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Volkszugehörigkeit:
Rubrik:
Kosmologie
Unterrubrik 1:
Hohe Mächte
Unterrubrik 2:
Wissenschaft
Unterrubrik 3:
Unterrubrik 4:
Erstnennung in Zyklus:
12 - Aphilie
Nennungen in Zyklus:
Eintragsdatum:
-
Letzte Änderung:
18.01.2018

Quellenliste:
PR-Heft:
Auflage:

Folge:

Report in PR-Heft:
Glossar in PR-Heft:
2288 / 2899 / 2850
Computer / Kommentar:
2050              
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
W-Z 118
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Zwiebelschalenmodell
Alias
Zwiebelschalenmodell

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Anschauungsmodell zur Verdeutlichung der Evolution intelligenten Lebens im Kosmos. Denken wir uns eine Zwiebel, so befinden sich auf ihren innersten Schalen diejenigen Völker, die die Oberfläche ihres Planeten noch nicht verlassen haben. Die nächsthöhere Schale (in Richtung der Zwiebeloberfläche) repräsentiert die Zivilisationen, die bereits die interplanetarische Raumfahrt beherrschen.
 
Darüber kommen die Völker, die den interstellaren Raumflug ausüben und bis zu den Grenzen ihrer Heimatgalaxis vorgestoßen sind. Für die nächsthöhere Schale ist der intergalaktische Verkehr charakteristisch. Der nächste Sprung führt zur Beherrschung von mehreren Galaxiengruppen (sogenannte Cluster). Dieser Einflußbereich ist identisch mit einer Mächtigkeitsballung, ihre Beherrscher sind bereits die Superintelligenzen (ES, Seth-Apophis, ESTARTU, Kaiserin von Therm).
 
Auf sie folgen die Materiequellen bei positiver, Materiesenken bei negativer Entwicklung, schließlich die Kosmokraten (Taurec, Vishna) bzw. Chaotarchen.
 
Faustregel: je näher eine Schale der Zwiebeloberfläche ist, desto höher die Zivilisation.


Quellen: Lexikon III - W-Z Seite 118
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Das Zwiebelschalenmodell ist eine anschauliche Darstellung der technischen und geistigen Entwicklung von Leben im Universum in einem kosmischen Zusammenhang. Ähnlich der Schalen einer Zwiebel folgen die Entwicklungsstufen vom kleinsten zum größeren.
 
Entwicklungsstufen
 
Stufen Allgemein
  1. Unbelebte Materie in Form von Planeten, Sonnen und Galaxien: Organisches Leben existiert noch nicht.
  2. Primitive Lebensformen: Das bedeutet Leben von Pflanzen und Tieren ohne eine soziale Gemeinschaft und ohne Intelligenz oder Bewusstsein.
  3. Intelligentes Leben, welches seinen Planeten noch nicht verlassen hat. Dies kann von der Jäger- und Sammlergesellschaft bis zur hochstehenden Industriegesellschaft reichen.
  4. Intelligentes Leben, welches regelmäßig interplanetarische Raumfahrt betreibt.
  5. Intelligentes Leben, welches regelmäßig interstellare Raumfahrt betreibt.
  6. Intelligentes Leben, welches regelmäßig intergalaktische Raumfahrt betreibt.
  7. Intelligentes Leben, welches sich zu einer vergeistigten Entität, den positiven/negativen Superintelligenzen, gewandelt hat.
  8. Die Entwicklung einer Superintelligenz samt Mächtigkeitsballung zu einer Materiequelle/Materiesenke.
  9. Entwicklung zum Kosmokraten/Chaotarchen beziehungsweise zu Kräften, die einem vergleichbaren Niveau zuzuordnen sind (zum Beispiel Si kitu).
  10. Entwicklung zu einer den Kosmokraten höher stehenden Wesenheit, bekannt ist etwa Thez, der dies von sich behauptet. (PR 2831)
 
Anmerkung: Ob Thez tatsächlich eine höhere Entwicklungsstufe einnimmt oder er lügt, wird in den Heften nicht deutlich.
 
