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Rubrik:
Planeten
Unterrubrik 1:
Unterrubrik 2:
Zyklus:
03 - Die Posbis
Eintragsdatum:
-
Letzte Änderung:
01.12.2017

PR-Heft:
273
Auflage:
2

Folge:

Report in PR-Heft:
Glossar in PR-Heft:
2043 / 2306
Computer / Kommentar:
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
L-P 25
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Lepso
Alias
Lepso
Weitere Bezeichnung
Lepso

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Zweiter Planet der Sonne Firing*; sein Äquatordurchmesser: 11.981 km, Schwerkraft 0,96g, Eigenrotation 21,3h, mittlere Temperaturen den subtropischen Zonen der Erde entsprechend, Sauerstoffatmosphäre. Lepso ist um das Jahr 2100 ein galaktisches Dorado für Schwarzhandels- und Schiebergeschäfte aller Art. Es bestehen keine Zollbeschränkungen, jedermann kann auf dem Planeten landen und tun und lassen, was er will. Gesetze sind äußerst weitmaschig, die ständig wechselnden Regierungen korrupt und von keiner galaktischen Großmacht abhängig. Der Titel des jeweiligen Herrschers lautet Thakan, die Hauptstadt der Freihandelswelt heißt Orbana. Eine einheitliche Architektur ist nicht vorhanden. Durch die ständige Anwesenheit zahlreicher galaktischer Volksgruppen herrschen alle möglichen Bauweisen und Stilrichtungen vor.
 
Der Geheimdienst Lepsos nennt sich "Staatlicher Wohlfahrtsdienst". Neben zahlreichen Banken und Industrieanlagen existieren im Jahr 2102 auf Lepso eine offizielle terranische Handelsmission und ein geheimer Stützpunkt der Solaren Abwehr. Doch nicht nur die Terraner sind auf dem Planeten präsent. Lepso ist Ausgangspunkt zahlreicher Aktivitäten der Condos Vasac*. Ein besonderes Verhältnis zu Lepso hatte schon immer der "Smiler" und Spieler unter den Zellaktivatorträgern: Ronald Tekener. Damit läßt sich auch erklären, warum er sein letztes Schiff (bevor er ein Modul der GILGAMESCH* übernahm), LEPSO* genannt hatte.


Quellen: PR-Lexikon
Beschreibung 2 - Autor: Bernd Labusch

[PR 109]: Zweiter von fünf Planeten der Sonne Firing. Er liegt 8467 Lichtjahre von der Erde entfernt. Sein Äquatordurchmesser beträgt 11981 km, die Schwerkraft 0,96 Gravos, der Tag mißt 21,3 Stunden. Klima am Äquator entspricht den irdischen Subtropen. Ursprünglich vor ca. 10.000 Jahren von Arkoniden besiedelt. Sowohl das Große Imperium, als auch das Solare Imperium, besitzen keinen wirklichen Einfluß auf die Vorgänge auf den Planeten. Seit 2044 wird Lepso zunehmend zum Handels- und Finanzzentrum der Galaxis. Um das Jahr 2100 wird der Planet zu einem galaktischen Dorado für Schwarzhändler aller Art. Es bestehen keine Zollbeschränkungen, die Gesetzgebung ist sehr weitmaschig. Jeder kann auf den Planeten tun und lassen was er für richtig hält.
 
[Planetenroman 355]: Die Mafia von Lepso, mit den Namen Condos Vasac, wird zunehmend aktiver.
 
[Atlan 1]: Ca. 2400 ist Lepso das Zentrum für galaktische Handelsströme und Verbrechersyndikate aller Art.
 
[Atlan 13]: Unter den Einfluß der Grossarts wird die Condos Vasac zunehmend politisch aktiver.
 
Mit ihren politischen Aktivitäten macht sich die Condos Vasac immer unbeliebter. Im Jahre 2407 erreichen die Auseinandersetzungen ihren Höhepunkt.
[Atlan 23]: Durch einen Betriebsunfall gelangt die Methamorph-Seuche nach Lepso und tötet  ¾ der Bevölkerung.
 
