Vishna in Belices Körper
Heft: PR 1172 Innenillustration 2
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Rubrik:
Personen
Unterrubrik 1:
Entitäten
Unterrubrik 2:
Kosmokraten
Zyklus:
16 - Die Kosmische Hanse
Eintragsdatum:
-
Letzte Änderung:
10.11.2017

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W-Z 41 - 43
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Vishna
Alias
Vishna

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Abtrünnige Kosmokratin (-> Kosmokraten*), die im Jahr 426 NGZ mit der Rekonstruktion des Virenimperiums (-> Virenimperium*) wiederersteht und die Menschheit an den Rand des Abgrunds bringt. Vishnas Geschichte: Vor unendlichen Zeiten gelang es der Superintelligenz Vishna, über die Entwicklung zu einer Materiesenke* in das Gebiet jenseits der Materiequellen* zu gelangen. Obwohl die Entwicklung zu einem Kosmokraten (entsprechend dem Zwiebelschalenmodell*) nur über den Zustand einer Materiequelle verlaufen soll, wurde Vishna im Kreis der Kosmokraten gleichberechtigt aufgenommen.
 
Mit Lug, Trug und List konnte sie sich dort lange Zeit halten. Schon damals hatten die Kosmokraten im Kampf um Recht und Ordnung im Universum mit unüberwindlichen Problemen zu kämpfen, ungeheure Mächte des Chaos standen ihnen gegenüber. Um diesen Kampf besser bestehen zu können, bedienten die Kosmokraten sich eines gigantischen natürlichen Mechanismus, eines Supercomputers halborganischer Beschaffenheit: des Virenimperiums. Vishna allerdings gelang es - im Gegensatz zu allen anderen Kosmokraten - nie, das Virenimperium abzufragen. Ihre Gier nach Informationen war groß, denn nur durch Informationen hoffte sie, ihre Macht zu vervollkommnen. Sie fühlte sich außerdem zurückgesetzt und benachteiligt. Mit den kompletten Informationen des Virenimperiums jedoch glaubte sie, andere Materiesenken ins Gebiet der Kosmokraten transferieren und zu ihren Verbündeten machen zu können.
 
Um ihr Ziel zu erreichen, integrierte sich Vishna schließlich als auflösendes Wesen in Bewußtseinsform in das Virenimperium. Das Virenimperium besaß jedoch eine uralte, nicht einmal den Kosmokraten bekannte Sicherheitsschaltumg. Als Vishna eindrang, löste dies die Selbstzerstörung des gewaltigen Gebildes aus. Die Folge war eine ungeheure Explosion - jene unvergleichliche Katastrophe, die das Virenimperium über den gesamten Kosmos verstreute und bis in winzigste Partikel auflöste: die Viren. Bei dieser Katastrophe wurde Vishna mit zerrissen und zerstört, doch nicht proportional, sondern willkürlich und ungleichmäßig verstreut. Dies ist der Grund dafür, daß Teilen des zerstörten Virenimperiums die sogenannte Vishna-Komponente* anhing, und anderen nicht. Als die Kosmokraten viele Jahrmillionen später beschließen, zumindest eine Teilrekonstruktion des Virenimperiums zu betreiben, ahnen sie nicht, daß sie damit Vishnas Reinkarnation heraufbeschwören.
 
Wo immer Teile des Virenimperiums wieder zusammengefügt werden, denen die Vishna-Komponente anhaftet, entstehen Reinkarnationen von Vishna: zuerst Srimavo* (Januar 425 NGZ), dann Gesil*, schließlich Belice* (Juni 426 NGZ). Belice ist bereits lilshna selbst, in dieser Gestalt tritt sie auf, als sie ihren Feldzug gegen die Menschheit führt mit dem Ziel, die Terraner zu unterjochen, zu demütigen und zu ihren willenlosen Werkzeugen zu machen. Um ihren Triumph zu demonstrieren, will sie die Erde danach zu ihrem Sitz machen. Vishna läßt Terra und Luna - nach verschiedenen anderen Anschlägen - Ende des Jahres 426 NGZ in den Grauen Korridor* stürzen und überschüttet die Menschheit mit den Sieben Plagen*, an deren Ende die Miniaturisierung der Menschen und die Virotronische Vernetzung* mit dem Virenimperium stehen.
 
