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Rubrik:
Wissenschaft
Unterrubrik 1:
Kosmologie
Unterrubrik 2:
Zyklus:
17 - Die Endlose Armada
Eintragsdatum:
-
Letzte Änderung:
30.11.2017

PR-Heft:
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2478
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Lexikon III:
Q-V 275
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Encyclopädia Terrania:
TRIICLE-9
Alias
TRIICLE-9
Weitere Bezeichnung
TRIICLE-9

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Kosmonukleotid
In der PERRY RHODAN-Serie sind Kosmonukleotide gewaltige Informationspools psionischer Struktur, die im Hyperraum angesiedelt sind. Sie wirken unmittelbar auf die Entwicklung des Universums ein. Mehrere Kosmonukleotide bilden zusammen ein Kosmogen. Alle Kosmonukleotide ergeben den Moralischen Kode des Universums, der in der Gestalt einer Doppelhelix das gesamte Universum durchzieht. In der PERRY RHODAN­Serie spielten bislang die Kosmonukleotide TRIICLE-9, auch als »Frostrubin« bezeichnet, sowie DORIFER eine wichtige Rolle.
 
Im Prinzip ist ein Kosmonukleotid so etwas wie ein Informationspool, der psionische Informationsquanten (Psiqs) enthält und im Hyperraum angesiedelt ist. In diesen Psiqs werden unter anderem alternative Mög­lichkeiten zur Entwicklung des Universums erarbeitet; jedes Psiq repräsentiert so eine potenzielle Zukunft. Von diesen potenziellen Zukünften kann nach aktuell gülti­ger Wissenschaft im Perryversum nur ein winziger Bruchteil verwirklicht werden.
 
Rückführung
Nach der Rückkehr von TRIICLE-9 an seinen ursprüngli­chen Standort im Jahr 429 NGZ ist der Moralische Kode wieder repariert: Es kommt wieder zur Informations­übertragungdurch die Messenger des Kosmonukleotids. Dies ist gleichbedeutend mit dem Ende der Negasphäre, deren eigentlicher Standort allerdings nicht identisch mit dem von TRIICLE-9 war, sondern 301.541 Lichtjahre entfernt lag.
 
Diese Negasphäre besaß im Kernbereich einen Durchmesser von 26.000 Lichtjahren. Solange sie existierte, stellte diese Zone des Chaos eine Bedro­hung der benachbarten Kosmonukleotide und des Moralischen Kodes als Ganzes dar. Darüber hinaus war sie beispielsweise Herkunftsort der Nekrophoren, von Teilen der Chaotender und nicht zuletzt Aufenthaltsbe­reich für den aus den V'Aupertir entstandenen Herrn der Elemente.


Quellen: Glossareintrag in PR 2478
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Das Kosmonukleotid TRIICLE-9 ist auch bekannt unter dem Namen Frostrubin. Unter diesem Namen wird es in der ersten Ultimaten Frage erwähnt. Während der Verankerung durch die Porleyter wurde es auch als Rotierendes Nichts bezeichnet.
 
Allgemeines
TRIICLE-9 ist ein Kosmonukleotid des Kosmogens TRIICLE und damit Bestandteil des Moralischen Kodes des Universums. Es befindet sich in 2.800.000 Lichtjahren Entfernung zur Riesengalaxie Behaynien, in der Tiefe eingebettet direkt am Berg der Schöpfung. (PR 1200, S. 36, ...)
 
Geschichte
Das Verschwinden
In der 219.200.000 Lichtjahre von der Milchstraße entfernten Riesengalaxie Behaynien war das Volk der Saddreykaren beheimatet. Sie errichteten in Jahren 12.384 bis 12.484 Malkatu das sonnengroße Monument Loolandre und transferierten das Bewusstsein ihres Heroen Ordoban in dieses. Im Jahre 20.188 Malkatu suchte der Kosmokrat Tiryk Ordoban im Loolandre auf und beauftragte ihn mit der Bewachung von TRIICLE-9.
 
Im Jahre 37.003 Malkatu, 100.777.133 v. Chr., verschwand das Kosmonukleotid völlig unerwartet. Bemerkenswerterweise definiert dieses kosmische Großereignis den Beginn der Segaf-Zeitrechnung der ESTARTU in der Galaxie Segafrendo.
 
