Nummer: 2346 Erschienen: 04.08.2006   Kalenderwoche: 31 Seiten: 63 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 1,75 €

Chyndors Weg
Ein Friedensfahrer auf heikler Mission - ein humanoides Volk steht vor dem Untergang
Christian Montillon     

Zyklus:  

34 - TERRANOVA - Hefte: 2300 - 2399 - Handlungszeit: 1344 - 1346 NGZ (4931 - 4933 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  09 - Die Friedensfahrer / Hefte: 2200 - 2499 / Zyklen: 33 - 35 / Handlungszeit: 1331 NGZ (4918 n.Chr.) - 1347 NGZ (4934 n.Chr.)
Örtlichkeiten: Dina Baca   Terra            
Zeitraum: Januar 1345 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 4199124601753
EAN 2: 62346
Ausstattung:  Journal Nr.100 / NATHAN: Wichtige Ereignisse vom 04. bis 10. August in der Realwelt und im Perryversum.
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Wir schreiben das Jahr 1345 Neuer Galaktischer Zeitrechnung - dies entspricht dem Jahr 4932 alter Zeitrechnung. Die Milchstraße ist von der Terminalen Kolonne TRAITOR besetzt, einem Machtinstrument der Chaotarchen. Die aus der Galaxis gewonnenen »Ressourcen« sollen für Zwecke eingesetzt werden, die dem Entstehen einer Negasphäre in der Nachbargalaxis Hangay dienen werden. Eine Negasphäre wiederum ist ein Raum, den normale Lebewesen als absolut lebensfeindlich empfinden, und eine Brutstätte des Chaos.
Perry Rhodan und seine Weggefährten erhalten mit den so genannten Friedensfahrern eine Organisation als Verbündete, die erst vergleichsweise kurz besteht, aber dennoch von vielen Geheimnissen umrankt ist. Ihr gehören unter anderem Alaska Saedelaere an, der schon oft in kosmische Ereignisse verstrickt war, und Kantiran, Rhodans Sohn, der noch keine Heimat gefunden und für sich das Leben eines Sternenvagabunden gewählt hat.
Beide allerdings kämpfen mit ganzer Kraft für die Freiheit und gegen TRAITOR, obwohl viele andere Friedensfahrer noch zweifeln und zaudern. Als ausgeprägte Individualisten, die nur ein gemeinsames Ziel eint, muss jeder von ihnen seine eigene Vorgehensweise wählen. Eine davon ist CHYNDORS WEG ...

PR-Redaktion

 
Die Hauptpersonen
Chyndor Der Friedensfahrer wagt die Konfrontation mit der Finsternis
Alaska Saedelaere Der Maskenträger dringt vor bis zum Kern des Problems
Kantiran Der Sternenvagabund bringt schlechte Nachrichten nach Terra
Cosmuel Kain Eine Liga-Agentin wendet sich mit einer erstaunlichen Bitte an die Friedensfahrer

Allgemein
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenilluszeichner: Swen Papenbrock   
Kommentar / Computer: Rainer Castor: ... und nun?
PR-Kommunikation: SOL - Das Magazin der Perry Rhodan-FanZentrale
Statistiken: Frank Borsch: Ewig Einsamer der Zeit / Autorenporträt Christian Montillon / Die Welt von PR - Einstiegshilfe / PR - 5.Auflage Heft 1244 / 1245
Witzrakete:
Leserbriefe: Joachim Marquardt / Friedrich M.Lutz / Martin Imhof / Bernhard Rösen / Dirk Strohlos
LKSgrafik: Cover: Allmächtiger / Foto: Christian Montillon
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Element der Finsternis    Para-Charismat     Vektor-Helm    Cynos                                                       
Computerecke:
Preisauschreiben:
: -

Journal

Journaldaten: Nummer: 100 / Seite: 11
Journalgrafik: Manuel Wittazscheck: WANDERER - aus dem Skizzenbuch des Cyborg-Jägers
Journaltitel: Denis Scheck im Interview / Frank G.Gerigk: In eigener Sache zur Nr.100 / Monika Niehaus - Eine Kurz-Biographie / Monika Niehaus: Brain Fingerprinting und Mimik-Detektoren - wie lange sind private Gedanken noch privat ? / Rüdiger Vaas … / ?: Kosmische Karambolage / Dr.Rainer Kayser - Eine Kurz-Biografie
Journalnews: Dr.Rainer Kayser: Das Universum vor dem Urknall / Sind Naturkonstanten nicht konstant ?

