Nummer: 1955 Erschienen: 09.02.1999   Kalenderwoche: 6 Seiten: 59 Innenillus: 1 Preis: 3,00 DM Preis seit 2001 in €:

Kampf um Thagarum
Raumschlacht in Chearth - die GILGAMESCH gegen die Algiotischen Wanderer
Peter Terrid

Zyklus:  

30 - MATERIA - Hefte: 1950 - 1999 - Handlungszeit: August 1290 - Mai 1291 NGZ (4877 - 4878 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  08 - Thoregon / Hefte: 1800 - 2199 / Zyklen: 27 - 32 / Handlungszeit: 1288 NGZ (4875 n.Chr.) - 1312 NGZ (4899 n.Chr.)
Örtlichkeiten: Chearth   Lhanzoo            
Zeitraum: November 1290 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 4399124603003
EAN 2: 91955
Ausstattung:  Risszeichnung
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Seit einiger Zeit ist die Menschheit in einen Konflikt von kosmischen Ausmaßen verwickelt - und zwar ohne daß die Masse derTerraner weiß, wo dessen Fronten verlaufen. Auf der einen Seite steht die Koalition Thoregon, der friedliche Zusammenschluß von Völkern aus sechs verschiedenen Galaxien. Zu dieser Koalition soll die Menschheit alsbald gehören. Mit Perry Rhodan wurde bereits ein Terraner zum Sechsten Boten von Thoregon ernannt.
 
Auf der anderen Seite steht ein Wesen namens Shabazza, das im Auftrag fremder Mächte handelt und dem offensichtlich ungeahnte Machtmittel zur Verfügung stehen. Shabazzas Manipulationen brachten das Verderben über die Bewohner verschiedener Galaxien: Unter anderem wurden in der heimatlichen Milchstraße 52 Planeten komplett entvölkert.
 
In Chearth, der Heimat der Gharrer, des fünften Thoregon-Volkes, hat ebenfalls eine bedrohliche Entwicklung eingesetzt: Die Algiotischen Wanderer haben die Galaxis mit einer gigantischen Flotte von 200.000 Raumschiffen angegriffen. Mhogena, der Fünfte Bote von Thoregon, kam deshalb in die Milchstraße, um die Menschheit und ihre Verbündeten um Hilfe zu bitten.
 
Die Hilfe setzt sich in Marsch - doch es ist nur eine kleine Flotte. Während die Milchstraßenvölker, darunter sogar die Terraner, sich nicht dazu durchringen konnten, den Gharrern zu helfen, beteiligen sich die Maahks aus Andromeda mit zehn Kampfschiffen an der Expedition. Das stärkste Schiff der Flotte ist die GILGAMESCH, das offizielle Flaggschiff der Aktivatorträger.
 
Elf Schiffe sollen eine ganze Galaxis retten. Das klingt aussichtslos. Doch Atlan, der unsterbliche Arkonide, will das Wagnis eingehen - es kommt zum KAMPF UM THAGARUM…

 
Die Hauptpersonen
Ganzetta Der Wlatschide stürzt sich in die Schlacht um Thagarum
Mhogena Der Fünfte Bote von Thoregon erlebt das Inferno in seiner Heimatgalaxis
Patrick Wynes Der Stellvertretende Feuerleitchef der MERLIN hilft im "verdeckten" Einsatz
Tuyula Azyk Das Bluesmädchen setzt sich für seinen "großen Freund" ein
Vincent Garron Den Todesmutanten plagen wieder geheimnisvolle Stimmen
Dr. Julio Mangana Ein Arzt kämpft um seinen Patienten

Allgemein
Titelbildzeichner: Andreas Adamus
Innenilluszeichner: -   
Kommentar / Computer: Peter Terrid: Sonnentresor
PR-Kommunikation: PR FanZentrale
Statistiken:
Witzrakete:
Leserbriefe: Norbert Mertens / Rainer Pirkner / Uli Dietzel / Stephan Runds / Thomas Saar / Christian Wanke / Dipl.Ing Hans N.Beck / Rolf Kiessling / Guido Jansen / Mirko Döring / Ingo Kathol-Perrier / Stefan Holzhauer
LKSgrafik:
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Ganzetta    Hyphas-Antrieb     Lhanzoo    QUANTHUZ    Rachenschiffe    RHATAMOGH    Styg    TROTOON    Trytrans-Triebwerk    Vlatschis                               
Computerecke:
Preisauschreiben:
Günter Puschmann : Terranische Raumschiffe : ST.AMARINA - Terranische Raumschiffe

