Die Endlose Armada
Nummer : 17
Großzyklusnummer : 05 Moralischer Kode
Erstmals erschienen : 1982 - 1984
Als Auflage 2 :
Als Auflage 3 :
Als Auflage 4 :
Als Auflage 5 :
Als E-Book :
Hefte : 1100 - 1199
Heftanzahl : 100
Handlungszeit : 426 - 427 NGZ (4013 - 4014 n.Chr.)
Handlungsdauer : 2 Jahre
Zeitsprung : -
Silberbände :
Taschenbücher :
Serie :
Leihbuch :
Jubiläumsband :
Bertelsmannausgabe :
VPM Trade-Paperback:
HJB-Edition :
Hörbuch :
Silber Edition Hörbuch :
Sonstige :
Geschichte des Zyklus - Autor:

Atlan und Arkon

    Zyklen-Übersicht

Der Cygride Jercyghel An, Kommandant der 50.000 Raumschiffe umfassenden Armadaeinheit 176, gehört zu den ersten, die nach einer äonenlangen Suche TRIICLE-9 sehen, das Objekt, dem die Suche der Endlosen Armada galt. TRIIClE-9 bietet den Armadisten aber einen eigenartigen Anblick und legt den Verdacht nahe, es sei daran manipuliert worden. Mehrere hundert Raumschiffe, bemannt mit Hilfsvölkern von Seth-Apophis, werden gesichtet.

Die Cygriden, die wie allen zur Endlosen Armada gehörenden Völker über Armadaflammen verfügen, melden ihre Entdeckung der Befehlszentrale der Armada, dem Armadaherz, und damit auch dem legendären Anführer Ordoban. Am 15. März 426 erreicht eine weitere Raumflotte, die aber weitaus kleiner ist, das Gebiet des Frostrubins. Es ist die aus fast 20.000 Raumschiffen der Hanse und der GAVÖK bestehende Galaktische Flotte unter dem Kommando von Perry Rhodan. Perry Rhodan wird schon kurze Zeit nach dem Eintreffen im Gebiet des Frostrubins klar, daß dieser gigantische Raumschiff-Heerwurm nur die ominöse Endlose Armada sein kann. Noch während man bemüht ist, sich einen Überblick über die Lage zu verschaffen, taucht an Bord der BASIS ein geheimnisvoller Fremder auf, der sich Taurec nennt und behauptet, von jenseits der Materiequellen zu stammen.

Taurec erklärt, er handle im Auftrag der Kosmokraten und sei eigens für diesen Einsatz mit besonderen Mitteln ausgestattet worden, so dem Raumschiff SYZZEL und der "Kaserne", aus der besonders kampfstarke Roboter entstehen können. Als er aber die Kommandogewalt über die Galaktische Flotte verlangt, lehnt Rhodan dies ab. Fast genau zu dieser Zeit trifft weit entfernt, in der Galaxis Vayquost, Surfo Mallagan eine schwerwiegende Entscheidung. Angeregt durch die Informationen, die Atlan vor seinem Start in Richtung Milchstraße hinterlassen hatte, läßt er eine Raumflotte ausrüsten, deren Flaggschiff die restaurierte SOL-Zelle-2 werden soll. Während Herzog Gu das Imperium der Kranen lenkt, soll diese Flotte unter dem Kommando von Mallagan, Faddon und Scoutie die Galaxis M82 anfliegen, die wichtigste Galaxis der Mächtigkeitsballung von Seth-Apophis. Taurec und Rhodan gelingt es, in den Frostrubin einzudringen. Dort erklärt Taurec, der Frostrubin sein ein fünfdimensionales Gebilde, eine Art Miniaturuniversum, mit einem "Abdruck" im normalen Raum-Zeit-Kontinuum.

