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Risszeichnung / Datenblatt
Abbildung in PR:
Report Nr. :

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Spezifikationen:
Volkszugehörigkeit:
Rubrik:
Raumschiffe
Unterrubrik 1:
Flottenverbände
Unterrubrik 2:
Unterrubrik 3:
Unterrubrik 4:
Erstnennung in Zyklus:
16 - Die Kosmische Hanse
Nennungen in Zyklus:
Eintragsdatum:
-
Letzte Änderung:
-

Quellenliste:
PR-Heft:
Auflage:

Folge:

Report in PR-Heft:
332 / 2088
Glossar in PR-Heft:
1986
Computer / Kommentar:
              
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
Q-V 284 - 285
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
TSUNAMI
Alias
TSUNAMI

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Bezeichnung für die Spezialflotte der LFT sowie für die insgesamt 120 zu ihr gehörenden Einheiten. Die Schiffe sind Kugelraumer von 200m Durchmesser und gleichen äußerlich völlig denen der STAR-Klasse. Das besondere an ihnen ist neben der speziell ausgebildeten Besatzung eine Technik, die dem aktuellen Stand der Forschung im 5. Jahrhundert NGZ entspricht. 60 der TSUNAMIS sind mit einem auf der Basis des ehemaligen Gezeitenwandlers mit Hilfe der Siganesen erbauten Mini-ATG (-> ATG-Feld) ausgerüstet.
 
Dies ermöglicht es ihnen, um ein bis zwei Sekunden in der Zukunft zu "verschwinden" und so unsichtbar und quasi unangreifbar zu werden. Die TSUNAMIS operieren stets zu zweit, jedes Paar besteht aus einer Einheit mit, einer ohne Mini-ATG. Durch eine ebenfalls von Siganesen entwickelte Transmitterschaltung ist es möglich, daß das im Schutz des ATG befindliche Schiff Funkkontakt und Transmitterverkehr mit dem Schiff in der realen Gegenwart unterhalten kann. Diese Verbindungen sind durch die Eigenart der verwendeten Technik allerdings nur über die kurze Distanz von 31,5 km möglich. Das TSUNAMI-Paar muß also stets in großer Nähe zueinander arbeiten. Hingegen kann auf einem Spezial-Ortungsschirm Einblick in das Normaluniversum genommen werden.
 
Die Besatzung eines TSUNAMIS besteht aus jeweils 42 Spezialisten. Neben der eigentlichen Positronik gibt es eine unabhängige zweite, den sogenannten Kontracomputer (Kurzbezeichnung Koco). Der Koco berechnet ständig alle Maßnahmen unter der Annahme der entgegengesetzten Voraussetzungen, die hochgradig unwahrscheinlich sind. Er zweifelt also alles an und trifft zusätzliche Maßnahmen. Die sich daraus ergebenden Folgerungen treten dann zutage, wenn aufgrund der Berechnungen eine Gefahr erkannt wird, die nicht offensichtlich ist. Der Koco meldet sich erst, wenn im routinemäßigen Ablauf einer Operation aufgrund von gefährlichen Unwahrscheinlichkeiten besondere Maßnahmen erforderlich werden.
 
Seine Bedienung erfolgt durch einen mit der Art der Grundprogrammierung besonders vertrauten Spezialisten, den Koco-lnterpreter. Er muß die Bedenken der Spezialpositronik den anderen Besatzungsmitgliedem verdeutlichen. Zur Ausrüstung der TSUNAMIS gehören nur schwache Waffen. Dafür wird auf Schnelligkeit und große Flexibilität Wert gelegt. Die Schiffe tragen die Bezeichnung TSUNAMI-1 bis TSUNAMI-120. Es gibt keine hierarchische Gliederung innerhalb der Spezialflotte, deren Vorhandensein zunächst nur wenigen eingeweihten Personen wie Perry Rhodan und seinen engsten Mitarbeitern, den Hanse-Sprechern und den Führungspersonen der LFT bekannt ist. Einheiten mit Mini-ATG haben alle gerade Nummern. Im Jahr 447 NGZ wird eine neue Generation von TSUNAMI-Raumschiffen erfolgreich erprobt (-> CORDOBA).


