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Rubrik:
Volk
Unterrubrik 1:
Unterrubrik 2:
Zyklus:
05 - Die Meister der Insel
Eintragsdatum:
-
Letzte Änderung:
05.10.2017

PR-Heft:
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Report in PR-Heft:
Glossar in PR-Heft:
2185 / 2516 / 2700 / 2720 / 2724 / 2757 / 2758 / 2929
Computer / Kommentar:
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
Q-V 222 - 223
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Tefroder
Alias
Tefroder

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

(Der Tefroder, des Tefroders, die Tefroder, tefrodisch) - Die im Andromedanebel (-> Andromeda*) beheimateten Nachkommen und Nachfolger der Lemurer*, die rund 50.000 Jahre v.Chr. vor den Halutern (-> Haluter*) in die Nachbargalaxis flohen. In Aussehen und Anatomie gleichen sie den Terranern fast völlig, sie könnten Menschen von der Erde* sein. Um so bestürzter ist man auf terranischer Seite beim ersten Aufeinandertreffen der beiden Völker im Jahre 2404. Die Tefroder sind im Schnitt 1,85 m groß, hochgewachsen, besitzen eine samtbraune Hautfarbe und dunkelbraune bis tiefschwarze Haare. Ihr Gesichtsschnitt entspricht dem der nordischen Völkergruppen auf Terra. Ihre Heimatwelt ist Tefrod*, doch von ihnen besiedelt sind alle wichtigen Welten rings um die im Zentrum Andromedas liegende Zone von 20000 Lichtjahren Durchmesser, die als Verbotene Zone gilt. Die Tefroder-Planeten umschließen diesen Sektor wie eine Kugelschale von 500 Lichtjahren Dicke. Nur den Meistern der Insel* verantwortlich und befehlshörig, fungieren die Tefroder als die Sektorenwächter, die unerbittlich zuschlagen, sobald Unbefugte versuchen, ins Machtzentrum der MdI vorzudringen. Ihre Regierungsform ist diktatorisch. Die Titel des Alleinherrschers über das gesamte tefrodische Reich lautet Virth von Tefrod. Bis zum Jahr 2400 genießen die Tefroder scheinbar das besondere Vertrauen der Mdl, was ihre absolute Vormachtstellung in Andromeda garantiert. Wie weit her es jedoch mit diesem Vertrauen ist und wie grausam die Unterdrückung durch die MdI, stellt sich heraus, als die Terraner die Paradrüse als - offenbar bereits verkümmerten - Bestandteil des tefrodischen Kleinhirns entdecken, das doppelt so groß ist wie das menschliche. Hier liegt der einzige wirkliche, anatomische Unterschied zwischen beiden Völkern. Durch die Übertragung von fünfdimensionalen Reizwellen über ein zehnpfennigstückgroßes Gerät im Schädel von Tefroder-Duplos* kann diese Drüse so zur Reizung gebracht werden, daß sie den bewußten Willen beeinflußt. Durch eine andere Hyperwellenaussendung kann das Mikrogerät im Gehirn zur Explosion gebracht werden und seinen Träger auf der Stelle töten. Auf diese Weise liegt es in den Händen der MdI, aufsässige oder versagende Tefroder gleich zu Millionen per "Selbstmordbefehl" zu eliminieren. Der weitaus größte Teil der tefrodischen Raumschiffbesatzungen besteht aus Duplos, die anhand von Atomschablonen besonders geeigneter "Originale" in Multiduplikatoren* hergestellt werden. "Echte" Tefroder besitzen zwar die Paradrüse, jedoch nicht das Reizwellenempfangsgerät. Während de Endphase des Kampfes gegen die MdI werden sämtliche Duplos durch die Reizwellenstrahlung getötet. Die überlebenden echten Tefroder haben sich mit den nun nach Andromeda heimgekehrten Maahks* zu arrangieren. Die Einheitssprache auf allen Tefroder-Welten ist das Tefroda.
 
Tefroder in der Milchstraße
Das Gros der Tefroder lebt in der benachbarten Galaxis Andromeda. Dort gibt es mehr als 30.000 Siedlungswelten.
Nach dem Ende der Meister der Insel im Jahr 2406 Alter Zeitrechnung flohen allerdings zahlreiche Tefroder vor den Maahks aus Andromeda und siedelten sich friedlich vor allem in der Eastside der Milchstraße an; maßgebliche Welt war hierbei Neu-Tefa, benannt nach der Heimatsonne von Tefrod in Andromeda.
Seit etwa Mitte des 25. Jahrhunderts wurde das sich entwickelnde Sternenreich der Milchstraßen-Tefroder aufgebaut, erreichte jedoch nie dominante Größe. Auch in den nachfolgenden Jahrhunderten blieben die Milchstraßen-Tefroder auf galaktischer Ebene eher von nachrangiger Bedeutung, obwohl inzwischen von ihnen mehrere Hundert Planeten besiedelt wurden.
 
