Die Cantaro
Nummer : 21
Großzyklusnummer : 06 Zellaktivatoren
Erstmals erschienen : 1988 - 1990
Als Auflage 2 :
Als Auflage 3 :
Als Auflage 4 :
Als Auflage 5 :
Als E-Book :
Hefte : 1400 - 1499
Heftanzahl : 100
Handlungszeit : 447 NGZ - Handlungsgegenwart / März 1143 - 20.Juni 1147 NGZ (4035 - 4734 n.Chr.)
Handlungsdauer : 5 Jahre
Zeitsprung : 695 Jahre
Silberbände :
Taschenbücher : 311 / 315 / 318 / 326 / 327 / 334 / 341 / 368 / 375 / 381 / 389 / 395
Serie :
Leihbuch :
Jubiläumsband :
Bertelsmannausgabe :
VPM Trade-Paperback:
HJB-Edition :
Hörbuch :
Silber Edition Hörbuch :
Sonstige : Perry Rhodan-Extra 14 »Catomens Gesetze« (491 NGZ - 493 NGZ)
Geschichte des Zyklus - Autor: Perrypedia

Die Cantaro

    Zyklen-Übersicht

Tarkan-Verband

Der Tarkan-Verband befindet sich auf dem Rückflug in die heimatliche Milchstraße. Nach den Eintritt des letzten Viertels von Hangay in das Standarduniversum gerät das galaktische Expeditionskorps durch Strukturverdrängungen weit vom Kurs ab, und die DORIFER-Kapseln gehen verloren. Die Galaktiker landen auf der Welt Chattu im Masharta-System im Halo Hangays, um astronomische Daten zu erwerben. Bei der Auswertung der Mythologie der Khorra, der von Hauri abstammenden Bewohner des Planeten, und der vorliegenden Daten, gelangen die Galaktiker zu der Erkenntnis, dass ihre Flotte 695 Jahre in einem Stasisfeld gefangen war. (PR 1400)
Der Tarkan-Verband fliegt im März 1143 NGZ den Raumsektor X-DOOR an, den ursprünglich mit der BASIS vereinbarten Treffpunkt. Da dort keine Hinweise für die Rückkehrer zu finden sind, lässt Perry Rhodan die Schiffe zu einer Suche innerhalb eines 500-Lichtjahre-Kubus ausschwärmen. Dabei trifft die CASSIOPEIA auf ein Schiff der Kartanin, das sofort die Flucht ergreift. Bei der Verfolgung wird ein gigantischer Raumschiffsfriedhof entdeckt, dessen größter Teil sich als die dezentralisierte BASIS herausstellt. Durch einen Sklavenjäger aus dem Sashoy-Imperium erlangen sie Informationen über die Welt Bugaklis im Sandra-System. Als die Galaktiker den Planeten erkunden, stoßen sie auf Nachkommen der BASIS-Besatzung. Diese verwahren das »Buch Log«, aus dem die Geschichte der Nachkommen hervorgeht. Danach habe die Hamiller-Tube nach einer starken Strukturerschütterung am 10. März 448 NGZ die Dezentralisierung der BASIS eingeleitet. Unter dem Kommando von Sandra Bougeaklis sei eines der Großraumbeiboote in Richtung Hangay aufgebrochen, jedoch von Hauri angegriffen worden und über Bugaklis abgestürzt. Die Hamiller-Tube wird an Bord der CIMARRON genommen, und Covar Inguard vom Stamm der Erdenkinder schließt sich den Galaktikern an. Die MONOCEROS wird zur Bewachung am Trümmerfeld der BASIS-Fragmente postiert. In den Folgemonaten können im Trümmerfeld Operationen von Karaponiden beobachtet werden. (PR 1401 – PR 1403, PR 1428)

Die TS-CORDOBA fliegt die Weltraumbahnhöfe an. Midway-Station ist zerstört, während sie auf Lookout-Station auf Maahks treffen, die die Galaktiker jedoch für Hauri halten. Bei einem Kommandounternehmen finden sie den leeren Kampfanzug Icho Tolots. Die TS-CORDOBA begibt sich anschließend zum Treffpunkt Hundertsonnenwelt. Dort nimmt inzwischen der restliche Tarkan-Verband Kontakt zu den Gurrads auf, die den Planeten seit dem Abzug des Zentralplasmas verwalten. Auch die Gurrads halten die Galaktiker für feindliche Hauri. Ein geheimer Erkundungstrupp kann Kontakt zu einige Matten-Willys aufnehmen. Sie berichten, dass sich die Posbis auf Veranlassung Tolots auf die Suche nach dem verschollenen Perry Rhodan gemacht hätten, der im Rest der Lokalen Gruppe als tot gelte, und dass das Zentralplasma nach Andromeda ausgewandert sei. Übereinstimmend berichten Maahks und Gurrads von Gerüchten, nach denen es keinen Weg in die Milchstraße gäbe. (PR 1404, PR 1405)

Chronopuls-Wall

Der Tarkan-Verband versucht, in die Milchstraße einzufliegen. Eine Barriere mit einem sowohl Besatzungen als auch Syntroniken verwirrenden Effekt verhindert dies. Ein Funkspruch des Eremiten von Satrang warnt vor dem Einflug in die Milchstraße und bietet allen Raumfahrern Hilfe an. Auf Satrang stellt sich der Eremit als Geoffry Abel Waringer heraus. Der Wissenschaftler hat auf der Sauerstoffwelt ein Sanatorium für durch die Barriere geschädigte Raumfahrer geschaffen und gleichzeitig eine intensive Erforschung des Chronopuls-Walls betrieben. Unbekannte mit einem schemenhaften Geisterschiff haben dem Terraner kurz vor der Ankunft des Tarkan-Verbandes den Zellaktivator gestohlen. Waringer stirbt, und ein Großteil seiner Forschungsergebnisse geht durch die Selbstvernichtung der Satrang-Anlagen verloren. (PR 1406, PR 1407)
Bei der Erforschung des Chronopuls-Walles wird eine Hera-Bucht genannte Enklave in der Barriere entdeckt, die das Hera-System beheimatet. Sie wurde vor 600 Jahren von Unbekannten erschaffen, die damit erfolglos einen Weg durch die Barriere zu finden suchten. Als sich die Enklave schließt, versucht die TS-CORDOBA den Wall von innen im Schutz des ATG-Feldes zu durchdringen. Der Versuch schlägt fehl, und das Schiff mit Ratber Tostan und Posy Poos an Bord wird vernichtet. (PR 1413, PR 1414)
Zur Informationsbeschaffung teilt sich währenddessen der Tarkan-Verband auf. Als Sammelpunkt wird Phönix-1 vereinbart. Im Mai 1143 NGZ entdeckt die PERSEUS beim Siragusa-Black Hole ein Teilstück der NARGA SANT. An Bord leben degenerierte Kartanin. Das Großraumschiff war aus Pinwheel gekommen, um den Galaktikern zu Hilfe zu kommen. Als sie vom Chronopuls-Wall am Eindringen in die Milchstraße gehindert wurde, versuchte sie, das Black Hole als Transportweg zu benutzen. Dabei zerbrach das Schiff in fünf Teile, von denen vier in das Schwarze Loch stürzten. Die CIMARRON fliegt zur selben Zeit nach M 3, um Kontakt zu den Porleytern aufzunehmen. Diese sind inzwischen von Neu-Moragan-Pordh ins Borea-System übergesiedelt. Perry Rhodan stößt mit seiner Bitte um Hilfe auf Ablehnung, da die Porleyter den Pakt mit dem Galaktikum aufgekündigt haben. Nach Rhodans Abflug verschwindet das System aus dem Normalraum. (PR 1408, PR 1409)

