Heft: PR 2282
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Risszeichnung / Datenblatt
Abbildung in PR:
Report Nr. :

Klick auf das Bild führt direkt zur Zeichnung

Rubrik:
Volk
Unterrubrik 1:
Unterrubrik 2:
Zyklus:
01 - Die Dritte Macht
Eintragsdatum:
-
Letzte Änderung:
19.03.2017

PR-Heft:
Auflage:

Folge:

Report in PR-Heft:
Glossar in PR-Heft:
2091 / 2282 / 2900
Computer / Kommentar:
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
F-K 12
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Ferronen
Alias
Ferronen

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Ein Volk, das auf dem achten Planeten der Sonne Wega, Ferrol, entstanden ist. Die humanoiden Ferronen sind im Schnitt 1,60 m groß und untersetzt. Sie haben eine blaßblaue Haut und sehr dichtes, kupferfarbenes Haar. Die Ferronen verfügen seit über 10.000 Jahren über die Raumfahrt, allerdings nur mit einfacher Lichtgeschwindigkeit, daher haben sie auch nie ihr Heimatsystem verlassen. Innerhalb ihres Systems haben sie zwei ihrer Nachbarplaneten kolonisiert. Trotz dieser progressiven Technik haben die Ferronen ein relativ veraltetes Regierungssystem. Es besteht aus einer Art konstitutioneller Monarchie, deren Oberhaupt, der Thort, auf Lebenszeit gewählt wird. Bei der ersten Kontaktaufnahme der Terraner mit den Ferronen vereitelt Perry Rhodan eine Invasion der Topsider. Dies war der Beginn einer freundschaftlichen Beziehung zwischen Terra und Ferrol. Nach Gründung der Kosmischen Hanse wird auf Ferrol ein Hanse Kontor eröffnet. Im Jahr 1288 NGZ sind die Ferronen Mitglieder der LFT.     Die Ferronen bewohnen den achten Planeten des Wegasystems mit seinen 42 Welten. Daneben haben sie den siebten und neunten Planeten dichter besiedelt. Das Wegasystem ist nur 27 Lichtjahre von Sol, und 815 Lichtjahre von Topsid entfernt.
 
Die Ferronen sind Sauerstoffatmer, allerdings an wesentlich höhere Temperaturen als die Terraner gewöhnt. Der neunte Planet, Rofus, entspricht am nächsten dem terranischen Klima. Die Ferronen sind absolut humanoid, im Durchschnitt 1,60 m groß, untersetzt und muskulös. Ihre Haut ist blaßblau, das sehr dichte Haupthaar kupferfarben. Die Gesichter unter der vorgewölbten Stirn besitzen zwei sehr kleine und tiefliegende Augen und ebenfalls kleine Münder. Ferrol besitzt einen Durchmesser von 16.888 km, die Schwerkraft liegt bei 1,4 g, die Eigenrotation beträgt 38 Stunden. (Anmerkung: Die Angabe im Verlagslexikon von 28,33 Stunden ist falsch). Die mittleren Temperaturen liegen bei 39,8°C (in den Mittagsstunden bis zu 47°C), die Atmosphäre ist aber trotz des sehr feuchten Klimas von ausgezeichneter Qualität und besitzt einen hohen Sauerstoffanteil. Ferrol besitzt riesige Meere, auf den Kontinenten ausgedehnte Wälder und zwei Monde. Der kleinere von beiden wird im Jahr 1975 zu einem Gefangenenlager für Topsider umfunktioniert, da die Ferronen sich weigern, auf ihrer eigenen Heimatwelt Topsider zu beherbergen.
 
Dies ist jedoch nur die offizielle Verlautbarung. Der eigentliche Grund für die Absonderung ist die Tatsache, daß dort ungestört biomedizinische Versuche an den Topsidern vorgenommen werden können. Regiert werden die Ferronen vom Thort, der im Roten Palast in der Hauptstadt Thorta residiert. Das Amt des Thort ist nicht erblich; stirbt ein Thort, muß aus den fähigsten Männern des Reiches ein neuer gewählt werden (so beispielsweise auch wieder im Jahr 2044). Intrigen gibt es dabei kaum. Gesetzgebendes Gremium ist der Ministerrat. Insgesamt handelt es sich um eine Art Monarchie mit demokratischen Elementen.
 
