Risszeichnung / Datenblatt
Abbildung in PR:
Report Nr. :

Klick auf das Bild führt direkt zur Zeichnung

Rubrik:
Wissenschaft
Unterrubrik 1:
Unterrubrik 2:
Zyklus:
33 - Der Sternenozean
Eintragsdatum:
03.06.2014
Letzte Änderung:
26.09.2017

PR-Heft:
Auflage:

Folge:

Report in PR-Heft:
Glossar in PR-Heft:
2234 / 2298 / 2819
Computer / Kommentar:
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Hyperimpedanz
Alias
Hyperimpedanz

Beschreibung - Autor:

Unter »Hyperimpedanz« versteht man den hyperenergetischen Widerstand. Im Jahr 1331 NGZ wird deutlich, dass die Hohen Mächte des Universums diesen Widerstand erhöht haben - mit gravierenden Folgen für die meisten Völker der Milchstraße und zahlreicher anderer Galaxien, deren Technik auf der Nutzung von fünfdimensionalen Energien und des Hyperraums beruht.
Zumindest in den »unteren« Bereichen des hyperenergetischen Spektrums wird nun deutlich mehr Energie benötigt als früher, während gleichzeitig die erzielbaren Effekte schwächer werden. Verbunden damit sind hohe Materialbelastungen bis in den Bereich der Hyperkristalle. Zumindest für arkonidische und terranische Technik, die innerhalb der Milchstraße als führend gelten, sind die höheren Hyperfrequenzen kaum noch erreich - und nutzbar. Gewissermaßen als Begleiterscheinung der Hyperimpedanz - Erhöhung tobt seit 1331 NGZ eine erhöhte Anzahl sehr starker Hyperstürme durch die Milchstraße, worunter Raumfahrt und Fernkommunikation leiden. »Nebenwirkungen« von Hyperstürmen gleichen mitunter starken elektromagnetischen Pulsen und können auch konventionelle Technik lahm legen oder gar zerstören.                                        
 
Im Mai 1312 NGZ warnt der Roboter Cairol die Terraner davor, dass die Kosmokraten den hyperphysikalischen Widerstand im gesamten Universum erhöhen werden, um die Ausbreitung des Lebens einzuschränken. Der hyperphysikalische Widerstand wird kurz Hyperimpedanz genannt. Er ist eine schon lange bekannte Funktion der Hyperfrequenz, die von verschiedenen Randbedingungen abhängig, also nicht konstant ist. Die Hyperimpedanz ist z.B. im Galaktischen Zentrum, wo die Sonnen besonders dicht stehen, stark erhöht und führt dort zu heftigen Hyperstürmen. Dass die Hyperimpedanz sich schon seit geraumer Zeit in allen Bereichen des Universums verändert, ist ebenfalls keine neue Information. Die Veränderungen waren jedoch bisher immer geringfügiger Natur. In den Jahren nach 1312 NGZ, insbesondere im September 1331, nehmen diese Veränderungen jedoch dramatisch zu. Im gesamten unteren Bereich des hyperenergetischen Spektrums (Frequenzbereich bis ca. 6,8 x 1013 Kalup) wird ein extremer Anstieg des Energieverbrauchs für die Erzeugung hyperenergetischer Wirkungen (die gleichzeitig immer schwächer werden) festgestellt. Die Bereiche des Hyperspektrums, in dem PSI-Kräfte angesiedelt sind, scheinen dagegen nicht betroffen zu sein. Den höchsten Wert erreicht die Hyperimpedanz am 11.09.1331 NGZ, danach ist kein weiterer Anstieg mehr messbar.
 
Die erhöhte Hyperimpedanz hat mehrere teils katastrophale Folgen im gesamten Universum:
 
