Titelbild PR 200 © Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt

Risszeichnung / Datenblatt
Abbildung in PR:
Report Nr. :

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Rubrik:
Volk
Unterrubrik 1:
Unterrubrik 2:
Zyklus:
05 - Die Meister der Insel
Eintragsdatum:
07.03.1990
Letzte Änderung:
02.10.2017

PR-Heft:
274 - 276
Auflage:
2

Folge:

Report in PR-Heft:
Glossar in PR-Heft:
1904 / 1916 / 1929 / 1984 / 2124 / 2321 / 2366 / 2414 / 2587 / 2711 / 2855
Computer / Kommentar:
2518
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
F-K 119 - 123
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Haluter
Alias
Haluter

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Der Haluter, des Haluters, die Haluter, halutisch
 
Die den Planeten Haluta bewohnenden Nachkommen der sogenannten Bestien aus der Galaxis M 87.
 
Aussehen und Körperbau:
Zwei kurze, sechzehige Säulenbeine und zwei Armpaare mit sechsgliedrigen Händen, halbkugelförmiger Kopf, durchschnittliche Körperhöhe 3,50 m, Schulterbreite 2,50 m, Durchschnittsgewicht unter Normalschwerkraft knapp 40 Zentner. Das aus der Brust ragende Armpaar wird als die Sprung- oder Laufarme bezeichnet und ist wie die Beine mit starken Sprunggelenken ausgestattet. Läßt sich ein Haluter auf die Laufarme nieder, so kann er Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 120kmlh entwickeln und dieses Tempo für etwa 15 Stunden durchhalten. Das aus den mächtigen Schultem wachsende zweite Armpaar - die sogenannten Handlungsarme- wird gelegentlich zur Unterstützung des Laufes eingesetzt, erfüllt jedoch hauptsächlich die Funktion menschlicher Amme. Die Handlungsarme sind länger und muskulöser als die Laufarme, an ihnen sitzen die eigentlichen Greifhände des Haluters. Der halbkugelförmige Kopf ist völlig haarlos und von der gleichen lederartigen schwarzen Haut überzogen wie der gesamte Körper. Er sitzt ohne erkennbaren Halsansatz auf den Schultern. Sein Durchmesser beträgt an der Basis etwa 80cm, seine Höhe 40cm. In diesem Schädel, der in der Mitte der Gesamthöhe durch einen panzerartigen Knochenwulst geteilt ist, befinden sich das Ordinärhirn (oben) und das Planhirn (unten). Das Ordinärhirn steuert die motorischen Bewegungen und ist für die Verarbeitung der sinnlichen Wahrnehmungen verantwortlich. Das Planhirn hingegen kann als organische Rechenmaschine der Haluter bezeichnet werden. Es plant, denkt, recherchiert und ist in Leistung und Speichervermögen einfachen Positroniken überlegen. Alle auftretenden rechnerischen Probleme werden in Sekundenschnelle von ihm gelöst, Informationen blitzschnell aufgenommen, verwertet und gespeichert. Von den drei Augen eines Haluters (Durchmesser jeweils 20cm) befinden sich zwei an beiden Kopfseiten, das dritte liegt wesentlich höher auf der Vorderseite, wodurch ein extrem weiter Blickwinkel, zum Teil auch nach hinten, gegeben ist. Alle drei Augen sind infrarotempfindlich und durch starke Lider geschützt, die ähnlich einem Kameraverschluß arbeiten. Sie schieben sich von allen Seiten über die rotglühenden Sinnesorgane, die etwa 10 cm weit ausgefahren und bewegt werden können. Die beiden runden, kaum erkennbaren Ohren sitzen hinter den Seitenaugen und sind ausfaltbar. Die ebenfalls kaum sichtbaren Nasenöffnungen simd extrem flach und können verschlossen werden. Unter ihnen befindet sich der breite Mund mit schmalen Lippen und einem raubtierähnlichen Gebiß, dessen Zähne durch Zellstrukturumwandlung härter als Terkonitstahl* gemacht werden können. Sie vermögen selbst Felsen und harte Metalle zu zerkleinern, bis deren Substanz dem organischen Konvertermagen zugeführt wird. Die Stimme eines Haluters ist überlaut und klingt tief und dröhnend. Jeder Haluter verfügt über zwei Herzen mit willkürlich steuerbaren Kreislaufventilen. Eines von ihnen bleibt stets in Reserve und wird nur dann per Willensbefehl aktiviert, wenn extrem hohe Körperbelastungen eintreten oder das andere vollständig oder teilweise funktionsuntüchtig ist. Der in aufrechter Körperhaltung etwas plump wirkende Gang täuscht ebenso wie das monströse Aussehen der ungeheuer alten und intelligenten Geschöpfe. Jeder Haluter kann sich binnen Sekundenbruchteilen in eine lebende Kampfmaschine verwandeln.
 
Fähigkeiten und Eigenarten:
Das willentlich umwandelbare Zellsystem der Haluter sowie der gesamte atomare und molekulare Aufbau des Körpers können strukturell so umgefommt werden, daß aus dem Geschöpf aus Fleisch und Blut ein Gebilde wird, das in seiner Härte umd Widerstandskraft einem Block aus Terkonitstahl entspricht. In diesem Zustand ist ein Haluter nicht nur unangreifbar (außer durch konzentrierte Waffeneinwirkung), er kann sogar beim Laufen mit Höchstgeschwindigkeit schwerste Hindernisse wie ein Geschoß durchschlagen. Die äußere Gestalt verändert sich dabei nicht, nur die Struktur und die Zellen unterliegen der Umwandlung vom Normalzustand bis hin in eine kristalline Form. Sie erfolgt erst unmittelbar vor dem Aufprall und wird ebensoschnell nach dem Durchschlagen des Hindernisses wieder rückgängig gemacht - die Beweglichkeit des Körpers ist sofort wiederhergestellt. Dank ihrem einmaligen Metabolismus können Haluter jede nur denkbare feste Materie als Nahrung verwerten. Für andere Wesen vollkommen ungeeignete Stoffe erfahren im halutischen Magensystem eine Materieumwandlung, deren Endprodukt dem Körper als Grundlage zur notwendigen Bildung von Lebensenergien mühelos zuleitbar ist. Schließlich ist jeder Haluter in der Lage, bis zu fünf Stunden im absoluten Vakuum des Weltraums ohne Schutzanzug zu überstehen. Er speichert Substanzen, die er während des Raumaufenthalts in Sauerstoff umwandelt. Zugleich werden die empfindlichen Gehirnzellen durch künstliche Unterkühlung in einen Zustand gebracht, in dem zu ihrer Sauerstoffversorgung nur 20% des üblichen Bedarfs genügen. Die mittlere Lebenserwartung der Haluter beträgt rund 3000 Jahre, was ebenfalls als Ergebnis einer geistig kontrollierbaren Zeltsteuerung anzusehen ist, der der Körper mit allen Organen Unterliegt. Obwohl selbst nicht parapsychisch begabt, besteht eine totale Abschirmung gegen jede Art von Willensbeeinflussung. Haluter sind eingeschlechtig. Durch die Willenskontrolle der Körperfunktionen wird immer nur dann ein neues Wesen geboren, wenn ein anderes stirbt. Alle Haluter werden trotz der im Laufe der Jahrtausende erworbenen Friedfertigkeit von Zeit zu Zeit von dem unbezähmbaren Drang gepackt, Abenteuer zu erleben und sich auszutoben. Allein oder mit anderen verläßt der Betreffende dann seinen Planeten und lebt die aufgestauten Energien in einer Drangwasche aus, indem er sich an Kampfeinsätzen beteiligt oder sich bewußt in schwierige Situationen begibt, die zu lösen ihm alle Kraft abverlangen. Haluter sind Einzelgänger, jeder lebt mehr oder weniger für sich, bleibt dabei jedoch in Kontakt mit den Angehörigen seines Volkes. Es gibt aufgrund dieses Einzelgängertums auf Halut keine Städte und kein festen Regeln unterworfenes Zusammenleben in unserem Sinn. Kein Haluter kann einem anderen Befehle erteilen (es sei denn, extreme Situationen erfordern es nach vorheriger freiwilliger Regelung), Probleme werden frei ausdiskutiert. Die streng eingehaltene Anredeform untereinander und im Kontakt mit anderen Völkern ist das "Sie". Nur bei sehr engen Freunden wird das vertrauliche "Du" benutzt und an den Nachnamen die Silbe "os" angehängt.
 
