Nummer: 2322 Erschienen: 17.02.2006   Kalenderwoche: 7 Seiten: 63 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 1,75 €

Die Schläfer von Terra
Seltsame Ereignisse auf der Erde - TRAITOR setzt auf Sabotage
Horst Hoffmann

Zyklus:  

34 - TERRANOVA - Hefte: 2300 - 2399 - Handlungszeit: 1344 - 1346 NGZ (4931 - 4933 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  09 - Die Friedensfahrer / Hefte: 2200 - 2499 / Zyklen: 33 - 35 / Handlungszeit: 1331 NGZ (4918 n.Chr.) - 1347 NGZ (4934 n.Chr.)
Örtlichkeiten: Terra               
Zeitraum: 1344 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 4199124601753
EAN 2: 62322
Ausstattung:  Journal Nr.94 / NATHAN: Wichtige Ereignisse vom 17. Februar bis 23. Februar
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Auf der Erde und den Planeten der Milchstraße schreibt man das Jahr 1344 Neuer Galaktischer Zeitrechnung - dies entspricht dem Jahr 4931 alter Zeitrechnung. 13 Jahre sind vergangen, seit eine Veränderung der kosmischen Konstanten die Galaxis erschütterte. Mittlerweile hat sich die Lage normalisiert: Der interstellare Handel funktioniert wieder, die Technik macht große Fortschritte. Da erreicht die Terminale Kolonne TRAITOR die Milchstraße. Diese gigantische Raumflotte gehört zu den Chaosmächten, die mit der Galaxis ihre eigenen Pläne verfolgen.
So genannte Kolonnen-Forts entstehen überall, um die zivilisierten Welten unter die Knute TRAITORS zu zwingen. Eines dieser Forts - TRAICOON 0098 - wird im Solsystem zerstört, doch sein Kommandant kann fliehen.
Mit der Entsendung der Dunklen Obelisken auf die wichtigsten Planeten der Milchstraße schreitet die Machtübernahme der Kolonne weiter fort. Um aber Terra bezwingen zu können, muss dessen Verteidigungsschirm lahm gelegt werden - ein Auftrag für DIE SCHLÄFER VON TERRA ...

PR-Redaktion

 
Die Hauptpersonen
Perry Rhodan Der Terraner erwartet den finalen Angriff der Terminalen Kolonne
Mondra Diamond Die Sonderbeauftragte der LFT kümmert sich um den Nukleus und seine unwillkommenen Besucher
Sunday Arlsson Der junge Leutnant hat ein Problem mit seinem Selbstbewusstsein
Fiona Arlings Die Terranerin möchte nach all den Jahren einfach nur ihren Sohn wiedersehen

Allgemein
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenilluszeichner: Swen Papenbrock   
Kommentar / Computer: Rainer Castor: Modulraumer-Klassen (2)
PR-Kommunikation: Der Perry Rhodan InfoTransmitter
Statistiken: Letzte Meldungen / Fantasy-Jahrbuch 2005 / Elektronische Leckerbissen / Die Welt von PR - Einstiegshilfe / PR - 5.Auflage Heft 1220 / 1221
Witzrakete:
Leserbriefe: Michael Eisenherz / Jochen A.Schaich / Fabian Broicher / Ralf Schmidt / Tekin Birdüzen / Anna Aichinger / Alfred Heyer / Barometer zu PR 2211 & 2212
LKSgrafik:
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Diamond, Mondra    Negasphäre     Psi-Korresponder    SEELENQUELL    Traitanks                                                   
Computerecke:
Preisauschreiben:
: -

Journal

Journaldaten: Nummer: 94 / Seite: 11
Journalgrafik: Foto: Drohnen im Einsatz (Fotos: EMT)
Journaltitel: Harmut Kasper: Journal-Intro / Paul Hecker-Waldfryden: Lebensraum Walfriedhof / Frank G.Gerigk: Drohnen - Ausblicke in die Welt der mechanischen Bomben, Forscher, Attentäter (Teil 2)
Journalnews:

Clubnachrichten
Clubdaten: Nummer: / Seiten:
Clubgrafik:
Nachrichten:
Fanzines:
Magazine:
Fan-Romane:
Internet:
Veranstaltungen:
Sonstiges:

Report

Titelbild:


Reportdaten: Nummer: - Seiten:
Cartoon :
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Reportriss:


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Innenillustrationen

Daellians Ankunft auf der LORETTA-02 (im Medotank)
Zeichner:  Swen Papenbrock  
Seite:23
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt


Dann kam der »Sarkophag« mit Daellian, der knapp zwei Meter lange Medotank, der auf einem schwach gelblich flirrenden Prallfeldpolster schwebte, ein genau 185 Zentimeter hohes, nach vorn auf 75 Zentimeter Höhe abgeschrägtes Achteckprisma aus einem bläulich kristallinen Material, das an der Oberfläche halb transparent wirkte. Breite und Tiefe betrugen 110, die Breite der acht Seiten je 45 Zentimeter. Von der geneigten Frontseite ragte eine ockerfarbene Vierkantpyramide auf, und zu beiden Seiten entsprangen dem Tank Multifunktions-Manipulatorarme, die an Tentakel erinnerten. Von Daellian selbst war nichts zu sehen. Sunday war es ganz recht so. Der Tank war nicht nur ein perfektes Lebenserhaltungssystem, sondern eine wahre kleine Festung.


Zeichner:  
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Inhaltsangabe

Am 17.10.1344 NGZ erfolgt der erwartete Angriff der Terminalen Kolonne auf den TERRANOVA-Schirm. 64 Traitanks erscheinen, aber nur 6 der diskusförmigen Kampfschiffe TRAITORS beginnen mit einem Trommelfeuer auf den Schirm. Dieser bleibt stabil, aber Rhodan sagt sich, dass das nicht alles gewesen sein kann. Damit hat er zwar Recht, doch der nächste Angriff auf Terra erfolgt von anderer Seite. Die Traitanks ziehen sich zurück, ihr Befehlshaber, der Duale Vizekapitän Zarmaur, hatte nur den Auftrag, Messergebnisse über den systemumspannenden Schutzschirm zu erlangen. Es wäre ihm durchaus möglich gewesen, den Schirm zu knacken, doch dabei wäre das Solsystem mit ziemlicher Sicherheit vernichtet oder zumindest schwer verwüstet worden. Und genau das darf nicht geschehen: Die Ressource Terra muss geschont werden.
 
Für vorübergehendes Aufsehen auf Terra sorgen rund 500 Angehörige der im Nukleus aufgegangenen Monochrom-Mutanten. Sie glauben, ihre Kinder und Verwandten seien zu ihnen zurückgekehrt und wollen zur Isla Bartolomé vordringen. Rhodan kann das nicht zulassen, denn der Nukleus muss sich erholen und darf nicht gestört werden. Mondra Diamond wird damit beauftragt, sich um die aufgebrachten Menschen zu kümmern, die sich der Insel mit einem alten Passagierdampfer nähern. Doch erst als Rhodan persönlich eingreift und mit Hilfe von Gucky einige Agitatoren der Presse entlarvt, die die Stimmung angeheizt haben, können die Menschen zur Umkehr bewegt werden. Rhodan macht ihnen klar, welche Bedeutung der Nukleus für alle Menschen hat und dass die in ihm aufgegangenen Bewusstseine selbst entscheiden müssen, ob sie Kontakt mit ihren Verwandten aufnehmen wollen oder nicht.
 