Die SORONG fliegt unterdessen in der Großen Magellanschen Wolke die Freihandelswelt Ayshran-Ho an. Die Informationsbeschaffung erweist sich allerdings als schwierig. Mit Hilfe der später nachfolgenden CIMARRON können später jedoch noch Hinweise zum Verbleib Icho Tolots ermittelt werden, die zu den Säulen der Vergangenheit führen. Darüber hinaus erfährt Rhodan von den Aktivitäten Captain Ahabs alias Stalker. Obwohl er wahrscheinlich als Pirat in dem Magellanschen Wolken tätig ist, versucht er während der Kriege vor etwa 650 Jahren, die Gurrads dazu zu bewegen, den Galaktikern zu Hilfe zu kommen. Ein Eindringling habe die Milchstraße besetzt, der nun die Galaxie nach außen hin abschotten wolle. Die Gurrads lehnen jede Hilfe ab. Ahab wird später nach einem missglückten Überfall auf einem flugunfähigen Wrack im interstellaren Raum zurückgelassen. (PR 1410 – PR 1412)

Suche nach Icho Tolot

Die Begegnung mit einem Antennenschiff der Bekassu im Juli 1143 NGZ führt die CIMARRON wieder auf die Spur Icho Tolots. Das Keilraumschiff fliegt das Orsa-System an, wo die Galaktiker von dem geheimnisvollen Ewigkeitsschiff erfahren, das die Bekassu erwarten. Perry Rhodan beschließt, an Bord dieses Raumschiffes ins Paura-System zu reisen. Als das Schiff den Planeten Paura-II erreicht, finden die Galaktiker dort die HALUTA. An Bord von Tolots Raumschiff fliegen sie mit dem Ewigkeitsschiff in das Paura-Black Hole. Dort entdecken sie in einer Raumzeitblase unterhalb des Ereignishorizonts eine Raumstation. Diese wird von einem Cantaro befehligt, der an den Bekassu gentechnische Experimente vornimmt. Nachdem der Cantaro getötet wurde, gibt der Nakk Lakardón der HALUTA den Weg durch die Säulen der Vergangenheit, eine hyperenergetische Sperre, frei. Dort stoßen sie auf einem Asteroiden auf Icho Tolot. Der Rückweg ist jedoch durch den Nakken blockiert. Die HALUTA vernichtet versehentlich die Schaltstation der Cantaro. Das Schiff kann den Bereich der Schwarzen Sternenstraßen nicht mehr verlassen. (PR 1415 – PR 1418)
Icho Tolot berichtet über seine Erlebnisse. Im Jahre 445 NGZ trifft der Haluter auf einen Pelewon. Diese Begegnung führt ihn nach M 87, wo er von dem Juwel von Mimoto erfährt, das als Schlüssel zu den Schwarzen Sternenstraßen gilt. Auf der Suche danach findet er den Schwarzen Kubus, der zusammen mit dem Juwel eine Karte der Sternenstraßen ergibt. Die HALUTA stürzt durch das Mimoto-Black Hole in M 87 und taucht im Jahr 640 NGZ im Siragusa-Black Hole wieder auf. Anschließend sucht der Haluter über 300 Jahre nach den Mitgliedern des Tarkan-Verbandes und ist 200 Jahre im Paura-Black Hole gefangen. (PR 1419, PR 1420)

Als die HALUTA die Schwarzen Sternenstraßen schließlich durch das Perseus-Black Hole verlassen kann, stellt sich heraus, dass sie sich im Jahr 490 NGZ befinden. Die Galaktiker treffen auf Galbraith Deighton, der ihnen berichtet, dass sich das Galaktikum im Krieg gegen unbekannte Fremde befindet. Halut wurde bereits von den so genannten Blitzern vernichtet, Perry Rhodan gilt als tot und der Tarkan-Verband als verschollen. Die Cantaro drängten sich in als Ordnungsmacht auf, bevor sie für rund 20 Jahre offiziell aus der Milchstraße verschwanden. In den Raumern der Cantaro erkennen sie das Ewigkeitsschiff der Bekassu wieder. Eine Friedenskonferenz auf Olymp endet mit einem Ultimatum der Cantaro und einem von ihnen geplanten Anschlag auf die führenden Persönlichkeiten des Galaktikums, der jedoch verhindert werden kann. Die Gefährten können schließlich wieder in das Jahr 1143 NGZ gelangen. (PR 1421, PR 1422)

Die Freihändler

Im August 1143 NGZ ist der Tarkan-Verband in M 30 auf der Suche nach einem geeigneten Stützpunkt. Dabei kommt es zu der Begegnung mit einem Fremden namens Advok. Es stellt sich heraus, dass es dabei um Roi Danton handelt, der gemeinsam mit Ronald Tekener die Freihändler auf dem Planeten Phönix anführt. Zusammen mit Geoffry Abel Waringer arbeitete er an dem Pulswandler, mit dem der Chronopuls-Wall durchbrochen werden soll. Nach der Ankunft Atlans kommt es zu einem Putschversuch der Organisation Drake, die mit der in ihren Augen zögernden Vorgehensweise der Freihändler unzufrieden sind. Der Aufstand wird niedergeschlagen und die Drakisten verbannt. Um sich zu rehabilitieren, gehen die Verbannten dem Hinweis eines Informanten nach, nach dem in wenigen Tagen ein Cantaro im Bartolo-System erwartet werde. Perry Rhodan stellt daraufhin einen kleinen Flottenverband zusammen, und es gelingt, den Cantaro Daarshol gefangen zu nehmen. Bei den Cantaro handelt es sich um einen hochkomplexen Droiden. Mehrere syntronische Steuerkomponenten übernehmen die Gesamtkoordination des Körpers und machen dessen biologisches Gehirn entbehrlich. Die Verhöre Daarshols auf Phönix verlaufen erfolglos, einen Fluchtversuch kann Icho Tolot vereiteln. (PR 1423 – PR 1426)
Die CIMARRON und die LIBRA fliegen im Oktober 1143 NGZ X-DOOR an. Durch die Schaffung einer Pararealität kann Sato Ambush eine Blockade in der Hamiller-Tube brechen. Sie berichtet, dass der Befehl zur Dezentralisierung der BASIS von NATHAN stamme und vom Vario-500 Ende 448 NGZ übermittelt worden sei. Nach der Reparatur von Hamillers Herz ist die Tube wieder vollständig funktionsfähig und beginnt im Dezember 1143 NGZ mit Rekonstruktion der BASIS. Trotz der Behinderung der Arbeiten durch Aktionen von im Trümmerfeld versteckten Karaponiden ist das Trägerschiff im Januar 1144 NGZ wieder zusammengefügt. Aufgrund der nur bedingten Einsatzbereitschaft des Schiffes verbleibt die BASIS bei X-DOOR mit der LIBRA als Wachschiff. (PR 1429, PR 1430)
Unterdessen macht Sato Ambush bei der Konstruktion des Pulswandlers weitere Fortschritte. Nach Fertigstellung des Gerätes gelingt der CIMARRON und der BLUEJAY am 11. Februar 1144 NGZ der Durchbruch durch den Chronopuls-Wall. Im Anschluss daran explodiert allerdings der von Daarshol manipulierte Pulswandler. Im weiteren Verlauf geraten beide Schiffe in die zweite Barriere, den Viren-Wall. Den Ausfall sämtlicher Technik und einen Ablenkungsangriff von fünf Ewigkeitsschiffen nutzt der Cantaro für seine Flucht. Dabei nimmt er Pedrass Foch als Geisel. Da eine Reparatur beider Schiffe zeitaufwändig wird, sind diese zunächst im Halo der Milchstraße gestrandet. Auf Kyon stoßen sie dabei auf die Bionten, Produkte fehlgeschlagener Klonexperimente der Cantaro, die hier von ihren Schöpfern ausgesetzt wurden. Unterdessen existiert in der Milchstraße mit der Untergrundorganisation WIDDER eine Widerstandsgruppe gegen das vorherrschende System der nahezu vollständigen Kontrolle. Nachdem der WIDDER-Anführer Romulus einer Falle des im Dienste der Machthaber stehenden Galbraith Deighton entkommt, fliegt er mit der QUEEN LIBERTY Anfang März 1144 NGZ durch den Viren-Wall. Auf Kyon trifft er auf Perry Rhodan, Reginald Bull und Gucky und gibt sich als Homer G. Adams zu erkennen. (PR 1433, PR 1435, PR 1436, PR 1439, PR 1440)