Taurec weist darauf hin, daß hier Kausalzusammenhänge nicht mehr gewährleistet sind. Die Landung auf einer dieser Welten bringt für Rhodan die nächste Überraschung, denn Körperteile aller nur denkbaren Lebensformen gleiten scheinbar schwerelos durch die Lufthülle. Mentale Stimmen melden sich. Schließlich entdecken die beiden einen menschlichen Kopf. Rhodan erkennt, daß alle Körperfragmente nur Projektionen sind, die Teile der Bewußtseine von Seth-Apophis-Agenten enthalten. Der Frostrubin ist also das geheimnisvolle DEPOT. Rhodan erfährt weiter, daß der Frostrubin das Tor von und nach M82 darstellt. Dan aber wird Rhodan ein weiterer Teil der Wahrheit bekannt, der ihm den Atem verschlägt: Die Gesamtheit der manifestierten Bewußtseinssplitter stellt die Superintelligenz an sich dar. Vor langer Zeit muß es in M82 eine Lebensform gegeben haben, der es gelang, andere Bewußtseine zu kontrollieren, selbst über große Entfernungen. Diese Urzelle muß es auch heute noch in M82 geben. Als Rhodan dies erfährt, reift in ihm der Plan, in absehbarer Zeit nach M82 vorzustoßen und der Sache auf den Grund zu gehen. Anfang April 426 NGZ startet unter dem Kommando von Clifton Callamon und Alaska Saedelaere ein erstes Erkundungsunternehmen in Richtung Armada. Das Team entdeckt eine Schlafboje der Cygriden, mit der durch Schlafperioden von zehn Jahren Dauer der Generationswechsel auf den Raumschiffen hinausgeschoben werden kann. Unterdessen agieren Ras Tschubai und Gucky im Gebiet der sich bekämpfenden Armadaeinheiten der Zencen und der Sopkalariden. Während auf diese Weise erste Informationen über die Endlose Armada gewonnen werden, rebellieren die Weidenburn-Anhänger und verlassen die Galaktische Flotte. Obwohl sie bald in die Gewalt der Armadisten geraten, gelangen sie zum Armadasiegelschiff, wo Eric Weidenburn eine Armadaflamme erhält. Auf Dauer gesehen wird die Lage der Galaktischen Flotte immer kritischer, denn zum einen nähern sich Raumschiffe der Cruuns, Swapanen, Jauks und Phygos, während von der anderen Seite fast 200.000 Raumschiffe der Harwesanen, der Sarko-11 und der Namenlosen heranrücken, die zu Endlosen Armada gehören. Der Galaktischen Flotte bleibt schließlich nur noch ein Ausweg, der Weg durch den Frostrubin.

Die Endlose Armada setzt umgehend zu Verfolgung an und durchfliegt ebenfalls den Frostrubin. Die Ankunft in M82 ist von grotesken Zwischenfällen begleitet. Alaska Saedelaere hat plötzlich sein Cappin-Fragment verloren, während die Galaktische Flotte aufgesplittert wird und sich in der Endlosen Armada verstreut sieht. Der sogenannte Konfetti-Effekt ist wirksam geworden. Jercygehk An, der Kommandant der Cygriden, beschließt, fortan mit den Terranern zusammenzuarbeiten. Durch die plötzliche Ankunft der unüberschaubaren Flotten erleidet Seth-Apophis einen mentalen Schlag. Die BASIS rematerialisiert im Gebiet einer Energieweide, einer Zone gefährlicher Gravitation, in deren Zentrum sich ein Black Hole befindet. Die die in dieses Black Hole stürzende Materie wird in Energie umgewandelt, die dann in quaderförmigen Goon-Blöcken gespeichert wird, die als Antriebsmittel für die Raumschiffe der Endlosen Armada dienen. Überwacht wird diese Art der Energiegewinnung durch Armadamonteure genannte Roboter. Zur selben Zeit forcieren die Armadaschmiede, die sich Söhne Ordobans nennen, ihre Bemühungen, die Macht über die Endlose Armada an sich zu reißen. Rhodan bemüht sich unterdessen, Armadaflammen zu erwerben. Dabei erhält er Hinweise auf die sogenannten Weißen Raben, die ebenfalls im Gefüge der Endlosen Armada eine geheimnisvolle Rolle spielen. Seine Hoffnung, vom ersten Weißen Raben, der im Gebiet der BASIS erscheint, Näheres zu erfahren, erfüllt sich nicht. Statt dessen teilt der Weiße Rabe Rhodan den Standort einer Armadaschmiede mit, zu der vier terranische Raumschiffe gebracht werden sollen. In diesen Schmieden, die an riesige Werften erinnern, wird die überregionale Technik der Endlosen Armada hergestellt; als Rohstoffreservoir dienen zum einen die Energieweiden, zum anderen zahlreiche Planeten, die von den Armadaflößen ausgebeutet werden. Geleitet werden die Schmieden von den Silbernen. Im April 426 NGZ ist die Materiewolke Srakenduurn Schauplatz hektischer Aktivitäten. Zahlreiche Virenforscher, darunter auch Quiupu, fügen die Teilrekonstruktionen des Viren-Imperiums zusammen, doch seltsame Zwischenfälle deuten darauf hin, daß noch jemand Interesse am Wiedererstehen des Viren-Imperiums hat. Belice, eine geheimnisvolle Frau, taucht an verschiedenen Orten auf. Kurz vor Abschluß der Arbeiten überbringt der Ufonaut Geredus die Anweisung der Kosmokraten, sämtliche Arbeiten einzustellen, doch der Befehl kommt zu spät. Das Viren-Imperium vervollständigt sich von selbst und wird von Belice, die eine Inkarnation Vishnas ist, übernommen. Vishna ist eine abtrünnige Kosmokratin, die sich aus unbekannten Gründen bereits in das Erste Viren-Imperium integriert hatte, um die macht jenseits der Materiequellen an sich zu reißen.