Geschichte:
Vor über 50.000 Jahren besiedelten Lemurer den 8.Planeten der Wega. Bis zum Angriff der Haluter ist der Planet eine dichtbesiedelte Kolonialwelt. Zu einem nicht näher datierten Zeitpunkt wird das System Ziel einer haluterischen Offensive. 49.988 v.Chr. kontrollieren die Haluter das System. Ferrols Oberfläche ist stark verwüstet, zumindest die Nordoberfläche ist stark radioaktiv verseucht. Auch 500 Jahre später (49.488 v. Chr.) strahlt Ferrol noch immer radioaktiv. Durch die Strahlung mutierten die bei der großen Evakuierung zurückgebliebenen lemurischen Siedler des späteren Ferrols, aus ihnen entwickelten sich die Ferronen. Vor langer Zeit hatten die Ferronen Kontakt mit einem anderen Volk, von dem es die Materietransmitter erhielt. Als es im Jahr 1975 zum Kontakt zwischen der Dritten Macht und den Ferronen kommt, löst Perry Rhodan zusammen mit dem Mutantenkorps das Rätsel um die Herkunft dieser Geräte ("Galaktisches Rätsel"). Im Jahr 1975 kommt es nach der Vertreibung der Topsider aus dem Wegasystem zu einem langfristigen Handelsabkommen zwischen der Dritten Macht und dem Thort. Mit Zustimmung des Ministerrats von Ferrol entsteht außerdem noch im gleichen Jahr ein terranischer Stützpunkt für eine größere Besatzung, ausgestattet mit einigen Raumjägern und einem Hangar, in dem ein Schlachtschiff gelandet werden kann. Das Handelsabkommen fördert sowohl die ferronische wie die terranische Wirtschaft. Im Lauf der Jahrzehnte nimmt auch der Passagierverkehr immer weiter zu, so daß ab 2040 ein permanenter Liniendienst zwischen dem Wega- und Solsystem eingerichtet wird. Diese Transportkonvois werden von Schweren Kreuzern gesichert, und die Solare Flotte stationiert darüber hinaus im 21. Jahrhundert dauerhaft Einheiten im Wegasystem.
 
Verweise auf bekannte Kolonialvölker, Stützpunkte und Kolonien :
 
Rofus
Gol
Iridul
Wega-7
Wega-40


Quellen: Lexikon III - F-K Seite 12
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Das Volk der Ferronen stammt von lemurischen Kolonisten ab. Diese hatten sich auf dem achten Planeten – Ferrol – des Tanos-Systems (Wega-System), 27 Lichtjahre von Sol entfernt, angesiedelt.
 
Erscheinungsbild und Physiologie
Am Ende des lemurisch-halutischen Krieges kam es aufgrund der extremen radioaktiven Verseuchung Ferrols durch die Angriffe der Haluter zu vielen Mutationen.
 
Die Ferronen besitzen blaue Haut und kupferfarbene Haare. Ihre Stirn ist vorgewölbt und beschattet die kleinen und tiefliegenden Augen. Die Kolonisten haben sich an die Schwerkraft Ferrols von 1,4 g und die im Vergleich zu Terra höheren Temperaturen angepasst und sind untersetzt, muskulös und durchschnittlich 1,60 m groß. (PR 10)
 
Im Unterschied zu anderen Lemuriden sind die Ferronen nicht in der Lage zu schwitzen. Sie regulieren ihre Körpertemperatur über eine erhöhte Speichelbildung. (PR 13)
 
Aufgrund der erfolgten Mutation sind die Ferronen nicht in der Lage, fünfdimensionale Vorgänge – also Hyperphysik – zu verstehen. (PR 10)
 
Anmerkung: Die Anpassungen an die hohe Schwerkraft Ferrols und die intensive Strahlung Wegas könnten auf eine gezielte frühe Umweltanpassung der lemurischen Kolonisten, ähnlich wie bei umweltangepassten terranischen Kolonisten, zurückgehen, oder könnten sich erst später langsam durch normale Evolutionsprozesse basierend auf Mutation und Selektion herausgebildet haben. Ob die radioaktive Verseuchung eine Rolle spielte, ist derzeit noch unbekannt, aber aufgrund der Stärke der Verseuchung wahrscheinlich.
 