Ende Januar 1144 NGZ wird Covar Inguard von einem starken Heimweh geplagt, das ihn immer irrationaler handeln lässt. Gemeinsam mit Iruna von Bass-Thet, die beabsichtigt, die Überreste der dort zerstört geglaubten Station zu untersuchen, fliegt Inguard mit der CRAZY HORSE nach Bugaklis. Dort erfährt die Akonin in einem Zerotraum, aus dem sie vorerst nicht wieder erwacht, die wechselvolle Geschichte der geheimnisvollen Anlage. Zwei Monate später kann sich Iruna von Bass-Thet aus der Zerotraum-Endlosschleife befreien. Eine von Eirene aktivierte Schaltung in der Großen Mutter der Tronahae entpuppt sich als irregulär arbeitender Psi-Generator, der die Mördermajestäten von der Konditionierung des Hexamerons befreit hat. Nach der Deaktivierung der Schaltung sind sie weiter bereit, mit den Tronahae und den Bergmenschen in einer friedlichen Koexistenz zu leben. Die CRAZY HORSE kehrt nach Phoenix zurück. (PR 1434, PR 1447)

Vergangenheit in der Milchstraße

In der Milchstraße des 9. Jahrhunderts NGZ herrscht der Glaube vor, dass außerhalb des Chronopuls-Walls alles Leben infolge der Großen Kosmischen Katastrophe vernichtet worden sei. Galbraith Deighton, Geoffry Abel Waringer und Homer G. Adams gelten als Urheber des rettenden Walles, wobei Waringer und Adams inzwischen als tot gelten. Perry Rhodan habe 490 NGZ Selbstmord begangen, weil er durch einen fremden Virus depressiv geworden sei. Private Raumfahrt ist verboten. Mit verschiedenen Maßnahmen werden von Terra aus potenzielle Machtfaktoren systematisch ausgeschaltet. So wird die Überflussgesellschaft auf Lokvorth im Jahre 800 NGZ beauftragt, das Humanidrom zu errichten. Die fünfzigjährige Bauzeit ruiniert die Volkswirtschaft des Planeten völlig. Auf Gatas ist eine strikte Geburtenregelung eingeführt worden, und von außerhalb stammendes Ungeziefer hat die Flora und Fauna des Planeten extrem in Mitleidenschaft gezogen. Der Gardan-Kult, eine satanistische Religion, die von den Cantaro eingeführt wurde, verbreitet an vielen Stellen innerhalb der Milchstraße Unruhen. Gerüchten zufolge existieren mehrere Widerstandsbewegungen, wie die WIDDER oder die CILADA. Die CILADA ist jedoch nur eine von NATHAN ins Leben gerufene Organisation, die auf Gevonia ein Sammelbecken für aufständische Individuen schafft, die dann gezielt unterworfen werden können. (PR 1431, PR 1432)

452 NGZ führen die Cantaro Experimente an Gladors Stern durch. Als Resultat reduziert sich in den folgenden Jahren die Lebenserwartung der Siganesen von 900 auf etwa 250 Jahre, und die Körpergröße stabilisiert sich bei elf Zentimetern. In der Folgezeit verbergen die Siganesen die meisten ihrer Städte mit Ortungsschutzvorrichtungen, die nicht geschützten Städte werden im Jahre 521 NGZ von fremden Angreifern zerstört. Aras errichten 607 NGZ eine Klon-Fabrik auf Siga. Die Galaktischen Mediziner helfen den Cantaro dabei, die Bevölkerung der Milchstraße durch optimierte Klone zu ersetzen. Sie selbst tun sich dabei besonders hervor, da nur noch 30 Prozent ihrer Nachkommen auf natürlichem Wege gezeugt werden. Als 711 NGZ Klone von Springern, Blues und Siganesen aus der Fabrik von Siga mit einem Raumschiff abtransportiert werden, zerstören die Siganesen die Klon-Anlagen nach jahrelangen Kämpfen. Etwa 200 Jahre später erbauen die Aras erneut eine Klon-Fabrik. Im Juni 1146 NGZ setzen die Cantaro unzählige Siganesen-Klone gegen die Planetenbewohner ein. Nach wenigen Wochen leben nur noch 300 »echte« Siganesen. Diese werden schließlich gefangen und nach Maahkora verschleppt. (PR 1438, PR 1479)

Schwarze Sternenstraßen

Anfang März 1144 NGZ bricht Julian Tifflor mit einem kleinen Verband unter Führung der PERSEUS auf, um die Milchstraße über die Schwarzen Sternenstraßen zu erreichen. Dabei stoßen die Galaktiker ein fremdes Black Hole und treffen in der 50 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernten Galaxie Neyscuur auf die Aiscrou. Im Maurooda-System wird Tifflor von den Vaasuren hingehalten. Die erhofften Informationen über den Verbleib der NARGA SANT und die Schwarzen Sternenstraßen scheint man ihnen nicht geben zu können oder geben zu wollen. Hinzu kommt, dass sich die Galaktiker von Fremden beobachtet fühlen. Einen neuen Ansatzpunkt bieten aber die Cutenexer um Pontima Scud, die Julian Tifflor in das Gamquam-System einladen. Die dort beheimateten Gimtras sollen über umfassende Kenntnisse des unbekannten Transportsystems verfügen. Auf deren Heimatwelt geben sich schließlich die fremden Beobachter zu erkennen. Bei ihnen handelt es sich um die Anoree, die als Erbauer der Schwarzen Sternenstraßen gelten. Diese laden Julian Tifflor zu einer Reise durch ihren Machtbereich ein. In der Kleingalaxie Gorandaar, die etwa eine Million Lichtjahre von Neyscuur entfernt liegt, zeigt Shyrbaat seinen Gästen ein Trümmerfeld, bei denen es sich um die Überreste der verschollenen NARGA SANT handelt. Auf dem Planeten Temminalop stoßen sie auf eine kleine Zivilisation von 200.000 Individuen, die die Nachkommen von Illu Siragusa und ihren drei männlichen Begleitern sind. Darüber hinaus erfahren die Galaktiker, dass die Cantaro, das Brudervolk der Anoree, einst auf die Bewohner von Temminalop getroffen sind und durch die Tatsache, dass die Fremden über ein Schwarzes Loch, das über keine bekannte Verbindung zu einer der Schwarzen Sternenstraßen verfügt, in den Einflussbereich der Völkers Neyscuurs gelangten, zu einer Expedition animiert wurden. Unmittelbar vor dem Aufbruch kam es dann zur Großen Kosmischen Katastrophe, die die Cantaro dazu veranlasste, als gesamtes Volk aufzubrechen. Seitdem gelten die Cantaro bei den Anoree als verschollen. Auf dem Planeten Aylay, die Ursprungswelt der Anoree, stellt sich heraus, dass diese nicht die Erbauer der Schwarzen Sternenstraßen sind. Diese seien von den Machraban übernommen worden, die sich anschließend zurückzogen, um sich der inneren Einkehr zu widmen. Die Anoree Degruum, Gavval und Shyrbaat begleiten den Tifflor-Verband bei seiner Rückreise durch das Moischou-Black Hole, da sie sich durch die Aktivitäten der Galaktiker Hinweise auf den Verbleib der Machraben erhoffen. (PR 1441 – PR 1444)