Zwischenstufen?
In der Tat scheint es außerdem mehrere Möglichkeiten von »Zwischen«-Schalen auf dem Wege zur Superintelligenz zu geben:
 
  • Die Vereinigung einiger weniger Bewusstseine in einem einzigen Körper, beispielsweise bei den Konzepten
  • Die Vereinigung einiger Bewusstseine in einer Maschine, beispielsweise in einer Parapositronik.
  • Die Entwicklung eines planetenübergreifenden Bewusstseins, beispielsweise ZEUT.
  • Die Vereinigung von zehntausenden Bewusstseinen als »kleine« Superintelligenz, beispielsweise der Nukleus.
 
Deutung des Modells
Das Zwiebelschalenmodell sagt also nichts anderes aus, als dass auf eine Entwicklungsstufe des Lebens durch einen Quantensprung immer eine höhere Stufe folgt. Das bedeutet einerseits, dass von einer stetigen Weiterentwicklung von einem »niedrigeren« zu einem »höheren« Niveau ausgegangen wird. Andererseits bleibt die Frage offen, ob es eine »äußerste« Zwiebelschale gibt, die den höchst möglichen Entwicklungsstand des Lebens repräsentiert – ein solcher Endpunkt ist (noch) nicht bekannt.
 
Dem Pensor zufolge leben Kosmokraten und Chaotarchen noch sehr fern vom Horizont des GESETZES. Thez ist dem Horizont des GESETZES ein Stück näher gerückt (s. Anmerkung oben). Der Horizont des GESETZES ist also etwas, in dessen Richtung sich alles Leben im Universum entwickelt. Diese Angaben lassen die Vermutung zu, dass der Horizont des GESETZES die »Außenhülle der Zwiebel« darstellt. (PR 2831)
 
Alternative Entwicklungswege
Die bekannte Fassung des Zwiebelschalenmodells suggeriert eine deterministische Entwicklung von einer positiven Superintelligenz über die Zwischenstufe Materiequelle zu einem Kosmokraten und von einer negativen Superintelligenz über die Zwischenstufe Materiesenke zu einem Chaotarchen.
 
Der besondere Entstehungsweg der Kosmokratin Vishna weist aber darauf hin, dass es sich dabei um eine Vereinfachung handelt. Aus einer negativen Superintelligenz entwickelte sich zunächst ein Zwischending aus Materiequelle und Materiesenke und wurde schließlich zur Kosmokratin Vishna.
 
Auch die Entstehung der Superintelligenzen Kaiserin von Therm, BARDIOC und Seth-Apophis wirkt sehr ungewöhnlich.
 
Der Dunkle Oheim, Seth-Apophis und ES versuchten, zum Teil erfolgreich, den Evolutionsschritt zu einer Materiesenke beziehungsweise Materiequelle zu verhindern. (Atlan 499, PR 1000, PR 1598)
 
Neben Chaotarchen und Kosmokraten gibt es, wie Si kitu zeigt, weitere Hohe Mächte, die in dem bekannten Zwiebelschalenmodell keinen Platz finden.
 
Unklar ist, inwieweit der Dritte Weg mit alternativen Entwicklungsstufen verbunden ist.
 
THOREGON versuchte, sich im Schutz eines PULSES von den Hohen Mächten zu emanzipieren. Die Bildung eines Thoregons aus den Superintelligenzen eines Superhaufens von etwa 2000 Galaxien scheint möglich zu sein, wurde aber durch die Galaxienzünder bislang verhindert.
 
Fördernde Eingriffe
Die Kosmokraten fördern die Entstehung von Leben durch On-Quanten und die Entstehung von Intelligenz durch Noon-Quanten und Schwärme. Durch das INSHARAM förderten sie das Entstehen von Superintelligenzen.
 