Bekannte Bevölkerungsgruppen
Anmerkung: Die aus PR-Action 31 stammenden Informationen zu den Bevölkerungsgruppen stammten aus dem Jahre 2169 von einem Animateur des Klassischen Wega-Theaters. Als Werbeaussagen, mit denen Besucher für das Theater angelockt werden sollen, sind sie wahrscheinlich von Natur aus eher einseitig, geben aber wohl auch wieder, für welche Aspekte ihrer Kultur die einzelnen Bevölkerungsgruppen über Ferrol hinaus bekannt sind.
 
Lorar
Die von den Lorar geschaffene Lyrik gilt als touristische Attraktion. (PR-Action 31)
 
Rasbol
Die Rasbol sind insbesondere für ihre Heldenlieder bekannt. (PR-Action 31)
 
Sichas
Die Sichas bewohnen hauptsächlich die Gebirgsregion um ihre Provinzhauptstadt Sic-Horum. Sie werden als mächtige Kämpfer beschrieben, die den terranischen Naturvölkern recht ähnlich zu sein schienen. Ein markanter Unterschied zu den anderen Ferronen ist die dunklere Haut, die auffällige Größe (etwa so groß wie ein durchschnittlicher Terraner) und das eher wilde, äußerliche Gesamtbild. (PR 11)
 
Ihre Tänze gelten als Tourismus-Attraktion. (PR-Action 31)
 
Timkani
Die Timkani sind über Ferrol hinaus für ihre Lieder bekannt. (PR-Action 31)
 
Für Angehörige dieses Stammes ist der Bauchnabel die intimste Stelle ihres Körpers, die sie ausschließlich mit ihrem engsten Partner teilen. (PR 2811)
 
Tsirr
Die Tsirr gelten bis mindestens in das 22. Jahrhundert hinein als Ausgestoßene, ohne festen Platz im System der Ferronen. (PR-Action 31)
 
Für Ferrol besuchende Touristen gilt das Hochzeitsritual der Tsirr als sehenswerte Attraktion. (PR-Action 31)
 
Warani-Waldbewohner
Die Warani-Waldbewohner haben uralte Jagdriten überliefert, die im Jahre 2169 als Tourismus-Attraktion gelten. (PR-Action 31)
 
Weitere Bevölkerungsgruppen
Weitere ferronische Bevölkerungsgruppen sind die Hetar, die Kurrtat, die Meeir, die Nahina und die Takmir. (PR-Action 31)
 
Bekannte Ferronen
  • Alucc, Lor-Eli (PR 2601)
  • Alucc, Tres (PR 2601)
  • Argula, Dalia (PR 2238)
  • Argulo (PR 953)
  • Arrt, Mischon (Monolith 5)
  • Balvukor (PR-Trivid 4)
  • Bogar (PR 295)
  • Bolan, Dom (PR 1312)
  • Borram (PR-Action 27)
  • Calan (PR 11)
  • Chagnay (Stellaris 49)
  • Chaktor (PR 10)
  • Cugota, Aamaka (Polychora 2)
  • Dura, Wirgan (PR-Trivid 3)
  • Echelor, Fend (PR 238)
  • Fearlin (PR-Action 27)
  • Feldrak (PR-Action 31)
  • Gagat (PR 15)
  • Geromesch (PR 1650)
  • Gloktor (PR 11)
  • Heklihár (PR 11)
  • Hopthmar (PR 11)
  • Isik, Darkoah (PR 2633)
  • Jarshall (Höllenwelt 2)
  • Jodeen-Nuus (PR 2400)
  • Kardoleon (PR-Action 32)
  • Karral (PR-Action 1)
  • Kehàler (PR 11)
  • Kekéler (PR 11)
  • Kelesh (PR 2282)
  • Kendix – 1288 NGZ Abgeordneter im Humanidrom
  • Latozza (PR-Action 31)
  • Lesur (PR 15)
  • Lossoshér (PR 10)
  • Melher, Winer (Monolith 1)
  • Naalone
  • Perk'la (PR 11 E, Kap. 2)
  • Regor – Gefolgsmann von Lesur 8010 v. Chr. (PR 15)
  • Saquola
  • Shéklan (Rudyn 1)
  • Sheyfun (Polychora 1)
  • Sialuk (PR 2811)
  • Sikimpf (PR 953)
  • Taliko (PR 11 E, Kap. 2)
  • Tallaron – 1173 NGZ Thort
  • Tarax (Monolith 2)
  • Teél (PR 11 E, Kap. 2)
  • Teselor (PR 2605)
  • Tevermon (PR 2780)
  • Tihamér (PR 11)
  • Tsamal – Thronname Tsamal II.
 