WIDDER

Ende März des Jahres 1144 NGZ erreicht Perry Rhodan Arhena, die Stützpunktwelt der WIDDER. Auf Phönix kommt es unterdessen zu Zwischenfällen, die durch cantarische Robotsporen ausgelöst werden, die wahrscheinlich von Daarshol zurückgelassen wurden. Nachdem die Sporen ausgeschaltet werden konnten, entsenden die Freihändler auf Bitten Rhodans mehrere Kampfschiffe zur Unterstützung von WIDDER in die Milchstraße. (PR 1445, PR 1446)
Im April 1144 NGZ erhält WIDDER Hinweise auf den Bau einer gewaltigen cantarischen Mehrzweckbasis auf Uulema. Es wird ein geheimer Beobachtungsposten auf dem Planeten eingerichtet. Später verlegen die Cantaro Gefangene nach Uulema, unter denen sich Pedrass Foch befindet, der befreit werden kann. Von ihm erfährt man, dass hier eine Hyperfunkstation errichtet werden soll, über die eine Koordination der Einsätze in der Eastside ermöglicht wird. In Aussicht darauf, eine derartige Informationsquelle anzapfen zu können, verbleiben einige Widerstandskämpfer auf Uulema, werden jedoch schließlich von Baurobotern entdeckt. Die Agenten können evakuiert werden. Gucky nimmt den Cantaro Veegran gefangen und birgt einen Datenträger, bevor die Cantaro-Einrichtungen vernichtet werden. Ehe er verhört werden kann, explodiert Veegran jedoch. Kurz darauf wird in der ganzen Milchstraße die Information über diesen ersten Sieg über die Cantaro verbreitet. Auch auf Arhena herrscht große Euphorie. (PR 1445, PR 1450)
Eine Analyse des Datenträgers fördert währenddessen einen Hinweis auf das Perseus-Black Hole zutage. Am 3. Juli 1144 NGZ brechen neben der CIMARRON die BLUEJAY, die CRAZY HORSE, die HALUTA, die KARMINA, die MONTEGO BAY, die QUEEN LIBERTY und die SORONG zum Schwarzen Loch auf. Mit Ausnahme der QUEEN LIBERTY stoßen die Schiffe unter den Ereignishorizont vor, wo sie in der Schaltstation auf den Nakken Lakardón treffen. Wenig später stellt sich dieser als Gegner heraus, der den Schiffsverband der Galaktiker mit einem Transferimpuls aus dem Schwarzen Loch entfernt. Die Raumer werden von 30 Kampfschiffen der Cantaro empfangen, die sofort das Feuer eröffnen. An Bord der CIMARRON kann lediglich die Flucht der QUEEN LIBERTY, die Vernichtung der BLUEJAY und der CRAZY HORSE sowie der unkontrolliert Sturz der trudelnden SORONG in das Schwarze Loch registriert werden, bevor dem Keilraumschiff mit einem Notmanöver die Flucht in das 1250 Lichtjahre entfernte Megaira-System gelingt. Dort werden auf Sisyphos die notwendigen Reparaturen durchgeführt. Eine Analyse der Notautomatik ergibt, dass diese manipuliert und die CIMARRON gezielt zum Megaira-System geführt wurde. Währenddessen findet Sedge Midmays in den blockierten Erinnerungen Pedrass Fochs Details zu einem Verhör, in dessen Verlauf dem Drakisten ein Foto von Gesil gezeigt wird. Wenig später stoßen Perry Rhodan und Eirene in einer auf dem Planeten entdeckten Anlage wiederum auf ein Hologramm Gesils. Kurz darauf treffen die MONTEGO BAY und die KARMINA auf Sisyphos ein. Nach deren Informationen konnte sich auch die HALUTA dem Hinterhalt beim Perseus-Black Hole entziehen. (PR 1450, PR 1452, PR 1453)
Eine entsandte Space-Jet kommt später ohne Besatzung zurück, enthält jedoch einen kleinen Behälter, der auf Rhodans Anwesenheit reagiert. Mit dem Hinweis, dass es ihm einen Anhaltspunkt auf die »Art« seines Gegners liefern werde, gibt der Behälter eine menschliche Hautprobe frei, deren Untersuchung ergibt, dass Gesil ein Elternteil des Wesens sein muss, von dem die Probe stammt. Nach dieser Erkenntnis hat Rhodan immer wieder Anfälle, die mit einem zunehmenden Realitätsverlust und später Gewalttätigkeit einhergehen. Gleichzeitig findet Sato Ambush heraus, dass die Aufzeichnung Gesils von Sabhal gefälscht wurde, so dass man von ihrer Entführung ausgehen muss. Die KARMINA mit Atlan und Rhodan fliegt am 11. August 1144 NGZ nach Arhena. Dort stellt sich heraus, dass die Psychologin Acaranda Berzy, die Rhodan während seiner Anfälle unterstützte, eine Droidin ist, die für die Psychoattacken verantwortlich ist. Sie wird vernichtet. Aufgrund der Ereignisse lässt Homer G. Adams den Stützpunkt Arhena am 30. August 1144 NGZ räumen und nach Heleios im Seriphos-System verlegen, 4,8 Lichtjahre vom Perseus-Black Hole entfernt. (PR 1453, PR 1454)
Die KARMINA stößt am 9. September 1144 NGZ in der Nähe des Sonnensystems auf den Soltransmitter. WIDDER ist dieser Weg in das Solsystem zwar bekannt, aber bisher ist es nicht gelungen, diesen Transportweg zu nutzen. Ein am 21. Oktober 1144 NGZ durchgeführter Versuch, die Schaltstation des Transmitters zu infiltrieren misslingt, und das Solsystem verschwindet. Zuvor erhält Perry Rhodan eine Einladung Galbraith Deightons, sich mit ihm Mitte November auf Topsid im Orion-Delta-System zu treffen. Bei diesem Treffen muss Rhodan feststellen, dass von seinem ehemaligen Weggefährten lediglich das Gehirn übrig geblieben ist, das in einem Androidenkörper steckt. Deighton versucht, ihn für das »System« zu gewinnen. Er gibt preis, dass ihm im Januar 491 NGZ der Zellaktivator von einem schattenhaften Phantom gestohlen wurde. Die Cantaro halfen ihm zu überleben, indem sie seinen Körper im Laufe der Jahre durch immer mehr künstliche Elemente ersetzten. Kurz darauf stirbt Deighton durch den Todesimpuls, und die Galaktiker nehmen seine ODIN in Besitz. Aus Sicherheitsgründen meidet Rhodan mit seinem neuen Flaggschiff in den nächsten Monaten das WIDDER-Hauptquartier auf Heleios. Unter anderem zeigt ein direkt während einer Auseinandersetzung mit drei Buckelschiffen an ihn gerichteter Funkspruch von Monos, wie sein Gegner inzwischen genannt wird, dass Rhodan anscheinend trotz aller Sicherheitsmaßnahmen lokalisiert werden kann. (PR 1456, PR 1457, PR 1460)

Perle Moto

Dao-Lin-H'ay erwägt im Juli 1143 NGZ, eine Expedition zum übrig gebliebenen Teilstück der NARGA SANT durchzuführen. Im Oktober bricht die Kartanin schließlich mit der HERKULES auf. Es gelingt, die NARGA SANT wieder flugbereit zu machen und nach Ardustaar zu überführen. Bevor sie Kartan erreicht, wird sie von karaponidischen Trimaranen aufgebracht, die auf der Suche nach einem Gegenstand sind, den sie die Perle Moto nennen. Die Piraten besitzen bereits ein Bruchstück des Juwels. Die Karaponiden werden durch eine kartanische Flotte fast vollständig vernichtet. Nachdem sie auf Kartan das Amt der Hohen Frau abgelehnt hat, bricht Dao-Lin-H'ay mit der zur Verfügung gestellten MARA DHAO auf, um die Bedrohung durch die karaponidischen Piraten zu beseitigen und diesen das Bruchstück der Perle Moto abzunehmen. (PR 1415, PR 1427)
Auf der Stützpunktwelt Bentu-Karapau gerät Dao-Lin-H'ay in Gefangenschaft und wird mit der MARA-DHAO nach Karapon in Hangay gebracht, wo sie dem Kaiser Thoy-P'ang vorgeführt werden. Dieser ist im Besitz des Bruchstückes der Perle Moto und kann aus dieser einige Aufzeichnungen abrufen. Eine davon zeigt Anson Argyris dabei, wie er an Bord der BASIS der Hamiller-Tube NATHANS Befehl zur Dezentralisierung überbringt. Anschließend kann Dao-Lin-H'ay mit der MARA-DHAO von Karapon fliehen, wobei sie die Perle Moto an sich bringen kann. Später gelingt der Abruf eines Berichtes von Ernst Ellert, der auf Luna erscheint und Zeuge wird, wie NATHAN nach dem Auslesen des Amimotuo die Dezentralisierung der BASIS befiehlt. Später gelangt Ellert nach Kartan, wo die NARGA SANT zu einer Hilfsmission in die Milchstraße entsandt wird. Der Zugang über das Siragusa-Black Hole führt zum Auseinanderbrechen der NARGA SANT, und auch die Perle Moto wird in zwei Teile gespalten, von denen Ellert eines an sich nimmt. Nachdem Dao-Lin-H'ay das zweite Bruchstück aus der im Orbit um Kartan kreisenden Rest-NARGA SANT geborgen hat, verlässt die MARA-DHAO im Mai 1144 NGZ Hangay in Richtung Milchstraße. (PR 1437, PR 1448, PR 1449)

