Nummer: 2307 Erschienen: 04.11.2005   Kalenderwoche: 44 Seiten: 59 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 1,75 €

Der Psi-Korresponder
Das Chaos-Geschwader trifft ein - Gucky jagt die Luna-Saboteure
Arndt Ellmer     

Zyklus:  

34 - TERRANOVA - Hefte: 2300 - 2399 - Handlungszeit: 1344 - 1346 NGZ (4931 - 4933 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  09 - Die Friedensfahrer / Hefte: 2200 - 2499 / Zyklen: 33 - 35 / Handlungszeit: 1331 NGZ (4918 n.Chr.) - 1347 NGZ (4934 n.Chr.)
Örtlichkeiten: Solsystem   Luna            
Zeitraum: März 1344 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 4199124601753
EAN 2: 52307
Ausstattung:  Risszeichnung / NATHAN: Wichtige Ereignisse vom 04. November bis 10. November
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
Farbbeihefter: Perry Rhodan - Pan-Thau-Ra (Heftmitte)
"Seite 3"

Auf der Erde und den Planeten der Milchstraße schreibt man das Jahr 1344 Neuer Galaktischer Zeitrechnung - dies entspricht dem Jahr 4931 alter Zeitrechnung. 13 Jahre sind vergangen, seit eine Veränderung der kosmischen Konstanten die Galaxis erschütterte. Eine Epoche des Friedens und der Forschung scheint angebrochen zu sein, da werden diese Hoffnungen jäh zerstört. Die Vorhut der Terminalen Kolonne TRAITOR bricht über die Milchstraße herein. Die Terminale Kolonne gehört zu den Chaosmächten, die nach der Galaxis greifen. Sie sollen die Bewohner der Milchstraße darauf vorbereiten, dass bald eine Negasphäre in unmittelbarer kosmischer Nachbarschaft entsteht - die Milchstraße als so genannte Ressourcengalaxis. Den Terranern gelingt es immerhin, das für das Solsystem vorgesehene Kolonnen-Fort zu vernichten. Doch es steht bereits die Ankunft weiterer Chaos-Truppen unmittelbar bevor. In dieser kritischen Zeit erweckt ein neunzehnjähriger Terraner die Aufmerksamkeit zweier gegensätzlicher Mächte: Zerberoff, der Duale Kapitän des Chaos, und die Botin der Ordnungsmächte, Fawn Suzuke, treten in Kontakt zu Marc London - denn er ist DER PSI-KORRESPONDER ...

PR-Redaktion

 
Die Hauptpersonen
Gucky Der Mausbiber geht in einen Doppeleinsatz
Marc London Der neunzehnjährige Terraner sieht sich unter ständiger Beobachtung
Noviel Residor Terras Geheimdienstchef kümmert sich um Probleme auf dem Mond
Turb Cartheon Ein Schutzschirm-Spezialist kündigt seinen Job
Bré Tsinga Die Kosmopsychologin ist mit ihrem Latein am Ende

Allgemein
Titelbildzeichner: Oliver Scholl
Innenilluszeichner: Michael Wittmann   
Kommentar / Computer: Rainer Castor: Wundermittel HS-Howalgonium?
PR-Kommunikation: Pax Terra - Die Perry Rhodan-Oper jetzt zum Herunterladen !
Statistiken: Klaus N.Frick: Gratulation 5.Auflage / Diese Woche am Kiosk: Das neue Atlan-Heft / PR - 3.Auflage Heft 1710 - 1711
Witzrakete:
Leserbriefe: Dietrich Schützler / Roland Schmitt / Ansgar Leuthner / Dirk Bender / Manfred Herbst / Reiner Wolf / Frank Helk / Wolfgang Miesch
LKSgrafik:
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Báalols  (Antis)   Camaro, Abraham     Imith, Fran    Psi-Fähigkeiten                                                       
Computerecke:
Preisauschreiben:
Andreas Weiß : Schwerer Kreuzer der MINERVA-Klasse - Terranische Raumschiffe

Journal

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Clubnachrichten / ab PR 3001 - Perry Rhodan-Fanszene
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Innenillustrationen

Machtloser Gucky
Zeichner:  Michael Wittmann  
Seite:31
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt


