Heft: PR 2712
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Rubrik:
Volk
Unterrubrik 1:
Unterrubrik 2:
Zyklus:
38 - Das Atopische Tribunal
Eintragsdatum:
-
Letzte Änderung:
29.09.2017

PR-Heft:
Auflage:

Folge:

Report in PR-Heft:
Glossar in PR-Heft:
2712 / 2713 / 2770 / 2839 / 2843
Computer / Kommentar:
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Jaj
Alias
Jaj
Weitere Bezeichnung
Jaj

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Glossareintrag in PR 2712:
Die Jaj stehen im Dienst des Atopischen Tribunals, sie nennen sich selbst »Similierer«. Das Similieren ist eine besondere Form des speziellen Gestaltwandelns. Similierer können ihre Gestalt wandeln, aber nur unter größten Anstrengungen; es ist eine Qual, und jede Verwandlung kostet sie Lebenszeit. Zudem sind sie während des Umwandlungsprozesses praktisch hilflos: Bewusstes, zielgerichtetes Handeln ist nicht möglich. Je nach Umfang und Komplexität des Similierens dauert der Vorgang zwei bis fünf Stunden.
 
Die meisten Similierer nehmen gegen diese erheblichen Schmerzen bestimmte Drogen, am liebsten Glasfrost. Zu similieren bedeutet eine Herstellung einer vom Original ununterscheidbaren biologischen Kopie, deren organische Bausteine aber auf spezielle Art und Weise programmierbar sind. Die Jaj sind also nicht eigentlich Formwandler. Sie similieren nicht nur die Form, sondern auch die Eigenarten der »Zielperson« – beispielsweise die Aroma-Ausdünstungen – und werden dadurch zur wahrhaft perfekten, nicht zu unterscheidenden Kopie.
 
Würde sich ein Jaj in einen Swoon similieren, könnte die Biosubstanz nicht ausreichend komprimiert werden; um das Ziel dennoch zu erreichen, spaltet der Similierer einen Teil seiner Körpersubstanz ab und deponiert ihn in einem sogenannten Substanzgehäuse, einem Bassin mit Nährlösung. Die abgespaltene Substanz hat einen Bewusstseinsrest und fühlt Unruhe, wenn sie von dem Jaj getrennt ist. Die Similierung muss gelegentlich – im 36-Stunden-Takt – aufgefrischt werden, sonst destabilisiert sie sich, der similierte Körper altert dann rapide.
 
Glossareintrag in PR 2839:
Die Jaj, die sich selbst auch als Similierer bezeichnen, können jede beliebige Gestalt »similieren«, das heißt, sie bilden nicht nur die äußere Form nach wie andere gestaltwandlerisch begabte Wesen, sondern sie erzeugen eine perfekte organische Kopie der Zielperson. Selbst kleinste Details und Eigenarten werden nachgebildet, allerdings keine Parafähigkeiten.
 
Um unterschiedlich große Körper nachbilden zu können, spalten die Jaj entweder Biosubstanz ab, die bei Nichtverwendung in einem Bassin mit Nährlösung (dem Substanzgehäuse) gelagert wird, oder sie nehmen Substanz aus dem Bassin auf. Die Biosubstanz ist eine formlose Masse, die nur über ein Restbewusstsein verfügt und sich zum Hauptkörper des Jaj hingezogen fühlt.
Der Similierungsprozess ist langwierig (bis zu fünf Stunden lang) und extrem schmerzhaft, reduziert die Lebenserwartung und muss alle 36 Stunden wiederholt werden, ansonsten kommt es zu einer rapiden Alterung.
 
Die Jaj hüten ihre ursprüngliche Erscheinungsform sorgfältig als Geheimnis. Perry Rhodan erfährt während seiner Nachforschungen über das Atopische Tribunal allerdings, dass die Jaj von den Urlaren abstammen und sich in (mindestens) drei Kategorien einteilen lassen:
 
Die »Einigen« können ihre Körpermasse nicht aufteilen, während die »Überreichen« eine sehr umfangreiche Menge an Körpersubstanz besitzen und überschüssige Körpermasse an einem sicheren Ort zwischenlagern. Dazwischen rangieren jene Jaj, die aus ihrer Substanz eine Abschnürung bilden, die mehr oder weniger selbstständig agieren und den Hauptkörper überleben kann, das Sanbain.


