUA/6, ein Echsenwesen, oder Pu-4-e-W von der VIRTUA/12, ein organo-kybernetisches Wesen. Besondere Sympathie entwickelt der Hautträger jedoch zur Pilotin der VIRTUA/1, der 3,50 Meter großen humanoiden Lamaicanerin Toricelly.
 
Vergangenheit:
Im Zielgebiet lässt Ossaq Asfa-Xak sein Schiff zurückhalten, und die Schlacht geht für die Yac-Real verloren. Dafür muss sich der Kommandant auf Xakadeq verantworten, und ein Ehrengericht verurteilt ihn zum Tode. Erst als Asfa-Xak geköpft ist, kann Ossaq den Körper verlassen und wechselt in den Henker über. Der Dunkle Magister hält ihn nun für tot, und Ossaq kann problemlos in den Palast des planetaren Herrschers Szaph-Xak eindringen. Dort erfährt der Gestalter, dass die Magister mit den Schwarzen Schatten verbündet sind. Das sind psionisch begabte truzenische Hexen, von denen Ossaq an Bord der ZATRIUM 235 eine wahrnahm. Diese Mutanten wollen den Krieg ihrer Völker beenden, was den Machtgelüsten des jungen Gestalters widerstrebt. Als wenig später Szaph-Xak durch Gift ermordet wird, übernimmt Ossaq dessen Sohn Daye-Ya-Xak. Über ihn beschuldigt er die Dunklen Magister des Verrats und lastet ihnen den Tod des Herrschers an. Die Mutanten fallen einer aufgebrachten Volksmenge zum Opfer, ihre Friedensinitiative wird nicht bekannt.
 
Unterdessen kehrt Gabrel Gurh in seinen Asteroidenkörper zurück. Er hat Ossaq zwar nicht gefunden, jedoch dessen Wirken erkannt. Gurh befürchtet, sein Ziehsohn müsse in Zukunft Sha Bassa genannt werden, was »im Dunkel der Sterne« bedeutet. Um den Frieden in Karakhoum einkehren zu lassen, begeben sich Jorim Azao und Gurh nach Xakdeq. Durch Manipulationen bringen sie die Wirtschaft der Yac-Real zum Zusammenbruch, und der Krieg kann nicht fortgeführt werden. Auch spüren sie Ossaq auf, der seinen neuen Namen erhält und zur Familie zurückgeführt wird. Dort werden ihm durch Reduktion 80 Prozent seiner Energien genommen. Doch Sha Bassa kann den Kern seiner Persönlichkeit abschirmen und zu einer Inneren Festung ausbauen. Dass er für den Tod Juhrn Anhas und Emor Gharehns verantwortlich ist, bleibt weiterhin sein Geheimnis.
 
Gegenwart:
Vaiyatha eröffnet allen Piloten, dass es sich bei den Kosmischen bzw. K-Faktoren um die Gestalter handelt, die vor 3000 Jahren nach Karakhoum kamen und das hiesige Kriegstreiben beendeten. Im Krimor-System haben wenig später Saedelaere und Toricelly Kontakt zu Azao und Drassas Ogkun in Gestalt zweier Truzenen. Zuvor aber verspüren die beiden Piloten eine Furcht einflößende mentale Berührung, die der Zellaktivatorträger mit Cairol dem Zweiten assoziiert.
 
Vergangenheit:
Nach Ablauf von 600 Jahren zeigt Sha Bassa Reue und darf wieder mentale Ausflüge unternehmen. Doch nur vorgeblich profiliert er sich im Sinne der Familie, heimlich sucht er weiter nach Macht und sät Zwietracht zwischen Truzenen und Yac-Real. Er agiert sowohl im truzenischen Assosso-System als auch im Krimor-System der Yac-Real. Die Systeme stehen so dicht beieinander, dass sich ihre äußeren Planetenbahnen kreuzen. Vor allem aber gibt der zwischen Krimor und Assosso hin und her wechselnde Planet Yaya-4 Anlass zum Streit, der reiche Howalgonium-Vorkommen besitzt. Bei all seinen heimlichen Tätigkeiten fühlt sich Sha Bassa von unbekannter Seite beobachtet.
 
Zu dieser Zeit haben die Gestalter Kontakt zu den Helioten. Auf der Zentrumswelt Rumbiak-Awy, auf der die bösartigen Awyten leben, steht ein Pilzdom der Brücke in die Unendlichkeit, und ein Heliote, der die Welt auch Karakhoum nennt, erklärt den Gestaltern, eine bestimmte Gruppe von Wesenheiten strebe die Gründung einer kosmischen Koalition an und sie sollten das erste Thoregon-Volk werden. Dazu sind die Gestalter schon vor 100.000 Jahren in Pharau auserwählt worden. Des Weiteren sollen die Gestalter einen entscheidenden Beitrag zur Entstehung des PULSES leisten, wo die Koalition ihren Sitz nehmen wird. Die Gestalter erhalten von dem Helioten eine Bedenkzeit von zehn Jahren.
 
