Nummer: 2246 Erschienen: 03.09.2004   Kalenderwoche: 36 Seiten: 63 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 1,65 €

Kavuron, der Spieler
Der Imperator stellt ein Ultimatum - Gucky und das Specter gehen in den Einsatz
Leo Lukas

Zyklus:  

33 - Der Sternenozean - Hefte: 2200 - 2299 - Handlungszeit: 1331 - 1333 NGZ (4918 - 4920 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  09 - Die Friedensfahrer / Hefte: 2200 - 2499 / Zyklen: 33 - 35 / Handlungszeit: 1331 NGZ (4918 n.Chr.) - 1347 NGZ (4934 n.Chr.)
Örtlichkeiten: Hayok               
Zeitraum: Mitte 1332 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 4199124601654
EAN 2: 42246
Ausstattung:  Journal Nr.79
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Die Lage des Jahres 1333 NGZ ist in der Milchstraße so bedrohlich und zugleich offen wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Und alles geht eigentlich auf eine winzige Veränderung zurück: die Erhöhung des Hyperphysikalischen Widerstands. Durch ihn fiel nahezu jede hochwertige Technologie aus. Dieser Ausfall stürzte alle High-Tech-Kulturen der Milchstraße ins Chaos und beendete die moderne Raumfahrt. Es folgte ein Nachfrageschub nach alten Technologien, vor allem nach Positroniken und bestimmten Hyperkristallen. Nicht zuletzt dadurch stehen sich nun die Liga Freier Terraner und das arkonidische Imperium am Abgrund des Krieges gegenüber. Eine andere Folge: Der so genannte Sternenozean von Jamondi stürzt derzeit zurück in die Milchstraße - und mit ihm dessen geheimnisvolle Herren. Im Sektor Hayok scheinen all diese Ereignisse derzeit zusammenzulaufen. Einer von denen, die alles kontrollieren zu können glauben, ist KAVURON, DER SPIELER ...

PR-Redaktion

 
Die Hauptpersonen
Gucky Der Multimutant muss alle Register seines Könnens ziehen
Kavuron da Untrach Ein gnadenloser Gott bekommt Schwierigkeiten in seinem Paradies
Reginald Bull Die Residenz-Minister sehen ihren großen Plan gefährdet
Julian Tifflor Die Residenz-Minister sehen ihren großen Plan gefährdet
Das Specter Die Reinkarnation des »Maulwurfs« lässt sich auf tödliche Spiele ein

Allgemein
Titelbildzeichner: Ralph Voltz
Innenilluszeichner: Michael Wittmann   
Kommentar / Computer: Rainer Castor: Zusammenhänge
PR-Kommunikation: Die Atlan-ebook-Edition
Statistiken: Die Welt von PR - Einstiegshilfe / PR - 5.Auflage Heft 1144 / 1145
Witzrakete:
Leserbriefe: Jürgen Schaak / Alfred Heyer / Jost Alpe / Florian Arndt / Hans-Joachim Werner / Peter Büttner / Tobias Kersten / Barometer zu PR 2235 & 2236 (E-Mails)
LKSgrafik: Helmut Jannach: Tiefschlaf
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Blues - Religion   Nocturenenstock     PRAETORIA                                                           
Computerecke:
Preisauschreiben:
: -

Journal
Journaldaten: Nummer: 79 / Seite: 11
Journalgrafik: ?: Was gibt es Neues auf dem Markt der Fortbewegungsmittel ?
Journaltitel: Hartmut Kasper: Journal-Intro / Rüdiger Vaas: Geburt eines Sterngiganten / Friedrich List: Horizont - Neues aus der Welt der Luftfahrt
Journalnews: Rüdiger Vaas: Turbulente Milchstraße / Schwarzes Loch vermessen / Das Röntgen-Rückgrat des Alls / Doppeltes Schwergewicht / Energiemonster wohnen bescheiden / Andromeda IX - die lichtschwächste bekannte Galaxie

Clubnachrichten
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Innenillustrationen

