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Report Nr. :

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Spezifikationen:
Volkszugehörigkeit:
Rubrik:
Sonnen
Unterrubrik 1:
Unterrubrik 2:
Unterrubrik 3:
Unterrubrik 4:
Erstnennung in Zyklus:
36 - Stardust
Nennungen in Zyklus:
Eintragsdatum:
-
Letzte Änderung:
13.11.2017

Quellenliste:
PR-Heft:
Auflage:

Folge:

Report in PR-Heft:
Glossar in PR-Heft:
2509 / 2540
Computer / Kommentar:
2508              
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Stardust-System
Alias
Stardust (Sonnensystem)

Beschreibung - Autor: Perrypedia

Stardust ist eine erst 2,5 Milliarden Jahre alte Sol-ähnliche weißgelbe Sonne vom Typ F8V.
 
Astrophysikalische Daten:
Galaxie:  Kugelsternhaufen Far Away
Entfernung zum Solsystem:  ?662,9 Mio. Lichtjahre im Shapley-Supercluster
Spektraltyp des Sterns:  F8V (weißgelber Stern) (PR 2436 – Report)
Oberflächentemperatur:  6160 K (PR 2436 – Report)
Durchmesser:  1,72 Mio. km (PR 2436 – Report)
Masse:  2,45×1027 t / 1,23 Sonnenmassen (PR 2436 – Report)
Anzahl der Planeten: 22 (PR 2436 – Report)
Bekannte Planeten: Oljo, Parga, Zyx, Aveda, Trondgarden, Katarakt, Ares, Zeus, Athene, Artemis, Apollon, Hera, Poseidon
Bekannte Völker: Terraner, Indochimi, Rokinger
 
Allgemeines
Sie befindet sich in der sternenreichen Zentrumsregion des Kugelsternhaufens Far Away. Die nächsten Nachbarsysteme sind eine 0,3 Lichtjahre entfernte planetenlose Doppelsonne und ein 0,4 Lichtjahre entferntes Zweiplanetensystem.
 
Der Kugelsternhaufen und das Stardust-System sind Teil der Fernen Stätten, die zur Mächtigkeitsballung der Superintelligenz TALIN gehören.
 
Weder die genaue Position, noch die Entfernung zum Solsystem waren anfangs bekannt. Die Position der Fernen Stätten sollte vor TRAITOR geheim gehalten werden. Laut der Aussage Lotho Keraetes befindet es sich im Standarduniversum, jedoch »extrem weit« vom Solsystem entfernt.
 
Durch die Teletrans-Weiche wurde 1346 NGZ eine temporäre Verbindung zwischen dem Stardustsystem und dem Solsystem hergestellt. Bei der Durchquerung der Teletrans-Weiche entstehen Strangeness-Effekte. Es ist unklar, worauf dies zurückzuführen ist.
 
Planeten
Aufbau des Systems
 
Stardust wird von 22 Planeten umkreist. Auf mindestens einem davon, wahrscheinlich aber auf mehreren, befinden sich Anlagen zur Erzeugung eines systemumspannenden Sextadim-Schleiers, der unter bestimmten Voraussetzungen über eine Kartusche in der Halle des Galaktischen Rätsels aktiviert werden kann.
 
Die beiden inneren Planeten, Oljo und Parga, sind Glutwelten, die von ES als Gefahrenzone markiert sind. Sie sind vom Ausgang der Teletrans-Weiche nur undeutlich zu orten, da im Bereich ihrer Bahnen Hyperphänomene ablaufen. Diese sind auf große Mengen von Hyperkristallen zurückzuführen, die im sonnennahen Raum jenseits der Bahn von Parga frei im All treiben. Die nur wenige Millimeter großen Kristalle sind Stoffwechselprodukte der Howanetze. Diese Lebensformen können sich überlichtschnell bewegen und werden von Hyperenergie angezogen.
 
Die Planeten Stardust III bis Stardust VI – mit Namen Zyx, Aveda, Trondgarden und Katarakt – sind bewohnbar. Vermutlich wurden sie gezielt in der Lebenszone von Stardust platziert. Auffallend ist, dass die Umlaufdauer aller vier bewohnbarer Planeten exakt eine ganze, durch 5 teilbare Zahl planetarer Tage ist. Auf Katarakt befindet sich mit dem Kontinent Aumark die einzige verbotene Zone des Systems. Aumark ist eine der 321 »Anlaufstellen« der immateriellen Stadt Prymtuor.
 