Clubnachrichten / ab PR 3001 - Perry Rhodan-Fanszene
Clubdaten: Nummer:  / Seiten:
Clubgrafik:
Nachrichten:
Fanzines:
Magazine:
Fan-Romane:
Internet:
Veranstaltungen:
Sonstiges:

Report

Titelbild:


Reportdaten: Nummer: - Seiten:
Cartoon :
Reporttitel:
Reportgrafik:
Reportfanzines:

Reportriss:


Reportclubnachrichten:
Reportnews:
Reportvorschau:
Reportriss: :

Innenillustrationen

Schlachtfeld Dina Baca (ein Dinath gegen Chyndor)
Zeichner:  Swen Papenbrock  
Seite:31
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt


»Wer bist du?«
Chyndor wirbelte herum. Ein Dinath stand ihm gegenüber, dem Körperbau und den Gesichtszügen nach ein Jugendlicher. Beide Hände umklammerten den Griff eines riesigen Fleischermessers. Die Spitze zitterte und zeigte auf den Friedensfahrer. »Rede!«
»Mein Schiff stürzte ab«, erklärte der Friedensfahrer ruhig. »Seitdem irre ich
durch die Straßen.«
»Was willst du hier? Du hast das alles getan, du! Du!« Fettige schwarze Haare
fielen dem Lemurer-Abkömmling in die Stirn und bis über die Augen. Er schüttelte heftig den Kopf, um den Blick frei zu bekommen. Ein Speichelfaden löste sich und klatschte gegen die Wand. Der Junge nahm das Messer in die Rechte und stieß es in Richtung des Eindringlings.
»Du irrst dich. Ich habe damit nichts zu tun. Ich bin ein Friedensfahrer und
gekommen, um dir zu helfen.«


Zeichner:  
Seite:
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



Zeichner:
Seite:
� Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



Zeichner:
Seite:
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



Zeichner:
Seite:
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



Zeichner:
Seite:
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



Zeicher:
Seite:
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt


 

 
 
 
Inhaltsangabe

Alaska Saedelaere und Kantiran kehren nach Terra zurück und berichten dem Nukleus von ihrem Fehlschlag. Der Nukleus ist entsetzt und spricht von einer Katastrophe, denn sollte es nicht gelingen, die Retroversion der Negasphäre einzuleiten, wäre die Milchstraße verloren. Der Nukleus fordert, die gesamte Organisation der Friedensfahrer müsse sich auf die Seite der Terraner stellen. Alaska und Kantiran sollen das veranlassen. Die beiden glauben zwar nicht, dass sie Aussicht auf Erfolg haben, machen sich aber auf den Weg. Vor ihrem Aufbruch werden sie von der TLD-Agentin Cosmuel Kain angesprochen. Die junge Frau will Friedensfahrerin werden und versucht, die beiden Männer um den Finger zu wickeln. Alaska erkennt, dass sie ein Geheimnis hat: Sie ist eine Cyno. Deshalb nimmt er sie zu Kantirans Ärger mit auf die FORSCHER. Cosmuel berichtet, sie habe bisher nichts von ihrer Abstammung geahnt. Diese sei ihr erst bewusst geworden, als sie im Trivid die Worte ARCHETIM und Negasphäre gehört habe. Kantirans anfängliche Abneigung verwandelt sich allmählich in etwas anderes - Cosmuel erinnert ihn an seine verlorene Liebe Thereme…
 
