Heft: PR 1
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Spezifikationen:
Volkszugehörigkeit:
Rubrik:
Technik
Unterrubrik 1:
Roboter
Unterrubrik 2:
Unterrubrik 3:
Unterrubrik 4:
Erstnennung in Zyklus:
01 - Die Dritte Macht
Nennungen in Zyklus:
Eintragsdatum:
-
Letzte Änderung:
03.03.2018

Quellenliste:
PR-Heft:
280
Auflage:
1

Folge:
3

Report in PR-Heft:
Glossar in PR-Heft:
Computer / Kommentar:
1561              
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
Q-V 33
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Roboter
Alias
Roboter

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Aus slawischen Ursprüngen entwickeltes Kunstwort zur Bezeichnung von Arbeitsmaschinen (Polnisch robota="Arbeit"). In der SF werden als Roboter (auch Robots) üblicherweise mehr oder minder qualifizierte Maschinen auf physikalisch-technischer Basis bezeichnet, die meist von Positroniken, bzw. Syntrons, gesteuert werden und eine dementsprechend hohe Intelligenz aufweisen können (->Posbis).
 
Während nun in den Anfangszeiten oft der Versuch gemacht wurde, Hochleistungsrobots möglichst menschenähnlich zu gestalten, werden heutzutage Robots mehr nach utilaristischen Konstruktionsprinzipien gefertigt.


Quellen: PR-Lexikon III - Q-V Seite 33
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Der Begriff Roboter leitet sich aus slawischen Ursprüngen (tschechisch: robota – Fronarbeit) her und dient zur Bezeichnung von stationären oder mobilen Arbeitsmaschinen. Wissenschaft und Berufsbild, die sich mit Robotern beschäftigen, werden als Robotik bezeichnet. Im Laufe der Zeit hat sich auch das Berufsbild des Robotpsychologen entwickelt.
 
Für eine Auflistung der im Perryversum vertretenen Roboter siehe: Roboter und Robotertypen.
Siehe auch: Roboter in der Wikipedia
 
Definition
Roboter – auch abgekürzt mit Robots – sind üblicherweise mehr oder minder qualifizierte Maschinen auf physikalisch-technischer Basis, die meist von Positroniken, später auch von Syntrons gesteuert werden und dementsprechend eine teils sehr hohe künstliche Intelligenz aufweisen können. Die Grundprogrammierung einfacher terranischer Roboter hat sich über Jahrtausende erhalten. Als Basis dienen nach wie vor die Robotergesetze.
 
Bei Robotern mit einfachen positronischen Steuergehirnen kann mitunter durch unlösbare Aufgabenstellungen eine Überlastung entstehen, die zu einem so genannten positronischen Blackout führt. (PR-TB 200)
 
Je höher der Intelligenzgrad der Roboter wird, desto fließender werden die Grenzen zwischen der Definition einer einfachen Arbeitsmaschine und einem denkendem Individuum.
 
Die Roboterzivilisation der Posbis hat diese Grenze zum Beispiel längst überschritten. Mithilfe ihrer Vernetzung von technischen Rechneranlagen und biologischem Plasma ist es ihnen gelungen, über ihre Grundprogrammierung hinauszugehen. Sie sind kreativ und phantasievoll und damit extrem lernfähig. Außerdem sind sie in der Lage, Emotionen zu empfinden und damit Entscheidungen auch nach Gefühl zu treffen.
 
Wesen, die teilweise aus robotischen und teilweise aus organischen Bestandteilen bestehen, werden auch als Cyborgs bezeichnet.
 
Gelegentlich wird auch der Begriff Droid (oder Droide) für Roboter verwendet, obwohl dieser nicht aus dem Perryversum stammt. Der Begriff leitet sich aus Android ab, wäre somit also eigentlich eher für nicht-kybernetische Kunstwesen zu verwenden.
 
Auch die Roboter der Kosmokraten zählen technisch gesehen zu den Robotern, sind aber auf einem weitaus höheren technischen Niveau gefertigt.
 
Einsatzgebiete
Militär, z. B.:
Kampfroboter
Robotraumer und andere vollrobotisierte Fahr- und Flugzeuge
Produktionsindustrie, Wartungs- und Reparaturaufgaben (vor allem in für Lebewesen gefährlichen Umgebungen)
 
Aufklärung, Überwachung und Schutz, z. B.:
Beobachtungsroboter (PR 1322)
Wachroboter (PR 1314), Sicherheitsroboter (PR 1319)
 
Medizin:
Medoroboter
 
Rettungswesen, z. B.:
Bergungsroboter (PR 1322)
 
Freizeit und Dienstleistung, z. B.:
Abfallroboter (PR 1335)
Pforten-, Haushalts-, Reinigungs- und Servoroboter
Prothesen bis hin zur robotischen Ganzkörperprothese
 
Roboter der Regierungsbehörden auf Terra werden gewöhnlich durch die Lokalrechner gesteuert und kontrolliert. Letztendlich unterliegen sie der Kontrolle durch NATHAN oder dem lokalen menschlichen Aufsichtspersonal. (PR 767 – Computer)
 
Einflüsse auf ihre Erbauer
Erreichen Roboter ein gewisses Intelligenzniveau und ausreichend Autonomie, können sie eine eigene robotische Zivilisation bilden.
 