Die Planeten Stardust I bis Stardust VI tragen Namen bislang unbekannter Herkunft, es ist nicht bekannt, ob sie von ES benannt wurden. Dagegen tragen die Planeten Stardust VII bis Stardust XIII Namen aus der griechischen Mythologie.
 
Zeus, ein Gasriese, ist der größte Planet des Systems, und mit 85 Monden derjenige mit den meisten natürlichen Trabanten.
 
Die äußeren Planeten sind bislang namenlos und (Stand 18. August 1346 NGZ) noch nicht erforscht.
System-Übersicht
Systemdaten im Überblick
 
(PR 2436 – Report)
Bevölkerung
1347 NGZ
 
Aus dem Solsystem stammende Bewohner 1347 NGZ (kurz nach der Kolonialisierung) (PR 2508, S. 10)
Himmelskörper  Bevölkerungszahl  Anmerkung
Zyx  14,7 Millionen  zzgl. circa 40 Millionen Indochimi
Aveda  ca. 680 Millionen  Hauptwelt; davon 30 Millionen in und um Stardust City
Thora  2,3 Millionen  Mond von Aveda
Crest  1,3 Millionen  Mond von Aveda
Trondgarden  62,5 Millionen  
Katarakt  38,5 Millionen  Überwiegend Abenteurer (Camp Immortality), zzgl. einige tausend Rokinger
SOLAR SYSTEM  3,2 Millionen  Raumstation
Krian  950.000  Mond von Zeus; Schürfstationen
Mylin  700.000  Mond von Zeus; Schürfstationen
Summe  ca. 804.150.000  davon circa 2,2 Millionen nicht terranische Bewohner, Rokinger und Indochimi nicht gerechnet
1377 NGZ
 
Bevölkerungszahlen im Jahre 1377 NGZ (PR 2508)
Himmelskörper  Bevölkerungszahl  Anmerkung
Zyx  27,1 Millionen  zzgl. mindestens 40 Millionen Indochimi
Aveda  ca. 648,5 Millionen  Bevölkerungsrückgang
Thora  5,7 Millionen  Mond von Aveda
Crest  2,62 Millionen  Mond von Aveda
Trondgarden  85,9 Millionen  
Katarakt  43,4 Millionen  zzgl. einige tausend Rokinger
SOLAR SYSTEM  1,1 Millionen  Bevölkerungsrückgang
Krian  1,22 Millionen  Mond von Zeus; Schürfstationen
Mylin  0,85 Millionen  Mond von Zeus; Schürfstationen
Ares  2,5 Millionen  
Div. weitere Monde  2,11 Millionen  
Summe  ca. 821.000.000  Rokinger und Indochimi nicht gerechnet
1463 NGZ
 
Gesamtbevölkerung im Jahre 1463 NGZ: 1,3 Milliarden Menschen und andere Galaktiker (PR 2511)
 
Geschichte
Vor dem 14. Jahrhundert NGZ
 
Die Ureinwohner des Stardust-Systems sind die Indochimi von Zyx.
 
Einige tausend Jahre vor der Übersiedlung der Terraner gelangten die Rokinger nach einer Zeitreise ins Stardust-System. Sie waren auf der Suche nach einer Superintelligenz, die ihnen im Kampf gegen die Entstehung einer Negasphäre in ihrer Heimatgalaxie Thuinn helfen sollte. Allerdings waren sie »zu früh« angekommen. Sie versteckten sich daraufhin in ihrer Siedlung Thuinn-Sternbergen in einer Hochgebirgsregion von Katarakt.
 
14. Jahrhundert NGZ – Terranische Kolonisierung
Am 17. August 1346 NGZ öffnete ES die Teletrans-Weiche, die eine in beide Richtungen benutzbare Verbindung zwischen dem Stardust- und dem Solsystem darstellte. Lotho Keraete bot Reginald Bull im Namen von ES an, einem möglichst großen Teil der Menschheit die Flucht vor der Terminalen Kolonne ins Stardust-System zu ermöglichen. Die genaue Position des Systems gab er nicht bekannt, damit keine Gefahr bestand, dass diese Information in die Hände TRAITORS gelangte.
 