Quellen: Glossareintrag in PR
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Spezialflotte TSUNAMI war die Bezeichnung für eine Sonderflotte der LFT, die ab 420 NGZ eingesetzt wurde. Den Namen prägte Perry Rhodan, inspiriert von den Tsunamis der frühen Geschichte Terras, die sich fast unbemerkt den Küsten näherten, um dort dann zu Riesenwellen auzuschwellen. So stellte er sich die Einsatzweise der Raumschiffe vor. (PR 1011)
 
Allgemeine Daten
Besatzung
Auf den offiziellen Uniformen waren neben den normalen Flotten-Emblemen zusätzliche TSUNAMI-Embleme zu sehen. (PR 1404) Neben normalen Besatzungsmitgliedern gab es die TSUNAMI-Spezialisten, die über eine gesonderte Spezialausbildung verfügten. (PR 1414)
 
Raumschiffstypen
Erste Generation
Die Flotte bestand zunächst aus insgesamt 120 Einheiten, und zwar Kugelraumern von 200 Metern Durchmesser, die äußerlich völlig denen der STAR-Klasse entsprachen. (PR 1007) Die Schiffe trugen die Bezeichnungen TSUNAMI-1 bis TSUNAMI-120, üblicherweise abgekürzt als TS-1 bis TS-120, oder nur T-XX. (PR 1128)
 
Neben der speziell ausgebildeten Besatzung verfügten die Schiffe über eine besondere Technik, die dem aktuellen Stand der Forschung im 5. Jahrhundert NGZ entsprach. Sechzig der TSUNAMIS waren mit einem Mini-ATG ausgerüstet, das mithilfe der Siganesen auf der Basis des ehemaligen Hauptgezeitenwandlers entwickelt wurde. Dieses Mini-ATG ermöglichte einem Schiff, sich um ein bis zwei Sekunden in die Zukunft zu versetzen und damit unsichtbar und quasi unangreifbar zu operieren. Die TSUNAMIS operierten stets zu zweit, jedes Paar bestand aus einer Einheit mit und einer Einheit ohne Mini-ATG. Die Schiffe mit den geraden Nummern hatten das ATG-Gerät an Bord. (PR 1022) Über eine spezielle Transmitter-Verbindung war Kontakt zwischen den beiden Einheiten auch bei laufendem ATG möglich. (PR 1007) Die maximale Entfernung für die Transmitterverbindung war dabei auf 31,5 Kilometer beschränkt. (PR 1011)
 
Die Besatzung eines TSUNAMIS bestand aus jeweils 42 Spezialisten. Jedes Schiff verfügte neben der eigentlichen Positronik über einen unabhängigen zweiten Computer, den so genannten Kontracomputer. Zur Ausrüstung der TSUNAMIS gehörten nur schwache Waffen. Stattdessen wurde Wert auf Schnelligkeit und große Flexibilität gelegt. Bei der Ausstattung wurde die modernste Technik verbaut, die zur Verfügung stand. Während die Offensivbewaffnung auf schwere Waffen verzichtete, war die Defensivausrüstung auf dem höchstmöglichen Niveau. (PR 1011) Das erzeugte ATG-Feld umfasste einen Raumkubus von 222 Metern Durchmesser. (PR 1011)
 
Die Produktion eines ATG-TSUNAMIS dauerte mehrere Jahre. Deshalb und wegen der Kosten war nur jedes zweite Schiff mit einem Aggregat ausgerüstet. (PR 1139) Verloren gegangene Schiffe wurden, bei Beibehaltung der Nummerierung, durch neue ersetzt, wie etwa der TSUNAMI-81, 424 NGZ vernichtet (PR 1011) aber 426 NGZ wieder im Einsatz (PR 1128).
 
Zweite Generation
-> CORDOBA-Klasse.
Die zweite Generation der TSUNAMI ging auf einen Prototypen von Ratber Tostan zurück. Die neuen Schiffe besaßen einen Durchmesser von 500 Metern und operierten ohne Begleitschiff. Im Gegensatz zu den früheren, kleineren Einheiten führten diese Schiffe nun mehrere Großbeiboote mit. (PR 1369, S. 8) Des Weiteren wurde auf eine fortlaufende Nummerierung verzichtet und die Schiffe bekamen wieder Eigennamen, denen ein TS- vorangestellt wurde. (PR 1369)
 
Experimental
Im Jahre 1461 NGZ gab es ein für Extremwelten entwickeltes Spezialschiff, die TSUNAMI X. (Jupiter)
 