Kulturelle Kontinuität
Die tefrodische Kultur ist vor allem alt. Die Tefroder begreifen sich als Teil einer kulturellen Kontinuität, die sich über 55.000 Jahre erstreckt. In den Augen der Tefroder müssen die Terraner als unreife, eben erst auf der stellaren Bühne aufgetretene Kultur erscheinen: Wenn die stellare terranische Geschichte mit 3000 Jahren anzusetzen ist, wäre die stellare Tefroder-Kultur 18 Mal so alt, verhielte sich also so wie ein 55-jähriger Mensch gegenüber einem Dreijährigen in seiner Entwicklung.
Die Tefroder pflegen dieses Bewusstsein. Jeder Tefroder weiß, was gemeint ist, wenn von der »Kontinuität« die Rede ist: die lemurisch-tefrodische Kultur nämlich.
Während die Terraner ein eher »territoriales« Bewusstsein haben (in den Augen der Tefroder), ist die tefrodische Kontinuität nicht räumlich definiert. Lemurer und Tefroder sind mehrere Male vertrieben worden: von Lemuria nach Andromeda, von Andromeda zurück in die Milchstraße. Aber sie haben keinen Bewusstseinsbruch erlitten wie die Terraner oder wie die Arkoniden (die beide ja »vergessen« hatten, dass sie Lemurer beziehungsweise Abkömmlinge von Lemurern sind). Diese »Vergessenheit« ist einer der Gründe, warum sich die Tefroder den Terranern, Arkoniden und anderen »Ursprungsvergessenen« gegenüber als kulturell überlegen und in ihren Ansprüchen gerechtfertigt fühlen. Am wenigsten hierbei noch den Akonen gegenüber, denn deren Kultur ist ebenso alt; sie blieben sogar in der Heimatgalaxis und überstanden die Zeit der tobenden Bestien, aber auch sie vergaßen (jedenfalls offiziell) das lemurische Erbe. Die Tefroder würden mit Ursprungsvergessenen aber nie über dieses Überlegenheitsgefühl, ja nicht einmal über die Kontinuität reden.
 
Zeitrechnung
Das Jahr 1 dha-Tamar (Kürzel: dT) ist das mythische Jahr der lemurischen Reichsgründung und ist die Grundlage für die Zeitrechnung der Tefroder. Da Lemur mit Terra identisch ist, entspricht die Jahreslänge dem terranischen Jahr, was die Umrechnung erleichtert.
Das Jahr 0 dT entspricht dem Jahr 56.400 vor Christus. Weitere bekannte Eckdaten der lemurischen Geschichte sind das Jahr 51.988 vor Christus (4412 dT), in dem die lemurische Kultur dem Stand des 19. Jahrhunderts der Erde entsprach, das Jahr 50.220 vor Christus (6180 dT), in dem sich sämtliche 111 Tamanien des Kar'Tamanon – des Großen Tamaniums – der Lemurer konstituiert hatten, und das Jahr 50.080 vor Christus (6320 dT), in dem die Großinvasion der Haluter begann.
Das Jahr 1455 NGZ entspricht dem Jahr 5042 n. Chr. und dem Jahr 61.442 dT.
Die lemurischen und tefrodischen Monate unterliegen einer anderen Einteilung als die terranischen, da die Lemurer das duodezimale Rechensystem verwendeten – die Basiszahl zwölf galt als »Heilige Zahl«. Demzufolge wird die lemurische Zeiteinteilung ebenfalls von der zwölf bestimmt: Ein Ty (Tag) zerfällt in zwölf coberlen'ty (120 Minuten), diese in zwölf cobol'ty (zehn Minuten) und diese wiederum in zwölf corgon'ty (50 Sekunden). Außerdem gibt es zwölf Torlon (Monate) mit zwischen 24 und 36 Ty sowie zwei unterschiedlich lange Schalttorlons bei Jahren, die entweder durch 50 oder durch 5450 teilbar sind – im ersten Fall zwölf, im zweiten 24 Ty lang.
 
Einsatzanzug (Allgemeines)
Der moderne tefrodische Einsatzanzug ähnelt in vielen dem SERUN-SL der Terraner und ist spezialisiert auf verdeckten Einsatz (Tarnung, Schutz, Mobilität), nicht für den direkten Kampfeinsatz oder für den längeren Aufenthalt im Weltraum. Der Anzug trägt im Mittel etwa drei Zentimeter auf.
 
