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Rubrik:
Organisationen
Unterrubrik 1:
Unterrubrik 2:
Zyklus:
33 - Der Sternenozean
Eintragsdatum:
-
Letzte Änderung:
08.11.2017

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2089 / 2239 / 2483 / 2654
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Lexikon III:
Atlan-Lexikon in HC:
10 / Extra 1
Encyclopädia Terrania:
Sentenza
Alias
Sentenza

Beschreibung - Autor:

Die uralte Organisation existierte schon in der Frühzeit des Imperiums, sie ist vergleichbar mit der terranischen Mafia. Ursprünglich entstand die SENTENZA als Zusammenschluß der Familien, um ein Gegengewicht vor allem wirtschaftlicher Art gegenüber den Kolonisten zu bilden; doch dann glitten die Clans irgendwann in die Illegalität ab und wurden von Imperator Gonozal VII.verboten. Die Clans der SENTENZA decken zur Handlungszeit vom Schutzgeld überverschiedenste Drogen, Erpressung, Glücksspiel bis zu gekauftem Mord praktisch alles ab.
 
Ihr Zeichen ist eine auf die Brust tätowierte Schlange; angeblich den längst ausgestorbenen arkonidischen Yillds nachempfunden. SENTENZA Leute besitzen Verbindungen bis zur höchsten Ebene und haben so das Imperium großmaßstäblich unterwandert.   Diese arkonidische Organisation ist uralt, entstanden schon in der Frühzeit des Großen Imperiums. Es handelt sich um eine Verbrecherorganisation vergleichbar der irdischen Cosa Nostra, Mafia, Yakuza oder den Triaden. Ursprünglich entstanden als Zusammenschluß arkonidischer Familien um ein vor allem wirtschaftliches Gegengewicht zu den immer zahlreicher werdenden Kolonisten zu bilden, glitten die beteiligten Clans im Lauf der Zeit in die Illegalität ab.
 
Unter Gonozal VII., dem Vater des Kristallprinzen Atlan, wurde die Sentenza verboten, erlebte nach dessen Ermordung und der Machtübernahme durch Orbanaschol III. aber wieder einen Aufstieg; dieser Imperator stand der Organisation sehr wohlwollend gegenüber, nutzte er doch selbst gern verbrecherische Methoden, um seine Macht zu erhalten und auszuweiten. Während der 17 Arkonjahre seiner Herrschaft schuf die Sentenza Grundlagen für ihre weitere Arbeit, die kein späterer Imperator mehr beseitigen konnte, und so ist diese Organisation bis in die Neuzeit hinein ein Faktor arkonidischer Politik, mit dem man rechnen muß. Die Sentenza deckt das gesamte Spektrum des Verbrechens und der Intrigen ab. Von Schutzgeld über die verschiedensten Arten von Drogen, über Erpressung und Glücksspiel bis hin zu gekauftem Mord.
 
Darüber hinaus existieren eindeutige Beweise, daß die Organisation auch maßgeblich an der Entwicklung und Verbreitung der Simultanprojektoren für die Fiktivspiele beteiligt war - eines Gerätes also, das den Niedergang des arkonidischen Volkes in Degeneration stark begünstigt hat. Kennzeichen der Mitglieder der Sentenza ist eine auf die Brust tätowierte Schlange. Angeblich ist dieses Bild den längst ausgestorbenen arkonidischen Yillds nachempfunden; Riesenreptilien, halb Schlange, halb Drachen, die in der Neuzeit neben dem Vritra-Drachen und anderen ein beliebtes heroisches Symbol darstellen.
 
Die Mitglieder haben Verbindungen, die bis in die höchsten Regierungsebenen des Großen Imperiums reichen. Außerdem handelt es sich auch in der Neuzeit um durchweg sehr aktive Arkoniden. Allein diese Tatsache hat bereits sehr negative Auswirkungen auf das Reich, weil aktiv gebliebene Arkoniden ohnehin sehr selten anzutreffen sind. Darüber hinaus wird der Sentenza im Jahr 2047 auch nachgesagt, Verbindungen zu den Springern, Aras, Unithern, dem Báalolkult und möglicherweise sogar dem Tekteron-Bund zu unterhalten.           
 
[A-288]: Ursprünglich ein Zusammenschluß wirtschaftlich führender Khasurn des Großen Imperiums. Bereits während des Methankriegs jedoch ein galaktisches Syndikat, dessen Netz das gesamte Gebiet des Großen Imperiums überspannt. Die Mitglieder der SENTENZA tragen ein Schlangensymbol auf die Brust tätowiert.
[TB-393]: Zu Zeiten der USO spielt die SENTENZA keine bedeutende Rolle mehr


Quellen:
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Das SENTENZA-Syndikat ist die größte und bekannteste Verbrecherorganisation im Großen Imperium von Arkon. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss verschiedener Clans, von denen der Yilld-Clan offenbar der mächtigste ist.
 
