Heft: PR 2122
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Rubrik:
Volk
Unterrubrik 1:
Unterrubrik 2:
Unterrubrik 3:
Unterrubrik 4:
Erstnennung Zyklus:
32 - Das Reich Tradom
Nennungen in Zyklus:
Eintragsdatum:
09.12.2006
Letzte Änderung:
04.01.2018

PR-Heft:
Auflage:

Folge:

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Glossar in PR-Heft:
2121 / 2122 / 2132
Computer / Kommentar:
              
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Encyclopädia Terrania:
Pfauchonen
Alias
Pfauchonen
Weitere Bezeichnung
Pfauchonen

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Aussehen:
Die im Durchschnitt 1,70 Meter groß werdenden'Humanoi-den wirken auffallend elegant. Sie sind schmal gebaut und weisen eine sehr schmale Körpermitte auf, dazu kommen lange Arme mit sechs Fingern und Beine mit sechs Zehen. Das lang gezogene, scharf geschnittene Gesicht wirkt durch die scharf gebogene Nase adlerhaft, die Haut schimmert wie alabasterweißes Porzellan. Die Augenfarbe der meisten Pfauchonen ist ein helles Grau.
 
Das hellbraune, blonde oder hellblonde Haar ist häufig im Pagenschnitt frisiert. Aus dem Hinterkopf wächst bei hoch gestellten Persönlichkeiten männlichen Geschlechts allerdings ein dunkelbrauner, rund 50 Zentimeter langer »Pferdeschwanz«. Das Durchschnittsalter der Pfauchonen liegt bei rund 160 Malischen Jahren, was etwa 200 Erdjahren entspricht.
 
Assassinen:
Eine spezielle »Kaste« in der Kultur der Pfauchonen ist die der Assassinen, die für spezielle Mordaufträge ausgebildet und ausgesandt werden. Ein Assassine trägt bei einer bevorstehenden Tötung weiße Handschuhe. Seinen Körper bedeckt locker das weiße Gewand des Assassinen: ein weißer Kapuzenumhang und ein samtiger, darunter halb verborgener, ebenfalls weißer Overall, der in der sehr schmalen Körpermitte von einem schwarzen Gürtel zusammengehalten wird. Das Hemd darunter ist ebenfalls weiß. ZurAusrüstung gehört ein kombiniertes Aufzeichnungs-und Wiedergabegerät. Dies ist ein flacher Kasten von 20 auf 20 Zentimetern Fläche und drei Zentimetern Dicke. Auf der Oberseite befinden sich ein Display, das Bilder zweidimensional wiedergeben kann, ein Kamerasensor, ein Projektor für Holofilme, einige Sensortasten. Gespeichert sind die Daten der Opfe[,des Assassinen. Als »erledigt« gekennzeichnete Steckbriefe sind mit einer Holo-Aufnahme der Leiche oder eben einer Dokumentation der Todesart des jeweiligen Delinquenten. Es gehört zur Ehre eines Assassinen, nicht das falsche Opfer zu töten.
 
Ehrensprache:
In der Galaxis Wassermal wird als hauptsächliche Umgangssprache das Diamal benutzt, auch von den Pfauchonen. Höher gestellte Pfauchonen benutzen darüber hinaus die so genannte Ehrensprache. In dieser wird jedoch nur kommuniziert, wenn Angelegenheiten des gesellschaftlichen Standes oder eben der »Ehre« betroffen sind. Längst nicht alle Pfauchonen beherrschen die Ehrensprache, denn es handelt sich um ein hochkomplexes linguistisches Gebilde, das selbst per Hypnoschulung nur schwer zu vermitteln ist. Denn die Ehrensprache basiert zu einem Gutteil auf persönlichen Befindlichkeiten; auf dem »ehrenhaften« Verhältnis zu einem Gesprächspartner. Ein maßgeblicher Begriff ist folglich »gozin«, also »Schicksal«.
 