Gesellschaft
Regierung
Der Regierungschef der Ferronen trägt den Titel Thort. Er residiert im Roten Palast in der Hauptstadt Thorta und wird auf Lebenszeit gewählt. Sein Amt wird nicht innerhalb der Familie vererbt – beim Tod eines Thorts wird ein neuer gewählt.
 
Der Thort ist in neuerer Zeit kein absoluter Herrscher, ihm zur Seite steht ein Ministerrat, den er bei wichtigen Entscheidungen konsultieren muss. Diese Tagungen finden im Saal der Beschlüsse im Roten Palast statt. Dies stellt eine Änderung der Regierungsform gegenüber der Zeit bis zum 35. Jahrhundert dar, in der der Thort noch absolutistisch regierte.
 
Sonstige Gesellschaftsformen
Anscheinend gibt es auch Adelstitel. Bekannt ist etwa der Titel des Borq. (PR-TB 126)
 
Die Ferronen leben im 20. Jahrhundert in einer mittelalterlichen Gesellschaftsstruktur und bewohnen auch mittelalterliche Bauten. Im Gegensatz dazu stehen die technologischen Erkenntnisse wie die Raumfahrt und die Mikrotechnologie. Die aufwändige Bürokratie der Ferronen stellt die der Terraner weit in den Schatten. (PR 13)
 
Die während der Invasion gefangen genommenen Topsider sperrten sie in das Gefängnis auf dem kleineren der beiden Monde, wo sie zu biomedizinischen Versuchen missbraucht wurden. Die Offiziere und andere höher gestellte Gefangene erhielten Einzelzellen. Die übrigen wurden unter topsider- und menschenunwürdigen Verhältnissen zusammengepfercht. (PR 13)
 
Sprache und Schrift
Die Ferronen sprechen eine eigene Sprache, das Ferrol, und haben eine eigene Schrift. Daneben gibt es noch zahlreiche lokale Dialekte. (PR 11)
 
Wirtschaft
In der Literatur wenig beleuchtet wurden die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Ferrol und Terra. Nichtsdestotrotz waren diese der Anlass für die Streitigkeiten mit den Springern, die ihr Handelsmonopol gefährdet sahen. Insbesondere im ersten Jahrhundert des Kontakts dürften diese Beziehungen für beide Seiten sehr fruchtbar gewesen sein.
 
Auf terranischer Seite besaß die GCC das Monopol für den Handel mit den Ferronen. 1982 erzielte die GCC damit Gewinne, die fast das Steueraufkommen sämtlicher Großstaaten von Terra erreichten. (PR 28 E, Kap. 4)
 
Viehzucht
Auch im 35. Jahrhundert züchten die Ferronen noch Schlammbüffel, deren wilde Vorfahren die Zebus waren. (Polychora 2)
 
Export
Beliebte Exportartikel der Ferronen waren der Ferrolwein und ferronische Zigaretten.
 
Technik
Die ferronische Technik war der arkonidischen Technik auf dem Gebiet der Mikrominiaturisierung deutlich überlegen, auch wenn sie keine fünfdimensionalen Berechnungen beherrschten. (PR 10) Die Ferronen bezogen erst nach der Kontaktaufnahme mit Terra Hypertechnik. Umgekehrt lieferte Ferrol wahrscheinlich Technologie und Konzepte für die Modernisierung Terras abseits der Hypertechnik.
 