Sondereinsatz in Vhalaum - Auf der Suche nach dem Specter
Zeichner:  Michael Wittmann  
Seite:57
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt


Er sprang auf das Skateboard und bretterte los. Auf den ersten Metern hätte er ohne Telekinese unmöglich das Gleichgewicht und die Richtung halten können. Das Ding bockte und schleuderte und tat generellgenau das Gegenteil von dem, was der Ilt wollte. Aber allmählich bekam er den Bogen heraus. Man steuerte durch Gewichtsverlagerung, und dabei erwies sich Guckys niedriger Körperschwerpunkt durchaus als Vorteil. Je schneller er dahinglitt, desto einfacher war es. Der für Fußgänger und Freizeitsportler bestimmte Weg führte in sanften Kurven einen Hügel hinab zum Fluss. Bald fand Gucky Spaß an der immer rasanter werdenden Fahrt. Mittlerweile beherrschte er das Board auch ohne parapsychische Unterstützung schon ganz leidlich.


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Inhaltsangabe

Am 13.07.1332 NGZ erreicht die Kristallsturm-Flotte Hayok. Dort beginnt unverzüglich die Umrüstung der ENTDECKER zu Stufen-Fernraumschiffen. Reginald Bull, der als Expeditionsleiter mit in die Große Magellansche Wolke fliegen wird, übergibt den Oberbefehl über die LFT-Streitkräfte im Sektor Hayok an Julian Tifflor. Die Aktivitäten bleiben natürlich auch den Arkoniden nicht verborgen, die wieder Morgenluft wittern, weil der Umbau ihrer Flotten auf Alttechnik Fortschritte macht. Sie fühlen sich bereits stark genug, um den Terranern ein Ultimatum zu stellen. Die Vorbereitungen für die Expedition in die galaktische Eastside sollen eingestellt werden, weil die Arkoniden selbst Ansprüche auf die dortigen Hyperkristall-Vorkommen geltend machen. Sollten die Terraner sich weigern, käme das einer Kriegserklärung gleich. Diese Nachricht stammt angeblich direkt von Imperator Bostich und wird von Ascari da Vivo überbracht. Um Konflikte zu vermeiden, würde Bull ihr gern das wahre Ziel der Expedition erläutern, will aber sichergehen, dass es sich nicht um eine leere Drohung handelt. Mit anderen Worten: Jemand müsste in die arkonidischen Positronik-Netzwerke eindringen und den exakten Inhalt von Bostichs Funknachricht beschaffen.
 
Gucky kennt jemanden, der dazu imstande wäre, vorher aber überredet werden muss: Das Specter. Dieses virtuelle Wesen, hervorgegangen aus der ÜBSEF-Konstante von Maykie Molinas und verankert in den Resten von „Moles“ Gehirn, welche jetzt in Teilen der Biopositronik KHASURN integriert sind, wagt sich in den Cyberspace des planetaren Rechnernetzes und dringt in die gesicherten Bereiche des Tato-Palastes vor. Dort bekommt das Specter es mit Kavuron da Untrach zu tun. Dieser Arkonide hat den Cyberspace nach dem Hyperschock neu aufgebaut und vergnügt sich damit, tödliche virtuelle Spiele gegen Hacker auszutragen, die er anschließend über die ferngesteuerten Einrichtungen ihrer Wohnungen tötet. Die Hacker haben keine Chance gegen ihn, denn Kavuron kontrolliert den Cyberspace von seiner Zentrale aus mit der Macht eines Gottes. Die Celistas Oltran und Stentral vernichten danach dann jeweils alle Beweise. Es gelingt dem Specter, die benötigten Informationen an Gucky zu übermitteln. Dann aber schaltet Kavuron alle Netzknoten ab, so dass das Specter im Intra-Netz des Tato-Palastes gefangen ist. Gucky verfrachtet deshalb die Komponenten KHASURNS, in denen Moles Gehirn sich befindet, in die RICHARD BURTON, dringt in den Tato-Palast ein und etabliert eine Funkbrücke zum Schiff. So kann das Specter entkommen.
 
