Die Chronofossilien/Die Vironauten
Nummer : 18
Großzyklusnummer : 05 Moralischer Kode
Erstmals erschienen : 1984 - 1986
Als Auflage 2 :
Als Auflage 3 :
Als Auflage 4 :
Als Auflage 5 :
Als E-Book :
Hefte : 1200 - 1299
Heftanzahl : 100
Handlungszeit : 427 - 430 NGZ (4014 - 4017 n.Chr.)
Handlungsdauer : 4 Jahre
Zeitsprung : -
Silberbände :
Taschenbücher : 292 / 385
Serie :
Leihbuch :
Jubiläumsband :
Bertelsmannausgabe :
VPM Trade-Paperback:
HJB-Edition :
Hörbuch :
Silber Edition Hörbuch :
Sonstige :
Geschichte des Zyklus - Autor:

Atlan und Arkon

    Zyklen-Übersicht

Rhodan ist von Nachors Geschichte fasziniert. Ganz nebenbei wurden zwei der drei ultimativen Fragen beantwortet, und Rhodan stellt verblüfft fest, daß die Antworten den Kosmokraten schon seit Jahrmillionen bekannt sein müssen. Er fragt sich, warum die Kosmokraten dennoch angeblich nach ihnen gesucht haben. Ausgerechnet zu dieser Zeit taucht wieder einmal Carfesch auf und gibt neue Hinweise. Perry Rhodan erfährt, daß die Chronofossilien aktiviert werden müssen, um den Anker des Frostrubins zu lösen und diesem in naher Zukunft die Rückkehr in den Moralischen Kode zu ermöglichen. Die Silbernen werden nach M82 verbannt, um dort die Spuren des Wirkens der Superintelligenz Seth-Apophis zu beseitigen. Zur Unterstützung werden ihnen die Barbaren aus dem Volk der Torkroten zugeteilt. Ende September 427 NGZ erreicht die Galaktische Flotte, deren Flug auch Carfesch und Jen Salik mitgemacht haben, die Westside der Milchstraße. Kurze Zeit später berichtet Atlan vor dem GAVÖK-Forum und teilt dabei auch mit, daß mit der Ankunft der Endlosen Armada im Gebiet von Andro-Beta anfang Dezember zu rechnen sei. Jen Salik und Atlan erfahren von Carfesch, daß eine wichtige Aufgabe auf sie wartet.

Ziel dieser Aktion ist die Tiefe, der ursprüngliche Standort des Frostrubins. Dort, im sogenannten Raum unter dem Raum, seien seit langer Zeit die Raum-Zeit-Ingenieure (kurz RZI) im Auftrag der Kosmokraten damit beschäftigt, einen Ersatz für den Frostrubin zu konstruieren. Da aber seit sehr langem der Kontakt zu den RZI abgebrochen ist, könne man davon ausgehen, daß dieser Versuch fehlgeschlagen ist. Carfesch bringt die beiden in die Galaxis Cor, wo es in der Sonne Cortrans den sogenannten Tiefenfahrstuhl gibt, den Weg in die Tiefe. Dem Dekalog gelingt es inzwischen, Perry Rhodan von der BASIS zu entführen. Kazzenkatt teilt Rhodan den Vielzweck-Androiden Waylinkin zu und läßt die beiden vom Element der Zeit in Jahr 2402 zurückversetzen, in dem die Zivilisation der Twonoser von den Meistern der Insel durch überladene Mobys ausgelöscht wurde. Perry Rhodan soll nochmals miterleben, wie das Solare Imperium bei dem Versuch, die Twonoser zu retten, kläglich scheiterte. Kazzenkatt hofft durch dieses Vorgehen Rhodan demoralisieren zu können und in tiefe Depressionen zu treiben. In dieser schier ausweglosen Situation greifen Wesen ein, mit denen auch Kazzenkatt nicht rechnen konnte - die Zeitgänger. Einer von ihnen, Nisel, verhilft Rhodan zur Flucht in die ferne Vergangenheit. Zusammen mit den Zeitgängern gelingt es Rhodan, einen Plan für die Rettung der Twonoser in die Zukunft zu entwickeln, bei dem es zu keinem Zeitparadoxon kommt.

Der Plan gelingt, und die Twonoser werden in einer Mumieneinheit der Armada untergebracht. Gleichzeitig mit der Versetzung der Twonoser gelingt es den Zeitgängern, das Element der Zeit festzusetzen und dem Dekalog eine schmerzhafte Niederlage beizubringen. Rhodan kehrt auf die BASIS zurück, und kurze Zeit später meldet sich ES mit der Mitteilung, der Frostrubin habe mit der Aktivierung des Chronofossils Andro-Beta einen ersten Impuls erhalten. Atlan und Jen Salik werden von Drul Drulensot, dem Tiefenzöllner, in die Tiefe transportiert, bei der es sich um eine n-dimensionale Schicht handelt, die das Raum-Zeit-Kontinuum umschließt und gegen andere Universen abgrenzt. Drulensot berichtet, daß der Tiefenfahrstuhl eine Art Einbahnstraße und die Rückkehr in den Normalraum nur am Berg der Schöpfung möglich sei, dem ursprünglichen Standort des Frostrubins. Wie er weiter berichtet, hatten die Kosmokraten nach dem Verschwinden des Frostrubins die Raum-Zeit-Ingenieure beauftragt, einen gleichwertigen Ersatz zu schaffen. Die RZI waren zu dieser Zeit ein Volk, das kurz vor der Metamorphose zur Superintelligenz stand. Sie warben Millionen von Helfern an, um das Projekt in Angriff zu nehmen. Starsen, eine riesige Stadt, entstand, die von einer hohen Mauer umgeben ist, um Einsickerungsversuche der Mächte des Chaos zu verhindern. Diese Energiemauer ist genau 2.312 Meter hoch, die größte Ausdehnung, welche die dritte Dimension in der Tiefe erreichen kann. Atlan und Salik erfahren weiter, daß das Tiefenland einen Durchmesser von genau einem Lichtjahr hat. Im Abstand von 300.000 Kilometern zueinander seien riesige Transmitterdome installiert, die ein zügiges Fortkommen ermöglichen. Als die beiden schließlich in Starsen ankommen, erkennen sie schon nach kurzer Zeit daß die Stadt ein Zentrum des Chaos ist.

