Nummer: 2791 Erschienen: 13.02.2015   Kalenderwoche: Seiten: 59 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 2,10 €

Die Hasardeure von Arkon
Atlan und Bostich im Einsatz - die beiden Arkoniden haben zwei Raumgiganten im Visier
Uwe Anton

Zyklus:  

38 - Das Atopische Tribunal - Hefte: 2700 - 2799 - Handlungszeit: 15.06.1514 NGZ bis 17.11.1517 NGZ - Handlungsebene:

Großzyklus:  10 - Noch unbekannt / Hefte: 2500 - ? / Zyklen: 36 - ? / Handlungszeit: 1436 NGZ (5050 n.Chr.) - ?
Örtlichkeiten: Baagsystem               
Zeitraum: 24. bis 28.Juli 1517 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 52791
EAN 2: 4199124602101
Ausstattung:  Risszeichnung
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Seit die Menschheit ins All aufgebrochen ist, hat sie eine wechselvolle Geschichte hinter sich: Längst sind die Terraner in ferne Sterneninseln vorgestoßen, wo sie auf raumfahrende Zivilisationen und auf die Spur kosmischer Mächte getroffen sind, die das Geschehen im Universum beeinflussen.
 
Mittlerweile schreiben wir das Jahr 1517 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ). Die Milchstraße steht weitgehend unter dem Einfluss des Atopischen Tribunals. Dessen Richter behaupten, nur sie könnten den Weltenbrand aufhalten, der sonst unweigerlich die Galaxis zerstören würde. Auf diese Weise zementiert das Tribunal in der Milchstraße seinen Machtanspruch, während der Widerstand dagegen massiv aufrüstet.
 
Perry Rhodan und die Besatzung des Fernraumschiffes RAS TSCHUBAI haben in der fernen Galaxis Larhatoon in Erfahrung gebracht, dass das eigentliche Reich der Richter die Jenzeitigen Lande sind. Mit Atlan steht ihm der einzig geeignete Pilot für den Flug zur Verfügung, doch nur ein Richterschiff vermag diesen Flug auch durchzustehen.
 
Zurück in der Milchstraße, entwickeln Perry Rhodan, Atlan und der ehemalige Imperator Bostich einen Plan. Zwei von ihnen spielen dabei eine besondere Rolle als DIE HASARDEURE VON ARKON …

 
Die Hauptpersonen
Gucky Der Ilt setzt seine neue Teleporterfähigkeit ein.
Monkey Der Lordadmiral der USO berichtet von seinem jüngsten Einsatz.
Perry Rhodan Der Terraner plant sorgfältig nach bewährt terranischer Art.
Atlan Der Unsterbliche wohnt dem Untergang bei.
Bostich I. Der Arkonide kehrt in die Heimat zurück.

Allgemein
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler
Innenilluszeichner: Swen Papenbrock   
Kommentar / Computer: Rainer Castor: Die Meister der Insel (I)
PR-Kommunikation: Perry Rhodan-FanEdition Band 15
Statistiken:
Witzrakete: Lars Bublitz: Perry Weekly - Advent, Advent, GA-yomaad brennt …
Leserbriefe: Vinzenz Theis / Lutz Brinkmann / Michael
LKSgrafik:
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Arkon III    Bostich I. Verwandlung    Dagor    Galornen    Hasard                                                   
Computerecke:
Preisauschreiben:
Christoph Anczykowski : Schwerer Trägerkreuzer der Luna-Klasse - Terranische Raumschiffe

Journal

Journaldaten: Nummer: / Seite:
Journalgrafik:
Journaltitel:
Journalnews:

Clubnachrichten
Clubdaten: Nummer:  / Seiten:
Clubgrafik:
Nachrichten:
Fanzines:
Magazine:
Fan-Romane:
Internet:
Veranstaltungen:
Sonstiges:

Report

Titelbild:


Reportdaten: Nummer: - Seiten:
Cartoon :
Reporttitel:
Reportgrafik:
Reportfanzines:

Reportriss:


Reportclubnachrichten:
Reportnews:
Reportvorschau:
Reportriss: :

