Nummer: 2921 Erschienen: 11.08.2017   Kalenderwoche: Seiten: 63 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 2,10 €

Die Gewitterschmiede
Ein Gäone wird gejagt - und deckt ein Geheimnis seines Volkes auf
Michael Marcus Thurner

Zyklus:  

41 - Genesis - Hefte: 2900 - 2999 - Handlungszeit: - Handlungsebene:

Großzyklus:  10 - Noch unbekannt / Hefte: 2500 - ? / Zyklen: 36 - ? / Handlungszeit: 1436 NGZ (5050 n.Chr.) - ?
Örtlichkeiten: Neo-Solsystem               
Zeitraum: November 1551 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 72921
EAN 2: 4199124602101
Ausstattung:  Risszeichnung
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
Keine LKS
"Seite 3"

Wir schreiben das Jahr 1551 NGZ, gut dreitausend Jahre vom 21. Jahrhundert alter Zeitrechnung entfernt. Nach großen Umwälzungen in der Milchstraße haben sich die Verhältnisse zwischen den unterschiedlichen Sternenreichen beruhigt; im Großen und Ganzen herrscht Frieden.
 
Vor allem die von Menschen bewohnten Planeten und Monde streben eine positive Zukunft an. Tausende von Welten haben sich zur Liga Freier Galaktiker zusammengeschlossen, in der auch Wesen mitwirken, die man in früheren Jahren als »nichtmenschlich« bezeichnet hätte.
 
Trotz aller Spannungen, die nach wie vor bestehen: Perry Rhodans Vision, die Galaxis in eine Sterneninsel ohne Kriege zu verwandeln, scheint sich langsam zu verwirklichen. Man knüpft sogar vermehrt Kontakte zu anderen Galaxien. Gegenwärtig befindet sich Rhodan selbst im Goldenen Reich der Thoogondu, die ebenfalls eine Beziehung zur Milchstraße aufbauen wollen.
 
Doch spielen die Thoogondu wirklich ehrlich? Erste Zweifel sind angebracht, nachdem ­Rhodan ihnen Gedächtnismanipulationen nachweisen kann, weitere tun sich im Zusammenhang mit den Gäonen auf, die das Goldene Reich unterstützen. Denn die Gäonen sind Menschen der Erde, die vor zweitausend Jahren nach Sevcooris gebracht wurden. Eines ihrer Geheimnisse ist DIE GEWITTERSCHMIEDE …

 
Die Hauptpersonen
Odin Goya Der Epsaler überschätzt sich.
Gi Barr Der Gäone weiß sich und andere einzuschätzen.
Gustav Der Posbi schätzt die Zusammenarbeit.
Karl Marginson Der junge Offizier wird von seinen Vorgesetzten geschätzt.

Allgemein
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler
Innenilluszeichner: Swen Papenbrock   
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PR-Kommunikation: Perry Rhodan InfoTransmitter
Statistiken:
Witzrakete:
Leserbriefe:
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Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Epsaler   SERUN     Thermostrahler                                                           
Computerecke:
Preisauschreiben:
Johannes Fischer : Terranisches Transitionstriebwerk - Terranische Technik

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Innenillustrationen


Zeichner:  Swen Papenbrock  
Seite:11
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



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Inhaltsangabe

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen wird Odin Goya von Gi Barr überrumpelt. Der Gäone flieht, holt sich seine Hightech-Rüstung zurück und verschwindet aus der RAS TSCHUBAI. Im Kampf gegen den Epsaler wurde die Rüstung beschädigt, so dass Gi Barr keinen Funkspruch an sein Volk absetzen kann. Er steuert Byleist an, den vierten Planeten des Neo-Solsystems. In der Atmosphäre des Gasriesen schweben zahlreiche aufgelassene Forschungsstationen, die noch teilweise intakt sind. Von dort aus beabsichtigt Gi Barr sich mit dem Flottenkommando in Verbindung zu setzen.
 
Um seine Scharte auszuwetzen, verfolgt Goya den Gäonen persönlich. Cascard Holonder stellt ihm den Posbi Gustav sowie den jungen Einsatzspezialisten Karl Marginson zur Seite. Die Suche nach Gi Barr gestaltet sich schwierig. In der Atmosphäre Byleists toben gewaltige Stürme und Goyas HALLEY-Jäger wird von einem Gewitterwal attackiert. Die riesigen Kreaturen ernähren sich von Energie und dieses Exemplar findet den Schutzschirm des Jägers lecker. Goya schüttelt den Gewitterwal ab, doch Reste des Lebewesens dringen in den Jäger sowie in den Posbi ein. Beide müssen zurückgelassen werden. Goya und Marginson verfolgen Gi Barr in ihren SERUNS. Marginson attackiert den Gäonen allein, wird von diesem besiegt und stürzt in die Tiefe. Goya versucht ihn vergeblich zu retten. So gewinnt Gi Barr Zeit, um wieder zu verschwinden.
 