Doch ihr Versuch war damals gescheitert, weil das Viren-Imperium aufmerksam geworden war und explodierte. Dadurch wurden die Viren im Universum verstreut. Den Kosmokraten blieb aber nur eine kurze Zeit der Ruhe, weil Seth-Apophis in den Vordergrund trat und die Mächte des Chaos, die Gegenspieler der Kosmokraten, zum entscheidenden Schlag ausholten. Die Porleyter und auch ES traten entschieden für die Sache der Kosmokraten ein, und die Virenforscher erhielten den Auftrag, das Viren-Imperium zu rekonstruieren. Doch bei diesem Versuchen entstanden auch wieder Fragmente von Vishna - Gesil, Srimavo und Belice. Vishna taucht in den Weiten des Universums unter, stößt aber vorher Drohungen gegen die Terraner aus. ES reagiert darauf und schickt Ernst Ellert in die Milchstraße, um die Menschheit zu warnen. Initiiert von ES läuft das "Projekt Zweiterde" an. Zu diesem Zweck werden auf dem der Erde gegenüber liegenden Punkt der Sonnenumlaufbahn Tausende von Spezialtransmittern postiert, die Mentalenergie materialisieren lassen. Im entscheidenden Moment greift ES ein, und so entstehen Duplikate von Erde und Mond. Anfang August 426 NGZ richtet Perry Rhodan sein Hauptaugenmerk auf die Suche nach einer geeigneten Stützpunktwelt. Einer dieser Suchtrupps stößt auf die Flotte der Kranen. Bald darauf trifft die SZ-2 mit den Terranern zusammen. Von einem Weißen Raben bekommen die Galaktiker einen Hinweis auf die sogenannte Armadachronik. In der Nähe der BASIS taucht ein seltsamer Weißer Rabe auf, der unter Umständen bereit ist, Rhodan eine Armadaflamme zu besorgen. Als Gegenleistung bietet Rhodan den Ring der Kosmokraten und Laires Auge an, doch erst, als er sich bereit erklärt, auch eine Gewebeprobe abzugeben, wird der Handel perfekt. Als nur Stunden später ein anderer Weißer Rabe auftaucht, wird klar, daß Rhodan einem abtrünnigen Raben aufgesessen ist. Die Gewebeprobe ist inzwischen in den Besitz des Silbernen Verkutzon übergegangen, der daraus einen Synchroniten, eine synthetische Kopie herstellen will, über die der Armadaschmied Kontrolle über Rhodan erlangen will,. Da die Impulse des Zellaktivators aber nicht nachgeahmt werden können, scheitert dieser Versuch. Der Planet Basis-One wurde unterdessen zur Stützpunktwelt erkoren. In dieser kritischen Zeit geht ein Ereignis eher privater Natur fast unter: Perry Rhodan und Gesil heiraten. Auf Terra ist es unterdessen gelungen, den Zeitdamm zu stabilisieren. Aber Vishna ist nicht untätig. Sie kann sich den Roboterdynastien der Klong und Parsf, die der Roboterzivilisation Schatt-Armarong angehören, als angebliches Mitglied des Herrenvolkes ausweisen.

Die Roboterdynastien beginnen daraufhin mit ihrem Angriff auf das Solsystem und können den Zeitdamm mehrfach erschüttern, doch dann werden einige durch die Schwankungen des Zeitdamms geistesgestörte Terraner für die wahren Herren gehalten. Während der Kämpfe messen die Terraner einen Impuls an, der darauf hin deutet daß ein Objekt aus der Zukunft irgendwo auf der Erde gelandet ist. Im Zuge der Verfolgung des Armadaschmieds Schovkrodon dringt Perry Rhodan mit einigen Begleitern in des System der Sooldocks ein, die Seth-Apophis regelrecht anbeten und deshalb verunsichert sind, weil die Superintelligenz seit einiger Zeit schweigt. Schovkrodon intrigiert, und so muß Rhodan zum Planeten Marrschen fliehen, wo er einen besonders starken Hypersender aktiviert und neben dem normalen Programm das terranische SOS-Signal abstrahlt. Icho Tolot erwacht als erster an Bord des Raumschiffes PRÄSIDENT. Er stellt fest, daß das Schiff im Innern der Sonne Silk materialisiert ist, wo das Volk der Silkrinen Schutz vor Seth-Apophis gesucht hat. Als das Raumschiff wieder den freien Weltraum erreicht, wird der SOS-Ruf aus dem System der Sooldocks empfangen, und man startet unverzüglich dorthin. Auf der Erde agiert Grek-336, ein Maahk aus der Zukunft. Er kommt aus einer Zeit, in der die Maahks einen hohen Grad der Vergeistigung erreicht haben. Grek-336 macht es sich zu Aufgabe, gegen die Vergeistigungstendenzen, die er auch bei den Terranern zu erkennen glaubt, vorzugehen. Er greift das Hauptquartier der Hanse in Terrania an und stört damit die Bemühungen zur Aufrechterhaltung des Zeitdamms empfindlich. Schließlich stürzen Erde und Mond sogar ins Standarduniversum zurück. Seine Flucht führt ihn zum Weltraumbahnhof Lookout-Station, wo er die Vergeistigungstendenzen bei seinem eigenen Volk stoppen will, doch dann erkennt er, daß seine Artgenossen den ersten Schritt zu ihrer späteren Evolutionsstufe bereits getan haben. Er überlebt den Schock, den er dadurch erleidet, nicht. Ende November 426 NGZ ist fast die gesamte Galaktische Flotte im System der Sooldocks eingetroffen und startet in Richtung Basis-One. Die RAKAL WOOLVER fliegt mit Roi Danton, Demeter und Taurec an Bord zur Milchstraße, um dort Bericht zu erstatten.