Nachdem sie vom Bahnhof Devolter II aus eine Vollversammlung der Friedensfahrer einberufen haben, erfahren Alaska und Kantiran vom vermeintlichen Tod ihres Kollegen Chyndor. Er und einige andere Friedensfahrer haben seltsame Vorfälle im Fantamagula-System beobachtet. Das System liegt in einer Kleingalaxie in der Nähe von Andromeda. Dort leben die Dinath, ein Volk von Lemurerabkömmlingen, welches die Friedensfahrer unterstützt. In der Nähe des Systems haben sich zwei unbekannte Raumschiffe bekämpft. Eines wurde dabei vernichtet, das andere ist auf der Zentralwelt der Dinath abgestürzt. Seitdem bekämpfen sich die Dinath mit beispielloser Brutalität untereinander, außerdem erscheinen in dem System immer wieder wandernde Zonen absoluter Schwärze, die ganze Flottenteile verschwinden lassen. Chyndor ist offenbar bei dem Versuch, in das System einzufliegen, von einer dieser Schwarz-Zonen verschlungen worden. Tatsächlich musste er aber auf dem Planeten Dina Baca notlanden, seine OREON-Kapsel wurde vernichtet. Als Alaska und Kantiran im Fantamagula-System eintreffen, versucht Chyndor gerade vergeblich, zur Absturzstelle der fremden Einheit vorzudringen. Die desorientierende und aggressiv machende „Wahnsinnsstrahlung“ ist aber selbst für ihn zu viel. Es gelingt ihm lediglich, mit seiner Paragabe eine kleine Zone der Ruhe zu schaffen, in der die Dinath wieder zu sich selbst kommen.
 
Alaska fühlt sich angesichts der Schwarz-Zonen sofort an das Element der Finsternis erinnert, das einst von Kazzenkatt entfesselt worden ist und den Zeroträumer danach verschlungen hat. Zusammen mit Kantiran und Cosmuel Kain landet er auf Dina Baca. Alaska dringt mit Hilfe des Vektor-Helms bis zu dem fremden Wrack vor. Er erkennt, dass er es mit einem Dunklen Ermittler zu tun hat, und dass diese Wesen Abkömmlinge des Elements der Finsternis sind. Der Dunkle Ermittler kann ohne sein Schiff nicht existieren, und nur sein Schiff kann die von ihm emittierte Wahnsinnsstrahlung blockieren. Währenddessen nähert sich ein zweiter Dunkler Ermittler dem System. Es ist Cosmuel Kains Eingreifen zu verdanken, dass die Friedensfahrer rechtzeitig fliehen könn-n - die Cyno wird von der Ausstrahlung des Dunklen Ermittlers nicht beeinträchtigt. Bevor die FORSCHER die Flucht in den Hyperraum antritt, kann noch beobachtet werden, wie der gerade eingetroffene Dunkle Ermittler seinen abgestürzten Artgenossen vernichtet. Damit endet auch das im Fantamagula-System ausgebrochene Chaos.

Johannes Kreis

 
Rezension

Auf der LKS wird Christian Montillon, der Autor dieses Romans, im Autorenteam begrüßt. Das heißt wohl, dass er kein Gastautor ist, sondern zu den Stammautoren gehört. Man kennt ihn aus der zu Ende gehenden neuen Atlan-Serie. Sein Einstand dort war der 7. Roman des Lordrichter-Zyklus. Sein erster PR-Roman ist gut lesbar, vor allem schafft auch Montillon es, Kantiran weiter zu einer Figur auszubauen, die mir immer sympathischer wird. Wie es scheint, hat Rhodans jüngster Sohn Gefallen an Cosmuel Kain gefunden. Kein Wunder, wo sie als Cyno-Frau doch vermutlich in seinen Augen so aussieht, wie es seinem Idealbild von einer Frau entspricht.
 
Ich frage mich übrigens, warum in den letzten drei Zyklen immer wieder Cynos auftauchen mussten. Haben wir es hier wieder einmal mit einem der berüchtigten „Langzeitpläne“ irgendeiner höheren Instanz zu tun? Es ist jedenfalls schon auffällig, dass Cosmuel Kain ausgerechnet in Terras schwärzester Stunde plötzlich bemerkt, dass sie kein Mensch ist.
 
Alaska setzt den Vektor-Helm ein, um den Dunklen Ermittler zu erreichen. Dabei ist mir eingefallen: Wenn der Helm es ihm schon ermöglicht hat, sich in ARCHETIMS HORT zu orientieren, warum hat er diese Gelegenheit dann nicht genutzt, um weiter in dieses Gebäude vorzudringen? Wer weiß, welche wichtigen Informationen er dort hätte gewinnen können!
 
Dass die Dunklen Ermittler ein Geheimnis haben, wussten wir ja schon. Neu ist, dass sie offenbar untereinander zerstritten sind, und dass sie sich vermutlich aus dem Element der Finsternis entwickelt haben. Warum sie den Terranern helfen, kann ich mir noch nicht recht vorstellen.
 