Plötzlich rannte Marc London los. Mit fliegenden Schritten hetzte er davon. »Halt, Marc!« London hörte ihn nicht oder wollte ihn nicht hören. Gucky versuchte ihn telekinetisch zu stoppen, aber sein »Griff« ging ins Leere. Marc London existierte nicht. Der Ilt verstärkte seine Anstrengungen, allerdings vergeblich. Es gelang ihm nicht, den Jungen aufzuhalten. Gucky wusste nicht, woran es lag und was Marc London zu seinem Verhalten trieb. Eine Gefahr existierte nicht, vor der er hätte wegrennen müssen. Es sei denn, sie entstand erst in diesen Augenblicken. In seinem Innern etwa? Der Ilt löste Alarm aus. »Ich kann Marc London telekinetisch nicht beeinflussen.« »Und das hast du vorher nicht ausprobiert?« Residors Antwort klang, als habe er nur neben dem Mikrofon gelauert, bis Gucky sich meldete. »Bleib, wo du bist. Wir kümmern uns um ihn.«


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Inhaltsangabe

Marc Londons Mutantengabe lässt sich durch keine herkömmliche Methode analysieren. Der junge Mann wird Guckys Obhut übergeben, doch der Mausbiber kann Londons Gedanken nicht lesen. Er kann ihn auch nicht telekinetisch festhalten. Als er mit ihm teleportiert, stellt er fest, dass er sich dafür nicht mehr anstrengen muss, als wenn er allein teleportieren würde. Gucky nimmt London mit auf den Mond, wo der Mausbiber die Belegschaft von HWG-01 telepathisch aushorchen soll, um die dort vermuteten Spione feindlicher Mächte ausfindig zu machen. HWG-01 ist ein besonderer Bestandteil der Industriekomplexe und Werften im Zwiebus-Krater auf der erdabgewandten Seite des Mondes. Hier wird das so genannte HS-Howalgonium hergestellt. Normales, seit dem Hyperschock billig erhältliches Howalgonium wird mit hoher Pulsfrequenz ent- und rematerialisiert. Im Moment der Entstofflichung wird der Kristall um eine Winzigkeit gedreht und gleichzeitig mit Quintronen beschossen. Das führt zu einer Hyperladungsstabilisation des Howalgoniums, das danach 83 Prozent des Wirkungsgrads hat, den es vor dem Hyperschock hatte - und dieser Wirkungsgrad liegt deutlich über jenem des roten Khalumvatt-Hyperkristalls. Beim Stabilisierungsprozess gehen allerdings 44 Prozent der Kristallmasse im Hyperraum verloren. Das HS-Howalgonium wird für die BACKDOOR-Transmitterstrecke, für die Kantor-Sextanten und für die 96 LORETTA-Tender der TERRANOVA-Flotte benötigt.
 
Auf Luna ist tatsächlich eine Gruppe von Spionen und Saboteuren aktiv. Es handelt sich um Akonen, Angehörige des Energiekommandos, die vom neuen Großen Rat den Auftrag erhalten haben, das Produktionsverfahren für HS-Howalgonium zu erbeuten und HWG-01 zu vernichten. Beide Vorhaben laufen zunächst gut. Turb Cartheon, der wie alle anderen Agenten schon seit vielen Jahren als völlig unauffälliger Wissenschaftler in der Anlage arbeitet, hat Speicherkristalle mit den entscheidenden letzten Informationen über das HS-Howalgonium in seinen Besitz gebracht und zündet eine Bombe, die mit sechsstündiger Verzögerung explodieren wird. Gerade noch rechtzeitig erfährt Gucky von diesem Plan, doch Cartheon tötet sich mit einer Giftkapsel, bevor Gucky seinen Gedanken das Versteck der Bombe entnehmen kann. Gucky kommt außerdem Londons Paragabe auf die Spur. Der Student ist ein Psi-Korresponder. Er kann seine Gabe nicht bewusst kontrollieren, sondern nutzt quasi das Psi-Spektrum anderer Mutanten mit, er korrespondiert mit ihnen - und zwar unabhängig von der Paragabe, die der andere Mutant anwendet. Das erklärt auch die Mühelosigkeit, mit der Gucky ihn bei Teleportersprüngen mitnehmen kann: London teleportiert selbständig mit. Durch diese Gabe wird Gucky auch auf eine zweite Gruppe von Saboteuren aufmerksam, denn als er sich zusammen mit London den Unterkünften einer vierköpfigen Gruppe nähert, versagen alle seine Paragaben. Die Erklärung: Die vier Wissenschaftler sind Antis und ihre Gabe überträgt sich auf London.
 
