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Spezifikationen:
Volkszugehörigkeit:
Rubrik:
Volk
Unterrubrik 1:
Unterrubrik 2:
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Erstnennung in Zyklus:
41 - Genesis
Nennungen in Zyklus:
Eintragsdatum:
01.04.2017
Letzte Änderung:
19.07.2018

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PR-Heft:
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Glossar in PR-Heft:
2902 / 2937
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Encyclopädia Terrania:
Thoogondu
Alias
Thoogondu

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Allgemeines:
Glossareintrag in PR 2902:
Die Thoogondu sind ein zweigeschlechtliches humanoides Volk, das in der Galaxis Secoovis das Goldene Reich beherrscht. Sie sind haarlos, allerdings von der Stirn bis in Höhe des Beckengürtels an Kopf und Rücken sowie auf den Außenseiten der Arme von einem Knochenpanzer bedeckt, der aus überlappenden, in der groben Grundform sechseckigen, daumennagelgroßen Platten besteht. In beweglichen Bereichen herrschen länglichere Platten vor. Die Wirbelsäule der Thoogondu ist dabei allerdings extrem flexibel, sodass sie sich auch einrollen können.
 
Die Thoogondu laufen meist etwas vornübergebeugt, sodass sie dem Himmel nur ihren Panzer zuwenden. Der Panzer ist bei Männern grau, bei Frauen grau mit leichtem Rotstich. Per Infrarotsicht schillern die Frauen allerdings vielfarbig-bunt. Die Hüften sind bei beiden Geschlechtern breit ausgestellt; die Beine lang und kräftig. Die Hände haben sechs Finger: vier mittlere, zwei außen liegende Daumen.
 
Die Augen sind groß, dunkel, liegen tief und können durch zwei Lider geschlossen werden: eine horizontal verlaufende, von der Nasenwurzel nach außen gehende Nickhaut und einem wie beim Menschen von oben nach unten schließenden Lid.
 
Die Haut ist weiß; die blauen Adern sind sichtbar und mustern das Gesicht, die Lippen sind voll und rot.
 
Thoogondu wirken etwas fragiler als Terraner und werden zwischen 1,70 und 2,20 Meter groß. Frauen und Männer sind tendenziell gleich groß.
 
Thoogondu lieben Musik, insbesondere Chorgesänge. Auch darstellende Kunst liegt ihnen nahe: Sie erschaffen Wärmebilder, deren Schönheit sich allerdings nur entfaltet, wenn man Infrarot sehen kann. Bilder, die lediglich aus Terranern erfassbaren Farben bestehen, kommen ihnen kalt und eintönig vor.
 
Thoogondu kleiden sich nicht einheitlich, aber grundsätzlich lieben sie es bunt und pompös, ohne dabei geckenhaft zu wirken. Brust und Arme bleiben dabei fast immer unbekleidet oder werden höchstens von einer Art Gaze umhüllt. Viele Thoogondu bedecken ihren Körperpanzer ganz oder teilweise, manche lassen ihn auch frei sichtbar.
 
Glossareintrag in PR 2937:
Die Thoogondu sind humanoid, wirken etwas fragiler als Terraner und sind zwischen 1,70 bis 2,20 Meter groß. Die Haut ist weiß; die blauen Adern sind sichtbar und mustern das Gesicht. Starke Gefühle können zu einem sichtbaren Anschwellen der Adern führen. Die Thoogondu sind unbehaart. Die Lippen sind voll und rot.
 
Die Augen sind groß, dunkel, liegen tief und können durch zwei Lider geschlossen werden: einer sich von der Nasenwurzel her horizontal nach außen schließenden Nickhaut und einem wie beim Menschen von oben nach unten schließenden Lid. Thoogondu sind infrarotsichtig (bis zu einer Wellenlänge von 10 µm, d.h. nahes und mittleres Infrarot). Dafür endet ihr Farbsehen bei kürzeren Wellenlängen früher; Gelb und Grün sind für sie nicht unterscheidbar (sie nehmen im Grün nur noch den Gelbanteil wahr), blaue und violette Pigmente erscheinen ihnen schwarz, entsprechendes Licht unsichtbar.
 
