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Rubrik:
Technik
Unterrubrik 1:
Unterrubrik 2:
Zyklus:
21 - Die Cantaro
Eintragsdatum:
-
Letzte Änderung:
27.11.2017

PR-Heft:
Auflage:

Folge:

Report in PR-Heft:
Glossar in PR-Heft:
2020 / 2438
Computer / Kommentar:
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
Q-V 118 - 120
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Simusense
Alias
Simusense
Weitere Bezeichnung
Simusense

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Kurzform Sise. Begriff für das syntronische Netzwerk, an das unter der Herrschaft des Monos* ab etwa 580 NGZ alle Bewohner des Solsystems angeschlossen sind. Es kann sowohl durch eine Automatik mit Random-Funktion verwaltet als auch manuell und individuell von Monos gesteuert werden. In das Simusense-Netz sind alle im Solsystem lebenden Intelligenzen einbezogen. Jeder Terraner* bekommt schon als Kleinkind den Simusense-Chip, eine bronzefarbene Folie, 1mm dick, 2 mal 3cm groß. Der Chip wird innen über dem Handgelenk der Linken getragen, ist dort gewissermaßen "aufgeklebt".
 
Über diesen kann er von der Lenkzentrale Titan Impulse empfangen. Auf diese Weise kann er gesteuert und können ihm Scheinerlebnisse übermittelt werden. Im Alter von etwa viereinhalb Jahren erreichen den Sise-Bürger die ersten Impulse des Netzwerks, von da an führt er immer mehr ein Scheinleben, er wird allmählich von der Realität in eine fiktive Erlebniswelt eingeführt, bis er ab einem bestimmten Zeit-punkt ausschließlich in einer Illusion lebt. Sein Werdegang vom Kind zum Halbwüchsigen, sein Reifeprozeß zum Mann und die damit verbundenen alltäglichen Erlebnisse, seine Pubertät, sein erstes Liebeserlebnis, das alles ist nur ein "Traum" - von Monos gesteuerte Illusion. In der Realität, die der Terraner mit seinen Sinnen nicht mehr erkennen kann, führt er das Leben eines "Zombies", einer syntronvernetzten, künstlich ernährten Made. Er vegetiert in seiner Behausung, in der völligen Isolation eines Zimmers der zu Asylen gewordenen Wohnhäuser, blind und taub für die Wirklichkeit dahin, wird robotisch nur mit dem Nötigsten versorgt, sein Körper ist unterentwickelt, bis auf die Knochen abgemagert oder aber auch gemästet, aufgedunsen wie eine Wasserleiche, seine Haut wirkt grau und porös.
 
Die Impulse, die er über den Simusense-Chip empfängt, vermitteln ihm indessen die Illusion eines ausgefüllten Lebens: Glück im Kreise von Freunden und Bekannten, Erfolg und Genialität im Berufsleben und das Gefühl, als Terraner die Krone der Schöpfung zu sein. Bei manchem wird irgendwann jedoch das Mißtrauen geweckt. Entweder weil er, durch Fehler im Netzwerk, einander widersprechende Impulse empfingt oder Kontakt mit Traumjägern oder Traumhelfern bekommt, die sich in seine Traumwelt einschalten. In besonderen Fällen schaltet sich sogar einer der Herren der Straßen* (Monos) in die Scheinwelten der simusense-vernetzten Terraner ein. Mancher Vernetzte schafft es dennoch, irgendwann und auf unterschiedliche Weise, sich aus dem Simusense-Netz zu befreien und zu erkennen, daß sein bisheriges Leben nur syntrongesteuerte Illusion war. Es kommt auf individuelle Eigenschaften an, wie es mit ihm weitergehen wird.
 
