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Risszeichnung / Datenblatt
Abbildung in PR:
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Spezifikationen:
Volkszugehörigkeit:
Rubrik:
Volk
Unterrubrik 1:
Parabegabte
Unterrubrik 2:
Unterrubrik 3:
Unterrubrik 4:
Erstnennung in Zyklus:
05 - Die Meister der Insel
Nennungen in Zyklus:
Eintragsdatum:
-
Letzte Änderung:
04.03.2018

Quellenliste:
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Computer / Kommentar:
1571              
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
F-K 296 (Kosmische Ingenieure) - L-P 227 - 228 (Paddler)
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Paddler
Alias
Paddler

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Die in der Andromeda-Galaxis übliche Bezeichnung für die Angehörigen eines Volkes von kosmischen Ingenieuren. Ein Paddler ist etwa 1,50m groß und ebenso breit mit vollkommen Humanoiden Körperformen. Hände und Füße sind jedoch sechsgliedriß, vier Greiffinger (Zehen) und zwei Daumen. Hände und Füße werden bei Arbeiten gleichzeitig eingesetzt.
 
Die Hautfarbe ist schwarz, der Schädel vollkommen kahl. Die Augen liegen tief in den Höhlen des sehr flachen Gesichts. Statt eines Knochengerüsts besitzen die Paddler starke Sehnenbündel und Knorpelstränge. Das Herz sitzt nicht in der Brust, sondern dort, wo beim Menschen das Nierenbecken liegt. Charakteristisch für jeden Paddler ist eine uralte Mode, nach der sie lange, in der Mitte geteilte, über die Schulter geworfene und im Genick verknotete rote Bärte tragen. Die Kleidung besteht immer aus weißen Kunststoff-Overalls mit zahlreichen Werkzeugtaschen.
 
Paddler werden auch als Strukturläufer bezeichnet. Ihre paranormale Fähigkeit gestattet es ihnen, Wände zu durchschreiten, Reparaturen innerhalb von hermetisch verschlossenen Maschinenteilen durchzuführen und tief in fast jede Materie einzudringen. Dabei versetzen sie sich in den Zustand molekularen Gases, wobei die Bindungsenergie zwischen den Molekülen erhalten bleibt, so daß diese sich nach dem Strukturlaufen wieder zum Originalkörper zusammensetzen.
 
Die Bezeichnung "Paddler" hat ihren Ursprung in der langsamen Art der Fortbewegung der kosmischen Ingenieure mit ihren gewaltigen Plattformen (-> KA-preiswert) von Stern zu Stern. Paddler sind Sauerstoffatmer und an eine Schwerkraft von 1,2g gewöhnt. Ihre Lebenserwartung beträgt etwa 400 Jahre. Bei ihrer Entdeckung durch die Terraner im Jahr 2404 gibt es nur noch wenige von ihnen. Mit ihren Reparaturplattformen durchstreifen sie den Andromedanebel 7.000 Jahre lang, bis sie den Meistern der Insel wegen ihrer Fähigkeiten zu gefährlich werden. Hunderttausende von fliegenden Werftinseln werden von Hilfstruppen der MdI aufgebracht und zerstört.


Quellen: PR-Lexikon III - F-K Seite 296 (Kosmische Ingenieure) - L-P Seite 227 - 228 (Paddler)
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Die Paddler waren ein Volk von begnadeten Ingenieuren und Technikern in Andromeda.
 
Erscheinungsbild
Die humanoiden Paddler sind in der Regel 1,50 m groß und ebenso breit. Ihre Hände und Füße haben sechs Zehen, wovon die vier mittleren Greiffinger (-zehen) und die beiden äußeren Daumen sind. Dadurch können die Paddler buchstäblich mit Händen und Füßen arbeiten. Anstelle eines Knochenskelettes wird ihr Körper von starken Muskel- und Sehnenbündeln sowie Knorpelsträngen gehalten. Die Sauerstoffatmer haben eine schwarze Hautfarbe und einen kahlen Schädel. Die Augen ihres flachen Gesichtes liegen tief in den Höhlen. Ihr Herz liegt in Höhe des Nierenbeckens. Ihre durchschnittliche Lebenserwartung beträgt 400 Jahre.
 
Den männlichen Paddlern ist ein langer roter Bart zu eigen, der akribisch gepflegt wird und, in der Mitte geteilt, im Nacken mit einem Knoten (Äschtki) verbunden wird. Ferner tragen alle Paddler einen weißen schmutzabweisenden Kunststoffoverall. Zu rituellen Anlässen tragen Paddler Lippenstift auf.
 
Charakterisierung
Die Kosmischen Ingenieure führten das Leben von fahrenden Händlern, die als Dienstleistung die Wartung und Reparatur von Raumschiffen anboten. Mit ihren riesigen Werftplattformen, den so genannten Reparaturwerften, auf denen sie wohnten und arbeiteten, waren sie in Andromeda gern gesehene Wesen.
 