Die Antis fliehen, werden aber von Kampfrobotern erschossen. Zuvor kann Gucky ihnen einen Hinweis auf das Versteck der Bombe entlocken. Die Bombe wird geborgen und explodiert im All, ohne Schaden anzurichten. Jetzt können die letzten beiden LORETTA-Tender fertig gestellt werden. Wenig später absolviert die TERRANOVA-Flotte ihren ersten Testlauf. Die Tender nähern sich der Sonne und zapfen sie an. Ein permanenter Energiefluss entsteht, und mit dieser Energie wird der neue Kristallschirm des Solsystems aktiviert! Allerdings kommt es zu Störungen, auf allen Tendern explodieren einige Aggregate, der Kristallschirm bricht zusammen. Fieberhaft wird mit der Reparatur und Fehlersuche begonnen. Der Kristallschirm soll nicht der einzige Schutz des Solsystems sein. Man ist bereits dabei, die Anlagen zur Erzeugung eines Antitemporalen Gezeitenfelds zu modifizieren.
 
Ein solcher Schutz wäre dringend nötig, denn im Solsystem erscheint eine scheibenförmige Kolonnen-Fähre mit 25 Kilometern Durchmesser und setzt ein aus 484 diskusförmigen Schiffen bestehendes Chaos-Geschwader ab, dem sich wenig später Zerberoff anschließt. Zwar verschwindet das Geschwader alsbald wieder in Richtung Sternenozean, aber die Bedrohung durch TRAITOR bleibt bestehen.
 
Trotz dieser düsteren Aussichten heiraten Reginald Bull und Fran Spencer Imith einige Tage später, Mitte März 1344 NGZ. Die Trauung wird von der neuen Ersten Terranerin Tamira Sakrahan durchgeführt, Trauzeugen sind Perry Rhodan und Gucky

Johannes Kreis

 
Rezension

Na endlich! Ca. 15 Jahre hat’s im Perryversum gedauert, bis Bully und Fran endlich heiraten durften, und auch in der realen Welt sind ca. 2 Jahre vergangen, seit man von ihrer ersten Begegnung gelesen hat (siehe Odyssee-Taschenbuchzyklus). Die entsprechende Szene im Roman ist zwar nur kurz, aber amüsant. Gucky muss zum Beispiel telekinetisch ein Taschentuch rüberschweben lassen, weil Bully so nah am Wasser gebaut hat…
 
Auch sonst gefällt mir der Roman recht gut, vor allem weil man endlich erfährt, welchen Zweck die TERRANOVA-Flotte hat und wofür das Howalgonium benötigt wird. Wenn man Castors PR-Kommentar liest, kommt man sogar zu der Erkenntnis, dass die Hyperstabilisierung des Howalgoniums nicht mal völlig an den Haaren herbeigezoge- ist - die Grundlage dafür wurde schon viel früher in der Heftromanserie gelegt. Somit kann ich auch akzeptieren, dass die Terraner mit dieser Technik erneut der Hyperimpedanz ein Schnippchen schlagen. Ob der Kristallschirm oder die Kombination dieses Schutzsystems mit einem ATG-Feld der Weisheit letzter Schluss ist, muss abgewartet werden. Ich denke doch, dass die Chaosmächte Mittel und Wege kennen, beides zu neutralisieren.
 
Die Akonen kommen auch mal wieder ins Spiel. Dieses Volk wurde ja seit langer Zeit vernachlässigt. Mal sehen, ob die Autoren den Akonen noch neue Aspekte abgewinnen können oder ob sie nur wieder zu zweidimensionalen Bösewichten nach dem gleichen Schema werden, in das schon die Arkoniden hineingequetscht worden sind. Die Akonen scheinen erstaunlich gut über die Vorgänge in der LFT informiert zu sein und haben schon einiges an wissenschaftlichen Daten über die Projekte erbeutet, die den Terranern derzeit einen Vorteil verschaffen. Mal sehen, was sie damit noch so alles anfangen werden!
 
Spätestens jetzt dürfte feststehen, dass Marc London eine der neuen Hauptpersonen des Zyklus ist. Man muss abwarten, was aus ihm no-h wird - im Augenblick stört seine jugendliche Unsicherheit noch nicht besonders.

Johannes Kreis  

   
Inhaltsangabe 2

Nachdem Bré Tsinga und ihr Team nichts über die Fähigkeiten von Marc London herausfinden konnten, nimmt sich Gucky der Sache an. Dabei kommt ihm allerdings ein Howalgoniumdiebstahl im hochgeheimen HWG-01 im Zwiebus-Krater dazwischen. Mit London begibt sich der Mausbiber zu dem geheimen Forschungszentrum. Dort treibt unter anderem ein Akone sein Agentendoppelspiel. Er will die Ergebnisse der LFT über HS-Howalgonium für das Energiekommando stehlen. Doch dieses Vorhaben gelingt nicht.
 