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Inhaltsangabe

Der Schlachtplan steht fest! Eine große Flotte der Gharrer soll möglichst viele Schiffe der Algioten binden und vom Sektor Thagarums abziehen, so das die GILGAMESCH, 10 Maahk Schiffe und die Flaggschiffe Mhogenas und Ganzettas direkt ins Lhanzoo-System vorstoßen können. Der Plan geht auf, doch nicht alle Maahk Schiffe erreichen das Lhanzoo-System wie geplant. Die Algioten reagieren schnell und eine große Flotte von Kampfschiffen erscheint im System um die Eindringlinge zu stellen. Zum ersten mal seit ihrer in Dienststellung, entfaltet die GILGAMESCH ihre volle Kampfkraft und stellt sich den Algiotischen Wanderern entgegen. Das Flaggschiff Camelots teilt sich in seine Module und schleust alle vorhandenen Kreuzer und Jäger aus. Der Feuerkraft der Galaktiker haben die Algioten nichts entgegenzusetzen und der Angriff wird abgewehrt. Der Wlatschiede Ganzetta, sieht der Schlacht fassungslos zu. Diese Kampfkraft hätte er den Galaktikern nicht zugetraut. Ganzetta reagiert überaus euphorisch auf den Erfolg, Atlan äußert sich jedoch eher zurückhaltend - denn als nächstes gilt es Thagarum freizukämpfen.
 
Das Landekommando stellen die Maahks und Gharrer, da sie am besten an die Umweltbedingungen Thagarums angepaßt sind. Die GILGAMESCH schützt die Landeoperation gegen Angriffe von außen und steuert Kampfroboter sowie ein geheimes Sonderkampfkommando bei. Auch die Wlatschieden, angeführt von Ganzetta, nehmen an der Landung Teil. Die Landung erweist sich als äußerst gefährlich, da zahllose Roboter der Algioten die Landetruppen erwarten. Ein harter Kampf entbrennt, dessen Ausgang ungewiß scheint.
 
Auf der GILGAMESCH: Tuyula Azyk ist beunruhigt, den ihr "Freund", der "Todesmutant" Vincent Garron ist erneut aus seiner Kabine verschwunden. Als er nach Stunden zurückkehrt, wartet die junge Blue noch immer auf ihn. Garron ist seltsam entstellt. Seine zahlreichen Gesichtsnarben haben angefangen zu bluten! Er gibt später an seltsame Stimmen zu hören, die ihn in den Wahnsinn treiben. Es handelt sich dabei nicht um seine Phantasieentität "Quotor", sondern um eine neue, bislang unbekannte Erscheinung die Garron schwer zu schaffen macht.
 
Auf Thagarum verschärft sich die Situation. Zahlreiche Roboterheere der Algioten marschieren von allen Teilen des Planeten auf die umkämpfte Schaltstation zu. Zudem ist zu befürchten, das die Algioten nach der ersten, verlorenen Schlacht schon bald eine neue Flotte entsenden um den Planeten zurückzuerobern. Kaum den Gedanken zu ende gedacht, erscheinen 5000 Schiffe im System und gehen sofort auf Angriffskurs. Ohne Rücksicht auf eigene Verluste, versuchen die Algioten den Planeten zurück zu erobern. Erst als über 1000 Schiffe durch die Transformsalven der Galaktiker vernichtet werden, ziehen sich die feindlichen Schiffe zurück. Eine weitere Schlacht wurde gewonnen.
 
Auf dem Planeten ist die Lage ungleich schwieriger. Die algiotischen Kampfroboter leisten verbissen Widerstand. Die vereinten Kräfte der Galaktiker und Chearther haben bereits Verluste zu beklagen, trotzdem bleibt das Ziel die Zentrale Schaltkuppel einzunehmen bestehen. Letztendlich ausschlaggebend für den Erfolg ist Ganzettas Wlatschieden Kommando, das den Weg freimacht. Als die Gharrer und Maahks die Station schließlich einnehmen, können 3 Algioten aus dem Volk der Tazolen lebend festgenommen werden. Zwei von ihnen begehen jedoch Selbstmord bevor Mhogena eingreifen kann. Der letzte Tazole erweist sich als immun gegenüber Mhogenas Fähigkeit der Psi-Reflektion. Es stellt sich heraus, das die Algioten über ein haubenartiges Netzgitter verfügen, das sie sich über den Kopf stülpen. Das Gitter schirmt die Psi-Kräfte Mhogenas ab oder kompensiert sie. Das Rätsel, warum die Algioten nicht auf die Psi-Impulse der Gharrer reagieren ist damit gelöst. Es stellt sich jedoch sofort ein neues, denn die Technik der Abschirmhauben ist wesentlich fortgeschrittener als der Stand der Algioten.
 