Im Ruhezustand ist seine Oberfläche nebelgrau, allerdings erlaubt eine chromatovariable Oberflächenpigmentierung eine automatisch erfolgende Anpassung an die Anpassung an die Farbgebung des Umfelds. Bei geschlossenem Folienhelm nimmt auch dieser die Farbgebung an, bleibt dabei aber teildurchlässig, wodurch sich keine Sichtbeeinträchtigung für den Träger ergibt.
 
Die komplette Oberfläche einschließlich der Stiefelsohlen ist in unterschiedlicher Dichte mit Mento-Rezeptoren für Berührungs- und Thermoempfindlichkeit Thermoempfindlichkeit versehen. Die Rezeptoren schalten sich bei starken Eindrücken automatisch zurück bzw. desaktivieren sich. Die Positronik ist dezentral im Anzug verteilt und mit Redundanzen versehen, die Teilausfälle kompensieren können.
 


Quellen: u.a.Glossareintrag in PR 2757 / 2758
Beschreibung 2 - Autor: Torsten Orth - CREST-Datei: http://www.crest-datei.de

Nachkommen der ersten lemurischen Flüchtlinge, die sich zu Beginn des Haluter-Krieges im Jahr 50.080 v.Chr. nach Andromeda absetzen. Die Nachkommen der geflüchteten Lemurer werden von den Lemurern der Milchstraße zwar geduldet, aber ihre Ablehnung ist deutlich spürbar. Als direkte Nachkommen der Lemurer sind die Tefroder absolut menschlich, der innere Aufbau der Tefroder, Organe, Drüsenfunktionen, usw., ist mit denen der Menschen fast identisch, nur das Gehirn weicht etwas ab. Der Aufbau des Großhirns entspricht dem der Terraner, das Zwischenhirn weist deutliche Unterschiede auf. Es ist bei den Tefrodern ausgeprägter und leistungsfähiger. Daneben besitzen die Tefroder einen erstaunlichen Geruchssinn. Das Kleinhirn der Tefroder ist doppelt so groß, in ihm gibt es eine erbsengroße Drüse, die es bei den Menschen nicht gibt. Die Drüse strahlt minimal auf fünfdimensionaler Basis, von den Tefrodern wird die Strahlung Sagh-Quote genannt, daraus lässt sich schließen, dass es sich um ein verkümmertes Para-Organ handelt. Darum wird diese Drüse auch Paradrüse genannt. (Weiteres zur Paradrüse, siehe Datensatz Lemurer oder PRK-2039) Die Sagh-Quote dient als Identitätsnachweis, auf den Ausweisen jedes Tefroders ist seine Sagh-Quote aufgezeichnet. Charakteristisch für die Tefroder ist ihre samtbraune Hautfarbe und die tiefschwarzen Haare. Ihre durchschnittliche Körpergröße liegt bei 1,80m. Hauptplanet der Tefroder ist Tefrod im Tefa-System. Dort hat auch die Zentralregierung der Tefroder ihren Sitz, die Verkehrssprache ist Tefroda. Wann genau das Tefa-System besiedelt wurde, ist nicht mehr festzustellen. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass es mit der ersten Siedlerwelle 50.300 v. Chr. besiedelt wurde. Auch nach der Massenflucht der Lemurer, muss man zwischen Lemurern und Tefrodern unterscheiden. Erst mit nach der Machtübernahme der MdI vermischen sich die beiden Völker. (Anmerkung: Deshalb wird im Datensatz Andromeda bewusst Lemurer und Tefroder erwähnt.) Über ihre Vergangenheit werden die Tefroder im Unklaren gelassen. Nach der Machtergreifung der MdI achten diese streng darauf, dass die Tefroder von Generation zu Generation immer mehr von ihrer ersten Heimat vergessen. Es gibt weder Museen in denen sich die Tefroder über ihre Vergangenheit informieren können, noch wird ihre Geschichte in den Schulen gelehrt. Dort wird den jungen Tefrodern lediglich erklärt, dass die Anfänge ihrer Zivilisation schon so weit zurückläge, dass es keinen Sinn mache sich damit zu befassen. Uniformen und Raumanzüge kennzeichnen die Aufgabe/Beruf eines Tefroders. Tefroder mit gelben Raumanzügen oder Uniformen haben gewisse Rechte gebürtiger Tefroder verloren. Sie halten sich in erster Linie im Raum oder auf fremden Planeten auf und gelten darum als Fremde. Grüne Uniformen tragen die Angehörigen der Sicherheitspolizei. Mechaniker tragen blaue Uniformen. Die Technik ist im allgemeinen der Technik der Terraner sehr ähnlich, Transmitter gleichen den Torbogentransmitter der Akonen. (Anmerkung: Obwohl sie von den Lemurern abstammen sollte es doch bei einem Zeitunterschied von 50.000 Jahren deutliche Abweichungen existieren, oder?) Es gibt jedoch auch Abweichungen, z.B. sind die Linearantriebe der Tefroder sind kompakter und leistungsfähiger. Das Trauma des Kriegs gegen die Haluter verfolgt die Tefroder noch im Jahr 2404. Auf den Anblick eines Haluters reagieren sie mit panischer Angst, die so groß ist das sie flüchten oder in irrer Raserei auf der Stelle Selbstmord begehen. Bis zum Jahr 2404 gelten die Lemurer in Andromeda als besondere Vertraute der MdI. Sie wachen als Sektorenwächter oder Zentrumswächter über die verbotene Zone im Zentrum Andromedas, und sind nur den MdI gegenüber verantwortlich. Innerhalb der 500 Lj. breiten Warnzone, die die verbotene Zone umschließt, haben sie sämtliche Planeten besiedelt, bzw. zumindest unterhalten sie Wachstationen in jedem System. Insgesamt sind es an die 20.000 System (Anmerkung: Über die Zahl kolonisierten Planeten gibt es Abweichungen, sie schwanken zwischen 500 und 35.000.) Fast alle der Planeten dürfen von anderen Völkern nicht betreten werden. Zum Handel sind nur 50 besiedelte Planeten freigegeben. Von diesen Welten aus werden die Güter durch eine eigene Handelsflotte der Tefroder zu verbotenen Planeten weitertransportiert. Alle Handelschiffe sind bewaffnet. Im Notfall können sie als Begleitschiffe eingesetzt werden. Der Großteil der tefrodischen Kampfraumschiffbesatzungen rekrutiert sich aus Duplos. Nach der Kapitulation und der Übergabe Andromedas an die Maahks flüchtet ein Teil der Tefroder in die Milchstraße.
 
