Nummer: 2926 Erschienen: 15.09.2017   Kalenderwoche: Seiten: 63 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 2,10 €

Schwarzes Feuer
Die Riesen von Halut in verzweifelter Lage - bringt der Spross KYLLDIN die Rettung?
Kai Hirdt

Zyklus:  

41 - Genesis - Hefte: 2900 - 2999 - Handlungszeit: - Handlungsebene:

Großzyklus:  10 - Noch unbekannt / Hefte: 2500 - ? / Zyklen: 36 - ? / Handlungszeit: 1436 NGZ (5050 n.Chr.) - ?
Örtlichkeiten: Terra   Girmomar            
Zeitraum: 6.August bis 11.November 1551 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 72926
EAN 2: 4199124602101
Ausstattung:  Stellaris - Folge 60: »Eine intelligente Maschine« von Ulf Fildebrandt
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Gut dreitausend Jahre in der Zukunft: Perry Rhodans Vision, die Milchstraße in eine Sterneninsel ohne Kriege zu verwandeln, lebt nach wie vor. Der Mann von der Erde, der einst die Menschen zu den Sternen führte, möchte endlich Frieden in der Galaxis haben.
 
Unterschwellig herrschen immer noch Konflikte zwischen den großen Sternenreichen, aber man arbeitet meist zusammen. Das gilt nicht nur für die von Menschen bewohnten Planeten und Monde. Tausende von Welten haben sich zur Liga Freier Galaktiker zusammengeschlossen, in der auch Wesen mitwirken, die man in früheren Jahren als »nichtmenschlich« bezeichnet hätte.
 
Besucher aus anderen Galaxien erreichen derzeit die Milchstraße – sie suchen Kontakt zu den Menschen und ihren Verbündeten. Gegenwärtig hält sich Rhodan zudem im Goldenen Reich der Thoogondu auf. Von ihrer Galaxis Sevcooris aus wollen diese eine Beziehung zur Milchstraße aufbauen.
 
In der Milchstraße sind mittlerweile die Gemeni aktiv geworden. Ihre Raumschiffe werden als »Spross« bezeichnet, sowohl die Schiffe als auch ihre Besatzung scheinen auf pflanzlicher Basis zu leben.
 
Angeblich wollen sie die Galaxis im Auftrag einer Superintelligenz gegen feindselige Kräfte sichern. Aber ist das tatsächlich so? Oder gibt es andere Gründe? Aus den Zweifeln und Fragen ergibt sich SCHWARZES FEUER …

 
Die Hauptpersonen
Reginald Bull Der Terraner bekommt es mit seltsam veränderten Halutern zu tun.
Toio Zindher Die Tefroderin spürt die unterschiedlichsten Arten einer Vitalaura.
Varub Ashed Der Haluter begibt sich mit seinen Begleitern auf eine schreckliche Mission.
Bostich Der ehemalige Imperator hat seine eigene Auffassung von Absprachen und Plänen.

Allgemein
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenilluszeichner: Dirk Schulz   
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Glossar: Anderlei, Korin    Girmomar politisches System    Golkana-Gefängnis    Physiotron Geschichte   Saenkaris                                                   
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Innenillustrationen


Zeichner:  Dirk Schulz  
Seite:11
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



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Inhaltsangabe

Zaroia da Bargk, Kommandantin der KATOR GIRMOMAR, erstattet Wahlbaron Segos Isirea am 6. August 1551 NGZ Bericht über die Unterredung mit Bostich in der GOS'TUSSAN II. Der Ortungsschutz des Doppelkhasurnraumers wird wenig später deaktiviert. In einer systemweit ausgestrahlten Botschaft bezeichnet Bostich die Gemeni als Feinde und erteilt allen anwesenden Raumschiffen Anweisungen für einen Angriff auf den Spross KYLLDIN, der immer noch in der Nähe von Shernoss, der Hauptstadt des Planeten Girmomar, über dem Ozean schwebt. Fünf Schiffe, die sich Bostichs Befehl widersetzen und sich sogar gegen den Doppelkhasurnraumer wenden, werden sofort vernichtet. Die kleine Heimatflotte der Sternenbaronie kann die GOS'TUSSSAN II nicht aufhalten, zumal unklar ist, wie viele Flottenangehörige zum ehemaligen Imperator überlaufen würden. Die Söldner von der ENORKETRON schließen sich Bostich an, gezwungenermaßen folgen die anderen Schiffe wenig später. Die Gemeni zeigen keine Reaktion, bis Bostich den Spross mit Fusionsbomben beschießt, deren Wirkung durch die nach seinen Vorgaben modulierten Schutzschirme der zusammengewürfelten Flotte gebündelt wird, so dass sich die Energien innerhalb einer Art Kessel gegen den Spross austoben. Da Bargk wäre bereit, Bostichs Flaggschiff eigenmächtig anzugreifen, doch der Schutzschirm ihres Schiffes wird zur Aufrechterhaltung des Kessels gebraucht. Dessen Zusammenbruch wäre gleichbedeutend mit dem Ende des Planeten. Das scheint auch den Gemeni bewusst zu sein. Gezielt vernichten sie lediglich eine kleine Einheit am unteren Rand des Kessels mit der Hyperfaust. Die Energie der nächsten Fusionsbombenexplosion entlädt sich im Ozean, so dass ein Tsunami entsteht, der Teile der Stadt überflutet und die Kristallbrücke zerstört. Bostich beendet das Bombardement. Die GOS'TUSSAN II fliegt ab. Offensichtlich war dem Eximperator nur daran gelegen, den Spross zu testen.
 
