Heft: PR 322
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Klick auf das Bild führt direkt zu den Heftdaten
Risszeichnung / Datenblatt
Abbildung in PR:
Report Nr. :

Klick auf das Bild führt direkt zur Zeichnung

Rubrik:
Volk
Unterrubrik 1:
Unterrubrik 2:
Unterrubrik 3:
Unterrubrik 4:
Erstnennung Zyklus:
06 - M 87
Nennungen in Zyklus:
Eintragsdatum:
-
Letzte Änderung:
31.01.2018

PR-Heft:
Auflage:

Folge:

Report in PR-Heft:
Glossar in PR-Heft:
1995
Computer / Kommentar:
              
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
L-P 261
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Perlians
Alias
Perlians
Verweise:

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

(Der Perlian, des Perlians, die Perlians) - Bis zu 2 m große, schlanke Wesen mit silbriger, feinschuppiger Haut und fast transparentenKörpern. Die Perlians besitzen zwei Arme und Beine mit sechsgliedrigen Händen und Füßen. Zwischen Fingern und Zehen sind Reste von Schwimmhäuten erkennbar. Sie und die kiemenartigen Gebilde an den dünnen Hälsen deuten auf Wasserabstammung hin. Die Perlians atmen aber auch über Lungen. Auffällig sind die Köpfe der Perlians: kugelrund, 30 cm durchmessend, mit durchsichtiger Wandung.
 
Deutlich sind Gehirnmasse, Adern und Nervensystem zu sehen. Neben zwei kleinen Facettaugen besitzen die Perhans in Stirnhöhe einen etwa 10cm durchmessenden Gewebeklumpen von rotleuchtender Farbe. Dieses Para-Organ der Perlians wird Zeitauge genannt. Es befähigt die Perlians, eine Zehntelsekunde in die Zukunft zu schauen. Diese Gabe hilft ihnen, als sogenannte Drittkonditionierte Polizeifunktionen im Gebiet der Magellanschen Wolken zu versehen (-> Ednil, Uleb und Kristallagenten).
 
Die Raumschiffe der Perlians sind Kugelkörper von leuchtender, tieftoter Farbe, ohne irgendwelche Auswüchse, Anflanschungen und dergleichen; Durchmesser bis zu 250m, sehr beschleunigungsstark. Die Innenräume entsprechen dem Metabolismus der Perlianer: Sie können mit warmem Wasser geflutet werden.
 
Hauptbewaffnung ist die Intervallkanone.
 
(Rißzeichnung siehe Heft Nr.995)


Quellen: PR-Lexikon III - L-P Seite 261
Beschreibung 2 - Autor: ?

Habitus:
Humanoid, amphibischer Abstammung
 
Körperbau:
Perlians haben eine hagere Statur, werden 2 Meter groß, haben 2 Beine und Arme, die in sechsgliedrigen, mit Schwimmhäuten versehenen Füßen und Händen enden. Ihre Haut besteht aus winzigen metallisch glänzenden Schuppen. Der Körper eines Perlians ist fast transparent, so dass Innereien, Gehirn, Arterien und Venen zu sehen sind, auch ihre geringe Bekleidung ist transparent gehalten. Am dünnen Hals sitzen 2 Kiemen, so dass die Perlians sowohl Kiemen- als auch Luftatmer sind. Ihr bevorzugtes Element ist jedoch das Wasser. Auf dem Hals sitzt ein runder 30cm durchmessender Kopf. Dort wo bei den Menschen die Augen sitzen, befinden sich 2 starre Facettenaugen. Der Kopf wird vom einem ca. 10 cm durchmessenden Gewebeklumpen von rotleuchtender Farbe dominiert. Mit diesem Zeitauge können die Perlians eine Zehntelsekunde in die Zukunft zu sehen. (Bild: Cover 312)
 
Soziale und politische Besonderheiten:
Sie bewegen sich graziös, und sind ausgezeichnete Künstler, ihre Städte sind architektonische Meisterwerke von phantastischer Schönheit (PR-313,s.6/7). Die Drittkonditionierten, wie sich die Perlians auch selber nennen, sehen sich selbst als Polizei innerhalb der Magellanschen Wolken an.
 
Lebensraum:
Woher sie stammen ist nicht bekannt. Nachdem sie die Kontrolle über die Große Magellansche Wolke übernommen haben, sind ihre Unterwasserstädte überall zu finden.
 
Raumschiffe:
Tiefrot leuchtende kugelförmige Schiffe mit einem Durchmesser von 250m. Es gibt keinerlei Anzeichen auf die Art der eingesetzten Triebwerke, das Beschleunigungsvermögen der Schiffe liegt bei 800km/s². Bei Bedarf können die Räume des Schiffs können mit Wasser geflutet werden, Offensivbewaffnung ist die Intervallkanone.
 
