Nummer: 1909 Erschienen: 24.03.1998   Kalenderwoche: 12 Seiten: 59 Innenillus: 0 Preis: 2,80 DM Preis seit 2001 in €:

Der Bebenforscher
In der Galaxis der Katastrophen - Rhodan erfährt die Geschichte eines Goldners
Robert Feldhoff

Zyklus:  

29 - Der Sechste Bote - Hefte: 1900 - 1949 - Handlungszeit: Dezember 1289 - August 1290 NGZ (4876 - 4877 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  08 - Thoregon / Hefte: 1800 - 2199 / Zyklen: 27 - 32 / Handlungszeit: 1288 NGZ (4875 n.Chr.) - 1312 NGZ (4899 n.Chr.)
Örtlichkeiten: Salmenghest   Propter-System            
Zeitraum: Februar/März 1290 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 4399124602808
EAN 2: 81909
Ausstattung:  -
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Seit Perry Rhodan die mysteriöse Brücke in die Unendlichkeit betreten hat, wurde der Terraner erneut in die Konflikte kosmischer Mächte hineingezogen. Er kam auf die Spur der Koalition Thoregon, er traf auf die Völker der Galornen und der Nonggo - und er wurde zuletzt im Deltaraum der Baolin-Nda in die Geheimnisse der Koalition eingeweiht. Seit Ende des Jahres 1289 Neuer Galaktischer Zeitrechnung ist Perry Rhodan somit als Sechster Bote im Auftrag Thoregons unterwegs.
 
Und dieses Thoregon wird von einem bislang unbekannten Gegner bedroht. Sein Handlanger Shabazza regte unter anderem die Invasion der Tolkander an, die in der Milchstraße Milliarden von intelligenten Wesen töteten. Seine Aktivitäten sorgten zudem dafür, daß Tod und Vernichtung in andere Galaxien getragen wurden.
 
Wenn Perry Rhodan und seine Gefährten dagegen etwas tun wollen, müssen sie zuerst auf die Spur Shabazzas kommen. Ein Hinweis darauf ist die SOL, das ehemals terranische Hantelraum-schiff, das zuletzt in der Doppelgalaxis Whirlpool gesichtet wurde. Die SOL soll zum offiziellen Schiff des Sechsten Boten werden.
 
Doch dann landet die kleine Gruppe in der Teil-Galaxis Salmenghest, gerät in den Bann eines Kesselbebens und kann dem Inferno nur im letzten Augenblick entkommen. Mit ihnen flüchten die Überlebenden der Katastrophe, denen letztlich nur Perry Rhodans Eingreifen das Überleben sicherte. Dabei gerät der Terraner in Kontakt zu einem merkwürdigen Wesen - es ist DER BEBENFORSCHER…

 
Die Hauptpersonen
Eismer Störmengord Der Goldner erzählt seine Geschichte
Perry Rhodan Der Terraner sammelt Informationen in einer fremden Galaxis
Janthos Der Prolongide wird zum guten Freund
Bomicu Mes Gebertan Der Vrouber setzt sich hohe Ziele

Allgemein
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenilluszeichner: -   
Kommentar / Computer: Peter Terrid: Arbeit
PR-Kommunikation: Perry Rhodan in Leipzig
Statistiken: PR-Spiel - Thoregon - Brücke in die Unendlichkeit
Witzrakete: Martin Marheinecke: Schlucky der Saufbiber
Leserbriefe: Thomas Laeufle / Georg Christian / Hildegard Rickert / Gernot Semmer / Richard J.Strasser / Andreas Dempwolf / Guido Jansen / Norbert Fiks / Wolf Roth / Claudia Reinartz
LKSgrafik:
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Aagenfelt, Tautmo    Diamond, Mondra     KAURRANG    Kesselbeben    Kijathe, Ska    Kreyn, Poulton    Norman    Salmenghest    Setchenen    Treul    Goriph                           
Computerecke:
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Innenillustrationen

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© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt


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Inhaltsangabe

Eismer Störmengord erzählt seine Geschichte. Man erhält dadurch auch einen Einblick in die Geschichte der Doppelgalaxis Whirpool. Ein Teil heißt Salmenghest, der andere DaGlausch. Es ist der Teil, in dem die Dscherro wohnen und hausen. Ausserdem erfährt man, daß eine seltsame Entität einen besonderen Vogelschwarm, der in DaGlausch lebt, eingefangen hat.