Goya bleibt auf Gi Barrs Spur und folgt ihm in eine seit Jahrhunderten stabile Ruhezone. In einer der Stationen ist Gi Barr auf Informationen über ein streng geheimes Militärprojekt namens Hermetischer Komplex beziehungsweise Gewitterschmiede gestoßen, das ihm bislang nicht bekannt war. Er ist beunruhigt angesichts der Tatsache, dass im Neo-Solsystem etwas vorgeht, wovon er nichts weiß, und will die Sache ergründen. Schließlich könnte es sich um Machenschaften von Oppositionellen handeln. Die Gewitterschmiede, eine viele Kilometer große Raumwerft, ist inaktiv, aber nicht unbewacht. Kurz nachdem er sie betreten hat, wird Gi Barr vom Werftmeister Yves Strang gefangen genommen.
 
Strang ist seinerzeit als Wächter zurückgelassen worden. Nach einem Unfall hatte man sein Gehirn in die Stationspositronik integriert. Später wurde ein biomechanischer Körper für ihn erschaffen, den er in der folgenden Zeit "verschönert" hat. Organische Bestandteile von Gäonen, die irgendwann in die Werft gelangt sind, wurden zu einem bizarren Mensch-Maschine-Mischwesen verschmolzen. Dasselbe Schicksal steht Gi Barr bevor. Strang ist wahnsinnig, kann sich aber noch an den Verwendungszweck der Gewitterschmiede erinnern. Bereitwillig erzählt er, dass hier das mächtige Raumschiff IWAN IWANOWITSCH GORATSCHIN montiert worden ist. Die Werft wurde nach der Fertigstellung des Schiffes stillgelegt.
 
Goya dringt ebenfalls in die Gewitterschmiede ein. Nachdem er einige mit Technorüstungen ausgestattete Gewitterwale abgehängt hat, trifft er rechtzeitig bei Gi Barrs Position ein, um zu verhindern, dass der Gäone von Strang abgeschlachtet wird. Gemeinsam bezwingen Goya und Gi Barr den Cyborg. Strang gibt weitere Informationen preis. Die von Oberst Maroc Ogilvy kommandierte GORATSCHIN ist ein aus zwei an den Polen zusammengesetzten Kampfschiffen der ACHILLES-Klasse bestehender Doppelkugelraumer, der eine aus 50 Einheiten bestehende Flotte anführt. Expeditionsleiterin ist Admiralin Amber Dessalin. Der Verband hat den Auftrag, die Befreiung der Milchstraßenmenschheit einzuleiten. Die Mission trägt den Titel Q-Zündung. Mehr weiß Strang nicht. Gi Barr schaltet ihn ab. Anschließend begibt er sich freiwillig in Gefangenschaft.

Johannes Kreis

 
Rezension

Letzte Woche habe ich geschrieben, dass ich die Romane des neuen Zyklus gern gelesen habe. Für MMTs aktuellen Beitrag gilt das leider nicht. Außerdem habe ich darauf hingewiesen, dass sich meine Kommentare in der Regel auf Detailkritik beschränken und dass ein Verriss ganz anders klingen würde. Nun, ich fürchte, jetzt ist es so weit. Ich kann diesem Roman nämlich beim besten Willen nur sehr wenig Positives abgewinnen. Gi Barr zum Beispiel - den mag ich. Er handelt konsequent und geht mit der nötigen Härte vor. Man darf nicht vergessen, dass der Mann Soldat ist. Er wurde gefangen genommen und es ist seine Pflicht, seine Vorgesetzten über die Machenschaften der Terraner zu unterrichten. Wer kann es ihm also verdenken, dass er alles daransetzt, um aus der RAS TSCHUBAI zu entkommen und Kontakt mit der Flotte aufzunehmen? Wenn so ein wild gewordener "Einsatzspezialist" dumm genug ist, allein auf Gi Barr loszugehen (dazu gleich mehr), dann muss er sich nicht über das Ergebnis wundern.
 