Tefroder der Milchstraße:
Ihnen werden von den Terranern einige Planeten zur Kolonisierung zur Verfügung gestellt, und danach sich selbst überlassen. Verbittert über das Verhalten der Terraner ziehen sich die Tefroder auf ihre Planeten zurück, warten auf eine Chance ihr Schicksal zum besseren zu ändern. So findet der "Graue" zwischen den Jahren 2833 – 2842 die bereitwillige Unterstützung durch eine Gruppe Tefroder. (A-98, Seite 43)
 
Bekannte Raumschifftypen der Tefroder aus dem MdI-Krieg:
Handelschiffe – Kugelform, 80m Durchmesser, Ringwulstantrieb, alle Handelschiffe sind bewaffnet.
Kreuzer der Tefroder – 230 Meter Durchmesser, Kugelform, Ringwulstantrieb, Besatzung 400 Mann.
Kampfschiff – 1000 Meter Durchmesser, Kugelform, Ringwulstantrieb.
Schweres Kampfschiff – 1800 Meter Durchmesser, Kugelform, Ringwulsttriebwerk, Desintegrator- und Impulsgeschütze, Gegenpolkanone, Defensiv: Halbraumfelder


Quellen: PR 255 / 256 / 258 / 261 / 262 / 264 / 297 / PR-TB 351 / Atlan 98
Beschreibung 3 - Autor: Perrypedia

Die Tefroder, von den Ingul D'ulh Orgh genannt, sind die Nachkommen der vor den Bestien (den Halutern) aus der Milchstraße nach Andromeda geflohenen Lemurer und dort nach den Maahks das zahlenmäßig stärkste Volk.
 
Um 1300 NGZ gab es etwa 25.000 tefrodische Welten in Andromeda. Nach dem Ende der Meister der Insel (MdI) siedelten sich tefrodische Flüchtlinge in der Eastside der Milchstraße an. Sie besiedelten später auch die Andromeda vorgelagerte Satellitengalaxis Andro-Beta, in der die MdI die ansässigen Völker der Moduls, Laurins und Twonoser ausgerottet hatten.
 
Erscheinungsbild
Die Tefroder entwickelten sich aus den während ihrer Expansionsphase ab circa 50.300 v. Chr. und im Laufe des Krieges gegen die Haluter (ab circa 50.080 v. Chr.) aus der Milchstraße ausgewanderten Lemurern.
 