Taurec behauptet, in der Milchstraße gebraucht zu werden. Mit einem im Basis-One-System eintreffenden Raumschiff kommt auch der "unsichtbare Bote" an, der die Terraner zum Siegelschiff ruft. Einem terranischen Einsatzteam gelingt es, sich gegen einen dort agierenden Silbernen durchzusetzen. Rhodan gelangt in den Besitz von 10 Armadaflammen. Erster Empfänger einer solchen Flamme ist Atlan, der das Kommando auf der inzwischen wieder komplettierten SOL übernommen hat. Kurze Zeit Später greift er bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Armadavölkern ein und gibt sich den Torkroten, die auch Armadabarbaren genannt werden, gegenüber als Beauftragter des Armadaherzens aus. Daraufhin erhält er die Kommandogewalt über die 50.000 Raumschiffe umfassende Barbaren-Welle, wie die Flotte genannt wird. Kurze Zeit später startet er mit der Barbarenwelle, um Ordoban zu suchen, den er mental zu spüren glaubt. Von den Lukyoonen bekommt er den Hinweis, daß nur der Armadaprinz den Standort des Armadaherzens kennt. Rhodans Suche nach der Armadachronik ist schließlich doch noch erfolgreich. Die Terraner erfahren, wo sich der Armadaprophet aufhält. Dieser teilt Perry Rhodan seine Vorhersagen mit, die unbedingt in der genannten Reihenfolge eintreten müssen: Demzufolge wird die Macht der Armadaschmiede gebrochen werden, die Galaktische Flotte wird die Armadaeinheit 1, also den Sitz Ordobans finden, und das Kommando über die Endlose Armada wird an die Terraner übergehen. Rhodan erkennt aber auch in einer Vision, daß die Armada auf ihrem weiten Weg die Milchstraße durchqueren muß. In der heimatlichen Galaxis beginnt Ende Dezember 426 NGZ der nächste Angriff Vishnas. Sie nimmt Erde und Mond in den Grauen Korridor auf, ein schlauchförmiges, hyperenergetisches Gebilde, dessen Wandung sich mit den Mitteln terranischer Technik nicht durchbrechen läßt. Gleichzeitig überfällt Vishna die Terraner mit den Sieben Plagen. Die erste Plage wird zunächst für ein unscheinbares Phänomen gehalten, denn trotz gleicher Sprache versteht man sich nicht mehr, die Kommunikation untereinander als auch zu den diversen Computern bricht zusammen. Zu dieser Zeit ist ein geheimnisvoller Fremder auf der Erde eingetroffen. Chthon, der kein Wesen im herkömmlichen Sinn ist, sondern wie ein rauchgrauer Schatten erscheint, warnt vor den Gefahren, findet aber kaum Gehör. Er sagt weiter, er sei auf der Suche nach einer bestimmten Person. Das Babel-Syndrom, wie die Sprachverwirrung bald genannt wird, kann dennoch überwunden werden, aber Terra und Luna befinden sich im Innern des Grauen Korridors auf einer Fahrt ins Ungewisse. Die RAKAL WOOLVER erreicht Anfang Januar 427 NGZ das verwaiste Solsystem.