Währenddessen werden Agenten TRAITORS auf Terra aktiv: Die Koda Ariel. Diese Wesen sind Gestaltwandler mit hypnosuggestiven Fähigkeiten. Sie haben die Gestalt harmloser Haustiere angenommen und beeinflussen ihre „Wirte“ mit ihren Psi-Kräften. Da sie wegen des TERRANOVA-Schirms keinen Funkkontakt mit der Terminalen Kolonne aufnehmen können, wollen sie einige der LORETTA-Tender sabotieren, die den Schirm aufrechterhalten. Da dort noch keine Psi-Sensoren installiert sind, können sie sich tatsächlich einschleusen, doch ihre „Wirte“ machen zu viele Fehler, so dass es ihnen nicht gelingt, eine Notabschaltung der Tender zu verursachen. Die Sabotageversuche werden entdeckt und vereitelt. Die an dieser Aktion beteiligten Koda Ariel sind nur „Ableger“ eines Hauptwesens, das auf Terra verbleibt. Alle Ableger tragen eine Kralle des Laboraten und werden von dieser getötet, als ihr Versagen feststeht.

Johannes Kreis

 
Rezension

Dieser Roman war ein reines Lesevergnügen - endlich mal, nach einer doch recht langen Durststrecke, fühlte ich mich von Anfang bis Ende bestens unterhalten. Was für ein himmelweiter Unterschied zu Horst Hoffmanns letztem Roman (PR 2312)! Diesmal hat man wirklich das Gefühl, es mit realen Personen zu tun zu haben, die nachvollziehbare Gedanken und Gefühle haben. Die Koda Ariel sorgen mit ihren besonderen Fähigkeiten und ihren anfänglichen Erfolgen für einige Spannung und tragen sogar einen skurrilen Humor zum Roman bei. Auch sonst sind viele amüsante Seitenhiebe und interessante Details über das Alltagsleben auf Terra vorhanden. Selbst ganz kurze Szenen sind so gut geschrieben, dass sie mehr Aussagekraft haben als so mancher komplette Roman der letzten Zeit. Zum Beispiel eine kurze Begegnung zwischen Rhodan und Mondra, in denen ihre jetzige Beziehung nochmals beleuchtet wird oder Guckys Einsatz bei den Angehörigen der Monochrom-Mutanten.
 
Ein bisschen was zu meckern habe ich aber doch noch, aber das sind Kritikpunkte, die man nicht dem Autor anlasten kann. Einer vielleicht: Die Reaktion der Angehörigen auf die Absperrung der Isla Bartolomé  kommt mir viel zu überspitzt vor. Sie scheinen wirklich zu denken, die Sicherheitskräfte würden mit tödlichen Waffen auf sie schi-ßen - sollte diese Annahme etwa einen realen Hintergrund haben? Das würde aber ein ganz schlechtes Licht auf die LFT werfen! Okay, die Stimmung wurde von Agitatoren angeheizt, aber trotzdem…
 
Es scheint mir auch etwas unglaubwürdig zu sein, dass die LORETTA-Tender, von denen ja bekanntlich nicht weniger als die Existenz der Menschheit abhängt, nicht schärfer bewacht werden. Zum Beispiel von positronischen Sicherheitssystemen, die man nicht hypnotisieren kann. Also, bei MIR hätten die Tender Top-Priorität und da würde NIEMAND einfach so eine hässliche Eule einschleppen können ;-)
 
Wie wurde eigentlich die Technologie zur Nutzung des Salkrits optimiert? Das wurde in keinem der letzten Romane erklärt. Man muss wohl einfach akzeptieren, dass es so ist. Wahrscheinlich hat wieder irgend so ein Top-Wissenschaftler, von dem bisher noch nie die Rede war (kleine Anspielung auf Dr. Gregorian), eine Patentlösung aus dem Hut hervorgezaubert. Mir ging das zu einfach und zu schnell. Überhaupt: Das Salkrit. Vom Nachschub dieser Substanz hängen Wohl und Wehe für das Solsystem ab. Rhodan wäre gut beraten, schnellstmöglich weiteres Salkrit heranzuschaffen, denn wenn TRAITOR erst einmal auf den Gedanken kommen sollte, ganz einfach die Nachschubwege abzuschneiden, wäre der Fall Terras nur noch eine Frage der Zeit. Und es dürfte ja nicht schwer sein, die Charon-Wolke mit ein paar Chaos-Geschwadern abzuriegeln.
 