Ich sollte mir vielleicht einreden, die anhaltende Dämlichkeit der Terraner im Umgang mit Gefangenen sei eine Art Running Gag in der PR-Serie. Goya ist angeblich der beste Sicherheitsmann in der RAS TSCHUBAI, lässt sich aber auf einen waffenlosen (!!!) Zweikampf mit Gi Barr ein, obwohl er zu diesem Zeitpunkt bereits weiß, dass der Gäone einen TARA-Kampfroboter vernichtet und einen zweiten beschädigt hat, und zwar offenbar mit bloßen Händen, denn seinen Kampfanzug holt er sich erst danach. Wie Gi Barr es geschafft haben soll, zwei hochgezüchtete Kampfmaschinen mattzusetzen? Keine Ahnung. MMT bleibt uns eine Erklärung für diese unglaubliche Meisterleistung schuldig. Jedenfalls verzichtet Goya auch jetzt immer noch darauf, den Mikroinjektor auszulösen, den man Gi Barr implantiert hat. Das macht der pfiffige Epsaler erst, als Gi Barr seine Rüstung schon angelegt hat. Jetzt bleibt das Betäubungsmittel natürlich ohne Wirkung. Jeder Idiot hätte auf die Idee kommen können, dass zu dieser Rüstung so etwas wie der Cybermed eines SERUNS gehört - oder ein Autopilot, der Gi Barr selbst dann noch in Sicherheit hätte bringen können, wenn das Mittel doch gewirkt hätte. Zu "guter" Letzt muss Gi Barr nur noch ein paar Tricks einsetzen, um ANANSI und die gesamte Sicherheitstechnik der RAS TSCHUBAI an der Nase herumzuführen und spurlos aus dem Schiff zu verschwinden.
 
Der grobe Unfug erfährt eine weitere Steigerung, als der Kommandant der RAS TSCHUBAI zulässt, dass Goya jenen Mann, der von zwei TARAS und einer Semitronik nicht aufgehalten werden konnte, ganz allein verfolgt. Na ja, nicht ganz allein, sondern mit einem halbverrückten Posbi, einem Frischling, der vor Angst stottert, und einem kleinen Schiffchen. Angeblich hat die Zeit zur Zusammenstellung eines größeren, besser ausgerüsteten Teams gefehlt. Ja Menschenskind, dann hätte man Goya ein solches Team halt einfach später hinterherschicken sollen, am besten mit einer LAURIN-Jet, die Gi Barr nicht kommen sehen kann! Karl Marginson wird als Mitglied einer Spezialeinheit der Inneren Sicherheit der RAS TSCHUBAI bezeichnet. Angeblich ist er ein Einsatzspezialist, der ordentlich was auf dem Kasten hat. Dieser tolle Hecht hat jedoch nichts Besseres zu tun, als sich auf einen Nahkampf einzulassen - mit einem Typen, der zwei TARAS ... aber das hatten wir ja schon. Er hätte wenigstens versuchen können, Gi Barr zu paralysieren. Am besten zusammen mit Goya, dem er aus nicht genannten Gründen voranprescht. Muss ich das noch kommentieren? Ich glaube nicht.
 
Obendrein ist der Roman viel zu weitschweifig. Wegen der Überlänge musste sogar die LKS entfallen. Warum dieser Umfang? Ich kann es mir nicht erklären. Seite um Seite werden die Sturmzonen in Byleists Atmosphäre und dergleichen beschrieben, hinzu kommen die minutiös ausgebreiteten mäandrierenden Gedankengänge Goyas. MMT beschreibt viel, hat aber wenig zu erzählen, das heißt, eine Geschichte will nicht so recht entstehen. Ich habe mich immer wieder beim Querlesen ertappt.
 
Der Cyborg, ein schönes Beispiel für jene bizarren Schöpfungen MMTs, die mir durchaus gefallen, reißt es nicht heraus. Interessant ist einzig und allein die Erwähnung der GORATSCHIN sowie ihrer Mission. Ich verstehe nur nicht, warum Gi Barrs Weltbild ins Wanken gerät, als er von dem Geheimprojekt erfährt. Er gehört schließlich nicht zur Führungsriege. Auch ein Elitesoldat aus der persönlichen Garde eines Herrschers dürfte mit Sicherheit nicht in alle Staatsgeheimnisse eingeweiht sein - und dass es das erklärte Ziel des Zweiten Solaren Imperiums ist, in der Milchstraße einzumarschieren, ist doch längst allgemein bekannt. Was könnte mit "Q-Zündung" gemeint sein? Soll ein Quasar gezündet werden? Vielleicht gar eine (Materie-) Quelle? (On-/Noon-) Quanten? Geht es gegen die Querionen? Letztere haben ja einen Bezug zum Schwarm, das würde irgendwie passen. Was fängt noch mit "Q" an?

Johannes Kreis  10.08.2017

   
Inhaltsangabe 2


Kommentar / Computer



   
NATHAN

    
Vorschau

Gi Barr musste entdecken, dass selbst ihm nicht alles bekannt ist, was sich im Zweiten Solaren Imperium tut. Gleichzeitig knüpft Perry Rhodan Beziehungen zu der Splittergruppe der Menschheit, die in ihm einen fehlgeleiteten Helden sieht und sich auf die Fahnen geschrieben hat, die Milchstraßenmenschheit zu »befreien«.
Band 2922 stammt von Uwe Anton und wird am 18. August 2017 unter folgendem Titel im Handel erscheinen:
 
DIE NACHT DER 1000

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