Bully war vorerst skeptisch, und flog mit zehn Einheiten zu jeweils zwei aneinandergekoppelten Minor-Globen der SKARABÄUS-Klasse in das Stardust-System, um dieses zu erforschen. Erwartungsgemäß wurden dabei etwa 95% der Hyperkristalle zerstört. Bull wurde während des Durchgangs durch die Teletrans-Weiche scheinbar bewusstlos und erlebte – während einer Trance – auf Wanderer zwei Visionen: Die erste Vision zeigte den idyllischen Planeten Aveda, sowie eine von Terranern bewohnte Großstadt, die zweite Vision zeigte die Zerstörung des Solsystems durch einen Großangriff der Terminalen Kolonne mit mehr als 2,5 Millionen Traitanks.
 
Während Bulls Trance gelang es den Besatzungen der SKARABÄEN, die jeweils »leere« Einheit der Tandems wieder flott zu machen. Kurz nachdem die ersten Boote wieder flott waren, erwachte auch Bully aus seiner Trance. Ein SKARABÄUS wurde sofort mit Informationen über den Verbleib des Stoßtrupps zurück ins Solsystem geschickt, ein zweiter, mit Bully an Bord, flog ins Innere des Systems, um den Planeten Aveda zu erkunden. Bully erkannte dabei den Fluss Ashawar und die Stardust-Felsennadel aus seiner ersten Vision wieder. Bei der Erkundung Katarakts stieß Bull auf die immaterielle Stadt Prymtuor und wurde von dieser zur nächsten Station ihrer »Rundreise« mitgenommen. Durch Marc Londons Einsatz konnte die Stadt jedoch vorübergehend zurück nach Aumark gelenkt werden.
 
Die ersten terranischen Siedler im Stardust-System waren Jirina und Franck Jarantin. Das Ehepaar – Reporter von Albion3D – blieb Ende August freiwillig auf Zyx zurück, als der SKARABÄUS, mit dem sie unterwegs waren, wieder abflog.
 
Weitere Siedler folgten am 1. September in einem von Timber F. Whistler jr. privat finanzierten Treck. Whistler nahm das System symbolisch für die LFT in Besitz, indem er deren Banner auf Aveda errichtete. Die eigentliche Autorität für die im Stardust-System neu zu gründende LFT-Kolonie lag jedoch beim Interims-Administrator Sigurd Echnatom.
 
Die LFT stellte eine umfangreiche Grundausstattung zur Verfügung, die via MOTRANS-1 und MOTRANS-2 zur Teletrans-Weiche gebracht wurde. Dazu gehörten die Bausätze für zehn Schlachtkreuzer der MARS-Klasse, 20 Schwere Kreuzer der MINERVA-Klasse, 70 Leichte Kreuzer der MERKUR-Klasse, außerdem zahlreiche Space-Jets, Shifts, Gleiter, Antigravplattformen, Baumaschinen und Roboter, sowie riesige Rohstoffmengen und zwei komplette Fabriken zur Bearbeitung von Hyperkristallen.
 
Bis zum Erlöschen der Teletrans-Weiche am 13. November siedelten insgesamt 804 Millionen Terraner ins Stardust-System über und begründeten dort die Stardust-Menschheit. Auf allen vier bewohnbaren Planeten wurden Großstädte aus dem Boden gestampft. Die Gründung der Hauptstadt Stardust City erfolgte am 1. September 1346 NGZ. Lotho Keraete versteckte zwei Zellaktivatorchips im Stardust-System und verkündete kurz vor dem Erlöschen der Weiche das Zweite Galaktische Rätsel. Als die Weiche erlosch, brach jeglicher Kontakt zum Solsystem ab. Die Erschließung und Besiedlung der Stardust-Planeten wurde mit Hochdruck vorangetrieben.
 
Durch erste Begegnungen mit Indochimi und Rokingern stellten die Terraner fest, dass die Planeten des Stardust-Systems doch nicht so unbewohnt waren wie ursprünglich angenommen. Sigurd Echnatoms Bemühungen, die beiden Völker in die Stardust-Menschheit einzubinden, waren nur im Fall der Indochimi erfolgreich. Die Rokinger wollten weiter in Isolation leben. Daraus lösten sie sich im Verlauf der nächsten Jahrzehnte nur sehr langsam.
 
