Nummer: 2688 Erschienen: 22.02.2013   Kalenderwoche: Seiten: 63 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 1,95 €

Die zweite Wirklichkeit
Perry Rhodan und Alaska Saedelaere auf Pean - bei den Paten der Superintelligenz
Arndt Ellmer

Zyklus:  

37 - Neuroversum - Hefte: 2600 - 2699 - Handlungszeit: 05.09.1469 NGZ - 17.01.1470 NGZ (5056 - 5057 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  10 - Noch unbekannt / Hefte: 2500 - ? / Zyklen: 36 - ? / Handlungszeit: 1436 NGZ (5050 n.Chr.) - ?
Örtlichkeiten: Pean               
Zeitraum: Januar 1470 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 32688
EAN 2: 4199124601951
Ausstattung:  Leseprobe: Perry Rhodan NEO Nr.37 - Christian Montillon: Die Stardust-Verschwörung
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Wir schreiben das Jahr 1469 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ) – das entspricht dem Jahr 5056 christlicher Zeitrechnung. Auf bislang ungeklärte Weise verschwand das Solsystem mit seinen Planeten sowie allen Bewohnern aus dem bekannten Universum. Die Heimat der Menschheit wurde in ein eigenes kleines Universum transferiert, wo die Terraner auf seltsame Nachbarn treffen. Nachdem Terra bereits dem Untergang geweiht schien, konnte Reginald Bull mit den scheinbaren Hauptgegnern der Menschheit Übereinkünfte treffen: So erhielten die Spenta den Korpus ARCHETIMS, den sie aus Sol extrahierten, und die Sayporaner versprachen Kooperation, wenn es den Menschen gelänge, ihre Führungsriege auszuschalten und das Regime der »Pai« zu brechen. Perry Rhodan ist mittlerweile in den vier Galaxien des Reiches Escalian eingetroffen, wo sich auch Alaska Saedelaere aufhält: Das Reich TANEDRARS sieht sich dem furchtbaren Angriff ihres Erzfeindes QIN SHI ausgesetzt und droht zu zerbrechen. TANEDRAR selbst ist geflohen. Nun liegt es offenbar an Perry Rhodan und seinen Gefährten, etwas zu unternehmen. Ihr Weg führt sie in DIE ZWEITE WIRKLICHKEIT …

 
Die Hauptpersonen
Alaska Saedelaere Der Maskenträger kehrt an den Ort der Heilung zurück.
Perry Rhodan Der Unsterbliche sucht nach einer Superintelligenz.
Gucky Der Mausbiber sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Nemo Partijan Der Quintadim-Topologe beschreitet den Weg der Kristalle.

Allgemein
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Innenilluszeichner: Michael Wittmann   
Kommentar / Computer: Rainer Castor: Stationäre Transmitter
PR-Kommunikation: Perry Rhodan auf der Leipziger Buchmesse 2013
Statistiken: Schattenlord 13 / Übersicht Bastelbogen
Witzrakete: Lars Bublitz: Cartoon - Perry Weekly – Die dümmsten Kartoffeln oder so ähnlich
Leserbriefe: Hans-Peter Graf / Jürgen Linke / Carsten Juraschek / Harald Keiser / Roland Wölfle / Karl Aigner
LKSgrafik:
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Chalkada     Escalian      Escaran     Peaner     Vishna                                                   
Computerecke:
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Innenillustrationen

Alaska und der Peaner
Zeichner:  Michael Wittmann  
Seite:31
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



