Klick auf das Billd führt direkt zu den Heftdaten
Risszeichnung / Datenblatt
Abbildung in PR:
Report Nr. :

Klick auf das Bild führt direkt zur Zeichnung

Verweis:
Verweis 2:
Verweis 3:
Verweis 4:
Verweis 5:
Rubrik:
Raumschiffe
Unterrubrik 1:
Unterrubrik 2:
Zyklus:
04 - Das Zweite Imperium
Eintragsdatum:
10.10.2006
Letzte Änderung:
02.12.2017

PR-Heft:
296
Auflage:
1

Folge:
19

Report in PR-Heft:
318 / 2032
Glossar in PR-Heft:
1977
Computer / Kommentar:
2308
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
A-E 315 - 316
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Explorerflotte
Alias
Explorerflotte
Weitere Bezeichnung
Explorerflotte

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Zur Erforschung der unbekannten Regionen der Milchstraße um das Jahr  2130 aufgestellte Spezialflotte des Solaren Imperiums, bestehend aus rund 10.000 Spezialraumschiffen aller Größenordnungen. Die mit den Buchstaben EX und lediglich einer Nummer gekennzeichneten Raumer (Beispiel EX-2777) sind bewaffnet und gleichen fliegenden Laboratorien. Die Besatzungen bestehen aus Wissenschaftlern und geschulten Spezialisten. Hauptaufgabe der Explorerflotte, als deren Chef Reginald Bull* fungiert, ist das Auffinden und Erkunden von Planeten, die sich für die Kolonisierung durch Menschen eignen.
 
Sie ist an das sogenannte Kolonisationskommando angegliedert, das aufgrund der an NATHAN* übermittelten Unterlagen entscheidet, ob eine Welt es wert ist, besiedelt oder unter Einbeziehung etwaiger Eingeborener aufgebaut zu werden. Name für die Flotte speziell zu Forschungszwecken gebauter terranischer Raumschiffe, die z.Z. des Solaren Imperiums aus ca. 10.000 Einheiten bestand und systematisch zur Erforschung unbekannter Sektoren der Milchstraße eingesetzt wurden.


Quellen: PR-Lexikon
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Die Explorerflotte – vereinzelt von ihren Mitgliedern auch als Exotisches Korps bezeichnet – war zunächst eine Spezialflotte des Vereinten Imperiums und des Solaren Imperiums.
 
In verringertem Umfang wird sie auch durch den Rechtsnachfolger Liga Freier Terraner innerhalb der Liga-Flotte weiter betrieben.
 
Das Neue Galaktikum betreibt eine eigene ATLAS-Explorerflotte.
 
Aufgabenbereich
Perry Rhodan beabsichtigte, die Milchstraße systematisch wissenschaftlich zu erforschen. Dies stellte einen deutlichen Unterschied zu den Arkoniden dar, die an einer solch intensiven großmaßstäblichen Erkundung nie Interesse gezeigt hatten, und zu den Akonen, die aufgrund ihrer Isolationspolitik dem sowieso abgeneigt waren.
 
Die Explorerflotte war an das so genannte Kolonisationskommando angegliedert.
 
Die Explorer durchflogen die noch unbekannten Bereiche der Milchstraße und suchten nach Planeten, die gegebenenfalls für eine Kolonisation durch Terraner geeignet waren. Die ermittelten Daten wurden von NATHAN überprüft. Danach wurde entschieden, ob es sich lohnte, eine Welt zu besiedeln oder ob man eventuell vorhandene Eingeborene unterstützte, um spätere Handels- und Bündnispartner zu gewinnen.
 
Anmerkung: Zur damaligen Zeit war den Terranern nicht bekannt, dass sie und die Akonen über ihre lemurischen Vorfahren indirekt bereits weite Teile der Milchstraße besiedelt und erforscht hatten.
Eine Unterabteilung der Explorerflotte war das Kommando für Lemurische Hinterlassenschafts-Forschung.
 