Die Bürger sind einem strengen Kastensystem unterworfen. Atlan und Salik trennen sich, um auf getrennten Wegen Informationen zu sammeln. Jen Salik trifft nach einiger Zeit auf einen vor Jahrtausenden von den Kosmokraten entsandten Kundschafter. Jostore kann, bevor er stirbt, wichtige Hinweise geben. Zu Saliks Überraschung trägt er ein Bild bei sich, das zweifellos den seit der Rekonstruktion des Viren-Imperiums verschollenen Tengri Lethos zeigt. Atlan ermittelt unterdessen, daß eine Untergrundorganisation, die Fraternität, gegen die Pläne der Kosmokraten arbeitet. Doch auch die Fraternität hat einen mächtigen Gegenspieler, den Stahlherr, der in Phasen absoluter Dunkelheit, den sogenannten Schwarzzeiten, spezielle Roboter einsetzt. An der Starsenmauer entdeckt Atlan, daß dort installierte Transmittertore, die einen Zugang zum eigentlichen Tiefenland ermöglichen sollen, nicht mehr aktiviert sind. Der Stahlherr kann kein anderer sein als Tengri Lethos, doch es bleibt die Frage, wie Lethos in die Tiefe gelangte. In einem Höhlenlabyrinth unter der Stadt Starsen finden Atlan und Salik einen weiteren Kundschafter der Kosmokraten und schließlich auch pflanzliches Leben, die Blinden Eremiten. Der Eremit Kerzl führt die beiden zu einem Vitalenergiespeicher, der frappierend an einen Zellaktivator erinnert. Von diesem Speicher erfahren Salik und Atlan auf mentalen Weg die Geschichte der Tiefe. Lethos gelingt es, mit Atlan telephatischen Kontakt aufzunehmen. Nahe der Tiefenkonstante sieht sich Atlan in einer Illusion des Domes Kesdschan wieder und wird von Lethos vorläufig zum Ritter der Tiefe geweiht. Nach dem Ausfall der beiden Kundschafter sollte er als neuer Kundschafter die Tiefe aufsuchen. Nach diesen Erklärungen starten die drei per Transmitter mit Ziel Vagenda. Sie erreichen aber nur das Land Mhuthan das vom gleichnamigen Grauen Lord regiert wird. Der Haluter Domo Sokrat, der auf unglaublichen Wegen in die Tiefe gelangte, und der Psi-Energet Bonsin schließen sich den Rittern der Tiefe als Orbiter an. Sie treffen auf die Tiziden, deren Aufgabe es ist, das Tiefenland eugenisch zu vermessen. Ziel der Gen-Techniker ist es, eine genetische Karte des Tiefenlandes aufzustellen. Der weitere Weg der Ritter der Tiefe führt nach Schatzen, dem Land der Archivare. Auch dort flammen Kämpfe mit den Truppen der Grauen Lords auf. Bei einem der Archivare finden die Ritter der Tiefe einen seltsamen Kasten, das Tabernakel von Holt. Als die Grauen Lords die Kämpfe schon fast für sich entschieden haben, zapft Bonsin eine "Wilde Vitalquelle" an. Als Folge davon gerät das Tiefenland in Aufruhr, ganze Populationen werden plötzlich an andere Orte versetzt. Clio vom Purpurnen Wasser, eine Chylinin, die sich ebenfalls als Orbiter den drei Rittern der Tiefe angeschlossen hat, erinnert sich dabei an Vorgänge, die schon lange zurückliegen: Als Vorlage für die Rekonstruktion des psionischen Feldes TRIICLE-9 dienten den RZI die Informationsmuster anderer psionischer Felder. Durch den Einsatz der Wilden Quellen kopierten und ordneten sie die Felder neu, um so ein Muster von TRIICLE-9 zu finden. Der Algorithmus der Wilden Quellen diente ihnen dabei als eine Art Zufallsgenerator. Durch die von den Wilden Quellen verursachten Völkerwanderungen der Tiefenvölker wurden immer neue Informationsmuster erstellt, die sich aus der genetischen und mentalen Struktur der Völker ergaben. Die RZI hofften so, durch Zufall die psionische Struktur von TRIICLE-9 zu kopieren, wobei ihnen Völker wie die Chylinen und die Lla Sssann behilflich waren. Letztlich blieb der Versuch erfolglos. Als die Ritter der Tiefe von den durch die erneuten Völkerwanderungen alarmierten Exterminatoren in die Enge getrieben werden, bleibt ihnen nur eine Möglichkeit zur Flucht: Sie gehen in den Vitalenergieströmen auf und hoffen, so zum Vagenda zu gelangen. Aber im Kyberland, dem Reich der Jaschemen, wird ihre Reise unterbrochen.

Die Angriffe des Graulebens nehmen auch hier an Heftigkeit zu, aber als die Lage aussichtslos scheint, greift der Einsame der Tiefe ein, der im Neutrum jenseits der Tiefenkonstante lebt. Als die Ritter der Tiefe das schon fast verlorene Technoland mit Vitalenergie fluten, wird auch Lord Mhuthan davon betroffen, und kurz vor seinem Tod erklärt er Atlan, ein Grauer Lord sei nichts anderes als ein RZI, der dem Graueinfluß verfallen ist. Die Ritter der Tiefe - begleitet von ihren Orbitern und Exterminatoren - nähern sich der Lichtebene, die den Berg der Schöpfung halbkreisförmig umgibt. Im Februar 428 NGZ nähert sich die Endlose Armada den Magellanschen Wolken, dem nächsten Chronofossil. Stalion Dove gelangt durch eine Fehltransmission an Bord der Basis BRÜTER, wird dort aber festgesetzt. Die Aktionen des Dekalogs in Magellan bleiben erfolglos. Auf BRÜTER hat man mit Stalion Dove eigene Pläne. Man will nach seinem Vorbild Superkämpfer klonen. Doch um diese Zeit taucht auf BRÜTER ein Fremder auf, der zumindest menschlicher Abstammung sein muß. Giffi Marauder, wie er sich nennt, ist durch eine Verkettung seltsamer Zufälle nach BRÜTER gelangt, denn er war als Astralfischer im Dienst einer gewissen Perwela Grove Goor im sogenannten Freien Wirtschaftsimperium tätig. Dieses Imperium liegt irgendwo in der Unendlichkeit des Universums, rund 2 Milliarden Lichtjahre von der Milchstraße entfernt. Dove und Marauder können fliehen und erfahren, daß es neben BRÜTER noch die Basen LAGER und VERSTÄRKER gibt. Taurec und Vishna erreichen durch den von Taurec erbeuteten Pedotransmitter BRÜTER. Dove und Marauder setzen ihren Kampf fort, und schließlich gelingt es ihnen, die Raumriesen erwachen zu lassen. Dem Dekalog gehen die Basen BRÜTER und VERSTÄRKER verloren. Der Herr der Elemente und Kazzenkatt können LAGER in einen Orbit um die sterbende Sonne Outside bringen. Dort plant der Herr der Elemente einen neuen Schlag gegen die Endlose Armada: Die Eisige Schar soll eingesetzt werden. Zeitkind, eine weitere geheimnisvolle Wesenheit, greift ein und befreit die Besatzung der BASIS aus der Starre. Unterdessen gelingt es, das Bioplasma auf der Hundertsonnenwelt wieder auszutauschen. Dadurch wird sie wieder zu einem Chronofossil und damit zu einem Ziel für die Endlose Armada. Als Folge der Aktivierung machen die Posbis einen Evolutionssprung und werden zu fühlenden Maschinen. Während die Endlose Armada sich der Eastside der Milchstraße nähert, verlassen Vishna und Nachor von dem Loolandre die BASIS, um nach Ordobans Mentaldepots zu suchen. Die Verschmelzung Ordobans mit Nachor wird vollzogen. Taurec und Perry Rhodan sind zu dieser Zeit in einer anderen Mission unterwegs. Ihr Ziel ist der Frostrubin. Dort weiht Taurec den Terraner in weitere Geheimnisse des Kosmos ein. Er berichtet ihm von der Natur des Moralischen Kodes. Zur selben Zeit beginnt in der Milchstraße ein riesiger Medienrummel um die bevorstehende Ankunft der Endlosen Armada.