Ordoban machte sich mit dem Loolandre und der Wachflotte von TRIICLE-9 auf, das Kosmonukleotid zu suchen. In der mehr als 100 Millionen Jahre dauernden Suche wuchs die Suchflotte auf nahezu eine Milliarde Schiffe an und wurde nach einem der Namen des Moralischen Kodes als Endlose Armada bezeichnet.
 
Die Negasphäre
Durch das Fehlen des Kosmonukleotids begann sich, durch den Zerfall der Naturgesetze, 301.541 Lichtjahre davon entfernt eine Negasphäre zu bilden. Die ARCHE der V'Aupertir drang vor 80 Millionen Jahren in diese Negasphäre ein, um sie zu erforschen. Dort entwickelte sich die Besatzung der ARCHE zu einem Bewusstseinskollektiv V'Aupertir. Durch die Nutzung der Negasphäre entwickelte sich daraus der Herr der Elemente, ein Chaotarch. Dieser begann zu einem unbekannten Zeitpunkt mit der Konstruktion des Pseudo-Nukleotids Aqaho-TRIICLE. Damit wollte er den Einflussbereich des verschwundenen TRIICLE-9 ausfüllen und die Geschehnisse im Kosmos durch selbst erzeugte Kosmische Messenger lenken. Selbst wenn TRIICLE-9 jemals an seinen Standort zurückkehren sollte, würde Aqaho-TRIICLE dafür sorgen, dass sein Einfluss neutralisiert wäre und die dortige Negasphäre weiterhin Bestand hätte. Aqaho-TRIICLE wurde jedoch unter Aufopferung der Superintelligenz LICHT VON AHN im 25. Jahrhundert vernichtet.
 
Bereits um 80 Mio. v. Chr. hatten die Kosmokraten etwa 150.000 Raum-Zeit-Ingenieure damit beauftragt, das Kosmonukleotid zu rekonstruieren. Dazu errichteten sie in der Tiefe am Berg der Schöpfung – dem Ankerpunkt von TRIICLE-9 – das ein Lichtjahr durchmessende Tiefenland. Sie richteten als Zugänge in vielen Galaxien, unter anderem auch in Cor und Chearth, Tiefenbahnhöfe ein, durch die sie das Tiefenland bevölkerten. Auch die RZI stammten von den V'Aupertir ab.
 
Der Frostrubin
TRIICLE-9 wurde vor circa 11.000.000 (?) Jahren von der in M 82 (Sethdepot) beheimateten negativen Superintelligenz Seth-Apophis mit ihrem psionischen Jetstrahl in 60 Millionen Lichtjahren Entfernung aufgespürt und als Bewusstseinsdepot der von ihr geraubten Bewusstseine genutzt.
 
Während Seth-Apophis immer mehr Bewusstseine in dem Kosmonukleotid einlagerte, veränderte sich TRIICLE-9. Bisher ein mit psionischer Energie gefülltes, blasenähnliches Gebilde verwandelte es jetzt sich in eine Scheibe von 2000 Lichtjahren Durchmesser und 100 Lichtjahren Dicke. Hatte sich TRIICLE-9 auf einem geradlinigen Kurs bewegt, sprang TRIICLE-9 jetzt zufällig durch den Weltraum. Wo es auftauchte, entzog es der Materie ihre Energie, hinterließ nur noch eine kristalline Substanz mit einer Temperatur nahe des absoluten Nullpunktes und gab die aufgesaugte Energie unter Aussendung roten Lichts in sporadisch gigantischen Explosionen wieder ab. TRIICLE-9 wurde zum Frostrubin.
 
Bis zu seiner Verankerung kam es zu 20 bis 30 Explosionen mit der Wirkung von 100 Supernovae. Drei dieser Explosionen wurden von irdischen Astronomen als ungewöhnlich heftige Supernova-Explosionen beobachtet:
  • im Jahr 1885 S Andromeda in der Andromeda-Galaxie
  • im Jahr 1895 Z Centauri in NGC 5253
  • im Jahr 1972 SN 1972e in NGC 5253
  • Etwa um 2,2 Mio. v. Chr. verursachte der Frostrubin in Andromeda eine schwere Explosion (S Andromedae). Durch diese Explosionen wurde der Handelsstern TAQARAN, der eine Verbindung zum PARALOX-ARSENAL besaß, aus seinem Hyperraumversteck gerissen, und irreparable Schäden am Rechnernetz des Handelssterns entstanden. (PR 2591)
 
Die Explosion in Andromeda wurde von den Helfern der Kosmokraten, den Porleytern, den Regenbogeningenieuren, beobachtet. Es gelang ihnen, die weitere Bahn des Frostrubins statistisch vorherzusagen. Da der Frostrubin Rotationsenergie nicht verarbeiten konnte, gelang es ihnen in der Folge, den Frostrubin bei der Passage einer 30 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße in Richtung Norgan-Tur entfernten Zwerggalaxie durch Überladung mit Rotationsenergie zu verankern.
 