Da die Schiffe in den unerforschten Regionen der Milchstraße unbekannten Gefahren und Risiken ausgesetzt sind, mussten sie alle 48 Stunden ein spezielles Funksignal im Rafferkode abstrahlen, das von Relaisstationen in die Leitstelle auf der Erde geleitet wurde. (Illochim 3)
 
Stapellauf und Schiffstaufe
Der Stapellauf, d. h. die Ausschleusung eines neuen Explorers, wie auch der anderen terranischen Raumer aus der lunaren Werft, fand traditionell mit einem Feuerwerk statt.
 
Die Schiffstaufe fand durch einen Jugendlichen zwischen dem zehnten und sechzehnten Lebensjahr statt. Dieser wurde aufgrund der hohen Beliebtheit der Schiffstaufe durch ein Auswahlverfahren ermittelt. Hierbei mussten sie Fragen aus den Bereichen Geschichte, Astronomie und dem Zusammenleben der galaktischen Völker beantworten.
 
Der Sieger wurde auf Staatskosten für drei Tage mit seiner Familie auf die Mondwerft geflogen. Nach der Taufe, bei der eine Flasche venusischen Edelschaumweins zerschlagen wurde, erhielt der Explorer in den Flottenarchiven den Vornamen des Taufpaten als inoffiziellen Beinamen – so lautete beispielsweise der Beiname der EX-414 »Margret«.
 
Geschichte
Gründung
Ab 2126 wurden in einem Pilotprojekt 30 Kugelraumer unterschiedlichster Größe ausgesucht und umgebaut. Das Projekt war zuerst in der Öffentlichkeit sehr umstritten, da verschiedene Abgeordnete der Solar Hall die hohen Kosten fürchteten. Diese 30 Schiffe flogen drei Jahre lang verschieden lange Erkundungseinsätze in verschiedenen Teilen der Galaxis. Nach jedem Einsatz wurden Anregungen und Beschwerden gesammelt, die in die Konstruktion der eigentlichen Explorerflotte einflossen. (PR 152, PR-TB 19)
 
Perry Rhodans Pläne sahen im Jahre 2130 vor, die Explorerflotte auf mindestens zehntausend Schiffe zu erhöhen. (PR-TB 19, S. 7)
 
Nachdem die Explorerflotte im selben Jahr durch Perry Rhodan gegründet worden war, übernahm Reginald Bull die Leitung, der seine Amtsgeschäfte auf Arkon I niederlegte, um sich dem Aufbau der ihm sehr am Herzen liegenden Explorerflotte zu widmen. (PR-TB 342, S. 7, Kosmos-Chroniken 1)
 
Anmerkungen: Bereits vor der offiziellen Gründung der Explorerflotte wurden Dutzende, wenn nicht gar Hunderte von Planeten von Terranern besiedelt und kolonisiert, darunter so bekannte wie Ertrus und Siga. Es ist anzunehmen, dass die Terraner sich dabei auf die Daten der alten arkonidischen Sternenkataloge verließen.
 
In PR-TB 342, S. 7 heißt es, die Indienststellung der Explorerflotte sei durch Reginald Bull erfolgt.
 
Aufbau und Zusammensetzung im Vereinten Imperium
Der Standardexplorer basierte auf der Grundkonstruktion eines Schlachtkreuzers, also einer Kugelzelle mit 500 m Durchmesser, mit einer Besatzung von 1000 Wissenschaftlern. Eine derartige Baureihe lief 2326 mit dem 9618ten Explorer dieses Typs aus. Daneben gab es auch andere Schiffstypen vor allem auf der Basis der 200 m-Kugelzelle der Schweren Kreuzer. Die Explorer-Raumschiffe enthielten eine Selbstzerstörungsanlage. Diese konnte vom Kommandanten aktiviert werden. (PR-TB 233)
 
Die Kennung der Raumschiffe ist EX für Explorer und eine durchgehende Nummerierung, z. B. EX-3218. Vereinzelt verleihen die Besatzungen ihren Explorern auch Eigennamen.
 