Hat er die Veranlagung eines Draufgängers, wird er der Wahrheit auf den Grund gehen wollen - und Kontakte mit den verschiedenen Gruppen von Simusense-Freien bekommen, die sich als Wächter umd Hüter oder Beherrscher des Netzwerks wähnen. Die Freiträumer machen sich das Simusense-Netzwerk scheinbar zunutze. Es gibt die verschiedensten Interessengruppen mit unterschiedlichsten Zielen, die einander oftmals bis aufs Blut bekämpfen. Da sind zum einen die Traumjäger, die, unter Ausschöpfung aller technischen Möglichkeiten, die Träumer überwachen, ihnen getürkte Scheinerlebnisse zukommen lassen und sich auch selbst in deren Erlebniswelten einschalten, um an den Illusionen teilzuhaben und sie zu beeinflussen und sich selbst daran zu berauschen. Dann gibt es die Traumhelfer, die sich als Retter der Träumer sehen und erbitterte Gegner der Traumjäger sind. Die Traumhelfer schalten sich ebenfalls in die Träume der Vernetzten ein. Doch tun sie das nur, um sie zu warnen und, wenn möglich, zu wecken und jene unter ihnen herauszufiltern, die ihre eigenen Reihen verstärken können. Allerdings kämpfen die Traumhelfer nicht für die Abschaffung des Simusense-Netzes, sondern lediglich um eine "humanere" Nutzung desselben.
 
Sie wollen die Droge Simusense nicht missen, aber die Erlebniswelten willentlich beeinflussen können. Je mehr Freiheit und Einfluß Traumjäger oder Traumhelfer haben, desto näher kommen sie der Wahrheit. Sie merken, daß auch sie in Wirklichkeit nur von der Schaltstelle auf Titan gelenkt werden. Denn Monos beweist ihnen, daß in dem realistischen Erleben immer wieder Scheinerlebnisse eingeflochten werden, die in der Lenkzentrale Titan ihren Ursprung haben. Wenn sie diese erschütternde Wahrheit erkannt haben, werden sie erneut vernetzt. Diesmal jedoch mit dem Unterschied, daß sie über ihr trauriges, tristes Schicksal Bescheid wissen, ohne etwas dagegen tun zu können; in dem Wissen, daß ihre Kinder, die sie irgendwann gezeugt haben mögen, dasselbe Schicksal erleiden werden und daß es für diese ebensowenig ein Entrinnen aus dem Simusense-Netz gibt wie für sie. Während der Diktatur des Monos über die Erde - und über die gesamte Milchstraße - wurden alle Bewohner des Solsystems an ein syntronisches Netzwerk angeschlossen, die sogenannte Simusense. Bereits als Kleinkind bekamen Terraner den Simusense-Chip vergaßt; er wurde über dem Handgelenk getragen, und dort konnte er über die Lenkzentrale Titan allerlei Impulse empfangen.
 
Die Menschen konnten so gesteuert werden, ihnen wurden allerlei Scheinerlebnisse vermittelt. Mit viereinhalb Jahren bekamen die Simusense-Bürger die ersten Impulse des Netzwerkes, ihr Leben verwandelte sich in ein Scheinleben, in dem die fiktive Erlebniswelt immer mehr Gewalt über die Realität bekam. Alle weiteren Ereignisse im Leben eines Menschen basierten in der Folge auf einer durch Monos gesteuerten Illusion. In der Realität lebten dieTerraner in völlig heruntergekommenen Behausungen, in der Isolation ihrer Zimmer, in denen sie blind und taub für die Wirklichkeit wurden. Roboter versorgten sie mit dem Nötigsten, trotzdem waren die Körper unterentwickelt. Gleichzeitig vermittelte ihnen der Chip die Illusion eines ausgefüllten Lebens voller Glück und Erfolg. (Wen diese Beschreibung an den erfolgreichen Kinofilm »Matrix« erinnert, der 1999 im Kino für Furore sorgte, dem sei gesagt, daß die Simusense in der PERRY RHODAN-Serie bereits zehn Jahre zuvor beschrieben worden war...)
 
Es gab Menschen, die aus der Simusense entkommen konnten. Wenn sie erfolgreich waren, schlossen sie sich den »Freiträumern« an, die sich das Netzwerk der Simusense zu nutze machten. Gleichzeitig wurden sie aber von den •>Traumjägern•< erbittert bekämpft. Andere Gruppen wie die »Traumhelfer« waren ebenfalls im Netz aktiv. Das System der Simusense, ab etwa 580 Neuer Galaktischer Zeitrechnung aufgebaut, wurde im Jahr 1147 erst beseitigt, nachdem Perry Rhodan die Monos-Diktatur besiegen konnte. Bei den Versuchen, die Milliarden von Terranern aus dem Netz zu befreien, kam es zu zahlreichen Tragödien, sogar zu Todesfällen, weil viele Menschen mit der Realität nicht zurecht kamen. (Nachzulesen sind diese Ereignisse in der Endphase des Cantaro-Zyklus von Band 1400 bis 1499.)