1.: Jedes technische Gerät, das auf Hypertechnologie basiert, verbraucht bei stark verringertem Wirkungsgrad enorme Mengen von Energie, die verwendeten Hyperkristalle werden innerhalb kürzester Zeit "ausgelaugt", zerfallen zu Staub und müssen ausgetauscht werden. Am haltbarsten erweisen sich hierbei Khalumvatt-Kristalle. Die Benutzung von Transmittern für den Personenverkehr wird unmöglich, weil der Prozentsatz in Verlust geratener Sendungen extrem ansteigt. Ferntransmitter sind hiervon ganz besonders betroffen. Ähnliches gilt auch für Transformkanonen: Diese Waffen haben jetzt nur noch eine Reichweite von etwa einer Million Kilometern, das größtmögliche verwendbare Kaliber liegt bei nur 500 Megatonnen Vergleichs-TNT. Metagrav-Triebwerke können nicht mehr verwendet werden. Standard in der Raumfahrt sind künftig die alten Lineartriebwerke. Raumschiffe können Überlichtgeschwindigkeit nur noch mit extremem Energieaufwand erreichen und werden nach Etappen von maximal 50 Lichtjahren wieder in den Normalraum zurückgeschleudert. Der maximal mögliche Überlichtfaktor beträgt eine Million, erreicht wird in der Regel aber nur die Hälfte. Auch der Sublichtflug unterliegt Einschränkungen. Die Reichweite des Hyperfunks ist auf wenige Lichtjahre begrenzt, es müssen wieder Funkbrücken mit Relaisstationen eingerichtet werden. Somit sind alle Welten der galaktischen Großreiche zunächst isoliert, bis auf Alttechnologie umgestellt werden kann. Die auf interstellaren Warenaustausch gegründete Wirtschaft bricht zusammen, auf vielen Planeten herrscht das Chaos.
 
2.: Es ist nicht mehr möglich, Energie aus dem Hyperraum zu zapfen. Gravitraf-Speicher verlieren rapide an Speicherfähigkeit, es kommen wieder Kugel- und Ringspeicherbänke zum Einsatz. Die Energieversorgung wird künftig vorwiegend durch weiterentwickelte NUG-Schwarzschild-Reaktoren sichergestellt. Alle Syntroniken fallen komplett aus, NATHAN muss auf biopositronischen Betrieb umgestellt werden. Die Kristallschirme des Solsystems und Arkons fallen ebenfalls aus. Formenergie-Objekte und ähnliches werden wegen des gigantischen Energieverbrauchs nicht mehr eingesetzt.
 
3.: Heftige Raumbeben erschüttern insgesamt 10 über die ganze Galaxis verteilte Raumsektoren. Einer dieser Bereiche befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hayok-Sternenarchipel. Dort erscheinen am 02.09.1331 NGZ aus dem "Nichts" plötzlich Sterne und Sonnensysteme, bis der vormals leere Sektor von einem neuen Sternhaufen mit 220.000 Sonnenmassen ausgefüllt ist, dessen Sonnen das gleiche Alter haben wie diejenigen des Hayok-Sternarchipels. Die Sonnen waren im Hyperraum "versteckt" und fallen wegen der erhöhten Hyperimpedanz in den Normalraum zurück. Die neuen Sonnen sind zunächst ausschließlich hyperphysikalisch anmeßbar. Das ganze Gebiet steckt in einer Art hyperphysikalischem "Kokon", der sich allmählich dem Normalraum angleicht. Der Name des Sternhaufens ist Sternenozean von Jamondi. In unmittelbarer Nachbarschaft des ca. 500 Lichtjahre vom Solsystem entfernten Pfeifennebels erscheint nach heftigen Raumbeben ein weiterer Sternhaufen mit 65 Lichtjahren Durchmesser und 120.000 Sonnenmassen, der ebenso wie der Sternenozean von Jamondi noch in einem Hyperkokon hängt. Auch in Thantur-Lok, dem Kernbereich des Kristallimperiums, "rematerialisiert" eine Ansammlung von Sonnen, sie erhält den Namen "Dashkon Sternwolke".
 
4.: Hyperstürme treten als Sekundäreffekt der erhöhten Hyperimpedanz überall vermehrt auf und dauern erheblich länger als bisher. Sie erreichen bis dato unbekannte Stärken und übertreffen damit teilweise noch die Stürme, die vor Jahrzehntausenden die "Archaischen Perionden" Arkons eingeleitet haben. Durch diese überstarken Stürme werden immer wieder so genannte "Tryortan-Schlünde" aufgerissen, in denen jegliche Materie entstofflicht wird. Im Antares-Gebiet der Milchstraße entsteht das Sternenriff: Eine Zone schwerster und vor allem permanenter Hyperstürme, in der ein Manövrieren unmöglich ist. Sol verwandelt sich in ein kosmisches Leuchtfeuer und emittiert Strahlung mit einer sechsdimensionalen Komponente.
 
5.: Das Sternenfenster erlischt, so dass die Wurme der Aarus in der Milchstraße stranden


Quellen:
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Hyperimpedanz ist der Fachausdruck für den hyperphysikalischen Widerstand, auch einfach Hyperwiderstand. Der Begriff Hyperimpedanz wird jedoch von vielen Galaktikern oft auch synonym für die katastrophalen Auswirkungen einer umfassenden und starken Erhöhung der Hyperimpedanz, der Hyperimpedanz-Erhöhung, genutzt.
 