Anmerkung: Gegenwärtig lässt sich über mögliche Zusammenhänge mit der Universalen Schneise nur spekulieren.
 
Durch die Anwesenheit des Rotierenden Nichts wurden die Einflusssphären der angrenzenden Kosmonukleotide verschoben. So lag die Lokale Gruppe nicht mehr in der Einflusszone des auch als TRIXTA bekannten, nur 7.000.000 Lichtjahre entfernten Kosmonukleotids DORIICLE-4, sondern im Wirkungsbereich des 40 Millionen Lichtjahre entfernten Kosmonukleotids DORIICLE-2, auch als DORIFER bekannt.
 
Die Porleyter schieden anschließend aus dem Dienst der Kosmokraten aus und zogen sich in die Milchstraße in den Kugelsternhaufen M 3 zurück.
 
Nach dem Großen Galaktischen Krieg gegen die Horden von Garbesch drangen die Cyén auf der Suche nach der Herkunft der Horden bis zum Frostrubin vor, den sie Celus Seritan oder frostig rotes Wunder des Transzendenten nannten. (Blauband 14, S. 51)
 
Aus dem Frostrubin war das Rotierende Nichts geworden. Beim Vorstoß der Galaktischen Flotte zum Frostrubin im Jahre 426 NGZ wurde festgestellt, dass Seth-Apophis durch Bremsmaterie den Anker der Porleyter zu lösen versuchte.
 
Die Rückführung
Fast zeitgleich mit der Galaktischen Flotte traf nach mehr als 100 Millionen Jahren die Endlose Armada ein. Die von der Armada bedrängte Galaktische Flotte stürzte, gefolgt von allen Armadaeinheiten, durch das Rotierende Nichts nach M 82. Dabei löste sich das Bewusstsein Ordobans auf und Seth-Apophis, die das entartete Kosmonukleotid als Bewusstseinsdepot nutzte, fiel in eine tiefe Bewusstlosigkeit.
 
Es gelang Perry Rhodan zusammen mit dem Armadaprinzen Nachor, die Kontrolle über das Loolandre und die Endlose Armada zu erringen, die Endlose Armada in die Lokale Gruppe zu führen und dort im Jahre 428 NGZ durch die Aktivierung der Chronofossilien in und um Andromeda und der Milchstraße den Anker der Porleyter zu lösen.
 
Währenddessen stießen Atlan und Jen Salik über den Tiefenfahrstuhl in der Galaxie Cor in das Tiefenland vor, um dort gemeinsam mit Tengri Lethos als Ritter der Tiefe die Rückkehr von TRIICLE-9 vorzubereiten.
 
Als offenbar wurde, dass die Kosmokraten nicht an die Evakuierung des Tiefenlandes dachten, kam es zum Aufstand der Raum-Zeit-Ingenieure und der drei Ritter der Tiefe.
 
Nach Aktivierung und gespeist durch die Auflösung des letzten Chronofossils EDEN II sprang das Kosmonukleotid mit der Endlosen Armada 429 NGZ wieder an seinen angestammten Platz zurück. Aus dem Tiefenland bildeten die Raum-Zeit-Ingenieure die Riesensonne Taknu mit 150.000 Überlebensinseln, die jeweils 100.000 km durchmessen, für die Bewohner des Tiefenlandes.
 
Anmerkung: Es ist zu erwarten, dass sich die Negasphäre auflöst und die Wirkungsbereiche der Kosmonukleotide um den alten Standort des Frostrubins wieder normalisieren. Über Zusammenhänge, zum Beispiel mit der nicht mehr möglichen Erzeugung von Sextagonium, kann nur spekuliert werden.


Quellen: PR 1200, PR 1250, PR 2591 / Blauband 14
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Beschreibung 4 - Autor:


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