Erst am 3. November erhalten die Terraner Detailinformationen aus unbekannter Quelle über diesen Vorfall. Für denselben Tag wurde die Ankunft des Arkoniden Thantur da Targdon avisiert, eines Abgesandten Bostichs. In den Monaten seit dem ersten Angriff auf YETO haben die Terraner den Prototypen des Geräts, mit dem sich die Dakkarimpulse von Gemeni-Sprossen spiegeln lassen, zu einem wirksamen Waffensystem weiterentwickelt. Der Dakkarimpulsspiegel-Sextant, auch als Impulsspiegler bezeichnet, existiert in zwei Varianten. Eine hat eine Reichweite von 500.000 Kilometern. Die Reichweite der anderen beträgt nur 50.000 Kilometer, sie hat aber eine intensivere Wirkung. Zwei Nahdistanz-Modelle und ein Langdistanz-Impulsspiegler werden in die RIBALD CORELLO eingebaut. Reginald Bull, der wieder auf Terra weilt, seit er vor drei Monaten mit Toio Zindhers Einverständnis das Angebot der Gemeni abgelehnt und den Leih-Zellaktivator zurückgegeben hat, geht davon aus, dass Bostich durch Spionage von der Existenz des Impulsspieglers erfahren hat und diesen für eigene Zwecke einsetzen will. Da Targdon reist mit der PARAKATT an, einem halutischen Schiff. Dessen Kommandant Varub Ashed und drei weitere Haluter begleiten den Abgesandten nach Terra. Da Targdon wiederholt Bostichs Behauptungen. Die Gemeni sollen aus der Milchstraße vertrieben werden. Die Haluter wurden bereits als Verbündete gewonnen und auch bei Vetris-Molaud hat Bostich bereits angeklopft. Die Terraner sollen sich ebenfalls einbringen. Bull lehnt nicht rundweg ab, denn er möchte lieber mitmischen, als Arkoniden und Tefroder ein eigenes Süppchen kochen zu lassen.
 
Bull begibt sich mit der RIBALD CORELLO und 20 Begleitschiffen nach Girmomar. Ein Nahdistanz-Impulsspiegler wird an die PARAKATT überstellt. Zunächst spricht Bull am 10. November mit dem LFG-Botschafter Joscan Sintloui sowie mit dem Wahlbaron. Er erfährt, dass der Tsunami 30.000 Todesopfer gefordert hat. Unzählige Bürger haben Strahlenschäden erlitten. Die offenkundig Kranken wurden von den Gemeni via Physiotron geheilt. Dadurch haben die Fremden viele Sympathiepunkte bei der Bevölkerung gesammelt. Isirea hat den Zugang zum Spross freigegeben. Toio nutzt ihre Parafähigkeit, um weitere Erkrankte aufzuspüren (sie tut so, als nutze sie einen neuartigen Medoscanner) und den Wahlbaron auf diese Weise dazu zu bewegen, einer gegen KYLLDIN gerichteten Aktion zuzustimmen. Danach erhält Bull eine Audienz bei Bostich. Der Haluter Sawru Maudh ist zugegen. Als Bull von seiner Begegnung mit dem kranken Haluter Fagur Ord berichtet, teilt Sawru Maudh mit, dass dessen Krankheit als Stasis-Syndrom bezeichnet wird. Jeder Haluter ist gefährdet und wer am Stasis-Syndrom leidet, stürzt irgendwann in die Unumkehrbarkeit. Bull knüpft seine Beteiligung am Angriff auf KYLLDIN an zwei Bedingungen. Die Aktion darf nicht mit den Terranern in Verbindung gebracht werden, außerdem ist eine Evakuierung der im Spross gebliebenen Applikanten obligatorisch. Zur Vorbereitung derselben betreten Bull und Toio den Spross noch am selben Tag. Die Vitaltelepathin spürt alle "Gäste" der Gemeni auf und speichert ihre Standorte ab.
 