Johannes Kreis  06.08.2006

   
Inhaltsangabe 2

Am 18. Januar 1345 NGZ ist Chyndor zusammen mit seinen Friedensfahrerkollegen Siby'an und Mas Bathe an Rande des Fantamagula-Systems unterwegs. Dort ist es zu einem seltsamen Zwischenfall gekommen: Der Bahnhof in der Kleinstgalaxie Qoor, einer Satellitengalaxie von Andromeda, hat Vollalarm gegeben und die drei Friedensfahrer hergelockt. Im Heimatsystem der Dinath, Lemurerabkömmlinge, die den Friedensfahrern zuarbeiten, kam es zur Konfrontation zwischen zwei Raumschiffseinheiten; eine Einheit wurde dabei völlig vernichtet, die andere, eindeutig eine Kolonneneinheit, stürzte auf der Heimatwelt der Dinath, Dina Baca, ab. Das Wrack sendet Notpeilsignale aus, doch die sind zu schwach, als dass sie weiter als drei Lichtjahre ins All reichen. Im System herrscht völliges Chaos, alle Lebewesen »ticken aus« und kämpfen gegeneinander, außerdem entdecken die Friedensfahrer »Schwarz-Zonen«. Diese Zonen undurchdringlicher, nicht anmessbarer Schwärze, treten unvermittelt im Weltraum auf und verschlingen alles, was ihnen zu nahe kommt. Chyndor beschließt, nach Dina Baca vorzudringen und die Kolonneneinheit näher zu untersuchen, er will das sinnlose Sterben der Dinath unterbinden.
 
*
Im Solsystem ist zu dieser Zeit gerade die FORSCHER angekommen. Als Kantiran und Alaska den mehr oder minder großen Fehlschlag dem Nukleus schildern, gerät dieser richtiggehend außer Fassung. Ohne die Informationen, die ARCHETIM hätte liefern sollen, hat auch der Nukleus keine Idee, wie die Negasphäre zu bekämpfen ist. Der Nukleus sieht so keine Chance für Terra, doch zunächst will das Geisteswesen in sich gehen und nachdenken. Alaska und Kantiran gibt das Überwesen den Auftrag, nach Rosella Rosado zu fliegen, um dort die Gesamtheit der Friedensfahrer auf ihre Seite zu ziehen, denn nur so ist vielleicht ein Staat zu machen gegen TRAITOR.
 
*
Chyndors OREON-Kapsel erreicht zwar den Planeten Dina Baca, doch die OREON-Haube versagt plötzlich ihren Dienst, und eine Schwarze Zone begibt sich auf die Verfolgung, als wäre sie intelligent. Dem Friedensfahrer gelingen gerade noch die Landung und die Flucht aus seinem Raumschiff, dieses wird geschluckt und verschwindet spurlos. Da zuvor auch der Funk versagte, gehen Siby'an und Mas Bathe davon aus, dass Chyndor tot ist; diese Meldung speisen sie in das Relaisfunknetz der Friedensfahrer ein. Die beiden wollen allerdings noch ausharren, um zu sehen, wie sich die Sache weiterentwickelt.
 
*
Auf der Erde wird derweil zunächst Kantiran von der TLD-Agentin Cosmuel Kain angesprochen; sie will Friedensfahrerin werden. Kant weist sie recht schroff ab und erlebt eine Überraschung, als Alaska wenige Zeit später in Begleitung der Agentin auf der FORSCHER erscheint. Kantiran sagt einige Worte, doch dann belehrt ihn Alaska eines Besseren. Cosmuel Kain ist keine Terranerin, sie ist eine Cyno. Die Vierzigjährige wuchs ohne ihre Eltern auf Terra auf, unwissend, dass sie eine Cyno ist, erst vor einem Monat überkam sie die Erkenntnis, dass sie eine Cyno ist, ausgelöst wurde dies durch die Erwähnung des Namens ARCHETIM in den Nachrichten. Die beiden Friedensfahrer nehmen die Cyno mit an Bord und begeben sich auf den Weg nach Devolter II, um von dort aus eine Vollversammlung einzuberufen. Als sie den Bahnhof erreichen, erfahren sie vom Schicksal Chyndors und beschließen, ihrem Freund zu helfen. Da der Transmitter des Bahnhofs auf Devolter II nicht funktioniert, begeben sie sich zu einem weiteren Bahnhof in der Milchstraße, der sich in der Southside befindet. Von dort lassen sie sich nach Qoor abstrahlen und kommen wenig später, am 20. Januar, beim Fantamagula-System an. Beim Anblick der Schwarzen Zonen trifft Alaska Saedelaere sofort eine Erinnerung aus der Vergangenheit: Diese Zonen sind nichts anderes als Elemente der Finsternis. Gehört das Element der Finsternis jetzt TRAITOR an?
 