Vishna richtet sich auf Terra als Herrin der Erde ein, bis sie in einem packenden Duell von Taurec* besiegt und bekehrt wird - jenem Kosmokraten, der wie sie stets Sehnsucht nach den "Niederungen" des Normaluniversums und allem Materiellen hatte. Immer verband sie eine Art Haßliebe. Als Vishna sich vor Urzeiten am originalen Virenimperium zu schaffen machte, stellte Taurec sich auf die Seite der anderen Kosmokraten und zog sich Vishnas erbitterte Feindschaft zu. Sie stellte ihm die Falle, durch die er viele Jahrmillionen später seinen vierdimensionalen Schatten beim Übergang ins Einsteinuniversum verlor. Nun erst, Mitte des Jahres 427 NGZ, finden die beiden Kosmokraten zusammen und agieren während der kommenden schwierigen Aufgaben auf der Seite der Menschheit.
 
Vishna kehrt im April 430 NGZ zu den Kosmokraten in den Bereich jenseits der Materiequellen zurück.


Quellen:
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Vishna ist eine Kosmokratin, die sich im Widerspruch zum bekannten Zwiebelschalenmodell aus einem Zwischending aus Materiequelle und Materiesenke entwickelte und schließlich zur Kosmokratin wurde.
 
Erscheinungsbild
Ihre Inkarnation Belice nahm ihre Persönlichkeit in sich auf, als das Virenimperium vollendet wurde. In der Folge besaß Vishna also Belices Körper.
 
Vishna erschien jedem Mann als sein eigenes Schönheitsideal: Reginald Bull sah eine kurvenreiche Schwarzhaarige mit nackenlangem Haar. Ernst Ellert sah eine vollbusige, gebräunte Blondine. Der Blue Si'it sah eine Blues-Frau mit betörend langem Hals und erotischer Schädelzeichnung.
 
Charakterisierung
Vishna empfindet ihre Abstammung als Makel und fühlt sich wegen ihrer Herkunft von den Kosmokraten – nicht ganz zu Unrecht – benachteiligt. Ihr ganzes Streben gilt der Rehabilitierung und der Wiedergutmachung für alles, was man ihr vorhält.
 
Vishna ist neben Taurec eine von zwei Kosmokraten, die sich noch von den Niederungen des normalen Universums angezogen fühlt und mit Taurec immer wieder Ausflüge dorthin unternimmt. Da Kosmokraten in ihrem Lebensraum keine Beziehung mehr zum Universum diesseits der Materiequellen haben, andererseits aber auf Helfer dort angewiesen sind, lassen sie die beiden gewähren, weil sie als Kundschafter nützlich sind.
 
Vishna verbindet eine Hassliebe mit Taurec, der von ihr ohne sein Wissen hauptsächlich als Mittel zum Zweck betrachtet wird. Da sie ihr Streben nach Anerkennung nicht auf konventionelle Weise verwirklichen kann, strebt sie nach Macht, um zu erzwingen, was man ihr nicht zugestehen will.
 
Geschichte
Die Superintelligenz Vishna entwickelte sich zu einem Zwischending aus Materiequelle und Materiesenke. (PR 1172) Im Rahmen ihrer Weiterentwicklung gelangte sie hinter die Materiequellen, also wurde sie bei den Kosmokraten aufgenommen, aber zumindest vom Virenimperium niemals als vollwertiger Kosmokrat akzeptiert. (PR 1114)
 
Anmerkung: Eine Stelle in PR 1114 lässt sich so interpretieren, dass Vishna ursprünglich eine negative Superintelligenz war.
 
Es gelang ihr, in das Virenimperium enzudringen und sich in dieses zu integrieren. Während sie glaubte, als personifiziertes Virenimperium nun über eine Allmacht zu verfügen, wurde dessen Sicherheitsschaltung aktiv, die es vor Missbrauch schützen sollte. Es verging in einer gewaltigen Explosion, welche seine Bestandteile, die Viren, über das Universum verstreute – und mit ihnen das Bewusstsein Vishnas.
 