Rhodan und seine Begleiter steuern mit der GLIMMER in Richtung DaGlausch!

 
Rezension

 

   
Inhaltsangabe 2

Dies ist die Geschichte, die Eismer Störmengord seinen Gästen um Perry Rhodan an Bord der GLIMMER erzählt:
 
Sein Vater war Präfekt der Funkenstadt auf dem goldenen Planeten, und das Zeichen seiner Würde war der schwarze Umhang, der das Licht zu verschlingen schien. Als Neunjähriger litt Eismer an der Zentrumskrankheit, und so kam er ins Vrouber-System in die Xeno-Klinik des Vroubers Trouzzo Fu Gebertan. Das Cape des Vaters bekam Eismer mit, um darin Trost zu finden, denn der Planet Jembers war sechs Lichtjahre von der Heimat der Goldner entfernt.
 
Der Junge überstand die Krankheit und ging in die Rehabilitation. Dabei lernte er viel über DaGlausch und Salmenghest sowie den Verderben bringenden Kessel von DaGlausch. Eismer traf nämlich auf den 2,60 Meter großen humanoiden Prolongiden Janthos. Er und dessen Artgenossen wurden oft als Arbeiter oder Söldner eingesetzt, woher auch eine Lähmung bei Janthhos stammte. Der Prolongide berichtete Eismer viel über andere Welten der Eastside von DaGlausch, wie Thorrim oder Kristan, über das Hamaradenreich, die Dscherro-Horden, das Tampa-Konsortium. Später dann hörte Eismer, dass ein Bebenforscher den Planeten der Goldner angeflogen hatte. Es folgten eine Bebenwarnung und das Kesselbeben. Dann waren alle Goldner tot.
 
Fu Gebertan adoptierte Eismer, und Janthos lehrte ihn die Sprachen Glausching, Vokabulon sowie einige Regionalidiome. Dazu kam Bomicu Mes Gebertan, der Eismer die Naturwissenschaften näherbrachte. Mes Gebertan wollte seinerzeit ein Bebenforscher werden, war aber abgelehnt worden.
 
Eismer erfuhr, dass DaGlausch 38.000 Lichtjahre durchmisst, Salmenghest 27.000 Lichtjahre und der Kessel 5000 Lichtjahre. Dort herrscht ein permanenter hyperphysikalischer Überdruck, der sich immer wieder als Kesselbeben entlädt.
 
In Eismer wuchs der Wunsch, Bebenforscher zu werden, deren Zentrum das Zophengorn-System war, auf der Südseite DaGlauschs, nur 500 Lichtjahre vom Kessel entfernt. So ging er mit 13 Jahren als blinder Passagier an Bord einer Linienfähre. Doch die Conuren-Besatzung entdeckte ihn, und er musste für die Drecksarbeiten an Bord bleiben. Nach einem Jahr wurde das Schiff Opfer von Piraten. Es waren Hamaraden und Prolongiden. Letzteren verdankte es Eismer, dass er auf dem Planeten Seemerg, 1201 Lichtjahre von Jembers entfernt, ausgesetzt wurde. Der Goldner verdingte sich für sechs Jahre als technischer Arbeiter, dann hatte er genug Miro-Credits für eine Passage nach Zophengorn.
 
Er erreichte eines von sieben Peripher-Systemen, Meihtard, wo er nach einigen Prüfungen auf eine Gornische Fähre kam, die ihn direkt nach Zophengorn brachte. Es war ein brauner Zwerg und dort waren zehn unterschiedlich große Raumstationen verankert, Ring von Zophengorn genannt. In der Rekrutenstadt begann die eigentliche Aufnahmeprüfung, die Eismer bestand, worauf er sich nun für die nächsten acht Jahre Novize nennen durfte. Nach drei Jahren bekam er die Z-Karte, die ihm Zugang zu allen Stationen gewährte und auch weiteres Wissen vermittelte.
 