Nach Auswertung von Bostichs Funkspruch kann Bull sicher sein, dass die Drohung der Arkoniden echt ist. Sie würden die Einheiten der LFT nach Ablauf des Ultimatums angreifen. Er unterrichtet daher Ascari über seine wahren Pläne. Die Mascantin verspricht, vorläufig von Kampfhandlungen abzusehen. Gucky führt Kavuron, Oltran und Stentral ihrer „gerechten“ Strafe zu, indem er sie an die Freunde der von Kavuron getöteten Hacker ausliefert. Denen müssen sie sich jetzt in einer fairen Version der virtuellen Spiele stellen…

Johannes Kreis

 
Rezension

Wenn Leo Lukas einen Gang zurückschaltet und nicht nur Kalauer am Fließband produziert, dann kann auch mal ein flotter, amüsanter Roman dabei herauskommen. Noch besser wäre der Roman geworden, wenn Lukas gänzlich auf Klamauk verzichtet hätte. Leider kommen aber auch diesmal wieder die beiden Slapstick-Celistas, der plappernde Papagei und ein Mausbiber auf einem Skateboard vor… na ja. Die Abenteuer im Cyberspace, die man sich wie eine Mischung aus „Die Matrix“ und einem Online-Rollenspiel vorstellen muss, geben Lukas natürlich alle Freiheiten für abgedrehte Einfälle. Die sind denn auch gut inszeniert und durchaus unterhaltsam.
 
Einen echten Haken hat der Roman aber doch: Gucky übt Selbstjustiz. Kavuron mag ein Verbrecher sein, der von der arkonidischen Gerichtsbarkeit sicher ungeschoren gelassen würde, aber das gibt dem Ilt nicht das Recht, ihn eigenmächtig zu bestrafen. Schreiben wir es mal Guckys Plofre-Seite zu und hoffen, dass niemand je davon erfährt…
 
Warum schafft Gucky die Rechnerkomponenten mit Moles Gehirn eigentlich auf die RICHARD BURTON? Hätte er nicht auch von der LFT-Botschaft aus eine Funkbrücke aufbauen können? Durch diesen Kunstgriff sollte vermutlich nur dafür gesorgt werden, dass das Specter auch bei der Expedition in die GMW mit von der Partie sein wird

Johannes Kreis  

   
Inhaltsangabe 2

Hayok: Bully übergibt das Kommando über die im Sternenarchipel stationierten Einheiten an Julian Tifflor. Er selbst übernimmt fortan die Leitung der Operation Kristallsturm. Seine erste Amtshandlung besteht darin, PRAETORIA so umzugruppieren, dass sie wie ein großer Hammer aussieht. In dieser Mjölnir-Konfiguration kann PRAETORIA besser als Raumwerft genutzt werden, wodurch die fälligen Umbauten an den ENTDECKERN und LFT-BOXEN schneller vorangehen.
 
Von all diesem bekommen die beiden Celistas Stentral und Oltran nichts mit. Sie wurden nach ihrer Teilnahme am Kommando Berlen Taigonii (siehe Band 2233 – Wiedergeburt) strafversetzt und dürfen nun für den arkonidischen Positronikspezialisten Kavuron da Untrach als Laufburschen arbeiten. Ihre Aufgabe besteht darin, die Habseligkeiten von Netzwerkjunkies, die Kavuron in einem Spiel im Cyberspace besiegt und getötet hat, einzusammeln und diese dann zu Kavuron zu bringen. Da Kavuron für die arkonidische Führungsspitze arbeitet und einen Großteil des Netzes selbst programiert hat, hat er gegenüber seinen Gegnern einen großen Vorteil.
 