Während des Rückfluges zur Milchstraße finden an Bord der MARA-DHAO Dao-Lin-H'ay und ein Team von Wissenschaftlern eine kleine Datei, als die Perle Moto einer Strahlung mit willkürlich wechselnden Hyperfrequenzen ausgesetzt wird. Diese Datei enthält die Koordinaten des Siragusa-Black Holes, die mit den Siragusa-Formeln verlinkt sind, die eine mathematische Beschreibung der Umgebung unter dem Ereignishorizont des Schwarzen Loches darstellen. Die MARA-DHAO fliegt daraufhin zum Siragusa-Black Hole. Während die dortige Schaltstation untersucht wird, erscheinen die PERSEUS, die BARBAROSSA, die CASSIOPEIA und die YALCANDU. Ihnen folgen kurz darauf Wrackteile eines Raumschiffes, die als Trümmer der SORONG identifiziert werden können, aus denen die schwer verletzte Nikki Frickel geborgen wird. Mit Julian Tifflors Hilfe kann eine weitere Datei der Perle Moto geöffnet werden. Diese enthält neben einem kurzen Bericht Ernst Ellerts den Hinweis auf weitere Informationen zu Gesil, die lediglich Perry Rhodan zugänglich seien. Während die MARA-DHAO nach Ardustaar startet, bleibt Dao-Lin-H'ay mit der Perle Moto auf der PERSEUS. In der SIRA-VII-Station bei Point Siragusa stoßen sie auf eine Phantomgestalt, bei dem es sich um dasselbe Wesen handelt, das auf Satrang Geoffry Abel Waringers Zellaktivator entwendet hat. So muss nun auch Irmina Kotschistowa feststellen, dass ihr Aktivator gestohlen wurde. Sie ist jedoch überzeugt, auch ohne das Gerät dank ihrer Parafähigkeiten überleben zu können. Die Anoree schalten den Weg zum Perseus-Black Hole frei. Dort angekommen, müssen sie erkennen, dass mittlerweile der 28. Juli 1145 NGZ geschrieben wird. Sie treffen auf die ODIN und die CIMARRON, und Rhodan kann die für ihn bestimmt Datei in der Perle Moto öffnen: Danach erhielt Ellert auf Amringhar von Kytoma seine Anweisungen. Nachdem er im Dom Kesdschan erfahren hat, dass der Zellaktivator Jen Saliks gestohlen worden sei, sucht Ellert erfolglos nach Gesil, bevor er die NARGA SANT-Mission initiiert. Nach dem Fehlschlagen dieser Expedition stößt er auf die Schwarzen Sternenstraßen und den Begriff Amagorta. Anschließend begibt er sich nach Hangay. Laut Degruum sei Amagorta die Beschreibung des Zustandes oder des Ortes, den die Erbauer der Sternenstraßen angestrebt bzw. wohin sie sich zurückgezogen hätten: »Das letzte Ziel ist Amagorta. Ruhe, Frieden, Verinnerlichung.« (PR 1451, PR 1459 – PR 1461)

Die Cantaro

Pedrass Fochs blockierten Erinnerungen kann der Standort der Brutwelt Shuungar entnommen werden. Mit ihren Brutwelten ist es den Cantaro gelungen, ihre Population von 50.000 auf derzeit etwa 20 Millionen zu erhöhen. Foch stellt einen Stoßtrupp zusammen, der am 29. August 1144 NGZ mit der NARVENNE zu der Brutwelt aufbricht. Im Juli 1145 NGZ findet die ODIN in der Nähe von Shuungar das Wrack des Raumschiffes. (PR 1454, PR 1460)
Die Anoree entwickeln und errichten im September 1145 NGZ den Friedenssprecher, der in einem Bereich von 4000 Lichtjahren Durchmesser den Cantaro eine sich ständig wiederholende Botschaft übermitteln soll, in der sie an ihre Herkunft und die damit verbundenen Werte erinnert werden sollen. Ein auf diese Botschaft hin hinterlegter Hinweis führt die Galaktiker zu der Brutwelt Sampson. Dort gelingt es, den Generalfähnrich Shoudar als Verbündeten zu gewinnen, der sich als immun gegen den Todesimpuls erweist. Sie erfahren, dass die Cantaro einen Cynaui (Begrenzer der Lebenszeit) besitzen, und die Milchstraße von dem Supremkommando beherrscht werde, das aus Cantaro bestehe, die auch als »Herren der Straßen« bezeichnet würden. Sato Ambush kann unterdessen eine besondere Hyperstrahlung anmessen, die von einem milchstraßenweiten Funknetz ausgeht, über das die Cantaro überwacht werden. Dieses Netz wird durch 40 bis 50 Millionen Sendeanlagen aufgebaut, bei denen es sich um schlicht konstruierte Geräte handelt, die ein kleines Modul unbekannter Herkunft und Funktion aufweisen. Auch die Hautprobe von Monos sendet eine verwandte Strahlung aus und ist daher vermutlich für die laufende Lokalisierung Perry Rhodans durch seinen Gegner verantwortlich ist. Die Probe wird im interstellaren Raum deponiert. (PR 1461 – PR 1464)
Auf Phönix kommt es zu mehreren Beobachtungen und Begegnungen mit einem undeutlichen Phantomschiff und Phantomerscheinungen. Am 25. Januar 1146 NGZ erfolgt mit 50 Schiffen der erwartete Angriff der Cantaro. Die Angreifer können abgewehrt, 17 überlebende Droiden gefasst und die Freihändlerwelt in den folgenden Tagen evakuiert werden. Während der Kämpfe wird Jennifer Thyron von dem Phantom überfallen und ihr Zellaktivator gestohlen. Irmina Kotschistowa kann zunächst den Verlust ausgleichen, später jedoch altern die beiden Frauen zunehmend, bis sie sich ein halbes Jahr später nach Lokvorth zum Sterben zurückziehen. Unterdessen wird die BASIS nach Heleios überführt. (PR 1464, PR 1465, PR 1478)
Untersuchungen der gefangenen Cantaro fördern ein halborganisches Objekt als Fortsatz des Herzmuskels zutage. Diese dient als Empfänger des Todesimpulses und wird Ortonator genannt. Gleichzeitig stellt sich heraus, dass über das Kontrollfunknetz auch ein Lebensimpuls abgestrahlt wird, den der Ortonator in bestimmten Intervallen empfangen muss, um nicht zu explodieren. Zur gleichen Zeit folgen die Galaktiker einem Hinweis zu der Cantaro-Welt Angermaddon. Dort schließt sich ihnen der Nakk Ayshupon an, und sie erhalten Daten zu Amagorta. Dabei handelt es sich um ein Schwarzes Loch, das sich nahe dem Zentrum der Milchstraße befindet. Im Mai 1146 NGZ begibt sich Perry Rhodan mit einigen Begleitern unter den Ereignishorizont. Dort stoßen sie auf einem von zwei Planeten, die die Singularität umkreisen, auf eine Pyramide, in der die Geschichte der Archäonten wiedergegeben wird: Diese nennen sich selbst Amarena und bauen die Schwarzen Sternenstraßen auf, die sie anderen Völkern durch die Vergabe von Lizenzen zur Benutzung überlassen. Im Laufe der Jahrtausende wächst das Netzwerk der Sternenstraßen auf eine Größe von hundert Millionen Lichtjahren. Die Amarena verlieren schließlich die Übersicht, so dass es zu massiven Problemen bei der Benutzung der Straßen kommt, die zu Chaos und Kriegen führen. Schließlich werden alle Lizenzen gelöscht, womit sämtliche Schwarzen Löcher unbefahrbar werden. Nach Jahrhunderttausenden der Wanderung suchen die Amarena nach einem letzten Zufluchtsort: Amagorta. Sie koppeln dieses und die umgebenen Black Holes vom Netz der Schwarzen Sternenstraßen ab, streichen sie aus den Datenbanken und ziehen sich zurück. Wegen des DORIFER-Schocks zwei Millionen Jahre später kommt es bei den Amarena zu körperlichen und geistigen Veränderungen. Einige von ihnen verlassen Amagorta, verfallen immer mehr dem Wahnsinn und werden zu den Blitzern. Die Cantaro versuchen ihnen zu helfen und errichten mit dem technischen Wissen der Amarena den Chronopuls-Wall, um ein Übergreifen der Blitzer auf andere Galaxien zu verhindern. Sie versprechen dabei, den Wall wieder zu entfernen, wenn über eine Zeitspanne von zehn Jahren keine Blitzer mehr aufgetaucht sind. Der Trupp kann ein Dreizackschiff der Nakken mit dem Namen CUEGGEL an sich bringen, bevor er das Schwarze Loch wieder verlässt. (PR 1469 – PR 1472)