Das Volk der Nevever wurde aufgefordert, sich in eine Superintelligenz zu verwandeln. Taurec versuchte, die Verwandlung von ES in eine Materiequelle zu erzwingen.
 
Andererseits haben die Hohen Mächte »in jüngerer Zeit« festgestellt, dass das Leben an sich zu großen Einfluss gewinnt. Zu dessen Eindämmung wurde deshalb die Hyperimpedanz erhöht und die Schwärme wieder deaktiviert.
 
Geschichte
Bereits im Jahre 2113 kamen Perry Rhodan folgende Gedanken:
 
Zitat: [...] »Wie groß mußte man sein, um eine Milchstraße als klein zu empfinden?
Unbewußt hatte Rhodan das Gefühl, daß dazu mehr gehörte, als nur eine Flotte von undenkbar schnellen Raumschiffen. Hier mußte die Evolution einen Sprung machen.« [...] (PR 139, S. 29)
Der keloskische Rechenmeister Dobrak stellte 3582 an Bord der SOL eine erste Fassung des Zwiebelschalenmodells – Zitat: [...] »Einiges von diesem Wissen teilen wir nun den Terranern mit« [...] – bis zur Entwicklungsstufe der Superintelligenzen vor. (PR 772, S. 20–24)
 
ES teilte Perry Rhodan 3587 mit, dass Seth-Apophis gegen den Zusammenbruch ihrer Mächtigkeitsballung kämpfte. Der Zusammenbruch einer Mächtigkeitsballung führt zwangsläufig zur Bildung einer Materiesenke. Eine positive Superintelligenz verwandelt sich hingegen zusammen mit ihrer Mächtigkeitsballung in eine Materiequelle. Eine Materiequelle wird nach einer unbekannten Entwicklung zu einem Kosmokraten. (PR 1000)
 
Die Kosmokratin Vishna ist entgegen dieser Entwicklungsgeschichte aus einem Zwischending aus Materiequelle und Materiesenke entstanden. (PR 1172)
 
... Originalquelle für Evolution von Chaotarchen …


Quellen: PR 139, PR 772, PR 1000 / Silberband 17
Beschreibung 3 - Autor: PR-Redaktion

Nach gängiger Lehrmeinung treibt sich die Kosmische Entwicklung selbst an (Selbstorganisation) und ist ein statistischer Vorgang. Die Statistik tut sich aber schwer, die Polarisierung zwischen ordnend und chaotisch (ab Niveau 4) zu erklären. Unbekannt ist auch, ob es noch ein Niveau oberhalb der Kosmokraten/Chaotarchen gibt.  
 
Dem so genannten Perryversum liegt nicht nur jene raumzeitliche Struktur des Weltraums zugrunde, die man mittels Sternkarten nachvollziehen kann. Es existiert daneben ein Modell, das die technische und geistige Entwicklung der Bewohner des Universums in einen kosmischen Zusammenhang einordnet. Es wird als Zwiebelschalenmodell bezeichnet, da man die einzelnen Entwicklungsstufen wie die aufeinander aufbauenden Schichten einer Zwiebel betrachten kann.
 