Die Ferronen verfügten allerdings in ihrem System über mehrere Transmitter, die auf fünfdimensionaler Technik basierten. Der Ursprung der Transmitter war den Ferronen unbekannt. Sie konnten sie trotz vorhandener Baupläne zwar nicht reproduzieren, jedoch sicher benutzen. Aus Dankbarkeit für die terranische Hilfe während der topsidischen Invasion überließen sie den Terranern die Aufzeichnungen.
 
Raumschiffe
Die klassische Bauweise ferronischer Raumschiffe ist eiförmig. Aufgrund ihrer Beschränkung, den Hyperraum rechnerisch nicht erfassen zu können, war ihnen jedoch die Überlicht-Raumfahrt bis 1975 nicht möglich. Außerdem waren sie bis dahin keine schweren Gegner, da sowohl ihre offensiven als auch ihre defensiven Systeme völlig unzureichend waren. (PR 10)
 
Darstellungen
Risszeichnung: »Ferronischer Abfangjäger der Pigell-Klasse« (PR 263 IV – LKS) von Ralf Meyer
Datenblatt: »Röhrenschiff der Ferronen« (PR 251 IV – Report) von Manuel de Naharro
Datenblatt: »Raumschiffe der Ferronen – Kreuzer der IRIDUL-Klasse« (PR 2492 – Report) von Johannes Fischer
 
Geschichte
Lemurische Kolonie
Die Lemurer besiedelten ungefähr im Jahre 51.000 v. Chr. Tanos VIII, später Ferrol, den achten Planeten des damals Tanos-System genannten Wega-Systems.
 
Als der Krieg gegen die Haluter tobte, wurde Tanos VIII durch massive Bombardierungen radioaktiv verstrahlt. Die CREST III fand den verstrahlten Planeten im Jahre 49.988 v. Chr. vor, konnte die Situation der Kolonisten jedoch aufgrund der Bedrohung auf Pigell durch den Zeitagenten Neskin nicht erkunden. Auch nach dem Zeitsprung der CREST III über 500 Jahre hinweg war Ferrol noch atomar verseucht.
 
Vermutlich aufgrund der Strahlung mutierten die Nachfahren der überlebenden Kolonisten zu den Ferronen in ihrer heutigen Form. Aufgrund des Zusammenbruchs ihrer Zivilisation und der Verwüstung ihres Planeten degenerierten die Kolonisten und vergaßen den Großteil der lemurischen Technologie sowie die Erinnerung über ihre Herkunft. (PR 270, PR 271, PR 272)
 
Mittelalter
ES transportierte Ambur aus dem Jahre 1945 zehntausend Jahre zurück, brachte ihn in eine Umlaufbahn um Wega und begann mit der Installation des Galaktischen Rätsels.
 
Bei dieser Gelegenheit fand auch der erste Kontakt zwischen den mittelalterlich lebenden Ferronen und den Unsterblichen statt. Sie landeten mit einem riesigen Kugelraumschiff. Es sind keine weiteren Überlieferungen bekannt. (PR 12)
 
Später erfolgte ein zweiter Kontakt, diesmal allerdings durch eine scheinbar unfreiwillige Notlandung eines riesigen Zylinders. Die Besatzung um Selaron Merota – Wesen, die länger als die Sonne leben – genannt, konstruierten aus von den Ferronen erbetenen Materialien Käfigtransmitter und installierten mehrere Prüfungsstationen des Galaktischen Rätsels. Später erhielten die Ferronen die Transmitter scheinbar als Dank für die technischen Hilfeleistungen in Form von Ersatzteilen, die diese Wesen brauchten, um einen Transmitter zu konstruieren, der sie zu ihrer Heimat, dem zehnten Planeten – Ambur – zurückbrachte. (PR 12, PR 1000, PR 2048)
 