Der Medientender KISCH steht dabei häufiger im Mittelpunkt, so auch, als der Tender in den Einflußbereich des Psychofrosts gelangt. Die Eisige Schar schickt sich an, die Eastside anzugreifen. Als aber im Rahmen des Unternehmens FRÜHTAU das Selphyr-Fataro-Gerät eingesetzt wird, kann die Eisige Schar in die Minuswelt zurückversetzt werden. Die Endlose Armada passiert kurze Zeit später Gatas und aktiviert damit das Chronofossil Eastside. Ende Dezember 428 NGZ macht sich ein mysteriöser Warner bemerkbar, der Visionen des Schreckens verbreitet. Tekener und die wiederaufgetauchte Srimavo finden heraus, daß der Warner von Homer G. Adams gedeckt wird. Ernst Ellert kehrt unterdessen vorübergehend nach EDEN II zurück, um dieses Chronofossil zu präparieren. Aus Virensubstanz wurde ihm zu diesem Zweck ein Raumschiff, die ZUGVOGEL, geformt, das über einen neuartigen Antrieb verfügt, der die psionischen Netzlinien zur Fortbewegung nützt. Nach der Präparierung des Chronofossils startet Ellert wieder ins Unbekannte. Das Solsystem wird einige Wochen später von den Maschinen des Dekalogs, riesigen Raumschiffen, angegriffen. Die Raumschiffe vergehen zwar im Abwehrfeuer, aber die Traummotten entstehen, und Terra gerät in den Bann der Unwirklichkeit. Ronald Tekeners Ermittlungen zeigen erste Erfolge, denn er findet heraus, daß die Sendungen des Warners von Bord des Raumschiffes TSUNAMI-114 ausgestrahlt wurden. Die Traummotten dringen in das terranische Kommunikationsnetz ein, so daß Terraner, die sich dieses Netzes bedienen, in Hypnotrance versinken. Dennoch scheitert auch dieser Anschlag. Rhodans Verblüffung ist grenzenlos, als er mit Gesil zusammentrifft und dabei erfährt, daß sie ein Kind von ihm erwartet. Kazzenkatts Situation wird immer kritischer. Um dennoch den Sieg über die Terraner zu erringen, wagt er den Einsatz des Elements der Finsternis, eines Relikts aus der Urzeit des Kosmos, aus der Zeit vor dem Schöpfungsprogramm. Die Vishna-Inkarnationen setzen das Viren-Imperium gegen das Element der Finsternis ein. In einer surrealistischen Schlacht neutralisieren sich große Teile des Viren-Imperiums und des Elements der Finsternis. Vorher wird Kazzenkatt vom Element der Finsternis in den Untergang gezogen. Bald darauf ist das Chronofossil Terra aktiviert, und die Endlose Armada startet zu langen Reise zur Großgalaxis Behaynien im Galaxien-Cluster Berenices. Immer mehr Menschen entwickeln ein kosmisches Fernweh, den Drang, in die Weiten des Universums zu fliegen und Neues zu erleben. Etwa zu dieser Zeit nähert sich auch das Geschehen in der Tiefe seinem Höhepunkt. Atlan, Salik und Lethos mit ihrem Gefolge nähern sich dem Vagenda. Hilfe erhalten sie von Giffi Marauder, der nach einer Fehltransmission in die Tiefe gelangt.

Atlan trifft eine geheimnisvolle Frau, Iruna von Bass-Thet, die allem Anschein nach eine Akonin ist. Marauder erkennt aber, wer sie wirklich ist: Kazzenkatts Schwester. Marauder begleitet Iruna, um mit ihr einen Weg ins Normaluniversum zu suchen. Atlan, der sich in Iruna verliebt hat, hofft Iruna später im Normaluniversum zu finden. Die Ritter der Tiefe erreichen schließlich die Lichtebene und treffen dort die letzten RZI. Sie erfahren die Geschichte vom Fehlschlag der RZI und weiter, daß mit der Rückkehr des Frostrubins das Tiefenland in das Normaluniversum stürzen wird, was den Tod von Milliarden von Lebewesen bedeuten muß. Die letzten RZI sehen nur eine Chance, das Tiefenland zu retten. Lethos begleitet sie an den letzten Ort, der vor dem Graueinfluß sicher ist, während Atlan uns Salik präpariert werden. Ihre Zellaktivatoren werden in ihre Körper integriert, und bald darauf verfallen die beiden dem Graueinfluß. Das Grauleben und die Grauen Lords triumphieren. Im Februar des Jahres 429 NGZ geschehen im Solsystem gewaltige Umwälzungen. Das Viren-Imperium hat beim Kampf gegen das Element der Finsternis so viel an Substanz verloren, daß es seine Aufgabe als Gigant-Computer nicht mehr wahrnehmen kann. Daher bietet es sich den vom Fernweh geplagten Terranern, zu denen auch Bull, Danton und Tekener gehören, als Transportmittel an. Aus der Virenmaterie bilden sich Hunderttausende von Raumschiffen, die alle über Enerpsi-Antrieb verfügen. Die Menschen und die Extraterestier in der Umgebung Sols beginnen, sich als Galaktiker zu fühlen, und ein enges Zusammengehörigkeitsgefühl macht sich breit - eine Folge der Aktivierung Terras. Homer G. Adams hält unterdessen den Zeitpunkt für gekommen, sein Doppelspiel aufzugeben. Bei einer Sitzung der Hansesprecher stellt er einen Extragalaktiker vor, der in der Rolle des Warners von sich reden gemacht hatte: Sotho Tal Ker, bald nur noch Stalker genannt, ein Echsenabkömmling, der sich als Beauftragter der Superintelligenz ESTARTU ausgibt.

