Heft: PR 2431
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Rubrik:
Technik
Unterrubrik 1:
Roboter
Unterrubrik 2:
Zyklus:
35 - Die Negasphäre
Eintragsdatum:
20.03.2008
Letzte Änderung:
27.11.2017

PR-Heft:
Auflage:

Folge:

Report in PR-Heft:
Glossar in PR-Heft:
2431
Computer / Kommentar:
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Hobogey
Alias
Hobogey
Weitere Bezeichnung
Hobogey

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Hobogey ist ein 4,5 Meter langer, organisch wirkender, ocker und beige in Tarnfarben gemusterter Wurm. Der Durchmesser des Körpers beträgt im Durchschnitt 1,6 Meter. Bei schneller Bewegung werden unter der »Haut« muskelringartige Segmente sichtbar, die kon­trahieren und sich ausdehnen; ihr Arbeitsprinzip ist bionisch. Hobogeys Kopf erinnert an den einer Schnecke, mit permanent sich langsam bewegenden, dunkelbraun gemüsterten Fühlern von Unterarmlänge. Wie eine Schnecke verfügt auch Hobogey nicht über sichtbare Augen, und es lässt sich von außen nicht erken­nen, wie das »Wesen« sich orientiert.
 
In Wahrheit ist Hobogey eine Trägereinheit für seinen einzigen Passagier - Hobo Gey -, der sich im Innern des Kopfes befindet. Bei völliger Inaktivität des Hobogey­Wurmkörpers kann der gesamte Kopf wie eine Haube hochklappen und gibt einen Blick auf das »Cockpit« frei. Von dort aus lassen sich eine Reihe Teleskoparme steuern, die anstelle von Gliedmaßen eingesetzt werden können.
 
Hobogey kann sich mit bis zu 80 Kilometern pro Stunde kriechend fortbewegen, bei Bedarf aber auch Räder ausfahren oder mit einem Antigrav arbeiten. Ein rückwärtiger Gebläsestrahl wird - wenn nötig - zum Verwischen der Spuren eingesetzt, die sein Körper hinterlässt.
 
In seinem Körper ruht eine ganze Armada faustgroßer Insekt-Schützen, insgesamt 212. Hobogey versucht, direkte persönliche Beteiligung an seinen Gefechten zu meiden, und entsendet stattdessen seine Insekt- Schützen. Diese können von Hobogey ersetzt werden; ihr Verlust wird immer wieder ausgeglichen
 
Hobo Gey
Hobo Gey ist ein Sarti, ein kleinwüchsiger, knapp 80 Zentimeter großer Humanoider. Einst war er der Herrscher seines in Tare-Scharm beheimateten Volkes, und nun ist er der einzige Überlebende: Sein Alter beträgt 1207 Jahre.
 
Vor 1140 Jahren bauten die Sartis ihrem Herrscher den Robot-Trägerkörper Hobogey, um den Herrscher mit ihm zu verschmelzen und so den Kontakt mit dem Vibra-Psi überleben zu lassen. Durch die völlige Verschmelzung mit dem Roboter, durch den Schritt zur Hobogey-Existenz, konnte Hobo Gey den Kontakt mit dem Vibra-Psi auch auf Dauer überstehen, während sein Volk starb.
 
Gegenwärtig wirkt Hobo Gey vollständig verwachsen, totenbleich, vertrocknet, wie mumifiziert, aber lebend. Kleidungträgt er keine, Nahrungsschläuche verbinden ihn permanent mit der Versorgereinheit in dem Maschinenblock hinter dem Cockpit Hobogeys. Eine Art SERT­Haube bedeckt den Kopf des Wesens zur Hälfte; hinter einer Art »Fliegengitter« sind die dunklen, großen, geheimnisvollen Augen zu sehen.
Hobo Gey gehört zum Volk der Sartis, das mit der Etablierung der Proto-Negasphäre Tare-Scharm ausgelöscht wurde.
 
Unter dem Einfluss des Vibra-Psi, unter direkter Beobachtung durch die Genprox-Analysten, die keinen Finger zur Hilfe krümmten, gingen die Sartis zugrunde


Quellen: Glossareintrag in PR 2431
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Hobogey war ein Cyborg, der aus der Verschmelzung des Sartis Hobo Gey mit einem Roboter hervorgegangen war.
 
Hobo Gey
Der Sarti war ein nur circa 80 Zentimeter großer Humanoider mit großen, dunklen Augen. Im Verbund mit dem Roboter hatte sich sein Körper verändert. Er sah aus wie eine knorrige Wurzel: Vertrocknet, deformiert und wie mumifiziert. Seine Haut, die von keiner Kleidung bedeckt wurde, war sehr blass. Er war im Kopfteil des Roboters untrennbar mit den Anlagen des Cockpits verwachsen, konnte den Robotkörper also nicht mehr verlassen. Schläuche, die ihm Nährstoffe zu- und Ausscheidungen abführten, verbanden ihn mit einem Versorgungsblock. Er steuerte den Roboter über eine Art SERT-Haube, die seinen Kopf zur Hälfte bedeckte, aber hochgefahren werden konnte.
 
