Nummer: 2983 Erschienen: 19.10.2018   Kalenderwoche: Seiten: Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 2,20 €

Kants letztes Kunstwerk
Sein Geschäft ist der Tod - er ist ein Meister seines Fachs
Christian Montillon

Zyklus:  

41 - Genesis - Hefte: 2900 - 2999 - Handlungszeit: - Handlungsebene: Milchstraße

Großzyklus:  10 - Noch unbekannt / Hefte: 2500 - ? / Zyklen: 36 - ? / Handlungszeit: 1436 NGZ (5050 n.Chr.) - ?
Örtlichkeiten: Orbana               
Zeitraum: Mai 1552 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 82983
EAN 2: 4199124602200
Ausstattung:  Risszeichnung
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Gut dreitausend Jahre in der Zukunft: Perry Rhodan hat nach wie vor die Vision, die Milchstraße in eine Sterneninsel ohne Kriege zu verwandeln. Der Mann von der Erde, der einst die Menschen zu den Sternen führte, möchte endlich Frieden in der Galaxis haben.
 
Davon ist er in diesen Tagen des Jahres 1552 Neuer Galaktischer Zeitrechnung allerdings weit entfernt: In der von der Superintelligenz ES verlassenen Milchstraße machen sich Boten anderer Superintelligenzen breit, ebenso alte Feinde von ES und neue Machtgruppen.
 
Eine dieser Machtgruppen ist der sogenannte Techno-Mahdi, der das Solsystem unter seine Kontrolle gebracht hat. Sein wichtigster Repräsentant nennt sich Adam von Aures, und er scheint nach der völligen Unabhängigkeit von allen Hohen Mächten zu streben. Bei seinen Bemühungen hat er aber etwas ausgelöst, das den Untergang der Milchstraße nach sich ziehen kann: den Weltenbrand.
 
Der Weltenbrand wirkt sich auf die Sinne aller intelligenten Lebewesen aus – Licht wird zu grell, Wärme zu heiß, Kühle zu kalt, Geräusche zu laut. Nichts bietet echten Schutz dagegen, es gibt keine Vergleichswerte, keine echte Therapie, und nirgendwo einen Ort, der sicher ist. Auf dem Planeten Lepso entsteht in diesen Tagen KANTS LETZTES KUNSTWERK …

 
Die Hauptpersonen
Kant Der Künstler versucht sich an seinem Meisterwerk.
Senator Ein vielseitiger Roboter wirkt bei der Krönung einer Künstlerkarriere mit.
Die Lady Eine Fremde ist Ziel und Meisterwerk.

Allgemein
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Innenilluszeichner: Swen Papenbrock   
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Statistiken:
Witzrakete:
Leserbriefe: Oliver Bartosch / Hartmut Zimmermann / Alfred Heyer / Detlef Wilde
LKSgrafik: Detlef Wilde: Wer bin ich, wo und warum ?
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Aras    Gataser     Lepso                                                           
Computerecke:
Preisauschreiben:
Gregor Paulmann : HARL DEPHIN (Raumschiff) - Terranische Raumschiffe

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Innenillustrationen

Impressionen
Zeichner:  Swen Papenbrock  
Seite:11
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



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Inhaltsangabe

Asherman Kant ist ein reicher Kunsthändler in Orbana, der Hauptstadt der Freihandelswelt Lepso. Hinter dieser Fassade verbirgt sich der beste und teuerste Auftragskiller weit und breit, Künstlername Omor. Er folgt einem Ehrenkodex, der es ihm verbietet, Unbeteiligte und Kinder zu töten. Am 22. Mai 1552 NGZ wird Kant von einem gewissen John C. Shelton (es handelt sich natürlich um einen Decknamen) kontaktiert und mit der Ermordung einer Kauffrau der Falga-Kooperation beauftragt. Shelton gibt an, dieser Handelsclan stelle eine lästige Konkurrenz für ihn dar. Der Name der Zielperson ist nicht bekannt, Shelton nennt sie "die Lady". Kant ist interessiert, denn die von Shelton in Aussicht gestellte Belohnung kann sich mehr als sehen lassen. Außerdem wird die Lady bestens geschützt. Ein oxtornischer und mehrere robotische Leibwächter begleiten die ganzkörpermaskierte Frau auf Schritt und Tritt. Das ist ein zusätzlicher Anreiz für Kant. Die Ermordung der Lady soll sein Meisterwerk werden.
 
