Nummer: 2971 Erschienen: 27.07.2018   Kalenderwoche: Seiten: 59 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 2,20 €

Das Gondische Privileg
Operation der Thoogondu - Entscheidung am Sternentor
Oliver Fröhlich

Zyklus:  

41 - Genesis - Hefte: 2900 - 2999 - Handlungszeit: - Handlungsebene: Milchstraße

Großzyklus:  10 - Noch unbekannt / Hefte: 2500 - ? / Zyklen: 36 - ? / Handlungszeit: 1436 NGZ (5050 n.Chr.) - ?
Örtlichkeiten: Hooris-Stern   Sevcooris            
Zeitraum: 1552 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 82971
EAN 2: 4199124602200
Ausstattung:  Risszeichnung
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Gut dreitausend Jahre in der Zukunft: Perry Rhodan hat nach wie vor die Vision, die Milchstraße in eine Sterneninsel ohne Kriege zu verwandeln. Der Mann von der Erde, der einst die Menschen zu den Sternen führte, möchte endlich Frieden in der Galaxis haben.
 
Unterschwellig herrschen zwar Konflikte zwischen den großen Sternenreichen, aber man arbeitet zusammen. Das gilt nicht nur für die von Menschen bewohnten Planeten und Monde. Tausende von Welten haben sich zur Liga Freier Galaktiker zusammengeschlossen, Besucher aus anderen Galaxien suchen Kontakt zu den Menschen und ihren Verbündeten.
 
Nicht immer erfolgt dieser Kontakt zur Freude aller: So versteht kaum jemand die Beweggründe der Gemeni, die angeblich den Frieden im Auftrag einer Superintelligenz namens GESHOD wahren wollen, aber dabei Dinge tun, die von den meisten bestenfalls als ungewöhnlich oder undiplomatisch bezeichnet würden. Andere sehen darin fast den Grund für eine Kriegserklärung. Was bewegt GESHOD und seine Gesandten tatsächlich?
 
Jüngsten Erkenntnissen zufolge arbeiten diese mit den Thoogondu zusammen, die einst als Lieblingsvolk von ES galten, von diesem aber wegen eines schwerwiegenden Verrats verbannt wurden. Plötzlich aber tauchen ihre mächtigen Raumschiffe überall in der Milchstraße auf – und die Thronfolgerin des Goldenen Reiches. Sie bittet um Asyl – und besitzt DAS GONDISCHE PRIVILEG …

 
Die Hauptpersonen
Perry Rhodan Der Terraner ist auf fremde Hilfe angewiesen.
Gucky Der Mausbiber kehrt zurück an einen finsteren Ort.
Puorengir Der angeblichen Thronerbin ist nicht nach Feiern zumute.
Puoshoor Der angebliche Thronerbe stellt hohe Ansprüche an ein gelungenes Fest.

Allgemein
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenilluszeichner: Swen Papenbrock   
Kommentar / Computer: :
PR-Kommunikation: Die Perry Rhodan-FanZentrale e.V.
Statistiken: Stefan Friedrich: Con-Notizen - Nachtrag / Michelle Stern: Interview mit Rüdiger Schäfer zu NEO 180
Witzrakete:
Leserbriefe: Helmut Berger / Tom Tumbler / Helmut Schambach
LKSgrafik:
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Gondu    Gondu Thron    Gondunin    Dephin, Harl    Moothusach    Neurotronik    Vranoo ba'Drant                                           
Computerecke:
Preisauschreiben:
Johannes Fischer : Trisphäre der Thoogondu - Extraterrestrische Raumschiffe

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Innenillustrationen

Impressionen
Zeichner:  Swen Papenbrock  
Seite:11
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



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Inhaltsangabe

Moothusach trauert um die nach ihm benannte Neurotronik der IWAN IWANOWITSCH GORATSCHIN. Er ist für die Ablenkung dankbar, als man ihn bittet, Gucky und Sichu Dorksteiger in die Kontrollstation des Transmitters von Hooris-Stern zu begleiten, um mit dem Gemen Sharibakeph zu sprechen, welcher als organischer Bestandteil der dortigen Neurotronik fungiert. Erst durch Puorengirs Bericht wird ihm klar, dass er ein Werkzeug der Neuen Gilde war und dieser Organisation den Verlust seines "Kindes" zu verdanken hat. Moothusach versucht Sharibakeph zur Abschaltung des Transmitters zu überreden. Mit seinen Argumenten treibt er den Bhal in einen unauflösbaren Widerspruch. Das janusköpfige Wesen dreht durch, eine Neurotronische Paralyse steht bevor. Das Trio flieht zurück zur RAS TSCHUBAI.
 