Der Begriff »Vishna« kam Perry Rhodan erstmals in Gesprächen mit Quiupu zu Ohren, die im August 424 NGZ geführt wurden. (PR 1007)
 
Inkarnationen
Während der Rekonstruktion des Virenimperiums entstanden an verschiedenen Orten Inkarnationen Vishnas. Allen Inkarnationen war gemeinsam, dass man in ihrer Nähe Visionen schwarzer Flammen hatte.
 
Srimavo
? Hauptartikel: Srimavo.
Srimavo – auch Sri oder Sphinx genannt – war die erste Inkarnation Vishnas. Sie entstand auf Terra. (PR 1035)
 
Gesil
Gesil war die zweite Inkarnation Vishnas. Sie entstand auf Spoodie-Schlacke.
Gesil wurde 425 NGZ von der SOL auf Spoodie-Schlacke gefunden und begleitete Atlan, der sich von ihr angezogen fühlte, in die Milchstraße. Als sie auf Perry Rhodan traf, entschied sie sich für ihn. Am 3. September 426 NGZ schlossen Gesil und Perry Rhodan einen unbefristeten Ehevertrag.
 
Mit der endgültigen Rekonstruktion des Virenimperiums und dem Erwachen Vishnas verlor sie ihre Vishna-Komponente. Danach wirkte sie wie ein normaler Mensch.
Nach dem Sieg über den Herrn der Elemente verließ Gesil mit einem Virenschiff die Milchstraße. Am 15. September 429 NGZ kam in Hagon auf dem Planeten Sabhal Eirene, die gemeinsame Tochter von Gesil und Perry Rhodan, zur Welt.
Im Frühjahr 447 NGZ wurde Gesil im Auftrag Taurecs von Assu-Letel, einem Fürsten des Hexamerons, von Sabhal entführt und nach Meliserad verschleppt. Taurec zeugte 448 NGZ mit einer Gesil entnommenen Eizelle Monos und brachte sie nach Uxbataan. Da Uxbataan in einer Raum-Zeit-Falte mit verlangsamtem Zeitablauf lag, vergingen für Gesil nur wenige Jahre, bis sie 1147 NGZ befreit wurde.
1170 NGZ traf sie auf den Kontiden Per-E-Kit, der behauptete, Informationen über ihren Entführer zu besitzen. Der Topar aus Truillau war von Stalker beauftragt worden, mit Gesil Kontakt aufzunehmen. Stalker behauptete, dass Gesils Entführer der Bewahrer von Truillau sei.
 
In Truillau wurde sie erneut gefangen genommen. Nachdem auch Eirene eingetroffen war, gab sich der Bewahrer als Taurec zu erkennen. Gesil und Eirene begleiteten Taurec 1173 NGZ hinter die Materiequellen.
 
Belice
Belice war die dritte Inkarnation Vishnas. Sie entstand in der Staubwolke Srakenduurn.
Belice war eine unglaublich schöne und begehrenswerte Frau.
Sie forderte die Rekonstruktion des Virenimperiums für sich und verschwand schließlich mit dem zweiten Virenimperium, nachdem sie gedroht hatte, Terra in Scheiben zu schneiden.
Im Folgenden leitete Belice die Invasion des Solsystems durch die Roboterdynastien der Klong und Parsf. Mithilfe des Zukunftsmaahks Grek-336 konnte der Zeitdamm, der die Erde vor Vishnas Zugriff schützte, beseitigt werden. Die Erde stürzte in den Grauen Korridor und mit der letzten Plage Vishnas, den Miniaturerden, erfüllte sich Belices Drohung gewissermaßen.


Quellen: PR 1007, PR 1114, PR 1127, PR 1172, PR 1174, PR 1289, PR 1300, PR 1302, PR 1569
Beschreibung 3 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 4 - Autor:


Quellen:
Dazugehöriger Kommentar von :



Inkarnationen: Srimavo (vorne),
Gesil (rechts), Belice (links)
Heft: PR 1234 Innenillustration 2
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Gesil taucht erstmals auf,
Atlan ist fasziniert
Heft: PR 1064 Innenillustration 1
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Gesil
Heft: PR 1259 Innenillustration 1
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt






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