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Risszeichnung / Datenblatt
Abbildung in PR:
Report Nr. :

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Rubrik:
Orte
Unterrubrik 1:
Kosmologie
Unterrubrik 2:
Unterrubrik 3:
Unterrubrik 4:
Erstnennung Zyklus:
18 - Die Chronofossilien/Die Vironauten
Nennungen in Zyklus:
Eintragsdatum:
-
Letzte Änderung:
28.11.2017

PR-Heft:
Auflage:

Folge:

Report in PR-Heft:
Glossar in PR-Heft:
1991 / 2045 / 2392 / 2442
Computer / Kommentar:
1990              
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
Q-V 243 - 246
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Tiefe
Alias
Tiefe
Verweise:

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Eine interdimensionale Schicht unter dem Standarduniversum. Sie umgibt dieses wie eine schützende Haut und ist jenes Kontinuum, in das die psionischen Felder des Moralischen Codes (-> Moralischer Kode) in der Form einer Doppelhelix eingebettet sind. In der Tiefe befindet sich auch das Tiefenland, in den Jahren 427/428 NGZ Schauplatz folgenschwerer Auseinandersetzungen zwischen den Rittern Tiefe (deren Name von der Tiefe abgeleitet ist) umd den Grauen Lords. Im Oktober 427 NGZ werden Atlan und Jen Salik von Carfesch mit dem Auftrag in die Tiefe geschickt, dort nach dem Rechten zu sehen, denn seit geraumer Zeit ist der Kontakt mit der Tiefe abgebrochen.
 
Atlan und Salik erreichen das Tiefenland von der Kosmokratenstation auf der Sonne Cortrans aus mit Hilfe des Tiefenzöllners Drul Dralensat und des Tiefenfahrstuhls. Sie landen in der Riesenstadt Starsen, die einst Neuankömmlinge für den Einsatz in der Tiefe schulen und vorbereiten sollte. Atlan und Salik erleben nur mehr chaotische Zustände, die nichts mehr mit dem zu tun haben, wozu das Tiefenland einst von den Kosmokraten geschaffen wurde. Im Lauf ihrer Abenteuer erfahren die Ritter der Tiefe die Zusammenhänge: Wie alle psionischen Felder des Moralischen Kodes, war TRIICLE-9 (-> Frostrubin) bis zu seiner Mutation und seinem Verschwinden in die Tiefe eingebettet. Als die Wachflotte am entsprechenden Zugang zur Tiefe Fahrt aufnahm, um TRIICLE-9 zu suchen (und dabei zur Endlosen Armada in der Bedeutung der gigantischen Suchflotte wurde), beauftragten die Kosmokraten die Raum-Zeit-Ingenieure damit, am ehemaligen Standort von TRIICLE-9 einen Ersatz für das psionische Feld zu erschaffen.
 
Offenbar glaubten sie nicht an eine Rückkehr des verlorengegangenen Teils der Doppelhelix. Die RZI warben daraufhin Millionen von Helfern an, um das Projekt in Angriff zu nehmen. Die Riesenstadt Starsen entstand, von einer genau 2312 Meter hohen Energiemauer umgeben, die in ihrer Höhe der Tiefenkonstante entspricht und Einsickerungsversuche der Mächte des Chaos im Keim ersticken soll. Die gesamte Arbeitsstätte der RZI, das Tiefenland, hat einen Durchmesser von genau einem Lichtjahr. Schon während der ersten Ausbauphase des Tiefenlands machte sich allerdings der sogenannte Graueinfluß bemerkbar, bei dem es sich um das Fehlen einer Naturkraft handelt: der psionischen Energie.
 
Um das Tiefenland zu schützen, wurde es unterhöhlt, damit durch ein Kavernensystem das gesamte Gebiet mit Vitalenergie, dem Vagenda, versorgt werden soßte. Die Vitalenergiespeicher sorgten seither an allen wichtigen Orten für einen genügend großen Energievorrat. Dann aber riß eines Tages der Kontakt Starsens mit dem übrigen Tiefenland vollkommen ab. Der Graueinfluß gewann immer mehr die Oberhand, und das Projekt der Kosmokraten und RZI drohte zu scheitern. Die ersten RZI gerieten in den Bann des Graueinflusses und wurden zu Grauen Lords, die sofort damit begannen, den Strom der Vitalenergie weiter einzudämmen und so die Grauzonen weiter auszudehnen.