Um 8010 v. Chr., einer Zeit, die von Fehden erfüllt war, besuchte eine arkonidische Expedition von drei Schiffen unter dem Kommando Kerlons das Wega-System. Damals hatte das System noch 43 Planeten. Die Ferronen verfügten bei Kerlons Besuch zwar über Materietransmitter, konnten diese aber sehr zu dessen Verwunderung nicht selbst konstruiert haben. Sie konnten die Materietransmitter erst Jahrtausende später sinnvoll verwenden, als die Industrialisierung begann. (PR 15)
 
Er traf den Thort sowie Crest, der mit einer Expedition von Perry Rhodan aus der Zukunft gekommen waren und half ihnen, ohne es zu wissen, bei der Lösung des Galaktischen Rätsels. Zuvor hatten Rhodan und seine Leute dem Thort geholfen, einen Krieg gegen Gagat zu gewinnen. (PR 15)
 
Anmerkung: Der Besuch von Arkoniden wird bereits in PR 10 erwähnt.
 
Raumfahrtzeitalter
Erste erfolgreiche Raumfahrtversuche der Ferronen fanden um 6300 v. Chr. statt, um 6000 v. Chr. besiedelten sie die benachbarten Planeten Reyan und Rofus. (Quelle?)
 
Im Wega-System gab es zwar zahlreiche weitere, für eine Besiedlung durchaus geeignete Welten, doch die Ferronen fanden auf den beiden bereits besiedelten Planeten genügend Platz, so dass sie auf die Kolonisierung des restlichen Systems verzichteten. (PR 14)
 
Ungefähr im Jahre 5900 v. Chr. nahm der tefrodische Rebell Kalago Kontakt mit den Ferronen auf. (PR 1564)
 
Etwa im Jahre 5000 v. Chr. endete die kriegerische Epoche der Ferronen. (Quelle?)
 
Die ferronische Raumfahrt konnte sich über die folgenden 7000 Jahre nicht weiterentwickeln, da den Ferronen das fundamentale Verständnis für hypertechnische Vorgänge fehlt. Dafür konnten sie jedoch die bestehende Technik laufend verbessern und miniaturisieren.
 
Ihre eiförmigen Raumschiffe, von robusten aber leistungsschwachen Photonenstrahltriebwerken angetrieben, waren erst nach extrem langer Zeit in der Lage, einfache Lichtgeschwindigkeit zu erreichen. Erst im 20. Jahrhundert gelang es ihnen, leistungsstärkere Quantentriebwerke herzustellen, die allerdings immer noch auf dem Prinzip des Photonenstrahls basierten. (PR 13)
 
Trotzdem standen sie über Jahrtausende technisch auf einem höheren Entwicklungsstand, als andere, ebenfalls in die Primitivität zurückgefallene Lemurer-Nachkommen, wie etwa die Terraner.
 
20. - 24. Jahrhundert
Als die Topsider 1975 versuchten, das Wega-System zu erobern, wurden die Terraner auf die Strukturerschütterungen im nahe gelegenen Wega-System aufmerksam. (PR 10)
 
Die GOOD HOPE wurde bei einem Aufklärungsflug in den Konflikt verwickelt, und Perry Rhodan ergriff Partei für die angegriffenen und waffentechnisch unterlegenen Ferronen. Es gelang ihm, die topsidischen Angreifer zurückzuschlagen (PR 10) und (nach einigen Schwierigkeiten) von ihnen ein arkonidisches Schlachtschiff, die spätere STARDUST II, zu erbeuten. Dabei tat sich der Stamm der Sichas besonders hervor, der als einziger den Mut hatte, sich offen zu widersetzen. (PR 11)
 
Die Topsider konnten schließlich mithilfe der Terraner vertrieben werden. Zum Dank schlossen Terra und Ferrol ein für beide Seiten sehr vorteilhaftes Handelsabkommen. Die Terraner erhielten die Mikrotechnologie, während die Ferronen von der Hypertechnik der Arkoniden profitieren konnten. Fortan stand das Wega-System außerdem unter dem militärischen Schutz der Dritten Macht. Es gab jedoch auch eine oppositionelle Bewegung, die einen dauerhaften Stützpunkt der Terraner im Wega-System ablehnten und diese Überzeugung auch mit terroristischen Aktionen unterstrichen. (PR 13)
 
Das Wega-System erwies sich als Hauptort des Galaktischen Rätsels, das zur Welt des Ewigen Lebens führte. ES hatte zu diesem Zweck Ambur 10.000 Jahre in die Vergangenheit und in die Lücke zwischen dem neunten und zehnten Planeten des Wega-Systems versetzt. Dieses System war auch das ursprüngliche Ziel der AETRON im Jahre 1971.
 