Reginald Bull wechselt auf die RICHARD BURTON, das Flaggschiff der Operation Kristallsturm, über. Julian Tifflor übernimmt die PRAETORIA. Am Tag darauf treffen Malcolm S.  Daellian und Bré Tsinga auf dem Entdecker ein (siehe Band 2245 – Operation Kristallsturm). Kaum hat Daellian seinen Antrittsbesuch bei Reginald Bull absolviert, erhält dieser einen Anruf von Julian Tifflor. Dieser teilt Bull mit, dass die Arkoniden den Terranern ein Ultimatum stellen: Ascari da Vivo fordert die Terraner auf, die Operation Kristallsturm aufzugeben, andernfalls sieht sie sich gezwungen, dem Treiben der Terraner militärisch einhalt zu gebieten. Dabei beruft sie sich auf einen Funkspruch Bostichs, der den Befehl enthält, die Hyperkristallvorkommen in der Eastside um jeden Preis zu schützen.
 
Da Bull und Tifflor nicht wissen, ob dieser Funkspruch wirklich existiert, oder ob Ascari da Vivo nur blufft, gilt es, die Existenz und den genauen Wortlaut von Bostichs Funkspruch festzustellen, um zu erfahren, mit welchen Befugnissen die Mascantin wirklich ausgestattet ist. Für diese Aufgabe haben die TLD-Agenten maximal 5 Stunden Zeit. Leider ist es ihnen unmöglich, sich in das arkonidische Netzwerk zu hacken. Und so verrinnt die Zeit, während man fieberhaft nach einer Lösung sucht.
 
Gucky hat die rettende Idee: Er teleportiert in die LFT-Botschaft und bittet das Specter um Hilfe. Dieses lehnt zuerst ab, lässt sich aber schließlich von Gucky überzeugen. Allerdings stellt das Specter zwei Bedingungen an Gucky: zum einen die strikte Geheimhaltung seiner Existenz, zum anderen die Garantie einer permanenten Verbindung zu seinem Heimatrechner Khasurn. Gucky willigt ein, und so geht das Specter in den Einsatz. Es loggt sich in das Arkonidische Netz ein und begibt sich auf die Suche nach Bostichs Funkspruch.
 
Das arkonidische Netz erscheint dem Specter geradezu banal konstruiert. So ist es für die Wesenheit, die aus Mayk(ie) Molinas entstanden ist, kein größeres Problem, in geschützte Bereiche des Netzes vorzudringen. Bei seiner Reise durch Hayoks planetares Netzwerk wird das Specter jedoch von Kavuron entdeckt. Dieser ist glücklich, endlich einen würdigen Gegner gefunden zu haben, und stellt das Specter. Jedoch gelingt es dem Specter, Kavuron zu entkommen. Dieser gibt sich aber nicht geschlagen und schaltet alle Schnittstellen des Netzwerkes nach Außen ab. Damit ist auch die Verbindung des Specters nach Khasurn getrennt und eine Rückkehr des Specters erst einmal unmöglich. Dadurch, dass die Verbindung zu Khasurn unterbrochen wurde, fällt im Specter nun die Lebensenergie. Der Kampf ums überleben beginnt. Trotz seiner schwierigen Situation gelingt es dem Specter, den Funkspruch Bostichs aufzuspüren und an die Außenwelt weiterzugeben. Es übernimmt die Kontrolle über variable Verkehrsschilder und schickt den Funkspruch im Morsecode nach draußen. Gucky springt zu einem dieser Verkehrsschilder und filmt die Nachricht ab.
 
Der Inhalt des Funkspruchs stellt keine gute Nachricht dar. Ascari da Vivo ist tatsächlich mit den nötigen Vollmachten ausgestattet, um die Operation Kristallsturm zu unterbinden. Bully bleibt nichts anderes übrig, als die Mascantin über die wahren Hintergründe der Operation Kristallsturm aufzuklären. Ascari möchte sich mit Bostich beraten; wie der Imperator auf die Neuigkeit reagieren wird, ist ungewiss.
 