Sie sind im Jahre 2402 im Durchschnitt 1,85 m groß und haben die samtbraune Haut der Lemurer sowie dunkles Haar. Sie behielten den leistungsfähigeren Geruchssinn und das leistungsfähigere Zwischenhirn der Lemurer, aber ihre Paradrüse verkümmerte aufgrund des fehlenden Kontakts zur Megaintelligenz ZEUT.
 
Der hoch entwickelte Geruchssinn hat für die Tefroder einen so hohen kulturellen Stellenwert, dass sie Personen, die diesen Sinn verloren haben, fast als Aussätzige behandeln. Diese Personen werden als Rofter bezeichnet und haben den geringsten sozialen Status in der Gesellschaft der Tefroder.
 
Bekannte Tefroder
 
    Alchinon (PR 281)
    Alcoun, Poerl (PR 1314)
    Alka, Perra (Atlan 91)
    Andour, Chasdya (PR 2525)
    Anvor (Atlan 91)
    Apertu, Kronz (PR 375)
    Arrek (PR 262)
    Aschan (Atlan 91)
    Banks, Clorus (PR 1195)
    Barx, Throim (PR 1195)
    Bellogh (PR 274)
    Berryin (PR 263)
    Bogolo (PR 255)
    Boss, Bosman (PR 1196)
    Brandol (Atlan 98)
    Brenda (PR 255)
    Broysen (PR 284)
    Corona, Raye (Andromeda 1)
    Darnin, Majvis (Atlan 94)
    Delaidot (PR 1232)
    Deltar (PR 275)
    Dimrat, Sever (PR-Extra 4)
    Dirrat, Hrango (PR 2518)
    Dokret, Thera (PR 1195)
    Drebar (PR 268)
    Effo, Kartuk (Atlan 83)
    Egnero (PR 255)
    Eikenouke (Atlan 91)
    Etran, Hergon (PR 407)
    Exanger (Atlan 86)
    Eylia, Hurgac (PR 2528)
    Farnish (PR 293)
    Frasbur (PR 265)
    Frolla (Atlan 94)
    Galethi (Atlan 94)
    Gerlachos (PR 289)
    Gorgides, Ignats
    Göshpoun, Xara (PR 1195)
    Gota (PR 256)
    Gowon, Jerzya (PR 2514)
    Hakolin (PR 297)
    Herschon, Fkontha (Atlan 257)
    Howol, Gundea
    Hubba, Lodi
    Hurtai, Mirla (PR 2518)
    Iskaset
    Kalago
    Kankral, Lergon (Atlan 257)
    Kitar, Chiral (PR 2518)
    Markings, Farue
    Meota, Lan (PR 2708)
    Nobili, Satol (PR 2527)
    Okoón-Lhar
    Peh-Khe (Atlan 94)
    Pesbyn, Trascho (PR 2518)
    Piniblue
    Rykmoon, Gyal (Atlan 257)
    Sarillet, Nguyen
    Tatur, Meruv (PR 2524)
    Teldoq, Braas
    Thabaron, Jarron
    Trakom, Numire (PR 2518)
    Vernion (PR 263)
    Weisnech (PR 2517)
 
Wissenswertes
Das Notsignal der tefrodischen Flotte besteht aus vier Teilen einer abnehmenden arithmetischen Serie. Die erste Gruppe besteht aus sieben Pfeiftönen von einer halben Sekunden Dauer im Abstand von ebenfalls einer halben Sekunde. Danach folgt eine Pause von drei Sekunden. Es folgt die zweite Gruppe von fünf halbsekündigen Pfeiftönen im Abstand einer halben Sekunde. Nach drei Sekunden Pause folgt die dritte Gruppe mit drei und nach einer weiteren Pause die letzte Gruppe mit einem Pfeifton. Nach einer Pause von zehn Sekunden beginnt die Serie erneut.
 
Der Notruf wird im Allgemeinen mit der umgekehrten Serienfolge eins-drei-fünf-sieben beantwortet.
 
Die Mitglieder einer Sekte der Tefroder bevorzugen es, nur zu bestimmten und auf die Sekunde genau festgelegten Zeiten ihre Notdurft zu verrichten. (Marasin 1)
 
Raumschiffe
Alle Raumschiffe der Tefroder, außer Spezialraumern, Tender- und Kleinstschiffen, folgen der allgemeinen Bauform ihrer lemurischen Vorfahren - den Kugelraumern. Tefrodische Schiffe werden in Größen von kleinen Korvetten bis zu riesigen Superschlachtschiffen gebaut.
 