Von der Stirn bis in Höhe des Beckengürtels sind sie an Kopf und Rücken sowie auf den Außenseiten der Arme von einem Knochenpanzer bedeckt, der aus überlappenden, in der groben Grundform sechseckigen, daumennagelgroßen Platten besteht. In beweglichen Bereichen herrschen länglichere Platten vor. Die Thoogondu laufen meist etwas vornübergebeugt, um dem Himmel nur ihren Panzer zuzuwenden.
 
Es gibt zwei Geschlechter. Geschwisterehen sind nicht die Regel, aber häufig. Der Panzer ist bei Männern grau, bei Frauen vielfarbig-bunt, allerdings nur in den Augen der Thoogondu, die verschiedene Bereiche des Infrarot als unterschiedliche Farben wahrnehmen. Für Terraner sind die weiblichen Thoogondu ebenfalls grau, mit einem schwachen Rotstich. Die Muster können bei Ärger/Wut intensiver werden.
 
Zusätzlich zu ihrer Lunge verfügen die Thoogondu auch durch die mit entsprechenden Kanälchen durchzogenen Knochenplatten hindurch über eine starke Porenatmung; Brust und Arme bleiben daher unbekleidet oder werden nur von einer atmungsaktiven Gaze verhüllt.
 
Die Hüften sind bei beiden Geschlechtern breit ausgestellt; die Beine lang und kräftig.
 
Arme und Beine haben je einen Ellenbogen bzw. ein Knie; die Hände verfügen über sechs Finger: vier mittlere, zwei außen liegende Daumen.
Die Wirbelsäule der Thoogondu ist extrem flexibel; sie können sich buchstäblich einrollen, und tun das beim Schlafen, im Falle einer hohen Strahlenbelastung oder in Abwehrstellung überhaupt.
 
Lebensregeln:
Zusammenhalt hat schon aus den Urzeiten, in denen Thoogondu nur als Gruppe eine Chance gegen die Raubtiere ihrer Ursprungswelt hatten (vornehmlich Trakkods), einen sehr hohen kulturellen Wert. Die Losung des Reiches lautet daher bis in die Gegenwart: Vereinzelt euch nicht. Folgt den Zeichen. Bleibt im Fluss.
 
Der letzte Satz geht auf den Umstand zurück, dass die gefährlichsten Raubtiere Thoos, die Trakkods, nicht schwimmen konnten.


Quellen: Glossareintrag in PR 2902 / 2937
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Die Thoogondu sind ein Volk aus der Galaxie Sevcooris. Sie selbst nennen sich auch das Vertriebene Volk (PR 2900) und sehen sich als das verlorene Volk (PR 2905).
 
Erscheinungsbild und Physiologie
Die Thoogondu sind zweigeschlechtliche, humanoid gebaute und gleichwarme Wesen, die leicht mit einem Kolonialterraner verwechselt werden könnten. (PR 2901, S. 7) Sie sind allerdings etwas fragiler und werden zwischen 1,70 und 2,20 Metern groß. (PR 2902 – Glossar)
 
Ihre Schädel sind haarlos. Sie haben große, dunkle, mit Lidern und Nickhäuten versehene Augen, ihre Wangen sind stark ausgeprägt. Die Nase ähnelt der des Menschen. Die Haut ist bleich, mit zahlreichen blauen Adern durchzogen, die Lippen sind voll und rot. Die Hände weisen jeweils sechs Finger mit zwei Außendaumen auf. Von der Stirn bis auf den Nacken und Rücken zieht sich ein aus sechseckigen, etwa daumennagelgroßen Platten bestehender Knochenpanzer. (PR 2901, S. 7) In beweglicheren Bereichen herrschen länglichere Platten vor. Der Panzer ist bei Männern grau, bei Frauen hat er einen rötlichen Stich. Die Wirbelsäule ist sehr flexibel, so dass sich die Thoogondu einrollen können. Die Beine sind kräftig und die Hüften breit ausgestellt. (PR 2902 – Glossar)
 