Derweil versucht Gucky, das um sein Leben kämpfende Specter zu retten. Er beauftragt Filana Karodnadse, die organischen Komponenten Khasurns in die RICHARD BURTON zu bringen und dort anzuschließen. Danach begibt er sich auf die Suche nach Kavuron. Dabei wird er jedoch von einem transportablen Pieper behindert. Diese Tatsache macht Gucky neugierig, und er versucht zu ergründen, wer auf Hayok einen transportablen Pieper mit sich herumträgt. Bei dem Besitzer des Piepers handelt es sich um Stentral. Gucky läuft ihm und seinem Kollegen Oltran genau in die Arme und prallt gegen eine Wand, die den Mausbiber in die Bewusstlosigkeit schickt. Vorher gelingt es ihm jedoch, den Pieper Stentrals unbrauchbar zu machen. Stentral und Oltran bemerken dies jedoch nicht und bringen Gucky zu Kavuron.
 
Im Cyberspace beginnt derweil der Kampf zwischen dem Specter und Kavuron. Für das Finale hat sich Kavuron einen besonderen Avatar ausgesucht. Er tritt dem Specter in Gestalt von Maykie Molinas sadistischem Exehemann, Torre Molinas, gegenüber. Nach dem anfänglichen Schock darüber, Torre Molinas wiederzusehen, erfährt das Specter jedoch, dass sich hinter seinem Gegenüber nicht Torre Molinas verbirgt, sondern Kavuron, der nur das Abbild eines Exschülers als Avatar benutzt. Das Specter hat in diesem Kampf schlechte Karten und kämpft hart ums Überleben.
 
Derweil erwacht Gucky und macht mit Stentral, Oltran und Kavuron kurzen Prozess. Er zwingt Kavuron, die gekappten Verbindungen von außen zum arkonidischen Netzwerk wiederherzustellen, und ermöglicht so dem Specter die Flucht. Das Specter kehrt zu seinem Stammrechner Khasurn, der nun in der RICHARD BURTON angeschlossen ist, heim.
 
Gucky überlegt, wie er mit Kavuron verfahren soll. Schließlich entscheidet er sich dafür, den Herrscher des arkonidischen Netzwerkes den Netzwerk-Spielern auszuliefern, die eine Begegnung mit Kavuron überlebt haben, und diesen zu überlassen, wie sie mit ihm verfahren.

Perrypedia


Kommentar / Computer

Zusammenhänge

Im Solsystem und im Hayok-Sternenarchipel sind die Vorbereitungen für eine Expedition zur Großen Magellanschen Wolke (GMW) angelaufen. Die Operation Kristallsturm ist hierbei ein riesengroßes Fake, ein Täuschungsmanöver, um diese Information nicht zu Gon-Orbhon dringen zu lassen und den Gegner nicht vorzuwarnen. Dass auf diese Weise allerdings auch die Arkoniden »involviert« werden, darf angesichts der keineswegs geringen Aktivitäten nicht verwundern. Wie die Angelegenheit geregelt wird, schildert der Roman. Wir betrachten an dieser Stelle zunächst den neuesten Stand der Dinge. Was wissen wir inzwischen über Gon-Orbhon - genauer gesagt. glauben wir zu wissen ?
 
Die Superintelligenz ES verbannte vor einer noch unbekannten Zeitspanne einige Sternhaufen aus dem Standarduniversum, weil die dortigen Bewohner offenbar »zu gefährlich« waren. Nehmen wir die vor dem Hyperimpedanz-Schock in der Milchstraße angemessenen Punkte als Anhalt, müssen es mindestens zwölf gewesen sein - plus jener, der sich offensichtlich in der Großen Magellanschen Wolke befindet. Mit dem Hyperimpedanz-Schock kehren die Haufen nun in der Gegenwart in den Normalraum zurück, weil die Versorgungs- und Projektorstationen in den »Spendersonnen« nach und nach ausfallen. Kurz darauf entstand ein nur mit der »Ultra-Giraffe« nachweisbarer Jetstrahl, der von der Sonne Sol zur Großen Magellanschen Wolke weist. Auf das rätselhafte Erscheinen der Schohaaken angesprochen, teilten die Algorrian mit, dass diese vor rund zwanzig Millionen Jahren ein wichtiges Helfervolk einer positiven Superintelligenz namens ARCHETIM waren. Was aus ARCHETIM wurde, konnten die Algorrian nicht sagen. Genauso wenig, wie sie etwas über den Verbleib der Schohaaken wussten. Aus den bekannten Fakten rings um das »6-D-Juwel« lässt sich jedoch ableiten, dass die Superintelligenz zu einem nicht bekannten Zeitpunkt starb und in Sol ihren Psi-Korpus hinterließ. Und mit dem Jetstrahl scheint nun eine Geistesmacht ausgerechnet die »Leiche« ARCHETIMS auszusaugen, ähnlich wie es damals auch ES während seiner »Jugend« mit dem »6-D-Juwel« tat.
 