Allgemeines
Die Hyperimpedanz bzw. der hyperphysikalische Widerstand ist eine der wesentlichen Kenngrößen der Hyperphysik im Standarduniversum. Diese Kenngröße ist keine Konstante. Die Hyperimpedanz beruht auf dem Wellenwiderstand des Hypervakuums, der bei höheren Frequenzen im Hyperspektrum deutlich geringer ausfällt als bei niedrigen Hyperfrequenzen. Entsprechend macht sich die Hyperimpedanz bei niedrigen Hyperfrequenzen deutlich stärker bemerkbar als bei höheren Frequenzen.
 
Da der Betrag der Hyperimpedanz den Wirkungsgrad hyperphysikalischer Prozesse und deren Verluste mitbestimmt, sind technische Geräte auf hyperphysikalischer Basis und Hyperkristalle von umso niedrigerem Wirkungsgrad, je niedriger ihre Schwing- und Arbeitsfrequenz im Hyperspektrum liegt. Das Bestreben jeder technischen Zivilisation liegt daher darin, bei möglichst hohen Frequenzen im Hyperspektrum zu arbeiten, um einen hohen Wirkungsgrad ihrer Apparaturen zu erreichen. Allerdings sind die technischen Herausforderungen bei höheren Hyperfrequenzen ungleich höher als bei niedrigen, so dass nur fortgeschrittenere Zivilisationen in diesem "bevorzugten" Bereich des Hyperspektrums (zum Beispiel im UHF-Bereich) arbeiten können. Der Grad der Fortschrittlichkeit einer Zivilisation wird daher auch oft über den Anteil der UHF- und SHF-Technologien bemessen.
Beeinflussungsmöglichkeiten
 
Es gibt vielfältige Möglichkeiten, die Hyperimpedanz und deren Betrag zu beeinflussen. Möglich ist dies auf lokaler, regional-galaktischer und universeller Ebene:
 
Lokale Ebene:
Einige hyperphysikalische Geräte sind in der Lage, lokal eine Art Hyperkavitation zu erreichen, die direkt auf den Wellenwiderstand des Hypervakuums wirkt. Im Einflussbereich einer Hyperkavitation sinkt die Hyperimpedanz deutlich und kann ansonsten nicht erreichbare niedrige Werte erreichen. Dadurch wird der Wirkungsgrad hyperphysikalischer Geräte zum Teil sehr deutlich gesteigert. Die lemurische Stoßimpuls-Generator-Plattform ZEUT-80 kann mit ihren Geräten eine Zone der Hyperkavitation erzeugen.
Andere hyperphysikalische Geräte erhöhen die Hyperimpedanz eher. Ein Beispiel dafür ist der Metagravantrieb, der bei hohen Überlichtfaktoren eine erhöhte Hyperimpedanz in seinem Wirkungsbereich induzierte. Dies trat zum Beispiel auf der JOURNEE auf.
 
Regionale/Galaktische Ebene:
Der Betrag der Hyperimpedanz variiert mit der Sterndichte. Im intergalaktischen Leerraum ist er niedrig, im galaktischen Zentrum dagegen höher. Dies kann durchaus 5-10% des Betrags der Hyperimpedanz ausmachen.
An bestimmten Stellen des Universums können Hypersenken mit abgesenkten Werten der Hyperimpedanz entstehen. (PR 2504) Über die Ursachen, Häufigkeiten und Beständigkeiten solcher Hypersenken kann keine Aussage getroffen werden.
 
Universelle Ebene:
Prinzipskizze: Universumsweite Hyperimpedanzfluktuationen
Zufällige, universumsweite Fluktuationen sind nach Aussagen Homunks eine natürliche Ursache für veränderte Werte der Hyperimpedanz. (PR 2536)
Von den Vatrox ist bekannt, dass sie das PARALOX-ARSENAL und die darin gespeicherte Psi-Materie dazu nutzen wollten, die Hyperimpedanz über mehrere Galaxien hinweg (und möglicherweise im gesamten Universum) zu erhöhen und künstlich hoch zu halten. (PR 2536)
Nach Aussagen Cairols III kennen die Hohen Mächte Methoden, die Hyperimpedanz im gesamten Universum zu manipulieren und sowohl zu erhöhen als auch zu erniedrigen. (PR 2199) Über die dazu erforderlichen Mittel der Hohen Mächte ist nichts bekannt.
 