Ein Detail am Rande hat mich aufhorchen lassen. Es scheint so, als sei die junge Frau, in die eines der Opfer der Koda Ariel sich verliebt hat, ein Roboter gewesen. Es kam mir nicht so vor, als habe sie in irgendeiner Beziehung zu den Koda Ariel gestanden. Sie sprach davon, sie sei ein Beo-achter - genau das gleiche hatte ein Unbekannter schon in PR 2306 von sich behauptet. Im Zusammenhang mit dem Namen Whistler, der ja in letzter Zeit schon mehrmals erwähnt wurde, wird die Sache noch interessanter. Das Spezialgebiet der Whistler-Company ist nämlich die Herstellung von täuschend menschenähnlichen Robotern…
 

Johannes Kreis  19.02.2006

   
Inhaltsangabe 2

Kurzzusammenfassung:
Die Verwandten der im Nukleus aufgegangenen Monochrom-Mutanten versuchen, zu den Galapagos-Inseln vorzudringen, doch Perry Rhodan kann sie davon abbringen. Die fünfte Kolonne TRAITORS, die Koda Ariel, treten auf den Plan, um die LORETTA-Tender zu sabotieren und den TERRANOVA-Schirm zum Zusammenbrechen zu bringen, doch die Anschläge können vereitelt werden. Es gibt noch kein Mittel für TRAITOR, die wichtige Ressource Solsystem unbeschadet zu erobern. Und der Duale Kapitän hat bis zum 1. November 1344 NGZ Geduld verordnet.
 
Handlung:
Harmony Woharm ist Witwe, Daily-Soap-Fan und vermeintliche Hundebesitzerin. Ihre Lieblingssoap ist »Verknallt auf Olymp«. Ihr Mann starb vor einigen Jahren.
 
Am 17. Oktober 1344 NGZ berichtet Mondra Diamond auf der LEIF ERIKSSON II Perry Rhodan von den aktuellen Vorgängen auf der Isla Bartolomé, wo sich der Nukleus eine neue Heimstätte gesucht hat. Doch es gibt wenig Neues. Bevor sie wieder abreisen kann, kommt ein Rotalarm herein, außerhalb des TERRANOVA-Schirmes erscheinen 64 Traitanks. Die zweite Nagelprobe des systemweiten Schutzschirms steht an, doch als sich die Lage etwas stabilisiert hat, kehrt Mondra mit der LITTLE DIAMOND zurück zur Erde.
 
Auf dem Tender LORETTA-02 ist zur selben Zeit Sunday Arlsson dabei, eine Mahlzeit einzunehmen, doch auch er wird von dem Alarm überrascht und muss das Essen ausfallen lassen. Dafür trifft er im Schutzraum auf Shawnette Corks. Sie ist ihm schon des Öfteren aufgefallen, und er hat auch schon einige Worte mit ihr gewechselt. Er beschließt, seine Kollegin noch »klarzumachen«, bevor er in drei Tagen seinen Heimaturlaub antreten wird.
 
Unterdessen erfährt Fiona Arlings mehr von dem Nukleus. Ihr Sohn war einer der Monochrom-Mutanten, die vor 1303 NGZ zum Nukleus wurden. Und nun sehen sie und weitere Eltern, Verwandte und Geschwister die Chance, ihre verloren Geglaubten Lieben wieder zu sehen. Etwa 500 Personen treffen sich an der kalifornischen Küste.
 
Auf den Galapagos-Inseln passiert nichts, weder Fawn Suzuke noch der Nukleus selbst geben etwas von sich. Das Geisteswesen muss sich scheinbar noch sammeln, nach der beschwerlichen »Reise« zur Erde.
 
An der Plutobahn lässt Perry Rhodan auch das Projekt BACKDOOR klarmachen, zur Not muss die Verbindung nach Ferrol stehen. Außerhalb des Schirms lösen sich unterdessen sechs Traitanks und nähern sich dem Schirm. Mit verschiedensten Waffensystemen gehen sie gegen den Systemschutzschirm vor, doch einen Erfolg erzielen sie nicht, auch wenn der Duale Vizekapitän Zarmaur sicher ist, dass er allen vierundsechzig Traitanks nicht widerstehen würde. Doch der Duale Kapitän Zerberoff hat bis 1. November Zurückhaltung befohlen. Auf der Erde soll zunächst die fünfte Kolonne TRAITORS zum Zuge kommen: die Koda Ariel.
 