Quellen: Lexikonn III - Q-V Seite 243 - 246
Beschreibung 2 - Autor: PR-Redaktion

Die Tiefe umgibt das Standarduniversum als interdimensionale Schicht wie eine schützende Haut. Sie ist zugleich jenes Kontinuum, in welches die psionischen Felder des Moralischen Kodes eingebettet sind, die Kosmonukleotide (wie TRIICLE-9 oder DORIFER).
 
In der Tiefe befand sich auch das Tiefenland, das in den Jahren 427 und 428 Neuer Galaktischer Zeitrechnung von den Rittern der Tiefe Atlan und Jen Salik erforscht wurde.
 
(Nachzulesen sind diese - und viele andere - Ereignisse in den PERRY RHODAN-Romanen 1200 bis 1299.)
 
 


Quellen: Glossareintrag in PR 2442
Beschreibung 3 - Autor: Perrypedia

Die Tiefe ist eine interdimensionale Grenzschicht zwischen den Raum-Zeit-Kontinua des Multiversums.
 
Übersicht
Sie besteht aus ebenso vielen Super-Black Holes, wie es Universen gibt. Dabei liegen die Universen hinter den Ereignishorizonten der Black Holes und werden so voneinander getrennt und vor den interuniversellen chaotischen Zuständen geschützt. (PR-TB 311)
 
In der Tiefe sind die Kosmonukleotide des Moralischen Kodes des Multiversums eingebettet. Sie durchziehen die Tiefe in Form einer Doppelhelix.
 
Geschichte
Nachdem das Kosmonukleotid TRIICLE-9 von seinem angestammten Platz in der Tiefe verschwunden war, beauftragten die Kosmokraten die Raum-Zeit-Ingenieure mit einer Rekonstruktion des psionischen Feldes. Die Raum-Zeit-Ingenieure konstruierten daraufhin am Berg der Schöpfung, an dem das Kosmonukleotid verankert war, das Tiefenland. Der Zugang zum Tiefenland erfolgte über die Grube. Dorthin gelangte man über den zentralen Tiefenbahnhof Cortrans.


Quellen: PR 1250 / PR-TB 311
Beschreibung 4 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 5 - Autor:


Quellen:









Dazugehöriger Kommentar von Rainer Castor: Der Hyperraum und die Tiefe

Wir wissen, daß die Gomrabianischen Hyperraumhügel das eigentliche Tor zum »Tiefen Tal« umgeben. Dieses ist ein schüsselförmiges Gebilde von 12.000 Kilometern Durchmesser und 6000 Kilometern Höhe, bei dem es sich um einen unsachgemäß manipulierten »Bahnhof in die Tiefe« und gleichzeitig Ausgangspunkt einer die Raum-Zeit-Struktur verzerrenden, n-dimensionalen Strahlungsquelle handelt. Wie schlagen nun die damit verbundenen hyperphysikalischen Phänomene den Bogen zur Tiefe als »interdimensionale Grenzschicht zwischen den Raum-Zeit-Kontinua des Multiversums« - in die die psionischen Felder des Moralischen Kodes, sprich die Kosmonukleotiden, in Form der »Doppelhelix« eingebettet sind? Bezogen auf die normale Wahrnehmung dominiert für uns das konventionelle Weltbild; wir erkennen die Zeitmodi von faktischer Vergangenheit, fortlaufend fließender Gegenwart und offener Zukunft und folgen linear-kausalen, lokalen Grundsätzen. Doch schon die Erweiterung in relativistische oder quantenmechanische Bereiche bringt dieses Weltbild ins wanken, und es bricht endgültig zusammen, sobald hyperphysikalische Kräfte einbezogen werden müssen. Physikalisch wird Kraft als Fähigkeit definiert, Arbeit leisten zu können.
 