Er hat mit Skorsh einen sogenannten Animateur an seiner Seite. Stalker beschreibt die Mächtigkeitsballung seiner Superintelligenz in den schönsten Farben und bietet der Hanse Handelsbeziehungen an, obwohl die Mächtigkeitsballung rund 40 Millionen Lichtjahre entfernt liegt. Er erzählt weiter, daß er die TSUNAMI-114 in den Randgebieten der Galaxis Erendyra aufgefunden hat, die zu den zwölf Galaxien ESTARTUS gehört. Der weite Weg nach ESTARTU könne mit Enerpsi-Antrieb in angemessener Zeit zurückgelegt werden. Die vom Fernweh erfaßten Galaktiker nennen sich fortan Vironauten, und fast alle haben sich die Mächtigkeitsballung ESTARTU als Ziel gewählt, von der Stalker erzählt, jede der zwölf Galaxien habe ein eigenes "Wunder" aufzuweisen. Weiterhin würdigte Stalker die Lehre der Upanishad, eine Lebensphilosophie, die latente Kräfte weckt und in zehn Lebensstufen zur Erreichung höchster geistiger Erkenntnisse führt. ES meldet sich bei Rhodan und gibt ihm den Auftrag, EDEN II als letztes Chronofossil zu aktivieren, ohne ihm aber die Koordinaten zu nennen. Ronald Tekener mißtraut Stalker immer noch und versucht einen Bluff, der überraschende Resultate zeigt. Stalker verliert die Beherrschung und kämpft mit Tekener. Kurz darauf entschuldigt er sich für seine "Entgleisung" und übergibt als Wiedergutmachung an Tekener, Danton und Bull sogenannte Permits, die an Armmanschetten erinnern und in ESTARTU quasi als Allzweck-Ausweis dienen. Im März 429 NGZ hat die Mehrzahl der Vironauten die Mächtigkeitsballung erreicht, darunter auch das Raumschiff LASHAT unter dem Kommando von Ronald Tekener, der nach den Besatzungen von TSUNAMI-113 und TSUNAMI-114 suchen will. Auch Bulls EXPLORER und Dantons LOVELY BOSCYK erreichen die Randgebiete der Galaxis Erendyra. Die ersten Planeten, die dort angeflogen werden, bieten ein schreckliches Bild: Die Oberflächen sind radioaktiv verstrahlt, und zerstörte Monde bilden die als Wunder angepriesenen Ringe. Bulls Mißtrauen erwacht, und er sieht in den "Wundern" einen riesigen Schwindel. Auf Cloreon wird zum Krieg gerüstet, und Bull erfährt, daß sein Permit als "Faust des Kriegers" angesehen wird. Dem Volk der Cloreonen sei eine Frist von 5.000 Jahren gewährt worden, um sich dann in der Letzten Schlacht im Kampf zu bewähren. Dies geschah im Auftrag des Ewigen Kriegers Kalmer, der über die Galaxis Erendyra als Statthalter ESTARTUS herrscht. Zur Kontrolle seiner zur Bewährung aufgeforderten Völker setzt er die Elfahder ein. Das Permit wirkt zwar hypnotisch auf Bull ein, doch am Ende kann dessen Eigenbewußtsein die Oberhand gehalten. Er greift bei der "Letzten Schlacht" ein und verhindert ein Blutbad. Perry Rhodan sucht mit der BASIS die Porleyter auf, doch auch diese können ihm den Standort von EDEN II nicht nennen. Sie geben ihm aber eine Waffe mit, die speziell gegen den Herrn der Elemente wirksam sein soll. Die Porleyter behaupten, der Herr der Elemente plane einen Anschlag, der die Vernichtung von ES, der Konzepte und der Mutanten nach sich ziehen müsse. Rhodan soll bei den in Fornax lebenden Nocturnen nachfragen, da der Älteste dieses Volkes, der Weise von Fornax, den Standort von EDEN II eventuell kenne. Giffi Marauder und Iruna von Bass-Thet haben unterdessen auf verschlungenen Wegen die Tiefe verlassen und sind im Gebiet der Galaxis M33 materialisiert. Rhodan nimmt in Fornax Kontakt zum Weisen auf. Die Schwarmphase, einer der nocturnischen Lebenszyklen, führt zur Produktion eines Abfallstoffes, des Paratau.

Dieser muß regelmäßig entsorgt werden, da zu große Ansammlungen in einer Kettenreaktion zerstrahlen und zu gewaltigen psionischen Stürmen führen. Wenn die Terraner sich bereit erklären, die Entsorgung zu übernehmen, will der Weise im Gegenzug die Koordinaten von EDEN II übergeben. Rhodan nimmt diesen Vorschlag an. Erste Tests mit dem Paratau ergeben, daß er Psi-Fähigkeiten verstärkt. Als die BASIS ihr Ziel erreicht, schlägt der Herr der Elemente zu und entfacht ein psionisches Chaos, das selbst die Superintelligenz ES destabilisiert. Gesil tritt mit der Devolutionswaffe der Porleyter zum Kampf an. der Herr der Elemente fühlt sich bereits als Sieger und erinnert sich an die ruhmreiche Geschichte seines Volkes. Diese Phase der Unachtsamkeit nützt Gesil, um den Devolator auf ihn zu schleudern. Ein unaufhaltsamer Prozeß beginnt, bei dem der Herr der Elemente in umgekehrter Reihenfolge alle Entwicklungsstufen seiner Existenz und damit die seines Volkes durchlebt. ES ist noch sehr geschwächt und übergibt Gesil den Zellaktivator, der früher einmal Ovaron gehört hatte und nun wieder funktioniert. Rhodan leitet die Aktivierung von EDEN II sofort ein. Gesil ist enttäuscht über diese Eigenmächtigkeit ihres Mannes und begibt sich an Bord der BASIS zum Lagerort des Parataus. Dieser verleiht ihr die Möglichkeit zur Rückkehr nach Terra in Nullzeit. Wenig später besteigt sie eines der letzten Virenschiffe, weil sie einen mentalen Ruf empfangen hat, und fliegt in die Unendlichkeit. Am 8. April 429 versucht Rhodan EDEN II zu aktivieren, doch er wird von einer Lichtaura umschlossen, und als diese erlischt, ist der von der BASIS verschwunden. Rhodan wird unvermittelt geistig an den Herrn der Elemente gekoppelt, der sich nach und nach bis zur Urzelle zurückentwickelt. Als die Urzelle endgültig vergeht, wird Perry Rhodan von dem universellen Psi-Netz angezogen, begreift vorübergehend die Struktur aller psionischen Felder des Moralischen Codes in ihrer Gesamtheit und kehrt in seinen Körper zurück. Nach dem Erwachen von ES wird EDEN II endgültig aktiviert. Ronald Tekener findet Trümmerstücke von TSUNAMI-113, doch von der Besatzung ist nichts zu entdecken. Irmina Kotschistowa erreicht mit ihrem Virenschiff ÄSKULAP eine Kleingalaxis nahe Gruelfin und rettet dort ein seltsames Wesen - Kido mit Namen - vor dem Tod. Ende Mai 429 erreicht sie in Erendyra das Cepor-System und behandelt dort Reginald Bull. Dabei entdeckt sie, daß er von sogenannten Kodexmolekülen befallen war, die dem Permit entströmten und auf Dauer zu einer Abhängigkeit führen. Bull hat nun die Nase voll und läßt sein Permit in der nahen Sonne Cepor verglühen. Durch die Einwirkungen eines Hypersturmes können die im Cepor-System versammelten Vironauten den Planeten Nagath nicht verlassen.