Hobogey-Roboter
Der Roboter war ein wurmförmiges Transportmittel mit 4,5 Metern Länge und einem Durchmesser von 1,6 Metern. Die in ocker-beigen Tarnfarben gemusterte Außenhülle wirkte organisch, so dass bei geschlossener Cockpitkanzel der Eindruck entstand, der Wurm wäre ein Lebewesen. Der Roboter bewegte sich kriechend mit bis zu 80 km/h auf Segmenten fort, die an die Muskelringe und die Fortbewegungsweise eines lebendigen Wurms erinnerten. Es konnten aber auch Räder ausgefahren werden, ein Antigrav war ebenfalls vorhanden. Der Wurm konnte sich mit großer Gewalt durch das Erdreich bohren.
 
Der Kopf, in dem sich das Cockpit befand, trug mehrere in permanenter Bewegung begriffene dunkelbraun gemusterte Fühler. Diese waren unterarmlang und enthielten alle erforderlichen Sensoren. Außerdem befanden sich im Kopfbereich einige Teleskoparme. Wurde der Kopf hochgeklappt, so wurde das Cockpit mit Hobo Gey sichtbar. Der Wurmkörper war verformbar. So konnten an der Seite Stufen ausgebildet werden, die es einem Passagier ermöglichten, den Wurmkörper zu besteigen.
 
Der Wurm selbst war nicht bewaffnet, trug in seinem Inneren aber insgesamt 212 kleine Kampfroboter, die als Insekt-Schützen bezeichnet wurden und im Inneren des Robotkörpers hergestellt werden konnten. Sie wirkten wie 15 Zentimeter große Libellen mit zwei Flügelpaaren und verließen den Robotkörper fliegend. Sie waren mit Energieschutzschirmen und je einem Impuls- und Thermostrahler ausgestattet.
 
Geschichte
Vor circa 20 Millionen Jahren waren die Sartis eines der in Tare-Scharm beheimateten Intelligenzvölker. Als Tare-Scharm sich in eine Negasphäre zu verwandeln begann, gingen die Sartis unter dem Einfluss des Vibra-Psi allmählich zugrunde. 20.060.953 v. Chr. erbauten sie für ihren derzeitigen Herrscher Hobo Gey einen wurmförmigen Trägerroboter. Hobo Gey verschmolz mit dem Roboter und überlebte somit den Untergang seines Volkes – er war damit der letzte seiner Art. Die Genprox-Analysten, die das Sterben der Sartis beobachtet, aber nicht eingegriffen hatten, wurden zu seinen erklärten Todfeinden. Von Dirvan Molavi, einem Beauftragten ARCHETIMS, erhielt Hobo Gey, der sich künftig »Hobogey der Rächer« nannte, den kleinen Diskusraumer JÄGER. Damit suchte er überall in Tare-Scharm nach Basis-Stationen der Genprox-Analysten, um diese zu vernichten.
 
20.059.813 v. Chr. – Hobo Gey war inzwischen 1207 Jahre alt – befand sich Hobogey auf Ata Thageno, wo Genprox-Analysten nach Emanationen suchten. Er beobachtete die Ankunft Glinvarans und des Dualwesens Ekatus Atimoss, die Perry Rhodan als Gefangenen mit sich führten. Hobogey betrachtete den Terraner als natürlichen Verbündeten und befreite ihn. Die beiden wurden zu Freunden und beobachteten die Vorgänge auf Ata Thageno. Hobogey wollte Rhodan dabei unterstützen, die Chaosdiener zu bekämpfen, allerdings waren seine Mittel begrenzt. Die beiden konnten nicht viel mehr tun, als vor den zur Jagd auf sie ausgesandten Analysten-Schutzpanzern zu fliehen. Sie suchten Schutz in der JÄGER, die nach der Vereinigung der Chaotischen Zellen Bernabas und Bi-Xotoring zu einem Chaotischen Geflecht wieder starten konnte.
 
Die Cypron erschienen und vernichteten eine Traitank-Staffel, die zu Glinvarans Unterstützung eingetroffen war. Hobogey kannte die Cypron und nahm Kontakt mit deren Befehlshaber Randa Eiss auf. Der gab sich zuerst zugeknöpft, wurde aber viel zugänglicher, als Hobogey behauptete, Rhodan wäre ein Aura-Träger. Davon überzeugte der Cypron sich persönlich. Während Perry Rhodan später Ekatus Atimoss gefangen nahm, musste Hobogey eine Entscheidung treffen. Er hatte erkannt, dass mindestens zwei Roganer – einst die beherrschende Spezies von Ata Thageno – sich unter dem Einfluss des Vibra-Psi verändert hatten und zu Emanationen geworden waren. Er hatte die beiden Wesen schon länger beobachtet. Obwohl ihm klar war, dass TRAITOR diese Wesen möglicherweise in seine Dienste zwingen würde, tötete er sie nicht. Er ahnte aber auch nicht, dass er Sporen dieser Wesen an der Außenhülle seines Wurm-Robots mit sich trug.
 
Er reagierte etwas verschnupft, als die Cypron der SHARKUVA, in der die JÄGER geparkt wurde, ihn als »eher freundliche Einheit mit geringem Gefechtswert« einstuften und weitgehend ignorierten. Er begleitete Rhodan auch auf Tarquina und stellte sich als Transportmittel für die Seereise zum Inselkontinent Baybark zur Verfügung, wo ein Treffen mit dem Prior der Nega-Cypron stattfand.


Quellen: PR 2428, PR 2429, PR 2430, PR 2431, PR 2433, PR 2434, PR 2435
Beschreibung 3 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 4 - Autor:


Quellen:
Dazugehöriger Kommentar von :



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