[Atlan 87]: Obwohl Lepso auch in der Folgezeit keine politische Besserung durchmacht verliert Lepso als Zentrum von Handel und Verbrechen an Bedeutung. Bereits im 29 Jahrhundert ist Lepso von anderen Welten als Zentrum des Handels verdrängt.
[Atlan 1]: Es herrschen auf Lepso stets die gleichen unsicheren politischen Verhältnisse. Der Titel des jeweiligen Herrschers lautet Thakan, die Hauptstadt der Freihandelswelt ist Orbana. Der Geheimdienst und heimliche Herrscher Lepsos ist der SWD. Auf Lepso befinden sich Niederlassungen der USO, der Solaren Abwehr und aller wichtigen Banken und Handelsgesellschaften der Galaxis.
 
Während seiner gesamten Existenz als Freihandelswelt verfügte Lepso nie über eigenes Militär und keine eigene Gerichtsbarkeit. Seine Selbständigkeit sichert der Planet durch seine große wirtschaftliche Macht (Datenblatt eines Lokals in PR 627 Auflage 4 - Report Nr.179)


Quellen:
Beschreibung 3 - Autor: PR-Redaktion

Der dritte von fünf Planeten der gelben Sonne Firing ist rund 8467 Lichtjahre von Sol entfernt. Lepso gilt seit Jahrtausenden als ein Dorado für Schwarzhandels - und Schiebergeschäfte aller Art. Die ständig wechselnden Regierungen konnten oder wollten keine Gesetze schaffen, die eine strenge Kontrolle ermöglichen und das Leben auf dem Planeten regeln. Es ist eine Welt des Chaos, die mit einiger Mühe eine »Hauptstadt« hervorgebracht hat: Orbana.


Quellen: Glossareintrag in PR 2043 / 2306
Beschreibung 4 - Autor: Perrypedia

Die Freihandelswelt Lepso ist der zweite von fünf Planeten der gelben Sonne Firing, 8467 Lichtjahre von Sol entfernt.
 
Astrophysikalische Daten:
Andere Namen: Firing II
Sonnensystem: Firing
Galaxie: Milchstraße
Entfernung zum Solsystem: 8467,1 Lichtjahre (Spartac 2.1)
Entfernung nach Arkon: 27.589,9 Lichtjahre (Spartac 2.1)
Entfernung nach Gatas: 62.299,8 Lichtjahre (Spartac 2.1)
Rotationsdauer: 21,3 h (Spartac 2.1)
Durchmesser: 11.981 km (Spartac 2.1)
Mittlere Dichte: 5,623 g/cm3 (Spartac 2.1)
Masse: 5,063×1021 t / 0,848 Erdmassen (Spartac 2.1)
Schwerkraft: 0,96 g (Spartac 2.1)
Atmosphäre: Sauerstoff (Spartac 2.1)
Mittlere Temperatur: +25 °C (Spartac 2.1)
Bekannte Völker
Lepsonen, Gavivis, Tyarez
Hauptstadt: Orbana (Spartac 2.1)
 
Übersicht
Das Klima Lepsos ist subtropisch. Die Temperaturen können bereits vor Mittag über 50 °C steigen. Auch während der Nacht sinken die Temperaturen kaum unter 22 °C. (Lepso 1)
 
Lepso war eines der Hauptbetätigungsfelder der CONDOS VASAC. Ronald Tekener begann hier seine »Karriere« als Galaktischer Spieler.
 
Es gab neben kleineren Landeplätzen neun Großraumhäfen auf Lepso. Dazu zählten der größte nahe der Hauptstadt Orbana, zwei weitere nahe Tshotum und Zanithon. (PR 108)
 
Topografie
Abanfül
Abanfül ist der drittgrößte Kontinent Lepsos.
 
Diese Landmasse ist größtenteils unbesiedelt. (Lepso 1)
 
Etwa 300 Kilometer von der Nordküste entfernt liegt die Insel Snetcom. Das Meer um die Insel ist nur etwa 100 Meter tief. Auf diesem Eiland hat die arkonidische Familie Onur ihren Trichterbau errichtet. (Lepso 1)
 
Schweißöde
Die Schweißöde, ein Talkessel auf dem Kontinent Abanfül, ist ein unwirtliches Gebiet. Hier herrschen Tagestemperaturen von durchschnittlich 70 bis 80 °C, an den heißesten Tagen kann der Schmelzpunkt von Blei erreicht werden.
 