Himmelsrichtungen:
Entsprechend der pfauchonischen Religion gibt es exakt neun Himmelsrichtungen: Als positiv bewertet werden Svor als erste, Gist als zweite, Nal als vierte, Toon als fünfte und Slyd als siebte Himmelsrichtung. Als geradezu göttlich und extrem positiv wird Tar als neunte Richtung eingeschätzt, während man Udix als dritte eher neutral betrachtet. Als negativ sieht man die sechste Himmelsrichtung Yaz an; Nim als achte Richtung wird sogar extrem negativ bewertet.
 
Religion:
Die pfauchonische Kultur basiert unter anderem auf der Geomantie, die engstens verknüpft ist mit den religiösen Aussagen und Vorstellungen. Die neun Pangalaktischen Statistiker stehen im Zentrum der pfauchonischen Religion. Sie sind die Unsterblichen Götter, die in einem mythischen Jenseits über die Seelen der verstorbenen Pfauchonen wachen. Die pfauchonische Religion lehrt ein unendliches Leben nach dem Tod, in dem die zu Lebzeiten erworbene Ehre den Stand im Jenseits bestimmt. Einem Pfauchonen darf alles passieren, aber nicht der Verlust seiner Ehre. Denn dies wäre ein Verlust für die Ewigkeit. Ist eine Aufgabe oder ein Verhalten als eine Frage der Ehre definiert, wird jeder Pfauchone unter Einsatz seines Lebens versuchen, die Aufgabe zu erfüllen. Deshalb ist der Begriff des »gozin« so wichtig.
 
Sternenkreuzer:
Die im Zivilverkehr und für den Handel benutzten Raumschiffe der Pfauchonen beruhen in der Grundform in erster Linie auf Disken. Es gibt jedoch ebenso Schiffe, deren Konstruktion sich an rein pragmatischen Gesichtspunkten orientiert, die also beispielsweise wie Frachtflöße aussehen. Die Handelsflotten der Speichen agieren übergreifend in der gesamten Galaxis Wassermal. Sie sind es, die nicht allein den Reichtum der Speichen erwirtschaften, sondern die auch den Kontakt zu den zahllosen friedlichen Zivilisationen der Galaxis aufrechterhalten. Der Überlichtfaktor ist mit rund 45 Millionen als eher »gemächlich« einzustufen, vergleicht man ihn mit den Maßstäben der Milchstraße. Die Maximalbeschleunigung beträgt 635 Kilometer pro Sekundenquadrat.
 
Wachschiffe:
(Risszeichnung PR-2123)
 
Diskusförmige Raumschiffe mit einem Durchmesser von 120 Metern und einer Höhe von 80 Metern. Über die Außenhülle spannen sich fünf Arme einer sternförmigen Strebenkonstruktion. In den Streben sind sowohl das Sublicht- als auch das Überlichttriebwerk integriert. Die Unterseite der Wachschiffe besteht aus einem gläsernen Material. Das Material der Oberseite ist schwarz.
 
Normalantrieb: gravomechanischer Feldantrieb und Antigravtriebwerke; maximale Beschleunigung = 985 km/sec²
Überlichtantrieb: Diese erzeugen eine Feldblase ähnlich der Grigorof-Schicht. Allerdings gestattet der Antrieb der Pfauchonen einen jederzeit unterbrechbaren Flug; maximaler ÜL-Faktor = 85 Mio. Die minimale Eintrittsgeschwindigkeit beträgt 35% Licht
Energieerzeugung: Hypertropzapfer und 4 kompakte Fusionsreaktoren
Offensivbewaffnung: 5 Kal-Tin-Geschütze (Wirkung ähnlt der Intervallkanone) und 4 kombinierte Thermo-, Impuls- und Desintegratorgeschütze
Defensive: Paratronähnliche Schutzschirme (Kal-Tin-Hyperfelder), konventionelle Kraftfelder und Prallschirme
Beiboote: 5 Frachtboote  (-> PR 2121 / 2124)
 
