Nummer: 2419 Erschienen: 28.12.2007   Kalenderwoche: 52 Seiten: 59 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 1,85 €

Der neue Herr der SOL
Der Smiler und das Überwesen - das Hantelschiff in Feindeshand
Leo Lukas     

Zyklus:  

35 - Die Negasphäre - Hefte: 2400 - 2499 - Handlungszeit: 1346 - 1347 NGZ (4933 - 4934 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  09 - Die Friedensfahrer / Hefte: 2200 - 2499 / Zyklen: 33 - 35 / Handlungszeit: 1331 NGZ (4918 n.Chr.) - 1347 NGZ (4934 n.Chr.)
Örtlichkeiten: SOL   Hangay            
Zeitraum: 19.Februar 1344 NGZ bis 2.September 1346 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 4199124601852
EAN 2: 72419
Ausstattung:  Risszeichnung
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Im Frühjahr 1346 Neuer Galaktischer Zeitrechnung steht die Menschheit vor der größten Bedrohung ihrer Geschichte. Die Terminale Kolonne TRAITOR hat die Milchstraße besetzt und alle bewohnten Planeten unter ihre Kontrolle gebracht.
Die gigantische Raumflotte steht im Dienst der sogenannten Chaotarchen. Deren Ziel ist, die Ressourcen der Milchstraße auszubeuten, um die Existenz der Negasphäre in Hangay abzusichern: einem Ort, an dem gewöhnliche Lebewesen nicht existieren können und herkömmliche Naturgesetze enden.
Der unsterbliche Arkonide Atlan begibt sich auf eine gefährliche Fahrt nach Hangay, an den Brennpunkt des Geschehens. Stets bemüht, nicht in einen offenen Konflikt mit den weit überlegenen Flotten TRAITORS zu geraten, sucht Atlan Informationen und Verbündete in einer Galaxis, die sich immer mehr von den gewohnten Raum-Zeit-Strukturen löst. Dabei begegnet er zu seinem Entsetzen einem ihm wohlbekannten, aber im Auftrag des Feindes operierenden Hantelraumer. Dessen Aktionen lenkt DER NEUE HERR DER SOL ...

PR-Redaktion

 
Die Hauptpersonen
Ronald Tekener Der Smiler begeht einen folgenschweren Fehler
Steph La Nievand Der "Oberstleutnant für Besondere Aufgaben" wird seiner Titulierung gerecht
Kirmizz Der designierte Pilot des Chaotenders VULTAPHER steht kurz vor seinem Dienstantritt
Grejnscha Die Czé-Kih-Zwieheit hat einen unbequemen Klienten zu betreuen
Dshäim Die Czé-Kih-Zwieheit hat einen unbequemen Klienten zu betreuen

Allgemein
Titelbildzeichner:
Innenilluszeichner: Dirk Schulz   
Kommentar / Computer: Rainer Castor: Entropischer Zyklon ?
PR-Kommunikation: edition DORIFER - Was machen eigentlich …die Topsider ?
Statistiken: Die Welt von PR - Einstiegshilfe
Witzrakete:
Leserbriefe: Franz Aistleitner / Andreas Lamprecht / Roland Schmoll / Benjamin Heide / Jens Fischelmanns / Andreas Raesecke / Dirk Bender / Torben Struchmann / Matthias Gießmann / Martin Voss / Ralf Buxa / Johann Götzenberger / Raimund Winter / Gerry Haynaly
LKSgrafik:
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: BANDA SARI    Tekener, Ronald     Xrayn                                                           
Computerecke:
Preisauschreiben:
Daniel Schwarz : Kirmizz' Raumjacht BANDA SARI -

Journal

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Clubnachrichten / ab PR 3001 - Perry Rhodan-Fanszene
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Innenillustrationen

Kirmizz' Anliegen
Zeichner:  Dirk Schulz  
Seite:31
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt


Fraktale Muster bedeckten die Wände der hohen, lang gestreckten Halle, die der Pilot mit so energischen Schritten durchmaß, dass Grejnscha größte Mühe hatte, das Tempo mitzuhalten. Durch ein sich lautlos öffnendes Portal gelangten sie ins Freie und auf eine Brücke, die wie eine Steilkurve geschwungen war und in einem spindelförmigen Vorgebäude des silbernen Turms mündete.
Mattes Licht erfüllte den neuneckigen, sich nach oben hin verjüngenden Raum.
Winzige, fl immernde Kristalle schwebten in der Luft. Kam man mit ihnen in Berührung, fühlten sie sich überraschend warm an.
Die alles durchdringende Eiseskälte ging von einer gänzlich anderen Quelle aus.