Die Koda Ariel finden sich am 18. Oktober zu einem kurzen Treffen in einem verwilderten Park am Sirius River ein. Der Kalbaron der Koda-Ariel-Familie, ein nicht ganz perfekter Gestaltwandler, erscheint als grauer Schäferhund. Es ist das »Tier« von Harmony Woharm. Er trifft im Park seine drei Daerbas. Sie ähneln hässlichen Käuzen. Über das »Koda-Netz« stehen sie untereinander in ständigem Kontakt, doch zum konkreten Datenaustausch ist reale Nähe Voraussetzung. Der Kalbaron unterbreitet den drei anderen den Plan: Am 25. Oktober, genau um 12:00 Uhr Mittag, soll der TERRANOVA-Schirm ausfallen. Dazu sollen drei LORETTA-Tender sabotiert werden.
 
Auf dem Tender LORETTA-02 trifft unterdessen Malcolm S. Daellian zu einer Inspektion ein, und ausgerechnet der Ordonnanzleutnant Arlsson, der den Wissenschaftler überhaupt nicht leiden kann, soll ihn durchs Schiff führen – zusammen mit Corks. Arlsson spielt dabei sein Spielchen mit der Frau weiter. Er deutet verschiedene »hochgeheime« Dinge an, natürlich darf er darüber nichts verraten, aber sie sind wirklich »extrem geheim«! Shawnette spielt das Spiel mit. Und Arlsson bekommt in der kurzen Zeit ein völlig anderes Bild von Daellian, der sich bei seinem Besuch sehr zuvorkommend zeigt.
 
Auf der Erde braut sich unterdessen ein Problem zusammen: In Monterey beschließen die Angehörigen der Monochrom-Mutanten, zur Isla Bartolomé zu fahren. Die reißerischen Medien unterstützen dieses Vorhaben, vor allem weil die LFT eine 500 km durchmessende Sperrzone um die Inseln im Pazifik erlässt. Mit einem alten Schiff brechen die Angehörigen auf. Perry Rhodan setzt Mondra Diamond auf den Fall an, denn auch sie hat, wie er selbst, ihr Kind an ein Überwesen verloren.
 
In der Waringer-Akademie kommt es zu einem seltsamen Ereignis: Harmony Woharm gelangt mit ihrem Hund in das Büro von Nathan DeMoin, der sie zwar sehr gut von früher kennt, doch der Wissenschaftler agiert in der Gegenwart des Hundes sehr mysteriös. Ganz gegen seine Gewohnheiten plaudert er über alles, was er vom TERRANOVA-Schirm weiß. Als die beiden Besucher wieder verschwunden sind, kann er sich an nichts mehr erinnern.
 
Im Park am Sirius River tauschen die Koda Ariel letzte Informationen aus. Der Sabotageplan steht.
 
Es ist der 19. Oktober, Sunday trifft sich mit Shawnette, doch irgendwie ist es anders als bei den anderen Frauen, es ist irgendwie keine Eroberung, der Frauenheld ist verliebt. Und Shawnette überrascht ihn, indem sie ihm klarmacht, dass sie bewusst sein »Streng geheim«-Spielchen mitgespielt hat, sie wollte sehen, wie weit er geht. In Arlsson stellt sich ein seltsames Gefühl ein, irgendwie klingt alles nach Abschied, was Shawnette ihm erzählt. Und es wirkt geheimnisvoll, sie lässt etwas von wegen, sie sei eine Beobachterin, fallen. Arlsson ist verwirrt, aber jetzt steht zunächst mal Heimaturlaub an.
 