Quellen:
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Als Simusense wurde ein syntronisches Netzwerk bezeichnet, mit dem Monos in der Zeit von circa 570 NGZ bis 1147 NGZ alle Bewohner des Solsystems von der auf dem Saturnmond Titan befindlichen Lenkzentrale aus kontrollieren und beherrschen konnte.
 
Virtuelle Realität
Über die Impulse des Simusense-Netzwerks wurde den Menschen eine virtuelle, interaktive Realität vorgegaukelt, in der sie zusammen mit allen anderen Vernetzten ein Scheinleben führten. Diese virtuelle Realität wurde von der Lenkzentrale automatisch erzeugt und gesteuert, konnte aber auch jederzeit direkt von Monos beeinflusst werden. Die Körperfunktionen der in ihren zerfallenden Städten dahindämmernden Menschen wurden durch robotische Versorgung, künstliche Ernährung usw. aufrechterhalten. Dennoch waren die meisten Vernetzten deutlich unterentwickelt und körperliche Wracks.
 
Obwohl fast alle Vernetzten mit dem perfekten Leben, das sie im Simusense führten, völlig zufrieden waren und keine Ahnung von der Existenz einer anderen Realität hatten, kam es manchmal dazu, dass Einzelne dem Simusense entkommen oder zumindest die Wahrheit erkennen konnten. Zurückzuführen war das in den meisten Fällen auf technische Fehlfunktionen im Netzwerk, teilweise kam es aber auch zu Eingriffen von Personen, die schon früher »befreit« worden waren.
 
Einbindung in das Netzwerk
Jedes Intelligenzwesen erhielt einen folienartigen, nur zwei mal drei Zentimeter großen, bronzefarbenen Simusense-Chip in die Innenseite des Handgelenks gepflanzt, der die Impulse der Lenkzentrale an das zentrale Nervensystem weiterleitete. Gewöhnlich wurden die Menschen erst im Alter von viereinhalb Jahren ins Simusense-Netzwerk einbezogen und verloren von diesem Zeitpunkt an jede Beziehung zur Realität. Die Chips waren nicht übertragbar – wenn man einmal aus dem Netz ausgeschieden war, konnte man nicht mehr so einfach zurückkehren. Es wurden jedoch an die Simusensefreien freie Chips vergeben, die jeder benutzen konnte, um wieder ins Netz gehen zu können oder um die eigenen Kinder damit zu versorgen.
 
Personengruppen
Dorian Waiken
Dorian Waiken trat als Giga im Simusense auf, wo er durch verschiedene Tätigkeiten dessen Entwicklung manipulierte. Ein Ultimat-Modul sollte angeblich eine komplette Kontrolle über das Netz ermöglichen und war nur durch das Ablegen von verschiedenen Prüfungen auf Titan zu erringen. Jedoch war nur Giga selbst jemals wieder von dem Saturnmond zurückgekehrt.
 
Simusensefreie
Simusensefreie wurden die Terraner genannt, die es geschafft hatten, das Netz zu verlassen; sie durchstreiften alleine oder in Gruppen die zerfallenen Städte. Doch auch hier war Dorian Waiken noch aktiv, viele der freien Menschen hatten Sehnsucht nach den Träumen im Paradies; dies machte der Herr der Straßen sich zunutze und gab, als Gigacom-Interpreter, freie Simusense-Chips aus und gab den Simusensefreien den Multitasker zur Hand. Aufgrund von Abstill und damit dem Fehlen jedweder Hyperenergie wurden die Freien aus ihrer Verzweiflung heraus immer wieder ins Netz getrieben.
 