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Inhaltsangabe

Ronald Tekener bläst Trübsal, seit Dao-Lin-H'ay die SOL verlassen hat. Er zweifelt an sich selbst und weiß nicht, auf welchen Kurs er das Schiff bringen soll. Da wird eine von mehr als zwei Dritteln aller Solaner unterzeichnete Petition eingereicht. Die Menschen sind den Mom'Serimern für die während des Entropischen Zyklons geleistete Hilfe dankbar und fordern ihre Einbürgerung in die LFT. Nachdem einige juristische Bedenken ausgeräumt sind, wird dieser Bitte stattgegeben. Am 1. März 1344 NGZ stellen alle Mom'Serimer bis auf Lord Aratoster Einzel-Einbürgerungsanträge, und diese werden noch am selben Tag von der Schiffsführung bewilligt. Darüber hinaus werden 250 Mom'Serimer als Praktikanten in den Flottendienst aufgenommen, Steph La Nievand erhält die ehrenvolle, wenn auch extrem stressige Aufgabe, die quirligen Kerle auszubilden. In den folgenden Monaten erkundet die SOL die Verhältnisse in Hangay, erfährt von der Niederwerfung der so genannten Ressourcen-Galaxien durch TRAITOR, beobachtet die Entstehung der Noquaa Kansahariyya und versucht sogar, den Wall zu durchdringen, der die Zentrumsregion abriegelt. Sie wird dort aber stets aus dem Hypertakt geschleudert. Am 15. März 1345 NGZ erhalten alle 250 Mom'Serimer-Praktikanten ihr Flotten-Basispatent. Zu Steph La Nievands Entsetzen umfasst der zweite Praktikanten-Jahrgang wegen dieses Erfolgs weitere 1000 Nervensägen!
 
Mitte August 1345 NGZ erreicht Kirmizz die Dienstburg SIRC. Er hat sich von einigen Traitanks durch den Grenzwall bringen lassen. Während die BANDA SARI in einem Kolonnen-Dock überholt und mit zusätzlicher Kolonnen-Technik ausgestattet wird, muss Kirmizz die bittere Erfahrung machen, dass er unerwünscht ist - der in SIRC residierende Progress-Wahrer Terkan von Voosar lässt keinen Zweifel daran, dass der Pilot VULTAPHERS in Hangay nur als Gast geduldet wird. Er wird nicht einmal in die Zentrumsregion der Galaxie eingelassen. Als er erfährt, dass MINATERG, das künftige "Herz" VULTAPHERS, mit einem Begleitkonvoi in Hangay angekommen ist, macht er sich sofort auf den Weg ins Tir-Na-Tir-System, wo MINATERG sicher verwahrt werden soll, bis der Chaotender fertig gestellt ist. Die Solaner haben MINATERG ebenfalls geortet und sofort erkannt, um was es sich handelt, denn MINATERG ist baugleich mit MORHANDRA, dem "Herzen" ZENTAPHERS. Die SOL folgt dem Konvoi und bezieht Position beim Tir-Na-Tir-System, denn die Vernichtung MINATERGS wäre ein entscheidender Schlag gegen die Terminale Kolonne. Direkte Angriffe wären allerdings aussichtslos, auch wenn die Chaosdiener die Anwesenheit der SOL zunächst zu dulden scheinen.
 