Demnach waren nur zehn Prozent der Gilde echte Bebenforscher mit einem Schiff, die anderen arbeiteten vor Ort die Daten aus. Das Empirium war der Sitz des Direktoriums sowie des Ring-Großrechners, des größten Computers in DaGlausch. Dort wurden auch die Manuale erstellt, Hyperfunk-Rundbriefe für die aktiven Bebenforscher. Das Planetarium simulierte die gegenwärtige astrometrische Situation der Doppelgalaxie, das Situarion war die Lenkstation der Raumstationen. Dort gab es auch den größten Hyperfunksender, die Stimme von Zophengorn und das Zophengorn-Kontrollcenter. Es gab die Werft und das Hydroponische Zentrum sowie die Abwehrforts 1-KO, 2-MA, 3-SEL und 4-GOB. Es existierte ein Netz von 11.000 Bebenwachten, aber sie waren unorganisiert und nicht effizient. Und den Bebenforschern fehlte eine brauchbare Sechs-D-Mathematik, die es auch nirgends in DaGlausch zu finden gab. Alles wurde größtenteils vom Tampa-Konsortium finanziert, das sich für die Zukunft einen Vorteil davon erhoffte (Bebenforschung gab es seit 8000 Jahren).
 
Nach acht Jahren erhielt Eismer in der Halle von Bandaß im Empirium die Forscherweihe und bekam ein Schiff, dem er den Namen GLIMMER gab. Es folgten Jahre der Forschung, und er weilte selten in Zophengorn. Aber während eines Besuches dort traf er auf Mes Gebertan, der doch noch Bebenforscher geworden war. Der Vrouber war voller Neid auf Eismer und strebte einen Sitz im Direktorium an. Dazu musste Eismer ihn ins Lamuu-System bringen, einen hyperveränderlichen Stern. Dort existieren die Lamuuni-Vögel, die Niveau-Teleporter sind. Es wurde angenommen, dass sie ihre Jungen auf dem niedrigeren Energieniveau aufzogen, und sie unterwarfen sich geistig überlegenen Kräften. Mes Bebertan wollte so einen Vogel fangen und damit beweisen, dass er für das Direktorium qualifiziert war.
 
Auf dem Planeten wurden die beiden Forscher von Companeii geführt, aber Mes Gebertan fand den Tod. Das Einfangen der Vögel sollte aber trotzdem möglich sein, erklärten die Companeii und berichteten, dass erst vor kurzer Zeit eine Person auf dem Planeten weilte, die mehrere Dutzend Lamuuni einfing. Der Fremde musste fast schon den Status einer Superintelligenz besitzen.
 
Eismer strebte ebenfalls danach, ins Direktorium aufzusteigen, ging aber den normalen Weg. Er wollte eine Bebenhaft überstehen und dann als Bebenveteran berufen werden. Deshalb flog die GLIMMER Salmenghest an, der Rest ist den Galaktikern bekannt.
 
Die Reparatur der GLIMMER dauert sieben Wochen. Das Schiff startet am 21. März 1290 NGZ und verlässt das Propter-System. Und am 26. März beginnt der Flug nach DaGlausch, wo die SOL wartet, Alashan – und Shabazza!

Perrypedia


Kommentar / Computer

Arbeit

Anmerkung: Die Texte liegen vor - die Veröffentlichung jedoch wurde vom Verlag Pabel-Moewig leider untersagt !

Peter Terrid

   
NATHAN

 

    
Vorschau

Die Geschichte des Bebenforschers gab neue Einblicke in das politische und gesellschaftliche System der Doppelgalaxis DaGlausch, von der Salmen-ghest ja nur ein kleiner Teil ist. Um die Spur der SOL zu finden, muß Perry Rhodan allerdings erst weitere Informationen sammeln, die garantiert auch auf die Spur des geheimnisvollen Shabazza führen werden.
 
Der PERRY RHODAN-Roman der nächsten Woche beleuchtet jedoch das Schicksal einer anderen Gruppe von Menschen. Es geht um die rund 200.000 Terraner, die es mit Terrania-Süd ins Unbekannte verschlagen hat, als die Heliotischen Bollwerke explodierten. Wie es den Menschen in ihrer neuen Umgebung ergeht, das berichtet Arndt Ellmer in seinem Roman, der folgenden Titel trägt:
 
GESTRANDET AUF THORRIM

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