Geschichte:
Abstammung der Haluter -> Bestien, Uleb. Aus den wilden aggressiven Geschöpfen, die vor rund 50000 Jahren große Teile der Milchstraße erobert hatten und beherrschten und sich fürchterlich austobten, wurden durch die Wirkung des lemurischen Formungsstrahlers, auch Psychogen-Generator genannt, die heute bekannten, friedfertigen Haluter (siehe auch Scorch*). Sie zogen sich von allen besetzten Welten nach Halut zurück und lebten dort ausschließlich ihren Neigungen und der Vervollkommnung ihrer Wissenschaft und Technik. Die einzige Ausnahme stellt die Drangwäsche dar. Atlan weiß von dreizugigen, vierarmigen "Ungeheuern" zu berichten, die während der Kämpfe gegen die Maahks vor rund 10 000 Jahren (Großer Methankrieg) urplötzlich auftauchten und sich auf die Seite der jeweils Schwächeren schlugen. Auch Icho Tolot* befindet sich in einer Drangwäscheperiode, als er im Jahr 2400 auf der Erde erscheint und damit die selbstgewählte Isolation seines Volkes erstmals wieder durchbricht. Immer noch kommt es allerdings vor, daß Haluter geboren werden, bei denen das Erbe der Bestien so stark durchschlägt, daß sie auf den Planeten Terzrock* deportiert werden müssen. In diesem Zusammenhang kommt es im Jahre 3584 zu einer Krise, die zur Bedrohung für sämtliche Völker der Milchstraße wird (-> Kannibalkristalle*). Davon abgesehen stehen die Haluter der solaren Menschheit freundlich gegenüber, deren Vorfahren (-> Lemurer*) vor 50000 Jahren von ihnen geschlagen wurden und in die Andromeda-Galaxis fliehen mußten. Sie beobachteten die Entwicklung der neuen Menschheit aufmerksam von den ersten Schritten ins All bis hin zur Blüte des Solaren Imperiums. Zu Beginn der Neuen Galaktischen Zeitrechnung leben nur noch etwa 100000 Haluter, während sie zur Zeit ihrer Eroberungszüge Milliarden zählten.
 
Kampfanzüge:
Sie sind fast ebenso legendär geworden wie ihre Träger und zeugen von der hervorragenden Halutischen Technik. Die bei Einsätzen aller Art getragenen Monturen umschließen Arme, Beine und den Rumpf vollständig. Der Helm ist als Folie im Halsrandkragen untergebracht und durch statische Aufladung entfaltbar. Der gesamte Kampfanzug kann durch eingebaute Molekularwandler notfalls wie der halutische Körper in eine stahlfeste Hülle verwandelt werden. Die Beatmung erfolgt durch Mikro-Materiewandler, die beliebige Elemente in Sauerstoff oder andere atembare Gase umformen.
Ab dem Jahre 488 NGZ nehmen die Haluter als Mitglieder des Galaktikurns* am Hundertjährigen Krieg* teil. Als vier Jahre später die Oberfläche ihres Planeten von Blitzern* zerstört wird, verlassen sie die Milchstraße und finden nach langer Odyssee auf dem Planeten Halpat* in Andromeda eine neue Heimat. Dort betreiben sie, zusammen mit dem auf der Nachbarwelt ansässig gewordenen Zentralplasma*, intensive Forschungen auf dem Gebiet der superhochfrequenten Hyperstrahlung mit dem Ziel, einen Störsender für das Kontrollfunknetz der Cantaro* in der Milchstraße zu entwickeln. Nach dem Ende von Monos* kehren die Haluter in die Galaxis zurück und verwandeln Halut wieder in eine bewohnbare Welt.
 
Raumschiffe:
Kugelförmige Konstruktionen, am unteren Pol abgeflacht; Impulsstrahltriebwerk, Linear- und Dimetranstriebwerk halutischer Konstruktion; Bewaffnung: Intervallkanone, Thermokanone, Abwehrraketen; Farbe mattschwarz. Die selten mehr als 120m durchmessenden Raumer können notfalls von einem einzigen Haluter gesteuert werden. Rißzeichnung in Heft Nr.511
 
Im Jahr 1288 NGZ gehören die Haluter keinem der drei Machtblöcke, in der Milchstraße an, weder der LFT, noch dem Forum Raglund noch dem arkonidischen Kristallimperium. Jeder der 100.000 ausgesprochenen Individualisten lebt für sich allein auf dem Planeten Halut, dem einzigen Begleiter der Sonne Haluta, der einen Durchmesser von 23.409 Kilometern hat, also deutlich größer ist als die Erde. Daher ist die SHE'HUAN, die immerhin einen Durchmesser von 4800 Metern hat, ein äußerst enger Raum für Haluter, in dem sich Wesen wie sie kaum wohl fühlen können. Kommunikation untereinander gibt es auf Halut nur auf technischem Wege, äußerst selten durch direkte Begegnung. Die überwiegende Zahl der Haluter sind Wissenschaftler und Forscher, jeder auf seine Art ein Exzentriker. Eine interessante Mutation aus dem Volk der Haluter ist der "weiße Haluter" Blo Rakane, der im Jahr 1291 NGZ erstmals in Erscheinung tritt. Allein seit Beginn der Neuen Galaktischen Zeitrechnung entzogen sie sich den Blitzern während der Dunklen Jahrhunderte, bemannten im Rahmen der Koalition Thoregon den Riesenraumer SHE'HUAN, um in anderen Galaxien zu helfen, und flohen vor dem Zugriff der Terminalen Kolonne mit ihrer gesamten Flotte von ihrer Heimatwelt, um den Kampf von anderer Stelle aus fortzusetzen


Quellen: Lexikon 3 F-K Seite 119-123 und Lexikon in PR 274-276 Auflage 2 und Glossar in PR 1904 / 1916 / 1929 / 1984 / 2124 / 2366 / 2414
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Die Haluter entstammen der so genannten Bestien-Völkerfamilie und sind ein Volk von eingeschlechtlichen Wissenschaftlern und Forschern. Ihr Heimatplanet ist Halut.
 
