Nummer: 2442 Erschienen: 06.06.2008   Kalenderwoche: 23 Seiten: 63 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 1,85 €

Stützpunkt im Chaos
Der Hyperraum verändert sich - Wissenschaftler an vorderster Front
Arndt Ellmer     

Zyklus:  

35 - Die Negasphäre - Hefte: 2400 - 2499 - Handlungszeit: 1346 - 1347 NGZ (4933 - 4934 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  09 - Die Friedensfahrer / Hefte: 2200 - 2499 / Zyklen: 33 - 35 / Handlungszeit: 1331 NGZ (4918 n.Chr.) - 1347 NGZ (4934 n.Chr.)
Örtlichkeiten: Hangay               
Zeitraum: Ende Oktober bis November 1346 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 4199124601753
EAN 2: 82442
Ausstattung:  Journal Nr.115
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
Stilblüten: [...] »Der Leutnant kochte heißes Wasser und brühte einen Tee auf.« [...] (S. 33)
"Seite 3"

Im Frühjahr 1346 Neuer Galaktischer Zeitrechnung steht die Menschheit vor der größten Bedrohung ihrer Geschichte. Die Terminale Kolonne TRAITOR hat die Milchstraße besetzt und alle bewohnten Planeten unter ihre Kontrolle gebracht.
Die gigantische Raumflotte steht im Dienst der sogenannten Chaotarchen. Deren Ziel ist, die Ressourcen der Milchstraße auszubeuten, um die Existenz der Negasphäre in Hangay abzusichern: einem Ort, an dem gewöhnliche Lebewesen nicht existieren können und herkömmliche Naturgesetze enden.
Als Atlan, der unsterbliche Arkonide, eine Expedition nach Hangay führt, weiß er, dass dort bereits der legendäre Generationenraumer SOL verschollen ist. Die SOL befand sich seit einiger Zeit in der Hand von TRAITOR, doch Ronald Tekener und die Mom’Serimer konnten die Kontrolle über ihr Raumschiff wiedergewinnen - direkt unter den Augen eines Progress-Wahrers. Damit sind sie allerdings längst nicht aus der Gefahrenzone. Sie, ebenso wie Atlan, benötigen einen STÜTZPUNKT IM CHAOS ...

PR-Redaktion

 
Die Hauptpersonen
Dr. Stunn Browne Der Hyperphysiker und Leiter der Forschungsgruppe ahnt, dass seinem Team und ihm eine gefahrvolle Mission bevorsteht
Leutnant Boba Chomper Ein Soldat mit vielen Fähigkeiten
Atlan Der Arkonide versucht ein Wissenschaftler-Team zu retten

Allgemein
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenilluszeichner: Michael Wittmann   
Kommentar / Computer: Rainer Castor: Gewonnen und verloren
PR-Kommunikation: Perry Rhodan FanEdition Nr.8
Statistiken: Die Welt von PR - Einstiegshilfe / PR - 5.Auflage Heft 1340 / 1341
Witzrakete:
Leserbriefe: Jens Schubert / Frank Mölle / Jürgen-Tobias Schmidt / Federico / Martin Korsch / Klaus Ludwig / Norbert Grün / Eric Bössl / Thomas Albrecht / Arnold Spree
LKSgrafik: Marc Schneider: PRAETORIA im Bau
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Breiskoll, Bjo    Ellert, Ernst  - Mutantengaben    Sokrat, Domo    Tiefe    Tiefenland                                                   
Computerecke:
Preisauschreiben:
: -

Journal

Journaldaten: Nummer: 115 / Seite: 11
Journalgrafik: Foto: Vibrationstest der Messenger-Sonde
Journaltitel: Hartmut Kasper: Intro / Rüdiger Vaas: Neue Blicke auf Merkur / Marian Sibilski: Büchervision
Journalnews: Rainer Kayser: Aktive Vulkane auf der Venus ? / Saturnmond Enceladus spuckt organische Moleküle / Ein Galaxienhaufen an Rand des Universums / Schwarzes Loch gewogen, Relativitätstheorie bestätigt / Ein Fehler im kosmischen Gewebe