Mit ihren dunklen, kehligen Stimmen erzeugen die Paddler eine Sprache in Basslage.
 
Sie verfügten über ein hervorragendes technisches Verständnis, die Gruppe der Gen-Modulatoren war führend in der Manipulation von Erbgut. Vor langer Zeit konnten die Gen-Modulatoren den Paddlern eine Parafähigkeit anzüchten, durch die die Paddler noch bessere technische Ergebnisse erzielen konnten, das Strukturlaufen. Seither konnten die Paddler mit jeglicher Materie verschmelzen oder sie durchdringen. So konnten sie auch in isolierte Bereiche eines Raumschiffes vordringen und reparieren, ohne die Umgebung demontieren zu müssen. Hierbei war es ihnen möglich auch das Werkzeug und die Kleidung mitzunehmen. Daher stammt auch die Bezeichnung Strukturläufer, unter der sie ebenfalls bekannt wurden. Allerdings hielten sie diese Fähigkeit zunächst geheim.
 
Der gebräuchlichere Name »Paddler« kam von der Gemächlichkeit, mit der ihre Werften durch den Weltraum flogen. Aufgrund der enormen Masse war es ihnen nicht möglich, schnelle Kurskorrekturen vorzunehmen. Deshalb flogen sie langsam, paddelten also geradezu durchs All.
 
Stammbaum
Im Jahre 1291 NGZ wurde aufgedeckt, dass die Paddler von den Erranten abstammten. (PR 1973)
 
Bekannte Paddler
  • Amrog
  • Batins
  • Hallan
  • Hortan
  • Kalak
  • Kinuk
  • Malok
  • Mastrak
  • Ollok
  • Osiku
  • Perdan
  • Raanak
  • Satap
  • Tarnak
  • Topon
  • Vulmel
  • Wonosch
 
Gesellschaft
Sprache
Die Paddler sprechen die von ihnen eingeführte Verkehrs- und Handelssprache Interandro.
 
Raumschiffe
Die Werftplattformen der Paddler sind 96 km durchmessende und 32 km hohe Plattformen, mit einem mittigen 36 km durchmessenden Raumhafen, umgeben von Reparaturwerkstätten. Im Inneren der Werft befinden sich Reparaturschächte, sowie weitere Werkstätten und Fabriken.
 
Risszeichnung: »FLIEGENDE REPRATURWERFT – MA-genial bietet Räume für 8 Kugelraumer von der Größe der Crest III« (PR 284) von Ingolf Thaler
 
Die bekannte Werften und deren Kommandanten sind dem Artikel Werftplattform zu entnehmen.
 
Geschichte
1600
Sieben Jahrtausende lang waren die Paddler trotz hoher Löhne geschätzte Ingenieure, die exzellente Arbeit leisteten, bis sie von den Meistern der Insel wegen ihres Lebensstiles, ihrer Fähigkeit des Strukturlaufens und ihrer Unabhängigkeit als Sicherheitsrisiko bekämpft und im Jahre 1600 mit einer List nahezu ausgerottet wurden.
 
Zitat: [...] »Jeder Paddler war ein Strukturläufer“, erklärte Kalak. „Wir konnten es lange Zeit geheimhalten, doch dann wurden wir verraten. [...] Ich konnte mit meiner Station der Vernichtung entrinnen.« [...] (PR 250)
 
Es wurde verbreitet, dass die Tefroder einen Reparaturgroßauftrag zu vergeben hätten. Dieses Datum fiel mit einem rituellen Feiertag zusammen, den die weiblichen Paddler getrennt von den männlichen begingen. Alle Frauen trafen auf zwei Plattformen zusammen, während die Männer sich zu der angegebenen Raumposition begaben, wo sie von einer tefrodischen Flotte vernichtet wurden. Einzig die Werft LE-pünktlich entkam der Vernichtung, da sie aufgrund eines Maschinenschadens ironischerweise zu spät ankam.
 
Die beiden Plattformen mit den rein weiblichen Besatzungen wurden von den Tefrodern in eine Sonne gestürzt. Die wenigen verbliebenen Paddler wurden in den Dienst der Meister der Insel gepresst. Der Paddler Malok wurde in die Vergangenheit versetzt und kreiste mit seiner Werft MA-genial um die Maahkwelt Washun in der Milchstraße. Hier musste er die Schiffe der Zeitagenten und der Meister der Insel reparieren. (PR-TB 354)
 
2404
Im Jahre 2404 trafen die Terraner auf die Werft KA-preiswert des Paddlers Kalak, der die letzten 800 Jahre seit der Vernichtung seines Volkes in molekularer Konservierung in einem Stahlblock ruhte. Er stellte nach anfänglichen Missverständnissen seine Plattform, sein Wissen und das heilige Werkzeug der Paddler - Kildering - den Terranern für den Kampf gegen die MdI zur Verfügung.
 