Vincent Garron leidet unterdessen weiter. Es wird vermutet, das es sich bei den "Stimmen" die Garron hört um den Einfluß der Hyperstrahlung handelt, die vom Sonnentresor ausgeht. Der einzige Weg dem Mutanten zu helfen wäre, ihn aus dem direkten Einflußgebiet der Strahlung zu bringen. Mhogena verbindet dies mit einem Flug der ihn zur Superintelligenz dieser Galaxis bringen soll, dem Haus der Nisaaru.

 
Rezension

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Inhaltsangabe 2

Der Marsch auf das Lhanzoo-System mit dem fünften Planeten Thagarum, drei Lichtjahre zum Sonnentresor, hat begonnen. In einer 50 Lichtjahre durchmessenden Sphäre um den Tresor haben die Algiotischen Wanderer die meisten ihrer 200.000 Raumschiffe versammelt. In drei Angriffskeilen aus 1000 gharrischen Schiffen (die wlatschidische Flotte, die mit 15.000 Einheiten die größte von Chearth ist, hält sich vorerst zurück) starten Ablenkmanöver, wobei die Gharrer schnell 50.000 Pfeilschiffe und Knotenschiffe binden (neben den Tazolen sind die Saggarer, Voranesen und Oschongen bekannt).
 
Dann beginnt der Vorstoß der DARTANA, der QUANTHUZ, der GILGAMESCH, unterstützt von zehn Maahk-Schiffen. Doch durch die hyperenergetische Aktivitäten des Sonnentresors gehen die beiden maahkschen Diskusschiffe TROTOON und SHAABANG verloren, und fünf Walzenschiffe kehren um. So erreichen nur sechs Schiffe das Lhanzoo-System. Die drei Maahkeinheiten sind die DSOOBRATH mit Grek-1, die RHATAMOGH und die THESGOOTH. Ihnen entgegen stehen 3500 Schiffe, deren Hauptbewaffnung der Tryxoker ist. Die Defensivschirme der Algioten werden Styg genannt, was für Sera Tryx a tror-Geme steht, Komprimiertes Viereinhalb-Feld.
 
Ganzetta erlebt ein Wunder, denn die GILGAMESCH zerfällt in 13 Teile, dazwischen tauchen hundert mittlere und 500 kleine Einheiten auf. Schließlich vervielfacht sich diese Flotte virtuell und greift an. Dutzende, Hunderte Gegner gehen unter, und die Algioten, überrascht und verwirrt, ziehen sich bald zurück. Doch sie werden wiederkommen. Umgehend schleusen Landetruppen der Gharrer, Maahks und Wlatschiden samt TARA V UH von Camelot aus und landen auf der Welt mit dem Pilzdom.
 
Der Epsaler Korom Misur ist Feuerleitchef der MERLIN und entsendet seinen Stellvertreter Patrick Wynes mit weiteren Freiwilligen auf dem VESTA-Kreuzer MUEHLENDYCK nach Thagarum. In Deflektoren gehüllt, sollen sie Verwirrung stiften.
 
Der 137.000 Kilometer durchmessende Methanriese wird von 2000 Gharrern, 4500 Maahks, 50 Wlatschiden und 1000 TARAS überfallen. Der Pilzdom am Nordpol, jetzt unter einer Energiekuppel mit Sauerstoffatmosphäre, ist nicht das Ziel, sondern die Schaltstation für den Sonnentresor, ebenfalls unter einem Schirm und fünf mal zehn Kilometer messend, in 30.000 Kilometer Entfernung. Sie ist von den Algioten, die dort Forschung betreiben, stark befestigt worden. Die Angreifer erleben eine vehemente Gegenwehr, und Ganzetta stellt fest, dass die Algioten auch sehr altes Gerät einsetzen. Er fragt sich, ob die Invasion Chearths schon seit Jahrhunderten betrieben wird? Es ist gut möglich, zumal der Tresor in Algion wie ein hyperphysikalisches Fanal wirken muss.
 