*
Auf Dina Baca versucht Chyndor, die Absturzstelle der Kolonneneinheit zu erreichen, doch er schafft es nicht. Hass, Wut, unbändiger Zorn, Angst, all das lässt ihn ab einer gewissen Stelle seine Fähigkeiten und auch seine Orientierung verlieren. Da er hier also nichts ausrichten kann, kehrt er in die Nähe der Stadt zurück und versucht, so viele Dinath wie möglich aus ihrem Wüten zu reißen. Als Para-Charismat ist er dabei durchaus erfolgreich, doch insgesamt ist es nur ein Tropfen auf den heißen Stein, was die gesamte Bevölkerung angeht.
 
*
Alaska entwickelt einen Plan: Während ein Friedensfahrer die Notpeilsignale kopieren und verstärkt weiterleiten soll, um eine Rettungseinheit TRAITORS anzulocken, soll der zweite Friedensfahrer die Schwarzen Zonen beschäftigen, während er mit Kant und Cosmuel nach Dina Baca vorstoßen will. So geschieht es, und es gelingt. Die drei treffen recht schnell auf Chyndor, und dieser bringt sie so nahe, wie es ihm möglich ist, an die abgestürzte Einheit heran. Dort an der Grenze geht es für ihn und Kantiran nicht weiter, doch Alaska mit dem Vektor-Helm und überraschend Cosmuel Kain können weiter vordringen. Die beiden schaffen es in die absolute Finsternis und stoßen bis zum Wrack vor, aus einem zweihundert Meter tiefen Krater strahlt gleißendes schwarzes Licht hervor. Alaska nutzt ein Seil, um sich von Cosmuel abseilen zu lassen. Was er in der Tiefe entdeckt, überrascht und übermannt ihn.
 
*
Chyndor hält es nicht mehr aus und kehrt zur FORSCHER zurück, Kantiran bleibt. Auf der FORSCHER entdeckt Chyndor plötzlich, dass sich eine Kolonneneinheit von nur 200 m Durchmesser dem System nähert, es gelingt ihm, Kantiran über Funk zu warnen, dieser steht nun vor einem Dilemma: Er kann seine beiden Gefährten über die Grenze hinweg nicht anfunken, er will sich aber auch nicht hilflos verirren. Er fasst deshalb einen gefährlichen Plan. Er legt seine Dwarmariholster ab und nimmt zwei Königinnen heraus. Diese Tierchen sind gegen die Strahlung immun, denn sie arbeiten nur über ihre Instinkte, und diese führen sie immer wieder zu ihren Holstern zurück. Von ihnen will sich Kantiran den Rückweg »zeigen« lassen. So ausgerüstet, überschreitet auch er die Dunkelgrenze und funkt, dann entlässt er die beiden Dwarmari und folgt ihnen mittels seiner Parafähigkeit.
 
