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Rubrik:
Planeten
Unterrubrik 1:
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Erstnennung Zyklus:
33 - Der Sternenozean
Nennungen in Zyklus:
Eintragsdatum:
-
Letzte Änderung:
23.12.2017

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Graugischt
Alias
Graugischt
Weitere Bezeichnung
Graugischt

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Der sturmgepeitschte Ozeanplanet Graugischt [Durchmesser 14.622 Kilometer, Schwerkraft 1,15 Gravos, Tageslänge 19,2 Stunden, Achsneigung 30 Grad) ist die dritte von zehn Welten, die um die gelbe Sonne Demyrtle kreisen. Die mittlere Sonnenentfernung beträgt 166,88 Millionen Kilometer, die Umlaufgeschwindigkeit 562,5 Tage.
 
Die mondlose Welt besitzt etwa zehn Prozent Landfläche, verteilt über Tausende kleine und große Inseln, die sich alle noch im naturbelassenen Zustand befinden. Kein Anzeichen deutet auf eine hoch entwickelte Zivilisation: Auf Graugischt lebt nicht nur die Schutzherrin Carya Andaxi, umsorgt von den Scirn, ihren Arbeits- und Servicerobotern, sondern auch die Toron Erih, die Schöpfer der Bionischen Kreuzer, die Karoky, etliche Schota-Magathe und eine Kolonie von Shoziden. Graugischt verfügt über vier planetare Hochleistungs-Hypersender, die interstellare Entfernungen überbrücken können.


Quellen: Glossareintrag in PR 2262
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Graugischt ist eine Wasserwelt im Arphonie-Sternenhaufen in der Milchstraße, auch unter Demyrtle III bekannt.
 
Astrophysikalische Daten:
Andere Namen: Demyrtle III
Sonnensystem: Demyrtle
Galaxie: Milchstraße
Entfernung zum Solsystem: 525,2 Lichtjahre (Spartac 2.1)
Entfernung nach Arkon: 33.753,2 Lichtjahre (Spartac 2.1)
Entfernung nach Gatas: 67.797,9 Lichtjahre (Spartac 2.1)
Monde: 0 (Spartac 2.1)
Typ: Wasserwelt (Spartac 2.1)
Mittlere Sonnenentfernung: 166,88 Mio. km / 1,12 AE (Spartac 2.1)
Jahreslänge: 567,5 Tage (Spartac 2.1)
Rotationsdauer: 19,2 h (Spartac 2.1)
Achsneigung: 30° (Spartac 2.1)
Durchmesser: 14.622 km (Spartac 2.1)
Mittlere Dichte: 5,519 g/cm3 (Spartac 2.1)
Masse: 9,034×1021 t / 1,512 Erdmassen (Spartac 2.1)
Schwerkraft: 1,15 g (Spartac 2.1)
Bekannte Völker: Toron Erih, Schota-Magathe, Karoky, Shoziden
 
Übersicht
Der Landanteil beträgt nur zehn Prozent, verteilt auf kleine Inseln und Atolle. Es ist eine sehr stürmische Welt, Zivilisation ist vom All aus nicht zu erkennen, alles wichtige spielt sich praktisch unter Wasser ab. Dort leben die Submarin-Architekten, ebenso wie die Schota-Magathe.
 
Der Motoklon Hundertneun entdeckte 1332 NGZ auf dem Meeresboden gigantische Schleusen mit bis zu 30 Kilometern Durchmesser. Wie sich herausstellte, parkte hinter einem dieser Tore der Schutzherren-Porter Carya Andaxis. Unter einer weiteren Schleuse lagerten circa 8400 Bionische Kreuzer und eine entsprechende Anzahl von Vernetzern. Sie waren dafür gedacht, Ahandaba anzufliegen, wenn es nach der Schutzherrin gehen sollte.
 
Wie sich Mitte 1333 NGZ herausstellte, gab es noch weitere Giganthangars, in denen die Schutzherren-Archen gelagert wurden. Außerdem fanden sich noch weitere Hangars mit Bionischen Kreuzern.
 
Geschichte
Circa sieben Millionen Jahre v. Chr. errichtete die Schutzherrin Carya Andaxi dort ihre Basis, da der Planet sie an ihre Heimatwelt erinnerte.
 
Nach dem Untergang der Schutzherren, schon vor der Blutnacht von Barinx, sollte sich auch das Paragonkreuz auf Graugischt versteckt haben.
 
1332 NGZ erreichten Perry Rhodan und Atlan mit dem Bionischen Kreuzer SCHWERT diese Welt.
 
Wenig später verriet Schandor Aquist die Position Graugischts an die Kybb. Die folgende Schlacht forderte extreme Opfer, doch das Eingreifen der zurückgekehrten ELEBATO und einer Schar von etwa 10.000 Taphero con Choth entschieden den Kampf zugunsten der Verteidiger, allerdings wurde dabei der Schutzherren-Porter Carya Andaxis vernichtet.
 
Nach dem Sieg gegen Gon-Orbhon verließen die Bewohner Graugischt mit der Ahandaba-Karawane, die LFT übernahm die Welt.