Tuyula Azyk und Dr. Julio Mangana bemühen sich indessen um Vincent Garron, bei dem die alten Narben aufbrechen. Der Monochrom-Mutant erleidet fürchterliche Schmerzen.
 
Auf der MERLIN findet eine Holo-Konferenz zwischen Atlan, Ronald Tekener, Dao-Lin-H'ay, Myles Kantor und Mhogena statt. Ein erster algiotischer Schiffsangriff wurde zurückgeschlagen, dafür gestaltet sich die Eroberung der Schaltstation schwierig. Beide Seiten wollen sie auf jeden Fall nicht zerstören, und es gilt, Gefangene zu machen, zwecks weiterer Informationen. Das ist auch nicht einfach, weil die Algioten sich vor der Psi-Reflexion der Gharrer schützen. Da beginnt ein neuer Angriff. Waren es zuvor 8000 Schiffe, sind es jetzt 5000 Einheiten. Sie werden innerhalb von sechs Stunden vertrieben, bei Anbruch des 27. Novembers 1290 NGZ.
 
Wynes' Gruppe hat mit den Sabotageakten vollen Erfolg, da die Algioten keinerlei Sicherheitsvorkehrungen kennen. So gelingt den Chearthern der Durchbruch.
 
Garron hört wieder Stimmen aus dem Hyperraum, und sie sind stärker als die von Quotor. Es muss einen kausalen Zusammenhang zum Sonnentresor geben.
 
Die Wlatschiden sorgen für Strukturlücken im Schirm der Algioten. Dadurch entweicht die Sauerstoffatmosphäre, wodurch keine Knallgasexplosion droht, da das Wetter auf Thagarum absolut mild ist. Die Algioten haben sehr wahrscheinlich nicht genug Schutzanzüge, womit der Sieg kurz bevorsteht.
 
Der Zustand Garrons verschlimmert sich, und er müsste aus der Nähe des Tresors gebracht werden. Doch das ist zurzeit nicht möglich, und zur Sicherheit kommt er wieder unter den Anti-Esperschirm sowie einen Paratronschirm.
 
Der befehlende Scoctore auf Thagarum heißt Vil an Desch, wie bekannt ist. Er flieht in Richtung Pilzdom, aber seine Untergebenen suchen den Freitod. Es können nur drei Gefangene gemacht werden. Sie tragen ein metallenes Gitter auf dem Kopf, die an GrIko-Netze erinnern. Sie entstammen definitiv nicht der Algion-Technik und schützen vor der Psi-Reflexion. Nach dem Sieg ziehen sich die Cameloter um Wynes wieder zurück.
 
Auch der 5. Bote kann Garron momentan nicht helfen. Aber sein nächstes Ziel ist das Haus der Nisaaru, wo er die Superintelligenz um Rat und Hilfe bitten will. Damit erklärt er an diesem 29. November Nisaarus Status erstmals als den einer Superintelligenz. Mhogena will Garron auf seinen Flug mitnehmen.

Perrypedia


Kommentar / Computer

Sonnentresor

Anmerkung: Die Texte liegen vor - die Veröffentlichung jedoch wurde vom Verlag Pabel-Moewig leider untersagt !

Peter Terrid

   
NATHAN

 

    
Vorschau

Die GILGAMESCH hat ihre Feuerprobe in der Galaxis Chearth erlebt. Dank der überlegenen galaktischen Technik waren auch die ersten Gefechte gegen die Algiotischen Wanderer erfolgreich. Doch das allein kann nicht gegen eine Übermacht von 200.000 Raumschiffen ausreichen ...
 
Deshalb suchen die Verbündeten aus der Milchstraße, aus Andromeda und aus Chearth nach neuen Mitteln, um der ungeheuren Bedrohung Herr zu werden. Eines dieser Mittel muß sein, jene Superintelligenz zu kontaktieren, die für den kosmischen Bereich Chearth und Umgebung gewissermaßen zuständig ist.
 
Mhogena geht auf Reisen. Das zu schildern ist die Aufgabe von Susan Schwartz. Ihr PERRY RHODAN-Roman, der sich mit genau diesem Thema beschäftigt, erscheint in der nächsten Woche unter dem Titel:
 
DAS HAUS DER NISAARU

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