Ausrüstung und Bewaffnung ihrer Schiffe spiegelt ihren Verteidigungsauftrag der Zentrumszone Andromedas wieder. Ihre Schiffe sind mit der modernsten Technologie ausgestattet und schwer bewaffnet. Aufgrund eines Forschungsverbots durch die MdI sind ihre Schiffe terranischen Schiffe der gleichen Zeit waffentechnisch unterlegen gewesen.
 
Die Reichweite moderner tefrodischer Raumschiffe beträgt im Jahr 2405 knapp eine Million Lichtjahre. (PR 293)
 
Geschichte
Expansion
 
Nach dem von den MdI in der Zukunft initialisierten Kontakt zwischen den Sonneningenieuren und den Lemurern kam es zu einem Technologietransfer, in dessen Folge die Sonnentransmitter gebaut wurden. Über diese Transmitterstraße gelangten die expansionswütigen Lemurer nach Andromeda.
 
Bereits vorher versuchten einige von ihnen im Direktflug nach Andromeda zu gelangen. Sie strandeten in Andromeda unter anderem auf einem Planeten der später als Tamanium bekannt wurde.
 
Die ausgewanderten Lemurer wählten den Planeten Lemuria (später Vario) als die neue Hauptwelt ihrer Kolonie. Er erhielt den Namen in Gedenken an den untergegangenen Kontinent auf Lemur.
 
Evakuierung
Zunächst wurde die Kolonie in Andromeda von den Lemurern der Milchstraße als nicht besonders zuverlässig eingestuft. Im Verlauf der Evakuierung der Tamanien (bis 49.983 v. Chr.) gegen Ende des Krieges mit den Halutern gewann die Andromeda-Kolonie größte Bedeutung. Sie wurde die Keimzelle des Neu-Lemurischen Reiches. In ihr konzentrierte sich die Elite der Lemurer, die bevorzugt aus der Milchstraße evakuiert wurde, da sie das technische Know-how besaßen, das dem Neu-Lemurischen Reich zur Blüte verhelfen sollte.
 
Das 87. Tamanium (Akon) verweigerte die Evakuierung, stellte die Raumfahrt ein, und hüllte sich in einen Abwehrschirm.
 
Irgendwann vor dem 32. Jahrtausend v. Chr. wurde ein Teilvolk der nach Andromeda evakuierten Lemurer aus der neuen Heimat vertrieben, weil seine absolut rücksichtslose, brutale und kriegerische Mentalität mit den Werten des Stammvolkes nicht vereinbar war. Die Verbannten siedelten sich in Triangulum an und gaben sich den Namen Ranter. Aus diesem Volk gingen die Gyranter hervor. Ranter und Gyranter wurden im 32. Jahrtausend v. Chr. wegen ihrer schieren Bösartigkeit in die Namenlose Zone verbannt. (Atlan 650)
 
Degeneration
In der Folgezeit kam es zu Degenerationserscheinungen, ähnlich wie später bei den Arkoniden. Zwar expandierten die Neu-Lemurer über ganz Andromeda, und vertrieben die Maahks aus deren Heimatgalaxie, allerdings erreichten sie nicht mehr die Tatkraft und Energie der Lemurer. Alleinherrscher über das Reich war der Virth von Lemuria. Vereinzelt nannten die Neu-Lemurer sich auch bereits Tefroder, nach einem Planeten ihrer Kolonie.
 
Die Forschung geriet in den Hintergrund, und wurde von der breiten Masse als wenig ehrenvoll angesehen.
 
Die Meister der Insel
Als das Reich um circa 24.000 v. Chr. immer schwächer wurde, übernahmen 13 relativ unsterblich gewordene Renegaten aus der Elite des Militärs und der Wissenschaft im Verborgenen die Kontrolle über das Reich. Zusammen mit skrupellosen Wissenschaftlern schufen sie einen ungeheuren Machtapparat hauptsächlich basierend auf den von Selaron Merota entwickelten Multiduplikatoren und den Zeittransmittern. Dieser entwickelte auch die Zellaktivatoren, denen sie ihre Unsterblichkeit verdankten.
 
Nach dem Zerfall des Reiches um 23.500 v. Chr. herrschten die Renegaten, die sich jetzt Meister der Insel (MdI) nannten, über die Teilreiche, deren Scheinherrscher sie kontrollierten. Faktor I der MdI befahl die Evakuierung des Planeten Lemuria und den Umzug der Neu-Lemurer nach Tefrod. Lemuria wurde zum Zeittransmitter Vario umgebaut.
 