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Inhaltsangabe

Nachdem Perry Rhodan und die Seinen QIN SHI (der sich anschickt, einen ganzen Bereich Dranats zu entvölkern) knapp entkommen sind, fliegen sie mit dem Weltenschiff zum Planeten Pean. Alaska Saedelaere und Eroin Blitzer verhalten sich unterwegs merkwürdig, so als ob sie einer Fremdbeeinflussung unterliegen würden, von der sie selbst nichts bemerken. Rhodan, Saedelaere, Gucky und Nemo Partijan landen auf dem Planeten. Ihre Suche nach den Peanern gestaltet sich schwierig, denn diese wollen sich nicht finden lassen und führen die Eindringlinge mit Trugbildern in die Irre. Nur Saedelaere ist willkommen. Die Peaner holen ihn zu sich und führen ihn in eine Höhle. Dort sieht der Terraner große Mengen von Howalgonium. Offenbar gibt es in dem Berg, in dem sich die Höhle befindet, riesige Hyperkristallvorkommen. Die Peaner bezeichnen sich selbst als "Paten" TANEDRARS. Sie berichten, wie die vier zwangsvergeistigten Entitäten einst aus Chanda nach Pean gekommen sind und sich dort mit Hilfe der Peaner vor QIN SHI versteckt haben. Durch die Suggestivkräfte der Peaner wurde es ihnen ermöglicht, sich in einem langwierigen Prozess zu stabilisieren und zu vereinigen. Auf die Peaner ist auch das Ritual von Ankunft und Aufbruch zurückzuführen. Pean wurde zu TANEDRARS Anker. QIN SHI war wenig später eingetroffen und wollte sowohl das Howalgonium als auch die Peaner in Besitz nehmen, wurde von diesen aber abgewehrt. Das, so machen die Peaner deutlich, wäre ihnen heute nicht mehr möglich. Saedelaere erkennt, dass sich TANEDRAR auch jetzt wieder auf Pean versteckt hält. Die Peaner beabsichtigen, die beiden verfeindeten Superintelligenzen miteinander zu versöhnen. Saedelaere und seine Freunde sollen dabei mitwirken. Der Maskenträger kehrt zu den anderen zurück und bringt sie in die Höhle. Partijan hat wieder einmal Rückenschmerzen. In der Höhle bricht er zusammen. QIN SHI ist im Anmarsch.

Johannes Kreis

 
Rezension

Text entfernt. Nach reiflicher Überlegung habe ich beschlossen, es dabei zu belassen.

Johannes Kreis  23.02.2013

   
Inhaltsangabe 2


Kommentar / Computer

Stationäre Transmitter

Beim Prinzip der von den Sayporanern verwendeten stationären oder statischen Transmitter wird der Körper zwar hyperdimensional entstofflicht, aber vom Strukturfeld nicht abgestrahlt, sondern bleibt stationär im Gerät gebunden. In diesem Zustand der statischen Entstofflichung – von Chourtaird als »in Suspension befindlich« bezeichnet (PR 2645) – ist der Körper ausdehnungslos und eins mit den Systemen. Zur Anwendung kommt das Verfahren bei den Organtransplantations-»Pfählen«, den Metallstelen und Miniraumschiffen der Sayporaner sowie bei den Suspensionsbänken auf Saypor.
 
Dieser Teil der Technik, die sich wohl in absehbarer Zeit dank des überreichten Datenträgers entschlüsseln und reproduzieren lassen dürfte, ist keineswegs so außergewöhnlich, wie es sich im ersten Moment anhören mag. Die akonischen Transmitter-Meister wie auch schon die Lemurer haben Vergleichbares ebenfalls hinbekommen. Bereits Ende Dezember 2436 wurden in der lemurischen Rettungszentrale auf dem Wasserstoff-Ammoniak-Methan-Riesen Scorcher im sogenannten Saal der Erhaltung hundert Anlagen vorgefunden, deren stationäre Hyperfelder als leuchtende, materielose Säulen erscheinen. Zur Suspension enthielt jedes dieser Felder in hyperenergetischer Form die Körpermaterie eines lemurischen Wissenschaftlers.
 