Anmerkung: Eine Ausnahme ist die EXPLORER-27, deren Kennung immer ausgeschrieben wurde.
 
Aufgrund einer Einsatzrichtlinie, die von Perry Rhodan persönlich stammte, führten die Explorer keine Transformkanonen mit sich. (PR 152) Dem gegenüber aber in Maßen alle anderen gängigen Waffentypen sowie verstärkte Energieschutzschirme. Ferner galten die Explorer aufgrund ihrer geringen Offensivbewaffnung als militärisch harmlos. Angriffe auf die Explorer wurden von der terranischen Justiz als schweres Verbrechen geahndet. (PR 150)
 
Die Schiffsbesatzungen bestanden aus Spezialisten und hoch qualifizierten Wissenschaftlern. (PR-TB 46 II, S. 16)
 
Mit der Zeit bildeten auch immer mehr auswanderungswillige Terraner einen Teil der Besatzung. Diese suchten auf diese Weise eine geeignete Welt, auf der sie sich niederlassen konnten.
 
Im Jahr 2326 erforschte zum Beispiel der Explorer EX-2115 sein 485. System und entdeckte im System der Sonne EX-2115-485 mit dem Riesenplaneten Herkules das Suprahet.
 
Solares Imperium
Auch nach der Auflösung des Vereinten Imperiums 2329 existierte die Explorerflotte im Rahmen des Solaren Imperiums weiter.
 
Um das Jahr 2393 umfasste die Explorerflotte bereits mehr als 10.000 Schiffseinheiten verschiedener Größenordnungen. Damit war das durch Rhodan im Jahr 2130 gesteckte Ziel erreicht und sogar noch übertroffen worden. (PR-TB 46, S. 16)
 
Ende des 24. Jahrhunderts wurde ein Prototyp in Dienst gestellt, mit dem auf Wunsch von Perry Rhodan der praktische Nutzen der neuen Wissenschaft des Ezialismus erprobt werden sollte: Die Ex-EZI 1, deren erster Einsatz zu der Entdeckung des Planeten Umtar führte. (PR-TB 46) Doch nur wenige Jahre später wurde der Ezialismus aus der Explorerflotte verbannt, die Gründe dafür sind nicht bekannt. (PR-TB 70)
 
Auf verschiedene Vorgänge in der Galaxis wurde die Administration des Solaren Imperiums erst durch das Verschwinden von Explorerschiffen aufmerksam, so z. B. auf den Sonnensechsecktransmitter, und auf die Vorgänge in den Magellanschen Wolken.
 
Unter dem Eindruck der Angriffe der Zweitkonditionierten in den Jahren 2435 bis 2437 wurden die Schiffe – entgegen der ursprünglichen Richtlinie – vermehrt mit Transformgeschützen ausgestattet.
 
Das Explorer-Gesetz Nr. 827 regelte im Jahre 2479 die Arbeitsbedingungen an Bord der Schiffe der Flotte. (PR 665)
 
In den drei Jahren der Schwarmkrise ab dem Jahr 3441 wurden annähernd 80 Prozent der Flotte zerstört. Der Wiederaufbau der Explorerflotte wurde 3460 aufgrund der Zerschlagung des Solaren Imperiums durch das Hetos der Sieben gestoppt.
 