Erscheinungsbild
Die Haluter sind 3,5 Meter hohe und zwei Tonnen schwere Giganten, angepasst an eine Gravitation von 3,6 Gravos, mit einer Schulterbreite von 2,5 Metern. Der schwarzhäutige Körper ist gedrungen und extrem kräftig gebaut. Sie besitzen zwei säulenartige Beine und zwei Armpaare, von denen das untere an der Brust ansetzt und Laufarme genannt wird. Mit diesen Armen und den Beinen können sie sich auf alle Viere niederlassen und Geschwindigkeiten von über 120 Kilometern pro Stunde erreichen. Das obere Armpaar, das an der gleichen Stelle wie beim Menschen sitzt, wird als Handlungsarme bezeichnet. Hände und Füße haben je sechs Finger respektive Zehen.
 
Der 50 cm hohe und ein Meter breite, drehbare, halbkugelförmige Kopf sitzt ohne erkennbaren Halsansatz auf dem Rumpf. Das Gesicht wird von einem breiten, schmallippigen Mund mit Kegelzähnen und den drei rötlich glühenden, 20 Zentimeter durchmessenden und auf bis zu 40 cm langen Augenstielen ausfahrbaren, infrarotempfindlichen Augen mit Lamellenlidern dominiert. Seitlich am Kopf sitzen zwei winzige Ohr-Löcher, die, wie die flachen Nasenöffnungen auch, durch Hautfalten verschlossen werden können.
 
Informationsverarbeitung
Haluter besitzen zwei durch eine horizontale Knochenplatte getrennte Gehirne:
 
Das obere wird als Ordinärhirn bezeichnet und kümmert sich um die Körperfunktionen und Gefühle und entspricht damit in etwa einem terranischen Gehirn.
Das untere, das Planhirn, ist dagegen ein organischer Computer mit der Leistungsfähigkeit einer Positronik. Es erlaubt den Halutern, schnell und präzise absolut logische Schlussfolgerungen zu ziehen und komplexe Berechnungen auszuführen. Die für Haluter kleinste wahrnehmbare Zeiteinheit sind zehn Nanosekunden (womit sie eine 5.000.000-mal präzisere Zeitwahrnehmung haben als ein Terraner). (PR 606)
 
Normalerweise arbeiten beide Gehirne synchron, aber es ist dem Haluter auch möglich, beide Gehirne zu entkoppeln. Daraus resultiert, dass Haluter praktisch nicht geistig beeinflussbar sind, da auch bei manipuliertem Ordinärhirn das Planhirn die Körperkontrolle übernehmen und kalt-logisch das Problem lösen kann. Ferner sind Haluter durch das Planhirn in der Lage, ihre Körperbewegungen nach Millisekunden zu steuern.
 
Metabolismus / Strukturumwandlung
Bei Gefahr können Haluter dank ihres speziellen Metabolismus ihre Körperstruktur auf molekular-atomarer Basis willentlich umwandeln (Strukturumwandlung). Ihr Körper wird damit härter als Terkonit, so dass es schon eines schweren Schiffsgeschützes bedarf, um einem Haluter in diesem Zustand gefährlich werden zu können. In dieser Verfassung, der so genannten sekundären Zellstruktur, können sie sich jedoch nur langsam bis gar nicht fortbewegen. Dank ihres Metabolismus können sie fünf Stunden ohne Schutzanzug im Vakuum überstehen.
 
Ihr Verdauungssystem, auch gerne als Konvertermagen bezeichnet, kann aus praktisch jeder beliebigen zugeführten Materie die für den Körper notwendigen Stoffe extrahieren und umwandeln. Auf ähnliche Weise werden Gifte neutralisiert. Aufgrund ihrer Fähigkeit Materie jeder Art verwerten zu können, kennen die Haluter kein Gefühl des Ekels vor verwesender Materie. (PR 213)
 
Analog zum Konvertermagen sind die Lungen der Haluter in der Lage, jedes Gasgemisch in ein atembares umzuwandeln. (PR 764, S.19)
 
Sie besitzen zwei Herzen, von denen das eine links und das andere rechts sitzt. Normalerweise schlägt »nur« ein Herz. Das andere kann bei hohen Belastungen durch Willenskraft zugeschaltet werden. Ebenso kann durch willentliche Beeinflussung von einem Herz auf das andere Herz umgeschaltet werden, wobei das erste Herz stillgelegt werden kann. (PR 200)
 
Anmerkung: Entgegen anderer Spekulationen stammt der Spruch: »Ich bin schon 2800 Jahre alt, aber ich habe die Kraft der zwei Herzen!« nicht von einem Haluter.
 
Haluter erreichen ein Spitzentempo von 120 Kilometern pro Stunde, welches sie 15 Stunden lang durchhalten können.
 
Sie sind eingeschlechtlich und benötigen zur Fortpflanzung keinen Sexualpartner. Die Schwangerschaft kann willentlich eingeleitet werden oder durch Todesahnung ausgelöst werden. Da die Haluter ihre Bevölkerungszahl konstant halten wollen, geschieht die willentliche Einleitung einer Schwangerschaft meist nur, wenn ein anderer Haluter stirbt. Wenn ein Haluter »schwanger« wird, wechselt seine Hautfarbe von schwarz zu grün. Die meisten ziehen sich dann zurück und wollen nicht gestört werden. (PR 730)
 
Anmerkung: Icho Tolots Schwangerschaft wurde durch den Durchflug der SOL durch die Große Schwarze Null ausgelöst und dauerte, wenn vorausgesetzt wird, dass Icho Tolot den Durchgang in Stasis verbrachte, drei Monate. (PR 730)
 
Haluter werden durchschnittlich 3000 Jahre alt. (PR 764, S. 23, PR 764 – PRC)
 
Kultur
Gesellschaftsstruktur
Aufgrund der extrem individualistischen Struktur ihres Wesens gibt es keine wie auch immer geartete Regierungsform auf Halut. Am ehesten trifft die Bezeichnung Individual-Autarkie zu. Es gibt keine Währung und die technischen Einrichtungen sind innerhalb vernünftiger Grenzen allen Halutern zugänglich.
 
Bei wichtigen, alle Haluter betreffenden, Entscheidungen spricht der so genannte Rat der Alten Empfehlungen aus. Dieser Rat setzt sich aus den jeweils ältesten und somit erfahrensten Halutern zusammen. Ihr Vorschlag hat zwar keine bindende Wirkung, jedoch halten sich die übrigen Rassegenossen nahezu immer daran. Die einzige bekannte Ausnahme geschah am 29. Oktober 2436, als Icho Tolot entgegen des Rates des damals ältesten Haluters, Waxo Khana, einem terranischen Einsatzkommando unter Vivier Bontainer auf Halut half, nach Unterlagen über den Psychogen-Regenerator zu suchen.
 