Ein allgemein in der Science-Fiction-Literatur übliches Thema ist dann die Ausrottung ihrer Schöpfer. Auch den Shuwashen im Perryversum drohte dieses.
 
Geschichte
Roboter existierten auch schon in der präkosmischen Ära der terranischen Geschichte. Hier wurden sie vornehmlich in der Industrie eingesetzt und zuerst bewusst nicht humanoid gestaltet, um Vorurteile gar nicht erst aufkommen zu lassen. Die technische Realisierung eines aufrecht gehenden humanoiden Körpers ließ sich auch noch nicht in den Griff bekommen.
 
Die Terraner begegneten erstmals humanoiden Robotern innerhalb der AETRON, als Perry Rhodan und Reginald Bull erstmals Kontakt mit den Arkoniden aufnahmen. (PR 1)
 
Danach wurden humanoide Roboter zum festen Bestandteil auch der terranischen Technik, die nun vielfältige Aufgaben übernahmen. Von Beginn an waren sie den Robotergesetzen unterworfen. Schon 1982 zeigten sich aber auch die Nachteile einer gewissen Gefährdung, als es den Springern gelang, diese Roboter unter ihre Kontrolle zu bekommen und damit Terrania und New York anzugreifen. Nur mit Mühe konnten die Roboter besiegt und unschädlich gemacht werden. (PR 31)
 
Auch auf anderen Planeten wurden Roboter von den Springern als unauffällige Agenten eingesetzt, wie etwa auf Goszuls Planet. (PR 35)
 
Die Raumflotte der Arkoniden bestand zu diesem Zeitpunkt zum größten Teil aus vollrobotisierten Raumschiffen ohne Besatzung, die vom Robotregenten gesteuert wurden. Viele dieser Schiffe wurden später von den Terranern übernommen.
 
Eine weitere Verbesserung der Robotertechnik erfuhren die Terraner nach dem Friedensschluss mit den Posbis 2114. Im Rahmen eines technologischen Austauschs standen diese ihnen bei der Neukonstruktion von Robotern mit Rat und Tat zur Seite. Außerdem belieferten sie die Menschen mit Zellplasma. Dieses diente als Basis für die neu entwickelte Biopositronik, die es hoch entwickelten Hybrid-Robotern erlaubte, rudimentäre Emotionen und Intuitionen zu entwickeln.
 
In der Zeit der Aphilie kam es zu einem seltsamen Phänomen: Aufgrund der Asimovschen Gesetze wurden die Roboter menschlicher als die Menschen selbst, da es ihnen untersagt war, Menschen leiden zu lassen oder gar zuzulassen, dass sie getötet wurden. Aus diesem Grund sahen sich viele Aphiliker gezwungen, ihre Roboter zu desaktivieren. Eine Ausnahme waren lediglich Roboter mit einem Plasmazusatz, der ebenfalls der Aphilie unterlag. Um das Problem zu umgehen, schuf die Regierung schließlich das Bullsche Gesetz. (PR 704) Die Aphiliker waren aufgrund ihrer übermäßigen Todesangst große Befürworter von Kampfrobotern, die sie stets an die Frontlinie stellten. (PR 735)
 
Durch den Sturz Terras durch den Schlund und die Abschaltung NATHANS im September 3581 wurden fast alle Roboter auf der Erde mit einem Schlag deaktiviert, entweder, weil sie keinen Lokalrechner mehr zum Befehlsempfang fanden oder weil einfach der Strom ausfiel. Eine der wenigen Ausnahmen war der K-2 Augustus, der sich durch einen Programmfehler einbildete, Befehle vom jeweiligen Lokalrechner zu empfangen. (PR 759)
 
Auch nach Einführung der Neuen Galaktischen Zeitrechnung waren Roboter omnipräsent. Ihre äußere Gestalt richtete sich nach ihrem Einsatzzweck.


Quellen: PR 1, PR 31, PR 35, PR 704, PR 735, PR 759 / PR 767 – Computer / PR-TB 200
Beschreibung 3 - Autor:


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Beschreibung 4 - Autor:


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Beschreibung 5 - Autor:


Quellen:

Heft: PR 3
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Verweise:

Heft: PR 2208
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Heft: PR 205
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Heft: PR 129 4.Auflage - Innenillu 2
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Heft: PR 130 4.Auflage - Innenillu 1
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Dazugehöriger Kommentar von Kurt Mahr: Fortpflanzung unter Robotern

Anmerkung: Die Texte liegen vor - die Veröffentlichung jedoch wurde vom Verlag Pabel-Moewig leider untersagt !

Quellen: PR-Heft Nummer 1561
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