Multitasker
Um die Simusensefreien weiter an sich zu binden, entwickelte der Herr der Straßen das Multitasking-Armband, auch Multitasker genannt. Das Gerät wurde als Armmanschette angelegt, damit konnten sich Simusensefreie in die Träume der Simusenseteilnehmer einklinken und dort aktiv werden. Der Multitasker erlaubte es dabei, jederzeit aus der Traumwelt zurückzukehren. Mit der Möglichkeit des Interconnects war es sogar möglich, Multitasker zu verbinden und zu zweit einzutauchen, ohne Gefahr zu laufen, sich in den Millionen von verschiedenen Träumen zu verlierern. Die Benutzer der Multitasker spalteten sich schon recht schnell in zwei Gruppen auf, die Traumjäger und die Traumhelfer.
 
Traumjäger und Traumhelfer
Die so genannten Traumjäger waren durch den Multitasker in der Lage, sich in die Erlebniswelt anderer Personen einzuklinken und diese zu ihrem eigenen Vorteil oder Vergnügen zu beeinflussen, wovon sie weidlich Gebrauch machten. Die Traumhelfer dagegen versuchten, diese Manipulationen zu verhindern und den Opfern der Traumjäger zu helfen. (PR 1494)
 
Klirr-Klang-Gott
Der Klirr-Klang-Gott wachte über die Träumer im Paradies. Starb ein Simusenseträumer in der virtuellen Welt, dann wurde er vom Klirr-Klang-Gott mit einer neuen Identität wiedergeboren. Dies geschah vor allem, wenn Träumer unzufrieden waren mit ihrem Leben in der Traumwelt.
 
Geschichte
Die ersten Jahrzehnte nach der Aktivierung
Im Laufe der ersten Jahrzehnte nach Einschalten des Simusense zerstörte Monos in seiner Gestalt als Dorian Waiken die Städte Terras. Robotkommandos griffen die immer weiter heruntergekommenen Einwohner auf und brachten sie in Internate und Bezirke, so zumindest die Gerüchte. In Wirklichkeit diente dies alles nur dem perfiden Spiel, das Monos gegen Perry Rhodan spielen wollte.
 
Bereits vor 600 NGZ waren alle Bewohner des Solsystems an das Simusense-Netzwerk angeschlossen. Es wurden sogar noch zusätzliche Lebewesen nach Terra geschafft, damit die Bevölkerung nicht ausstarb. Zum Ende hin lebten nur noch circa eine Milliarde Lebewesen auf Terra.
 
Ende des Simusense
Nach Perry Rhodans Sieg über Monos wurde das Simusense-Netzwerk ab 1147 NGZ nur nach und nach deaktiviert, weil eine plötzliche Trennung bei vielen Menschen psychischen Schäden bis hin zum Tod zur Folge gehabt hätte. NATHAN trat als neuer Traum-Operator auf und verbreitete die Botschaft, dass die Traumwelten nicht real seien, und stimmte die Träumenden mit seinen Worten auf eine Rückkehr in die Wirklichkeit ein. Perry Rhodan unterstützte NATHAN, indem er als neuer Giga auftrat. Atlan, Homer Gershwin Adams, Julian Tifflor und Reginald Bull standen ihm dabei als so genannte Megas zur Seite. Aus dem Netz gelöste ehemalige Vernetzte wurden so weit nötig auf Tahun medizinisch versorgt. Für Kinder ohne Eltern wurde in Shoonar ein Schulungszentrum ins Leben gerufen. (PR 1500)
 
Bis zur ersten Hälfte des Jahres 1147 NGZ konnten bereits rund dreiviertel der ehemaligen Träumer aus dem Simusense-Netz befreit werden. Jeden Tag gelang es, bis zu zwei Millionen weitere Menschen aus dem Netz abzukoppeln. Perry Rhodan rechnete damals damit, dass in weiteren zwei Jahren auch die restlichen Vernetzten zum Verlassen des Netzes bewegt und von ihrer Sucht geheilt werden könnten. (PR 1500, S. 10–11, S. 19)
 
Am 3. Mai 1163 NGZ befanden sich von den ehemals rund eine Milliarde Vernetzten nur noch 20.000 im Netz. NATHAN ließ an diesem Tag über alle Fiktiv-Medien im Netz verlauten, dass auf der Erde inzwischen circa drei Milliarden Menschen lebten und das unter hervorragenden Lebensbedingungen. Die Sendung bewirkte eine starke Abwanderungsbewegung unter den noch verbliebenen 20.000 vernetzten Menschen. Bereits ein Jahr später, 1164 NGZ, wurden die letzten ehemaligen Vernetzten aus der Pflege auf Tahun als geheilt entlassen. (PR 1500)
 