In der Zeit ihres Exils während der Monos-Ära bestand jedoch eine Art Regierung in Form des Gremiums der Zweitausendjährigen. (PR 1467)
 
Die Einhaltung der Privatsphäre ist den Halutern sehr wichtig: Zitat: [...] »So bitte ich doch zu bedenken, daß ein Haluter über die Verletzung seiner Privatsphäre sehr ungehalten werden kann.« [...] Parese Kerk zu Gia de Moleon. (PR 1800)
 
Wertvorstellungen
Zitat: [...] »Wir Haluter schätzen persönlichen Mut, Opferbereitschaft und planvolles Denken. Aber noch mehr lieben wir den Scherz und das Spiel mit den Gewalten der Natur.« [...] (PR 200)
 
Sprache
Die Sprache der Haluter ist das Halutisch. (PR 213) Ein bekanntes Wort ist »taravat«, was so viel wie »ehrenhaft« oder auch »Hochwürden« bedeutet. (PR 1418)
 
Höflichkeit und Freundschaft
Es fällt auf, dass die Haluter untereinander, aber auch gegenüber anderen das distanzierte »Sie« dem vertraulichen »Du« vorziehen. Nur im Umgang mit Terranern oder befreundeten Nichthalutern hat sich das »Du« zwischenzeitlich durchgesetzt. Ferner gilt die angehängte Silbe -os oder -tos an den Nachnamen – zum Beispiel Tolotos, Lerzos – als Ausdruck besonderer Wertschätzung. Bei Nichthalutern wird daraus zum Beispiel »Rhodanos« oder »Guckytos«. Bei Wesen mit nur einem Namen, wie Gucky, wird dieser Name als Nachname eingestuft.
 
Ausschließlich blutsverwandte Haluter hängen untereinander an den Vornamen des Elters oder des Kindes die Silbe -os an. (Lemuria 4)
 
Andere Sitten
Für Außenstehende ist es manchmal schwierig, die Gebräuche und Sitten der Haluter zu verstehen. Einige Tabus sind so streng, dass man eine tödliche Konfrontation heraufbeschwören kann, wenn man sie bricht. So machte Alaska Saedelaere mal den Fehler, Icho Tolot auf den Zustand seiner Schwangerschaft anzusprechen, obwohl dieser sehr deutlich gemacht hatte, mit niemandem darüber reden zu wollen. Er hatte Glück, am Leben gelassen zu werden, doch Tolot kündigte ihm die Freundschaft wegen seines Verstoßes. (PR 731)
 
Mythologie
Die Haluter sind praktisch allen bekannten Lebewesen körperlich und geistig überlegen. Dennoch haben auch sie einige mythologische Legenden entwickelt, in der Dinge vorkommen, die die Haluter noch bei weitem übertreffen. So gibt es verbrämte Erzählungen von einem Ultimaten Stoff, einer Ultimaten Energie und Ultimaten Lebewesen.
 
Diese Ultimaten Lebewesen sind unverwundbar, von immenser Körperkraft oder großen geistigen Fähigkeiten und können in jeder Umgebung, auch im Vakuum, überleben. (PR 1073)
 