Derzeit stellt es sich wie folgt dar:
  • I. Galaxien, Sonnen, Planeten, unbelebte Materie: Hier existiert noch keinerlei bewusstes Leben.
  • II. Primitive Lebensformen, Tiere und Pflanzen: Leben in seiner grundlegendsten Form existiert, vor dem Entstehen einer sozialen Gemeinschaft
  • III. Intelligente Völker, welche die Oberfläche ihres Planeten noch nicht verlassen haben: Das Spektrum reicht hiervon primitiven Stammesgemeinschaften bis zu planetenweiten Zivilisationen. Infolgedessen kann man Schale III in mehrere Technologie- und Zivilisationsniveaus einteilen.
  • IV. Völker, die interplanetarische Raumfahrt betreiben: regelmäßige bemannte Raumfahrt und interplanetare Kolonien.
  • V. Völker, die interstellare Raumfahrt betreiben: regelmäßiger Kontakt zu fremden Spezies, planmäßige Kolonisierung und Erkundung fremder Sonnensysteme, Bildung zahlreicher interstellarer Kolonien und Sternenreiche, Kartographierung der eigenen Galaxis.
  • VI. Völker, die intergalaktische Raumfahrt betreiben: Besuch benachbarter Galaxien, Bewegung innerhalb des Einflussbereichs des eigenen Kosmonukleotids und des eigenen Universums, Begreifen kosmischer Zusammenhänge (z. B. Moralischer Kode) und der Hyperkräfte, Beginn des Vergeistigungsprozesses und Überwindung der Naturgesetze
  • VII. Superintelligenzen: vergeistigte Entitäten, von jungen, noch »unerfahrenen« Superintelligenzen (SEELENQUELL) über erwachsene (ES, ESTARTU) bis hin zu gereiften Superintelligenzen (ARCHETIM, KOSH, THERMIOC)
  • VIII. Materiequellen (Gourdel) und Materiesenken (Jarmithara).
  • IX. Wissende Essenzen, Hohe Mächte: Kosmokraten (Taurec, Hismoom, Tiryk, Vishna) und Chaotarchen (Cadabb, Xpomul, Xrayn), aber ebenso Kräfte, die sich zwar als außerhalb der Zwiebelschalenmodell-Mechanismen stehend begreifen, aber einem der Zwiebelschale IX vergleichbaren Niveau zuzuordnen sind (z.B. Si Kitu, die Mutter der Entropie).
 
Erweiterung:
Die Existenz von Thez macht eine Revision des bisherigen Zwiebelschalenmodells nötig. Eine vereinfachte Erklärung, die Atlan durch den Pensor des Richterschiffes WEYD'SHAN erhielt, liefert folgende Aussagen: Gesetzt den Fall, das Universum sei ein achtdimensionales Gefäß – dessen achte Dimension es befähigt, sich selbst zu enthalten – und die Welt sei eine flache zweidimensionale Scheibe von begrenzter Größe. Innerhalb dieses begrenzten Raumes existiert eine unbegrenzte Zeit.
 
Würde nun jemand auf dieser Welt einen Turm bauen, also ein dreidimensionales Gebäude, würde dieser den Bewohnern als Kreis erscheinen, die Höhe (obwohl sie existiert) ist für sie nur potenziell vorhanden: nicht ausgeschöpft, nicht verwirklicht. Die Bewohner könnten nun zwar die Außenabmessungen der Grundfläche des Turms bestimmen, aber nicht dessen Innenraum. Man könnte sie in den Turm lassen, aber man müsste sie von Ebene zu Ebene führen, ohne dass sie den Ebenenwechsel anders wahrnehmen könnten als eine Art Morphing ihrer Umgebung, da ihnen die dreidimensionale Wahrnehmung fehlt.
 
Der Turm stünde in diesem Modell für eine Materiequelle, ein Schacht wäre analog als Materiesenke zu begreifen. Der Raum jenseits der Weltenscheibe sei dabei das Hinterland. Kosmokraten und Chaotarchen gälten nun als Bewohner und Hausmeister von Turm und Schacht, an deren Wachsen ihnen gelegen ist, um das grenzenlose Hinterland zu erkunden. Sobald sie dort andere Türme und andere Weltenscheiben entdeckten, müssten sie, um Kontakt aufzunehmen, sich von dem Turm lösen. Das notwendige Fahrzeug würden sie aus den Materialien des Turmes erbauen.
 
Auf diese Weise blieben sie stets innerhalb des Turmes. Folgt man diesem Bild, sind die Kosmokraten Materiequellen, die wiederum auf ihre Weise unablösbar von ihren Fundamenten sind, den Superintelligenzen.
 