Erster Kontakt:
Auf Modula II geraten die Terraner im November 2435 zum ersten Mal an die Perlians, als sie nach den Herstellern der Kristallagenten forschen. In Folge kommt es immer wieder zu Kämpfen, bis die Macht der Perlians in der Großen Magellanschen Wolke gebrochen ist. Der Hyperimpuls des Mutterkristalls von Danger-I führt zur Explosion aller Zeitaugen der Perlians die sich auf den Danger-Planeten befinden. Ihre Schiffsverbände sind in der gesamten GMW versprengt. Obwohl es wiederholt zu Gefechten mit den Terranern kommt, stellen die Perlians keine Macht mehr da, können aber auch nicht entscheidend geschlagen werden. Nach dem Erscheinen der Zweitkonditionierten ziehen sich die Perlians zurück. (-> PR 312 / 313 / 320 / 321 / 322 / 323)                           
 
Laut PR-Roman 366 "Das Rästel der Biostation" stammen die Perlians aus M-87, aus dem System Burjaily, einem Doppelsystem aus einer blauen Riesensonne mit einem kleinen grünen Begleiter. Einziger Planet des System ist Ednil, eine Wasserwelt. Er ist die Ursprungswelt der Perlians.
Seit Jahrtausenden werden die Perlians dort gefangen gehalten, von den Bestien.
 
Vor langer Zeit wurden Tausende von ihnen entführt, und sind als Drittkonditionierte über die Magellanschen Wolken hergefallen.
Ihr Zeitauge stammt von Gigantquallen, die auf Ednil heimisch sind. Bei der Qualle dienen die als Warzen auf ihrer Oberfläche wachsenden Organe als Gefahrentaster, die sie bei Gefahr einziehen kann. Die Bestien haben dies erkannt, und ernten diese - nachwachsenden - Organe regelrecht ab, was mit großen Qualen für die Qualle verbunden ist.
 
Diese Organe sind relativ unsterblich, und werden von toten Perlians in Magellan wieder auf andere verpflanzt.
 
Auch der Hinweis, daß sich die Perlians nach dem Auftauchen der Zweitkonditionierten zurückziehen ist nicht ganz zutreffend. Bei den Vorkommnissen um die Zeitexperimente der Akonen wird von Bully erwähnt, daß die Perlians den Gurrads erneut Schwierigkeiten machen, so daß die Gurrads den Terranern nicht helfen können beim Kampf gegen die Dolans.
 
Inwiefern so eine Hilfe natürlich nützlich wäre, bleibt dahingestellt, immerhin haben die Gurrads genug damit zu tun, den Guerillakrieg zu verarbeiten.
 
(Datenblatt in PR 451 Auflage 4 - Report Nr.136)


Quellen:
Beschreibung 3 - Autor: Perrypedia

Die Perlians sind Bewohner der Großen Magellanschen Wolke und waren während ihrer Zeit als Hilfsvolk der Uleb auch als Drittkonditionierte bekannt. Als solche waren sie das führende Volk der Dritten Schwingungsmacht, einer Teilorganisation der Zeitpolizei.
 
Erscheinungsbild
Perlians sind bis zu zwei Meter große, schlanke Wesen mit silbriger, feinschuppiger Haut und fast transparenten Körpern. Sie besitzen zwei Arme und zwei Beine mit jeweils sechs Fingern und sechs Zehen. Der Kopf mit zwei kleinen, starr blickenden Facettenaugen wirkt wie eine dreißig Zentimeter große Glaskugel, in der das Gehirn sichtbar ist.
 
Die Perlians können sowohl an Land als auch unter Wasser leben, da sie gleichzeitig Lungen- und Kiemenatmer sind. Sie bevorzugen allerdings das Leben im Wasser.
 
Zeitaugen
Die Perlians, die in der Großen Magellanschen Wolke als Drittkonditionierte auftraten, trugen im Inneren ihres Kopfes ein Zeitauge. Damit konnten sie 0,1 Sekunden in die Zukunft sehen. (PR 312)
 
Die ursprünglichen Perlians in M 87 verfügen nicht über dieses Organ. Bei den Zeitaugen handelte es sich um die Gefahrentaster einer auf Ednil heimischen Gigantqualle. Die Bestien ernteten diese Gefahrentaster und pflanzten sie den Perlians als Zeitaugen ein. Diese Perlians wurden von den Bestien verschleppt. Auf Ednil trugen nur einzelne Perlians Zeitaugen. Laut Atlan sind die Zeitaugen unsterblich. Starb ein Perlian, wurde sein Zeitauge einem anderen eingesetzt. (PR 366)
 
446 NGZ traf Icho Tolot auf Ednil auf Perlians mit nicht funktionsfähigen Zeitaugen. Dabei handelte es sich nicht um implantierte Organe, sondern um Perlianorgane. Nach der erstaunlichen Erklärung veränderte sich die genetische Struktur der implantierten Zeitaugen im Laufe der Zeit, und sie wurden zu einem Bestandteil des genetischen Codes der Perlians, so dass sie von Generation zu Generation weiter vererbt wurden. Allerdings verloren sie die Funktion, in die Zukunft blicken zu können. Äußerlich erkennbar ist dies an der – im Unterschied zur vormals glatten – nun runzligen Oberfläche. (PR 1419)
 