Bekannte Explorer des Vereinten / Solaren Imperiums
  • EX-7
  • EX-13 – Kommandant Captain Hennessy
  • EX-27
  • EXPLORER-27 – Kommandant Redin Sandoval
  • EX-55
  • EX-61
  • EX-79 – Kommandant Marc Hansen
  • Ex-89 – auch EXPLORER 89 (PR-TB 62 II, S. 53)
  • EX-101 – Kommandant Major Darek
  • EX-121 – Kommandant Oberst Makmuk Y. Widodo, entdeckte das Kreit-System und Ertrus.
  • EX-124
  • EX-133 – Kommandant Carlos Magidan
  • EX-174 – Kommandant Major Nephrem
  • EX-238 – Kommandant Major Lan Koster
  • EX-313
  • EX-318 – Kommandant Oberst Griffin Tuchmann
  • EX-333 – Kommandant Major Otis Fragile
  • EX-338
  • EX-340
  • EX-411 – Kommandantin Major Hannah Angel
  • EX-414 – Kommandant Wendelin Hornex
  • EX-678 – Kommandant Allan Vernon
  • EX-724 – Kommandant Major Boris Grabner
  • EX-756 – Kommandant Oberst Sherridan
  • EX-777 – Kommandant Oberst Guara
  • EX-847
  • EX-856 – Kommandant Adrian Deubtar
  • EX-887-VRT – Kommandant Major Dr. Talt Rebowo
  • Ex-899 (PR-TB 62 II, S. 68-69)
  • EX-937
  • EX-998
  • EX-1010
  • EX-1068 – Kommandant Major Gun DeLabrin
  • EX-1123
  • EX-1131
  • EX-1207 – Kommandant Oberstleutnant Fred Hymik
  • EX-1215
  • EX-1298
  • EX-1313
  • EX-1604 – Kommandant Ewald Helderon
  • Ex-1634 (PR-TB 62 II, S. 61)
  • EX-1743
  • EX-1745
  • EX-1819 – Kommandant Oberst Fascho Lohompy
  • EX-1822
  • EX-1908
  • EX-1972
  • EX-2115 – Kommandant Thomas Herzog
  • EX-2215
  • EX-2222 – Jubiläumsschiff
  • EX-2299
  • EX-2318
  • EX-2333 – Kommandant Oberstleutnant Vivier Bontainer
  • EX-2508 – Kommandant Cal Doon
  • EX-2714 – Kommandant Captain Alexander
  • EX-2792 – Kommandant Oberst Finlay McBloody
  • EX-2929 – Kommandant Oberst Consyn Predam
  • EX-2997
  • EX-3088 – Kommandant Oberst Finlay McBloody
  • EX-3135
  • EX-3218 – Kommandant Oberstleutnant Jak Schonepal
  • EX-3321 HARDEN FAST
  • EX-3333 – Kommandant Noris Y. Galtama und Oberstleutnant Vivier Bontainer
  • EX-3493 – Kommandant Oberst Synd Keshet
  • EX-3719 – Kommandant Oberst Carl Heihatter
  • EX-4007 – Kommandant Oberst Dr. Dr. Mainac Tovrath
  • EX-4355 – Kommandant Professor Dr. Mart Hung-Chuin
  • EX-4377
  • EX-4402
  • EX-4489
  • EX-4884
  • EX-5207 – Kommandant Oberst Beto Hieße
  • EX-6544
  • EX-6633 – Kommandant Major Mincos Polata
  • EX-6744
  • Ex-6745 (PR-TB 46 II, S. 105)
  • EX-6886
  • EX-6955
  • EX-7094
  • EX-7117 – Kommandant Major Kikai Porpoulo
  • EX-7223A LOTOSBLÜTE – Kommandant Gerzo
  • EX-7436 – Kommandant Major Tschil Noukercen
  • EX-7443
  • EX-7598
  • EX-8003
  • EX-8080 – Kommandant Major Halgor Sörlund
  • EX-8116
  • EX-8117
  • EX-8211 – Kommandant Oberst Menry Kabish
  • EX-8374
  • EX-8703 – Kommandant Oberst Vivier Bontainer
  • EX-8977 – Kommandant Oberst Lerg Mopron
  • EX-8989 – Kommandant Wycliff Calembour
  • EX-9561
  • Ex-9881 (PR-TB 62 II, S. 156)
  • EX-9901 – Kommandant Brancan Waarrathoola
  • EX-9904
  • EX-9911
  • EX-9933
  • EX-10017 GALLOWS-BIRD – Kommandant Naka Khalid
  • EX-10101
  • EX-10678
  • EX-12019
  • EX-13450
  • EX-16853 – Kommandant Velho Carreira
  • EX-17008
  • EX-45001
  • EX-46117 – Kommandant Oberst Nahaj Lhiuso
  • EX-BOX 123 – Kommandant Oberst Kalan Zorkh
  • Ex-EZI 1 – Kommandant Chester Wyland (PR-TB 46)
  • EX-TOMMY (PR 699)
  • EX WETTERSTEIN – Kommandant Oberst Frank Eigk
  • FERRANIA
 