Puorengir setzt ihre Erzählung fort: Nach dem Tod ihres Vaters ist sie das nächste logische Angriffsziel der Neuen Gilde. Sie will mit ihren Erkenntnissen an die Öffentlichkeit gehen, hat aber keine Beweise in der Hand. Daher verhört sie Roomhir, den einzigen überlebenden Attentäter. Unter Drogeneinfluss gibt er viele Informationen preis, unter anderem über die HaLem-Armee auf Merkur (sie soll als zweites Standbein bei der Invasion dienen) sowie über den wahren Grund der Vertreibung der Thoogondu. Mittels einer Giftkapsel begeht Roomhir Selbstmord, bevor Puorengir ihn fragen kann, ob Puoshoor zur Gilde gehört. In Puorengirs Gedächtnis blitzen immer wieder Erinnerungen an eine Liebesnacht mit ihrem Bruder auf. Sie erkennt, dass es sich um Erinnerungen Zeshiras handelt, die auf sie übergegangen sind. Ein spezielles Gerät macht alle Erinnerungen "sichtbar". So erfährt Puorengir, dass Zeshira Puoshoor manipuliert und zu einer Versammlung der Neuen Gilde mitgenommen hat. Sein Gedächtnis wurde manipuliert, so dass er sich seitdem für den Anführer der Gilde hält. Wenig später fällt Puorengirs Geliebte Nuinshianna einem vermutlich von Puoshoor initiierten Giftanschlag zum Opfer. Puorengir ist fest entschlossen, ihren Bruder aufzuhalten. Sie weiht Muisheed ein, den Ersten Nuntius ihres Vaters.
 
Puorengir sorgt dafür, dass Puoshoor während der Inthronisation stets in ihrer Nähe bleibt. Sie glaubt, sich auf diese Weise vor einem Anschlag schützen zu können. Mit Puoshoors Durchtriebenheit hat sie allerdings nicht gerechnet. Sofort nach ihrer Ernennung zur Gonda verkündet er öffentlich, sie habe eine Verschwörung angezettelt und Narashim ermordet. Im Gegensatz zu ihr kann er Beweise in Form von Filmaufnahmen vorlegen, die während Puorengirs Recherchetätigkeit gemacht und trickreich manipuliert worden sind. Puorengir soll festgenommen werden. Muisheed verhilft ihr zur Flucht. Puoshoor vernichtet das Prachtschiff des Gondus und lässt es so aussehen, als sei Puorengir für den Tod tausender an Bord verbliebener Thoogondu verantwortlich. Er erklärt sie zur Staatsfeindin und ruft sich selbst zum Gondu aus. Von einer Frau namens Aleranaa erfährt Puorengir, dass Puoshoor mit einer fremden Macht im Bunde steht, die sich Bhal-Rispe nennt und etwas mit dem Volk der Gemeni zu tun hat.
 
Die RAS TSCHUBAI fängt einen Funkspruch auf, in dem Thuklaish verlangt, dass sich die Gäonen der NETO seinem Befehl unterstellen. Jefferson Beauregard zögert. Puorengir warnt ihn vor der Neuen Gilde und weist sich ihm gegenüber mit dem Gondischen Privileg als rechtmäßige Herrscherin aus. Diese Kristallscheibe mit einem Kern aus bearbeiteten Hooris-Kristallen ist das Symbol für die Amtswürde des Gondus. Doch auch Puoshoor, der inzwischen mit der DAAIDEM durch den Transmitter gekommen ist, besitzt ein Gondisches Privileg! Perry Rhodan lehnt Puorengirs Auslieferung ab. In ihrer Kabine wird die Gonda von Aleranaa attackiert und vergiftet. Die Frau gehört zur Gilde. Mit den Informationen über die Bhal-Rispe wollte sie Puorengirs Vertrauen gewinnen. Puorengir kann gerettet werden, tatsächlich wusste Rhodan bereits, dass sich ein Attentäter in der RAS TSCHUBAI befindet. Er hat Puorengir als Köder benutzt.
 