Inmitten der Schweißöde, die auch Hölle von Abanfül genannt wird, wurde die Ansiedlung zur Förderung des sozialverträglichen Benehmens errichtet. (Lepso 1)
 
Ein gefürchtetes Phänomen in der Schweißöde sind die Fänge des Windes. (Lepso 2)
 
Auf Lepso werden Marathonläufe abgehalten, die eigentlich Todesmärsche von Gefangenen der Schweißöde darstellen und zur Volksbelustigung dienen. Die Teilnehmer gehen 120 Kilometer ohne Wasser durch die sengende Hitze. Wer überlebt, ist frei. (Sternensplitter 3)
 
Ansiedlung zur Förderung des sozialverträglichen Benehmens
Dieses riesige Gefängnis liegt in der Schweißöde und beherbergt zehntausende Insassen. Gegen Entrichtung einer Gebühr werden sogar Gesetzesbrecher von anderen Welten aufgenommen.
 
Das Aufsichtspersonal wird von in Orbana unangenehm Aufgefallenen gestellt, die eine geringe Entlohnung erhalten. Jedoch ist höchstwahrscheinlich nicht das Gehalt ausschlaggebend, sondern die Aussicht, ihren Neigungen und Trieben unbeaufsichtigt nachgehen zu können. Die Einrichtung wird vom Robotkommandanten Irhe'vorma geleitet, der keine Gefühle kennt und daher auch nicht durch Hungerstreiks, Geiselnahmen und ähnliches erpressbar ist. Kommt es beispielsweise zu Tumulten mit Todesfolge unter den Insassen, werden die Leichen zur Energiegewinnung einem Konverter zugeführt oder bereichern den Speisezettel. (Lepso 2)
 
Das Gefängnis wird von einem beinahe 30 Kilometer durchmessenden und 1000 Meter hohen HÜ-Schirm gegen die Umgebung abgeschirmt. Es kommt vor, dass einer der Häftlinge sich in den Energieschirm stürzt und so den Tod findet. Die dabei entstehende Leuchterscheinung hat für den Ausspruch gesorgt: »Er hat ein wenig Licht in die Welt gebracht«.
 
Der HÜ-Schirm erfüllt auch den Zweck, vor den mörderischen Temperaturen des Tages (Lepso 1) als auch der Kälte der Nacht zu schützen. (Lepso 2)
 
Das Gefängnis besteht aus vier wichtigen Sektoren. Einer dient als Empfangsgebäude. Ein weiterer markanter Punkt ist der von einem separaten Schirm abgesicherte Eingang zu den unterirdischen Bereichen Irhe'vormas, wo sich der Kommandant üblicherweise aufhält. (Lepso 2)
 
Der dritte Sektor – allerdings außerhalb des Energieschirms – ist die Arena, in der Gladiatorenkämpfe abgehalten werden. Die Kampfstätte verfügt über kreisrunde Ränge mit etwa 20.000 Sitzplätzen. (Lepso 2)
 
Der vierte Punkt ist das Lager unter Führung des Kahlen. Der einäugige Arkonide sammelt hier Männer, Frauen und Kinder und verhilft ihnen zu einem etwas angenehmeren Leben als im übrigen Teil des Gefängnisses. Auch Kinder kommen hier zur Welt. Um das Lager wurde ein von Bauwerken freier Ring geschaffen. (Lepso 2)
 
Die Behausungen der Gefangenen sind einfachste Baracken, die kaum Schutz vor der Hitze und dem allgegenwärtigen Gestank bieten. Das Gefängnis bedeckt eine Fläche von mehr als 20 km2. Die Gefangenen werden mit einem protein- und vitaminreichen Brei als Nahrung versorgt. Wasser kommt von einem unterirdisch gespeisten Teich. (Lepso 2)
 
Mindestens einmal im Monat werden Gladiatorenkämpfe veranstaltet, die eine beliebte Touristenattraktion darstellen. Zwei zum Tode verurteilte Gefängnisinsassen treten gegeneinander an. Der Sieger darf den Energieschirm durch eine Strukturlücke passieren und ist damit so gut wie tot, da er ohne entsprechende Ausrüstung keine Chance hat, die Wüste zu durchqueren. (Lepso 2)
 
Cnuuzo
Cnuuzo ist der Hauptkontinent Lepsos. Hier liegt die Hauptstadt Orbana an den Ufern der Flüsse Kodbandel, Ontonto und Chylamassa, der den Kontinent durchquert und die Stadt vom Morw-Dschungel trennt. Nördlich der Mündung der Chylamassa in das Äquatorialmeer liegt die Halbinsel Lepso-Suma. Sie erstreckt sich über etwa 200 Kilometer in südwestlicher Richtung in den Ozean. (Lepso 1)
 
Cif-Gebirge
Das Cif-Gebirge teilt die Sukkussum-Wüste in zwei annähernd gleich große Hälften.
 