Ihrem Wesen nach ist Kraft an sich aber unanschaulich - wir erkennen sie an der Wirkung, die sie bei bestimmten Voraussetzungen erzeugt. Dieses Potentielle der Kraft transzendiert bei hyperphysikalischen Phänomenen: Im n-dimensionalen Kontinuum gibt es keinen begrenzten Raum, keine Zeit, keine Materie - es ist überall gleichzeitig, immerwährend, Omnipräsenz, ein Nichts - und doch alles! Gemäß dem hyperphysikalischen Basisaxiom gilt nämlich, daß c im Hyperraum keine Konstante ist und Prozesse zeitverlustfrei ablaufen; daß die Anwendung höherdimensionaler Geometrie gilt, sprich Materie entmaterialisiert beim Übergang zum Hyperraum; und dem Hyperraum ist eine grundsätzliche Akausalität zuzuschreiben. Das Transzendentale des Hyperkontinuums ist deshalb die grundlegende Kraft, gekennzeichnet durch die Wechselwirkungen des hyperenergetischen Spektrums, und mit dem Hyperraum wird gemeinhin jenes Ewige Jetzt verbunden, in das als Teil-Kontinua die Einzeluniversen des Multiversums eingebettet sind. Bezogen auf den Gesamtkosmos leitet sich hieraus die These ab, daß alles durch unmittelbare, nicht-lokale Zusammenhänge miteinander verbunden und demnach ein unteilbares Ganzes im durchaus holistischen Sinne ist. Häufig werden die Einzeluniversen als »quallenhafte Gebilde in einer roten Emulsion« beschrieben, die sich als Kugeln, die gleich Riesenmolekülen ineinander verwoben sind, gegenseitig zu größeren Sphären ergänzen, in unendlichen Reihen angeordnet scheinen und jede - analog der buddhistischen Allegorie von Indras Netz - nicht nur das »Licht« jeder anderen, sondern auch jede Spiegelung jeder Spiegelung widerspiegeln ... Wir selbst haben es hierbei stets mit Universal-Sequenzen zu tun, die einer hyperphysikalischen Unschärferelation unterliegen; eben jene einander durchdringenden und überlagernden Parallel- und Komplementärstrukturen, die überdies verschiedene Kausalverläufe widerspiegeln können, weil uns die eigentliche Natur des Übergeordneten und seiner Teil-Kontinua verborgen bleibt.
 
Auf die Einzeluniversen bezogen, läßt sich als anschaulicher Vergleich das Modell eines Wassertropfens in der Luft heranziehen: Seine Oberfläche ist ein in verschiedener Hinsicht bemerkenswertes Gebilde, das sich in der Natur über die Tiefe von mehreren Atom- bis Moleküldurchmessern erstrecken kann. Deshalb spricht man auch von einer Phasengrenzschicht, in der sich die Eigenschaften der Materie ändern. Teilchen unterliegen hier nämlich nicht allseitig gleichmäßigen Kraftwirkungen wie im Phaseninneren der Flüssigkeit - was dort ein Minimum der potentiellen Wechselwirkungsenergie zur Folge hat -, sondern bei Phasengrenzen handelt es sich um grundsätzlich energiereichere Gebilde, wobei die Grenzschichterscheinungen das Wirken von Oberflächenkräften widerspiegeln. Die Oberflächenspannung einer Flüssigkeit ist die bekannteste Auswirkung dieser Gesetzmäßigkeit. Ohne stofflich gesehen etwas anderes zu sein, ist die Phasengrenzschicht der deutlich markierte Flüssigkeitsrand. Im übertragenen Sinne kann deshalb von der raumzeitlichen »Grenze« eines Universums zur akausalen Offenheit des Hyperraums gesprochen werden. Der höhere Energiereichtum der Phasengrenze entspricht demnach der Raum-Zeit-Krümmung und vergleichbaren Effekten - und ihre geringe »Dicke« der mit der Tiefe verbundenen Tiefenkonstante von exakt 2312 Metern. Mit anderen Worten: Die Tiefe als »Raum unter dem Raum« ist genau betrachtet ebenfalls Teil des jeweiligen Teil-Universums und unterliegt im Kern raumzeitlichen Konventionen - der Unterschied ergibt sich durch die Grenzschichtstruktur. Und weil für uns beim Standarduniversum respektive den zum Standard verwobenen Sequenzen weder ein Zentrum noch ein Rand im eigentlichen Sinne definiert werden kann, ist die Tiefe als »Übergang« zum Hyperraum auch von jedem Punkt im Raum-Zeit-Kontinuum aus zugänglich - nicht zuletzt vom manipulierten Tiefen-Bahnhof in Chearth ...
 
Apropos 1990:
Am 3. Oktober endet in Deutschland die seit Ende des Zweiten Weltkriegs bestehende Spaltung, Helmut Kohl wird erster von allen Deutschen gewählter Bundeskanzler; Deutschland wird zum dritten Mal Fußballweltmeister; nach 27jähriger Haft wird der Anti-Apartheit-Kämpfer Nelson Mandela entlassen; Boris Jelzin wird Präsident des nun für souverän erklärten Rußland; es sterben: Herbert Wehner, Louis Trenker, Leonard Bernstein und Greta Garbo; Buch des Jahres ist »Das Foucaultsche Pendel«; Film des Jahres »Der mit dem Wolf tanzt«

Quellen: PR-Heft Nummer 1990
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