Raumschiffe
Technische Daten:
Typ: Kugelraumer
Größe: 250 m Durchmesser
Unterlichtantrieb: Intab-Triebwerke, Staustrahltriebwerke (Atmosphärenflug), Antigrav
Beschleunigung: max. 800 km/s2
Überlichtantrieb: Hyperraumtriebwerke (Dimetransähnlich)
Offensivbewaffnung: 14 Vibrator- und Narkosegeschütze, 12 Intervallgeschütze, Ultraschallgeschütze (für den Unterwassereinsatz)
Defensivbewaffnung: Prallschirm, Paratronähnlicher Schutzschirm
Energieversorgung: 10 Schwarzschildmeiler
Beiboote: Gleiter (Durchmesser 20 m, Höhe 5 m) und Raumgleiter (Länge 30 m, Höhe 7 m, Breite 10 m). Das Schiff hat 22 Beiboothangars.
Besatzung: 600–700 Perlians
 
Abbildungen
Risszeichnungen:
»Extraterrestrische Raumschiffe – RAUMSCHIFF DER PERLIANS« (PR 995) von Christoph Anczykowski
»Extraterrestrische Raumschiffe – Beiboot der Perlians« (PR 1027) von Christoph Anczykowski
Die Raumschiffe der Perlians sind kugelförmig mit einer tiefroten Außenhülle.
 
Geschichte
Mittels der Kristallagenten übten die Perlians in der Großen Magellanschen Wolke eine beherrschende Stellung aus und wurden von den Terranern während der Ereignisse um OLD MAN entdeckt, als diese im November 2435 auf dem Planeten Modula II nach dem Ursprung der Kristallagenten forschten. In Folge kam es immer wieder zu Kämpfen, bis die Macht der Perlians in der Großen Magellanschen Wolke gebrochen wurde. Nach der Zerstörung eines Mutterkristalls auf Danger I explodierten die Zeitaugen aller Perlians auf den Danger-Planeten.
 
In M 87 stieß die CREST IV im Jahr 2436 auf dem Wasserplaneten Ednil ebenfalls auf Perlians, die jedoch keine Zeitaugen besaßen. Vermutlich handelte es sich bei Ednil um deren Ursprungswelt und bei den dort lebenden Perlians um das Ursprungsvolk. Die mit einem implantierten Zeitauge ausgestatteten Perlians waren von den Bestien in die Große Magellansche Wolke verschleppt worden. (PR 366)
 
Nach dem Eingreifen der Zweitkonditionierten zogen sich die verbliebenen Verbände der Perlians in die Große Magellansche Wolke zurück. Hier wurden sie im April 3584 gesehen, als sie zusammen mit Ronald Tekener, Jennifer Thyron und Gurrads von Halutern gejagt wurden. (PR 826)
 
Später wurden sie jedoch von den anderen Völkern wieder akzeptiert und als im Jahre 428 NGZ das Chronofossil Magellan aktiviert wurde, waren die Perlians bereits wieder voll in die Völkergemeinschaft integriert.
 
446 NGZ traf Icho Tolot in M 87 auf Ednil auf Perlians mit nicht funktionsfähigen Zeitaugen. Dabei handelte es sich jedoch nicht um implantierte Organe. (PR 1419)


Quellen: PR 311, PR 312, PR 321, PR 366, PR 1211
Beschreibung 4 - Autor: PR-Redaktion

Die bis zu zwei Meter großen Wesen siedeln im Bereich der Magellanschen Wolken - Perry Rhodan und die Terraner stießen auf sie, als es zum Konflikt mit der Zeitpolizei kam (nachzulesen sind diese Ereignisse in den PERRY RHODAN-Büchern 33 bis 44.)
 
Die Perlians sind schlank, sie besitzen zwei Arme und zwei Beine mit sechsgliedrigen Händen und Füßen, ihre Haut ist silbrig und feinschuppig. Haut, Schwimmhaut-Reste und kiemenartige Gebilde an den dünnen Hälsen deuten darauf hin, daß die Perlians von Wasserbewohnern abstammen; sie atmen aber über Lungen. Auffallend sind die Köpfe der humanoiden Wesen: Neben zwei kleinen Facettenaugen besitzen sie einen etwa zehn Zentimeter durchmessenden Gewebeklumpen von rotleuchtender Farbe in Stirnhöhe.
 
Es handelt sich hierbei um ein Para-Organ, das Zeitauge genannt wird und den Perlians hilft, eine Zehntelsekunde in die Zukunft zu schauen.


Quellen: Glossareintrag in PR 1995
Beschreibung 5 - Autor:


Quellen:

Heft: PR 321
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt








Dazugehöriger Kommentar von :


Quellen: PR-Heft Nummer
Alle Seiten, Datenbanken und Scripte © PR & Atlan Materiequelle (1997 - 2018)