Nach einigen Wochen beginnen die Verhältnisse sich wieder zu normalisieren, doch um diese Zeit taucht der "Troß des Kriegers Kalmer" auf, eine Raumflotte, die vornehmlich aus Raumschiffen der Elfahder besteht. Aus vielen einzelnen Mosaiksteinchen wird den Terranern langsam klar, was es mit dem Kriegerkult eigentlich auf sich hat. Stalkers Beschreibungen der Mächtigkeitsballung ESTARTU entsprechen nicht der Wahrheit. Bevor der Konflikt mit den Elfahdern eskalieren kann, gelingt es den Vironauten, das Cepor-System zu verlassen. Roi Danton und Ronald Tekener starten mit ihren Raumschiffen zu Galaxis Siom Som, in der die Heraldischen Tore, riesige Transmitter, existieren, die den Verkehr der einzelnen Planeten untereinander erlauben. Raumfahrt mit Enerpsi-Antrieb ist im Zentrum von Siom Som nicht möglich, da das Netz der psionischen Feldlinien dort gestört ist. Am 15. Juni startet das EXPLORER-Segment PENDULUM Richtung Milchstraße, um dort über die bisher gemachten Erfahrungen zu berichten, doch nach nur wenigen Stunden Flug wird das Raumschiff von Unbekannten aufgebracht. Unterdessen taucht auf der SOL, die zusammen mit der Endlosen Armada zur 200 Millionen Lichtjahre entfernten Galaxis Behaynien unterwegs ist, der Bote der Kosmokraten auf. Carfesch teilt mit, die Solaner müßten die Grube, das Fundament des Frostrubins, präparieren, damit die Rückkehr des Psifeldes ohne Probleme vonstatten gehen kann. Nachdem dies gelungen ist, erscheint Carfesch wieder und übergibt den Solanern einen Psi-Empfänger, der psionische Notsignale extremer Art registriert. Am 1. Juni 429 NGZ startet die SOL, um fortan in Not geratenen Völkern zu helfen. Ende Mai wird die Tiefe durch die bevorstehende Rückkehr des Frostrubins instabil; das Tiefenland droht bruchstückweise in den Normalraum abgestoßen zu werden. Die Terraner und insbesondere die drei Ritter der Tiefe erkennen, daß die Kosmokraten bereit sind, den Tod von Milliarden von Lebewesen in Kauf zu nehmen, um das Kosmonukleotid zurückzuführen. Doch der Rettungsplan der letzten RZI und der Ritter der Tiefe läuft an. Mit Hilfe der Jaschemen, des "Einsamen der Tiefe" und des Tabernakels von Holt gelingt es, aus dem Tiefenland 150.000 Überlebensinseln - jede 100.000 Kilometer durchmessend - sowie die Riesensonne Taknu zu erschaffen. Im Spätherbst kehrt der Frostrubin zurück, und als Folge davon gelangen die Überlebensinseln in den Normalraum. Das Grauleben erlischt, und Atlan und Jen Salik werden vom Graueinfluß befreit. Am Berg der Schöpfung trifft Perry Rhodan, der an Bord der BASIS im Schlepp des Frostrubins den Ort des Geschehens erreicht hat, auf die Totgeglaubten. Mit der ihm innewohnenden Mentalenergie nimmt er die letzte Feinjustierung des Frostrubins vor. Dabei erkennt er weitere Einzelheiten über den Moralischen Kode. Doch Rhodan erkennt auch, daß die Antwort auf die dritte ultimative Frage seinen Geist unheilbar verwirren würde. Aus diesem Grund verschließt er sich der Antwort. Die drei Ritter der Tiefe verlangen, den Status als Ritter ablegen zu dürfen. Statt dessen jedoch versetzen die Kosmokraten die BASIS in die Lage, im Psionischen Netz die Rückkehr in die Milchstraße anzutreten. Am 23. Dezember 429 NGZ erreicht die BASIS das Solsystem. Kurze Zeit später erklärt Stalker, der Weg nach ESTARTU stehe für die Terraner nur offen, wenn sie den Kosmokraten nicht mehr hörig seien. Nur zu gern bestätigt Rhodan dies, und als Folge davon spricht Taurec über die Ritter der Tiefe einen Bann aus. Perry Rhodan, Atlan und Jen Salik müssen die Lokale Galaxiengruppe verlassen und dürfen diese nicht mehr betreten. Im Fall einer Zuwiderhandlung verfallen sie dem Wahnsinn.