Die Besatzung erlebt gerade noch die Auflösung der Projektionserde. Noch im Januar treten die Parasitär-Enklaven auf, welche die zweite Plage darstellen. Chthon gelingt es zusammen mit einem Siganesen, Rötel-Viren in einer der Kuppeln zu deponieren. Diese verbreiten sich rasch und vernichten in einer Kettenreaktion alle Enklaven auf der Erde. Den Terranern ist unterdessen bekannt, daß die Wandung des Grauen Korridors Öffnungen besitzt, die Perforationen. Ernst Ellert wagt einen Ausbruchsversuch durch eine solche Perforation und gelangt in eine Grenzzone zwischen dem Grauen Korridor und dem Normalraum, in der seltsames Leben existiert. Nach harten Auseinandersetzungen erreicht Ellert EDEN II, doch ES ist durch den Kampf mit Seth-Apophis ausgelastet und kann ihm nur einen Ausblick auf die siebte Plage geben. Ellert kehrt im Februar auf die Erde zurück, nachdem er kurzfristig in der Vergangenheit gestrandet war. Nur Tage später tritt die dritte Plage auf, der Herr der Toten. Wieder ist es Chthon, der den entscheidenden Hinweis gibt. Galbraith Deighton läßt reaktivierte Hypnokristalle von Luna herbeischaffen, bei deren Anblick der Herr der Toten allergisch reagiert und schließlich verschwindet. In M82 werden die Terraner auf einen Angriff der Armadarebellen unter dem Kommando des Armadaprinzen Nachor von dem Loolandre aufmerksam, der gegen die Armadaschmiede MOGODON gerichtet ist. Der Angriff der Rebellen wird von den Silbernen abgewehrt, doch Gucky kann Nachor retten und zur BASIS bringen. Von Nachor erhält Rhodan neue Informationen, und bald ist das neue Ziel der BASIS definiert: der Loolandre. Unterdessen mehren sich die Anzeichen für ein baldiges Erwachen der Superintelligenz Seth-Apophis. Nach dem plötzlichen Auftauchen von Milliarden Wesen durch den Frostrubin war sie bewußtlos geworden. Nun aber, Monate später, hat sie den Schock überwunden und wacht auf. Es gelingt ihr. die BASIS zum Planeten Aitheran zu locken und die Terraner auf psionischem Weg zu unterjochen. Perry Rhodan, der als Träger einer Armadaflamme gegen den psionischen Zwang gefeit ist, wird gefangengenommen und erfährt auf der Alptraumwelt Aitheran die Geschichte der Superintelligenz. Als Rhodan im Innern des VERKÜNDERS konditioniert werden soll, bekommt er Kontakt zum Bewußtsein des Anximen Simsin. Der entscheidende Kampf beginnt kurze Zeit später, wobei auch die Cygriden eingreifen. Seth-Apophis aktiviert das Brennende Heer. Rhodan und Nachor gelingt die Flucht. Durch einen Tip Simsins suchen sie einen besonderen Monolithen auf Aitheran auf und finden dort den Körper des Heels - den Ursprungskörper von Seth-Apophis. Während der Kämpfe wird Seth-Apophis von den ihr sonst zur Verfügung stehenden Energien angeschnitten; dies nützt Simsin, um seine Rache zu vollziehen. Der Superintelligenz bleibt nur der Weg zurück in ihren Ursprungskörper. Sie entwickelt sich zurück, und Stunden später verläßt ein scheuer, instinktgeleiteter Heel den VERKÜNDER, um in der wilden Natur Aitherans zu verschwinden. Der VERKÜNDER desaktiviert sich. Erde und Mond, die immer schneller durch den Grauen Korridor einem unbekannten Ziel entgegenrasen, werden von der vierten Plage heimgesucht. Während des Xenoformings stirbt Terras Pflanzenwelt in kürzester Zeit ab und wird ersetzt durch eine ungeheuer wachstumsfreudige Vegetation. Schließlich erscheinen Killerpflanzen und bedrohen die Menschen.

