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Erstnennung in Zyklus:
30 - MATERIA
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Eintragsdatum:
-
Letzte Änderung:
03.11.2017

Quellenliste:
PR-Heft:
Auflage:

Folge:

Report in PR-Heft:
Glossar in PR-Heft:
2167 / 2195 / 2625 / 2756
Computer / Kommentar:
2192              
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
PULS
Alias
Puls

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

"Im PULS muss das Konstituierende Jahr vollendet werden. Dann gibt es Leben hinter dem Proto-Tor."  
 
Lange Zeit wusste man über den PULS nur, das er in einem irgendwie gearteten Zusammenhang mit der Gründung der Koalition Thoregon stehen muss. Später wird der Bezug zu DaGlausch und dem Kessel hergestellt, einem hyperaktiven Zentrum im Schnittpunkt der Doppelgalaxis. Der PULS ist der Standort der Koalition Thoregon, die von den 6 Superintelligenzen der Thoregon Galaxien gegründet wird und befindet sich im hyperdimensionalen Zentrum des Kessels von DaGlausch.
 
Der PULS durchmisst genau 0,82 Lichtjahre, ein Bereich in dem ein absolutes Vakuum herrscht. Das Zentrum des PULSES wird von einem Mega-Dom markiert, einem pilzförmigen Bauwerk von gigantischen Abmessungen. Im Raumabschnitt des PULSES kommt es zu keinerlei Quantenfluktuation wie etwa im Normaluniversum. Der PULS kann aufgrund seiner Eigenschaften somit als eine Art eigenes Universum bezeichnet werden, ein Universum in dem Kosmokraten und Chaotarchen allerdings keinerlei Einfluss ausüben können.
 
Als sich die Koalition Thoregon schließlich gebildet hat, beginnt der PULS zu schlagen. Faktisch handelt es sich dabei um einen hohen, psionischen Energiefluss, der über den Mega-Dom im Zentrum des PULSES mit einem unbekannten Ort ausgetauscht wird. Dieser Energiefluss oder PULSSCHLAG setzt für einen kurzen Moment alle 32 Minuten und 16,44 Sekunden ein. Für alle Wesen die den Fluss der psionischen Energien wahrnehmen, ist es jedes mal ein erhebendes Gefühl den PULS zu spüren.
 
Ein PULS wird von einer großen Zone eines hyperphysikalischen Chaos umgeben. Ein solche Zone ist beispielsweise der Kessel der Galaxis DaGlausch . Der in ihm liegende PULS durchmisst 0,82 Lichtjahre und stellt ein absolutes Vakuum dar, in dem nicht einmal Quantenfluktuationen stattfinden. Da hier auch keinerlei Virtuelle Materie entstehen kann, ist ein PULS dem Zugriff der  Kosmokraten entzogen und bildet somit die mögliche Basis eines  Thoregons . Hierhin können sich  Superintelligenzen zurückziehen, die sich von den  Kosmokraten emanzipieren wollen.
 
Einen weiteren PULS lernten die Terraner mit der NACHT der Galaxis Segafrendo kennen. In beiden Fällen schwebt im Zentrum des PULSES ein Mega-Pilzdom der »  Brücke in die Unendlichkeit «. Wenig ist bislang über den PULS von Tradom bekannt,  Anguelas Auge


Quellen: Glossareintrag in PR 2167 / 2625 / 2756
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Der PULS ist ein extrauniverseller Raum ohne virtuelle Teilchen, ein Absolutes Vakuum, in dem es extrem hyperheiß wird.
 
Bedeutung
Dadurch wird ein eigenes Universum gebildet, das sich außerhalb des vom Moralischen Kode kontrollierten Multiversums befindet. In dieser Exklave des Multiversums haben die Kosmokraten und die Chaotarchen keinen Einfluss mehr.
 