Clubnachrichten / ab PR 3001 - Perry Rhodan-Fanszene
Clubdaten: Nummer:  / Seiten:
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Innenillustrationen

»Kosmospürer«
Zeichner:  Michael Wittmann  
Seite:45
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt


»Ich konnte es nicht vollständig erleben«, sagte er. »Es war einfach zu stark, zu gefährlich. Ich wäre dabei gestorben.«
»Was hast du gespürt?«, fragte ich.
»Die Krankheit, sie ist wie ein Krebsgeschwür. In dem Augenblick, als die On- und Noon-Quanten in den Sektor hineinflossen, überkam mich ein wunderbares Glücksgefühl. Aber dann verwandelte sich alles in Wucherungen, die sich rasend schnell ausbreiteten. Und jetzt bekommt das Gebilde Fieber.«
»Fieber? Du meinst, es heizt sich auf?«
»Das kann ich nicht genau sagen. Einfach Fieber.«
»Trim meint möglicherweise eine sehr heiße, kurzwellige Strahlung«, sagte Dr. Indica. »Wir messen da etwas an. Es hat seinen Ursprung in der Überlappungszone und dehnt sich ebenfalls mit Überlichtgeschwindigkeit aus.«
»Alarmstart vorbereiten!«, befahl ich. »Wenn es uns erreicht, sollten wir spätestens nach fünf Sekunden weg sein.«


Zeichner:  
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Inhaltsangabe

Die RICHARD BURTON und ihre Begleitschiffe errichten einen Stützpunkt auf dem dritten Planeten des Winola-Systems. Dort befindet sich auch ein Kontaktwald. Atlan begibt sich sodann mit der RICHARD BURTON in den Raumsektor Shiva-Bazal, denn ESCHER will ermittelt haben, dass sich dort ein bedeutendes Ereignis anbahnt. Trim Marath bestätigt dies, denn seine Fähigkeit des Kosmospürens vermittelt ihm den Eindruck, der Sektor sei "krank". Unterwegs wird am 27. Oktober der von Ronald Tekener in den Kolonnenfunk eingespeiste "Kuckucksbrief" empfangen. Da eine der 300 Fragen keinen Sinn ergibt, kann die Nachricht nicht entschlüsselt werden.
 
Eine Gruppe von Wissenschaftlern wird mit einer kleinen Raumkapsel ausgeschickt. Das Team hat einen verbesserten Kantor-Sextanten dabei und hofft, wichtige Messergebnisse sammeln zu können. Niemand hat damit gerechnet, was im Zielgebiet geschieht: Ein Dutzend Chaos-Geschwader erscheint, außerdem eine Kolonnen-MASCHINE und annähernd hundert Kolonnen-Forts. Letztere verbinden sich zu einem langen Gebilde in Form einer Doppelhelix. Auf der RICHARD BURTON beobachtet man die Vorgänge mit Sorge. Als mehrere Proto-Chaotische Zellen ins Zielgebiet versetzt werden, ziehen die Truppen TRAITORS nach und nach wieder ab. Wenig später nähert sich ein Entropischer Zyklon.
 
Atlan bricht allein mit einer Space-Jet auf, um das Forscherteam zu evakuieren. Dies gelingt nicht vor der Ankunft des Zyklons. Diesmal werden zunächst andere, anscheinend weniger gefährliche Effekte beobachtet. Offenbar setzt der Zyklon die von ihm gesammelte Biophore frei. Dann aber kommt es wieder zu den schon bekannten Störungen. Nur knapp gelingt der Rückflug zur RICHARD BURTON. Dann wird klar, was TRAITOR mit all diesen Aktionen beabsichtigt hat: Die Proto-Chaotischen Zellen vereinigen sich zu einer Chaotischen Zelle. Die RICHARD BURTON muss vor den Begleiterscheinungen (Hyperraumbeben und psionische Schockwellen) fliehen. Dann setzt das Vibra-Psi ein. Schließlich wird die letzte Frage des "Kuckucksbriefs" berichtigt. Die Nachricht besagt, dass Tekener im Ackut-System wartet.