Soweit die Hohen Mächte Turm bzw. Schacht sind und bleiben, ruhen sie auf ihrer Weltenscheibe, aber sie lösen sich davon, sobald sie reisen. Dabei handelt es sich allerdings – anders als bisher angenommen – nicht um eine stufenweise, geregelte Entwicklung, sondern um Verwandlungen, wie das Annehmen neuer Zustandsformen und Aggregatzustände. Bei den bisherigen Zustandsformen bleibt allerdings festzuhalten, dass sie alle noch sehr fern vom Horizont des GESETZES liegen.
 
Thez nun sei eine Sonderentwicklung, die dem GESETZ bereits nähergerückt ist – so nahe, dass es Kosmokraten und Chaotarchen schwerfiele, Thez zu verstehen.


Quellen: Glossareintrag in PR 2288 / 2899 / 2850
Beschreibung 4 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 5 - Autor:


Quellen:

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Verweise:








Dazugehöriger Kommentar von Rainer Castor: Zwiebelschalenmodell ...?

Das Bild einer Zwiebel dient dazu, der Evolution intelligenten Lebens im Kosmos ein zwar anschauliches, jedoch in vielerlei Hinsicht hinkendes Modell zu verleihen. Jeder Schale dieser Modellzwiebel wird hierbei einer Entwicklungsstufe zugeordnet. Der Zwiebelkern steht für den »Beginn«, gewissermaßen ein Synonym für den Urknall, weiter außen liegende Schalen verdeutlichen die »höhere Entwicklung«. Die Entstehung von Galaxien, Sonnen und Planeten gehören zu den inneren Schalen; ihnen folgt die Entwicklung primitiver Lebensformen, deren Evolution bis hin zu Völkern, die ihre Ursprungswelt noch nicht verlassen haben, gefolgt von solchen, die interplanetare Raumfahrt betreiben, und jenen, die den Sprung zu anderen Sonnensystemen, schließlich sogar zu anderen Galaxien schaffen.
 
Für die sich anschließenden Superintelligenzen gilt als kleinster gemeinsamer Nenner, daß sich ein Bewußtseinskollektiv ausbildet und als »eigentlicher« Aufenthaltsbereich das höhergeordnete Gefüge des Multiversums gilt. Um Kontakt mit »niederen Lebensformen« aufnehmen zu können, müssen sich Superintelligenzen, die ihrer Grundstruktur nach bis zu einem gewissen Grad außerhalb von Raum und Zeit stehen, »Gestalten« und »Anker« bedienen, die mehr oder weniger dauerhaft im Standarduniversum manifestiert werden. Wie nun im einzelnen der Sprung von der begrenzten Auffassungskraft körperlicher Individuen hin zu einem Kollektiv körperlos vernetzter Bewußtseine vonstatten geht, hängt maßgeblich von den jeweiligen Randbedingungen ab. In seiner Verallgemeinerung kann das Zwiebelschalenmodell hier nur Aussagen darüber machen, wie es »in der Regel« abläuft. Dem widerspricht nicht die Erfahrung der Terraner mit Superintelligenzen wie ESTARTU und ES, der Kaiserin von Therm, BARDIOC oder Seth-Apophis, denn selbst die Kenntnis der Genese von Tausenden Superintelligenzen bleibt im Vergleich zur sicher in die Millionen gehenden Gesamtzahl statistisch gesehen von geringer Relevanz.
 