Gucky bringt Puorengir zu Sharibakeph. Der Bhal hat sich inzwischen bereits beruhigt, zumal er von Puoshoor aufgefordert wurde, den Transmitter aktiviert zu lassen. Puorengir verlangt die Schließung des Portals. Bruder und Schwester können je ein Gondisches Privileg vorweisen. Da Sharibakeph nicht entscheiden kann, welchem Befehl er zu gehorchen hat, verhängt er bis zur Klärung der Situation ein Moratorium. Der Transmitter bleibt aktiv, wird aber gesperrt. 2580 Pentasphärenraumer haben ihn bereits durchquert. Rhodan entscheidet, dass Puorengir in Sicherheit gebracht werden muss.

Johannes Kreis

 
Rezension

Dies ist wieder so ein Roman, dessen Zusammenfassung nicht erkennen lässt, wieviel Mühe sich der Autor gibt, um den Ablauf der Geschehnisse plausibel zu machen. Zum Beispiel habe ich nicht erwähnt, wie Gucky & Co. in die Station rein- und wieder rauskommen, mit welchen Argumenten es Moothusach wie einst Captain Kirk gelungen ist, eine Art Computer zur Selbstzerstörung zu überreden (oder wenigstens beinahe), was das für Filmaufnahmen waren, die Puoshoor zum Beweis für Puorengirs Verrat vorgeführt hat, oder warum Rhodan von der Anwesenheit eines Attentäters in der RAS TSCHUBAI wusste. Das sind nur ein paar Beispiele für recht viele detailreich ausformulierte Handlungsbestandteile, die mehr oder weniger in sich schlüssig sind, bei denen ich mich aber doch manchmal gefragt habe, ob sie für die Geschichte wirklich gebraucht werden. Will sagen: Ob eine gewisse Straffung dem Doppelroman nicht vielleicht gutgetan hätte.
 
Warum "mehr oder weniger"? Nun, ich finde es nicht glaubwürdig, dass eine simple Giftkapsel übersehen wird und dass Puorengir bei Roomhirs Befragung darauf verzichtet, gleich zu Beginn die alles entscheidende Frage zu stellen - eine Frage, die ihr ja sowieso permanent in der Seele brennt, wie zuvor mehrmals betont wird. Gehört Puoshoor zur Neuen Gilde? Ich bin mir nicht sicher, ob diese Frage bereits beantwortet wurde. Im Moment kennen wir nur Puorengirs Story, Behauptungen also, die durch rein gar nichts bewiesen sind. Abgesehen von einer Kristallscheibe, die sich offensichtlich leicht kopieren lässt (warum eigentlich? Sollte ein derart wichtiges Utensil nicht irgendeine einzigartige Besonderheit aufweisen?), hat Puorengir nichts vorzuweisen.
 
Und wer weiß, vielleicht gibt es ja eine dritte Partei, die sich gerade ins Fäustchen lacht, weil sich Brüderlein und Schwesterlein gegenseitig beschuldigen, obwohl beide in Wahrheit unschuldig sind. Alles, was Puorengir in Erfahrung gebracht hat, könnte Teil einer groß angelegten Täuschungsaktion sein - und Puoshoor könnte auf eine ähnliche Aktion hereingefallen sein. Heißeste Kandidatin ist Puorengirs Geliebte Nuinshianna. Sie ist verdächtig oft zugegen bzw. sonst irgendwie involviert, wenn Puorengir neue Erkenntnisse gewinnt. Ihr Tod könnte vorgetäuscht sein.
 
Ich habe übrigens die Erklärung dafür gefunden, warum Rhodan bisher nichts über den wahren Grund der Vertreibung der Thoogondu aus der Milchstraße wusste. Opiter Quint hat diese Information anscheinend erst vor ein paar Tagen Handlungszeit an den TLD weitergegeben, siehe PR 2958. Das war vor einem Vierteljahr realer Zeit, da kann man sowas schonmal durcheinanderbringen.

Johannes Kreis  28.07.2018

   
Inhaltsangabe 2


Kommentar / Computer



   
NATHAN

 

    
Vorschau

Puorengir und Puoshoor – wem Perry Rhodan trauen kann, scheint mittlerweile festzustehen. Aber wer wird sich im Machtkampf um den Thron des Gondunats durchsetzen? Wem wird die Robotflotte folgen? Was werden die Gäonen tun?
 
Verena Themsen liefert zumindest auf einige dieser Fragen Antworten im Roman der folgenden Woche. Band 2972 erscheint am 3. August unter folgendem Titel:
 
INVASION DER GEISTER

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