Daarshol ist im Mai 1146 NGZ Kommandant des Cantaro-Stützpunktes Nirva, wo ihm Pedrass Foch als letzter Überlebender der NARVENNE zum Verhör übergeben wird. Der Herr der Straßen Simedon Myrrho erscheint, der äußerlich einem Lemurerabkömmling gleicht. Er befördert Daarshol und beruft ihn in das aus 1000 Mitgliedern bestehende Supremkommando. Auf Schotschi, dem Sitz des Supremkommandos, wird Foch verhört und gibt freiwillig die Positionen zahlreicher Stützpunkte der WIDDER preis. Anschließend kann der Drakist durch ein vorgetäuschtes Attentat entkommen. Als Supremator gelangt Daarshol in den folgenden Monaten nach einigen Ungereimtheiten zu der Überzeugung, dass einer der acht Herren der Straßen, die allesamt äußerlich Terranern ähneln, ein Verräter sein muss. Als er schließlich Hinweise dafür bekommt, dass Monos in der Identität von Farlon Stretter die Riege der Herren der Straßen infiltriert hat und für seine Zwecke nutzt, wird Daarshol im März 1147 NGZ auf Titan durch den Todesimpuls getötet. (PR 1474, PR 1490)

Das Kontrollfunknetz

Nachdem Icho Tolot erfolglos versucht hat, Halut anzufliegen, startet er am 30. August 1144 NGZ mit der HALUTA zu einem erneuten Vorstoß. Auf der Heimatwelt der Haluter, deren Oberfläche durch den Angriff der Blitzer vollständig glasiert wurde, findet er einen Memowürfel mit dem Hinweis auf den Planeten Terzrock. Auf dieser Deportationswelt der Haluter stößt er auf Posbis und Domo Sokrat. Gemeinsam mit seinem Artgenossen folgt Tolot Anhaltspunkten, die nach Andromeda führen. Dort bleibt eine Suche zunächst erfolglos, bis sie nach einem Jahr von Captain Ahab alias Stalker die Koordinaten des Halpora-Systems erhalten, wo die Haluter auf Halpat eine neue Heimat gefunden haben. Auf dem Nachbarplaneten Dongan befindet sich das Zentralplasma der Posbis, mit dessen besonderer Zellstrahlung die Auswanderer hoffen, einen Störsender für das Kontrollfunknetz der Cantaro entwickeln zu können. Gleichzeitig operieren Nakken im Halpora-System, die das Vorhaben der Haluter allerdings unterstützen und das Plasma mit einer stärkenden Substanz versorgen. Im Mai 1146 NGZ kehrt die HALUTA nach Heleios zurück. Begleitet wird sie von der BOX-17411, die einen Teil des Zentralplasmas mit sich führt. (PR 1454, PR 1455, PR 1458, PR 1466 – PR 1468, PR 1473)
Im Juli 1146 NGZ gelingt es mit einem Psi-Verstärker, eine Datei der Perle Moto zu öffnen, die von seinen Erlebnissen mit den Karaponiden und von Simed Myrrh berichtet. Sato Ambush und Dao-Lin-H'ay fliegen daraufhin nach Lokvorth, wo sie Memowürfel mit den Bauplänen des Humanidroms aus dem Jahre 800 NGZ von Endehar Roff und aus 499 NGZ von Simedon Myrrho finden. Im Oktober 1146 NGZ begibt sich Ambush erneut ins Scarfaaru-System. Über Lokvorth gelangt er in das Humanidrom, wo 300 Nakken in der Werkstatt der Sucher tätig sind. Mit der Hilfe von Varonzem gelingt es, 200 Nakken zur Mitarbeit an der Manipulation des Kontrollfunknetzes zu bewegen. (PR 1478, PR 1482 – PR 1485)
Im System von Gladors Stern erfährt Reginald Bull, dass die verbliebenen 300 Siganesen nach Maahkora verschleppt wurden, wo sich ein Deportationslager für cantarische Gefangene befindet. Die WIDDER brechen zu einer Befreiungsaktion auf. Gleichzeitig fliegen die HALUTA und die BOX-17411 den bei Maahkora liegenden Satelliten des Kontrollfunknetzes an. Mit Hilfe Varonzems können die Impulse des Netzes durch das Zentralplasma manipuliert werden. Durch die damit verbundenen Auswirkungen auf die Cantaro von Maahkora gelingt die Befreiung der 4000 Gefangenen. Unterdessen sind Scoutschiffe der WIDDER in der Milchstraße unterwegs, um die Generatorstationen des Chronopuls-Walles zu finden. In der Southside stößt ein Schiff auf ein solches Raumfort. Mit der Hilfe von einigen Cantaro, denen die fünfte Herzkammer und damit der Ortonator erfolgreich entfernt werden konnte, gelingt es Perry Rhodan, das Raumfort zu besetzen. Die als Schaltmeister tätigen Nakken unterstützen die Galaktiker dabei. Durch die Zerstörung des Chrono-Monitors gelingt die Vernichtung der Station. Erbeutete Daten enthalten die Positionsangaben weiterer Generatorstationen. Eine weitere wird zerstört. (PR 1479 – PR 1482)
Die WIDDER bekommt im Dezember 1146 NGZ Hinweise darauf, dass der Herr der Straßen und ehemalige Hanse-Sprecher Ager Catomen Bionten aus allen Teilen der Milchstraße auf Mycon, einem Planeten im Halo zwischen Chronopuls- und Virenwall, sammeln lässt. Dazu gehört mit den aus dem Genmaterial der Antis erzeugten Báalol-700-Klone auch die aktuelle Generation der Jahrhundert-Klone, die über starke Parafähigkeiten verfügen. Eine Expedition der QUEEN LIBERTY nach Mycon findet heraus, dass dort eine »Esper-Armee« zusammengestellt wird, deren Mitglieder sich aus Bionten rekrutieren sollen, die tödliche Ausscheidungskämpfe untereinander überlebt haben. (PR 1486 – PR 1488)
Der Plan, den Chronopuls-Wall für den Transport des Zentralplasmas durchlässig zu machen, wird auf 1147 NGZ verschoben. Tenquo Dharab startet im September 1146 NGZ zum Halpora-System in Andromeda, um 10.000 Fragmentraumer der Posbis mit dem Zentralplasma und 2000 Raumer der Haluter zu holen. Für Ende Februar 1147 NGZ wird die Ankunft der Schiffe beim Siragusa-Black Hole ankündigt. Bei dem im März 1147 NGZ stattfindenden »Unternehmen Seifenblase« attackiert WIDDER als Ablenkungsmanöver in vier Sektoren Generatorstationen des Chronopuls-Walles. Gleichzeitig wird mit Hilfe von Pulswandlern im Bereich des Perseus-Black Holes eine Öffnung in der Barriere geschaffen, die den Einflug der Posbi/Haluter-Flotte ermöglicht. Die 200 Nakken aus dem Humanidrom verteilen sich auf die Fragmentraumer mit dem Zentralplasma, anschließend dezentralisiert sich die Flotte. (PR 1482, PR 1488, PR 1489)