*
Alaska steht – oder hängt vielmehr – einem Dunklen Ermittler gegenüber. Dieses Wesen sendet die Wahnsinnsstrahlung aus, Leid, Fremdheit, Nicht-hierher-Gehören empfängt der Maskenträger. Dieses Wesen gehört nicht in dieses Universum, das Wesen ist ein Abkömmling des Elements der Finsternis. Alaska ist gelähmt vor Entsetzen, er verliert sein Zeitgefühl. Als er wieder klar denken kann, bemerkt er, dass er von Cosmuel Kain wieder hochgezogen wurde, sie hat den Funkspruch von Kantiran empfangen. Die beiden machen sich auf den Rückweg; als sie es geschafft haben, ist Kantiran noch nicht wieder da, Cosmuel geht noch mal zurück und findet Perry Rhodans Sohn, dann geht alles sehr schnell: Chyndor kommt mit der FORSCHER und nimmt die drei auf, denn der zweite Dunkle Ermittler, der im System aufgetaucht ist, nähert sich schnell der Absturzstelle. Er vernichtet seinen »Kollegen« und dessen wrackes Schiff. Daraus schließen die Friedensfahrer, dass es scheinbar zwei Fraktionen von Dunklen Ermittlern gibt und diese sich nicht grün sind. Scheinbar war das Gefecht, das zum Absturz des ersten Ermittlers führte, auch ein Kampf dieser Wesen untereinander. Der FORSCHER gelingt im weiteren Verlauf die Flucht in den Hyperraum, und die Wahnsinnsstrahlung verebbt unvermittelt, als der Dunkle Ermittler wieder verschwunden ist.

Perrypedia


Kommentar / Computer

... und nun?

Als die OREON-Kapsel FORSCHER am 19.Januar 1345 NGZ wieder auf der Erde eintrifft, ist die schlechte Nachricht natürlich, dass auf Oaghonyr durch den Untergang des Clateaux der Zeiten auch die Zeugen der Vergangenheit allesamt vernichtet wurden und sich dort wohl nicht mehr herausfinden lassen wird, wie ARCHETIM und die verbündeten Superintelligenzen vor 20 Millionen Jahren die Negasphäre per Retroversion »vernichtet« haben. Andererseits muss das Auffinden dieser Welt an sich, die vor so langer Zeit das »spirituelle Zentrum« von ARCHETIMS Mächtigkeitsballung gewesen war, durchaus als Erfolg gewertet werden. Ob intensivere und langwierige archäologische Untersuchungen Erkenntnisse von eher »allgemeinem« Interesse - über die Zeit ARCHETIMS, die damals verwendete Technik und dergleichen - bescheren könnten, muss sich erst noch herausstellen.
 
Ähnliches betrifft den unzugänglichen HORT. Doch in dieser Hinsicht kann vielleicht der gerettete Alparaxxon-im-Dämmer ein wertvoller Helfer sein. Entstanden ist dieses Wesen am Clateaux der Zeiten als eine Melange aus den »eigentlich« für die Ewigkeit konservierten Seelen der Inkarnationen. Alparaxxon-im-Dämmer hat nicht deren Wissen, sondern vereint in sich »nur« die Splitter Tausender Persönlichkeiten. Woanders als direkt am Clateaux vermochte Alparaxxon-im-Dämmer nicht zu existieren, weil ihm allein das Clateaux die Orientierung bot, die er brauchte, um als Wesen »zwischen Normal- und Hyperraum« stabil zu bleiben. »Ersatz« für das vernichtete Clateaux bietet nun die »goldene Wendelrampe« von ARCHETIMS HORT, so dass die besondere Affinität zum übergeordneten Kontinuum unter Umständen auch hinsichtlich des HORTS von Vorteil sein könnte.
 
Selbst wenn also die Aussichten extrem klein erscheinen mögen, dürfte es dennoch angeraten sein, einen EXPLORER-Verband nach Oaghonyr zu entsenden - doch das ist eine Entscheidung der LFT-Verantwortlichen, die in diesen Januartagen des Jahres 1345 NGZ natürlich ganz andere Sorgen haben …
 
Vor allem die unverkennbare Ratlosigkeit des Nukleus der Monochrom-Mutanten sollte ziemlich beunruhigen - nicht zuletzt angesichts des bedrohlichen Aufmarsches von weiteren Chaos-Geschwadern vor dem TERRANOVA-Schirm des Solsystems. Zwar wissen dass selbst der Angriff von 36 Chaos-Geschwadern mit insgesamt 17.424 Traitanks am 10.Februar 1345 NGZ parallel zum Endspiel der Solaren Meisterschaft abgewehrt werden konnte und der Terminalen Kolonne selbst in den nachfolgenden Monaten kein entscheidender Durchbruch gelang, dennoch darf das nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Nukleus offenkundig mit »seinem Latein ziemlich am Ende« zu sein scheint. So wichtig es auch sein mag, dass Terra nicht fallen darf - letzten Endes geht es darum, die Entwicklung zur Negasphäre in Hangay nicht nur aufzuhalten, sondern rückgängig zu machen. Nur in diesem einen Fall wird die Terminale Kolonne TRAITOR, so der Nukleus in seiner sehr eindeutigen Aussage, das Feld »freiwillig räumen« - weil dann nämlich kein Interesse mehr besteht (PR 2344). Was mit anderen Worten heißt, dass an militärischen Widerstand - von einzelnen Nadelstichen vielleicht einmal abgesehen - gar nicht gedacht zu werden braucht, erst recht nicht, sobald die zweite Welle eingetroffen ist.
 