Geschichte
PULSE entstehen in extrem energiereichen Regionen des Universums, wie bei Galaxienkollisionen, zum Beispiel bei dem Mahlstrom der Sterne, dem Kessel von DaGlausch oder Anguelas Auge in Tradom. Möglicherweise beruht auch das Feuer von Hesp Graken auf dem Einfang einer kleineren Galaxie durch die Riesengalaxie Segafrendo.
 
Normalerweise lösen PULSE sich nach einigen Jahrtausenden wieder auf, doch eine oder mehrere Superintelligenzen können diesen durch ihre Geisteskraft stabil halten. Ein PULS ist die Grundvoraussetzung zur Gründung eines Thoregons.


Quellen: PR 2108, PR 2164 / Glossar aus PR 2167, PR 2195
Beschreibung 3 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 4 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 5 - Autor:


Quellen:


Verweise:








Dazugehöriger Kommentar von Rainer Castor: Wege in den PULS

Als Teil der Materiebrücke zwischen den Galaxien Tradom und Terelanya erreicht das Auge Anguelas einen Durchmesser von rund 5000 Lichtjahren. In der gewaltigen «Feuerzone« herrscht auch nach der Stabilisation des PULSES durch die Superintelligenz VAIA ein starkes energetisches Gefälle. Permanent fließt Energie ins Standarduniversum und erzeugt den gewaltigen Glutkessel. Eine unbekannte Anzahl von so genannten PULS-Forts - jedes angeblich stärker als selbst eine Flotte AGLAZARE - dient wie die Guan a Var im Kessel von DaGlausch dazu, die Energie rings um den PULS zu kanalisieren. Auf diese Weise ist der PULS vor jeglichem unbefugten Einflug wirksam geschützt. Ein Vordringen ins Zentrum ist per Überlichtflug aufgrund der extremen energetischen Verhältnisse nicht möglich.
Selbst Raumfahrzeuge von allerhöchster Entwicklungsstufe haben extreme Schwierigkeiten, den Weg bis ins eigentliche Zentrum zurückzulegen. In Anguelas Auge zehrt der hyperphysikalische »Gegendruck« die Uberlichtfahrt eines Raumschiffs permanent auf, dass es unweigerlich »seitwärts weggedrückt« wird - so als treffe ein Gegenstand auf eine massive Kugel und gleite an der glatten Oberfläche ab.
 
Wie schon die Untersuchung durch die Besatzung der KARRIBO bestätigte, wird nach einer Eindringtiefe von 0,436 Lichtjahren die Abbremsung derart extrem, dass die Überlichttriebwerke kein weiteres Vordringen mehr gestatten. Die in die Schutzschirme prallenden Materie- und Partikelströme wiederum sind im Allgemeinen so intensiv, dass ein sofortiger Wiederaufbau der Paradim-Nullsphäre oder einer GrigoroffSchicht nicht mehr gelingt - und somit die unüberschreitbare Grenze erreicht ist. Der Vorstoß in den Kessel von DaGlausch zeigte ebenfalls, wie extrem die Bedingungen sind. Zwar musste seinerzeit die Masse der Kunstwelt Wanderer befördert und überdies das »Tor« zum PULS an sich erstmals erreicht werden, aber selbst die Virtuellen Schiffe stießen an die Grenze ihres Leistungsvermögens, obwohl sie von den Baolin-Nda speziell für die Kessel- und PULS-Bedingungen konstruiert worden waren. Dass es Wege in einen PULS gibt, bewies auch die Stromschnelle in Segafrendo; sie fungierte als Hyperdim-Tunnel von der NACHT ins Standarduniversum und umgekehrt. Beide Endpunkte waren lediglich als ein energetisches Kugelfeld sichtbar, das einen Durchmesser von 1220 Kilometern erreichte.
 