NEI
Das während der Besetzung der Milchstraße durch die Laren im Verborgenen agierende Neue Einsteinsche Imperium hatte natürlich nur überaus beschränkte Möglichkeiten der Exploration.
 
Bekannte Explorer des NEIs
EX-1950
 
Wiederaufbau und Zusammensetzung in der Liga Freier Terraner
Nachdem die Erde aus dem Mahlstrom der Sterne zurückkehrte, wurde von der Liga Freier Terraner mit den drei Schiffen der INVESTIGATOR STAR-Baureihe ein kleines Forschungsprogramm gestartet. Jedoch wurde im Zuge der kosmischen Entwicklungen dem Aufbau der Handelsflotte der Kosmischen Hanse der Vorzug gegeben.
 
Im Jahre 424 NGZ war jeder der vier Flotten der LFT ein Verband von jeweils 250 Explorern zugeordnet.
 
Dagegen waren im Jahre 1293 NGZ nur noch 800 Schiffe im Dienst der LFT-Explorerflotte.
 
Bekannte Explorer der LFT
  • BRASILIA
  • PAVO-Kogge
 
Neugründung
1344 NGZ bestand die von Reginald Bull als Teil seines Residenzressorts neu gegründete Explorerflotte – nun auch abgekürzt als EXF bezeichnet – aus 625 Einheiten.
 
Davon waren 500 Einheiten Schiffe der NEPTUN-Klasse und 125 Einheiten Tender der PONTON-Klasse als mobile Stützpunkte.
 
Diese Tender standen dann bei Entfernungen größer als 15.000 Lichtjahren zu einem Stützpunkt zur Verfügung. Die Explorer-Schiffe operierten meist als Duo oder Trio.
 
Bekannte Explorer der EXF
Explorer der NEPTUN-Klasse
  • EX-1 BUENOS AIRES – 1344 NGZ Flug zum Sternenozean von Jamondi und zur Charon-Wolke
  • EX-6 VERACRUZ – Einsätze in Omega Centauri, der Charon-Wolke, gehörte zum KombiTrans-Geschwader
  • EX-10 TABASCO – 1344 NGZ vor der Charon-Wolke (PR 2371 Glossar)
  • EX-17 BRASILIA – ab 1343 NGZ in Omega Centauri (PR 2371 Glossar)
  • EX-18 PARIS – ab 1343 NGZ in Omega Centauri (PR 2371 Glossar)
  • EX-19 BEIJING – ab 1343 NGZ in Omega Centauri (PR 2371 Glossar)
  • EX-20 KAIRO – ab 1343 NGZ in Omega Centauri (PR 2371 Glossar)
  • EX-33 BOMBAY – Kommandant Nuruzzaman (PR 2604)
  • EX-41 BOSTON – Kommandant Donald Winnicott (PR 2742)
  • EX-1003 GEMINI – Kommandantin Karliena van Doberen (PR 2624)
  • EX-? AQUILA XI (PR 2624)
  • EX-? LEO VIII (PR 2624)
  • EX-? LONDON – nahm an der Operation Hathorjan teil (PR 2524)
  • EX-? SAGITTARIUS X (PR 2624)
 