Kurz bevor sie die Erde verlassen müssen, erhalten die Verbannten Begleitung: Gucky, Fellmer Lloyd und Ras Tschubai sowie Waringer und Icho Tolot. Rhodan hat um diese Zeit wiederholt eine mentale Einladung in kosmische Fernen vernommen, und als aus Virensubstanz ein letztes Virenschiff entsteht, ist für die Verbannten und ihre Begleiter klar, daß sie nun dieser Einladung folgen. Julian Tifflor, der prominenteste Upanishad-Schüler, hat um diese Zeit die ersten der zehn Stufen dieser Ausbildung absolviert. Nachdem er in der Dashid-Kammer "ESTARTU eingeatmet" hat, schwindet sein letztes Mißtrauen. Um den Jahreswechsel geschehen aber auch in Fornax bedeutende Dinge. Überraschend tauchen wieder Raumschiffe der Kartanin aus M33 auf, und bald darauf beginnt ein Konflikt mit der Kosmischen Hanse, da die Kartanin sich auf ihr Paratau-Monopol berufen. Auf Terra trifft ein Raumschiff aus der Mächtigkeitsballung ESTARTU ein, das neben Personal für weitere Upanishad-Schulen, die in der Milchstraße geplant sind, auch technische Musterartikel, darunter das Personentransportsystem Teleport, mitbringt. Als Bezahlung dafür werden große Mengen Paratau vereinbart. Die führenden Vironauten um Bull, Tekener und Danton haben inzwischen die Galaxis Siom Som erreicht. Während Bull, Danton und Irmina Kotschistowa die Eastside mit dem Reich der Ophaler zum Ziel wählen und dort speziell die Welt Mardakaan, auf der das "Spiel des Lebens" stattfindet, fliegt Tekener die Westside an. Dort findet er eine seltsame Station, die Gorim-Station genannt wird. Gorim ist im Gebiet von ESTARTU ein Schimpfwort für alle Fremden. In der Station entdeckt Ronald Tekener eine Materieprojektion eines Wesens namens Laymonen. Dieser behauptet, ein Querione zu sein. Weiter erfährt Tekener, daß die Gorims gegen die Ewigen Krieger kämpfen, weil die Lehre vom Permanenten Konflikt eine Irrlehre sei. Das Ziel der Wunder ESTARTUS sei auch ein ganz anderes, denn durch diese Wunder wird das psionische Netz gestört - sogenannte Kalmenzonen entstehen. Tekener schließt sich mit den Elfahdern einen Waffenstillstand und erfährt von diesen, daß auf Mardakaan Gorims aufgetaucht seien, die wie Menschen aussehen. Irmina Kotschistowa gelingt es nach langer Zeit, ein Gegenmittel gegen die Kodexmoleküle zu entwickeln, die den Permits entströmen und auch in den Dashid-Kammern der Upanishad-Schulen eingesetzt werden, um die Schüler süchtig zu machen und dem Kodex zu unterwerfen. Kido hingegen regeneriert sich zu dieser Zeit und nennt sich wieder Kralsh. Es stellt sich heraus, daß der Animateur eines Sothos war, der vor 50 Jahren die Galaxis Gruelfin zum Ziel hatte, dort jedoch gescheitert war.

Es gelingt Kralsh, zusammen mit einigen vom Kodexgas befallenen Vironauten ein Segment der EXPLORER zu kapern und damit zu fliehen. Einige Tage später trifft bei der EXPLORER die LIVINGSTONE ein, die in Gruelfin war. Von der Besatzung, zu der nun auch drei Cappins gehören, erfährt Bull, was in Gruelfin seit Ovarons Abzug aus der Milchstraße nach der Schwarmkrise geschehen ist. In der Kleingalaxis Fornax entwickeln die Kartanin immer größere Aktivitäten. In ihrer Heimatgalaxis M33 mußten sie in den letzten Jahrhunderten mehrere Kriege führen gegen die Maakar, bei denen es sich um Nachfahren von Maahks handelt, die vor mehr als 10.000 Jahren aus der Milchstraße geflüchtet waren. Als im Jahr 3587 die Milchstraße von Weltraumbeben erschüttert wurde, erschien bei den Kartanin eine Paratauansammlung, als deren Ausgangspunkt man Fornax ermitteln konnte. Bald darauf schickten die Kartanin Fernraumschiffe nach Fornax und begannen mit der Entsorgung von Paratau-Regionen, da der Paratau bei ihnen latente Psifähigkeiten verstärkt hatte. Nach heftigen Kämpfen müssen die Terraner Fornax räumen. Die MASURA, das Fernraumschiff der Kartanin, kann aber aus eigener Kraft M33 nicht mehr erreichen, da ihre Technik bei Entfernungen über 2 Millionen Lichtjahren auf das Mehrstufen-Prinzip zurückgreifen muß. Statt dessen startet die MASURA in Richtung Milchstraße, die noch innerhalb ihrer Reichweite liegt. Stalker plant unterdessen den ersten Großversuch mit dem Teleport-System für Ende März 430 NGZ auf Arkon I. Homer G. Adams bereitet den Start einer Hanse-Karawane nach ESTARTU vor, die unter dem Kommando des VARIO-500-Robots Anson Argyris stehen soll. Stalker will mit allen Mitteln verhindern, daß Paratau nach ESTARTU gelangt. Er fliegt mit seinem Raumschiff Fornax an und trifft unterwegs die MASURA, die er nach M33 bringt. Der kartanischen Kommandantin Dao-Lin-H'ay bietet er Adams als Faustpfand für den Konflikt mit der Hanse an. Als auf Arkon das Teleport-System getestet wird, nützen die Kartanin die Gunst der Stunde. Sie lassen eine größere Menge Paratau spontan deflagrieren, und während der entstehenden Verwirrung setzen sie sich mit Homer G. Adams ab. Sie brechen damit die Vereinbarung mit Stalker. Etwa zu dieser Zeit kommt Lelila Lokoshan, eine Kamashitin, nach Terra, um dort nach einem Verwandten zu suchen. Auch Iruna von Bass-Thet hat Terra erreicht, da sie nach Giffi Marauder sucht. Marauder erfährt in diesen Tagen, wer er in Wirklichkeit ist: Tovari Lokoshan, ein Nachfahre des legendären Patulli Lokoshan. Sein Psi-Helfer, den er für Shiva hielt und der u. a. auch als "Zeitkind" auftrat, ist nichts anderes als Lullog, der Erbgott der Lokoshan, einst hervorgegangen aus der Verschmelzung des Zeitauges Angekok und des Psi-Roboters Lucky Log. Als die MASURA tatsächlich M33 erreicht, stellt die Besatzung fest, daß die Maakar wieder aktiv geworden sind. Zwischen den Terranern und den Kartanin kommt es zu einer Einigung, den Paratau fortan gemeinsam zu entsorgen. Dennoch bleiben die Katzenartigen geheimnisvoll, da die von den Kartanin angelegten Paratau-Vorräte gigantisch sind. Tekener und Danton nehmen auf Mardakaan am "Spiel des Lebens" teil. Sie überstehen die ersten Runden, obwohl sie gegen die Regeln verstoßen und statt Kampf auf friedlichen Lösungen zurückgreifen. Reginald Bull gelingt es unterdessen, in die Upanishad-Schule auf Mardakaan einzudringen. Dort trifft er zu seiner Überraschung auf 48 Terraner, die einst zur Besatzung der TSUNAMI-Raumschiffe gehörten. Aber diese sind bereits dem Kodex verfallen und setzen Bull fest. Der Ewige Krieger Ijarkor erscheint auf Mardakaan und erklärt Tekener und Danton zu Siegern.