Verursacher der Katastrophe sind die Xenos, die aufgrund von Falschinformationen, die ihnen Vishna zuleitete, die Terraner als unintelligentes, pflanzenschädingendes Leben betrachten. Im März 427 NGZ folgt die fünfte Plage in Gestalt der Fairy Queens, zwergenartigen Geschöpfen, deren hypnotische Ausstrahlung in den Menschen ein Gefühl intensiver Zuneigung erzeigt. Die Menschen werden von den Zwergen Abhängig und verschmelzen mit ihnen. Riesige Virenschwärme erscheinen als Vishnas sechste Plage. Sie schließen Erde und Mond ein, und befallen alles intelligente Leben. Die Befallenen bekommen hohes Fieber und versinken in katagonische Starre - die Krankheit wird schon bald Vishna-Fieber genannt. Dabei wird das Bewußtsein der Kranken so programmiert, daß sie beginnen, immer größere Maschinen zu konstruieren, über deren Sinn und Zweck aber keiner etwas Genaues weiß. In kurzer Zeit wimmelt es auf der Erde überall von solchen Monstermaschinen. Der Technomanische Effekt, die sechste Plage, hat Terra lahmgelegt. In dieser Situation beginnt die siebte Plage. Milliarden kugelförmiger Gebilde senken sich auf die Erde. Gleichzeitig mit dem Auftauchen dieser azurblau leuchtenden Kugeln werden die während des Technomanischen Effekts gebauten Maschinen aktiv, saugen den Ausstoß terranischer Kraftwerke in sich auf und senden sechsdimensionale Impulse aus. Einsteins Tränen, wie die blauen Kugeln genannt werden, verwandeln sich unter dem Einfluß der Sextadim-Energien in Miniatur-Erden. Die Menschen schrumpfen in einem gespenstischen Vorgang bis auf die Größe von Viren, und schließlich schwebt jeder Mensch auf seine individuelle Miniaturerde zu, deren einziger Bewohner er dann ist. Vishna lotst Meta-Agenten, aus Virensubstanz bestehende, programmierbare Gebilde, welche die atomare Struktur der Materie verändern können, auf die Erde. Diese Meta-Agenten verwandeln das Stadtgebiet Terranias in den Virenhorst um, der zum Hauptquartier der abtrünnigen Kosmokratin auf Terra wird. In M82 werden die insgesamt achtzehn Barbaren-Wellen, die inzwischen alle unter dem Kommando Atlans stehen, vom Brennenden Heer angegriffen. Mit dem Ende von Seth-Apophis löst sich das Brennende Heer auf. An Bord der ICCUBATH ist aus den Weidenburn-Anhängern inzwischen ein Überorganismus entstanden, und damit nähern sich die Silbernen den Pforten des Loolandre. Dorthin ist auch Perry Rhodan mit der Galaktischen Flotte unterwegs, doch Chmekyr, der Pförtner des Loolandre, erklärt, daß zuerst vier Pforten zu überwinden sind. Chmekyr verstrickt die Galaktiker in eine Reihe pararealer Komplikationen; in deren Verlauf sollen vier Sinnsprüche von Nachor von dem Loolandre rekonstruiert werden, die jeweils eine der Pforten öffnen. Die Pforten sind Barrieren fünfdimensionaler Energie, denen die Aufgabe zufällt, Unbefugte am Betreten des Loolandre zu hindern. Als erstes werden die Galaktiker mit dem Epikur-Syndrom konfrontiert, einem psionischen Zwang, der die Besatzungen der Raumschiffe zu zügelloser Ess- und Trinklust drängt. Erst durch das Eingreifen des Pararealisten Sato Ambush werden die Raumfahrer von dem Zwang befreit. Durch die Ereignisse animiert, erinnert sich der Armadaprinz an den ersten Sinnspruch.

Das zweite parareale Ereignis ist der Diadem-Kreuzzug. Wieder dauert es lange, bis sich die Galaktiker ihrer unglaublichen Umgebung zurechtfinden, doch dann kann auch diese Gefahr überwunden werden, und der Armadaprinz erinnert sich wieder. Unterdessen bedroht die letzte Waffe von Seth-Apophis die Superintelligenz ES: Das Aggregat des VERKÜNDERS, das den Jetstrahl produziert, sandte eine Impulsfront aus, deren Energien EDEN II in Form possierlicher Tiere erreichen, die aber die Bewußtseine der Altmutanten, unterwerfen. Als die Wesen aber zum entscheidenden Schlag ausholen, rebellieren die Altmutanten, und die Geschöpfe, die aus dem Todesimpuls hervorgingen, lösen sich auf. Anfang Mai 427 NGZ sieht sich Vishna fast schon am Ziel. Sie plant, mittels der Virotronischen Vernetzung, die nach Milliarden zählende Menschheit zum Ausbau der informationsverarbeitenden Fähigkeiten des Viren-Imperiums zu verwenden. Grundlage des Konzepts sind die Virochips, jene jeweils von einen Menschen bewohnten Miniaturerden. Die Virochips sollen dem Viren-Imperium als Input-Output-Einheiten vorgeschaltet werden und so die Effizienz der Datenverarbeitungsmechanismen erhöhen. Je zwei- bis zehntausend Virochips unterstehen der Kontrolle eines sogenannten Ordensmannes; die Bewohner der Miniaturerden erhalten den Namen Sturmreiter. Sie sollen die auf der Oberfläche des Virochips pulsierenden Informationsströme regulieren. Die Ordensmänner, pseudohumanoide Wesen aus Virensubstanz, bewohnen die Zeittürme, in deren Zeitschächten vergangene Epochen des Universums repräsentiert sind. Die Aufgabe der Zeitschächte ist es, dem Viren-Imperium als externer Datenspeicher zu dienen. Die als Nullsohle bezeichnete tiefste Ebene unter den Zeittürmen reicht Milliarden Jahre in die Vergangenheit, in die Zeit des Urknalls, zurück. Die Nullsohle dient Vishna zur Unterbringung wichtiger Gefangener, und dorthin verfrachtet sie auch Ellert und Chthon, nachdem sie der beiden habhaft werden konnte. Dann aber erreichen Taurec, Roi Danton und Demeter die verwaiste Erde, und nach vielen Kämpfen können sie mit Chthon, dem Schatten, in Kontakt treten. Ernst Ellert kann von Stein Nachtlicht, dem für ihn zuständigen Ordensmann, einige Zugeständnisse fordern und nützt die Gelegenheit, unter den Sturmreitern eine Revolte anzuzetteln, in deren Verlauf sich Tausende von Virochips aus der Vernetzung lösen. Stein Nachtlicht sagt sich von Vishna los und wird zum Verbündeten der Terraner. Unterdessen stellt sich heraus, daß Chthon ein Teil Taurecs ist, der beim Übergang in den Normalraum durch Manipulationen Vishnas abgespalten wurde. Durch die Vereinigung der beiden gewinnt Taurec, der Kosmokrat, seine Erinnerungen zurück.