Innenillustrationen

RAS TSCHUBAI und TAMA YOKIDA
Zeichner:  Swen Papenbrock  
Seite:25
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



Zeichner:  
Seite:
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



Zeichner:
Seite:
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



Zeichner:
Seite:
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



Zeichner:
Seite:
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



Zeichner:
Seite:
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



Zeicher:
Seite:
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt


 

 
 
 
Inhaltsangabe

Am 24. Juli 1517 NGZ findet ein Rendezvous der RAS TSCHUBAI mit der YART FULGEN statt. Informationen werden ausgetauscht und die RAS TSCHUBAI übernimmt 10 LTPs sowie 100 Exemplare der auf Halut in Massenproduktion hergestellten Librodrohnen. Perry Rhodan, Atlan und Bostich sind geteilter Ansicht über das Ausmaß der vom Neuen Tamanium ausgehenden Bedrohung, aber es besteht Einigkeit darüber, dass die Eroberung eines Atopenschiffes oberste Priorität hat. Die Wahl fällt auf die im abgeriegelten Baagsystem operierende CHUVANC. Um unbemerkt Informationen sammeln zu können, planen die Galaktiker ein Ablenkungsmanöver. Bostich hat ohnehin vor, ein Fanal zu entzünden, das deutlich machen soll, dass sich die Arkoniden nicht geschlagen geben. Ein von Bostich angeführtes Kommandounternehmen, für das er vier Proto-Hetosten auswählt, soll das imperiale Flaggschiff GOS'TUSSAN II zurückerobern. Ein zweites Team, bestehend aus Atlan, Gucky, den beiden Keloskern sowie den drei menschlichen Mitgliedern des Venus-Teams, soll Besatzungsmitglieder der CHUVANC entführen.
 
Beide Gruppen nutzen Space-Jets der LAURIN-Staffel und haben TARA-Kampfroboter sowie als Onryonen "verkleidete" Daniel-Roboter dabei. Einer von letzteren ist der Preis, den der Überschweren-Patriarch und TLD-Agent Choulynger dafür verlangt, dass er die Teams mit seiner CHOULYNGERS HEIMSTATT, die den Repulsorwall schon mehrfach durchqueren durfte, zum Einsatzort bringt. Im Baagsystem löst Bostich das "Stille Läuten" aus, ein Geheimsignal, mit dem der Imperator seine Rückkehr ankündigt. Die Besatzung der GOS'TUSSAN II musste das Schiff bereits verlassen. Von Gilden da Voshett, der auf das Stille Läuten reagiert, erhält Bostich die Information, dass sein Flaggschiff vollständig von den Onryonen übernommen wurde und auf dem Flottenstützpunkt Kaokish geparkt wurde, einem Mond des Gasriesen Flaon.
 
Derweil landet Atlans Gruppe auf Tynoon, dem 7. Planeten des Baagsystems. Atlan spricht mit einigen Arkoniden, die ihn erkennen und berichten, dass die CHUVANC auf dem ehemaligen Handelsraumhafen Theter auf Naat steht. Luna befindet sich im Orbit dieses Planeten und soll zu einer Steuerwelt werden. Von den Arkoniden erfährt Atlan, dass bei den im Baagsystem stationierten Onryonen zurzeit das Finsterfieber grassiert, eine hoch ansteckende Krankheit, die zur Erblindung und zum Tod führen kann. Die Sublimierung von Arkon III, so wissen die Arkoniden zu berichten, steht unmittelbar bevor. Sie wissen jedoch nicht, was das zu bedeuten hat. Das finden Atlan und Gucky heraus, als sie jugendliche onryonische Camper überraschen und ihnen ein Komgerät abnehmen, über das sie Zugang zum internen Netz der Besatzer erhalten. Es wird klar, dass Arkon III zum Atopischen Konduktor umgeformt werden soll. Dieser soll eine direkte Verbindung zwischen GA-Yomaad und der Synchronie herstellen. Atlan hat nun vor, sich das Finsterfieber-Virus zu beschaffen und die Besatzung der CHUVANC zu infizieren. Er geht davon aus, dass die Erkrankten aus der CHUVANC entfernt werden, so dass er sie ergreifen kann.
 