In falscher Identität schaut sich Kant im Raumschiff der Lady um, einem 900-Meter-Handelsraumer der SHEREMDOC-Klasse namens BERWINUS GRIN. Er wird das Gefühl nicht los, dass mit diesem Schiff etwas nicht stimmt. Es kommt ihm so vor, als sei die GRIN nur Kulisse für ein gut inszeniertes Schauspiel. Obendrein werden mikrominiaturisierte Hightech-Spionsonden, die Kant im Schiff zurücklässt, offensichtlich aufgespürt und zerstört - ein Ding der Unmöglichkeit für die Besatzung eines normalen Handelsraumers. Kant nutzt seine Kontakte, um sich einen Hochleistungsdeflektor zu beschaffen und die GRIN im Schutze der Unsichtbarkeit noch einmal zu infiltrieren. Er wird entdeckt, muss sich den Weg freischießen und wird somit vom Jäger zum Gejagten.
 
Jetzt steht fest, dass die Besatzung der GRIN einen gewaltigen Aufwand für ein Täuschungsmanöver betreibt. Doch welchem Zweck dient diese Aktion? Kant greift zu radikalen Mitteln, um sich der Verfolgung zu entziehen. Unter anderem aktiviert er eine aus seiner DNS gezüchtete Körperkopieprothese ohne eigenes Bewusstsein, die eigentlich für den Fall bereitgehalten wurde, dass sein ursprünglicher Körper schwer verstümmelt wird. Der Klon wird so programmiert, dass er eigenständig handeln und einen Mordanschlag auf die Lady verüben kann, der plangemäß fehlschlägt. Es kommt zu einem Feuergefecht, bei dem die Kant-Kopie zerrissen wird. Dummerweise hat der oxtornische Leibwächter der Lady alles längst durchschaut. Kant wird festgenommen.
 
Der Oxtorner ist niemand anderer als Monkey, Chef der Neuen USO, und unter der Maske der vermeintlich terranischen Lady verbirgt sich Puorengir, die Gonda des Goldenen Reiches. Die GRIN ist in Wahrheit die HARL DEPHIN, ein Spezialschiff der USO. Um potentielle Attentäter dazu zu bringen, sich zu verraten, wurde Puorengir als Lockvogel eingesetzt. Kant soll seinen Auftraggeber an Monkey ausliefern. Im Gegenzug darf er offiziell tot bleiben. Puorengirs Ermordung wird spektakulär in Szene gesetzt. Tatsächlich "stirbt" ein Roboter anstelle der Gonda. Anschließend trifft sich Kant mit dem Auftraggeber, um die Belohnung in Empfang zu nehmen. Monkey ist zur Stelle, um den Mann zu verhaften. Dessen wahrer Name lautet Gunard Schoshimur. Es ist ein Gäone aus der Besatzung der TAYLITTIR, Puorengirs Flaggschiff.

Johannes Kreis

 
Rezension

Schöner Krimi (ehrlich, ich hatte viel Spaß bei der Lektüre), aber sollte der Roman in der Absicht geschrieben worden sein, die Auswirkungen des so genannten Weltenbrandes zu zeigen, dann müsste ich sagen: Thema verfehlt. Alles läuft wie immer, nirgendwo sind irgendwelche Einschränkungen erkennbar. Die Überreizung der Sinne scheint lästig, aber nicht unerträglich zu sein. Es sieht vielmehr so aus, als könne man sich daran gewöhnen. Wenn der Roman nicht in der genannten Absicht geschrieben wurde, so muss ich fragen: Warum nicht? Wieder eine Gelegenheit verpasst, endlich mal zu demonstrieren, warum dieser Weltenbrand denn bitteschön ach so schlimm sein soll!

Johannes Kreis  20.10.2018

   
Inhaltsangabe 2


Kommentar / Computer



   
NATHAN

 

    
Vorschau

Der Weltenbrand bedroht die Milchstraße nachhaltiger als Thoogondu oder Gemeni. Die Politiker aller Sternenreiche sinnen auf Lösungen, um den Galaktikern eine Zukunft zu bieten. Doch muss sie weiterhin in der alten Heimat liegen?
 
In Band 2984 widmet sich Susan Schwartz dieser Frage. Ihr Roman erscheint am 26. Oktober 2018 unter folgendem Titel im Handel:
 
PROJEKT EXODUS

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