Ein ausgestoßenes Splittervolk der Paddler, die sich anstelle von Technik auf biologische Experimente spezialisiert hatten, die so genannten Gen-Modulatoren, wurden von den MdI deportiert, und dazu gezwungen für sie ganze Völker zu manipulieren oder gentechnisch zu verändern, so dass sie für deren verbrecherische Zwecke eingesetzt werden konnten.
 
Schon 2360/2361 konnten Terraner etliche Planetenbevölkerungen vor dem Aussterben retten, indem sie die von Gen-Modulatoren verursachten Mutationen stoppten. (PR-TB 31, PR-TB 32)
 
Perry Rhodan traf auf solche Experimente auf dem Planeten Bengal, dessen Pflanzenwelt zu einer pflanzlichen Gemeinschaftsintelligenz, dem Großen Leben, verändert wurde. Dieses nannte sich Praem, und bildete die Mutterstufe des Bluuls von Smaragd I.
 
Auf Bengal traf die CREST III auf die dort abgestürzte Werftplattform OL-hilfreich mit 6000 überlebenden Paddlern, die seit zwei Generationen mit Flammstrahlern einen verzweifelten Kampf gegen die Botas und die Kampfpflanzen führten. Nach Beendigung des Kampfes gegen die Gemeinschaftsintelligenz fanden sie auf KA-preiswert eine Zuflucht und bildeten die neue Besatzung. Die Nachkommen der zweiten auf Bengal abgestürzten Plattform, deren Besatzung auf Botanik spezialisiert war, waren von der Gemeinschaftsintelligenz als Botas integriert worden.
 
Nach der Versetzung der CREST III in die Vergangenheit des lemurisch-halutischen Krieges stießen die Terraner zunächst auf die Plattform MA-genial im Orbit um Washun, und stehen ihr bei der Abwehr eines halutischen Angriffes bei. Später wurde die Werft bei der roten Riesensonne Redpoint von lemurischen Kriegsschiffen vernichtet.
 
Bei der Benutzung des Zeittransmitters auf Pigell traf die Besatzung der CREST III auf die Gen-Modulatoren. Diese wurden von den Meistern in die Vergangenheit deportiert. Um nicht länger in den Diensten der Beherrscher Andromedas stehen zu müssen, ließen sie ihre Werftplattform abstürzen und flüchteten sich in den Dschungel von Pigell. Dort modifizierten sie ihre eigene Gestalt zu humanoiden Riesenfledermäusen, den Ikas, um durch diese genetische Mimikry getarnt zu überleben. Sie formten auch die Pflanzen- bzw. Tierwelt zu Polern und Thermoflammern um und bekämpften so die Besatzung der Zeitstation Pigells.
 
Auf dem Planetoiden Runaway trafen die Terraner mit dem von den Moduls gebauten Psiroboter Lucky Log zusammen. Von ihm erfuhren sie, dass die Gen-Modulatoren einen Teil der nach Bengal deportierten Moduls dort zu Pflanzenwesen transformiert hatten. Die Moduls waren aus den durch die MdI entführten lemurischen Wissenschaftlern des Luna-Klubs hervorgegangen.
 
446 NGZ
446 NGZ spielte Tarnak, ein Paddler-Kind auf Gatas, eine Schlüsselrolle bei der Abwehr der Verlorenen Geschenke der Hesperiden mit denen der Sotho Stygian die Blues auf die Seite des Permanenten Konflikts ziehen wollte.
 
1346 NGZ
Auf Evolux traf Mondra Diamond auf die Metaläufer, die wie die Paddler die Fähigkeit des Strukturlaufens besaßen und auch eine ähnliche Physiognomie besaßen.
 
1463 NGZ
Im Rahmen der Operation Hathorjan stieß Atlan mit der vom Galaktikum ausgesandten Flotte auf eine im Raum-Zeit-Labyrinth des Holoin-Fünfecks eingeschlossene Werftplattform der Paddler. Von der Hauptpositronik HOL des Sonnentransmitters erfuhr man, dass die Paddler etwa um 27.800 v. Chr. im Auftrag der Meister der Insel das Raum-Zeit-Labyrinth als Fallensystem gebaut hatten. Nach Fertigstellung und beim Abflug mit ihrer Werftplattform waren die Paddler selbst in diesem Fallensystem gefangen gesetzt worden. (PR 2519)


Quellen: PR 250 ff., PR 2451, PR 2519, ... / PR-TB 31
Beschreibung 3 - Autor:


Quellen:
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Quellen:
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Quellen:


Verweise:
Andromeda








Dazugehöriger Kommentar von Kurt Mahr: Paddler und andere Vergangenheitseinbrüche

Anmerkung: Die Texte liegen vor - die Veröffentlichung jedoch wurde vom Verlag Pabel-Moewig leider untersagt !

Quellen: PR-Heft Nummer 1571
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