Quellen: Glossareintrag in PR 2712 / 2839
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Die Jaj sind ein Volk von Gestaltwandlern. Sie nennen sich selbst Similierer.
 
Erscheinungsbild
Die ursprüngliche, wahre Erscheinungsform der Jaj war lange Zeit unbekannt. Die Jaj hüten das Geheimnis ihrer Herkunft sorgfältig. (PR 2713)
 
Die Jaj stammen von den Ur-Laren ab. Sie waren somit humanoid, aber wesentlich schlanker als die seit dem 36. Jahrhundert bekannten Laren. (PR 2774)
 
Besondere Fähigkeiten
Die Jaj können jede beliebige Gestalt annehmen und bezeichnen diesen Vorgang nicht als »Gestaltwandeln«, sondern als »Similieren«. Die Jaj bilden nicht nur die äußere Form nach, sondern erzeugen eine perfekte organische Kopie der Zielperson. Selbst kleinste Details und Eigenarten werden nachgebildet. Um unterschiedlich große Körper nachbilden zu können, spalten die Jaj entweder Biosubstanz ab, die bei Nichtverwendung in einem Bassin mit Nährlösung (dem Substanzgehäuse) gelagert wird, oder sie nehmen Substanz aus dem Bassin auf. Die Biosubstanz ist eine formlose Masse, die nur über ein Restbewusstsein verfügt und sich zum Hauptkörper des Jaj hingezogen fühlt. Zur Similierung eines Uleb wird die gesamte vorhandene Biosubstanz benötigt.
 
Eine Besonderheit der Similierung besteht darin, dass die Programmierung einzelner Körperteile möglich ist, so dass diese in begrenztem Umfang selbstständig aktiv werden können.
 
Der Similierungsprozess ist für die Jaj extrem schmerzhaft und kostet jedes Mal Lebenszeit. Die Similierung muss alle 36 Stunden aufgefrischt werden. Andernfalls kommt es zu einer rapiden Alterung. Die Jaj sind während der Similierung für zwei bis fünf Stunden völlig hilflos. Um die Qualen der Similierung besser zu überstehen, verwenden die Jaj die Droge Glasfrost.
 
Parafähigkeiten können von den Jaj nicht similiert werden. (PR 2770)
 
Es gibt mindestens drei verschiedene Typen von Jaj, die nach Besonderheiten ihrer Similierungsfähigkeiten klassifiziert werden:
 
Die Überreichen besitzen eine sehr umfangreiche Menge an Körpersubstanz. Sie können damit auch sehr große Lebewesen kopieren. Überschüssige Körpermasse wird an einem sicheren Ort zwischengelagert. Wahrscheinlich entstehen sie aus dem Zwilling oder Drilling   eines Ur-Laren. (PR 2794)
Die Einigen können dagegen ihre Körpermasse nicht aufteilen. (PR 2794)
Der dritte Typus von Jaj kann aus seiner Substanz eine Abschnürung bilden, die mehr oder weniger selbständig agieren kann. Sie ist sogar überlebensfähig, wenn der Hauptkörper stirbt. Diese Abschnürung wird Sanbain genannt. (PR 2794)
 
Bekannte Jaj
    Caileec Maltynouc (PR 2706)
    Cyrus Duru – Tarnidentität eines auf Terra eingeschleusten Jaj. Echter Name unbekannt. (PR 2794)
    Feryk Grajitz (PR 2794)
    Golton Mentz – Tarnidentität eines auf Terra eingeschleusten Jaj. Echter Name unbekannt. (PR 2794)
    Gemian Ocary (PR 2717)
    Leza Vlyoth (verfügt über ein gestaltwandlerisches Raumschiff: die XYANGO) (PR 2709)
    Vloster Shyogh (PR 2717)
 
Funktion im Atopischen Tribunal
Die einzigen bekannten Jaj arbeiten als Kundschafter und Infiltratoren für die Onryonen, mithin also für das Atopische Tribunal. Mindestens zwei von ihnen haben den Rang eines Marshalls inne.
 