Kirmizz hat jedoch bereits einen Plan zur Eroberung des Generationenraumschiffes entwickelt. Als die SOL einen Notruf auffängt und vier Kartanin aus einem Wrack rettet, geht sie ihm in die Falle. Die Kartanin stehen im Bann des Mental-Dislokators und ermöglichen es ihm, die SOL jederzeit zu lokalisieren und innerhalb weniger Tage viele Besatzungsmitglieder unter seine Kontrolle zu bringen. Am 22. September 1345 NGZ wird die SOL von Tausenden Traitanks eingekesselt, ein Fluchtversuch wird von den Beeinflussten vereitelt. Das Schiff wird von Mor'Daer und Ganschkaren besetzt, SENECA wird von vier mobilen Rechenkernen TRAITORS überwacht, Kolonnen-Motivatoren machen die Besatzung gefügig, soweit sie nicht ohnehin unter der mentalen Kontrolle des neuen Herrn der SOL steht: Kirmizz übernimmt das Schiff persönlich. Die SOL gefällt ihm schon deshalb besonders, weil es wegen seines Hypertakt-Antriebs auch in Hangay "geradeaus fliegen" kann, was selbst den Einheiten TRAITORS nicht problemlos möglich ist. Ronald Tekener ist zwar als Mentalstabilisierter nicht beeinflussbar, muss sich aber dennoch beugen, denn Kirmizz verschont die Besatzung der SOL nur unter der Bedingung, dass Tekener kooperiert.
 
Die SOL wird aufgerüstet, sie erhält unter anderem einen Dunkelschirm und eine Fraktale Aufriss-Glocke. Dass Kirmizz von dem unsterblichen Terraner fasziniert ist, ihn als seinen Stellvertreter einsetzt und als Gesprächspartner schätzt, hilft Tekener ebenso wenig wie sein neuer Titel: Er wird zum High Sideryt ernannt. Er nimmt heimlich Kontakt mit den Mom'Serimern auf, die weitgehend unbeeinflusst bleiben. Am 19. August 1346 NGZ kommt es zum Zusammentreffen mit der RICHARD BURTON. Wenig später erhält die SOL von KOLTOROC den Befehl, Position im Tir-Na-Tir-System zu beziehen. Dort überbringt ein Terminaler Herold am 1. September die Koordinaten für den "Bauplatz" VULTAPHERS: Der Chaotender soll in der Milchstraße entstehen. Kirmizz verlässt die SOL noch am gleichen Tag, um sich zur Milchstraße zu begeben. Die SOL startet am Folgetag, begleitet von zwei Traitanks. Ihr Flugziel ist der Sektor Elgas nahe der Zentrumsregion Hangays. Dort soll das Schiff quasi eingemottet werden, bis TRAITOR Verwendung für es hat.

Johannes Kreis

 
Rezension

Das macht er ja wirklich sehr geschickt, der Leo Lukas: Er fängt mit einem echten Knaller an (die SOL fest in der Hand TRAITORS, Tek mit unklarer Rolle), und heizt die Spannung des Lesers so richtig an, nimmt dann aber sofort wieder das Tempo raus und blendet zweieinhalb Jahre zurück. Es geht dann erst einmal um die Mom'Serimer. LL treibt es auf die Spitze, indem er die juristischen Erwägungen in Bezug auf die Eingliederung der sympathischen kleinen Burschen in die LFT über mehrere Seiten ausbreitet. Man ist aber schnell versöhnt, denn diese Kapitel sind sehr amüsant, ohne albern zu wirken. Die Szene mit dem an sich selbst zweifelnden Tek in der Bar konnte ich mir direkt bildlich vorstellen - wer den Film "The Shining" kennt, wird wissen, was ich meine. Aber nach diesen Kapiteln geht es dann recht schnell Schlag auf Schlag. Man erfährt, wie es der SOL und Kirmizz weiter ergangen ist, außerdem werden sozusagen im Nebensatz diverse neue, interessante Informationen vermittelt. Es ist schon erstaunlich, dass LL es sogar noch schafft, eine Nebenhandlung rund um eine der für ihn typischen Figuren einzubauen: Die Czé-Kih-Zwieheit Grejnscha-und-Dshäim. Diese Nebenhandlung ist aber für den Roman irrelevant, deshalb habe ich sie in obiger Zusammenfassung nicht erwähnt. Das heißt aber nicht, dass sie nicht ebenso unterhaltsam wäre wie der restliche Roman.
 