Es kommt zum Kampf mit der abtrünnigen Kosmokratin. Taurec siegt und kann Vishna von ihrem paranoiden Rachegelüsten gegenüber der Menschheit heilen. Er gibt den Menschen einige Erklärungen und damit Einblicke in die Vergangenheit. Nach ihrer Niederlage gegen Taurec arbeitet Vishna auf der Seite der ordnenden Kräfte des Kosmos. Erde und Mond beginnen die Rückreise zu ihrem angestammten Platz im Sonnensystem, die Virotronische Vernetzung der Menschheit wird aufgehoben und das Viren-Imperium den Kräften der Ordnung überstellt. Ordensmänner und Zeittürme lösen sich auf und schweben als Virenwolken davon. 20.000 dieser Wolken verteilen sich über die Erde und werden zu Virensäulen, die den Menschen eine Verbindung mit dem Viren-Imperium ermöglichen. Sie werden von 20.000 freiwilligen Sturmreitern bemannt. Ellerts Bewußtsein wird in einem synthetischen Körper aus Viren-Substanz verpflanzt. Der Metamorpher, wie er nun genannt wird, kann seinen Körper bei Bedarf in einzelne Viren auflösen und wieder zusammensetzen. Als Erde und Mond das Solsystem erreicht haben, legt sich das Viren-Imperium als gigantischer Ring um das Solsystem. ES meldet sich und teilt den Terraner mit, daß Rhodan in M82 gegen Seth-Apophis die Oberhand behalten hat und die Erde mindestens 500 Jahre an ihrem Platz bleiben soll. Taurec, Vishna und Reginald Bull starten in Richtung Eastside der Milchstraße, um der Endlosen Armada einen Wegweiser zu schaffen. Gorgengol, ein von den Kosmokraten zur Koordinierung des Moralischen Kodes konstruierter Planet im Halo der Milchstraße, wird als Leuchtfeuer aktiviert, indem eine den Armadaflammen ähnliche energetische Struktur, die Signalflamme, gezündet wird. Die Zündung der Signalflamme bleibt den Mächten des Chaos nicht lange verborgen. Dies sind die Gegenspieler der Kosmokraten und betrachten es als ihre Aufgabe, das Maß der Unordnung im Universum zu vergrößern, also den Entropiezuwachs zu fördern. Ausführendes Organ der Mächte des Chaos ist der Dekalog der Elemente, der aus zehn Teilen besteht, die jeweils mit besonderen Kräften ausgestattet sind. Das Element der Kälte wird in der Eastside eingesetzt, um die Signalflamme unwirksam zu machen. Ende Juni 427 NGZ entstehen dort in den Randzonen der Galaxis Kältezonen, die noch kälter als der absolute Nullpunkt sind. Alles, was in den Einflußbereich dieser Zonen gerät, wird in die Minuswelt versetzt, ein anderes Kontinuum, dessen absoluter Nullpunkt bei -961°C liegt. Von dort soll es keine Rückkehr in das Normaluniversum geben.