Im Bild sind Auswirkungen der universumsweiten natürlichen Fluktuation der Hyperimpedanz in einer Prinzipskizze dargestellt. "Fluktuationen" kennen keinen Maximalwert, die Hyperimpedanz kann daher in weiten Bereichen fluktuieren.
 
Hyperimpedanzschwankungen
In normalen Zeiten variiert die Hyperimpedanz nur sehr begrenzt, so ist in galaktischen Zentren mit einer höheren Hyperimpedanz zu rechnen, als in sternenarmen Regionen. Dies bedeutet einerseits, dass stationäre Geräte auf Planeten auf fixierte Werte der Hyperimpedanz (Ein-Hyperimpedanz-Geräte) ausgelegt werden können, während vor allem Raumfahrttechnik auf Schwankungen der Hyperimpedanz ausgelegt werden muss (Multi-Hyperimpedanz-Geräte), damit die Technik nicht nur in sternenarmen Regionen funktioniert, sondern auch in Regionen wie zum Beispiel Kugelsternhaufen. Solche Toleranzen haben dann ihre Grenzen, wenn es durch äußere Einflüsse zu regionalen oder universumsweiten Hyperimpedanzänderungen kommt. Diese können im extremsten Fall Auslöser einer Hyperimpedanz-Erhöhung sein.
 
Allgemeine Folgen von Hyperimpedanz-Erhöhungen (bzw. Hyperimpedanzerniedrigungen):
 
    Der Wirkungsgrad technischer Geräte im Frequenzbereich unterhalb 6,8×1013 Kalup erniedrigt (bzw. erhöht) sich. Dies kann bis zum Totalausfall der Geräte führen.
    Der Energiebedarf hyperphysikalischer Geräte erhöht (bzw. erniedrigt) sich, wobei gleichzeitig der Wirkungsgrad energieerzeugender Geräte sinkt (bzw. steigt).
    Die Eigenschaften von Hyperkristallen können sich deutlich ändern, es kann (muss aber nicht) zu erheblichen Auslaugungserscheinungen von Hyperkristallen kommen.
    Für bestimmte technische Prozesse müssen andere Hyperkristalle / Hyperkristalltypen eingesetzt werden, da sich die Schwingungseigenschaften der auch Schwingquarze genannten Hyperkristalle verändern.
    Großmaßstäbliche Hyperimpedanz-Erhöhungen erzeugen vermehrt auftretende Hyperstürme, deren Heftigkeit ebenfalls zunehmen kann. Bei extremen Hyperimpedanz-Erhöhungen kann dies zur Ausbildung von Tryortan-Schlünden und großmaßstäblichen Ortsversetzungen    kosmischer Gebilde kommen. Diese können bei lokalen Besonderheiten in bestimmten Gebieten (wie Zentren von Galaxien) deutlich heftiger / stärker ausfallen.
 
Hyperimpedanz-Erhöhung
Großräumige und sehr starke Erhöhungen des Betrags der Hyperimpedanz erzeugen in den betroffenen Bereichen einen vielfältigen Ausfall von Hyperkristallen und von Technik, die im niedrigen Frequenzbereich des Hyperspektrums arbeitet. Damit verbunden ist im schlimmsten Fall der totale Zusammenbruch galaktischer Zivilisationen, die komplette Entwertung der für die Hypertechnik zwingend erforderlichen Hyperkristalle und das Auftreten extremer Naturereignisse wie eine Zunahme sehr starker Hyperstürme sowie von Tryortan-Schlünden. Diese Folgen einer starken Erhöhung der Hyperimpedanz werden gesammelt als Hyperimpedanz-Erhöhung bezeichnet. Nicht jedes Volk und jeder Bereich des Universums ist jedoch von den Auswirkungen einer Hyperimpedanz-Erhöhung gleichermaßen betroffen, so dass das Vorliegen einer Hyperimpedanz-Erhöhung nicht an eine bestimmte Erhöhung der Hyperimpedanz gebunden ist.
 
Die zehn Millionen Jahre alte Frequenz-Monarchie war in vier Zeiten der Hyperimpedanz-Erhöhung, die sie als Erste, Zweite, Dritte und Vierte Hyperdepression bezeichnete, aktiv.


Quellen: PR 2199, PR 2200, PR 2202, PR 2211, PR 2370, PR 2398, PR 2504, PR 2569
Beschreibung 3 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 4 - Autor:


Quellen:
Dazugehöriger Kommentar von :











Alle Seiten, Datenbanken und Scripte © PR & Atlan Materiequelle (1997 - 2017)