Als letzter Mensch verblieb Bliss im Simusense. Julian Tifflor, der die Betreuung der ehemalige Anführerin einer Kidbot-Bande übernommen hatte, versuchte, sie in den folgenden Jahren immer wieder zu einem Ausstieg aus dem Netz zu bewegen. Bliss wiederum hielt den Unsterblichen hin, der ihr mit seinen Berichten von der Realität die schönsten Träume verschaffte. Das Simusense wurde auf jenes Mindestmaß zurückgefahren, das notwendig war, um einen einzelnen Nutzer zu versorgen. (PR 1500)
 
Am 2. September des Jahres 1169 NGZ suchte Julian Tifflor Bliss ein letztes Mal auf. Auf Drängen Perry Rhodans hatte er sich entschlossen, Bliss nun aus dem Netz zu lösen. Bliss, die erkannte, dass sie Julian Tifflor nicht mehr weiter hinhalten konnte, teilte dem Unsterblichen mit, dass sie bereit sei, das Netz zu verlassen. Da sie keinen Sinn in einem Leben außerhalb des Simusense erkennen konnte, beabsichtigte sie aber in Wirklichkeit, beim Verlassen des Netzes zu sterben. Es gelang ihr, ihren Plan zu verwirklichen, und so starb sie im Alter von 34 Jahren, als sie zusammen mit Julian Tifflor das Netz verließ. Der Syntron auf Titan, der für das Netz zuständig war, wurde danach abgeschaltet. (PR 1500)
 
Weiterverwendung
Die Simusense-Technologie wurde auch nach dem Tod von Bliss weiterverwendet, war aber strenger Reglementierung unterworfen und wurde nur unter Einhaltung von Sicherheitsmaßnahmen eingesetzt. Allerdings wurde Simusense auch in verbrecherischen Kreisen verwendet, die sich nicht an diese Bestimmungen hielten. Unter anderem wurden auf Neu-Tolimon Versuchspersonen getötet, damit ihre Bewusstseine unabhängig vom Körper in Simusense eingespeist werden konnten. (Ara-Toxin 1)
 
Synbionten-Programm
Der Simusense-Spezialist Dr. Sertan Leih hatte bis zum Jahr 1287 NGZ die Simusense-Technologie so weiterentwickelt, dass ein Synbiont, den man sich in den Nacken legte, selbstständig eine Verbindung mit den Nervenenden aufnahm. Dadurch erlebte man Schmerz als Schmerz, Liebe als Liebe etc. Das besondere an der Weiterentwicklung war jedoch, dass die Gefühle und das Miterleben von Geschehnissen auf weitere Personen übertragen werden konnten. Diese erfuhren die Geschehnisse, als würden sie sie selbst erleben. Die Firma Plej-Media führte dann zu Beginn des Jahres 1287 NGZ das Synbionten-Programm auf Tryop ein mit dem man Abenteuer realitätsnah erleben konnte. (Taschenheft 14)
 
HC
Der spezielle Kanal HC lieferte dabei jedem die Möglichkeit seine eigenen Erlebnisse und Taten einzuspeisen, die beliebig viele Teilnehmer dann auskosten konnten. Dieser Kanal wurde von einem Serienmörder genutzt, der seine bestialischen Morde in das Netz einspeiste. Das brachte Plej-Media gigantische Zuwachsraten und Gewinne. Erst als ein Teil der Belegschaft von Plej-Media durch den Serienmörder starb und der Serienmörder ebenfalls starb, wurde das Synbionten-Programm wieder eingestellt. (Taschenheft 14)
 
Sensodyne
Sensodyne wurde auf Grundlage des Simusense entwickelt. Für menschliche Bewusstseine war diese Art der Informationsübermittlung völlig gefahrlos. Sensodyne arbeitete mit Mitteln der hypnosuggestiven Beeinflussung und prägte alles, was an Informationenen präsentiert wurde, dem Bewusstsein des Zuhörers mit besonderem Nachdruck ein. (PR 1585)


Quellen: PR 1491, PR 1492, PR 1499, PR 1500, PR 1585 / PR-TB 368 / Ara-Toxin 1 / Taschenheft 14
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