Ende April 1147 NGZ wird der nunmehr ausgereifte SHF-Sender zur Manipulation des Kontrollfunknetzes finalen Funktionstests unterzogen. Die Tests verlaufen erfolgreich und rufen unzählige Zwischenfälle unter den Cantaro in den betroffenen Gebieten hervor. (PR 1495)

Gesil

Anfang 447 NGZ befindet sich Gesil auf Sabhal. Von dort entführt sie der vorgebliche Abgesandte der Kosmokraten Assu-Letel, der sie nach Uxbataan bringt. Dabei handelt es sich um eine Gefängniswelt der Cantaro, die sich in einer planetengroßen Raum-Zeit-Falte befindet. Testare trifft sich Ende 490 NGZ zweimal mit dem Lokvorther Simenon Myrrhen, von dem er Details über Gesils Entführung erfährt. Die Informationen führen den Cappin auf die Nakken-Heimatwelt Nansar, wo auch er ebenfalls in die Raum-Zeit-Falte mit Uxbataan gerät. (PR 1493)
Im gleichen Jahr befindet sich auch Ernst Ellert nach wie vor auf der Suche nach Gesil. Eine Information Testares führt ihn nach Hangay, wo er in die Gefangenschaft der Karaponiden gerät. Dabei erfährt er, dass der Aufstieg des Karaponiden-Imperiums durch einen Lemurerabkömmling mit Namen Simed Myrrh begünstigt wurde, der als Berater des Herrschers tätig war und nach eigenen Angaben Sohn einer Kosmokratin sei. Wenig später findet Ellert heraus, dass Myrrh auch für die mit den Karaponiden verfeindeten Ingkoom-Hauri als Berater tätig war, bevor er zu seiner Heimatwelt Lokvorth zurückkehren wollte. Durch eine hinterlassene Botschaft Testares gelangt auch Ellert auf Nansar in die Raum-Zeit-Falte. (PR 1475 – PR 1477)

Alaska Saedelaere erreicht in der Zeit nach 447 NGZ Querion, wo er einige Jahre in einer Ruhenische verbringt. Später verhindert der Chronopuls-Wall seine Rückkehr zum Solsystem. Im Oktober 1085 NGZ befindet er sich in Hangay, wo er die Spur Testares verfolgt. Auf Conjonk tritt der Nakk Eladeru mit ihm in Kontakt und führt ihn nach Uxbataan. Dabei stellt sich heraus, dass sich die Zeitabläufe in der Raum-Zeit-Falte vom Standarduniversum unterscheiden, denn für Gesil, Testare und Ellert sind erst wenige Jahre vergangen. Eladeru öffnet ihnen einen Ausgang der Raum-Zeit-Falte, der sie nach Terra führt, wo bereits das Jahr 1147 NGZ geschrieben wird. Gejagt von dem Herr der Straßen Remin Killian, können die Gefährten zu dem Nakken Paunaro vorstoßen, der sie mit seinem Dreizackschiff TARFALA aus dem Solsystem ins Seriphos-System bringt. Perry Rhodan und Gesil sprechen über Monos, jedoch ist die Kosmokratin allem Anschein nach gar nicht schwanger gewesen, so dass immer noch unklar ist, woher der unbekannte Gegner kommt. (PR 1493, PR 1494, PR 1497)

Solsystem und Monos

Im März 1147 NGZ fliegt Perry Rhodan nach einer Nachricht Emzafors zum Standort der Monos-Zellprobe, um sich mit ihm und Ayshupon in der CUEGGEL zu treffen. Mit dem Dreizackschiff fliegen sie das Solsystem an und durchdringen das systemumspannende Deftra-Feld, eine Art Hybrid aus einem Deflektorschirm und einem Fiktivtransmitter. Darüber hinaus wird das gesamte Solsystem von einer Absorptionsstrahlung durchdrungen, die Abstill genannt wird und alle hyperenergetischen Geräte lahmlegt, die nicht über eine spezielle Abschirmung verfügen. Auf Titan ist aus der Stahlfestung Titan die aktuelle Steuerzentrale des Solsystems entstanden. Dort erhält Rhodan Zugang zum Simusense, einem Netzwerk, dass den Terranern eine virtuelle, interaktive Realität vorspielt, in der sie zusammen mit allen anderen Vernetzten ein Scheinleben führen. Die Menschen selbst dämmern in ihren zerfallenden Städten dahin und werden durch robotische Versorgung am Leben erhalten. In Terrania leben 800 Simusensefreie, die sich in Traumhelfer und Traumjäger aufteilen und durch einen Multitasker in die Träume der Vernetzten eindringen können. Es stellt sich heraus, dass Dorian Waiken die Entwicklung im Simusense beeinflusst. Rhodan kann aus dem Solsystem fliehen und auf die KARMINA überwechseln, während die CUEGGEL vernichtet wird. (PR 1489, PR 1491, PR 1492)
Enza Mansoor und Notkus Kantor konstruieren gemeinsam mit der Hamiller-Tube einen Paratron-Transformator. Dieses Gerät verbindet die Funktionen einer Transformkanone und eines Paratronkonverters und erzeugt eine Art Glutball im Hyperraum, mit dem das Deftra-Feld um das Solsystem durchbrochen werden soll. Im zwölf Lichtjahre von Sol entfernten Palion-System wird das kurz Paratrans genannte Gerät auf Menafor installiert. Am 15. Mai 1147 NGZ beginnt das »Unternehmen Exitus«, und insgesamt 9920 Fragmentraumer, 2000 Haluter-Schiffe und alle verfügbaren WIDDER-Raumschiffe inklusive der BASIS beziehen vor dem Solsystem Stellung. Es kommt zu einer Raumschlacht mit den Cantaro, in deren Verlauf die Octo-Klone die Widerständler an den Rand der Niederlage bringen, bis die Aktivierung des SHF-Senders zu einer vollständigen Lähmung aller Cantaro in der Milchstraße führt. Anschließend wird mit dem Paratrans das Deftra-Feld beseitigt. (PR 1489, PR 1496, PR 1497)
Der Herr der Straßen Ager Catomen droht daraufhin mit der Vernichtung des Solsystems. Die Forderungen der Widerständler würden jedoch erfüllt werden, falls Rhodan eine gewünschte Sache herausgibt. Der Abzug der WIDDER-Flotte und ein Treffen am 30. Mai 1147 NGZ zwischen Rhodan und Catomen auf Palkaru werden vereinbart. Atlan rüstet den Terraner für das Treffen mit dem DAVIP-AV aus, einer vergessenen Waffe aus dem 35. Jahrhundert, die fünfdimensionale Strahlungsquellen zur Explosion bringt. Schließlich tritt Rhodan auf Palkaru Catomen gegenüber. Dieser habe aus Rache die Milchstraße versklavt, da Rhodan seinem Vater »unglaubliches Unheil« beigebracht hätte. Die Herren der Straßen seien jedoch bereit, die Galaxie zu räumen, wenn ihnen Gesil und Eirene übergeben werden. Anschließend offenbart sich Catomen als Pedrass Foch alias Monos. Auch seien die acht Herren der Straßen lediglich Tarnidentitäten von ihm. Atlan aktiviert den DAVIP-AV, wodurch der Schutzschirm von Monos zur Explosion gebracht wird. Dabei kommt neben Monos auch der als Rhodan auftretende Vario-500 ums Leben. (PR 1497 – PR 1499)
Kurz darauf kümmern sich Posbis und Haluter um die ausgeschalteten 20 Millionen Cantaro. In einer voraussichtlich zwei Jahre dauernden Aktion werden die Cyborgs von ihren Ortonatoren befreit. Im Solsystem gelingt es nach einiger Zeit, Kontakt zu NATHAN herzustellen, der in das Simusense-Netz integriert ist. Dort erfahren Rhodan und Atlan mit ihren Begleitern, wie es Monos gelungen ist, nach und nach seine Machtbasis auszubauen und die Abschottung von Milchstraße und Solsystem zu erwirken. Nachdem er neben Galbraith Deighton die übrigen Hanse-Sprecher-Posten in dem inzwischen reduzierten Gremium mit seinen acht Scheinidentitäten besetzte, hatte er den Gefühlsmechaniker nach dem Diebstahl von dessen Zellaktivator vollends unter seiner Kontrolle. Gleichzeitig konnte er die Cantaro dazu bringen, ihre Körper durch zusätzliche Module noch mehr zu Cyborgs zu machen. Mit der Einführung einer ausschließlichen Fortpflanzung durch Klonung konnte Monos die Droiden mit dem Ortonator versehen, womit er sie schließlich vollständig kontrollierte. Im Solsystem erschuf er das Simusense-Netz, in das auch NATHAN integriert wurde. Eine auf Titan neu geschaffene Großsyntronik übernahm die Aufgaben des lunaren Großrechners. Informationen zur Herkunft von Monos und der Hintergrund der Zellaktivator-Diebstähle erhalten Rhodan und Atlan dagegen nicht. Während die Terraner, unterstützt durch die lunare Syntronik, aus dem Simusense-Netz befreit werden, können die Wälle um die Milchstraße mit Hilfe der Nakken deaktiviert werden. NATHAN sendet am 20. Juni 1147 NGZ eine milchstraßenweite Funkbotschaft Rhodans aus, in der die Befreiung der Milchstraße und der Tod von Monos verkündet wird. (PR 1499)