Am 18. Juni 1347 NGZ wurde Timber F. Whistler zum Administrator gewählt. Den Ausschlag gaben dabei die Stimmen der Indochimi. Whistler kümmerte sich auch um das Problem der Integration der nichtmenschlichen Auswanderer. Eine Option wäre die Bildung eigenständiger Enklaven gewesen, doch dazu kam es nach Gesprächen des Administrators mit allen Beteiligten offenbar nicht.
 
Am 1. Januar 1350 NGZ wurde die Union der Stardust-Planeten gegründet.
 
15. Jahrhundert NGZ
Im Stardust-System befand sich der Transporthof NEO-OLYMP. Der Transporthof wurde circa 1412 NGZ in Betrieb genommen, im Januar 1463 NGZ war jedoch nur der Polyport-Funk nutzbar. NEO-OLYMP wurde am 17. Januar 1463 NGZ für andere Höfe des Polyport-Netzes ansprechbar, als der Sextadim-Schleier zusammenbrach. Auf den Hauptwelten des Systems erschienen Nebelkuppeln. Am gleichen Tag erreichten Perry Rhodan, Icho Tolot und Mondra Diamond das System mit MIKRU-JON über das Polyport-Netz. (PR 2500, PR 2501, PR 2511)
 
Rhodan deaktivierte die Transferkamine des Polyport-Hofes, um ihn vor dem Zugriff durch die Frequenz-Monarchie zu schützen. Amethyst-Stadt materialisierte, so dass die Jaranoc und ihre wespenartigen Raumschiffe ins Stardust-System überwechseln konnten. Einheiten der Stardust-Flotte fingen die Raumschiffe ab, die Bodentruppen wurden durch Paratron-Riegelfelder am Verlassen der Stadt gehindert. Sie konstruierten dort den Hyperdim-Perforator, der am 26. Januar startete. (PR 2520, PR 2523)
 
Perry Rhodan verließ das System am 24. Januar 1463 NGZ. Icho Tolot blieb zur Unterstützung Whistlers zurück. Zwölf Schlachtlichter der Frequenz-Monarchie näherten sich dem System. Tolot beschloss, eine der Kartuschen in der Halle des Galaktischen Rätsels zu aktivieren. Das Symbol zeigte 22 kreisförmig angeordnete Sterne, die das Stardust-System repräsentierten und neuerdings von einer gestrichelten Linie umgeben waren. Als Tolot das Symbol berührte, baute sich rings um das System ein neuer Sextadim-Schleier auf, in dem die Schlachtlichter festsaßen. (PR 2523)
 
Außerhalb des Systems versammelten sich weitere Schlachtlichter sowie Kampfraumer der Jaranoc, die einander bekämpften. VATROX-DAAG und VATROX-VAMU erschienen Anfang Februar ebenfalls. VATROX-DAAG und die Schlachtlichter ergriffen die Flucht. Der Schleier wurde am 11. Februar vom Hyperdim-Perforator für VATROX-VAMU durchlässig gemacht. Die Entität drang ins Stardust-System ein. Flotten der Jaranoc und Schlachtlichter der Frequenz-Monarchie folgten ihr. Es kam zu Tumulten und widersprüchlichen Meldungen. Trivid-Sender behaupteten, Zyx liege unter Feuer. Diese Gerüchte wurden jedoch von Administrator Whistler entkräftet. (PR 2541, PR 2542)
 
Noch am selben Tag unterwarf VATROX-VAMU alle Lebewesen, die nicht mit dem Goldenen Funkenregen in Berührung gekommen waren oder von diesen Menschen abstammten. Die frei gebliebenen Lebewesen flohen nach Talanis. Timber F. Whistler und Icho Tolot blieben unbeeinflusst und retteten sich in die Stardust-Felsennadel, die sich kurz danach in einen Sextadim-Schleier hüllte. Auch der systemumspannende Schleier aktivierte sich wenig später wieder. Whistler und Tolot organisierten in den nächsten Tagen den Widerstand gegen VATROX-VAMU, derweil Flotten der Jaranoc das Stardust-System nach Hinweisen auf die Frequenz-Monarchie absuchten. (PR 2543, PR 2560)
 