(...) säulenähnlichen Gebilden, die aus purem Licht zu bestehen schienen und vom Boden bis zur Decke hinaufragten. Die einzelne Säule hatte einen Durchmesser von etwa zweieinhalb Metern und war völlig durchsichtig. Ihr Inneres schien leer. Wynn war sich im Klaren darüber, dass das, was er sah, nur der Effekt der Wechselwirkung zwischen der Randzone des Hyperfeldes und der umgebenden Luft war – ein fortwährender Ionisations- und Rekombinationsprozess, der die Luftmoleküle zum Aussenden sichtbarer Strahlung anregte. Das Hyperfeld selbst und sein Energiegehalt waren unsichtbar. Aber seine Fähigkeit, die naturwissenschaftlichen Zusammenhänge zu durchschauen, half ihm nicht über die Beklommenheit hinweg, die er empfand, wenn er daran dachte, dass jede dieser Säulen ein Leben enthielt. Suspendiertes Leben zwar, dessen Wiedererweckung davon abhing, ob der Rematerialisierungsprozess funktionierte oder nicht, aber doch Leben. (PR 379)
 
Von den einhundert Konservierten überstand seinerzeit allerdings nur Natrin Koczon die Prozedur; auch er starb kurz darauf. In den nachfolgenden Jahrhunderten gab es wiederholt vergleichbare und funktionstüchtige Umsetzungen – es blieben jedoch eher »Nischenprodukte«, weil es beispielsweise in Form altbewährter Tiefschlafmethoden einfachere Möglichkeiten der Stasiskonservierung gab. Somit bleibt abzuwarten, inwieweit die sayporanische Suspensionstechnik eine breitere Anwendung finden wird oder nicht.
 
Eine Besonderheit ist nämlich, dass bei der Entstofflichung das Bewusstsein selbst nicht vollständig erlischt, sondern sich mit dem stationären Transmitterfeld »verwebt«. Es kann nicht mehr klar zwischen Realität und Traum unterscheiden. Von Konsul Chourtaird weiß Bull darüber hinaus, dass bei den Suspensionsbänken auf Saypor zum Schutz vor QIN SHI eine »Modulation der ÜBSEF-Konstante« erfolgen soll. Diese Bänke modulieren die ÜBSEF-Konstante der Suspendierten in einem unberechenbaren Rhythmus. Wenn QIN SHI kommt, wird er keinen Zugriff finden. Er geht leer aus. (PR 2687)
 
Doch damit nicht genug – ganz im Sinne von Delorian ist die Entstofflichung nur der erste Schritt für die anschließende (geistige!) Integration ins Neuroversum an sich. »Ich verspreche dir: ein Leben ohne Leid. Ein Leben, das den Geist erfüllt und ihn zufriedenstellt. Frieden, Reginald, Glück, Gemeinschaft mit allen. Selbst mit denen, die wir verloren geglaubt haben.«
»Und der Preis?«, fragte Bull.
»Der ist gering. Wer mit mir kommt, gibt alles auf, was den Geist leiden lässt.«
»Seinen Körper«, präzisierte Bull. »Das Neuroversum wird alle, die in ihm aufgehen wollen, entstofflichen. Das ist es doch, was du uns anbietest, oder? Das ist, was das Neuroversum ist: ein Leben wie im Bewusstseinskollektiv einer Superintelligenz, nur ohne Superintelligenz.«
»Ist das wenig?«
»Nein«, sagte Bull. »Vielleicht nicht. Vielleicht ist es sogar zu viel.«
 
(...) Er hatte seine Antwort auf die Frage an Delorian, wie denn der Übergang in das verheißene, unverwundbare Land vonstattengehen sollte. Die Suspensionsbänke waren nichts anderes als das Tor zu Delorians künstlichem Paradies. (PR 2687)

Rainer Castor

   
NATHAN

 

    
Vorschau

Der Konflikt zwischen TANEDRAR und QIN SHI strebt seinem Höhepunkt entgegen, so viel ist unverkennbar. Der Lösungsansatz der Peaner ist dabei erstaunlich – und höchst gefährdet, denn niemand weiß, ob ihre Idee Früchte tragen wird. Vielleicht liegt es wieder einmal an den Terranern und Gucky, die Waagschale zugunsten der Harmonie zu neigen.
 
Christian Montillon beschreibt im Roman der kommenden Woche den Kampf der beiden Superintelligenzen. Band 2689 erscheint überall im Zeitschriftenhandel unter folgendem Titel:
 
KRISTALL-LABYRINTH

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