Mondra versucht derweil, das Boot der Angehörigen aufzuhalten, sie appelliert und redet von ihren eigenen Erfahrungen, doch sie hat keinen Erfolg. Die Medien wollen sehen, was passiert wenn das Schiff die 500-km-Grenze überschreitet, und die Angehörigen wollen auch sehen, was passiert. Mondra sieht nur noch eine Möglichkeit: Sie ruft Perry zu Hilfe. Doch bis der eintrifft, muss das Schiff mehrmals mit Traktorstrahlen zurückgehalten werden – ein gefundenes Fressen für die Klatschpresse.
 
Am späten Abend landet dann der Resident auf der Erde und tritt, zusammen mit Gucky, den Angehörigen der Monochrom-Mutanten entgegen. Zunächst gelingt es ihm nicht, die Menge von einer Umkehr zu überzeugen, doch Gucky entlarvt einen der Angehörigen als Medienmann eines Schmierensenders, der die Masse die ganze Zeit aufheizte. Durch dieses Ereignis lenken die Menschen ein, sie wollen umkehren, doch sie ringen dem Residenten das Versprechen ab, dass er nichts verhindert, wenn der Nukleus von sich aus Kontakt zu ihnen aufnehmn will. Rhodan lenkt natürlich ein, er wartet sowieso auf irgendeine Aktion des Geisteswesens.
 
Am 22. Oktober ist Sunday Arlsson auf Terra, doch irgendwie kann er nur an Shawnette denken, er betrinkt sich und will gerade zu Bett gehen, als er eine seltsame Begegnung hat: Ein ihm Unbekannter klingelt an seiner Tür, er hat eine hässliche Eule dabei und will diese für ein paar Tage bei Arlsson abgeben. Der angebliche Nachbar ist Sunday unbekannt, doch als er der Eule in die Augen schaut, ist ihm plötzlich alles klar, natürlich nimmt er das Tier an sich – und hat den Wunsch, direkt zum Tender zurückzukehren, was will er noch auf der Erde, hier hat er keine wirklichen Freunde, die sind auf dem Tender, wie er erkennt.
 
Also kehrt er mit seinem Atemgerät zurück zu seinem Tender. Es ist bereits der 23. Oktober, im Rucksack sein Atemgerät; jeder, der die Eule sieht, erkennt dies nämlich in ihr. Auf seinem Tender angekommen, dreht Arlsson eine Runde durch die verschiedenen Stationen und erkundigt sich überall nach einer Möglichkeit der Notabschaltung. Jeder gibt ihm bereitwillig Auskunft.
 
Am 24. Oktober bekommt Oberstleutnant Shire, der höchste Sicherheitsoffizier auf LORETTA-02, die Meldung, dass ein Sabotageakt im Entstehen ist. Ein Zufall hat ein Besatzungsmitglied darauf gebracht. Sunday Arlsson hat alles getan, damit es zu einer Notabschaltung kommt, genau um 12:00 Uhr, am 25. Oktober. Doch ihm ist ein Fehler unterlaufen: Durch seine Blau/Gelb-Sehschwäche hat er eine Tastenkombination vertauscht.
 
Arlsson dringt, nachdem er mehrfach vergeblich versucht hat, Shawnette zu erreichen, in ihre Kabine ein. Doch er findet alles nur verlassen vor. In der Dusche findet er eine zerknüllte Schreibfolie. Nachdem er die Zeichen und schematischen Darstellungen gelesen hat, verlässt er schreiend die Unterkunft.
 
Wenig später wird er von einem Trupp TLD-Agenten in seiner Kabine aufgegriffen. Es wird klar, dass es sich um suggestive Beeinflussung gehandelt hat, alles, was er in letzter Zeit Seltsames getan hat. Unterdessen stirbt in seiner Kabine der Koda Ariel durch die Kralle des Laboraten, es ist ihm klar geworden, dass nun sicher mentalstabilisierte Agenten eingesetzt werden, und diese sind nicht suggestiv beeinflussbar. Auf zwei weiteren Tendern werden dieselben Vorgänge beobachtet. Auch hier sterben die beiden „Eulen“.
 
Auf der Erde sieht der Kalbaron die erste Mission gescheitert. Auch den Tod der Daerba registriert er. Also muss er für Nachwuchs sorgen, doch dies wird ein halbes Jahr dauern, bis er in seinem Körper herangewachsen ist. So lange muss er alleine agieren.