Auch die Besatzung des Polyport-Hofs NEO-OLYMP blieb von einer Beeinflussung durch VATROX-VAMU verschont. Der Hof war von ES mit besonderen Sicherheits- und Abwehrmaßnahmen ausgestattet worden. (PR 2568)
 
Am 23. Februar 1463 NGZ versuchten Funkenleute auf der Insel Talanis am Palast der Vier Himmel, einen Parablock zu bilden und VATROX-VAMU aus dem Stardust-System zu vertreiben. Dieser Versuch misslang, zahlreiche Funkenleute wurden verletzt, einige sogar getötet. Daraufhin erhielten die Funkenleute Unterstützung durch einige kurzfristig aus dem Bewusstseinspool von ES freigesetzte Mutanten, und am 30. April 1463 NGZ gelang es einem zweiten Parablock, VATROX-VAMU und seine Jaranoc-Flotte mehrere tausend Lichtjahre aus dem Stardust-System fortzuschleudern. (PR 2561)
 
Irgendwann zwischen Februar und April 1463 NGZ entdeckten Icho Tolot und Timber F. Whistler eine Observatorium der Oldtimer im Inneren des Berges Otaramo auf dem Planeten Katarakt. (PR 2561)
 
16. Jahrhundert NGZ
In der Mitte des Jahres 1513 NGZ wurde das Stardust-System Schauplatz einer Auseinandersetzung zwischen der Stardust-Menschheit und Las Quar, dem Generex der Hegemonie von Pahl. Im Juni 1513 NGZ drangen 128 Amöbenraumer des Generex in das System ein und infizierten dort alle Bewohner mit dem HMI-Virus. Dann erschien der Generex selbst mit seinem Raumschiff MOKRA im Stardust-System und landete auf dem Planeten Aveda. Mit Hilfe eines Gegenmittels gegen den HMI-Virus konnte Perry Rhodan schließlich den Generex besiegen und die MOKRA vernichten. Auch die Bewohner des Systems wurden geheilt, allerdings waren zuvor schon einige an den Folgen des Virus gestorben. (PR-Stardust 10, PR-Stardust 11, PR-Stardust 12)


Quellen: PR 2436, PR 2437, PR 2438, PR 2439, PR 2508, PR 2511, PR 2520, PR 2523, PR 2541, PR 2542, PR 2543, PR 2560, PR 2561, PR 2568 / PR-Extra 7 / PR-Extra 8
Beschreibung 2 - Autor: PR-Redaktion

Allgemeines
Stardust ist eine weißgelbe Sonne vom Typ F8V im sternenreichen Zentrum des Kugelsternhaufens Far Away, der zu den Fernen Stätten der Mächtigkeitsballung von ES gehört. Sie wird von insgesamt 22 Planeten umkreist und ist, wie ursprünglich der gesamte Kugelsternhaufen, derzeit durch einen Sextadim-Schleier vor jeglichem Kontakt mit der Außenwelt abgeschnitten – beziehungsweise geschützt. Die beiden inneren Planeten Oljo und Parga sind als Gefahrenzone geltende Glutwelten, da sich in ihrem Bereich die Hyperkristalle fi nden, die von den Howanetzen erzeugt werden, einer den Weltraum bewohnenden Lebensform. In der Biosphäre des Systems kreisen die nächsten vier Planeten: Zyx, Aveda, Trondgarden und Katarakt. Die Umlaufdauer jedes der vier Planeten entspricht exakt einer ganzen, durch fünf teilbaren Zahl planetarer Tage, was die Theorie begünstigt, diese Welten seien künstlich herbeigeschafft und auf ihren Bahnen platziert worden. Die sieben nachfolgenden Welten jenseits der Katarakt-Bahn tragen Namen aus der griechischen Mythologie: Ares, Zeus (der größte Planet, ein Gasriese, der von 85 Monden umschwärmt wird), Athene, Artemis, Apollon, Hera und Poseidon. Die Planeten vierzehn bis zweiundzwanzig sind bislang offiziell namenlos.
 