 
Bekannte Haluter
 
  •     Ahan, Urkat, unterliegt der PAD-Seuche auf Foktor-Pural (PR 612)
  •     Akrar, Tharon, Wissenschaftler (PR 1501)
  •     Alar, Achan, Historiker auf Halpat (PR 1467)
  •     Aled, Ysmane, Im Jahr 1469 NGZ USO-Spezialist. (PR 2632, Kommentar)
  •     Alto, Pinar, Teil eines Drangwäschekommandos; gemeinsam mit Hisso Rillos, Upper Kisca und dem Oxtorner Perish Mokart zerstörte er ein Paratron-Arsenal der Zeitpolizei (PR 353); anschließend folgten sie dem in M 87 verschollenen Perry Rhodan zusammen mit dem    Posbi-Schiff BOX-13111
  •     Ankar, Semion, wissenschaftlicher Leiter auf der AHUR (PR 2392)
  •     Arkad, Summag, Teilnehmer an der Operation Hathorjan (PR 2519)
  •     Aron, Palik, Teilnehmer beim Marathon der Raumschiffe (PR 606)
  •     Ashkar (PR 824)
  •     Bakor-Tars, Sextadimtechniker im Jahre 3584, Elter von Balku (PR 825)
  •     Balku, Haluterkind mit Killermentalität (PR 825)
  •     Bottam, Tarc (PR 1655)
  •     Brock, Vester (PR 1243)
  •     Burg-Tam (PR 824)
  •     Chumet, Arkur, Stützpunktkommandant auf Varsok (PR 925)
  •     Cordash, Waffentechniker im Jahre 3584 (PR 824)
  •     Cortan-Vorr, Kommandant der KRAGHAT (PR 835)
  •     Damot, Kroso (PR 1218)
  •     Danawat, Turlt (PR 2393, Kommentar)
  •     Danc, Solto (PR 1034)
  •     Danfos, Lycho (PR 1281)
  •     Darg, Erger (PR 826)
  •     Deik, Gran (PR 1246)
  •     Denek, Krain, Sprecher der Andromeda-Haluter auf Halpat. (PR 2518)
  •     Dharab, Tenquo (PR 1467) Im Jahr 1469 NGZ ist er Händler in der Mehandor-Organisation. (PR 2632, Kommentar)
  •     Dokrot, Samo (PR 1218)
  •     Dormat, Yamo, der »letzte Haluter« der Milchstraße (Vision) (PR 1850)
  •     Elveyn, Rabun, trifft 1346 NGZ auf Dongu Gok. (PR 2399)
  •     Faonad, Luto, erforschte Kamaad zusammen mit Icho Tolot. (PR 2709)
  •     Far, Talspat, entdeckte im Jahr 549 NGZ den Planeten Halutokoor (PR 1467)
  •     Franc, Hace (Jubiläumsband 3)
  •     Fruhn, Olmer (PR 924)
  •     Geata, Wenka, wies mit anderen im Jahr 494 NGZ die Existenz des Kontrollfunknetzes der Cantaro theoretisch nach.
  •     Gaklar, Ache, Bewohner des Planeten Terzrock (PR 1321)
  •     Gor, Gar, brachte gemeinsam mit Xtare Klomat im Jahr 764 NGZ in Erfahrung, dass sich das Zentralplasma der Posbis nach Rigaal im Habuur-System zurückgezogen hatte. (PR 1467)
  •     Gronyt, Warthan (PR 2392, S. 12)
  •     Halstruk, Cator, Bewohner des Planeten Terzrock (PR 1321)
  •     Hemot, Dinko, dienstältester Pilot der AHUR (PR 2392)
  •     Horkat, Tharam (PR 1467)
  •     Hym, Calaber (PR 1870)
  •     Jackpos, Karpen, litt im 32. Jahrhundert an einem krankhaften Drangwäschetrieb. (PR 598)
  •     Jambor, Ovo, Halutischer Rat des Galaktikums 446 NGZ (PR 1321)
  •     Jocain, Kada (PR 1034)
  •     Kadar, Geot (PR 1467)
  •     Kaltem, Torg
  •     Kerlak, Tondor, konnte seine krankhafte Drangwäsche nicht überwinden. (PR 598)
  •     Khana, Waxo, im Oktober 2436 der älteste lebende Haluter und somit Wächter der Unberührbarkeit. (PR 372)
  •     Kisca, Upper, Teil eines Drangwäschekommandos; gemeinsam mit Hisso Rillos, Pinar Alto und dem Oxtorner Perish Mokart zerstörte er ein Paratron-Arsenal der Zeitpolizei (PR 353); anschließend folgten sie dem in M 87 verschollenen Perry Rhodan zusammen mit dem Posbi-Schiff BOX-13111
  •     Klomat, Xtare, brachte gemeinsam mit Gar Gor im Jahr 764 NGZ in Erfahrung, dass sich das Zentralplasma der Posbis nach Rigaal im Habuur-System zurückgezogen hatte (PR 1467)
  •     Koltor, Hartan, Kind von Hanno Koltor, Kommandant der PANTALON. (PR 2547)
  •     Komo, Elfah, Spezialist für lemurische Sonnentransmitter, Angehöriger des KombiTrans-Geschwaders, Elter von Hanu Teeh (PR 2366)
  •     Laffal, Koul, begleitet Perry Rhodan mit der FORNAX beim ersten Flug zur Großen Leere.
  •     Lerz, Cornor, Leiter des Projektes am Kharag-Sonnendodekaeder (PR 824, PR 2365)
  •     Malat, Ternal (PR-TB 173)
  •     Maraket, Toro (PR 2393, Kommentar) Im Jahr 1469 NGZ ist er Admiral in der Galaktischen Flotte. (PR 2632, Kommentar)
  •     Menc, Jotan, Delegierter der Haluter bei der GAVÖK. (PR 725)
  •     Mirkus, Tomo, erforscht den Tangle-Scan. (PR 1836)
  •     Monnot, Penc, Sicherheitschef von Zikkurat I auf Aurora. (PR 2741)
  •     Monz, Benk PR 1321
  •     Mur, Klautos, ein halutischer Mediziner. (25. Jahrhundert) (PR 200)
  •     Murak, Kotur (PR 1297)
  •     Nam, Fora, Besatzungsmitglied der AHUR (PR 2392)
  •     Nard, Balcen, Kommandant der ONOS (PR 925)
  •     Ohm, Rankos, Mitglied eines Forschungsteams (35. Jahrhundert)
  •     Pan, Nratogh (PR-TB 375)
  •     Pergon (PR 824)
  •     Perlat, Lraton, Delegierter der Haluter bei der GAVÖK (PR 725)
  •     Phara, Dipro, fand im Jahr 906 NGZ das Zentralplasma der Posbis auf dem Planeten Dongan im Halpora-System (PR 1467)
  •     Preyll, Muron
  •     Rager, Sturben, Andromeda-Haluter, Kommandant der HALUT. (PR 2518)
  •     Rakane, Blo, der »weiße Haluter«, ein halutischer Wissenschaftler (14. Jahrhundert NGZ). (PR 1960) Im Jahr 1469 NGZ ist er Chefwissenschaftler und Ratsherr des Neuen Galaktikums. (PR 2632, Kommentar)
  •     Rillos, Hisso, Teil eines Drangwäschekommandos; gemeinsam mit Pinar Alto, Upper Kisca und dem Oxtorner Perish Mokart zerstörte er ein Paratron-Arsenal der Zeitpolizei (PR 353); anschließend folgten sie dem in M 87 verschollenen Perry Rhodan zusammen mit dem Posbi-Schiff BOX-13111.
  •     Ross, Croor, gewalttätiger Rebell. (PR 825, PR 835)
  •     San, Terengi, entgeht einem Mordanschlag beim Marathon der Raumschiffe. (PR 606)
  •     Sokrat, Domo, auch »Sokrates« genannt, Nachfahre eines in das Tiefenland verschlagenen Haluters. Er ist Orbiter Atlans während seiner Zeit als Ritter der Tiefe. (PR 1218) Im Jahr 1469 NGZ ist er Vizevorsitzender des Galaktischen Rates. (PR 2632, Kommentar)
  •     Tacrol, Avan, erforschte Kamaad zusammen mit Icho Tolot und seinem Elter Luto Faonad. (PR 2709)
  •     Tamush, Rhon (PR 1870)
  •     Tackar, Orschan, Oberkommandierender der Aktion auf Foktor-Pural. (PR 612)
  •     Tahn, Frocen, Besatzungsmitglied der ONOS.
  •     Tasag, Asfath, exzentrischer Hyperfunkspezialist. (PR 1467)
  •     Teik, Fancan, begleitete Tolot und die CREST IV während der Odyssee in M 87. (PR 327)
  •     Tennar, Lingam, ein Zwerghaluter und »Kosmometer«. (12. Jahrhundert NGZ) (PR 1468) Seit 1465 NGZ mehrfach gewählter Tron-Moras. (PR 2632, Kommentar)
  •     Tennar, Icho, älterer Nachkomme Lingams.
  •     Tennar, Fancan, jüngerer Nachkomme Lingams.
  •     Thamar, Thamak (PR 1467)
  •     Tharquet, Tenquat (PR 1467)
  •     Thonn, Dra, durchlebte im Jahre 427 NGZ eine Drangwäsche (PR 1243)
  •     Thor, Henke, Bewohner des Planeten Terzrock (PR 1321)
  •     Tolot, Icho, der Zellaktivatorträger trat als erster Haluter mit den Terranern in Kontakt. (PR 200)
  •     Torbed, Mojug - galt als größter Philosoph der Haluter. (PR 1322)
  •     Torpheon, Traphan, Bewohner des Planeten Terzrock (PR 1321)
  •     Transot, Beyl - wurde in die Namenlose Zone entführt und dort von Janvrin getötet. (Atlan 600)
  •     Vanta, Mon (PR 2064)
  •     Webst, Hema (PR 1467)
  •     Zellot, Yapra, Kommandant auf Varsok
  •     Zorkh, Kalan, Anthropologe und Kommandant der EX-BOX 123
 
Raumschiffe
Im Unterschied zu den späteren kleinen, meist einsitzigen Raumschiffen, entwickelten die Bestien/Alt-Haluter zur Zeit des lemurisch-halutischen Krieges auch schwerstbewaffnete und zur damaligen Zeit fast unbesiegbare Superschlachtschiffe mit einem Durchmesser von 1700 Metern.
 
Diese mit Intervallkanonen und Paratronschirmen ausgerüsteten Giganten übertrafen damit selbst die größten lemurischen Schlachtschiffe mit einem Durchmesser von 1600 Metern. (Lemuria 5). Die klassischen Raumschiffe der Haluter sind kugelförmig, wobei der untere Pol abgeflacht ist.
 
Sie haben in der Regel einen Durchmesser von etwa 100 Metern. Die Farbe ist tiefschwarz. Haluterschiffe sind hochautomatisiert, so dass ein Haluter als Pilot ausreicht. Die Schiffe haben seit jeher einen hohen technologischen Standard und sind schwer bewaffnet.
 
Bekannt geworden ist auch ein diskusförmiges Raumschiff, das von einer Person gesteuert werden konnte. Dieser tiefschwarze Diskusraumer hatte in etwa die Größe eines terranischen Kreuzers und sah aus wie zwei mit den Öffnungen übereinander gestülpte Schalen. Das Triebwerk befand sich in der Mitte der Rumpfunterseite. Die Landung erfolgte auf einem Prallschirm, der von zerbrechlich wirkenden Teleskoplandestützen ergänzt wurde. (PR 200)
 
Nach dem Hyperschock werden die 100-Meter-Schiffe als Kernzellen für Modulraumer umgebaut.
 
Es werden unterschiedliche Blockschalen angeflanscht, die das Schiffsvolumen um circa 22 Millionen Kubikmeter und den Durchmesser auf 350 Meter vergrößern. Die schalenförmigen Außensegmente enthalten zusätzliche Aggregatblöcke und können sehr schnell ausgetauscht werden.
 