Perrypedia


Kommentar / Computer

Modulraumer-Klassen (2)

Die Schlachtschiffe der APOLLO-Klasse erreichen 800 Meter Durchmesser. Während sich 317 im Experimentalstadium befinden, umfasst mit 10.000 Raumern die Territorialflotte das größte Kontingent der insgesamt 15.317 gebauten Schiffe. Bei den Schlachtkreuzern der MARS-Klasse haben wir es mit Kugelraumern von 500 Metern Durchmesser zu tun, von denen bislang knapp 26.000 Einheiten gebaut wurden, von denen sich 453 weiterhin im erweiterten Experimentalstadium befinden. Die vier Hawk-II-Kompensationskonverter verleihen den Schiffen wie jenen der APOLLO-Klasse eine Gesamtreichweite von 100.000 Lichtjahren. 30.000 Schiffe plus 225 im Experimentalstadium gehören zur 350 Meter durchmessenden PLUTO-Klasse der Schweren Kampfkreuzer, während fast ebenso viele Schwere Trägerkreuzer zur 300 Meter durchmessenden LUNA-Klasse für Shifts und Raumlandeeinheiten oder bei der JUNO-Klasse für Jäger und Space-Jets gehören; beide Klassen finden auch in der zivilen Frachterversion Verwendung.
 
Die Schweren Kreuzer der MINERVA-Klasse erreichen 200 Meter Durchmesser (Risszeichnung PR 2307). Jeweils zwei Hawk II verleihen diesen Raumern wie jenen der PLUTO-, LUNA- und JUNO-Klasse eine Gesamtreichweite von 30.000 Lichtjahren. Die Leichten Kreuzer der MERKUR- und DIANA-Klasse - eingesetzt als Offensiver Aufklärer/Kurier oder Jagdkreuzer (Risszeichnung PR 2251) - bieten in der Standardversion Platz für zwei Hawk II und haben eine Gesamtreichweite von 15.000 Lichtjahren. Aus Platzgründen muss auch auf den Einbau von Paratronkonvertern verzichtet werden, so dass die Leichten Kreuzer nur über eine HÜ-Schirm-Defensive verfügen; sie kommen ab Raumern der APOLLO-Klasse auch als Beiboote zum Einsatz. Die 60 Meter durchmessenden Korvetten liegen in der Version der PHOBOS-Klasse als Beibootversion vor. Bei der DEIMOS-Klasse finden sie als Ultraleichtkreuzer auch im Autarkeinsatz Verwendung und haben statt der 15.000 eine Gesamtreichweite von 30.000 Lichtjahren. Die Minor-Globes der JANUS-Klasse erreichen einen Durchmesser von 30 Metern, verfügen über einen Hawk II mit einer Reichweite von 7500 Lichtjahren und werden ausschließlich in der Beiboot-Version in erster Linie an Bord der 20.000 Fragmentraumer der Posbis eingesetzt - jeweils 50 an Bord und mit Posbis bemannt; die bislang hergestellte Stückzahl beträgt eine Million.
 
Ebenfalls weitgehend auf den Beiboot-Einsatz beschränkt sind die verschiedenen Space-Jet-Typen. Die VENUS- oder »55-Meter«-Klasse erreicht bei einem Rumpfdurchmesser von 54 Metern eine Diskushöhe von 16 Metern; die ROMULUS- oder »35-Meter«-Klasse hat einen Rumpfdurchmesser von 34 Metern und eine Diskushöhe von sechs Metern, während die REMUS- oder »26-Meter«-Klasse bei einer Diskushöhe von 3,5 Metern einen Rumpfdurchmesser von 26 Metern aufweist. Jeweils ein Hawk II verleiht den Disken eine Reichweite von 7500 Lichtjahren. Noch komplett im Experimentalstadium befinden sich Klein-Space-Jets bis 20 Meter Durchmesser der NEREIDE-Klasse sowie jene größer als 55 Meter der TRITON-Klasse. Weitere Kleinraumer auf modifizierter JANUS-Basis sind die der SKARABÄUS-Klasse.
 
