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Report Nr. :

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Rubrik:
Technik
Unterrubrik 1:
Unterrubrik 2:
Zyklus:
01 - Die Dritte Macht
Eintragsdatum:
-
Letzte Änderung:
08.11.2017

PR-Heft:
279
Auflage:
1

Folge:
2

Report in PR-Heft:
331 / 2084
Glossar in PR-Heft:
1903 / 1916 / 1926 / 1939 / 2213 / 2378
Computer / Kommentar:
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
L-P 291
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Positronik
Alias
Positronik
Weitere Bezeichnung
Positronik

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Auch Positronengehirn. Der Begriff postironisches Gehirn wird erstmals von dem amerikanischen Wissenschaftler und SF-Autor Isaac Asimov geprägt und bezeichnet einen Entwicklungsstand maschineller Intelligenz, der dem Stand seiner Zeit (Elektronengehirne: UNIVAC, ENIAC etc.) nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ weit überlegen ist. Positronengehirne stehen an der Schwelle des Übergangs von höchster Kalkulationsintelligenz zur Individualität und Ich-Empfindung. In seinen Schriften schildert Asimov den Begriff Positroniken so eindrucksvoll, daß er in der Folgezeit ins Grundvokabular der SF-Autoren eingeht. In der Perry Rhodan-Serie werden Positroniken in vielfältiger Form erwähnt: als Steuergehirne von Robotern und Raumschiffen, als Herrscher über Sternenreiche ( -> Robotregent*) und sogar als eigenständige Lebensform (-> Posbis*). In der PERRY RHODAN-Serie sind Positroniken das "Grundmodell" der Computer-Technologie, das heutzutage vor allem von Völkern benutzt wird, die etwas "unterentwickelt" sind.
 
Terraner und andere Völker in der heimatlichen Milchstraße sind längst auf Syntronikan umgestiegen, die fünfdimensionale Operationen leisten können und dabei tatsächlich auf Überlichtgeschwindigkeit kommen. Positroniken hingegen sind maschinelle Intelligenzen, die ohne Fünf-D-Effekte auskommen müssen, den Computern aber auch ein hohes Maß an Eigenleben geben. Sie werden in ihrer Ursprungsform in allen Bereichen eingesetzt: als Steuergehirne von Robotern und Raumschiffen in erster Linie. In der Serienhandlung wurde die Positronik über lange Zeit hinweg von der weitaus leistungsfähigeren Syntronik abgelöst. Nach dem Auftauchen des KorraVir, das Syntroniken zerstört, erlebten die positronischen Computer einen neuen Boom.
 
Mittlerweile werden in alle wichtigen Systeme Hybridrechner eingesetzt, die für den Notfall über eine positronische Backup Komponente verfügen. Seit Perry Rhodan vor den Veränderungen im Kosmos warnte, wurden darüber hinaus zahlreiche weitere Positroniksysteme aufgebaut, die im Zweifelsfall die Syntroniken ersetzen können. Eine Wirtschaft, die über Jahrhunderte hinweg auf Syntroniken aufbaut, lässt sich aber nicht in wenigen Jahren umbauen - ein Grund für das Chaos, das sich zur aktuellen Handlungszeit auf der Erde und zahlreichen anderen Planeten der Milchstraße entwickelt Datenblatt in PR 287 Auflage 4 - Report Nr.95


Quellen:
Beschreibung 2 - Autor: PR-Redaktion

In der PERRY RHODAN-Serie sind Positroniken das »Grundmodell« der Computer-Technologie. Die Terraner erhielten diese Technologie von den Arkoniden, nachdem es zum ersten Kontakt bei der Mondlandung gekommen war. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Positronik-Technik weiterentwickelt. Positroniken wurden in ihrer Ursprungsform in allen Bereichen eingesetzt – sowohl als Steuergehirne von Robotern als auch zur Steuerung von Raumschiffen.
 
In späteren Zeiten wurden Positroniken allerdings nur noch von jenen Völkern benutzt, die etwas »unterentwickelt« waren. Die Terraner sowie andere Völker in der heimatlichen Milchstraße stiegen nämlich auf Syntroniken um, die fünfdimensionale Operationen leisten konnten.
 
Nach dem Auftauchen des KorraVir, das Syntroniken zerstörte, erlebten die positronischen Computer einen neuen Boom. Im 13. Jahrhundert NGZ wurden deshalb in allen wichtigen Systemen Hybridrechner eingesetzt, die für den Notfall über eine positronische Back-up-Komponente verfügen.
 
Spätestens seit dem Hyperimpedanz-Schock funktionieren Syntrons praktisch nicht mehr. Die terranische Wirtschaft baute in der Folge erneut auf Positroniken – und diese wurden im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte weiterentwickelt.


Quellen: Glossareintrag in PR 2669
Beschreibung 3 - Autor: Perrypedia

Eine Positronik ist eine allgemeine Computerstruktur. Diese hatte in der Milchstraße einige 10.000 Jahre Bestand, bis sie von den Syntroniken abgelöst wurde. Durch die Hyperimpedanz-Erhöhung 1331 NGZ und den damit einhergehenden Ausfall der Syntroniken griff man wieder auf Positroniken zurück.
 