Atlan will sich die Sublimierung vor Ort anschauen und beobachtet, wie mehrere hundert Robotraumer der EPPRIK-Klasse einen sinnlosen Angriff gegen das rund um Arkon III aufmarschierte massive Raumvater-Aufgebot sowie auf den vollständig vom Technogeflecht überwucherten Planeten fliegen. Die Sublimierung von Arkon III durch tt-Progenitoren kann nicht aufgehalten werden, aber ein kleines onryonisches Beiboot gerät zwischen die Fronten und droht vernichtet zu werden. Darin befinden sich die Onryonen Kov Goydoracc (der Vertraute des militärischen Oberbefehlshabers des Baagsystems) und Tymca Lousc, eine Geniferin. Beide sind gegen das Finsterfieber immun. Goyddoracc sollte die Sublimierung anstelle seines erblindeten Vorgesetzten Ceerval Sdynnoc beobachten, um ihm aus erster Hand berichten zu können. Gucky nutzt seine neue Teleporterfähigkeit, um die beiden zu retten, kurz bevor ihr Schiff explodiert. Am 28. Juli 1517 NGZ ist die Sublimierung abgeschlossen. Arkon III und die Tolocesten, die den Prozess vor Ort gesteuert haben, existieren nicht mehr. Der Atopische Konduktor ist entstanden.

Johannes Kreis

 
Rezension

Zu Beginn des Romans nimmt sich Uwe Anton die Zeit, uns Einblicke in Bostichs Innenleben zu geben. Wir lernen einiges über die zumindest mir bis jetzt nicht bekannt gewesene arkonidische Bogen-Kampfkunst Khasargo, in der es Bostich zur Meisterschaft gebracht hat. Und wir erfahren mehr darüber, wie der Ex-Imperator mit der fortschreitenden Verwandlung seines Körpers umgeht. Das aus halutischem Erbgut hervorgegangene "Neuronalrhizom" breitet sich immer weiter aus und beschert ihm nicht nur luzide Momente, in denen all seine Sinne geschärft sind, sondern auch eine veränderte Zeitwahrnehmung. Ähnlich wie die Haluter (wenn auch längst noch nicht so extrem) kann er manchmal alles um sich herum wie in Zeitlupe sehen. Das empfindet er zwar als nützlich, aber er muss sich fragen, ob er überhaupt noch er selbst ist. Dieses Kapitel finde ich gut gelungen und man darf gespannt sein, was die Autoren mit Bostich wohl noch vorhaben.
 
Dann folgt das x-te Kommandounternehmen in Folge, d.h. diesmal sind es sogar gleich zwei. Über die Sinnhaftigkeit des Ablenkungsmanövers darf man geteilter Meinung sein, aber wenigstens spricht Perry selbst aus, was ich denke: Selbst wenn die Eroberung der GOS'TUSSAN Erfolg haben sollte, erbringt Bostich womöglich ein überflüssiges Opfer und wird in den Tod gehen. Denn was soll er mit dem Schiffchen denn gegen wer weiß wie viele Onryonencluster ausrichten? Aus dem Baagsystem kann er damit nicht entkommen, denn da ist ja noch der Repulsorwall. Auch Atlans Idee, das Finsterfieber-Virus in die CHUVANC einzuschleusen, um die Erkrankten gefangen nehmen zu können, kommt mir merkwürdig vor. Aber das ist ja jetzt gar nicht mehr nötig. Ceerval Sdynnoc ist der Stellvertreter des onryonischen Oberbefehlshabers und dürfte wohl alle für die Galaktiker interessanten Informationen haben. Gucky, der übrigens offensichtlich wieder völlig problemlos teleportieren kann, muss sie nur noch aus seinen Gedanken herauslesen. Wieder so ein gerade zur rechten Zeit eintretender "Zufall", der unseren Helden in die Hände spielt. Ohne geht's in dieser Serie wohl nicht.
 