Außerhalb des Solsystems beobachtet die LEIF ERIKSSON II das Eintreffen der Kolonnen-Fähre TROVAGE. Diese setzt ein Chaos-Geschwader ab und zieht weiter. Nach dem Verschwinden der Fähre taucht Zerberoff auf und übernimmt den Befehl über das Geschwader. Doch anstatt, wie von Perry Rhodan befürchtet, das Solsystem anzugreifen, verschwindet das Geschwader mit unbekanntem Ziel.
 
Im Solsystem hat Gucky herausgefunden, dass Marc London ein Psi-Korresponder ist, er reagiert unbewusst auf fremde Psi-Fähigkeiten und nutzt sie mit. Zum Beispiel erzeugt er bei einer Teleportation mit Gucky für diesen keinen Mehraufwand an Kräften.
 
Nachdem alle 96 LORETTA-Tender mit dem HS-Howalgonium ausgestattet sind, startet die TERRANOVA-Flotte, die die Tender bilden, zum ersten Testflug. Die Tender sind dazu da, den Kristallschirm neu aufzubauen. Der erste Test gelingt zwar, doch die Stabilität ist noch zu gering, der Schirm bricht nach wenigen Minuten zusammen, und alle Tender werden mehr oder minder beschädigt.
 
Direkt nach diesem Ereignis lassen sich Bully und Fran Imith endlich trauen, auf der Erde von der Ersten Terranerin Tamira Sakrahan. Die Trauzeugen sind Gucky und Perry Rhodan.

Perrypedia


Kommentar / Computer

Wundermittel HS-Howalgonium?

Seit dem Hyperimpedanz-Schock gilt die verstärkte Auslaugung bis zum Zerfall der Hyperkristalle als einer der kritischen Faktoren. Hintergrund ist, dass für hyperphysikalische Anwendungen und somit alle Geräte auf Hyperbasis als maßgebliche Schnittstelle »Wandler« benötigt werden, deren eine Seite konventionell vierdimensional und deren andere fünf- oder n-dimensional strukturiert ist. Der Kern des Wandlers besteht meist aus »hyperaktiven Schwingquarzen«, die bei den Arkoniden als »Hyperkristalle« umschrieben wurden. Neben Experimenten zur künstlichen Erzeugung solcher Hyperkristalle oder ihnen äquivalenter »exotischer Materialien« sowie möglichen Anwendungsformen von Psi-Materie fanden vor allem solche Versuche statt, die eine Stabilisierung zum Ziel hatten. Verstärkt ins Blickfeld gerückt war hierbei recht schnell das Phänomen der »Hyperdim-Rotation«, auf das die arcoanische Wissenschaftlerin Colounshaba bei den Experimenten mit den Spindeln und Segmenten der Sampler-Planeten hingewiesen hatte - die gezielte »Drehung im Hyperraum«, um sie durch Entmaterialisierung und Wiederverstofflichung im selben Transmitter zusammenzufügen (PR 1684, 1685).
 
Versuche mit normaler Materie hatten keine Veränderung ergeben, während jene, um auf diese Weise Hyperkristalle zu stabilisieren oder gar synthetisch herzustellen, zunächst erfolglos geblieben waren. Ausgehend von Myles Kantors handschriftlichen Notizen, die auch Grundlage der Kantorschen Ultra-Messwerke gewesen waren, entwickelten terranische Wissenschaftler inzwischen aber ein Verfahren, bei dem das seit dem Hyperimpedanz-Schock als minderwertig geltende Howalgonium zu 56 Prozent per Beschuss durch Quintronen unter gleichzeitiger Hyperdirn-Rotation künstlich »hyperladungsstabilisiert« wird. Zum Einsatz kommt hierbei einerseits der Speicherring eines Quintatrons, wie es bereits 3433/3435 auf Last Hope verwendet wurde, ein Gerät von gewaltigen Ausmaßen, mit dem Elementarteilchen aller Kontinua durch Hochenergiebeschuss mit Quintronen bis zum überkritischen Punkt übersättigt werden konnten. Die maximale Energieleistung betrug 910 Milliarden Quintron-Wari, eine hyperphysikalische Maßeinheit, die von Professor Waringer bestimmt worden war (PR-Roman 431). Es diente seinerzeit zur überkritischen Übersättung von Howalgonium, um daraus Sextagonium herzustellen; die Stabilisation gelang jedoch erst mit der Quintadirntrafer-Fähigkeit Ribald Corellos. Psionische Sextadim-Energie wurde frei, schloss sich um die Teilchen des instabil werdenden Minerals und gruppierte sie um. Die hochenergetische Ballungsmasse wurde stabil - violett strahlendes, pulsierendes Sextagonium (PR 435).
 