Im Körper eines Yac-Real verseucht Sha Bassa den truzenischen Planeten Assosso-3 mit Ket-4-Ras-Viren. Damit provoziert er nicht nur neue Kämpfe, sondern will auch Azao in eine Falle locken. Doch Gurh erscheint und nennt seinen Ziehsohn ein Monster, das Shabazza heißen müsse, »Schatten über den Sternen«. Der junge Gestalter lacht nur – und tötet Gurh.
 
In der Folge sucht Shabazza im Körper eines insektoiden Sammlers Zuflucht auf einer von Pilzen überwucherten Welt. Dort nimmt der unbekannte Beobachter Kontakt auf und stellt sich als Roboter Cairol der Zweite vor. Er fordert Shabazza auf, für Torr Samaho gegen die Koalition von Thoregon zu kämpfen, die als Irrweg bezeichnet wird. Als Lohn bietet Cairol die Unsterblichkeit und Unabhängigkeit vom Asteroidenschwarm der Familie an. Doch Shabazza will Niemandem dienen, und es kommt zu einem mentalen Duell. Cairol, der über eine organische Komponente verfügt, wirft den Gestalter nieder, entreißt ihm sein Wissen um die Gestalter und die Koalition von Thoregon. Anschließend zieht sich der Roboter zurück.
 
Zehn Jahre später treten die Gestalter in den Dienst Thoregons, und Azao wird zum Ersten Boten. Wenig später kehrt der völlig ausgezehrte Shabazza in seinen Körper zurück – und wird von einer unbekannten Macht aus dem Schwarm gerissen.
 
Gegenwart:
Die beiden Gestalter kommen an Bord der VIRTUA/18, die mit der VIRTUA/1 den Asteroidenschwarm anfliegt. Erst jetzt stellen die Gestalter fest, dass nur noch 319 Asteroidenkörper vorhanden sind. Jener von Shabazza fehlt. Bald darauf versetzen sich Azao und 17 weitere Gestalter in die Bassins der Virtuellen Schiffe. Nach Wochen der Anpassung sind sie als K-Faktoren integriert, und der Flug zurück nach DaGlausch beginnt. Saedelaere vermutet, dass es Anfang November 1290 NGZ ist.

Perrypedia


Kommentar / Computer

Die Gestalter

Da ist es nun, das erste Thoregon-Volk: die »Gestalter« ! Viel wissen wir noch nicht über diese Wesen, und dieses wenige gibt zu reichlich Fragen und Spekulationen Anlaß. Wir erfahren, daß es sich um non-organische Geschöpfe handelt, die äußerlich an Asteroiden erinnern, rund 15.000 Sternenjahre alt werden und vor ewigen Zeiten aus einer Wesenheit hervorgingen, die die Namenlose oder die Vergessene genannt wird; überdies sind die Gestalter Parabegabte, die als Schwarm über beachtliche Distanzen teleportieren und per Seelenwanderung in andere Lebensformen schlüpfen und somit deren Gestalt annehmen können. Gestaltwechsel ? Deshalb also Gestalter? Es sieht so aus. Vor allem letztere Fähigkeit benutzen die Gestalter im positiven Sinne; sie sind Friedensstifter, und das war einer der Gründe, weshalb sie von der Koalition Thoregon angeworben wurden. Im Universum sind Wesen, die nicht auf einer organisch-biologischen Basis »beruhen«, so die Erfahrung der Terraner, eindeutig in der Minderheit. Aber man hatte schon mit solchen zu tun: Einmal sei an die auf PEW-Metall beruhende »Paradox-Intelligenz« des Parabio-Emotionalen Wandelstoffes erinnert, zum anderen war die Urform der Gys-Voolbeerah - auch als Molekular- oder Molekülumformer, die MV's, bekannt - eindeutig anorganischer Natur.
 
Da non-organische Wesen keinen Stoffwechsel und keine Sinnesorgane normaler Art besitzen, scheint bei ihnen die Ausprägung psionischer Fähigkeiten und Kräfte fast zwangsläufig zu sein, Dinge also, die mit dem Geist, der Seele, dem Bewußtsein ohnehin verbunden sind, aber nicht bei allen Lebewesen über das latente Vorhandensein hinaus aktiv genutzt werden können. »Psi« wird, wie wir wissen, dem ultrahochfrequenten Bereich des hyperenergetischen Spektrums zugeordnet, wobei von psionisch, mental oder paranormal meist im Zusammenhang mit Lebensformen gesprochen wird, während paramechanisch eine künstliche/technische Umsetzung umschreibt. Im Zusammenhang mit diesen Kräften ist paranormal (»neben dem Normalen«) eine weitgehend wertfreie Formulierung, und bezüglich der »Seelenwanderung« der Gestalter dürfte der Begriff transpersonal (»über die Person hinaus(gehend)«) die gleiche Bedingung erfüllen. Denn auch in dieser Hinsicht sind die Gestalter kein Präzedenzfall: Ernst Ellert war als Parapoler in der Lage, sein Bewußtsein wandern zu lassen, die Individualumformer (IVs) konnten ihren Individualkörper verlassen und das eigene Bewußtsein gegen das anderer austauschen (die Opfer waren für diese Zeit im IV-Leib gefangen und zur Handlungsunfähigkeit verdammt), und die Cappins schließlich waren als Pedotransferer ebenfalls zur Übernahme von anderen Wesen fähig. Sieht man von Unterschieden in den Details ab, ist das Grundprinzip das gleiche.
 