Im Bereich der unterschiedlichen Tender sind die insgesamt 550 bislang gebauten PONTON-Tender mit einem Grundkörperdurchmesser von 5000 Metern und einer Höhe von 1000 Metern die größten. Sie kommen einerseits als Unterstützung der ENTDECKER II, andererseits in der Explorerflotte zum Einsatz. In der Grundausstattung stellen 30 Hawk II eine Gesamtreichweite von 750.000 Lichtjahren sicher (Risszeichnung PR 2075). Auf eine Stückzahl von weiterhin 50 beschränkt sind die 4 mal 3 mal 2,5 Kilometer messenden hyperimpedanzmodifizierten Flottentender der MATRIX-Klasse, deren Gesamtreichweite ebenfalls 750.000 Lichtjahre beträgt (Risszeichnung PR 1747). Die Großtender der CAMELOPAROUS-Klasse haben ein Plattform-Werftmodul (Durchmesser 2000 Meter, Höhe 400 Meter), an das ein Walzenmodul (Durchmesser 600 Meter, Länge 1000 Meter) und an dieses ein Landedeck (Breite 630 Meter, Länge 1150 Meter) angedockt ist (Risszeichnung PR 1995). 15 Hawk II ermöglichen eine Gesamtreichweite von 375.000 Lichtjahren.
Nach dem Hyperimpedanz-Schock komplett neu entworfen und ebenfalls modular ausgelegt wurden die Flottentender der GANYMED-, Kleintender der KALLISTO-, Kompakttender der ID- sowie Raumschlepper der EUROPA-Klasse

Rainer Castor

   
NATHAN

NATHAN 2322

Das Wissen der Menschheit - Quelle: PR 2322          NATHAN - Historienspeicher - Übersicht


Folge 23 - Thema:

Wichtige Ereignisse vom 17. bis 23.Februar


Realwelt:

 

Am 20.Februar 1962 umkreist John Glenn als erster Amerikaner in seiner Mercury-Kapsel »Friendship 7« die Erde und kehrt nach drei Umrundungen wohlbehalten wieder zurück


 

Perryversum:


Enttäuscht von der mangelnden Unterstützung der neuen Menschheit in der Provcon-Faust bricht Perry Rhodan am 17.2.3582 n.Chr. mit der SOL zum Rückflug in den Mahlstrom der Sterne auf, wo die Erde noch immer um die Sonne Medaillon kreist. Atlan versöhnt sich mit ihm und geht ebenfalls an Bord.

 

(Zyklus »Aphilie«, PERRY RHODAN-Band 765 »Fehde der Mächtigen«)


Am 20.2.2329 n.Chr. erklärt Julian Tifflor den Akonen den Krieg. Hintergrund ist die Falle, in die der Akone Ablebur die USO-Flotte Admiral Nayhars lockte und größtenteils vernichtete. Tifflor greift mit 600 Kampfschiffen den akonischen Stützpunkt auf Usuth an und zerstört ihn. Der akonische Befehlshaber Ablebur findet den Tod.


(Zyklus »Das zweite Imperium«, PERRY RHODAN-Band 192 »Die Kriegslist des Akonen«)


Seite © Schroty's PR-Materiequelle

 

    
Vorschau

Ein erster Zugriff der geheimen Einsatzgruppe der Terminalen Kolonne auf der Erde konnte verhindert werden. Nach wie vor aber schweben die Bewohner des Solsystems in großer Gefahr - die Menschheit braucht dringend Verbündete in ihrem aussichtslosen Kampf gegen die Chaosmächte. Der Nukleus, der sich auf der Galapagos-Insel Isla Bartolome materialisiert hat, ist ein Verbündeter, aber er steckt selbst in Schwierigkeiten.
 
Die weiteren Ereignisse auf der Erde schildert Horst Hoffmann in seinem PERRY RHODAN-Band der nächsten Woche:
 
KINDER DER ERDE

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