Das in der Experimentalfabrik HWG-01 des Zwiebus-Kraters auf dem Mond befindliche Quintatron, dessen maximale Leistung unter den Bedingungen der erhöhten Hyperimpedanz bei 123 Milliarden Quintron-Wari liegt, liefert die für den »intermittierenden Zielbeschuss« benötigten Quintronen. Ein Käfigtransmitter dient als zweite Komponente der exakt justierten Hyperdim-Rotation. Das Howalgonium wird hierzu in Portionen von 1000 Gramm eingebracht, von Antigravfeldern im Käfigzentrum gehalten und mit einem Puls von 8192 Hertz ent- und wieder an gleicher Stelle rematerialisiert. Parallel dazu erfolgt jeweils im Moment der Entstofflichung der mit gleicher Frequenz gepulste Quintronenbeschuss, während die entmaterialisierte Ballung im Hyperraum um 0,7942 Grad gedreht wird.
Das Ergebnis des Prozesses ist die so genannte Hyperladungsstabilisation der pseudostabilen, »am Rand des Hyperraums« angesiedelten Konzentration von Hyperbarie - von den Arkoniden seinerzeit als »hyperenergetisch-pseudomaterielle Konzentrationskerne« bezeichnet -, die sich normalerweise unter den neuen Hyperimpedanz-Bedingungen bei Belastung sehr schnell »verflüchtigt« und das Howalgonium wirkungslos werden lässt. Der Vorgang dauert etwa eine halbe Stunde, bei dem pro Kilogramm 560 Gramm »neues« HS-Howalgonium entstehen, während die restlichen 440 Gramm als »Verlust« abgeschrieben werden müssen und spurlos im Hyperraum verschwinden.
 
Vergleichbare Versuche mit Khalumvatt, Losol und anderen Sorten Hyperkristall blieben ohne den durchschlagenden Erfolg, der beim Howalgonium zu verzeichnen ist. Sofern es gelingt, diese Technologie zu einem industriellen Standardverfahren weiterzuentwickeln, könnte HS-Howalgonium zum wertvollsten aller Hyperkristalle werden. Obwohl sein Wirkungsgrad »nur« 83 Prozent des Ausgangsniveaus vor dem Hyperimpedanz-Schock erreicht, ist das deutlich mehr als beim ebenfalls tendenziell stabilen roten Khalumvatt

Rainer Castor

   
NATHAN

NATHAN 2307

Das Wissen der Menschheit - Quelle: PR 2307          NATHAN - Historienspeicher - bersicht


Folge 8 - Thema:

Wichtige Ereignisse vom 04. bis 10.November


Realwelt:

 

Am 08.11.1991 verstarb Perry Rhodan-Autor Kurt Brand mit 74 Jahren


 

Perryversum:


Am 7. November 231 Chr. erklren Arkoniden ihre Unabhngigkeit. Das durch den Zusammenschluss des Solaren Imperiums und des arkonidischen Groen Imperiums entstandene Staatsgebilde besteht danach nur noch auf dem Papier, bis Perry Rhodan es im Mrz des Folgejahres auflst.


(Zyklus Das zweite Imperium, PERRY RHODAN-Band 193 Panik im Sonnensystem)


Am 8.November 1311 NGZ durchfliegen die terranische LEIF ERIKSSON und die arkonidische KARRIBO als erste galaktische Schiffe das Sternenfenster und stoen in die Galaxis Tradom vor

 

(Zyklus Das Reich Tradom, PERRY RHODAN-Band 2104 Durch das Sternenfenster)


Am 10. November 3587 n.Chr. beendet Atlan sein Vorbereitungstraining und begleitet den Roboter Laire hinter die Materiequellen.


(Zyklus Die Kosmischen Burgen, PERRY RHODAN-Band 982 Der Auserwhlte)


Seite Schroty's PR-Materiequelle

 

    
Vorschau

Im neunten Roman des TERRANOVA-Zyklus blenden wir um an einen Schauplatz, der erst seit wenigen Jahren die Milchstraße bereichert: Reginald Bull und Gucky brechen auf in den Sternenozean von Jamondi, ein rasch wachsendes Siedlungsgebiet sowohl der Terraner als auch der Arkoniden.
Dort begegnen sie scheinbar alten Bekannten und lüften einen Zipfel uralter Geheimnisse.
Horst Hoffmann ist der Autor des PERRY RHODAN-Bandes der nächsten Woche, und er nimmt sich dieser Geheimnisse an – sein Roman erscheint unter folgendem Titel:
 
DIE SCHATTENLOSEN

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