Bei den Gestaltern ist die Übernahme von Fremdwesen entweder vom Schwarm und dem Asteroidenkörper aus möglich - dann spielen Entfernungen offensichtlich keine Rolle - oder es bedarf des Körperkontakts, um »weiterspringen« zu können> Weil die auf andere Lebewesen übergegangenen Gestalter als Friedensstifter aktiv werden, fällt es den Piloten der Virtuellen Schiffe nicht sonderlich schwer, die Spur aufzunehmen und den Kontakt herzustellen - obwohl es zunächst eher nach einer Sisyphusarbeit aussieht, Einzelgeschöpfe in einer ganzen Galaxis zu finden. Durch ihren Informationsaustausch beim Treffen in Karakhoum wissen die VIRTUA-Piloten, daß die Gestalter jene geheimnisvollen K-Faktoren sind, die in die Bassins aufgenommen werden müssen. K - wie »kosmisch«! Banal, trivial? Mag sein. Seelenwanderung und Friedensstiftung jedenfalls machten die Gestalter zu Ausgewählten, und was es mit dem »entscheidenden Beitrag zur Entstehung und Erhaltung des PULSES« im Einzelnen auf sich hat, muß sich erst in DaGlausch herausstellen ... Ein ganz beachtliches Para-Potential scheint nun mit jenem jungen Gestalter verbunden zu sein, der zunächst den Namen Aba Ossaq erhielt - »Licht der Sterne«. Schon seine Entstehung und Geburt verlief unter denkwürdigen Umständen: Juhrn Anha prallte auf der Reise zur Galaxis Karakhoum mit etwas zusammen, das ihm als völlig fremde Geistesmacht erschien, verbunden mit dem Eindruck des Bösen, und diese Begegnung leitete die Teilung ein - im für einen Gestalter viel zu jungen Alter.
 
Berücksichtigen wir die weitere Entwicklung von Aba Ossaq, stellt sich die Frage, ob wir es hier mit einem Zufall zu tun hatten oder der »Zusammenprall« nicht vielmehr ein planvoller Anschlag gewesen war, somit durchaus einer - auf organische Lebensformen übertragen - Vergewaltigung vergleichbar! Die Antwort steht ebenso aus wie jene, ob Jorim Azaos Handeln die Entwicklung des »Lichts der Sterne« nicht maßgeblich zum Negativen hin beeinflußt hat. Gabrel Gurh jedenfalls gibt seinem »Ziehsohn« zunächst den Namen Sha Bassa, »im Dunkel der Sterne«, und schließlich verflucht er ihn sogar, nennt ihn hierbei wegen seines Machtstrebens »den Schatten über den Sternen« - Shabazza! Das ist ein Augenblick zum innehalten: Haben wir es wirklich mit jenem unbekannten Gegner der Koalition Thoregon zu tun? Jener, der soviel Leid und Terror über mehrere Galaxien gebracht hat - ein Gestalter? Jorim Azao weist Alaskas Überlegung empört zurück. Ein Gestalter tötet nicht ... Es bleibt aber die Tatsache, daß der Schwarm statt 320 Mitgliedern nur noch 319 aufweist, und das fehlenden Mitglied ist - Sha Bassa alias Shabazza !  
 
Apropos 1963:
Deutsche Erstaufführung des mit sieben Oscars ausgezeichneten Spielfims »Lawrence von Arabien«; Gordon Cooper umkreist mit der FAITH II 22mal die Erde; Papst Johannes XXIII. stirbt; US-Präsident John F. Kennedy besucht Berlin - und wird wenige Monate später ermordet; beim »Wunder von Lengede« werden am 7. November die letzten elf überlebenden Bergarbeiter des Grubenunglücks vom 24. Oktober gerettet

Rainer Castor

   
NATHAN

 

    
Vorschau

Einige weitere Zusammenhänge werden klar: Die Gestalter als erstes Tho-regon-Volk lüften einen Teil ihrer Geheimnisse, und Alaska Saedelaere erkennt, wer hinter den verschiedenen Attacken auf die Galaxien der Koalition Thoregon steht. Bedauerlich ist nur, daß er diese Informationen bislang nicht seinen terranischen Freunden zugänglich machen kann ...
 
Um ganz andere Hintergründe geht es im PERRY RHODAN-Band der nächsten Woche, den Horst Hoffmann geschrieben hat. Sein Roman erscheint unter dem Titel:
 
EIN WEISSER HALUTER

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