Bekannte Raumschiffe
 
  •     AHUR, Domo Sokrats Schiff im KombiTrans-Geschwader
  •     ALABO, Cornor-Lerz' Schiff im KombiTrans-Geschwader
  •     ANAHALUT, Terengi Sans Schiff beim Marathon der Raumschiffe (PR 606)
  •     ANAHALUT II, Schiff des Terengi San II beim Marathon der Raumschiffe im Anti-Universum (PR 606)
  •     CORSHTA (PR 825)
  •     FAR, Talspat Fars Schiff (PR 1467)
  •     FORN, Koul Laffals Schiff
  •     GEAT, Wenka Geatas Schiff (PR 1467)
  •     HALUT, Sturben Ragers Schiff (PR 2518)
  •     HALUTA, Icho Tolots Schiff
  •     HALUTA II, Icho Tolots Schiff
  •     HALUTA III, Icho Tolots Schiff
  •     HALUTA IV, Icho Tolots Schiff
  •     HURLINGA, 1463 NGZ Toro Marakets Raumschiff während der Operation Hathorjan (PR 2519, S. 48)
  •     KELGABEN, 1463 NGZ Tenquo Dharabs Raumschiff während der Operation Hathorjan (PR 2519, S. 48)
  •     KRAGHAT, PR 835
  •     ONOS, PR 925
  •     PANASTA, 1463 NGZ Summag Arkads Raumschiff während der Operation Hathorjan (PR 2519, S. 48)
  •     PANTALON, Hartan Koltors Schiff (PR 2547)
  •     SOKRATES, Domo Sokrats Schiff (PR 1296)
  •     YSTOR, 1463 NGZ Turlt Danawats Raumschiff während der Operation Hathorjan (PR 2519, S. 48)
  •     ZHAURITTER, Blo Rakanes Schiff
 
Geschichte
Lemurisch-halutischer Krieg
 
Laut den Forschungen Icho Tolots in den althalutischen Archiven (PR 395, Lemuria 5) sandten die Uleb, als sie 50.300 v. Chr. Zeitexperimente der Lemurer orteten, 300.000.000 Bestien aus der Großen Magellanschen Wolke in die Milchstraße, um die Zeitverbrecher zu bestrafen.
 
Diese ließen sich auf Halut nieder und griffen 50.080 v. Chr. Lemur an. In dem fast hundertjährigen Lemurisch-halutischen Krieg zerstörten sie das Große Tamanium und rotteten die Lemurer fast aus.
 
Eine davon abweichende Überlieferung (PR 372):
 
Etwa 500.000 der so genannten Ur-Haluter wehrten sich vor etwa 60.000 Jahren gegen die Konditionierung durch die Symboflex-Partner und flüchteten aus den Magellanschen Wolken in die Milchstraße und gründeten auf Halut eine neue, von der Ersten Schwingungsmacht (scheinbar) unerkannte Zivilisation.
 
10.000 Jahre später jedoch brachen die Bestiengene - gesteuert von der Ersten Schwingungsmacht - durch und die Haluter überzogen die Milchstraße mit einem fürchterlichen Krieg, der letztlich in der Vernichtung des lemurischen Imperiums endete.
 
Während des Krieges gelang es Lemurern der geheimen Forschungswelt Scimor die geheime Position Haluts zu ermitteln und dort Psychogen-Regeneratoren zu installieren. Dadurch wurden aus den kriegerischen Alt-Halutern die friedfertigen Haluter der Neuzeit.
 
Nach der Befriedung
Sie zogen sich als friedliche Philosophen und Wissenschaftler nach Halut zurück und beschränkten ihre Zahl auf 100.000. Die Koordinaten von Halut blieben geheim.
 
Nur zu Drangwäschen oder Forschungszwecken verließen sie ihre Welt. Kristallprinz Atlan da Gonozal wurde um 8000 v. Chr. während der Methankriege mit einem halutischen Drangwäschekommando konfrontiert.
 
Anmerkung: Bereits im Jahr 1976 v. Chr. strandete der geistig gestörte Haluter Ternal Malat auf der Erde und es kam zum Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung. (PR-TB 173)
 
Zum ersten Kontakt zwischen Terranern und Halutern kam es im Jahr 2400 durch den Haluter Icho Tolot. Kurze Zeit später drangen die Terraner gemeinsam mit Icho Tolot über die lemurischen Sonnentransmitter nach Andromeda vor. Durch den Zeittransmitter Vario der Meister der Insel wurde die CREST III zusammen mit Icho Tolot mehr als 50.000 Jahre in die Vergangenheit, in die Zeit des lemurisch-halutischen Krieges, versetzt.
 
Im Jahre 2436 unterstützten die Haluter Terra entscheidend in der Auseinandersetzung mit der Zeitpolizei. Icho Tolot und Fancan Teik halfen der CREST IV beim Angriff auf OLD MAN. Durch die Wechselwirkung zwischen dem Paratronschirm ihres Schiffes und den Paratronfeldern der Dolans auf dem Robotgiganten, wurden sie gemeinsam mit der CREST IV nach M 87 geschleudert.
 
Das Drangwäschekommando Pinar Alto, Hisso Rillos und Upper Kisca drang kurze Zeit später in ein Paratron-Arsenal der Zweitkonditionierten vor und zerstörten die »Produktionsstätte« der Symboflex-Partner. Upper Kisca fand dabei den Tod. Später folgten die Überlebenden Pinar Alto, Hisso Rillos mit dem übergelaufenen Zweitkonditionierten Tro Khon und der knapp 3000 m großen BOX-13111 der Posbis der CREST IV nach M 87.
 
Eine halutische Flotte schlug 2437 in letzter Minute den Großangriff der Dolans auf das Solsystem vernichtend zurück.
 
Laren-Herrschaft
Zwischen 3460 und 3584, während der Besatzung durch die Laren, verließen die Haluter die Milchstraße und zogen sich auf den Planeten Terzrock zurück. Dorthin wurden schon immer Neugeborene archaischen Typus, manche vier Meter große »Riesen«, deportiert.
 
Im Jahre 3580 nahmen die Haluter an der Geheimkonferenz zur Gründung der GAVÖK teil. Die Haluter waren bereit, einen wesentlichen Anteil im Kampf gegen die Laren zu übernehmen, dazu wurde die Bevölkerungsgrenze von 100.000 Individuen überschritten sowie umfangreiche Maßnahmen für einen Krieg getroffen. Aus diesem Grunde hatten sie Halut verlassen und waren in die Kleine Magellansche Wolke gezogen, um dort unbeobachtet vom Konzil auf unbesiedelten Planeten Kolonien zu gründen. Die Haluter verlangten im Gegenzug die Einigung der zerstrittenen Milchstraßenvölker. Trotz ihres Engagements waren sie kein Mitglied der GAVÖK, da sie sich als völlig unabhängig betrachteten und sich durchaus auch alleine in der Lage sahen, sich gegen die Laren zu wehren. (PR 725)
 
Durch die Kannibalkristalle wurde die Aggressivität der Haluter auf Terzrock gesteigert, bis es Erger Darg zusammen mit Ronald Tekener und Jennifer Thyron gelang, mit den Brindors die Kristalle zu neutralisieren. (PR 826, PR 835)
 
Nach dem DORIFER-Schock
Als Mitglieder des Galaktikums nahmen die Haluter nach dem DORIFER-Schock am Hundertjährigen Krieg teil. Im Jahr 485 NGZ kam es zu einem Angriff der Blitzer auf Halut, den die Haluter abwehren konnten. Da sie aufgrund aufgefangener Funksendungen eine Wiederholung des Angriffs erwarteten, verließen sie Halut erneut (491 NGZ). Im Folgejahr 492 NGZ wurde Halut tatsächlich von einem Angriff der Blitzer verwüstet.
 