Im Jahre 2103 konnte die Solare Flotte nach der Flucht der Antis von Lepso die tief im Berg verborgene Liquitiv-Produktionsstätte TT-1 ausheben. TT-1 war nur über einen mehr als zehn Kilometer langen Stollen erreichbar und in einem natürlichen Höhlensystem erbaut. Statt der erhofften Hauptfabrikation von Liquitiv entpuppte sich TT-1 lediglich als Fabrik kleineren Umfangs mit Lagerkapazitäten von circa 35.000 Litern. (PR 109)
 
Glogu-Gebirge
Das Glogu-Gebirge grenzt im Norden an die Sukkussum-Wüste und im Süden an den Frugid-See. (PR 109)
 
Ewiger See
In der Nähe dieses Gewässers wurde in grauer Vorzeit die Zimbulian-Universität errichtet. Die alten Gavivis fürchteten den See und erließen die Apetlon-Doktrin, ein Verbot, die Uferregionen aufzusuchen.
 
Der Ewige See war die letzte Ruhestätte der dem Tode nahen Gavivis. Jonstar war der erste Angehörige seines Volkes, der beim Sturz in den See Kontakt mit einem Tyarez erhielt und von diesem Intelligenzwesen völlig eingehüllt wurde. Der Tyarez verlängerte Jonstars Leben um Jahrhunderte. Der zweite Träger eines Tyarez war Ketelle. Nach 800 Jahren kam Jonstar erneut zum Ewigen See. Der Tyarez blätterte von Jonstars Körper ab und der Alte stürzte sich zum zweiten Mal in den See. Er diente so als Stammvater für eine neue Generation Tyarez, die sein Wissen übernahmen und zu unentbehrlichen Helfern der Gavivi wurden.
 
Im Jahre 3102 liegt der Ewige See tief unter der planetarischen Oberfläche am Rand des unterirdischen Bereichs des Arena-Komplexes. (Lepso 3)
 
Sukkussum-Wüste
Die Sukkussum-Wüste oder auch Große Geröllwüste durchmisst an der breitesten Stelle circa 2000 km und von Nordosten nach Südwesten circa 600 km. Sie grenzt direkt an das Seyfour-Meer. Am Rande der Wüste liegt die Stadt Zanithon. Das Cif-Gebirge durchschneidet die Wüste, die im Süden an das Glogu-Gebirge stößt. (PR 108, PR 109) Im Nordosten geht die Wüste in den Dschungel von Morw über. (PR 110)
 
Im Jahre 2103 galt das Innere der Sukkussum-Wüste als unerforschtes Gebiet, lediglich ein zwanzig Kilometer breiter Streifen war bekannt. Selbst die vorgeschriebenen Gleiterrouten mieden die Wüste.
 
In der Abgeschiedenheit der Wüste besaß der Báalol-Kult im Jahre 2103 einen Tempel, in dem Liquitiv-Süchtige interniert waren. Gleichzeitig diente er als Koordinationszentrale für die Liquitiv-Produktion unter der Leitung von Edmond Hugher. (PR 108)
 
Gortarda
Im großen Ozean auf der südlichen Hemisphäre lag die Insel Gortarda. Sie erreichte eine Länge von rund 700 km und eine durchschnittliche Breite von 250 km. Das Landschaftsbild der Insel war von Geröllebenen und schroffen Bergketten geprägt.
 