Die Signalflamme von Gorgengol muß von Taurec vorzeitig gezündet werden. Sie bewegt sich auf den Rand der Milchstraße in Richtung Eastside zu, um aus dem Einflußbereich des Dekalogs zu entkommen. Die Flamme gibt Sextadim-Impulse ab, die Verfaltungen des Raum-Zeit-Gefüges erzeugen und einen zehn Lichtjahre weiten, sternenlosen Tunnel erzeugen, durch den die Endlose Armada in die Milchstraße einfliegen soll. Sterne und Planeten, die im Einflußbereich dieser Verfaltungen liegen, verschwinden für befristete Zeit in sogenannten Kokons. Taurec erklärt, das Ziel der Flamme sei das Verth-System der Gataser, eines der sogenannten Chronofossilien, welche die Endlose Armada anfliegen und aktivieren muß. Das Element der Kälte breitet sich unterdessen im intergalaktischen Leerraum immer weiter aus und gefährdet in zunehmendem Maße die Raumfahrt. Die Gataser bekommen es mit dem Element des Krieges zu tun, das den Blues Haß und Feindseligkeit einzuimpfen versucht. In der Eastside greift zudem das Element der Lenkung ein. Kazzenkatt, der Letzte aus dem Volk der Sarlengort, kann im Zerotraum hypno-suggestive Fähigkeiten von solcher Intensität entwickeln, daß er die Elemente des Dekalogs über interstellare Entfernungen hinweg steuern kann. Kazzenkatt untersteht als Leiter des Dekalogs direkt dem Herrn der Elemente, der in der Negasphäre, einer düsteren Raumzone des Universums, beheimatet ist. Das Element der Kälte hat unterdessen die Hundertsonnenwelt zum Ziel, die nach Taurecs Auskunft ebenfalls ein Chronofossil ist. Um den vorgeplanten Zug der Endlosen Armada zu verhindern, setzt Kazzenkatt den gesamten Dekalog der Elemente ein - es kommt zum Kampf um Gatas. Den Terranern wird klar, mit welchen Mächten sie es hier zu tun haben. Diejenigen nicht aus Lebenden Wesen bestehenden Elemente, wie das Element des Krieges, werden in einer riesigen Station namens BRÜTER, die irgendwo im Universum stationiert ist, in Massenproduktion hergestellt. Die GAVÖK gewinnt dennoch die Schlacht um das Verth-System.

Kurze Zeit später beginnt die Offensive gegen die Hundertsonnenwelt. Mit Hilfe eines Sextadim-Aktivkodierers (Sakoder) bewirkt Kazzenkatt im Organplasma der Posbis eine Reaktivierung der sogenannten Haßschaltung, die Posbis werden wieder zu Feinden allen organischen Lebens, die Hundertsonnenwelt geht an den Dekalog der Elemente verloren. Auch Andro-Beta wird zum Krisenherd, als sich Tefroder und Maahks zu bekämpfen beginnen. Das Element der Maske erzeugt mit seinen Fähigkeiten Mißtrauen und Haß, doch als das verbrecherische Spiel durchschaut wird, schließen beide Völker wieder Frieden. Auch die von Kazzenkatt erschaffenen Duplos von Mirona Thetin und Proth Meyhet, den Meistern der Insel, erweisen sich als unzuverlässig. Die Besatzungen der Raumschiffe der Galaktischen Flotte in M82 leiden unterdessen unter dem Induzierten Schuldkomplex, einer psionischen Seuche, die jedes intelligente Wesen mit suggestivem Zwang dazu verleitet, sich an Übeltaten der Vergangenheit zu erinnern und sie noch bösartiger nachzuvollziehen. An Bord der Schiffe ist die Gerechtigkeit ausgebrochen.

Perry Rhodan wird von einem Fiktivwesen schwer verwundet. Während er im Tiefschlaf von der Vergangenheit träumt, erinnert er sich an die dritte geforderte Weisheit. Rhodan erinnert sich auch an Kindheitserlebnisse aus dem Jahr 1948 und findet dadurch schließlich die vierte Weisheit. Die galaktische Flotte erreicht den düsteren Vorhof des Loolandre. Der Wettlauf zwischen den Galaktikern und den Silbernen zum Armadaherz, dem Loolandre, beginnt. Im Rahmen der Operation Winzling verschaffen sich die Terraner weitere Informationen, doch zwei von ihnen kehren von ihrem Einsatz nicht zurück: Clifton Callamon findet den Tod, Alaska Saedelaere hingegen begegnet wieder einmal Kytoma und folgt ihr in ihre Welt. Die Silbernen wollen den Überorganismus, der aus den Weidenburn-Anhängern gebildet wurde, als falschen Ordoban einsetzen und die Macht über die Armada übernehmen. Als die Flamme von Gorgengol das Verth-System erreicht, bricht Taurec in Richtung Andro-Beta, um dort das erste Chronofossil auf dem Weg der Armada zu präparieren. Im Mai 427 NGZ gelingt es Eric Weidenburn, innerhalb des Symbionten seine Eigenständigkeit wiederzuerlangen. Er kann die Armadaschmiede ihrer wichtigsten Waffe berauben, ihre endgültige Niederlage bahnt sich an. Sie können aber Weidenburn isolieren und den Aufsässigen töten. Rhodan und Nachor finden in Saddreyu, einem buckligen Zwerg, einen Begleiter. Nachors Erinnerungen komplettieren sich, als sie einen riesigen Saal durch ein gigantisches Tor betreten.

Er übernimmt das Kommando über die Armada und erzählt Rhodan von dem Loolandre, vom legendären Ordoban und von der Entstehung der Endlosen Armada.


Bemerkungen - Autor:


Allgemeines und Einteilung in Handlungsebenen (Quelle: Perrypedia)












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