Johannes Kreis

 
Rezension

Na so was: Da wird einen ganzen Roman lang die Entstehung einer Chaotischen Zelle breitgetreten. Und das jetzt, wo wir all das schon längst kennen, wo wir schon allzu oft mit der Schilderung hyperphysikalischer Phänomene gequält wurden - ich erinnere nur an Atlans Erlebnisse während eines Entropischen Zyklons oder Perry Rhodans Anwesenheit während der Entstehung eines Chaotischen Geflechts. Wir erfahren nichts neues, es werden nur altbekannte Fakten rekapituliert: Zusammengekoppelte Kolonnen-Forts beschleunigen die Entstehung Chaotischer Zellen, die Einspeisung von Biophore durch Entropische Zyklone erfüllt den gleichen Zweck. Alles längst bekannt.
 
Dass aus dem Roman keine komplett unlesbare Ansammlung von Technobabble wird, verdanken wir kleinen Szenen wie Atlans erotischer Massage (Dr. Indica darf wohl der langen Liste seiner Liebschaften hinzugefügt werden) und den launigen Unterhaltungen der schrägen Typen, die am Kantor-Sextanten herumbasteln. Wir müssen wohl dankbar dafür sein, dass dieses Heft nicht von Rainer Castor geschrieben wurde…
 

Johannes Kreis  07.06.2008

   
Inhaltsangabe 2


Kommentar / Computer

Gewonnen und verloren

Am 2.September 1346 NGZ erhielt Kirmizz die lang ersehnte Nachricht, dass mit der Konstruktion des Chaotenders VULTAPHER begonnen werden könne. VULTAPHER soll jedoch nicht in Hangay erbaut werden, sondern irgendwo in den Ressourcen-Galaxien rings um Hangay. Der an Bord der SOL empfangene Terminale Herold teilte dem designierten Piloten die Koordinaten des Bauplatzes mit, von denen Ronald Tekener annimmt, dass sie sich in der Milchstraße befinden (PR 2419).
 
Zu diesem Schluss kam er jedenfalls, als Kirmizz mit »VULTAPHERS Herz« aufbrach, der Station MINATERG, und Tekener im Ortungsholo die Kolonnen-Fähre, von allen 50 Chaos-Geschwadern begleitet, entschwinden sah. Die automatische Kursvorschau wies bei entsprechend »weitläufiger« Extrapolation auf Zielkoordinaten hin, die entweder in der Milchstraße oder in ihrem Halo lagen. Natürlich sagte der zuletzt angemessene Kursvektor gar nichts über das Ziel aus - das wusste auch der Smiler. Denn zunächst war der Grenzwall Hangay mithilfe der Raum-Zeit-Router zu überwinden, und nach dieser Passage konnte jeder nur mögliche Kurs eingeschlagen werden. Dennoch blieb angesichts der Kursextrapolation ein Gefühl, das mit dem Wort »schlecht« kaum beschrieben war. Tekener war und ist deshalb instinktiv überzeugt, dass MINATERGS Ziel in der Milchstraße oder in ihrem nahen Umfeld liegt …
 