Will ein Thoogondu jemanden grüßen oder ihm die Ehre erweisen, richtet er sich auf und biegt die für gewöhnlich gekrümmte Wirbelsäule durch. Dadurch kann er deutlich größer wirken. (PR 2905, S. 5) Durch das Zusammenkneifen der Augen äußert er seine Verlegenheit. (PR 2914, S. 32)
 
Sie sind fähig zur Infrarotsicht. (PR 2901) Im infraroten Licht schillern die Frauen der Thoogondu vielfarbig. (PR 2902 – Glossar) Neben der Lungenatmung spielt auch die Porenatmung eine wichtige Rolle. Daher sind die Knochenplatten der Thoogondu mit feinen Kanälchen durchzogen. (PR 2904, S. 10) Zu den Erkrankungen der Knochenplatten gehört die Knochenkrätze. (PR 2905, S. 26)
 
Die Kleidung der Thoogondu lässt oft den Oberkörper frei und wirkt wie eine Art Gaze. (PR 2902 – Glossar)
 
Charakterisierung
Die Thoogondu haben eine sehr kleine soziale Distanz und bevorzugen den Aufenthalt in Gruppen. (PR 2901, S. 25) Schließt sich eine Person einer Gruppe an, so wird für sie, unabhängig von ihrem sozialen Status, immer Platz gemacht, da schließlich niemand gerne alleine stünde und die Gruppe immer verstärkt werden solle. (PR 2911, S. 6, 16)
 
Bekannte Thoogondu
  • Baadri (PR 2902)
  • Banoozard (PR 2902)
  • Baphoor (PR 2905)
  • Baphoor, Tothoolars Sohn (PR 2905)
  • Basiir (PR 2902)
  • Cipheleer (PR 2905)
  • Doomadh (PR 2920)
  • Drukhiinan (PR 2905)
  • Droonur (PR 2905)
  • Gallanard (PR 2914)
  • Ijenthaar (PR 2905)
  • Iyaroo (PR 2905)
  • Kaanthar (PR 2914)
  • Keelim (PR 2902)
  • Karhiinur (PR 2905)
  • Karhiinur, Tothoolars Sohn (PR 2905)
  • Kashtiit (PR 2914)
  • Kauschaar (PR 2905)
  • Kauttuno (PR 2904)
  • Kiimafill (PR 2901)
  • Koonucal (PR 2901)
  • Kulinoor (PR 2904)
  • Laalumi (PR 2901)
  • Lanhuunir (PR 2914)
  • Narashim (PR 2904)
  • Nuinshianna (PR 2914)
  • Ouruust (PR 2905)
  • Pohranu (PR 2902)
  • Poorda (PR 2911)
  • Praanor (PR 2901)
  • Ptaranor (PR 2911)
  • Puorengir (PR 2904)
  • Puoshoor (PR 2901)
  • Raagnul (PR 2902)
  • Raake (PR 2911)
  • Reuttesch (PR 2904)
  • Ristwuunge (PR 2904)
  • Saaperid (PR 2901)
  • Septhol (PR 2913)
  • Sevaala (PR 2911)
  • Sfianid (PR 2904)
  • Shassonart (PR 2902)
  • Shinoo (PR 2905)
  • Sholuud (PR 2905)
  • Shuuli (PR 2911)
  • Thaarinhar (PR 2905)
  • Thaunaar (PR 2914)
  • Thoona (PR 2914)
  • Tollotho (PR 2911)
  • Tothoolar (PR 2905)
  • Troono (PR 2911)
  • Waniicz (PR 2904)
  • Zazanoo (PR 2902)
  • Zellthanoo (PR 2914)
  • Zhaathinur (PR 2905)
  • Zhoognor (PR 2914)
  • Zokhuulin (PR 2905)
 
Gesellschaft
Sitten und Gebräuche
Die Thoogondu pflegen einen formvollendeten Totenkult, indem sie die sterblichen Überreste desintegrieren und in Fhaagon-Kugeln aufbewahren lassen. (PR 2905, S. 21) Selbst wenn die Leiche des Verstorbenen nicht gefunden werden konnte, fertigen die Dissolvii so genannte Trost-Kugeln an, die genauso behandelt werden, wie die Fhaagon-Kugeln. (PR 2905, S. 49)
 