Besiedlung
Timber F. Whistler jr., Gründer und Alleininhaber der Terrania-Robotik-Retrodesigns, beschließt 1346 NGZ aufgrund von Lotho Keraetes Rede, nicht nur selbst ins Stardust-System auszuwandern, sondern das gesamte Vermögen seiner Firma in die Finanzierung eines privaten Siedlertrecks zu stecken. Es geht ihm dabei nicht um Gewinne – er will so viele Menschen wie möglich vor TRAITOR in Sicherheit bringen. Während die Teletrans-Weiche einen Transport zwischen dem Sol- und dem Stardust-System ermöglicht, untersucht Reginald Bull als »Vorauskommando« das neue, fremde Heimatsystem für Millionen Terraner. Insbesondere schenkt er der Gefahrenzone zwischen dem zweiten Planeten Parga und der Sonne Beachtung: Dort befindet sich eine riesige Fundstätte qualitativ hochwertiger Hyperkristalle, die allerdings von seltsamen Lebewesen bewacht – und erzeugt – werden. Um die Erforschung der Wasserwelt Zyx macht sich hingegen das Reporterehepaar Jirinia und Franck Jarantin verdient: Dort beobachten sie die intelligenten Wasserwesen des Planeten. Nach dem »Treck ins Stardust-System« pflanzt Timber  F. Whistler die Flagge der LFT auf Avedas Boden und nimmt damit symbolisch das Stardust-System für die Menschheit in Besitz.
 
Bevölkerungsentwicklung
Im Jahr 1377 NGZ ist Aveda (Stardust IV) mit der Hauptstadt Stardust City der am stärksten besiedelte Planet des Stardust-Systems (648,5 Millionen), gefolgt von Trondgarden (Stardust V; 85,9 Millionen), Katarakt (Stardust VI; 43,4 Millionen), Zyx (Stardust III; 27,1 Millionen) und Ares (Stardust VII; 2,5 Millionen). Auf den Monden Avedas (Thora und Crest) leben 5,7 und 2,62 Millionen Menschen, auf den erzreichen Monden des Planeten Zeus 1,22 Millionen (Kirian) und 0,85 Millionen (Mylin) sowie rund 2,11 Millionen auf diversen anderen Monden und 1,1 Millionen auf der Raumstation SOLAR SYSTEM.
 
Nachthimmel unter dem Sextadimschleier
Als am 26. Januar 1463 NGZ der Sextadimschleier als Schutz des Stardust-Systems entstand, endete die normaloptische Sicht auf das Sternengewimmel des Kugelsternhaufens Far Away. Weil aber der Schleier rund 111 Lichtstunden (etwa 120 Milliarden Kilometer) entfernt von der Sonne entstand, dauerte es entsprechend lange, bis der Effekt auf den inneren Welten zu erkennen war:
 
Erst in der Nacht vom 30. auf den 31. Januar 1463 NGZ wurde es auf Aveda erkennbar, als der Nachthimmel plötzlich keine Sterne mehr aufwies, nur das Mondlicht erhellte noch das Firmament. Auf einer Welt, deren Nächte stets vom Licht des dichten Sterngewimmels des Sternhaufenzentrums geprägt waren, stellte dies eine gravierende Veränderung dar.


Quellen: Glossareintrag in PR 2540 / 2542
Beschreibung 3 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 4 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 5 - Autor:


Quellen:


Verweise:








Dazugehöriger Kommentar von Rainer Castor: Stardust-Chroniken (1)

Als sich am 17.August 1346 NGZ in der Höhe der Saturnbahn die als Teletrans-Weiche umschriebene Verbindung öffnete, konnte noch niemand ahnen, was sich daraus entwickeln würde. Das Solsystem war damals vom Kristall- oder TERRANOVA-Schirm geschützt und wurde von Chaos-Geschwadern der Terminalen Kolonne TRAITOR belagert und wiederholt massiv angegriffen. Und in genau dieser Situation erschien Lotho Keraete als Bote der Superintelligenz ES und machte ein durchaus brisantes, von einigen sogar als »unmoralisch« bezeichnetes Angebot. Die Teletrans-Weiche stelle bis zum 13.November 1346 NGZ die Verbindung zum Stardust-System her - einem Gebiet der »Fernen Stätten«, das sich nicht in einem fremden Universum oder einer Pararealität befinde, sondern »nur« in sehr großer Distanz zum Solsystem. Nach Ablauf der Frist werde, so der ES-Bote weiter, die Teletrans-Weiche erlöschen; eine erneute Öffnung sei nicht vorgesehen, da die entsprechende Technologie ES nur einmal zur Verfügung stehe. Bis zum genannten Termin nahmen in der Tat rund 804 Millionen Bewohner des Solsystems das Angebot an und siedelten ins Stardust-System über.
 