In der Folgezeit der Schreckensherrschaft der MdI wurden die Tefroder, wie sie sich jetzt alle nannten, als Hilfsvolk eingesetzt. Sie besiedelten 35.000 Planeten und bewachten die 20.000 Lichtjahre durchmessende Zentrumszone in Andromeda. Von den anderen Völkern wurden sie daher als Zentrumswächter oder Sektorenwächter bezeichnet. Zahlreiche Tefroder wurden in den Multiduplikatoren kopiert. Ihre Kopien, die Duplos, wurden mit Reizwellenempfängern versehen, über die sie gesteuert und getötet werden konnten. Da die Tefroder insbesondere im Kampf gegen die Terraner ab 2402 nicht die erforderliche Entschlusskraft und Härte an den Tag legten, griffen die MdI auf die Lemurer zurück und schufen ihre Duplo-Heere hauptsächlich aus den Atomschablonen von aus der Vergangenheit geholten Lemurern.
 
Damit sich die Tefroder nicht im Laufe der Jahrtausende langen Herrschaft der Meister der Insel zu einer Revolte einigen konnten, spielten die MdI mit ihren Machtmitteln die verschiedenen Regierungen und Kolonien gegeneinander aus. Spezialagenten der SolAb stellten entsprechende Untergrundaktivitäten fest. (PR 288)
 
Gegen Ende des Jahres 2405 erhielten die Tefroder neue Gegenpolkanonen, deren Leistung deutlich heraufgesetzt war und sich derjenigen der Transformkanone annäherte.
 
Ende und Anfang
Nach dem Ende der Herrschaft der MdI im Jahre 2406 und dem Tod unzähliger Tefroder und Lemurer durch die mit dem Tod von Faktor I ausgelösten Explosionen der Reizwellenempfänger, standen die Tefroder vor den Trümmern ihrer Existenz. Sie mussten befürchten, von den Maahks, die jetzt in ihre Heimat zurückkehrten, aufgerieben zu werden. Einzelne kleine Tefroderreiche, die von den Meistern der Insel geduldet worden waren, sandten Waffenstillstands- und Friedensangebote an die Maahks, welche diese geflissentlich ignorierten. Eine Evakuierung in die Milchstraße durch ihr Brudervolk, die Terraner, war aufgrund der geschlossenen Verträge der Terraner mit den Maahks nicht möglich. (PR 299)
 
Zu einem unbekannten Zeitpunkt wurde wieder das Virthanium genannte Sternenreich neugegründet.
 
Unter anderem durch die Vermittlung des IPC unter der Führung von Tengri Lethos kam es langsam zu einer Koexistenz von Methanatmern und Sauerstoffatmern. Der Hass beider Völker aufeinander wurde von der Erkenntnis abgelöst, dass - bedingt durch die unterschiedlichen Lebensbedingungen - ein gemeinsames Nebeneinander möglich ist.
 
So stellten die Tefroder auch ein Gründungsmitglied der GAVÖK, einer galaktischen Allianz gegen das Konzil der Sieben. (PR 725)
 
In den folgenden Jahrhunderten kam es zu verschiedenen Zusammenarbeiten von Maahks und Tefrodern, sowie zur Abwehr gemeinsamer Feinde, besonders in aktueller Zeit. So mussten beide Völker im Jahre 1312 NGZ große Verluste im Kampf gegen den Gelben Meister hinnehmen.
 
Milchstraße
Ein unrühmliches Kapitel in der Geschichte der Zusammenarbeit zwischen Maahks und Tefrodern ist allerdings die Arbeit in der CONDOS VASAC gegen die Terraner. Nach dem Ende der MdI arbeiten in die Milchstraße geflohene Tefroder mit Akonen, Antis und den Grossarts (mutierten Maahk) zusammen, um die Terraner zu vernichten. Es darf spekuliert werden, ob dann ein weiteres Zusammenleben ohne die Terraner möglich gewesen wäre.
 
Zahlreiche Tefroder flohen vor den Maahks aus Andromeda in die Milchstraße. Große Gruppen siedelten in der nördlichen Eastside unter anderem auf Neu-Tefa und gründeten dort ein kleines Sternenreich, genannt Vritham. Dabei wurden sie, neben anderen Völkern Andromedas, auch von den Gaids unterstützt, mit denen sie in der CONDOS VASAC zusammenarbeiteten. (PR-TB 393, PR 2631 – Kommentar)
 
Naturgemäß kam es zu Konflikten mit den Blues, die selbst hochqualifizierte Tefroder als billige Arbeitskräfte - etwa auf Minenwelten - einsetzten. (PR 407)
 
Die Tefroder der Milchstraße nahmen im Jahre 1291 NGZ an der Schlacht der Galaktiker gegen die Kosmische Fabrik MATERIA teil. (PR 1986)
 
Im Jahre 1469 NGZ existierten insgesamt sieben Tefroder-Sternenreiche mit insgesamt 568 Welten in 508 Sonnensystemen. Vritham umfasste dabei 88 Welten in 79 Sonnensystemen und nahm einen Sektor von ungefähr 150 Lichtjahren Durchmesser ein. (PR 2631 – Kommentar)
 
Andro-Beta
Die Tefroder siedelten sich hauptsächlich auf den Sauerstoffwelten an, die ihnen die Maahks in Andro-Beta überließen. Allerdings präparierten die Maahks sie vorher mit Planetenzündern (vermutlich Arkonbomben) für den Fall eines Krieges.
 