Zahlenglaube:
Extrem wichtig ist in der pfauchonischen Kultur der Glaube an die Zahlen. Hintergrund ist dafür die Tatsache, dass es in ihrer Galaxis neun Pangalaktische Statistiker gibt, die auf der dritten von neun Welten im galaktischen Zentrum leben. Darüber hinaus umkreist die bedeutendste Welt der Galaxis -nämlich Vision -ebenso wie die bedeutendste Welt der Pfauchonen -Kaziön -ihre Sonne in exakt 450 Tagen. Davon ausgehend wird die Schöpfung durch neun Himmelsrichtungen definiert und der volle Kreis in der Galaxis als ein 450-Grad-Kreis festgelegt. Jede Himmelsrichtung kommt also auf insgesamt 50 Grad. Es gibt in der Folge neun Prinzenkrieger, die wiederum die Galaxis geometrisch einigermaßen exakt aufgeteilt haben - in neun gleich große »Tortenstücke«. Diese werden »Speichen« genannt, in Diamal auch »Ukkhar«. Wassermal/Akhimzabar ist für die Pfauchonen deshalb auch die »Neunspeiche« - »Tar-Ukkhar«. Das Zentrum der Neunspeiche, die Nabe der Speichen, ist das galaktische Zentrum, das »Ukkhardin«. Aus dieser Logik heraus ist also stets die Zahl neun zu bevorzugen, die für die neun Himmelsrichtungen und die neun Pangalaktischen Statistiker steht. Aber auch sieben und vier sind gut - während beispielsweise die Sechs und ganz besonders eben dieTodeszahl acht abgelehnt werden. Diese werden von den Pfauchonen als unreine, unheilvolle Zahlen betrachtet.


Quellen: Glossareintrag in PR 2121
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Die Pfauchonen sind das Wachvolk der Pangalaktischen Statistiker in der Galaxie Wassermal.
 
Erscheinungsbild
Pfauchonen sind durchschnittlich 1,70 Meter groß, sehr feingliedrig gebaut und haben eine extrem schmale Körpermitte. Hände/Füße sind jeweils sechsgliedrig. Die Gesichter sind langgezogen und scharf geschnitten. Durch ihr Auftreten und nicht zuletzt durch ihre porzellanartige, alabasterweiße Haut wirken die Pfauchonen auffallend elegant.
 
Einflussreiche und/oder adlige männliche Pfauchonen müssen sich an der Schwelle zum Mannesalter der äußerst schmerzhaften Zeremonie des Saltan-Setzens unterziehen. Dabei wird ihnen eines dieser halbintelligenten, parasitären Wesen an den Hinterkopf gesetzt. Der Parasit frisst sich dann durch Haut und Knochen seines künftigen Trägers. Wenn der Pfauchone diese Prozedur und die sich anschließenden Wochen voller unterträglicher Schmerzen überlebt (eine Garantie dafür gibt es nicht), wirkt der Saltan fortan wie ein pferdeschwanzähnlicher Teil der Frisur. Sein Träger kann künftig praktisch jeden körperlichen Schmerz erdulden und betrachtet den Saltan zusammen mit einem Ritualdolch (Mishim) als Sitz seiner Seele sowie als Statussymbol. Die schlimmste vorstellbare Entehrung für einen Pfauchonen besteht darin, dass ihm der Saltan gewaltsam aus dem Kopf gerissen wird.
 
Pfauchoninnen ist das Tragen eines Saltans nicht gestattet. Weibliche Pfauchonen aus der höheren Schicht tragen stattdessen ein Krija-Thaga genanntes Bündel bei sich, das aus ihrer vertrockneten Nabelschnur samt Plazenta besteht und - da auch dies als Sitz der Seele betrachtet wird - nach ihrem Tod mit ihnen bestattet wird.
 
Eine gesonderte Gruppe bilden die Pfauchonischen Propheten. Diese sind stämmiger, kräftiger und mit 2,10 Metern weit größer als gewöhnliche Pfauchonen. Sie leben isoliert in Klöstern und sind für Prophezeihungen und für das Setzen der Saltans zuständig. Unter dem Einfluss einer bestimmten Droge sind sie zu echten Weissagungen fähig.
 