Bull und Kotschistowa werden aber wegen Kodexfrevels zu Toshins erklärt. Sie erhalten auf die Stirn das sogenannte Toshin-Mal, das ihnen aufgrund einer besonderen Strahlung das Verlassen der Mächtigkeitsballung ESTARTU für rund 100 Jahre unmöglich macht. Die übrigen Vironauten sollen auf Geheiß des Ewigen Kriegers ihre Virenschiffe verlassen und durch die Heraldischen Tore gehen, um das Königstor zu erreichen, während Danton und Tekener weiter getestet werden sollen. Das Königstor scheint ein besonderer Transmitter zu sein, da er eine Verbindung zum "Dunklen Himmel" darstellt, der sich in der Überlappungszone der Galaxien Absantha-Gom Absantha-Shad befindet. Dort, mehr als 1,15 Millionen Lichtjahre von Siom Som entfernt, soll sich die Superintelligenz ESTARTU aufhalten. Jizi Huzzel, eine Vironautin von Siga, überlebt den Schiffbruch ihres Virenschiffes und hat bald darauf telephatischen Kontakt zu einer seltsamen Pflanze. Comanzatara kann in die Zukunft sehen, und auf diese Weise erfährt Jizi Huzzel von den Dingen, die Danton und Tekener in Siom Som erleben. Die Raumschiffe LASHAT, LOVELY BOSCYK und EXPLORER werden zum Dunklen Himmel geschickt, um dort wieder mit Danton und Tekener zusammenzutreffen. Die beiden gelangen im Laufe der nächsten Wochen zu verschiedenen Welten und erfahren dabei einiges über die gigantischen Heraldischen Tore. Das Bedienungspersonal dieser Transmitter sind die Nakken, die an große Nacktschnecken erinnern. Danton und Tekener erreichen schließlich das Barbaren-Tor auf dem Planeten Mliron. Auch Bull und seine Begleiter kommen zu dieser Welt. Reginald Bull findet dort eine Station der Gorims und ermittelt, daß es auf Mliron einst einen sogenannten Desotho gab, der seinem Volk die Freiheit versprach. Doch der Desotho sei in die Orphischen Labyrinthe der Galaxis Trovenoor verbannt worden, aus denen es nur selten eine Rückkehr gibt. Bull kann schließlich mit der flugfähigen Gorim-Station den Planeten Mliron verlassen. Auch Srimavo gehört zu den Vironauten. Ihr Virenschiff hatte die Galaxis Syllagar als Ziel, und dort stellte sie fest, daß die Singenden, Tanzenden Module, das Wunder dieser Galaxis, ebenfalls Kalmenzonen erzeugen und damit Einfluß auf DORIFER ausüben. Einige Zeit später gelangt sie allein - ihre bisherigen Begleiter sind in Syllagar seßhaft geworden - nach Trovenoor. Dort trifft sie auf Veth Leburian, dem kurze Zeit vorher die Flucht aus einem Orphischen Labyrinth gelungen ist. Leburian ist der von den Mlironern verehrte Desotho. Er stellt bei Srimavo das Flair einer Kosmokratin fest und will dies für seine eigenen Pläne nutzen. Aus diesem Grund kühlt er Srimavos Körper fast auf den Absoluten Nullpunkt ab. Er will sie dem Ewigen Krieger Ijarkor überlassen, wenn dieser im Gegenzug dazu bereit ist, ihm Gelegenheit zur Kontaktaufnahme mit ESTARTU zu geben, um für das Volk der Mlironer eine neue Chance zu erwirken. Die Hanse-Karawane nach ESTARTU erreicht zu dieser Zeit Fornax, um dort Paratau an Bord zu nehmen, dabei findet Anson Argyris Hinweise, die auf bedeutende Ereignisse vor 50.000 Jahren hindeuten. Er erfährt, daß ein Sternbild damals anders aussah und auch einen anderen, kartanischen, Namen hatte. Das Raumschiff WAGEIO unter dem Kommando von Nikki Frickel sondiert unterdessen die Lage in M33 im Auftrag von Homer G. Adams. Nach längerer Suche wird ihr Team auf einer Methanwelt fündig. Die Bauteile deuten auf ein kartanisches Mehrstufenraumschiff mit besonders großer Reichweite hin.

Doch es bleibt die Frage, aus welchem Grund die Kartanin Raumschiffe dieser Art benötigen. Bei Dao-Lin-H'ay, einer führenden Kartanin, meldet sich um diese Zeit wieder einmal mental die Stimme von Ardustaar und kündigt ihr an, daß sie bald mit einer großen Flotte aufbrechen werde, um "Großes zu vollbringen". Nikki Frickels Verblüffung ist grenzenlos, als ermittelt werden kann, daß das Fernraumschiff der Kartanin die 40 Millionen Lichtjahre entfernte Galaxis Absantha-Shad zum Ziel hat. Ihre Meldung bleibt auf Terra aber fast unbeachtet, weil um diese Zeit ein Vironaut aus der Mächtigkeitsballung ESTARTU zurückkehrt und berichtet, die Hanse-Karawane unter dem Kommando von Anson Argyris sei unterwegs von einer großem Flotte vernichtet worden. Ijarkor, der Ewige Krieger, zweifelt in letzter Zeit immer öfter an ESTARTU. Von Tekener und Danton erhofft er sich Informationen aus dem "Dunklen Himmel", die seine Zweifel bestätigen oder widerlegen. Er ist den beiden Terranern gegenüber überraschend mitteilungsfreudig und erklärt, er gehöre zu dem in der Galaxis Muun beheimateten Volk der Pterus. Als Gegenleistung für Informationen will Ijarkor Srimavo freilassen. Auf Boldar, einer Wüstenwelt, kommt es einige Zeit später zu einer Versammlung aller zwölf Ewigen Krieger, an der auch die beiden Permit-Träger Danton und Tekener teilnehmen dürfen. Sie werden dabei Zeuge der Vorstellung eines neuen Sothos. Tyg Ian macht einen resoluten, kriegerischen Eindruck. Sein Ziel ist die Milchstraße, nachdem Sotho Tal Ker dort versagt habe. Tyg Ian startet mit einer großen Flotte zur Milchstraße. Srimavo gelingt es, zu fliehen. Sie versucht, vor Tyg Ians Flotte die Milchstraße zu erreichen, um vor seiner Ankunft warnen zu können. Am Südrand der Galaxis Vilamesch erlebt Srimavo, wie Tyg Ians Flotte die Hanse-Karawane nach ESTARTU angreift. Die Karawane muß auf einer fremden Welt landen und wird dort von einem Psi-Feld am Start gehindert. Und dann hat es den Anschein, als werde die Hanse-Karawane in einem Feuerschlag vernichtet.