Quellen: PR 2249 / PR 2254 / PR 2262 / PR 2263 / PR 2270 / PR 2272 / PR 2299
Beschreibung 3 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 4 - Autor:


Quellen:









Dazugehöriger Kommentar von Rainer Castor: Rätsel Graugischt

7.000.392 vor Christus war Carya Andaxi, die zuvor im Dienst der kosmischen Ordnungsmächte gestanden hatte, mit ihrem 900 Meter durchmessenden muschelförmigen Raumschiff nach Tan-Jamondi II gekommen und wurde in den Orden der Schutzherren aufgenommen. Bald darauf wurde der Planet Graugischt im Arphonie-Haufen ihr persönliches Refugium. Keine der Schildwachen besuchte jemals diese Heimstatt, aber einige Schutzherren waren hin und wieder dort. Es galt als ungeschriebenes Gesetz, dass Carya Andaxi einen Sonderstatus hatte - Graugischt war und ist ihr Planet. Im Jahr 7.000.354 vor Christus zog sie sich hierher zurück, um - wie wir inzwischen wissen - ihre Kinder zu gebären, die später als Ozeanische Orakel bekannten Schoto-Magathe. Es heißt, dass einst aus einer Schota-Magathe die »neue, wiedergeborene Carya Andaxi« hervorgehen soll. Unklar ist allerdings, wie diese Aussage genau zu verstehen ist. ob zu gegebener Zeit aus einer Schota-Magathe ähnlich wie bei einer Insekten-Königin »nur« eine Nachfolgerin entsteht oder ob durch eine wie auch immer geartete »Bewusstseinsübertragung« tatsächlich von einer »Wiedergeburt« gesprochen werden kann. Vielleicht sind die Schota-Magathe als Ganzes gar keine Einzelindividuen, sondern Einzelkörper einer kollektiven Lebensform?
 
Nach 112 Jahren Graugischt-Aufenthalt kehrte Carya Andaxi jedenfalls mit einem Prototyp eines Bionischen Kreuzers nach Tan-Jamondi II zurück. Erstmals hörte man nun auch von den rätselhaften Submarin-Architekten, die den Ozean Graugischts bewohnten. Ein weiteres Rätsel, denn niemand weiß, ob es sich bei den Toron Erih um eine eingeborene Lebensform handelte oder ob sie mit Carya Andaxi an Bord ihres Muschelschiffs nach Graugischt gelangten. Äußerlich ein fast humanoides Volk, muss es vor Urzeiten aus Landbewohnern hervorgegangen sein; die Genetiker haben jedenfalls Anzeichen gefunden, dass eine genetische Manipulation Grund dieser Anpassung war. Doch das muss Hunderttausende Jahre vor der Abriegelung der Hyperkokons geschehen sein, und es interessiert bei den heutigen Toron Erih niemanden mehr. Die Submarin-Architekten gelten als begnadete Techniker, die vor allem bionische Technologien einsetzen.
 
Dass Carya Andaxi einige »Geheimnisse« an Bord ihres Muschelraumers mitgebracht hatte, zeigt auch die »Substanz 101«, die von den Porlimschen Schatten produziert wird. Als Teil einer Produktionssequenz, in der Genetik, Biotechnologie und Bionik ineinander übergehen, handelt es sich bei der »Molke« um die biologische Komponente, die ähnlich wie Blut im biotronischen Fasernetz beispielsweise eines Bionischen Kreuzers zirkuliert. Ähnlich wie programmierte Bakterien waren die Porlimschen Schatten in die Lage versetzt worden, »Substanz 101« herzustellen; eine Eigenschaft, die seither von Generation zu Generation weitergegeben wird. Diese quallenähnlichen Lebewesen benötigen Jahre, um die winzige Menge für ein einziges Schiff zu produzieren. Ursprünglich stammte die Substanz aus einem Designlabor der auch Regenbogeningenieure genannten Porleyter, die bereits vor rund 13 Millionen Jahren in den Dienst der Kosmokraten traten. Dass die Bionischen Kreuzer auf Graugischt entstanden und gebaut wurden, wussten wir bereits aus dem Bericht derMedialen Schildwache. Inzwischen haben wir erfahren, dass eine unbekannte, ohne Zweifel in die Tausende gehende Zahl dieser Raumer in den submarinen Schächten vorgehalten werden, gedacht für die Reise zum mythischen Ahandabo - wer immer diese auch antreten mag.
 
Es braucht nicht zu verwundern, dass es Carya Andaxi gelungen war, ihren inzwischen von Hyperdimos in den Hyperraum abgestrahlten Schutzherren Porter auf Graugischt zu deponieren. Rätselhaft bleiben allerdings die anderen Schächte - neben den zwei Kilometer durchmessenden kreisrunden Formationen gibt es nämlich auch solche mit Durchmessern von bis zu dreißig Kilometern! Dick überwuchert und verkrustet, wurden sie anscheinend schon Ewigkeiten nicht mehr geöffnet. Unter den Gigantschotten müssen sich riesige Hohlräume befinden, die tief ins Innere des Planeten führen. Was immer sich in diesen befindet, ist zweifellos uralt. Berücksichtigen wir weiterhin, dass die Planeten des Schattenstaates Andoxi mit technischen Mitteln wie dem leistungsfähigen Teletransportfeld eines Situationstransmitters in neue Positionen im Orbit anderer Sonnen versetzt und überdies hinter künstlichen »Raum-Zeit-Falten« verborgen wurden, sollten wir auf einige Überraschungen gefasst sein ...

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