Einen Sonderstatus haben auch die Assassinen. Sie werden ausschließlich im Auftrag der Prinzenkrieger tätig und führen für diese Mordaufträge aus oder werden für den Personenschutz, für Sabotageakte, Razzien usw. eingesetzt.
 
Charakterisierung
Das Volk der Pfauchonen zeichnet sich durch einige exzentrische Besonderheiten aus. So verwenden sie zum Beispiel keinerlei künstliches Licht - lediglich auf Raumschiffen oder in Situationen, wo es sich absolut nicht vermeiden lässt, sind künstliche Lichtquellen gestattet. Auch haben die Pfauchonen eine abergläubische Angst vor der Todeszahl »Acht«, während die Zahl »Neun« ihnen heilig ist und Glück verheißt. Dieser Glaube ist darauf zurückzuführen, dass es neun Pangalaktische Statistiker gibt, die für die Pfauchonen den Status von allmächtigen Göttern haben und von denen die Pfauchonen als Schutzmacht innerhalb von Wassermal eingesetzt worden sind. Somit gibt es auch neun Prinzenkrieger, die für die Verwaltung und die Sicherheit in neun tortenstückförmigen Segmenten (Speichen genannt) der Galaxie Wassermal zuständig sind und zu diesem Zweck große Raumflotten unterhalten.
 
Wichtigste Besonderheit bei den Pfauchonen sind jedoch ihre Ehrbegriffe. Die Ehre ist das wichtigste Gut, über das ein Pfauchone verfügt, sie steht über allen anderen Interessen. Ein Verlust der Ehre käme einem Todesurteil gleich. Wird einem Pfauchonen der Saltan oder das Krija-Thaga genommen, ist dies gleichbedeutend mit einem endgültigen Ehrverlust. Die Pfauchonen haben sogar eine eigene Sprache entwickelt, die Ehrensprache, die allerdings nur von hochgestellten männlichen Pfauchonen für Angelegenheiten der Ehre verwendet werden darf. Ansonsten verwenden die Pfauchonen das in Wassermal allgemein gesprochene Diamal. Durch die komplexen Regeln, die für ein ehrenhaftes Leben gelten, sind in der pfauchonischen Gesellschaft komplizierte Verwicklungen, Fehden und Abhängigkeitsverhältnisse entstanden, die erst durch die von den Pangalaktischen Statistikern im Jahre 1312 NGZ ausgesprochene Göttliche Amnestie aufgelöst werden können.
 
Raumschiffe
Die Schiffe ähneln einem Diskus, der von einem Spantenskelett umgeben ist. Diese Spanten enthalten auch die Unter- und Überlichttriebwerke. Die obere Rumpfhälfte besteht aus schwarzem Material, wogegen die untere Hälfte beinahe gläsern wirkt.
 
Wachschiff der Pfauchonen
Abmessungen:
Höhe: 80 Meter
Durchmesser: 120 Meter
Antrieb:
Überlicht: Metagravähnlich jedoch mit jederzeit unterbrechbarem Flug (maximaler ÜL-Faktor: ca. 85 Mio.), minimale Eintauchgeschwindigkeit: 35% Lichtgeschwindigkeit
Sublicht: Gravomechanischer Feldantrieb (Beschleunigung: 985 km/s2), Antigravantrieb
Energieversorgung: Hypertropzapfer, vier kompakte Fusionsreaktoren
Bewaffnung(offensiv):
fünf Kal-Tin-Geschütze (ähnlich Intervallkanone)
vier Kombigeschütze (Thermo/Impuls/Desintegrator)
Bewaffnung(defensiv):
Kal-Tin-Hyperfelder (vergleichbar mit Paratronschirm)
konventionelle Kraftfelder und Prallschirme
Beiboote: fünf Frachtboote
 
Geschichte
Die Pfauchonen hatten schon vor der »Geburt« der Pangalaktischen Statistiker ein kleines Sternenreich errichtet. Ihr einziger Gegner waren die aggressiven Ayrfi.


Quellen: PR 2122, PR 2123, PR 2132, PR 2133, PR 2147
Beschreibung 3 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 4 - Autor:


Quellen:

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Heft: PR 2123
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