Parallel dazu übernimmt der »Gott« Gon-Orbhon die mentale Kontrolle über zahlreiche Menschen im Solsystem. Auffallend ist hierbei, dass die Konstruktionsmerkmale des Tempels der Degression unzweifelhaft Ähnlichkeit mit dem auf Ash lrthumo entdeckten Gebäude aufweist. Als ES damals die Hyperkokons schloss, schaffte sich die Superintelligenz damit möglicherweise auch einen Konkurrenten vom Hals, eben jene Geistesmacht namens Gon-Orbhon. Heute ist ES fort, Gon-Orbhon dagegen lebt immer noch und befindet sich anscheinend in einem Hyperkokon im Bereich der Großen Magellanschen Wolke. Dass die Sterne von Jamondi in der Hyperortung bereits anzumessen sind, zeigt, dass schon jetzt bestimmte »Kanäle« zwischen dem Standarduniversum und den Kokons bestehen. Darauf weist auch die Existenz der Systeme hin, die ins Standarduniversum fallen. Gon-Orbhon jedenfalls vermag die Distanz von rund 170.000 Lichtjahren mit Hilfe des Jetstrahls bereits zu überwinden.
 
Was aber wird geschehen, sobald die Inhalte der Hyperkokons vollständig im Standarduniversum angekommen sind? Wird Gon-Orbhon im schlimmsten Fall die GMW verlassen - sofern er mobil ist? Es ist zumindest nicht auszuschließen, dass er ins Solsystem zu kommen versuchen wird, denn hier befindet sich der Psi-Korpus. Dass Gon-Orbhon seine Herrschaft über Terra vorzubereiten scheint, ergibt sich fast zwingend, da er immer mehr Wesen mental »übernimmt«. Was für eine Art »Gott« die Menschen dann bekommen, darüber gibt seine »Kirche« längst einen Vorgeschmack …
 
Ohne Zweifel ist die Menschheit durch Gon-Orbhon also in ihrer Existenz bedroht. Fragt sich nur, wie man dagegen vorgehen soll und kann. Mehrfach wurden Versuche mit den bei SEELENQUELL so wirkungsvollen Pslso-Netzen unternommen. Konvertierte bekamen sie zwangsweise übergestülpt - leider ohne Effekt. Auf Luna wurde ein Flächenversuch gestartet, ebenfalls ohne Erfolg. Es hat trotz der Netze mehrere Fälle von Konvertierungen zu Gon-Orbhon gegeben. Woran das liegt, lässt sich noch nicht sagen. Sicher ist nur, dass die Reaktionen ins Rollen kommen müssen. Die Verantwortlichen haben keine andere Wahl, als Gon-Orbhon in der Großen Magellanschen Wolke direkt zu Leibe zu rücken. Und zwar bevor Gon-Orbhon höchstselbst kommt, angreift oder sich gar im Solsystem »breit macht« - denn dann dürfte es vermutlich zu spät sein …

Rainer Castor

   
NATHAN

 

    
Vorschau

Die Kriegsgefahr konnte - für den Augenblick zumindest - gemildert werden. Gebannt ist sie dagegen noch lange nicht. Und auch in Sachen Gon-Orbhon oder Sternenozean sind die Terraner noch immer keinen echten Schritt weitergekommen. Und die Zeit verstreicht... All das wird verschlimmert durch ein Attentat auf Hayok.
 
ATTENTAT AUF HAYOK
 
so heißt auch der PERRY RHODAN-Roman der nächsten Woche.
Geschrieben wurde er von Uwe Anton.

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