Der seltsamen Pflanze Comanzatara gelingt es im Sommer 430 NGZ, sich und Jizi Huzzel über unermeßliche Weltraumtiefen hinweg auf Srimavos Virenschiff zu versetzen. Srimavo erreicht den Medoplaneten Tahun, und dort gelingt es, Tifflor und andere Terraner durch mitgebrachtes Anti-KM-Gas vom Permanenten Konflikt zu befreien. Im Juli 430 NGZ kommt es auf dem Planeten Terzrock zu Duell der beiden Sothos. aus dem Tyg Ian als Sieger hervorgeht. Von Stalker bleibt nur ein unansehnliches, an einen Cyborg erinnerndes Zellkonglomerat übrig. Terzrock soll versiegelt werden, doch kurz vorher gelingt es Julian Tifflor, den vermeintlichen Cyborg zu bergen und zur Behandlung nach Tahun zu bringen. Tyg Ian kündigt an, der Milchstraße ein "Wunder" zu schenken, das alles in den Schatten stellt: ein Leuchtfeuer, das bis ans Ende des Universum zu sehen sei. Reginald Bull erreicht unterdessen in Absantha-Shad die Wasserwelt Aquamarin, auf der es eine Gorim-Station geben soll, in der ein menschenähnlicher Gorim lebe. Als er die Station betritt, ist sein Staunen grenzenlos, denn ihm gegenüber steht Perry Rhodan. Rhodan erzählt Bull in groben Zügen die Geschichte einer Organisation, die sich der Macht der Ewigen Krieger entgegenstellt - die Geschichte der Gänger des Netzes (GdN), wie sich die Gorims selbst nennen. Bull erfährt, daß zu den GdN auch Atlan, Gucky, Jen Salik, Ras Tschubai, Fellmer Lloyd, Icho Tolot und Gesil gehören. Nach diesen Gesprächen trennen sich ihre Wege vorerst wieder. Auch für Tekener und Danton bricht eine neue Zeit der Überraschungen an, denn sie erreichen den Planeten Etustar, den "Garten der ESTARTU". Dort erfahren die beiden, der Begründer der Upanishad-Lehre sei ein gewisser Oogh at Tarkan gewesen. Etustar ist von Pflanzen bedeckt, die telepathische Botschaften von sich geben und Spuren von ESTARTU in sich tragen sollen. Die Superintelligenz selbst sei seit Jahrtausenden verschwunden. Es zeigt sich ganz deutlich, daß die Pterus zwar die Technik ESTARTUS bedienen können, bei Ausfällen aber hilflos sind. Ijarkor wird von Animateur-Pterus, die auf Etustar präsent sind, allem Anschein nach zu ESTARTU geführt, doch als er zurückkehrt, sind alle seine Zweifel verschwunden, und dies, obwohl die Superintelligenz gar nicht anwesend zu sein scheint. Er verbannt die beiden, nachdem diese die Anlage zur Erschaffung von Sothos irreparabel beschädigt haben, in die Orphischen Labyrinthe der Galaxis Trovenoor. Jennifer Thyron und Demeter, sowie drei Siganesen, versuchen, aus dem Dunklen Himmel zu fliehen. Für alle bricht eine Zeit der Ungewißheit an.

Der Permanente Konflikt regiert in ESTARTU weiter und greift nun auch nach der Milchstraße, seit Tyg Ian sein Regime zu etablieren begonnen hat.


Bemerkungen - Autor:


Allgemeines und Einteilung in Handlungsebenen (Quelle: Perrypedia)


Die Endlose Armada/Kampf gegen den Dekalog
Der Zyklus knüpft nahtlos an den Vorgängerzyklus an und führt den Weg der Endlosen Armada fort. Von dieser Ebene spalten sich später Permanenter Konflikt und Vironauten ab, während sie selbst mit der Ankunft der Armada bei Taknu endet.
PR 1200, PR 1201, PR 1202, PR 1203, PR 1204, PR 1210, PR 1211, PR 1212, PR 1213, PR 1214, PR 1220, PR 1221, PR 1222, PR 1223, PR 1224, PR 1230, PR 1231, PR 1232, PR 1233, PR 1234, PR 1235, PR 1241, PR 1242, PR 1243, PR 1244, PR 1245, PR 1246, PR 1259, PR 1260, PR 1261

Das Tiefenland
Diese Handlungsebene spaltet sich aus der Endlosen Armada ab, als Carfesch Atlan den Autrag gibt, zusammen mit Jen Salik in das Tiefenland hinab zu steigen. Diese Ebene geht, mit der Rückkehr des Frostrubins an seinen Platz, wieder in den Handlungsstrang um Perry Rhodan zurück.
PR 1205, PR 1206, PR 1207, PR 1208, PR 1209, PR 1215, PR 1216, PR 1217, PR 1218, PR 1219, PR 1225, PR 1226, PR 1227, PR 1228, PR 1229, PR 1236, PR 1237, PR 1238, PR 1239, PR 1240, PR 1247, PR 1248, PR 1249, PR 1250, PR 1270, PR 1271, PR 1272

Permanenter Konflikt in der Milchstraße
Mit den Outing Stalkers beginnt diese Ebene, die in dem Zweikampf der Sothos gipfelt. Sie geht in den nächsten Zyklus über.
PR 1251, PR 1262, PR 1269, PR 1273, PR 1280, PR 1281, PR 1290, PR 1291,PR 1295, PR 1296, PR 1297

Vironauten
Die Vironautenebene entsteht aus der Handlungsebene der Endlosen-Armada, nachdem die Chronofossilien aktiviert sind und sich die Virenwolken in Virenraumschiffe verwandeln und das Sternweh ausbricht.
PR 1252, PR 1253, PR 1254, PR 1255, PR 1256, PR 1257, PR 1258, PR 1263, PR 1264, PR 1265, PR 1266, PR 1267, PR 1268, PR 1275, PR 1276, PR 1277, PR 1278, PR 1284, PR 1285, PR 1286, PR 1287, PR 1288, PR 1289, PR 1293, PR 1294, PR 1298, PR 1299

Pinwheel / Kartanin
Hier werden die Kartanin eingeführt, die in den nächsten Zyklen eine Hauptrolle spielen.
PR 1274, PR 1279, PR 1282, PR 1283, PR 1292






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