Geschichte
Im Juni 1514 NGZ fing Caileec Maltynouc den TLD-Agenten Ghiyas Khosrau während eines Polyport-Transfers ab und ersetzte einen Arm des Terraners durch eine Kopie aus eigener Körpersubstanz. Der Arm entwickelte in der JULES VERNE ein Eigenleben. Er explodierte und setzte einen Bestandteil eines Mehrkomponentengiftes frei, der sich mit einem weiteren, von Caileec Maltynouc selbst freigesetzten Bestandteil zum Endprodukt verband. Dieses verwandelte alle Besatzungsmitglieder der JULES VERNE außer Reginald Bull und Jawna Togoya in lebende Bomben. Caileec Maltynouc - zumindest der Teil seiner Biosubstanz, der sich in der JULES VERNE befand - fand den Tod im Schwarzen Loch Tephaya. (PR 2706)
 
Leza Vlyoth wurde von Shekval Genneryc mit der Jagd auf Icho Tolot beauftragt. Im Rahmen seiner Vorbereitungen similierte Leza Vlyoth Personen aus verschiedenen Milchstraßenvölkern. Für den Kampf gegen Tolot sowie dessen Gefährten Avan Tacrol und Luto Faonad similierte der Jaj einen Uleb. Um einer Falle Perry Rhodans und Viccor Bughassidows zu entgehen, übernahm Leza Vlyoth mit einem abgespaltenen Teil seiner Körpersubstanz den Posbi Lot 909. Als der Posbi vernichtet wurde, geriet Leza Vlyoth in Raserei und konnte vertrieben werden. (PR 2711)
 
Anfang August 1514 NGZ brachte Shekval Genneryc die wahre Gestalt der Jaj in Erfahrung. Nachdem Leza Vlyoth bei dem Versuch gescheitert war, den Lunaren Widerstand zu zerschlagen, wollte der Jaj sein Leben beenden. Er wurde jedoch geborgen und in eine Medostation gebracht. Dort nahm er unwillkürlich seine ursprüngliche Erscheinungsform an. Genneryc beobachtete den Vorgang. (PR 2713)
 
Ende August 1514 NGZ infiltrierten die Jaj Gemian Ocary und Vloster Shyogh die Leitstelle des Kristallschirms des Arkon-Systems. (PR 2717)
 
Im März 1517 NGZ drang ein Jaj in der Gestalt des Telekineten Yaalon Tua in die Schule der Gnade auf Tefor ein. Zuvor hatte er den Mutanten in dessen Wohnung außer Gefecht gesetzt. Die TLD-Agenten Guy Granduciel und Ossos-B4 erkannten dies und informierten die Gläserne Insel. Der Jaj wurde aber auch ohne diese Information von der Gradientin Shanu Starcuut enttarnt. Der echte Telekinet hatte zwar manchmal »taube Tage«, an denen er seine Gabe nicht nutzen konnte, aber der Jaj wies keinerlei Psi-Potential auf. Er wurde von Kampfrobotern angegriffen, schützte sich mit tt-Progenitoren, die sich zusätzlich in eine Waffe für ihn umbildeten, und floh. Der Mutant Assan-Assoul nutzte die Kräfte seiner Mitschüler, um ihn zu verfolgen und zu stellen. Seine unbekannten Fähigkeiten erlaubten es Assan-Assoul, den Jaj buchstäblich zerfließen zu lassen. Möglicherweise zwang Assan-Assoul den Jaj dazu, seine wahre Gestalt anzunehmen. (PR 2770)
 
Im August 1517 NGZ wurden im Laufe von Ermittlungen durch Gucky, Benner, Gholdorodyn und Farye Sepheroa drei auf Terra eingeschleuste Jaj enttarnt. Jeder von ihnen hatte einen TLD-Agenten similiert, um Zugang zu AGENT GREY, der Positronik des TLD-Towers zu bekommen. Der erfolgreichste von ihnen, Feryk Grajitz hatte es sogar geschafft, das Vertrauen von Andrasch Mikael, dem stellvertretenden Leiter des TLD zu erwerben. Alle drei kamen während der Kämpfe innerhalb des Towers ums leben, bevor sie sensible Daten an ihre Auftraggeber übermitteln konnten. Den Terranern gelang es bei dieser Gelegenheit, einen Sanbain in ihre Gewalt zu bringen. (PR 2794)


Quellen: PR 2706 / PR 2709 / PR 2710 / PR 2711 / PR 2712 / PR 2713 / PR 2717 / PR 2770 / PR 2774 / PR 2794
Beschreibung 3 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 4 - Autor:


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Dazugehöriger Kommentar von :



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