Bull unterstützt Bostich nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass sich die von ihm für vertrauenswürdig gehaltenen Haluter auf die Seite des Arkoniden gestellt haben. 51 Riesen von Halut befinden sich in der PARAKATT. Bull ahnt nicht, wie groß die Verzweiflung der Haluter wirklich ist. Sie haben den sicheren Tod vor Augen und wurden von Bostich, den sie aufgrund seines durch halutische DNS veränderten Körpers als "Grenzgänger" bezeichnen, mit dem Versprechen einer Heilung im Gemeni-Physiotron zur Mitarbeit bewogen. Als Bull am 11. November wie vereinbart das Signal zum Angriff gibt, nimmt Varub Ashed Funkkontakt mit Bhal Kharnaim auf. Schon einmal haben die Haluter die Gemeni um Hilfe gebeten, wurden jedoch abgewiesen. Als Kharnaim dabei bleibt, dass die Gemeni den Halutern nicht helfen können, aktiviert Varub Ashed den Impulsspiegler. KYLLDIN flieht per Teleportation ins All, doch die PARAKATT lässt sich nicht abschütteln. Der Schutzschirm des Sprosses bricht zusammen. 50 Haluter versetzen sich selbst in einen Zustand ähnlich einer Drangwäsche, setzen zum Spross über und arbeiten sich durch dessen Außenhülle. Nur 30 gelangen ins Innere. Die anderen werden vom neu aufgebauten Schutzschirm buchstäblich zerschnitten. KYLLDIN vernichtet die PARAKATT mit der Hyperfaust. Im Inneren des Sprosses richten die Haluter ein Gemetzel unter den Gemeni an, erleiden aber selbst Verluste.
 
Toio erkennt, dass sich Bostich ebenfalls in KYLLDIN befindet. Mit seiner Vitalaura stimmt etwas nicht. Bull nimmt an, dass Bostich den Spross von Anfang an nicht vernichten, sondern entern wollte. Bull will die Evakuierung einleiten, doch die Gemeni haben die Lage unter Kontrolle. In der Halle der Physiotrone müssen Bull und Toio hilflos mit ansehen, wie die Gemeni Thedhelen einsetzen, um die tobenden Haluter mit Trugbildern abzulenken und sie anschließend mit keulenartigen Hiebwaffen (Splentern) zu erschlagen.
 
Mehr als zwei Dutzend tefrodische NEBERU-Kriegsschiffe, angeführt von Vetris-Molaud mit der VOHRATA, erscheinen im Giromsystem.

Johannes Kreis

 
Rezension

Wow, diese Woche geht's ja ganz schön rund! Mir gefällt's, auch wenn mir die Vorstellung schwer fällt, dass man Halutern mit irgendwelchen Keulen die Schädel einschlagen kann. Ich mag die Art und Weise, wie Bully mit seinen grundverschiedenen Gesprächspartnern umgeht. Sein Evakuierungsplan steht allerdings auf ziemlich wackligen Beinen. Wenn die Gemeni nicht mitspielen, kann daraus nichts werden - das hätte ihm klar sein müssen.
 
Der eigentliche Knaller ist natürlich das Stasis-Syndrom. Woher kommt diese Krankheit? In diesem Zusammenhang ist eine Information interessant, die Bull von Maurits Vingaden erhält. Angeblich sind vor sieben Jahren zehn Haluter während einer Drangwäsche verschwunden. Das ist ein absolut einmaliges Ereignis und die Tatsache, dass dieser Vorfall jetzt erwähnt wird, lässt vermuten, dass es das Stasis-Syndrom schon seit geraumer Zeit gibt. Dieser Krankheit ist es wohl anzulasten, dass sich die 51 Haluter der PARAKATT so untypisch verhalten. Jedenfalls kann ich nicht glauben, dass sich gesunde Haluter, die bei klarem Verstand sind, zu einem Gemetzel hinreißen lassen würden. Werden die Haluter aussterben? Vermutlich nicht. Sicherlich werden aber noch einige sterben. Hoffentlich ist der prominenteste von ihnen, dem in diesem Roman erneut die Rolle des Kindermädchens für Shinae zukommt, nicht auch schon krank ...
 
Warum werden die Haluter von den Gemeni abgewiesen, während tausende Bewohner Girmomars mit Physiotronen behandelt werden, obwohl sie sich gar nicht als Applikanten beworben haben? Können die Gemeni wirklich nicht helfen oder wollen sie nicht, wie Varub Ashed annimmt? Den in KYLLDIN eingedrungenen Halutern werden wie gesagt die Schädel eingeschlagen. In PR 2917 ist zu lesen, dass zwei Haluter erschlagen wurden. Ich hatte angenommen, Fagur Ord habe seine Artgenossen getötet. Waren stattdessen Gemeni die Täter?
 
Übrigens: Ich weiß nicht warum, aber wenn von Korin Anderlei die Rede ist, habe ich immer Gerburg Jahnke vor Augen ...

Johannes Kreis  16.09.2017

   
Inhaltsangabe 2


Kommentar / Computer



   
NATHAN

    
Vorschau

Der dramatische Kampf im Spross KYLLDIN hat ein schreckliches Ende gefunden. Mit der Analyse und seinen Konsequenzen wird sich die galaktische Öffentlichkeit noch eine Weile beschäftigen müssen. Vor allem stellt man sich in der Folge nun die Frage, wie es mit den Halutern weitergehen wird.
Immerhin scheint der Spross KYLLDIN angeschlagen zu sein ... Wie es mit ihm und den Lebewesen an Bord weitergeht, das ist Thema des nächsten Romans. Er wurde von Leo Lukas verfasst und kommt am 22. September 2017 in den Handel. Er trägt die Band-Nr. 2927 und folgenden Titel:
 
VORSTOSS DES MULTIMUTANTEN

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