Geblieben von Kirmizz' Aufenthalt in der SOL waren die technischen Ausstattungen, die auf Geheiß des Piloten an Bord gebracht oder installiert worden waren (PR 2419). Von der Terminalen Kolonne TRAITOR geliefert wurden zehn Kilogramm TEX (aka Salkrit) sowie insgesamt 18 als Energiekern bezeichnete 14,3-Meter-Kugeln, bei denen unbekannt bleibt, ob es nur Speicher oder Erzeuger im Sinne eines Reaktors oder Hyperzapfers sind, die aber zur zusätzlichen Energieversorgung der SOL von insgesamt einer Leistungvon 7,38 mal 10» Watt beitragen. Mit ihrer Unterstützung kann fortan das Hypertakt-Triebwerk mit Überlichtfaktoren von bis zu 1,8 Millionen betrieben werden - sofern sich die SOL nicht in Bereichen Hangays mit extremen Inkonsistenzeffekten bewegt.
Hinzu kamen drei »supratronische Projektoren« - unzugänglich verkapselte Zylinder von 55 Metern Durchmesser und 37 Metern Höhe -, die drahtlos än die Energiekerne angeschlossen waren und die Defensivleistung der SOL um einen Dunkelschirm sowie eine Fraktale Aufriss-Glocke ergänzten.
 
Dunkelschirme stellen eine Kombination aus Deflektor, Ortungsdämpfer und Schutzschirm dar und entsprechen in ihrer Abwehrkapazität etwa einem Paratronschirm. Fraktale Aufriss-Glocken wiederum bestehen aus einem Netz aus Strukturrissen mit fraktalem Muster, das Belastungen (Masse wie Energie) in den Hyperraum abstrahlt und umso dichter »gewebt« ist, je größer die Belastung wird. Während der maximale Ableitungsbereich normaler Paratronschirme der Schirmfeldoberfläche entspricht, vergrößert sich er sich bei der Fraktalen Aufriss-Glocke aufgrund der fraktalen Struktur der stark »gefältelten« Einzelaufrisse. Hinzu kommt die ohnehin höherwertige Natur der Aufriss-Glocke - immerhin ein »Hybridschirm«, dessen Paratronkomponente vergleichbar der Individualaufladung durch Baalols im ultrahochfrequenten Bereich des hyperenergetischen Spektrums »supratronisch aufgeladen« wird.
Nicht zu vergessen die vier Mobilen Rechenhirne, die SENECA kontrollierten und steuerten, sowie die Kolonnen-Mitglieder unter der Führung der Kalbaron Silathe an Bord, deren Auftrag lautete, die SOL zur Dienstburg SIRC zu überführen - zum Sammelpunkt Talsadaar, im Elgas-Sektor, nahe der Kernzone Hangay.
 
Kirmizz mochte zwar gewaltigen Groll auf den Progress-Wahrer Terkan von Voosar hegen und durchaus die Absicht gehabt haben, ihn für sein herabwürdigendes Verhalten ihm gegenüber nachträglich einen »bösen Streich« zu spielen - ein zeitweises Entkommen der SOL unter den Augen der Kolonne wäre also ein gezielter Nadelstich gewesen. Peinlich für den Progress-Wahrer und Kirmizz nicht mehr anzulasten. Aber Tekener glaubte völlig zu Recht nicht eine Sekunde daran, dass Kirmizz sie ernstlich laufen lassen wollte. Ganz bestimmt nicht mit den Energiekernen und den supratronischen Projektoren an Bord - und das unabhängig davon, dass dem Hantelschiff und seiner Besatzung in SIRC zweifellos kaum irgendein Nutzen, irgendein Recht auf Leben oder Fortbestand zugebilligt werden würde.
Wie die Ereignisse gezeigt haben, behielt der Smiler recht; es gelang, die, Kolonne auszutricksen. Die SOL ist zwar entkommen, aber um den Preis des Verlusts der supratronischen Projektoren. Angesichts der wiedererlangten Freiheit sicher ein hinnehmbarer Verlust

Rainer Castor

   
NATHAN

 

    
Vorschau

Atlan und das Forschungsteam haben glücklicherweise den Entropischen Zyklon überstanden - die wertvollen Daten konnten an die RICHARD BURTON zur weiteren Auswertung übermittelt werden.
Mehr über die Ereignisse rund um die rätselhafte Parapositronik berichtet Christian Montillon in Band 2443.
 
ESCHERS PLAN

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