Gortarda diente als Forschungs- und Erprobungszentrum des SWD. Die Anlagen befanden sich alle unter der Oberfläche. Im Jahre 2406 wurde in den Anlagen von Wissenschaftlern der CONDOS VASAC unter Führung von Nuus-Onat eine terranische Transformkanone nachgebaut. Die von der RE-55 organisierten und von den Terranern präparierten Zusatzgeräte (Zielmaterialisator und Zustandswandler) wurden in den Nachbau installiert. Der erste Probeschuss konnte ohne Probleme durchgeführt. Beim zweiten Abschussversuch explodierte die Transformkanone. Durch die Gewalt der Explosion wurde Gortarda vollständig vernichtet. (Atlan 2)
 
Moshyate-Gebirge
Das Moshyate-Gebirge zieht sich über 2500 Kilometer von Westen nach Osten bis zum Äquatorialmeer. Der Mittelpunkt des Höhenzugs ist etwa 1150 Kilometer von Orbana entfernt. Die höchsten Bergspitzen ragen etwa 3000 Meter hoch auf. Bekannte Gipfel des Moshyate-Gebirges sind der Mount Voigt mit 2500 Metern Höhe und der Mount Ares. (Atlan 13)
 
Auf der Südseite des Mount Voigt lag im Jahre 2407 auf einem nur aus der Luft zu erreichenden Felsplateau in 1830 Metern Höhe die Villa des damaligen Chefs der CONDOS VASAC auf Lepso, Tschen Bahark. Die Villa glich einer Burg, wie sie von Raubrittern aus dem Mittelalter Terras erbaut wurde, und konnte mit Schutzschirmen gesichert werden. Abwehrforts übernahmen den Schutz gegen etwaige Angreifer. Inmitten eines gepflegten Parks lag ein Landefeld von 2000 m Länge und 900 m Breite. (Atlan 13, Atlan 14)
 
Pasßal
Pasßal ist ein Kontinent im südpolaren Gebiet Lepsos. Er ist unbesiedelt und gilt als Heimat der Gavivis. (Lepso 1)
 
Sahin-Wüste
Die Sahin-Wüste ist ein Wüstengebiet, das von unterirdischen Höhlensystemen durchzogen wird. In diese Höhlen zogen sich die Gavivis vor den Arkoniden zurück, als diese Lepso in Besitz nahmen. (Lepso 3)
 
Sultaun-Berge
Die Sultaun-Berge sind ein Gebirgsstock, in dem sich im Jahre 2408 ein Versteck der beiden auf Lepso operierenden USO-Spezialisten Ronald Tekener und Sinclair M. Kennon befand. In einem Hangar war eine Space-Jet untergebracht. (Atlan 27)
 
Bekannte Städte
  • Orbana – die Hauptstadt des Planeten
  • Isighat – auf dem Südkontinent (Atlan 1)
  • Tshotum – galt im Jahre 2407 mit rund zwölf Millionen Einwohnern als zweitgrößte Stadt Lepsos
  • Tu-Ki – Kleinstadt, am südlichen Ufer des langgestreckten Sees Frugid auf direkter Linie zwischen Orbana und der Sukkussum-Wüste; hatte im Jahre 2103 30.000 Einwohner (PR 109)
 
Zanithon
Zanithon lag am südöstlichen Rand der Sukkussum-Wüste und war neben Orbana eine der wichtigsten Handelsplätze auf Lepso. Den Mittelpunkt der Stadt bildete ein großer Platz. Im Jahre 2103 hatte die terranische Handelsmission ihren Sitz am Fünf-Meere-Boulevard im Nordviertel der Stadt. Weiter bekannt sind die 84. Straße und das Büroviertel in der 86. Straße. (PR 108)
 
Weitere bekannte Orte
Pynko Taebellu ist ein kleiner Raumhafen. Hier landen vor allem die Schiffe von Prospektoren. An den Raumhafen angeschlossen ist eine Börse für Schwingquarze. (Lepso 1)
 