Organisation
Die Organisation ist eine Vereinigung verschiedener Verbrecherclans, die ihre Geschäfte in Eigenverantwortung betreiben und sich gegenseitig nicht einmischen. (Atlan 230)
 
Alle Mitglieder der Organisation erhalten die Abbildung eines blauen Yillds auf ihre Brust tätowiert. (Traversan 4)
 
Der Anführer des Yilld-Clans trug den Titel Clanherr. Ob dieser Titel auch in anderen Clans verwendet wurde, ist bislang unbekannt. (Traversan 10)
 
Bekannte Mitglieder
  • Conon, Krenor del (Traversan 4)
  • Luris-Laak (Centauri 4)
  • Ma-Anlaan, Zarcov (Atlan 230)
  • Pert, Denios da (Traversan 10)
  • Treibarkoron, Poolpok (Atlan 270)
  • Trokk (Traversan 10, Traversan 12)
 
Geschichte
Anfänge
Der Ursprung der SENTENZA liegt in den Gründungsjahren des Großen Imperiums, als ein Zusammenschluss der Khasurne im Arkon-System ein wirtschaftliches Gegengewicht gegenüber erfolgreichen Kolonialarkoniden bilden sollte. Dabei ging die SENTENZA nicht gerade zimperlich vor. Schwierigkeiten wurden einfach beseitigt. Es hatte sich ein Kodex ausgebildet, in dem festgelegt war, dass die einzelnen Clans und Mitglieder sich wie innerhalb einer Familie respektierten. Streitigkeiten wurden innerhalb der Familie gelöst. Personen, die der SENTENZA nicht angehörten, durften jedoch erbarmungslos übervorteilt und betrogen werden. (Atlan 230)
 
Die Geschäfte der Clans expandierten jedoch zusehends ins Illegale, und Imperator Gonozal VII. verbot sie schließlich. (Atlan 230)
 
Expansion des Einflusses unter Orbanaschol III.
Die Geschäfte der Organisation kamen beinahe völlig zum Erliegen. Sein Nachfolger Orbanaschol III. hob dieses Verbot jedoch wieder auf. Korruption und Verbrechen waren in dieser Zeit an der Tagesordnung. Es ging sogar das Gerücht um, der Diktator wollte sich selbst zum Führer der Verbrecherorganisation machen. (Atlan 230)
 
Im Jahre 10.499 da Ark kontrollierte die SENTENZA die Vergnügungsstätten des Planeten Arkon I. Gegen Entrichtung einer kleinen Gebühr, erhielt der Besucher die Gewähr, dass der Abend nach seinen Wünschen und ohne Probleme verlief. Clan-Oberhaupt auf Arkon I war zu dieser Zeit Zarcov Ma-Anlaan. (Atlan 230)
 
Orbanaschol III. bediente sich oftmals der SENTENZA, um unliebsame Zeitgenossen los zu werden. Ein anonym erteilter Auftrag wurde prompt erledigt. Dadurch war es der SENTENZA möglich, ihren Geschäften relativ unbehelligt nachzugehen, an denen auch der Imperator kräftig mitverdiente. (Atlan 270)
 
Der Imperator war bemüht, seinen durch den Eklat bei den Wahlen erlittenen Prestigeverlust in der Öffentlichkeit wieder wettzumachen. Dazu zählte auch, Poolpok Treibarkoron hinrichten zu lassen. (Atlan 270)
 
Im Jahre 10.500 da Ark versuchte die SENTENZA gemeinsam mit der Macht der Sonnen, Imperator Orbanaschol III. zu stürzen. Um das Risiko Lebo Axton auszuschalten, wurde Avrael Arrkonta von Killern der SENTENZA bedroht und der Terraner in die Wohnung des Industriellen gelockt. Axton gelang es, seinen Freund zu befreien. Ertrapp Quartantat und die Bosse der SENTENZA tobten wegen dieses Fehlschlags. (Atlan 282)
 
Bis zum Ende der Herrschaft Orbanaschols hatte die SENTENZA sich in allen Bereichen der arkonidischen Gesellschaft als fester Machtfaktor etabliert.
 
Weitere Entwicklung
12.402 da Ark war die SENTENZA auch im System von Schemmenstern sehr aktiv. Der dortige Clansführer Krenor del Conon konnte den damaligen Tato Rupiak derart unter Druck setzen, dass ein Überfall auf die SHEA DA CAMLO des Hochedlen Altao Ta-Camlo alias Atlan möglich war. Der Angriff wurde allerdings zurückgeschlagen. (Traversan 4)
 
Im selben Jahr traf Ta-Camlo auch auf den Yilld-Clan und dessen Clanherrn Trokk. Dessen Tarnexistenz als Sicherheitschef des Forschungszentrums Katrok flog nach einem misslungenen Attentat auf Ta-Camlo auf. Ta-Camlo hatte zuvor abgelehnt dem Clan beizutreten und war zugleich in eine Auseinandersetzung hochrangiger Wissenschaftler verwickelt worden. (Traversan 10)
 
Die SENTENZA ist in jeder Spielart des organisierten Verbrechens vertreten, wie Drogenhandel, Waffenhandel und Sklaverei. Man schreibt ihr sogar die Entwicklung der Fiktivspiel-Geräte zu, die im 20. Jahrhundert praktisch das Symbol für die Dekadenz und Degeneration Arkons geworden waren.
 
Im 21. Jahrhundert waren viele der am Wenigsten von der Degeneration betroffenen Arkoniden Mitglied der SENTENZA. (Blauband 14, S. 41)
 
Die SENTENZA hatte jedoch auch Konkurrenten. Bis zum Anfang des 25. Jahrhunderts florierte der Mivado-Ring in M 13, der dann allerdings in einem Machtkampf mit der sich etablierenden CONDOS VASAC praktisch ausgelöscht wurde.


Quellen: PR 2089, PR 2317 / Atlan 230, Atlan 270, Atlan 282 / Blauband 14 / Traversan 4, Traversan 10 / Atlan-Extra 1
Beschreibung 3 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 4 - Autor:


Quellen:
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