Man konnte es ja schon ahnen, aber jetzt steht es fest: Die Milchstraße soll nach TRAITORS Plänen zu einer gigantischen Baustelle für VULTAPHER werden. Besonders lustig in diesem Zusammenhang: Das Kompetenzengerangel zwischen Kirmizz und dem Progress-Wahrer. Tja, jeder hat seinen eigenen Zuständigkeitsbereich, und in Hangay hat der "Stolze Herr" halt nichts zu melden. Die Eroberung der SOL geht überzeugend vonstatten, TRAITORS Überlegenheit und Kirmizz' Paragaben werden konsequent ausgespielt. Man muss aber zugestehen, dass Tek ein bisschen arg viel riskiert hat. Die SOL in nur 50 Lichtjahren Entfernung von einem der vermutlich am besten bewachten Sonnensysteme Hangays zu parken, nachdem man dort mehrmals laut und vernehmlich angeklopft hat - das kann man nur als leichtfertig bezeichnen. Jetzt ist die SOL von TRAITOR übernommen worden. Ich gehe aber davon aus, dass das nicht das letzte Wort sein wird. Kirmizz ist schließlich nicht mehr an Bord und mit den Mom'Serimern hat Tek noch einen Trumpf in der Hand. Hilfe in Gestalt des Hangay-Geschwaders ist ja auch nicht weit. Man darf also hoffen, dass die SOL bald zurückerobert werden kann. Damit würde den Terranern dann einiges an Kolonnen-Technik in die Hand fallen.
 
Insgesamt also ein wirklich schöner Roman, durch den einige Puzzleteile an die richtige Stelle gelegt werden, und das nicht nur deshalb, weil die Lücke in der Geschichte der SOL endlich geschlossen wird.
 

Johannes Kreis  27.12.2007

   
Inhaltsangabe 2


Kommentar / Computer

Entropischer Zyklon ?

Die Erkenntnis, dass zwischen den Mächten des Chaos und jenen der Ordnung ein multiverseller Krieg tobt, in dem die entstehende Negasphäre von Hangay - oder jene von Tare-Scharm vor 20 Millionen Jahren - einer von ungezählten anderen Schauplätzen ist, lässt sich in seiner ganzen Konsequenz nach wie vor nur unzureichend einschätzen. Zu ausschnittshaft bleiben die bislang gewährten Einblicke, obwohl es im Laufe der Zeit durchaus gelang, die mit den Kosmokraten und ihren Helfern verbundenen Organisationsstrukturen ebenso besser kennenzulernen wie jene ihres Gegenparts. Fest steht, dass mit jeder neuen Information für beide Seiten ein immer differenzierteres Bild ausgebreitet wird.
 
Ritter der Tiefe, Hilfsvölker wie die Algorrian, Porleyter, Erranten oder Baolin-Nda als Techniklieferanten, technokratisch kalt wirkende Geschöpfe wie die UFOnauten mit ihren kleinen Hominiden und Androiden, die Völker in den Schwärmen wie Cynos und Karties, einzelne Direktbeauftragte wie Samburi Yura, Carfesch oder die Domwarte, der Bund der Mächtigen, Roboter wie Laire, Samkar und jene der Cairol-Reihe, schließlich die Diener der Materie - das und sicher noch viel mehr, was derzeit unbekannt ist, verbindet sich mit Lichtzelle genannten Ritterschiffen, Ritter-Domen wie dem Dom Kesdschan, Silberkugeln, kobaltblauen Walzenraumern, Sporenschiffen samt den diversen »Ablegern« vom Galaxienzünder bis zu GESETZ-Gebern, den gewaltigen Schwärmen, der Endlosen Armada, aber auch dem Netzwerk der Zeitbrunnen oder den Kosmischen Fabriken. Ganz zu schweigen von positiven Superintelligenzen und Materiequellen.
 