Bemerkungen - Autor:


Allgemeines und Einteilung in Handlungsebenen (Quelle: Perrypedia)

Der Zyklus »Die Cantaro« ist nachträglich dem Komplex »Zellaktivatoren« zugeordnet worden. Der Handlungszeitraum reicht vom März des Jahres 1143 NGZ bis zum 20. Juni 1147 NGZ. Zahlreiche Rückblicke erfassen den Zeitraum von 447 NGZ bis zur Handlungsgegenwart.

Tarkan-Verband
Diese Handlungsebene dient der Einführung in die neue Situation und beschäftigt sich im Wesentlichen mit der Informationsfindung der Rückkehrer. Aufteilen lässt sich diese Handlungsebene in die einzelnen Abschnitte: PR 1400: Rückkehr des Tarkan-Verbandes PR 1401, PR 1402, PR 1403: Schicksal der BASIS und ihrer Mannschaft PR 1404, PR 1405, PR 1406, PR 1407: Annährung an die Milchstraße über die Weltraumbahnhöfe und die Hundertsonnenwelt. Verhinderung des Einfluges durch den Chronopuls-Wall. Anschließend teilt sich der Tarkan-Verband auf, und der Sammelpunkt Phönix-1 wird vereinbart. An dieser Stelle beginnen sich die Handlungsebenen aufzugliedern. Dabei ist der Übergang fließend. So kann PR 1409: Besuch bei den Porleytern durchaus noch als zur ersten Handlungsebene zugehörig betrachtet werden.

Chronopuls-Wall
Diese Handlungsebene beginnt indirekt mit den Bänden PR 1406 / PR 1407, in denen der Tarkan-Verband auf den Wall stößt. Im Anschluss erfolgen Erkundungen des Walles und schließlich die Entwicklung des Pulswandlers. PR 1413, PR 1414, PR 1433, PR 1435, PR 1436 Eingebunden ist dabei ein Handlungsstrang um die Freihändler auf Phönix und die Drakisten: PR 1423, PR 1424, PR 1425, PR 1426, PR 1446, PR 1464 Bei dem Test des Pulswandlers wird die WIDDER von Homer G. Adams mit den Bänden PR 1439 und PR 1440 eingeführt. Da die Widerstandsorganisation von nun an für den Rest des Zyklus eine entscheidende Rolle spielt, ist es schwierig, diese Romane einzuordnen. Als eigenständige Ebene betrachtet, endet diese spätestens mit der Katastrophe am Perseus-Black Hole: (PR 1439), PR 1440, PR 1445, PR 1450, PR 1452

Icho Tolot
In der Großen Magellanschen Wolke stößt man auf der Suche nach Informationen zur Milchstraße auf eine Spur zu Icho Tolot: PR 1410, PR 1411, PR 1412, PR 1415, PR 1416, PR 1417, PR 1418, PR 1419, PR 1420, PR 1421, PR 1422 Der Haluter begibt sich anschließend auf die Suche nach seinem Volk: PR 1454, PR 1455, PR 1458, PR 1466, PR 1467, PR 1468

Schwarze Sternenstraßen
Julian Tifflor erforscht die Schwarzen Sternenstraßen. Teile der »Icho Tolot«-Ebene können als zugehörig zu dieser Handlungsebene betrachtet werden: PR 1408, PR 1441, PR 1442, PR 1443, PR 1444 Als Einschub kann die Handlung um Dao-Lin-H'ay, der NARGA SANT und der Perle Moto betrachtet werden, die ab Band 1451 mit der Tifflor-Ebene verschmilzt: PR 1427, PR 1437, PR 1448, PR 1449 PR 1451, PR 1459, PR 1460, PR 1471, PR 1472

Cantaro
Diese Handlungsebene behandelt die Cantaro selbst, aber auch die Kontrollmechanismen, mit denen sie beherrscht werden (Stichwort: Kontrollfunknetz). Teilweise kommt es zu Überschneidungen mit der Ebene um die Herren der Straßen.
PR 1461, PR 1462, PR 1463, PR 1464, PR 1469, PR 1470, (PR 1473), PR 1478, PR 1480, PR 1481, PR 1482, PR 1483, PR 1484, PR 1485, PR 1495

Herren der Straßen und Monos
Diese Handlungsebene ist sehr vielschichtig, dreht sich aber immer wieder um die Machthaber der Milchstraße bzw. deren Struktur. Sie mündet schließlich in der Entscheidungsschlacht am Solsystem und der Vernichtung von Monos.
PR 1453, PR 1454, PR 1456, PR 1457, PR 1460, PR 1473, PR 1474, PR 1486, PR 1487, PR 1488, PR 1489, PR 1490, PR 1491, PR 1492, PR 1494, PR 1496, PR 1497, PR 1498, PR 1499

Aufarbeitung der Vergangenheit
Neben vereinzelten Rückblicken gibt es auch immer wieder komplette Romane oder ganze Handlungsabschnitte, die sich komplett mit den Ereignissen der vergangenen knapp 700 Jahre beschäftigen: PR 1431, PR 1432: Lokvorth und das Humanidrom PR 1438: die Aras als Klonspezialisten PR 1439: Yart Fulgen PR 1475, PR 1476, PR 1477, PR 1493, (PR 1494): Suche nach Gesil PR 1479: Schicksal der Siganesen Eine Besonderheit stellt der Doppelband PR 1421 / PR 1422 dar. Auf der einen Seite markiert er das Ende des ersten Abschnitts der »Icho Tolot«-Ebene, auf der anderen Seite erleben die Protagonisten eine Zeitreise, die sie Zeuge des Beginns der Entwicklung werden lässt, die zu den Verhältnissen der Handlungsgegenwart führt. Nennenswerte Rückblicke erfolgen daneben in den Bänden PR 1419 / PR 1420 (Icho Tolots Erlebnisse), PR 1471 / PR 1472 (Geschichte der Archäonten) und schließlich PR 1499 (Machtergreifung durch Monos).

Mini-Ebenen / Sonstiges
Neben den genannten Handlungsebenen gibt es auch mehrere Handlungsabschnitte, die nicht eindeutig zuzuordnen sind oder jeweils nur wenige Hefte umfassen: Rekonstruktion der BASIS: PR 1428, PR 1429, PR 1430, PR 1465 Iruna von Bass-Thet; PR 1434, PR 1447



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