In eben mal rund drei Monaten gelang damit eine logistische Meisterleistung, wurden doch Personen in einer Zahl transportiert, wie sie der gesamten Erdbevölkerung des ausgehenden 18.Jahrhunderts entsprach! Nachzulesen sind diese Ereignisse in den PERRY RHODAN-Romanen 2436 bis 2439; sie stellen gemeinsam mit den danach erschienenen Bänden PERRY RHODAN-Extra 7 und 8 die Grundlage dar, auf der die nun geschilderten Geschehnisse im Stardust-System aufbauen. Das Stardust-System befindet sich mit seiner weißgelben Sonne und den insgesamt 22 Planeten - darunter die vier bewohnbaren Zyx, Aveda, Trondgarden und Katarakt als Nummer 3, 4, 5 und 6 - im Zentrumsbereich eines beachtlichen Kugelsternhaufens von insgesamt etwa vier Millionen Sonnen und rund 200 Lichtjahren Durchmesser. Die Größenordnung des Far Away (»weit entfernt«) getauften Gebildes entspricht somit etwa Omega Centauri in der Milchstraße - also ein »ziemlicher Brocken«. Reine Vermutung - wenngleich eine sehr wahrscheinliche - war die Annahme, dass sich der Sternhaufen im Halo einer Galaxis befindet, die den provisorischen Namen Stardust-Galaxis erhalten hat und zweifellos ebenfalls zu den »Fernen Stätten« der Superintelligenz ES gehört. Die Tatsache, dass gleich vier Planeten in der bewohnbaren Ökozone anzutreffen waren, nährte die Spekulationen und Gerüchte, weil es auf eine künstliche Platzierung hinzudeuten schien - wie übrigens bei vielen der äußeren Planeten des Systems ebenfalls, die »eigentlich« bereits jenseits des »Außen-Limits« von rund 40 bis 45 astronomischen Einheiten ihre Bahn ziehen.
 
Angesichts der in vielerlei Hinsicht rätselhaften Situation schossen diverse Vermutungen ins Kraut; von Lotho Keraete als »orakelndem ES-Boten« eher noch angeheizt als besänftigt und nach den »Funden« auf Katarakt in der Verbotenen Zone des Kontinents Aumark - neben vielen Ruinen vor allem die fünf Immateriellen Städte - weiter forciert. Ganz zu schweigen davon, dass Keraete am Schluss noch mit einer ganzbesonderen Überraschung aufwartete. Er kündigte fast schon lapidar ein neues oder zweites Galaktisches Rätsel an, verbunden mit der zweifachen Gewinnchance auf ein potenziell ewiges Leben in Form von Zellaktivatoren. So fragte sich mancher der besser Informierten angesichts der Ähnlichkeit der Umgebung mit Omega Centauri, ob es sich bei Far Away vielleicht ebenfalls um einen gestrandeten Urschwarm wie Litrakduurn handeln könnte. Und auch die Überlegungen, was sich denn nun genau hinter dem Begriff »Ferne Stätten« verbirgt, blühten üppig.
 
Als Starthilfe für die Siedler im Stardust-System wurde in der zur Verfügung stehenden Zeit so viel Material und Ausrüstung durch das Nadelöhr der Teletrans-Weiche befördert wie möglich. Neben den zur Umsiedlung verwendeten ARCHEN und dem nahe der Teletrans-»Öffnung« platzierten Weltraumbahnhof SOLAR SYSTEM war es der verpackte Inhalt von insgesamt drei LFT-BOXEN von 3000 Metern Kantenlänge. Eine beinhaltete die von den Luna-Werften als Bausätze gelieferten Module für zehn fünfhundert Meter durchmessende Schlachtkreuzer, zwanzig Schwere Kreuzer und siebzig Leichte Kreuzer - von den nach Tausenden zählenden Gleitern, Shifts, Space-Jets, Fabrikteilen und Baumaschinen, das Millionenheer der Roboter sowie beachtlichen Kontingenten an Rohstoffbarren ganz zu schweigen

Quellen: PR-Heft Nummer 2508
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