Lepso als Freihandelswelt
Lepso besaß den Status einer Freihandelswelt und war somit von keiner galaktischen Macht abhängig, sondern völlig autonom. Einreise-, Handels- und Zollkontrollen fanden nicht statt. So wurde Lepso zum Schmelztiegel für Individuen verschiedenster Völker. Im Jahre 2102 bestand die Bevölkerung je zur Hälfte aus Humanoiden und Nichthumanoiden. Die Vielzahl an unterschiedlichen Spezies und Kulturen, die Lepso besuchen, hat zu einem sehr uneinheitlichen Baustil in den Städten geführt. Lepso war darüber hinaus ein beliebter Ort für Galaktische Händler, Verbrecher und zwielichtige Gestalten. Auf Lepso fanden sowohl völlig legale Handelsgeschäfte als auch andernorts verbotene Transaktionen wie Schwarzhandel, Geldwäsche und Schiebereien statt. Dazu gehörte auch das organisierte Glücksspiel, welches Lepso den Rufe einer gigantischen Spielhölle einbrachte. Vergnügungseinrichtungen jeder denkbaren Art und für jedes noch so exotische Bedürfnis waren vorhanden. Diese Gemengelage machte Lepso zu einem Hexenkessel aus undurchsichtigen Interessensverhältnissen, brutalen Machtkämpfen und Korruption. (PR 108)
 
Formal herrscht auf Lepso ein Diktator, der den Titel Thakan führt. Eine Regierung im eigentlichen Sinne gibt es aber praktisch nicht, ebenso wenig Wert wird auf eine stringente Gesetzgebung gelegt. Die meisten Bürger Lepsos kennen nicht einmal den Namen des amtierenden Thakans. Tatsächlich liegt die Macht beim Staatlichen Wohlfahrtsdienst (SWD). Die Aufgaben des SWD sind einerseits das Erstellen der jährlichen Steuerschätzung für alle auf Lepso ansässigen Unternehmen und Personen, andererseits der Schutz der bestehenden Verhältnisse gegen eine Veränderung des Systems. Aufgrund des stetigen Wandels in den Machtstrukturen der kriminellen Organisationen ist das Leben auf Lepso allerdings unberechenbar.
 
Geschichte
Gavivis und Tyarez
Vor der Besiedlung durch die Arkoniden waren die mit den Tyarez in Symbiose lebenden Gavivis die vorherrschende Spezies auf Lepso. Mit Hilfe der Tyarez entwickelten die Gavivis eine besondere Technologie, die es ihnen ermöglichte, beliebig große Objekte zu erschaffen, die um eine räumliche Dimension gekürzt waren und auch als Raumschiffe genutzt werden konnten. Diese Phase dauerte mehrere Jahrtausende an. (Lepso 3)
 
Prä-Monos-Zeit
Lepso wurde bereits im 10. Jahrtausend v. Chr. von den Arkoniden besiedelt. Leiter des Besiedlungsprojektes war Shukkirah da Onur. Er errichtete auf dem von Dschungel bedeckten Zentralkontinent die erste Siedlung. Dort entdeckte er auch die Gavivis, die er als intelligente Wesen einordnete. Gristy da Tromin hielt die Gavivis jedoch für Tiere und forderte, ihnen nur auf dem Zentralkontinent Lebensraum zu gewähren. Hunderttausende dieser Wesen wurden von den Arkoniden regelrecht abgeschlachtet und verschwanden von den Kontinenten Lepsos. (Lepso 2)
 
Als nach zwölf Jahren die Besiedlung beinahe abgeschlossen war, wurde die jüngste Schwester Shukkirah da Onurs mit durchschnittener Kehle tot aufgefunden – ein später Racheakt der Familie Tromin. Die da Onur errichteten auf Lepso eine Lehnsherrschaft. Als sie den Planeten Sadik, eine Welt mit reichen Rohstoffvorkommen, entdeckten, zogen sie sich von Lepso zurück, um später, als sie durch Intrigen des Khasurn der da Tromin in Ungnade fielen, wieder zurückzukehren. (Lepso 2)
 
Die Arkoniden ahnten nichts von der hoch entwickelten Kultur der Gavivis. Die letzten Tyarez verließen Lepso mit der CAMOUFLAGE. (Lepso 3)
 
Anmerkung: Laut Lepso 1 erfolgte die Besiedlung durch Arkoniden 7600 v. Chr.
 