Besuchte ein Thoogondu eine Welt außerhalb des Goldenen Reiches, so führte er bei der Rückkehr eine rituelle Waschung seiner Augen durch. (PR 2905, S. 26)
 
Von der Schwester/dem Bruder eines Ghuogondu/einer Ghuogonda wurde erwartet, dass sie/er den jeweiligen Thronfolger heiratet, sobald dieser zum Garanten wird. (PR 2914, S. 14)
 
Freizeitaktivitäten
Thoogondu lieben Musik, insbesondere Chorgesänge. Zu den berühmtesten Interpreten gehört der Shaur-Chor. (PR 2905, S. 12) Zu den bekanntesten Musikinstrumenten gehört die Annamthar, deren größter Virtuose Meister Lanhuunir war. (PR 2914, S. 17)
 
Ihre Wärmebilder berücksichtigen das Infrarot, so dass ihnen die von Terranern erstellten Bilder als kalt und eintönig vorkommen. (PR 2902 – Glossar) Auch die Bildhauerkunst wird bei ihnen kultiviert – die gondischen Sphärenskulpturen stellen einen Übergang zwischen der Malerei und der Plastik dar. (PR 2905, S. 5)
 
Sie treiben sehr gerne eine Sportart, die an das altterranische Badminton erinnert. Die berühmtesten Spieler werden mit überdimensionierten Denkmälern geehrt. Zu den absoluten Stars dieser Sportart gehören: Ristwuunge, Reuttesch, die Kulinoor und der unerreichte Meister Waniicz. (PR 2904, S. 26) Auch Spiele, die die virtuelle Realität abbilden, sind beliebt: Die Geflechtspiele ermöglichen extrem realistische Erlebnisse. (PR 2914, S. 15)
 
Eine sehr oft von den Thoogondu verwendete Droge heißt Luooma. (PR 2904, S. 27)
 
Ein weit verbreitetes, scharf schmeckendes Getränk heißt Ghurik. (PR 2905, S. 51)
 
Sprache
Die Sprache der Thoogondu ist das Gondunin. (PR 2902)
 
Technologie
Raumschiffe
Die Thoogondu verwendeten zuerst Trisphärenraumer (PR 2905, S. 26) Ab dem Zeitpunkt, als sie ihre ursprüngliche Heimat verließen, wurden Pentasphärenraumer eingeführt. (PR 2901, S. 10)
 
Von den Pentasphärenraumern sind der LFG die GARANT-, THOODID- und die AUSCA-Klasse bekannt. Vor dem Exodus legten die Thoogondu in der Milchstraße zahlreiche Basen mit Werften an, an denen Raumschiffe für die Rückeroberung eingelagert wurden. Unter diesen Schiffen befanden sich auch Trisphärenraumer (PR 2969, S. 6)
 
Waffen
Neben Impulsgeschützen und Desintegratoren werden vor allem Lokator-Torpedos eingesetzt. (PR 2902)
 
Weitere Technik
Im Gondunat werden Kollten-Schirme eingesetzt, die die Arbeitsweise eines Paratrons und eines Deflektors vereinen. (PR 2902, S. 25)
 
Es werden Neurotroniken verwendet. (PR 2901)
 
Die Existenz von Parabegabten ist den Thoogondu wohlbekannt. Sie verwenden den Para-Neutralisator, um solche Fähigkeiten zu dämmen. (PR 2902)
 
Geschichte
Das Erste Gondunat
Die Thoogondu entwickelten sich auf dem Planeten Thoo im Madurant-System in der Zwerggalaxie Cooris. (PR 2905, S. 28) Im Jahr 35.066 v. Chr. verließen sie zum ersten Mal ihren Heimatplaneten und dreieinhalb Jahrhunderte später erreichten sie unter Kommandant Zokhuulin zum ersten Mal ein anderes Sonnensystem. Im Jahr 33.680 v. Chr. brachen sie zur Milchstraße auf und riefen dort 33.490 v. Chr. das Gondunat aus. (PR 2905, S. 41)
 