Der eigentliche Tunnel war unsichtbar in ein übergeordnetes Kontinuum eingelagert; drang ein Raumschiff ein, wurde von der Stromschnelle ein intensives orangefarbenes Leuchten emittiert. Der Transfer dauerte etwa eine halbe Stunde, Schiffe konnten beimTunneldurchgang weder beschleunigen noch bremsen, und die Geschwindigkeit war mit den üblichen Messgeräten nicht zu beziffern. Projekt KATAPULT ist der Versuch, spezielle Raumkapseln von nicht mehr als 45 Metern Durchmesser zu konstruieren, die die unüberschreitbare Grenze überwinden sollen und das wirkliche Innerste der Glutzone erreichen können - den eigentlichen PULS mit VAIAS Heimstatt! Hierzu wurden sie mit miniaturisierten, ultrastarken ParadimTriebwerken und speziellen, direkt an der Wandung anliegenden Schutzschirmen ausgestattet. Die Triebwerke sollen - unterstützt von einem massiven Katapulteffekt des Horts zur »Startbeschleunigung« - die unüberwindbare Grenze durchstoßen. Bei der Kapsel-Konstruktion gingen die Dhyraba'Katabe davon aus, dass eine kleinere Oberfläche der Schutzschirme umso geringere auf sie einwirkende Kräfte bedeutet. Weiterhin wurde angenommen, dass eine geringere Masse, die beschleunigt werden muss, auch weniger Energie erforderlich macht und kleinere Energieerzeuger gestattet. Die Ehrwürdigen Wissenschaftler haben daher buchstäblich Jahrzehnte um jeden Meter Durchmesser gekämpft, der sich einsparen ließ.
 
Selbst der Passagierraum einer KATAPULT Kapsel ist extrem eng konstruiert und für nicht mehr als drei Personen ausgelegt. Ein Versorgungsmodul und ein angegliederter Container enthalten die Lebenserhaltungssysteme sowie die technischen Ausrüstungsgegenstände, die ein Dhyrabä Katabe, ein Rudimentsoldat und eine Kreatur von Quintatha im Inneren des PULSES mutmaßlich benötigen, um ihren Auftrag zu erfüllen. Bei der Paradim-Technik der Triebwerke Tradoms dient im Unterlichtbereich permanent aus dem übergeordneten Kontinuum angezapfte, frequenztransformierte, gebündelte und gleichgerichtete Hyperenergie dem gravomechanischen Paraschub. Die Abstrahlung erfolgt pulsierend mit einer Frequenz von 2345 Hertz. Die Maximalbeschleunigung erreicht beispielsweise beim CoJito-Planetenjäger 1075, bei den Valenter-Schiffen der Tradom-Standardtechnik775 Kilometer pro Sekundenquadrat.
 
Für den Uberlichtmodus wird die Paradim-Nullsphäre errichtet, eine der Grigoroff-Schicht gleichende Feldblase, die jedoch - anders als beim Metagrav-Triebwerk- in Verbindung mit dem Paraschub des Paradim-Pulsators einen dem Lineartriebwerk gleichenden, jederzeit unterbrechbaren und beliebige Kurswechsel ermöglichenden Direktflug gestattet. Kleinste Eintritts- oder Austrittsgeschwindigkeit sind fünfunddreißig Prozent der Lichtgeschwindigkeit. Beim CoJito wird ein Überlichtfaktor von bis zu 95 Millionen, bei den ValenterEinheiten selten mehr als 25 Millionen erreicht. Ohne die genauen Zahlen zu kennen, dürfte davon auszugehen sein, dass schon die Kapseln Werte im Bereich jener des CoJitos erreichen. Hinzu kommt die externe KATAPULTBeschleunigung -nach dem Start vom Hort erhält die Kapsel den eigentlich maßgeblichen »hyperphysikalischen Anschub« Richtung PULS und geht mit der gleichzeitig aufgebauten Paradim-Nullsphäre auf Überlichtgeschwindigkeit. So weit die Theorie. Im Roman wird geschildert, wie die Versuche mit den Kapseln und dem KATAPULT Hort in der Praxis ausgehen ...

Quellen: PR-Heft Nummer 2192
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