Im Jahre 427 NGZ versuchte der Dekalog der Elemente, die Tefroder zu einem Krieg gegen die Maahks aufzuhetzen, indem angebliche Maahk-Schiffe zivile Ziele der Tefroder angriffen. Die Tefroder wurden anschließend von den Waffenhändlern von Mrill kontaktiert, die ihnen hochwertige Raumschiffs-Waffensysteme zum Kauf anboten. Es handelte sich in Wirklichkeit um Elemente der Technik und der Maske. Einige tefrodische Politiker wollten sich aber nicht an die Abmachung halten. Bei der Übergabe der Waffen an Bord einer MASCHINE eröffneten sie das Feuer und konnten die Elemente in die Flucht schlagen. Die Waffen zerfielen danach jedoch zu Staub. Praktisch gleichzeitig trafen Taurec und Reginald Bull ein, deren Vermittlung den Krieg verhinderte.
 
Frequenz-Monarchie
Im Jahre 1463 NGZ sahen sich die Tefroder wie auch alle übrigen Völker Andromedas mit der Bedrohung durch die Frequenz-Monarchie und ihr Hilfsvolk, die Gaids, konfrontiert. Die Gaids besetzten mehrere von Tefrodern bewohnte Welten, unter anderem die Planeten Donure (PR 2518) und Chatria. (PR 2527)
 
Da sich die Zentralregierung der Tefroder um den Virth von Tefrod, Jarron Thabaron, zögerlich zeigte und sich im Wesentlichen auf die Verteidigung der zentralen Welten im Einflussbereich der Tefroder konzentrierte, war die Bevölkerung der besetzten Planeten auf sich alleine gestellt. Die Einstellung der Zentralregierung änderte sich erst, nachdem die Frequenz-Monarchie zur Abschreckung die Sonne Sicatemo in eine Supernova verwandelte, wobei unter anderem der Planet Chatria vernichtet und unzählige Tefroder getötet wurden. (PR 2527)
 
Anfang April 1463 NGZ trat die tefrodische Flotte unter dem Kommando von Admiral Meruv Tatur dem sogenannten Bund von Sicatemo im Kampf gegen die Frequenz-Monarchie bei. (PR 2537) Kurz darauf beteiligten sich die Tefroder als Teil dieses Bundes an den erfolgreichen Kämpfen um die Hibernationswelten der Frequenz-Monarchie und um den Handelsstern FATICO. (PR 2548, PR 2549)
 
Neues Tamanium
Irgendwann Ende des 15. oder Anfang des 16. Jahrhunderts NGZ gründeten die Tefroder der Milchstraßen-Northside ein Neues Tamanium und verfolgten eine Politik der militärischen Stärke unter dem Hohen Tamaron Vetris-Molaud. Das Neue Galaktikum verwehrte dem Neuen Tamanium den Zugang zum Polyport-Netz. Es kam zu Spannungen und schließlich zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen den Jülziish und den Tefrodern, die sich sowohl an der Besiedlung umstrittener Planeten als auch an der Nutzung des Polyport-Hofes ITHAFOR-5 im von den Jülziish kontrollierten Ghatamyz-System entzündeten. Das Neue Galaktikum stellte ein terranisches Kontingent zur Beobachtung des Polyport-Hofes ab. (PR 2700)
 
Im Juni 1514 NGZ kam es zu einer Raumschlacht zwischen Tefrodern und Jülziish im Ghatamyz-System. Ein terranischer Hilfskonvoi wurde noch im Solsystem von den Onryonen vernichtet (PR 2700). Am 9. Juli eroberte das tefrodische Mutantenkorps ITHAFOR-5 für das Neue Tamanium. Der Hof wurde in WOCAUD umbenannt. (PR 2708)


Quellen: PR 288, ..., PR 725, PR 1196, ..., PR 2518, PR 2527, PR 2537, PR 2548, PR 2549 / PR 2631 – Kommentar / Atlan 650 / PR-TB 393 / Andromeda 3 / PR-Extra 4 / Marasin 1
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