Die Haluter verbargen sich in abgelegenen Gebieten der Milchstraße. Als sie 494 NGZ feststellten, dass eine Barriere um die Galaxis errichtet wird, verließen sie die Milchstraße. Im Januar 495 NGZ sammelten sie sich beim Punkt Baranosch, einem Ort, der 113.000 Lichtjahre von der Milchstraße entfernt in Richtung Andromeda im intergalaktischen Leerraum liegt.
 
Bis zum Jahr 549 NGZ verteilten sich die Haluter auf mehr als einhundert von Intelligenzen niedriger Entwicklungsstufen bewohnten Planeten. Schließlich siedelten sich alle jedoch auf dem von Talspat Far in der Zwerggalaxie IC 1613 entdeckten Planeten Halutokoor (Sehnsucht nach Halut) an.
 
Während sich auf Halutokoor einerseits Agonie und Desinteresse ausbreiteten, kam es immer häufiger zu Drangwäscheperioden einzelner Haluter. Im Jahr 750 NGZ befanden sich mehr als vierzigtausend Haluter in der Drangwäsche. Diese lebten sie meist in den Maffei-Galaxien aus.
 
Als Dipro Phara 906 NGZ das Zentralplasma auf Dongan im Halpora-System im Halo von Andromeda entdeckte, siedelten die Haluter auf Dongans Nachbarplaneten Halpat um. Nach einigen Missverständnissen arbeiten seit 999 NGZ die Haluter gemeinsam mit dem Zentralplasma daran, die superhochfrequente Strahlung des Kontrollfunknetzes der Cantaro nachzubilden.
 
Nach der Monos-Herrschaft
Nach Monos' Sturz 1147 NGZ, unter maßgeblicher Beteiligung der Haluter und der mit ihnen verbündeten Posbis, kehrten sowohl Haluter als auch Posbis von Halpat im Halpora-System im Halo von Andromeda in die Milchstraße bzw. zur Hundertsonnenwelt zurück. Halut wurde dabei durch Halutforming rekultiviert.
 
Wieder zurück in der Milchstraße sprach sich eine überwältigende Mehrheit der Haluter für einen erneuten Beitritt zum Galaktikum aus. Icho Tolot erhielt das Angebot, sein Volk als Galaktischer Rat im Galaktikum zu vertreten. Dieser zog es aber vor, das Amt an Lingam Tennar abzugeben. (PR 1500, S. 32)
 
1240 NGZ stürmte ein TLD-Einsatzteam Icho Tolots Wohnung auf Halut, um mehr über die Camelot-Gruppe zu erfahren. Die Haluter brachen daraufhin alle Kontakte mit Terra ab. Erst 48 Jahre später – 1288 NGZ - halfen die Haluter wieder der LFT gegen die Tolkander Invasion.
 
Etwa drei Jahre später erwarb das Volk der Haluter den größten arkonidischen Flottentender, die SHE'HUAN, und brach 1291 NGZ mit diesem Schiff und 800 halutischen Schiffen nach Chearth auf, um den Gharrern gegen die Guan a Var beizustehen.
 
Nach der Rückkehr der meisten Haluter in die Milchstraße flogen 5000 Haluter mit der SHE'HUAN, beladen mit Hilfsgütern, ins Thorrtimer-System in DaGlausch und blieben dort, um Alashan zu beschützen.
 
SEELENQUELL
Während der Bedrohung durch SEELENQUELL halfen die Haluter 1304 NGZ beim Eintritt des Krisenfalls Karthago mit 50.000 Kampfschiffen unter Leitung von Mon Vanta bei der Verteidigung des Solsystems gegen den Großangriff der Arkoniden.
 
Die Befreiung von Ertrus von der arkonidischen Besatzung erfolgte Ende Mai 1304 NGZ durch 35.000 halutische Kampfschiffe. 209 Haluter starben bei der Befreiung von Ertrus, unter ihnen ihr Kommandeur, Mon Vanta.
 
Nach dem Hyperschock
In der Folgezeit zogen sich die Haluter weitgehend von der galaktischen Bühne zurück. Diese Zurückhaltung wurde nach dem Hyperschock vom September 1331 NGZ noch verstärkt. Die Haluter nahmen deshalb auch nicht an der Aufbaukonferenz der Völker vom 4. Februar 1344 NGZ teil.
 
In der Nähe von Halut wurde das Kolonnen-Fort TRAICOON 0106 aufgebaut. Da die Haluter befürchteten, sie selbst sollten als Ressource in die Terminale Kolonne TRAITOR eingegliedert werden, verließen sie am 11. Oktober 1344 NGZ auf Drängen von Icho Tolot ihre Heimatwelt fluchtartig und begaben sich unter höchster Geheimhaltung in den Sternhaufen Omega Centauri, wo sie am Unternehmen KombiTrans mitarbeiteten. (PR 2321, PR 2364) Einige Haluterschiffe beteiligten sich an der Expedition nach Hangay. Teilnehmer waren unter anderem Icho Tolot und Domo Sokrat. Nach dem Verlust des Kharag-Sonnendodekaeders an TRAITOR brachen einige Flottenteile der Haluter nach Andromeda und Pinwheel auf.
 
Ein Beobachter der Haluter nahm im Juni 1346 NGZ an einer Geheimkonferenz der Galaktiker in Aarus-Jima teil, in deren Verlauf das Neue Galaktikum gegründet wurde.
 
In Andromeda wurde ein Halutisch-terranischer Stützpunkt eingerichtet. Die Friedensfahrer nahmen im Juli 1346 NGZ mit dem dortigen Sprecher Rabun Elveyn Kontakt auf. Die Haluter beteiligten sich an Einsätzen, durch die die Kabinettisierung der Planeten Tefrod und Kepekin II verhindert werden konnte. (PR 2427)
 
Anfang 1349 NGZ befanden sich insgesamt 51.302 Haluter auf ihrem Heimatplaneten. In den folgenden Jahrzehnten wurden knapp 50.000 Haluter geboren, die im Jahre 1463 NGZ weniger als 115 Jahre alt waren. Sie hatten meist eine andere Vorstellung als ihre Eltern, waren Traditionsbrecher, tatendurstig, dynamisch und gingen »ihren eigenen Weg«.
 
Die 2898 in Andromeda überlebenden Haluter zeugten nicht einmal hundert Nachkommen. Alle Andromeda-Haluter gaben sich »halutischer« als die ohnehin schon sehr höflichen, zurückhaltenden Milchstraßen(Alt-)Haluter.
 