Nicht zu vergessen die besonderen Schulungs- und Ausbildungsstätten in Gestalt der Kosmitäten, die ausgewähltes »Hilfspersonal« auf die künftigen Aufgaben vorbereiten sollen. »Universitäten« besonderer Art, die - frei interpretiert - ihre Schüler auf ein kosmisches Tätigkeitsfeld vorbereiten sollen und von beiden Seiten genutzt werden.
 
Auf der Gegenseite der Chaotarchen ist das Bild keineswegs weniger komplex. Der Dekalog der Elemente, der vor etwa 50 Millionen Jahren vom Herrn der Elemente als ein zwar aus wechselnden und wiederholt ausgetauschten Elementen bestehendes, aber stets zehn Elemente des Chaos umfassendes »Instrumentarium« aufgebaut wurde, muss vor dem Hintergrund der über die Terminale Kolonne TRAITOR gewonnenen Informationen als eine Art »schnelle Eingreiftruppe« eingeschätzt werden. Dies gilt selbst unter Einbezug der aus den drei Raumriesen geschaffenen Basen BRÜTER, LAGER und VERSTÄRKER, von denen LAGER später (428 NGZ) als das »negative Pendant« zum Dom Kesdschan galt. Im Gegensatz dazu kann die Terminale Kolonne zweifellos als die »Armee der Chaosmächte« umschrieben werden, weil sie nicht nur im Standarduniversum, sondern auch in anderen Universen zum Einsatz kommt.
 
Es ist davon auszugehen, dass zu TRAITOR dem Dekalog der Elemente vergleichbare Teiltruppen gehören - und sei es »nur« in Form von Gruppen, Völkern und Kräften, die den damaligen Einzelelementen entsprechen. Hinzu kommen die inzwischen bekannten weiteren Komponenten des Machtsystems der Chaosmächte. Sie reichen von Nekrophoren - deren Biozide sich als »antipsionische Wirkungsquanten« an Lebewesen koppeln und die spontane »Verbrennung« jeglicher Vitalenergie bewirken - über Dunkle Geburten, Dunkle Ermittler, andere im Auftrag der Chaotarchen handelnde Einzelwesen und Organisationen, die Chaotender bis zu negativen Superintelligenzen und Materiesenken - ganz zu schweigen von den Negasphären. Als vor rund 100 Millionen Jahren das Kosmonukleotid TRIICLE-9 mutierte und von seinem »angestammten Platz« verschwand, entstand jene Negasphäre, die für sehr lange Zeit das Machtmittel der Chaosmächte gewesen ist.
 
Und nun der »Entropische Zyklon«. ein Begriff, der für sehr, sehr große »Raumschiffe« ebenso wie ihre Wirkung steht. Noch rätselhafte Gebilde, die zwar als Waffen im vordergründigen Sinn eingesetzt werden und Intelligenz und Vitalenergie sämtlicher Bewohner eines Sonnensystems aufsaugen können, aber auch noch anderes bewirken, weil sie »chaotische Gegenstücke« zu den kosmokratischen Sporenschiffen sein sollen und die von ihnen ausgestreuten On- und Noon-Quanten oder deren spezifische Energie »ernten«. Hinzu kommt, dass sie offenbar in der Lage sind, die gespeicherte Energie direkt in die laufenden Prozesse einer Proto-Negasphäre einzuspeisen und die On- und Noon-»Energie« den Proto-Chaotischen Zellen zuzuführen. Auf diese Weise werde die Umwandlung von Proto-Chaotischen Zellen in Chaotische Zellen beschleunigt - und die Ausbreitung des Chaos im Universum begünstigt.

Rainer Castor

   
NATHAN

 

    
Vorschau

Die SOL, das terranische Hantelschiff, gerät bei seinen Ermittlungen in Hangay in Feindeshand. Ronald Tekener wird mit dem neuen Herrn der SOL konfrontiert.
Die weiteren Geschehnisse erzählt Christian Montillon im folgenden Roman.
 
KETSCHUAS MONDFLUG

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