In der Übergangsphase zum nächsten Zyklus sind Paukenschläge nicht ausgeschlossen, wie man diese Woche sieht. Arkon III vernichtet bzw. zum Atopischen Konduktor umgewandelt! Das ist ein weiterer Tiefschlag für die Arkoniden. Sollte das Atopische Tribunal je vertrieben werden können und sollten die Arkoniden dann in ihre Heimat zurückkehren dürfen, so werden sie noch einige Zeit daran zu knabbern haben. Das sollte dann nicht einfach so unter den Tisch fallen. Jedenfalls dürfte jetzt klar sein, wie die Handlung weitergeht. Natürlich wird die CHUVANC erobert, und dann muss sich Perry nicht mal die Mühe machen, damit nach Larhatoon zu fliegen. Er kann über den Atopischen Konduktor direkt in die Synchronie und somit in die Jenzeitigen Lande vordringen.

Johannes Kreis  15.02.2015

   
Inhaltsangabe 2

Perry Rhodan plant, die CHUVANC zu kapern, um damit in die Jenzeitigen Lande zu reisen. Das Richterschiff befindet sich im Baagsystem, dem ehemaligen Arkonsystem. Viele der dort stationierten Onryonen leiden an Finsterfieber, einer Viruskrankheit, die zum Tode führen kann.
 
Atlan plant, dieses Virus auf der CHUVANC auszusetzen, in der Hoffnung, dass die Kranken dann vom Schiff entfernt werden. Diese sollen dann entführt werden, um an Informationen rund um die CHUVANC heranzukommen.
 
Arkon III wird derweil zum Atopischen Konduktor umgewandelt. Damit soll eine direkte Verbindung zwischen der Milchstraße und der Synchronie hergestellt werden.

Perrypedia


Kommentar / Computer

Die Meister der Insel (I)

Für Vetris-Molaud war es ein langer Weg, der ihn von seinem Geburtsplaneten Gloster im Helitas-System nach Tefor führte, von Caer-Cedvan zu Vetris-Molaud machte und vom Tamrat zum Hohen Tamaron und Maghan, der dank des vom Atopischen Tribunal verliehenen Zellaktivators fortan potenziell unsterblich ist. Der Begriff Maghan, vom Lemurischen ins Tefroda übernommen und zur unterwürfigen Anrede der Meister der Insel pervertiert, hatte seine Entsprechung im indischen magha – »Gabe Gottes«. Von diesem Wort leitet sich, ebenso wie von magi als Umschreibung der Priesterkönige Zoroasters, das Wort Magie ab.
 
Es genügt Vetris-Molaud allerdings nicht, dass er sich einen Zellaktivator erarbeitet hat. Perry Rhodans Weg zeigt dem Tefroder, worauf es neben Beharrlichkeit und großen Visionen ankommt: Verbündete. Haluter wie Icho Tolot, einen Ilt wie Gucky. Er weiß, dass manche Rhodan Glück vorwerfen, aber seiner Meinung nach übersehen, dass Bündnisse keine Glückssache sind, sondern beeinflussbare Faktoren. Vetris-Molauds Mutanten sind ein Anfang, aber sie sind nicht genug. Vetris wollte einen wahrhaft wertvollen Verbündeten haben, der ihm helfen kann, das Reich der Tefroder, das Neue Tamanium, erstrahlen zu lassen – und es sieht so aus, als habe er diesen Verbündeten in Faktor IV, dem PEW-Golem, wie Gucky das Metallwesen nennt, gefunden.
 