Nach Abzug der Terminalen Kolonne TRAITOR lebten noch 51.302 Haluter auf Halut. Bis 1360 NGZ wurden in rascher Folge so viele Haluter geboren, dass die »klassische« Zahl von 100.000 wieder erreicht wurde. Diese Jung-Haluter, die um 1469 NGZ auch noch knapp die Hälfte der Population ausmachten, traten anders als bisher gewohnt durchaus nicht nur als Individualisten auf. Besonders stark fiel ihr Engagement im Neuen Galaktikum auf. (PR 2632, Kommentar)
 
Die Haluter in der »Falschen Welt«
In einer potentiellen Zukunft des Jahres 2577 NGZ waren die Haluter bis auf 95 Individuen von einer Seuche ausgelöscht worden. Auch Icho Tolot war dieser trotz seines Zellaktivators erlegen. Die Überlebenden wurden ohne ihr Wissen in einer Messingwelt im Inneren der Großbiopositronik APASHEMION gefangen gehalten, um deren Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Obwohl ihnen beim Verlassen der Messingwelt der Tod drohte, entsprachen die Haluter Atlans Bitte, ihm in der realen Welt dabei zu helfen, in das Atopenschiff 236-COLPCOR einzudringen. Bei dem Einsatz starben auch diese letzten 95 Haluter entweder bei den Kämpfen mit den Truppen von Matan Vedris Molahud oder an den Folgen eines ihnen im APASHEMION eingeflößten Giftes. (PR 2814, PR 2815)


Quellen: PR 200, PR 213, PR 327, PR 353, PR 372, PR 395, PR 432, PR 598, PR 606, PR 612, PR 725, PR 726, PR 730, PR 731, PR 764, PR 824, PR 825, PR 826, PR 835, PR 925, PR 1034, PR 1073, PR 1218, PR 1243, PR 1246, PR 1281, PR 1296, PR 1297, PR 1321, PR 1322, PR 1418 / PR 1467, PR 1468, PR 1500, PR 1501, PR 1655, PR 1800, PR 1836, PR 1850, PR 1870, PR 1960, PR 2064, PR 2321, PR 2364, PR 2365, PR 2366, PR 2392, PR 2399, PR 2412, PR 2427, PR 2518, PR 2519, PR 2547 / PR 2393 – Kommentar, PR 2632 – Kommentar / PR-TB 173, PR-TB 375 / Atlan 600 / Lemuria-Zyklus
Beschreibung 3 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 4 - Autor:


Quellen:
Dazugehöriger Kommentar von Rainer Castor: Haluter

Für Jahrtausende hielten sich die Haluter aus der galaktischen Politik heraus - von wenigen Ausnahmen, wie beispielsweise bei der Hilfe gegen die Dolans im 25. Jahrhundert alter Zeitrechnung oder bei der Befreiung von Ertrus im Jahr 1304 NGZ abgesehen. Hervorgegangen aus den »Bestien« von Druithora (M 87), fürchterliche Krieger, die den Untergang des Großen Tamaniums der Ersten Menschheit herbeiführten und den unvergleichlichen Exodus der Lemurer nach Andromeda erzwangen, wurden sie durch die Formungsstrahlung des Psychogen-Regenerators friedfertig. Aus den einstigen Ungeheuern, den »Schwarzen Bestien«, entstand eine extrem individualistisch eingestellte, auf rund 100.000 Mitglieder beschränkte Zivilisation.
 
Zwar kämpften sie als Mitglieder des Galaktikums im Hundertjährigen Krieg an der Seite der galaktischen Völker, doch die Zerstörung der Oberfläche Haluts durch die Blitzer im Jahr 492 NGZ bedeutete einen tiefen Einschnitt. Es dauerte fast 60 Jahre, bis das umherirrende Volk in der Zwerggalaxis IC 1613 eine neue Bleibe fand. Halutokoor nannten die Haluter die Welt, auf der sie sich niederließen. Der Name gab Aufschluss über ihren Seelenzustand, bedeutet »Sehnsucht nach Halut«. Aber gerade während des fast 360-jährigen Exils - von 549 bis 906 NGZ - geriet das Volk in die vielleicht schwerste Krise seines bisherigen Daseins. PRC 1467. Der Verlust der Heimat, die Ziel- und Sinnlosigkeit des gegenwärtigen Daseins rufen verheerende psychologische Folgen hervor. Zahl und Häufigkeit der Drangwäschen steigen sprunghaft an. Mancher auf Drangwäschenabenteuer ausziehende Haluter verliert das Leben, weil es ihm infolge seines depressiven Zustandes an der erforderlichen Umsicht mangelt. Zum ersten Mal in vielen Jahrtausenden wird ein spürbares Absinken der Bevölkerungszahl registriert. Dann machten sich die Haluter abermals auf die Wanderschaft, suchten und fanden das Zentralplasma im Halpora-System, siedelten sich auf dem Planeten Halpat an und kehrten nach dem Sieg über Monos im Jahr 1147 NGZ in die Milchstraße zurück. Die Oberfläche von Halut wurde durch Planetenforming rekonstruiert - doch es hatte einen Mentalitätswechsel gegeben, der sich vergleichsweise rasch in durchaus spektakulären Aktionen zeigte. Als Perry Rhodan am 15. Januar 1291 NGZ vor dem damaligen Galaktikum um Unterstützung bat, waren es die Haluter, die ein Zeichen setzten.
 
Alle Mitglieder ihres Volkes wollten mit der SHE’HUAN, dem von ihnen umgebauten arkonidischen Flottentender von 4800 Metern Durchmesser, nach Chearth fl iegen (PR 1965). Während die meisten Haluter in die Milchstraße zurückkehrten, erreichten 5000 im September 1292 NGZ mit der SHE’HUAN das Thorrtimer-System in DaGlausch und machten daraus im Orbit von Cletternam einen galaktischen Basar und Schulungszentrum. Die Haluter waren zudem eine Warnung an die marodierenden Dscherro-Horden - und entschlossen sich, dauerhaft in DaGlausch zu bleiben. Nach dem Hyperimpedanz-Schock von 1331 NGZ waren fast 10.000 Haluter verschollen, die in Drangwäsche in der Milchstraße und anderen Galaxien »unterwegs « gewesen waren. Es wurden zwar etliche Haluter neu geboren, aber die »Standardzahl« von 100.000 war im Herbst 1344 NGZ noch nicht erreicht, sondern als Gesamtbevölkerung von Halut wurden 87.882 Haluter genannt.
 
Bei der Flucht am 11.Oktober 1344 NGZ entkamen 87.746 mit zunächst unbekanntem Ziel ... (PR 2321) Von den am 15. März 1346 NGZ in der Milchstraße verbliebenen 35.000 Haluterschiffen wurden bis zum Abzug von TRAITOR etwa 15.000 aufgespürt und vernichtet; Anfang 1348 NGZ konnten somit nur 20.378 Haluter nach Halut zurückkehren. Von den 21.753 Haluterschiffen, die die Andromeda vorgelagerte Satellitengalaxis Qoor erreichten, brachen 3000 nach Andromeda und 3000 nach Pinwheel auf, während 15.753 zurückblieben. Von diesen Halutern kehrte keiner in die Milchstraße zurück. Mit den Spektralen Inselstaaten wiederum erreichten 30.924 Haluter die Milchstraße, sodass sich schließlich mit Stand Anfang 1349 NGZ nur insgesamt 51.302 auf Halut befanden. In den folgenden Jahrzehnten wurden knapp 50.000 Haluter geboren. Diese haben, allesamt weniger als 115 Jahre alt, meist ganz andere Vorstellungen als ihre Elter, sind Traditionsbrecher, tatendurstig, dynamisch und gehen »ihren eigenen Weg«. In Andromeda überlebten nur 2898; es wurden hier nicht einmal hundert Nachkommen geboren. Alle Andromeda- Haluter geben sich »halutischer« als die ohnehin schon sehr höflichen, zurückhaltenden Milchstraßen(Alt-)Haluter.


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