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Rubrik:
Sonstiges
Unterrubrik 1:
Unterrubrik 2:
Zyklus:
08 - Der Schwarm
Eintragsdatum:
06.08.2017
Letzte Änderung:
06.08.2017

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Schwarmkrise
Alias
Schwarmkrise

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Die Schwarmkrise war eines der galaxisweit prägendsten Ereignisse vor Gründung der LFT. Sie dauerte eigentlich nur von 3440 bis 3443 n. Chr., hatte aber sehr viel länger anhaltende Auswirkungen auf die Milchstraße und ihre Bewohner. Es handelte sich um den Durchflug eines manipulierten, in seiner Wirkungsweise ins Gegenteil verkehrten Sternenschwarms, der eigentlich im Auftrag der Kosmokraten die Entstehung und Entwicklung intelligenten Lebens begünstigen sollte.


Quellen: Glossareintrag in PR 2920
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Die Schwarmkrise dauerte von 3440 bis 3443 und hatte eine einschneidende Wirkung auf die Milchstraße, die noch über Jahrzehnte spürbar war. Sie wurde ausgelöst durch das Erscheinen des Schwarms.
 
Verdummung
Am 29. November 3440 trat die galaxisweite Verdummung durch den Schwarm ein, sie sollte bis zum 8. Juni 3443 andauern. Dabei handelte es sich um die folgenreichste und schlimmste Auswirkung der Anwesenheit des Schwarms. Die Verdummung bewirkte eine rapide Absenkung von Konzentrationsfähigkeit und Intelligenz der betroffenen Personen. Nur ein extrem geringer Anteil der Bevölkerung erwies sich als immun gegen die Verdummung. Nur wenige Völker erwiesen sich als prinzipiell immun oder resistent gegen die Verdummung. Der Grad der Verdummung war stets schwankend; so gab es bei manchen verdummten Personen plötzliche lichte Momente, und bei teilweise resistenten Personen Augenblicke der völligen Verdummung.
 
Schätzungen: Es waren vielleicht einer von einer Million oder gar einer von zehn Millionen Galaktikern immun. Angesichts einer geschätzten Bevölkerungszahl der Galaxis von 500 Billionen (raumfahrende Völker) gab es schätzungsweise nur 50 bis 500 Millionen stark voneinander isolierter Immuner.
Die Verdummung führte bei allen hoch technisierten Völkern zu dem Problem, dass komplizierte und gefährliche Technologien wie etwa Reaktoren und Waffen nicht mehr verstanden wurden. Manche Verdummte reagierten apathisch oder weinerlich, sie bildeten die am einfachsten zu kontrollierende Gruppe. Andere Personen zeigten im verdummten Zustand vor allem primitive Aggression und zerstörten wahllos Gerätschaften mit ihren bloßen Händen. Am gefährlichsten erwiesen sich Verdummte mit kindlichem Spieltrieb, die in Kommandozentralen durch unvernünftiges Knöpfedrücken großes Unheil anrichten konnten. Ferner wurden Roboter mit Biopositroniken entweder wertlos oder sogar zu einer ähnlichen Gefahr wie Verdummte.
 
Die Verdummung hatte also den völligen Zusammenbruch aller interstellaren Aktivitäten (Raumschiffsverkehr, Handel, Verwaltung von Imperien) zur unmittelbaren Folge. Ein übergroßer Teil der Raumschiffe fiel gleich in den ersten Monaten aus. Auf sämtlichen betroffenen Planeten kam es zunächst zu Verwüstungen durch Fehlschaltungen, das anschließende Problem bestand aus Plünderbanden, die teilweise durch Immune angeführt wurden, sowie aus Hunger- und Seuchenkatastrophen. Auf terranischen Planeten kam die Bedrohung durch die Homo superior hinzu, die einerseits den Verdummten helfen wollten, doch andererseits die oft überlebensnotwendige Technik demontierten. Falls nicht schon ohnehin geschehen, fielen dadurch Wetterkontrollsysteme, Energieversorgungen und Nahrungsmittelproduktionen aus.
 
Zumindest auf Terra und Olymp konnten Immune immerhin Notversorgungen für die Verdummten einrichten.
 
Strukturerschütterungen
Die bei den Transitionen des Schwarms entstehenden Strukturerschütterungen verursachten auf Raumschiffen und Planeten in unmittelbarer Nähe (d. h. in Entfernung von nur wenigen Lichtjahren) schwere Schäden: Die Raumzeitverschiebungen konnten Raumschiffe ohne Schutzschirme zertrümmern, führten zu physikalischen Erschütterungen, explodierenden Strukturtastern und fehlerhaften Andruckabsorbern.
 
Diese Strukturerschütterungen führten auch bei Planeten und Sonnensystemen im Durchzugsgebiet des Schwarms zu Schäden. So wurde Hidden World I durch schwere Erdbeben erschüttert, und alle drei Planeten des Lignan-Systems wurden durch die tektonischen Verschiebungen im Zuge der Hyperschocks zerstört, darunter zwei bewohnte Welten.
 
Aufnahme von Sonnensystemen
Beim Durchzug durch die Milchstraße nahm der Schwarm ganze Sonnensysteme auf und beutete die Rohstoffe deren Planeten aus. Dazu wurde der Schmiegeschirm an der Vorderseite des Schwarms geöffnet, um das System aufzunehmen. Danach wurde die Geschwindigkeit der Sonnen und seiner Planeten an die des Schwarms, der sich mit halber Lichtgeschwindigkeit bewegte, über einige tausend Jahre hinweg angepasst.
 
Nachdem die Planeten vollständig ausgebeutet waren und nur noch ausgehöhlte Felswüsten übrig blieben, wurden die Arbeiter, die vermutlich aus der versklavten Bevölkerung bestanden, evakuiert, der Planet abgebremst und am Ende des Schwarms wieder ausgestoßen, weil er nur noch nutzlosen Ballast darstellte. (PR 524).
 
Harno erwähnte, dass die Terraner die Überbleibsel dieser Ausbeutungsaktionen bereits zwischen den Galaxien angetroffen hatten.
 
Zitat: »Waren es nicht Forschungsschiffe der Solaren Explorerflotte, die immer wieder zwischen den Galaxien im Leerraum ausgebrannte Sonnen und total verödete Planeten fanden? Habt ihr euch nicht vergeblich gefragt, warum diese Sonnen nicht normal starben, sondern den Eindruck machten, als wären sie künstlich ihrer Energien beraubt worden? Und die Planeten! Haben nicht einige eurer Wissenschaftler die Theorie aufgestellt, eine unbekannte Superzivilisation müsse alle diese Planeten ausgebeutet und entvölkert haben?« (PR 524)
 
Im Februar 3442 drang Gucky und 3 Begleitern mit einer Space-Jet in den Schwarm ein, indem sie sich erst auf der Eiswelt Schwarm-Versorger-EINS versteckten und sich mit dieser in den Schwarm einschleusen ließen. Nach der Rettung von Harno vom Kristallplaneten konnten sie den Schwarm auf ähnlichem Wege an dessen Ende wieder verlassen.


Quellen: PR 500, PR 501, PR 502, PR 524 ..
Beschreibung 3 - Autor:


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Beschreibung 4 - Autor:


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