Im Jahre 1987 ließ sich die Ferronin Sialuk von dem berühmten terranischen Fotografen Norman Schreiber für das Magazin Playboy nackt ablichten. (PR 2811)
 
Ferrol wurde 2115 Gründungsmitglied im Vereinten Imperium. Nach dem Zerfall des Vereinten Imperiums 2329 integrierten sie sich im restaurierten Solaren Imperium. (Quelle?)
 
29. Jahrhundert
Im Oktober 2841 gab es auf Ferrol Unruhen; Atlan schickte daraufhin alle verfügbaren USO-Agenten auf den Planeten, so dass es in den darauffolgenden Tagen gelang, die Unruhen zu beseitigen. Details hierzu wurden nicht bekannt, es scheint sich aber um Wirtschaftsverbrechen gehandelt zu haben.
 
36. Jahrhundert
Im Jahre 3587 belagerte die aus 12.000 Raumschiffen bestehende ZEL-Flotte der Orbiter Ferrol. Während LFT und GAVÖK bemüht waren, den Orbitern keinen Grund für einen Krieg zu liefern, versuchte Admiral Sikimpf, der Oberbefehlshaber der ferronischen Raumstreitkräfte, durch eine militärische Aktion die Besetzung des Wega-Systems zu beenden und zugleich Thort Argulo zu stürzen. Im letzten Augenblick konnte der Vario-500 ihn aufhalten. (PR 953)
 
12. Jahrhundert NGZ
Thort Tallaron wurde 1173 NGZ von den linguidischen Friedensstiftern von der neuen galaktischen Ordnung überzeugt. (PR 1567)
 
14. Jahrhundert NGZ
1306 NGZ stellte SEELENQUELL Perry Rhodan eine Falle nach dem Muster des Galaktischen Rätsels. (PR 2091)
 
Die Glosneken waren 1332 NGZ ein Kolonialvolk der Ferronen. (PR 2223)
 
Im Jahre 1333 NGZ gewährte Kelesh, der Thort der Ferronen, Perry Rhodan und der solaren Heimatflotte Unterschlupf im Wega-System, nachdem Gon-O das Solsystem erobert hatte. (PR 2282)
 
Das Wega-System hatte 1344 NGZ in der LFT den Status einer autonomen Fremdvölker-Enklave und galt als mit der LFT assoziiert. (PR 2300)
 
Eine Delegation der Ferronen nahm im Juni 1346 NGZ an einer Geheimkonferenz der Galaktiker in Aarus-Jima teil, in deren Verlauf das Neue Galaktikum gegründet wurde. (PR 2412)
 
15. Jahrhundert NGZ
Als im September 1469 NGZ das Solsystem in die Anomalie versetzt wurde, gehörten auch einige Raumschiffe der Ferronen zu den Betroffenen. Diese unterstellten sich daraufhin vorbehaltlos dem Krisenstab in der Solaren Residenz. (PR 2616)


Quellen: PR 10, PR 11, PR 12, PR 13, PR 14, PR 15, PR 270, PR 271, PR 272, PR 953, PR 1000, PR 1564, PR 1567, PR 2048, PR 2091, PR 2223, PR 2282, PR 2300, PR 2412, PR 2601, PR 2602, PR 2605, PR 2616, PR 2633, PR 2780, PR 2811 / PR-TB 126, PR-TB 346 / PR-Action 26, PR-Action 31, PR-Action 32 / Autorenbibliothek Band 3
Beschreibung 3 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 4 - Autor:


Quellen:
Dazugehöriger Kommentar von :



Heft: PR 2602
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt








Alle Seiten, Datenbanken und Scripte © PR & Atlan Materiequelle (1997 - 2017)