Wenige Jahrhunderte später fanden die Thoogondu Spuren der Wirkung einer höheren Macht und entdeckten nach einer Jahrhundertsuche Wanderer, der von dem Gondu Sholuud betreten wurde. Sholuud wurde von ES die Zelldusche angeboten und die Thoogondu wurden zum Hilfsvolk der Superintelligenz. Der Gondu erhielt später einen Vitalenergie-Akkumulator, der vom Herrscher auf den Thronfolger weitergegeben wurde. (PR 2905, S. 42)
 
Anmerkung: Die Thoogondu fanden die Hinweise des Wirkens von ES »wenige Jahrhunderte«, nachdem sie das Gondunat ausriefen. Die Suche nach Wanderer dauerte »über einhundert Jahre«. Die Thoogondu dürften somit etwa im 33. Jahrtausend v. Chr. zum Hilfsvolk von ES berufen worden sein. Diese Annahme wird auch dadurch gestützt, dass die ununterbrochene Abfolge der Gondus von Sholuud (1426 Jahre im Amt) über Droonur (bis max. 1240 Jahre), Cipheleer (1240 Jahre) bis hin zu Baphoor (259 Jahre im Amt, † 28.461 v. Chr.) bekannt ist. Durch den vorzeitigen Tod Droonurs ist dessen Amtszeit ungewiss. Aus diesen Angaben lässt sich ziemlich genau berechnen, dass ES die Thoogondu zwischen 32.626 und 31.200 v. Chr. zu seinem Hilfsvolk machte.
 
In der folgenden Zeit wurden die Thoogondu zum dominierenden Volk der Milchstraße. Doch das Verhältnis der Superintelligenz zu ihrem Hilfsvolk verschlechterte sich zunehmend. Im Jahre 28.461 v. Chr. kam es zum endgültigen Bruch zwischen ES und den Thoogondu: Der Gondu Baphoor sandte, trotz eines ausdrücklichen Verbotes, eine Expedition in den Untersagten Sternenkreis. Die AANICHOOR sollte dabei das Sonnensystem erkunden, das im zweiten Brennpunkt der Ellipse steht, die von der Umlaufbahn von Wanderer beschrieben wurde. ES entzog Baphoor daraufhin die relative Unsterblichkeit und behielt seine Leiche auf der Bleibe. Die Thoogondu hatten die Milchstraße und Cooris zu verlassen. (PR 2905, S. 43)
 
Sein Sohn Tothoolar axzeptierte die Entscheidung der Superintelligenz nicht. Er ließ die Flotten des Goldenen Reiches die Bleibe angreifen, was mit einer vernichtenden Niederlage der Thoogondu endete. Durch die Überzeugungsarbeit von Shinoo willigte Totholar schließlich ein, an dem Bau der Goldenen Karawane zu wirken, mit der sein Volk die Milchstraße auf der Suche nach einer neuen Heimat verlassen wollte. Gleichzeitig wurden sämtliche Spuren der Anwesenheit des Ersten Gondunats in der Milchstraße getilgt. Einige Jahre später war es so weit: Die Karawane startete zu einem langen Flug, der sie letztendlich nach Sevcooris bringen sollte. (PR 2905, S. 48, 52, 57)
 
Thoogondu in Sevcooris
Als die Goldene Karawane der Thoogondu etwa 23.000 v. Chr. die Galaxie Theuershavd erreichte, begannen sie mit der konsequenten Eroberung dieser Sterneninsel. Nach einigen Jahrhunderten der Expansion kamen die Thoogondu in direkten Kontakt zum Plenum der Vanteneuer und den Sternenreichen der Ruiyume und der Nachtherolde. Das aggressive Vorgehen der Thoogondu führte zum Ausbruch des Krieges, der den Namen der Lange Streit bekam. (PR 2912, S. 37)
 
Der Lange Streit endete mit dem Untergang der eingesessenen Reiche Theuershavds (nun von den Siegern Sevcooris genannt) und der Besetzung des Alten Armes durch das Gondunat. (PR 2912, S. 37)
 