Geschichte
Die Erprobung der ersten TSUNAMIS begann unter strengster Geheimhaltung Anfang des 5. Jahrhunderts NGZ, wobei es zu vielen Fehlschlägen und Schiffsverlusten kam. So existierten im Jahre 403 NGZ von ehemals 20 Versuchsschiffen nur noch acht. (PR-TB 385) Die Flotte und ihre Ausrüstung waren lange ein großes Geheimnis mit nur wenigen Eingeweihten, in erster Linie Hanse-Sprecher im STALHOF, Perry Rhodan und seine engsten Mitarbeiter, sowie einige führende Persönlichkeiten der Liga Freier Terraner (LFT). (PR 1011) Obwohl die Flotte formal der LFT unterstand, wurde über die Einsätze überwiegend im STALHOF entschieden. (PR 1007)
 
Die TS-80 und TS-81 waren 424 NGZ bei OUTPOST-4271 im Fall Marcel Boulmeester im Einsatz. Bei der Rückkehr in das Solsystem wurde die TS-81 auf Höhe der Marsbahn vernichet. (PR 1011)
 
Wenig später waren die TS-36 und TS-97 im Arx-System im Einsatz. (PR 1022)
 
Beim nächsten Einsatz ging es um die Erforschung einer Zeitweiche, dabei kam eine Flotte von zehn TSUNAMIS zum Einsatz. (PR 1031)
 
Bei der Vernichtung der Zeitweichen spielten sie dann auch eine wichtige Rolle. (PR 1054)
 
Der Galaktischen Flotte gehörten zwanzig TSUNAMIS (1-20) an, die unter dem Kommando von Ronald Tekener und Jennifer Thyron standen. (PR 1100)
 
Im Jahr 426 NGZ waren alle TSUNAMIS außer 1 bis 20 im Solsystem stationiert, um den Kontakt zur Außenwelt zu halten, da das System durch den Zeitdamm vor Vishna geschützt wurde. Darunter alle fünfzig verfügbaren ATG-TSUNAMIS. Bei Versuchen mit dem Zeitdamm wurden dabei die KIZANGA und zwei weitere TSUNAMIS 300 Millionen Jahre in die Vergangenheit geschleudert. (PR 1126) Beim Versuch, den Zeitdamm zu durchstoßen, ging die TSUNAMI-80 durch einen zeitgleichen Angriff Vishnas verloren. (PR 1128)
 
Die TSUNAMIS 33 und 34 waren wenig später bei Maahkora im Einsatz. (PR 1139)
 
Nach der Rückkehr der Galaktischen Flotte in die Milchstraße erhielt Ronald Tekener das Kommando über die gesamte TSUNAMI-Flotte. (PR 1752)
 
Zum Ende des Jahres 428 NGZ teilte sich die Flotte in drei Aufgabengebiete auf. Die TSUNAMIS 3 bis 20 flogen Patrouilleneinsätze in der Nähe des Solsystems. Die Schiffe 21 bis 100 waren gleichmäßig über die Milchstraße verteilt, auf der Suche nach Spuren des Dekalogs der Elemente. Die Schiffe 101 bis 120 waren zu einem Sondereinsatz unter dem Kommando der Kosmischen Hanse abkommandiert. (PR 1242)
 
Im Jahre 429 NGZ erfolgte eine Einstufung der Flotte als »ersatzbedürftig«. Insbesondere die Notwendigkeit des Zusammenwirkens zweier Einheiten wurde als problematisch angesehen. (PR 1369, S. 8)
 
Im Jahre 447 NGZ wurde eine neue Generation von TSUNAMI-Raumschiffen eingeführt: die CORDOBA-Klasse.
 
Im Februar 448 NGZ startete Galbraith Deighton mit fünf Raumern der CORDOBA-Klasse das Unternehmen Ragnarök. Das Ziel war die Vernichtung der Materiewippe Urian. Das Unternehmen gelang, allerdings wurden dabei die BELEM, die BOGOTA und die CARTAGENA vernichtet. (PR 1395)


Quellen: PR 1007, PR 1011, PR 1022, PR 1023, PR 1024, PR 1031, PR 1100, PR 1105, PR 1126, PR 1128, PR 1139, PR 1142, PR 1153, PR 1242, PR 1369, PR 1404, PR 1414, PR 1752 / PR-TB 385 / Roman »Jupiter«
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