Der jeweilige Herrschafts- und Machtbereich einer Superintelligenz, der räumlich ein recht großes Gebiet umfaßt und eine ganze Reihe von Galaxien beinhalten kann, wird als Mächtigkeitsballung umschrieben. Den hier lebenden Intelligenzen sind das Wirken und die Anwesenheit »ihrer« Superintelligenz nicht unbedingt bekannt oder bewußt; von einer permanenten und massiven Einflußnahme kann ebenfalls nicht ausgegangen werden, wobei auch hier wiederum Ausnahmen die Regel bestätigen. Eine Superintelligenz wird stets bemüht sein, ihre Mächtigkeitsballung zu stabilisieren und auszubauen. Dazu bedarf es unvorstellbarer geistiger Anstrengungen. Die Stabilisierung und der Ausbau einer Mächtigkeitsballung gelingen nur, wenn die positiven Kräfte in einem solchen Bereich vorherrschen. (PR 1000) »Positive energetische Substanz paranormaler Natur«, von ES Eiris genannt, »raumzeitliche Stabilisierungsenergie«, ist nötig, die Mächtigkeitsballung positiv aufzuladen; eine wechselseitige Interaktion - einerseits in Form des Aufbaus der stabilen Aura von seiten der Superintelligenz, andererseits durch Zufuhr von Eiris durch und über die Lebensformen der Mächtigkeitsballung in Gestalt von »Hilfsvölkern«, besondere Vertraute und dergleichen, wie zum Beispiel die Aufnahme der Mutanten beim »Exodus der Mutanten« zeigte (PR 968).
 
»Positiver« Austausch läßt sich am ehesten im Sinne von Symbiose interpretieren, einem Zusammenleben artverschiedener aneinander angepaßter Organismen zu gegenseitigem Nutzen, das in der Natur sehr häufig anzutreffen ist. Der Übergang zu Parasitismus ist zwar mitunter fließend, hierbei handelt es sich dann allerdings um eine Lebensgemeinschaft, bei der durch das Zusammenleben oder durch Wechselbeziehungen der Angehörigen zweier Arten der eine Partner als Wirt zugunsten des anderen, des Parasiten (»Schmarotzer«), ausgenutzt wird, also einseitig Nutzen zieht - unter Umständen bis zum Tod des Wirtes! Gibt es also ein gleichberechtigtes Geben und Nehmen, bei dem keine der beiden Seiten zu kurz kommt, kann von einer positiven Superintelligenz gesprochen werden. Im Gegensatz dazu ist die Interaktion bei negativen Superintelligenzen parasitärer Natur! Materiequellen und Materiesenken stellen die nächste Stufe in der Entwicklung dar; ein Vorgang, der vom Grundsatz her der Entstehung eines gewaltigen Schwarzen Loches ähnelt. Materiequellen sind gemäß dem Zwiebelschalenmodell Ergebnis positiver Superintelligenzen, Materiesenken Ergebnis negativer Superintelligenzen. Mit anderen Worten: Aufgenommenes Eiris nimmt Einfluß auf die Raum-Zeit-Struktur und wandelt sich ab einem gewissen Schwellenwert, quasi einem »point of no return«, zunehmend in »verdichtete Masseenergie«, die eine Struktur vergleichbar einem gigantischen Schwarzen Loch entstehen läßt, das dann Zug um Zug die gesamte Mächtigkeitsballung der Superintelligenz samt ihren Galaxien »auffrißt«.
 
Eine positive Superintelligenz, die im symbiontischen Geben und Nehmen ihre Mächtigkeitsballung stabilisiert hat, behält dieses ausgewogene Geben und Nehmen auch nach der Verdichtung zur Materiequelle bei; permanent weiterhin aufgenommenes und gebildetes Eiris wird dann Zug um Zug in einer Art Kreislaufprozeß nach der gezielten Transformation wieder abgegeben und dient der weiteren Stabilisierung, tritt also wieder als Materie ins raumzeitliche Gefüge ein. Im Gegensatz dazu ist eine Materiesenke nichts anderes als ein gieriger Moloch. Die höchste bekannte Stufe des Zwiebelschalenmodells ist erreicht, wenn das Bewußtsein einer Materiequelle oder Materiesenke Teil einer höheren Wirklichkeit wird und sich in einen Kosmokraten oder Chaotarchen verwandelt beziehungsweise die »wissende Essenz«, als Ergebnis einer Transzendierung, dazu wird

Quellen: PR-Heft Nummer 2050
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