In Vetris-Molauds Augen hat Perry Rhodan damals einen folgenschweren Fehler gemacht, der eine Tragödie nach sich gezogen hat, als er gegen die Meister der Insel gekämpft und damit eine einmalige Chance vertan hatte. Vetris-Molaud will einen anderen Weg einschlagen, einen besseren – und schon der von ihm gewählte Titel zeigt mehr als deutlich, dass er sich voll und ganz in der Tradition der Meister der Insel (oder kurz MdI) sieht. Angesichts der mit diesen verbundenen Geschichte und ihrem auch nach Jahrtausenden noch quasi mythischen Ruf – von terranischen Historikern und Wissenschaftlern gern und treffend als »Faszinosum des Bösen« umschrieben – verwundert es nicht, dass jemand wie Vetris-Molaud dieser besonderen Faszination erliegt. Für Jahrzehntausende waren die MdI unumschränkte Herrscher über Andromeda. Sie waren mit nur schwer nachvollziehbaren Machtmitteln wie Sonnen-, Situations- und Zeittransmittern, Multiduplikatoren und anderen hoch- wertigen technischen Möglichkeiten ausgestattet. Sie waren relativ unsterblich durch Zellaktivatoren, wie sie Rhodan und Co. trugen, und überdies keine irgendwelchen exotischen Fremdwesen, sondern Menschen – niemand wird bestreiten, dass die MdI mehr als nur etwas Besonderes waren, wenngleich die meisten mit ihnen und ihrer Tyrannei das Negative verbinden.
 
Als Anfang 2406 alter Zeitrechnung Mirona Thetin als Faktor I und letzter MdI durch Atlans Hand starb, mussten viele der mit ihnen verbundenen Fragen unweigerlich offenbleiben. Seither ist viel Zeit vergangen, neue Erkenntnisse wurden aus diversen Quellen gewonnen, aber noch längst nicht alle Geheimnisse sind gelöst und sämtliche Unklarheiten beseitigt. Hauptquelle war und blieb lange das Wenige, was Mirona Thetin Atlan anvertraut hatte.
 
»Vor zwanzigtausend Jahren rissen dreizehn Renegaten die Macht an sich«, sagte sie, ohne auf seinen Einwand zu hören. »Von Anfang an gelang es mir, meine wahre Identität zu verbergen. Schließlich erfuhren sechs Renegaten, wer ihr Anführer war.« Mirona Thetins Zähne blitzten. »Ich habe sie alle sechs ermordet. Seit etwa zehntausend Jahren beherrschten meine sechs Untergebenen und ich ganz Andromeda. Ein unbekannter Wissenschaftler der Alt-Lemurer hatte Zellaktivatoren angefertigt, die sich beim Anlegen auf die Körperfrequenz des Trägers einstellten.«
 
Atlan frage sich im stillen, ob das rätselhafte Fiktivlebewesen von Wanderer bei der Verteilung der Zellaktivatoren der MdI eine Rolle gespielt hatte. Der Verdacht lag nahe, denn es war zweifelhaft, ob ein lemurischer Wissenschaftler diese komplizierten Geräte bauen konnte, deren Technik sogar den Siganesen verborgen blieb.
 
Mirona Thetin weiter: »Mit den Zellaktivatoren gab man mir gleichzeitig eine Waffe in die Hände, um die anderen MdI zu beherrschen (...) Ich besitze ein Gerät, mit dessen Hilfe ich die Tätigkeit eines Aktivators verändern kann. Der betreffende Aktivatorträger wird in Minuten zum alten Mann und zerfällt. Keiner meiner unfreiwillig Verbündeten wollte sich einem solchen Risiko aussetzen (...)« (PR 299)
 
Eine weitere Quelle hinsichtlich der Zellaktivator-Herkunft war Ermigoa, auch »Gespenst von Peschnath« genannt: Mein Vater baute ihn für mich (...) Er baute auch alle Zellaktivatoren, durch die die Meister der Insel die relative Unsterblichkeit erlangten. (PR 683)

Rainer Castor

   
NATHAN

 

    
Vorschau

Arkon III, einst von den Blues vernichtet und dann unter Bostich durch ein neues Arkon III ersetzt, scheint verloren. Damit zerbricht das Symbol für das Arkon, wie es Jahrtausende lang eine wichtige Rolle in der Galaxis spielte, und macht Platz für den Atopischen Konduktor.
Uwe Anton berichtet auch im Band der kommenden Woche aus dem vormaligen Arkon- und heutigen Baagsystem, zumindest im Sprachgebrauch der Atopen. Sein Roman erscheint im Zeitschriftenhandel als Heft 2792 und wird folgenden Titel tragen:
 
FINSTERFIEBER

Alle Seiten, Datenbanken und Scripte ©  PR & Atlan Materiequelle (1997 - 2018)