Dass eine einmal entstandene und vollständig »ausgeprägte« Negasphäre sich zu einem gewaltigen Problem auswachsen kann, zeigte die Erfahrung mit jener Negasphäre, die durch das Verschwinden von TRIICLE-9 entstand, für mehr als 100 Millionen Jahre existierte und für viele Jahrmillionen ein wichtiges, wenn nicht sogar das Machtmittel der Chaosmächte darstellte. Sie konnte nur durch die Rückkehr des Frostrubins an seinen angestammten Platz beseitigt werden (PR 1271). Aus den bisherigen Andeutungen können wir wohl zu Recht die Vermutung ableiten, dass die Retroversion einer entstehenden Negasphäre »leichter« gelingt (was sehr relativ zu sehen ist - die Superintelligenz ARCHETIM jedenfalls musste es mit dem Leben bezahlen!). Solange aber weder der Nukleus noch sonst jemand weiß, wie eine solche Retroversion ausgeführt wird, kann das Gebilde in Hangay nicht angegriffen und somit der Zugriff TRAITORS nicht beendet werden. Mehr als schlechte Aussichten also …
 
Vor diesem Hintergrund wirkt die durch die Friedensfahrer eventuell leistbare Hilfe alles andere als berauschend, steht derzeit der Geheimbund ja nicht einmal geschlossen im Kampf gegen die Chaosmächte. Und selbst wenn sich dies durch die Rückkehr von Kantiran und Saedelaere ändert, wird das nur ein Schrittchen eines langen Weges sein

Rainer Castor

   
NATHAN

NATHAN 2346

Das Wissen der Menschheit - Quelle: PR 2346          NATHAN - Historienspeicher - bersicht


Folge 47 - Thema:

Wichtige Ereignisse vom 04.bis 10.August


Realwelt:

 

Am 6.August 1967 startet die Comic-Reihe PERRY RHODAN im Bild".

 


 

 

Perryversum:


Am 4.August 1216 NGZ erreicht die BASIS nach dreieinhalbjhrigem Flug den Pulsar Borgia und trifft damit zum zweiten Mal an der Groen Leere ein.


(Zyklus Die Groe Leere" PERRY RHODAN-Band 1699 Nachricht von Taurec")

 

Am 6.August 1332 NGZ erwacht in Kimte auf den Planeten Tom Karthay Lyressea, die Mediale Schildwache der Schutzherren von Jamondi.

(Zyklus Der Sternenozean", PERRY RHODAN-Band 2248 Friedenskmpfer")

Am 7.August 1940 n.Chr. wird in Mnchen der Tetetemporarier Ernst Ellert geboren.

(Zyklus Die Dritte Macht", PERRY RHODAN-Band 4 Gtterdmmerung")

Seite Schroty's PR-Materiequelle 2006

 

    
Vorschau

Mit den Dinath wurde den Friedensfahrern ein neues humanoides Volk bekannt. Und gewissermaen »nebenbei« erhielten Alaska Saedelaere und Kantiran Rhodan aktuelle Informationen ber die Strukturen der Terminalen Kolonne und die internen Schwierigkeiten dieses kosmischen Heerwurms. Der PERRY RHODAN-Roman der nchsten Woche - der zweite Teil des Doppelbandes - prsentiert weiterhin die Friedensfahrer als Haupthandlungstrger, aber einen anderen Schauplatz: das Sonnensystem, in dem die geheimnisvolle Organisation ihre Basis unterhlt. Dort stehen groe Ereignisse bevor ... Mehr ber das Thema im nchsten PERRY RHODAN-Roman:
 
DIE HEISSE LEGION

Alle Seiten, Datenbanken und Scripte ©  PR & Atlan Materiequelle (1997 - 2019)