Tender der PONTON-Klasse
  • ZEUT – ab 1343 NGZ in Omega Centauri (PR 2368)
 
Klasse nicht bekannt
  • EX-301 TOMISENKOWGRAD – 1352 NGZ Besuch des Planeten Ockhams Welt (PR 2795)
 
Risszeichnungen
  • »FORSCHUNGSKREUZER DER EXPLORERFLOTTE« (PR 13 IV – LKS) von Roland Köstner
  • »TERRANISCHE RAUMSCHIFFE – Forschungskreuzer der Explorerflotte« (PR 803) von Bernard Stoessel
  • »INVESTIGATOR-STAR I – III« (PR 1007) von Oliver Johanndrees
  • »Keilraumschiff Typ PAVO-Kogge« (PR 1815) von Christoph Anczykowski


Quellen: PR 152, PR 665, PR 2306, PR 2309, PR 2524, PR 2795 / PR-TB 19, PR-TB 46, PR-TB 62, PR-TB 70, PR-TB 233, PR-TB 323, PR-TB 342 / SOL 48 / Perry Rhodan-Lexikon III, Band 2, Seite 280 / Illochim 3 / u. a.
Beschreibung 3 - Autor: PR-Redaktion

Die Schiffe verfügten über keine offiziellen Eigennamen und waren nur mit einer Seriennummer bezeichnet, vor die das Kürzel »EX-« gesetzt wurde (z.B. EX-2115). Explorer-Einheiten waren ursprünglich aus galakto-politischen Gründen kaum bewaffnet, in der Spätphase des Solaren Imperiums kamen auch vereinzelt Robotschiffe mit einer Kontrollbesatzung von nur 15 Mann zum Einsatz (z.B. EX-887-VRT)


Quellen: Glossareintrag in PR 1977
Beschreibung 4 - Autor:


Quellen:
Dazugehöriger Kommentar von Rainer Castor: Die neue Explorer-Flotte

LFT-Verteidigungsminister Reginald Bull hat als Teil seines Ressorts die alte Explorerflotte neu gegründet, deren Einheiten in das nun wieder unbekannte Terrain der Milchstraße vorstoßen und vor allem der Erforschung jener Sternhaufen dienen sollen, die nach dem Ende der Hyperkokons in der Milchstraße materialisiert sind. Die Schiffe wurden hierzu konsequent für Forschungszwecke bestückt, für den Autark-Einsatz ausgestattet sowie mit eigenem finanziellem Titel im Haushalt der LFT versehen. Insgesamt handelt es sich um 500 Einheiten von 1500 Metern Durchmesser, so genannten »Omni-Trägerschiffen der NEPTUN-Klasse für multiplen Einsatz«. Der LFT-Explorerflotte (EXF) zugeordnet sind hierbei zur Versorgung und als mobile Stützpunkte 125 PONTON-Tender. Bei Einsatzentfernungen von mehr als rund 15.000 Lichtjahren steht stets mindestens ein solcher Tender zur Verfügung, während die Explorer meist als Duo oder Trio operieren. Jedes Schiff verfügt über eine Besatzung von 2500 Personen, von denen 850 den Beibooten zugeordnet sind; hinzu kommen 1500 Mehrzweck- und 3000 Kampfroboter sowie Zehntausende kleiner Servo-Roboter. Wie bei allen neuen Modulraumern der LFT-Flotte gibt es auch bei den Explorern eine Ringnut in Äquatorhöhe, die variabel mit den markanten Ringwulst-Modulen von Sechseckquerschnitt versehen ist und als Ringwulst einen Außendurchmesser von 1800 Metern erreicht. Gelandet bilden die sechzehn senkrecht ausgefahrenen Teleskopstützen einen Kreis von etwa 640 Metern Durchmesser.
 