Im 21. Jahrhundert war der Planet eines der wichtigsten Handelszentren der Milchstraße. Die Terraner unterhielten auf Lepso eine offizielle Handelsmission. (PR 108)
 
Im März 2103 verhängte das Solare Imperium eine Blockade gegen Lepso, um den Handel mit der Droge Liquitiv zu beenden. Über Wochen hinweg besetzten terranische Truppen die wichtigsten Städte des Planeten und nahmen die Regierung in Arrest. Sämtliche Produktionsstätten und der Báalol-Tempel wurden von den Terranern erobert. Verschiedene Verbände der Springer und Überschweren versuchten auf Druck der Báalols, die Blockade zu brechen, doch gegen die massive Unterstützung durch arkonidische Robotraumer hatte man keine Chance. (PR 109, PR 110)
 
Während der Existenz des Solaren Imperiums existierten dort auch Geheimstützpunkte der Solaren Abwehr und der USO.
 
Der Onkel von Guy Nelson, Zacharias Nelson, war auf Lepso Anwalt. Als Zacharias Nelson 2400 verstarb, machte sich Guy Nelson auf den Weg nach Lepso, um dort diese Angelegenheit zu klären. In der kurzen Zeit, die Guy Nelson zum leerstehenden Anwaltsbüro auf dem Weg war, wurde er Zeuge eines Mordanschlags, er wurde mit einer Schusswaffe bedroht und schließlich mit einer Neuropeitsche überfallen. Zum Glück für Guy Nelson stand der Komplize des Räubers in der Schuld von Zacharias Nelson.
 
In den Jahren 2406 bis 2408 war Lepso immer wieder Brennpunkt von USO-Einsätzen gegen die Aktivitäten der CONDOS VASAC, die schließlich 2408 zur Zerstörung der geheimen Lenkzentrale der CONDOS VASAC führten. Im April und Mai 2408 musste vorübergehend eine Quarantäne über den Planeten verhängt werden, weil die Metamorphose-Seuche von Heyscal eingeschleppt worden war. Es kam zu bürgerkriegsartigen Zuständen, drei Viertel der Bewohner Lepsos verloren ihr Leben.
 
Möglicherweise war diese Katastrophe der Auslöser für einen allmählichen Niedergang Lepsos. In den folgenden Jahrhunderten traten andere Planeten, unter anderem Olymp, an die Stelle Lepsos als Haupthandelswelt.
 
Im Jahre 3102 wurde Atlan auf das Schicksal der Tyarez und Gavivis aufmerksam gemacht und erlebte einige Abenteuer auf Lepso, bevor es ihm gelang, die CAMOUFLAGE zu befreien.
 
Ratber Tostan gründete auf Lepso im 35. Jahrhundert die Mammon-Sekte.
 
Nach den Dunklen Jahrhunderten
1291 NGZ floh Shabazza, der den Körper Perry Rhodans kontrollierte, nach Lepso. Dort fand er sein Ende, als er mit seinem Bewusstsein die kollektive Intelligenz des Waldes von Lepso-Suma übernahm, der anschließend vernichtet wurde.
 
Im Jahr 1329 NGZ wurde die Station LE-prachtvoll im Orbit von Lepso errichtet. Sie sollte als neues Freizeitzentrum der BASIS Konkurrenz machen. Ab 1337 NGZ wurde auf der Station die Kristallbörse eingerichtet, sie wurde zum wichtigsten intergalaktischen Handelsplatz für Hyperkristalle.
 
Lepso gehörte zu den Welten, die im Jahre 1340 NGZ mit dem Ara-Toxin infiziert waren.
 
Anfang November 1344 NGZ wurde die Börse wegen der Bedrohung durch die Terminale Kolonne offiziell geschlossen und evakuiert. Einige Privatleute betrieben sie jedoch auf eigene Faust weiter. Ende November wurde die Station von Traitanks zerstört, da sie einen offenen Verstoß gegen die TRAITOR-Direktive darstellte. (PR 2306, PR 2326)
 
Nationalhymne
Der Text der Nationalhymne lautet (Zitat):
 
»Orbana, du Schöne
Hüterin verborgener Schätze
Mantel und Schild den heimlich
Liebenden, Juwel
In Lepsos Stirn.« (Lepso 1, S. 63)


Quellen: PR 108, PR 109, PR 110, PR 1115, PR 1980, PR 2012 u. a. / Atlan 1, Atlan 2, Atlan 4, Atlan 13, Atlan 14, Atlan 15, Atlan 27 ff. / Lepso 1, Lepso 2, Lepso 3, Sternensplitter 3 / Ara-Toxin 2 / Spartac 2.1
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