Kontakt mit den Terranern
Obwohl sie nun Sevcooris fest in ihrer Hand hatten, behielten die Thoogondu die Milchstraße stets im Auge. Vorsichtig agierend, um ES nicht auf sich aufmerksam zu machen, erkundeten sie die Galaxis. Während der Schwarmkrise kam es zu einem einschneidenden Ereignis: Der Pentasphärenraumer VELLETHON, der seit über einem Jahrzehnt in der Peripherie der Milchstraße operierte, wurde im Juli 3441 auf die Hilferufe der ORION aufmerksam. Das terranische Ultraschlachtschiff wurde vor dem Sturz in die Sonne Curicaberis bewahrt und mitsamt der überlebenden Besatzung nach Sevcooris gebracht. Diese Terraner bildeten den Grundstock, aus dem später das Zweite Solare Imperium entstand. (PR 2913)
 
Kontakt mit den Galaktikern
Am 10. Juni 1551 NGZ startete die RAS TSCHUBAI nach NGC 4622, der Einladung der HaLem-Armee folgend. (PR 2900, S. 59) Am 26. September dieses Jahres wurde das Omniträgerschiff an der Peripherie dieser Galaxie von Saaperid kontaktiert, der die Galaktiker nach Thooalon einlud, wo Perry Rhodan sich mit dem Ghuogondu treffen sollte. Rhodan erfuhr von Saaperid, dass die Thoogondu das mächtigste Volk von Sevcooris sind, das für »Ordnung und Zufriedenheit« in dieser Sterneninsel sorge. (PR 2901, S. 9–10) Nur wenige Tage später fand Karim Balthasar auf Thooalon heraus, dass diese Wesen ursprünglich aus der Milchstraße stammten. (PR 2901, S. 51) Während des Aufenthaltes auf Taqondh fiel Rhodan ein Mosaik mit einem Kugelraumer, der den Namen ORION trug, auf. Ihm wurde klar, dass es deutlich füher bereits Kontakte zu den Terranern gegeben haben muss. (PR 2904, S. 38) Die Geschichte des Aufstiegs der Thoogondu zum Hilfsvolk von ES und deren Verbannung aus der Milchstraße erfuhr Rhodan bei einer Audienz von Narashim höchstpersönlich. (PR 2905)
 
Noch am selben Tag erbat sich Rhodan weitere Infos. Der Idee von Puoshoor folgend, stimmte Narashim dem Besuch von Porass zu. Diese Hauptwelt des vor kurzem ins Gondunat aufgenommenen Reiches der Soprassiden sollte Rhodan als gelungenes Integrationsprojekt des Gondunats vorgeführt werden. Der Plan der Thoogondu scheiterte vollends, als Rhodans Team am 21. Oktober auf Porass in Kontakt mit der dortigen Untergrundorganisation kam. (PR 2910) Puoshoor setzte den Obersten Ptaranor und den Gäonen Gi Barr ein. Zusammen mit einigen Soldaten gelang es den beiden, in den Abgrund der Altvorderen einzudringen. Dort entzog sich ihnen Rhodans Team erneut, lediglich Gi Barr konnte ihm durch den Paratrans-Sender folgen. Den Thoogondu wurde mit der Flucht Rhodans klar, dass er ihre Machenschaften in Sevcooris zumindest teilweise durchschaut hatte. (PR 2911) Puoshoor erteilte nun den Befehl, den Terraner ohne Rücksicht auf andere Galaktiker in Gewahrsam zu bringen. Der diesbezügliche Versuch scheiterte, als am 26. Oktober Rhodan von der untergehenden AN-ANAVEUD zurück zu RAS TSCHUBAI gelangen konnte. Dabei erlitt die Flotte der Thoogondu schwere Verluste im Gravitationsfeld des Pulsars Oto-Otonnu. (PR 2914)


Quellen: PR 2900, PR 2901, PR 2902, PR 2904, PR 2905, PR 2910, PR 2911, PR 2912, PR 2913, PR 2914, PR 2920 / PR 2902 – Glossar
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