Energieversorgung. Acht Nugas-Schwarzschild-Hauptkraftwerke mit je zwei Reaktoren plus zehn Reaktoren als Reserve, zehn Daellian-Meiler mit einer Standardgröße von zwanzig Metern Durchmesser und einem Standardverbrauch von 2,5 Gramm beliebiger Masse pro Sekunde pro Meiler, 95 Hauptfusionsreaktoren sowie Hunderte kleiner Autark-Fusionsreaktoren liefern als Standardgesamtleistung 7 x 1015 Watt, während Zyklo- und Sphärotraf-Speicher eine kurzfristige Spitzenleistung von 1,21 x 1016 Watt sicherstellen. Triebwerke. Je zwei mal zwölf Protonenstrahl-Impulstriebwerke und Gravotron-Feldtriebwerke dienen der Sublichtbeschleunigung bis zu einem Maximalwert von 100 Kilometern pro Sekundenquadrat. Vier Kompensationskonverter vom Typ Hawk II des Lineartriebwerks ermöglichen die dynamische Zwei-Schalen-Feldprojektion; als Überlichtfaktor-Standardwert gelten 500.000, das Notfall-Maximum liegt bei einer Million. Je Linearetappe können bis zu 500 Lichtjahre zurückgelegt werden, die Gesamtreichweite pro Kornpensationskonverter beträgt 25.000 Lichtjahre, die Gesamtreichweite durch Aggregataustausch also 100.000 Lichtjahre. Als Standard-Mindesteintrittsgeschwindigkeit für den Linearflüg müssen fünfzig Prozent der Lichtgeschwindigkeit erreicht werden. Beim Not-Transitionstriebwerk ist aus Energieversorgungsgründen weiterhin die so genannte Transmissions-Reichweitenbegrenzung mit maximal fünf Lichtjahren je Einzelsprung nicht zu überschreiten; die maximale Transitionsanzahl als Aggregat-Gesamtreichweite ist derzeit noch unbekannt.
 
Defensiv- und Offensivbewaffnung. Jeweils auf Einfachprojektion eingeschränkt sind neben den konventionellen Prallschirmen entweder ein HÜ- oder der 2250 Meter durchmessende, durch sechs Paratronkonverter erzeugte Paratronschirm einsetzbar. Zehn MVH-Sublicht-Geschütze im Thermostrahl-, Desintegrator- und Paralysator-Modus gestatten eine Kernschussweite von 300.000 Kilometern; zwanzig Impulsstrahler mit einer Kernschussweite bis zu 750.000 Kilometern erreichen je ein Kaliber bis maximal 500 Megatonnen Vergleichs-TNT; vierzig MVH-Überlicht-Geschütze arbeiten im Konstantriss-Nadelpunkt-Modus für Intervall- und Thermostrahler mit einer Kernschussweite von einer Million Kilometern - diese Distanz erreichen auch die dreißig Transformkanonen mit Kalibern bis 500 Megatonnen Vergleichs-TNT.
 
Der Ableitungs-Aufriss des Paratronwerfers ist in seiner »Kernschussweite« auf 650.000 Kilometer beschränkt, während der immense Energiebedarf von 1,35 x 1015 Watt beim Dissonanz-Geschütz mit seiner Kernschussweite von fünf Millionen Kilometern von den zehn Daellian-Meilern gedeckt werden muss. Hinzu kommen als Offensivbewaffnung unterschiedlichste Raumtorpedos und Marschflugkörper, Raum-Boden-Flugkörper, Störsonden, Raumminen und dergleichen mehr. Beiboote. Drei Leichte Kreuzer der MERKUR- und zwei der DIANA-Klasse in modifizierter Bauweise erreichen je hundert Meter Durchmesser; hinzu kommen zehn Korvetten, fünfzig Space-Jets sowie insgesamt 130 Shifts in unterschiedlichen Versionen










Alle Seiten, Datenbanken und Scripte © PR & Atlan Materiequelle (1997 - 2017)