Im Tai Ark'Tussan wurden sie üblicherweise als KSOL bezeichnet. (Traversan 10)
 
Aufbau
Der Aufbau einer Positronik ähnelt stark dem alt-terranischer PCs (eher Mainframes) – es gibt Prozessoren, Speicher und Eingabe/Ausgabe-Geräte. Positroniken können auch großflächig erbaut werden. Einheiten wie der Robotregenten oder Gomasch Endredde belegen mehrere Quadratkilometer große Flächen.
 
Positroniken werden auch zur Steuerung der vielfältigen Abläufe in Raumschiffen eingesetzt. Beispielsweise war der Kern der Bordpositronik der IMASO in einem silbern glänzenden Zylinder untergebracht. Dort wurde er von Fesselfeldern gehalten. Die Positronik war direkt unterhalb der Zentrale des Schiffes positioniert. Mit einem Kodeschlüssel konnte der Zugang in den Zylinder geöffnet werden. Allerdings musste beachtet werden, dass im Innern des Behälters ein Vakuum herrschte. (Monolith 2)
 
Der eigentliche Positronikkern wurde von mehreren Platten aus molekülverdichtetem Panzerterkonit geschützt. (Monolith 2)
Ein separater Kommandospeicher versetzt den Benutzer in die Lage, Unbefugten den Zugriff und die Abfrage von Daten zu verwehren. Je nach Packungsdichte sorgen zwei oder mehr Binärmodule dafür, dass der Rechner für Fremde »unbrauchbar« wird. (Atlan 789)
Diese Sperre kann beispielsweise durch zufällige Wechselfelder, Impulsdeformationen, Bitblocker, Rafferzeichen, Pufferbarrieren, Verfremdungssignale und ähnlichem erfolgen. (Atlan 789)
 
Alpha-Befehl
Alpha-Befehle können von einer Positronik nicht verweigert werden, auch wenn sie entsprechende Vorrichtungen zur Auslegung von Befehlen besitzt wie etwa einen Zufallsgenerator. (PR 1326)
 
Positroniker
Personen, die sich mit der Wartung und Programmierung von Positroniken beschäftigen, werden auch als Positroniker bezeichnet.
 
Bekannte Positroniker
  • Alomont-Kaat – Mitglied der Proto-Hetosten (PR 2796)
  • Arun, Nopos – Positroniker der USO (Atlan 2)
  • Äslinnen, Pynther (PR 809)
  • Baskis, Ishero – Positroniker der RICHARD BURTON (PR 2411)
  • Bonning, Arto – Mikropositroniker (PR 2012)
  • Crain, Rodrick – Positroniker der STELLARIS (Stellaris 7)
  • Culsander, Vetulon – Mitschöpfer von ANANSI (PR 2745)
  • Gorenn – Ligride (Atlan 762)
  • Gnygg, Serbal – Positroniker der FARTULOON (Atlan 644)
  • Hewitt, Priär (PR-TB 107)
  • Huzzel, Jizi – Positronikerin der ACHTERDECK (PR 1256)
  • Kadebku, Minart (Atlan 73)
  • Kezziban, Leyla (PR 2702)
  • Leiz – Positronikerin der KOLTEY (PR 751)
  • M'Barkin, Eleas – Positroniker der ATLANTIS (PR-Arkon 3)
  • Minkmester, Marv – Positroniker der ATLANTIS (PR-Arkon 3)
  • Rhodan, Chayton – Positroniker auf der Kristallfaktorei MERLIN (PR-Jupiter 2)
  • Sadjadin, Kentilon – Positroniker auf Quinto-Center (Monolith 2)
  • Thutho, Ganesh – Positroniker der STELLARIS (Stellaris 4)
  • Totshenko, Lew – Logistik-Positroniker der CHISHOLM (PR 2601)
  • Truminchco, Peltszik – Lenksystem-Positroniker (PR 674)
  • Wynn, Kolmar – Positroniker der CREST V (PR 379)
  • Wa, John – Positroniker der RAS TSCHUBAI und der ATLANC (PR 2813)
  • Zort, Arin – Positronikerin der STELLARIS (Stellaris 17)
 
Einzelne Positroniken
  • Einzelne Positroniken erlangten eine mehr oder weniger große Bedeutung:
  • Ein prominentes Beispiel ist die Venuspositronik als eine der ersten Positroniken, die die Menschheit nutzen konnte. (PR 8)
  • Der Robotregent ist ein gutes Beispiel für eine sehr mächtige Positronik, die außer Kontrolle geriet. (PR 39)
  • Auch der Vario-500 war wie viele Roboter mit einer hochwertigen Positronik und einem Bioplasma-Anteil ausgestattet. (PR 403)
  • Im Jahre 3587 wurde auf dem terranischen Schlachtkreuzer HARMOS eine Hauptpositronik der Bauserie Nidda-LPP-Coryph I eingesetzt. Kennzeichnend für diese war ein quasi sensibler Charakter, der dazu führte, dass sie durch die Kämpfe mit den Laboris vorübergehend einen Schock erlitt. (PR 984)
 
Geschichte
Bereits die Lemurer setzten etwa 50.000 v. Chr. Positroniken ein. Ihre Nachfolger – Akonen, Arkoniden, Tefroder und andere – übernahmen das Prinzip und entwickelten es weiter.
 
Geschichte der terranischen Positronik
Erste Erfahrungen mit den positronischen Rechneranlagen sammelten die Terraner im Jahre 1971 bei ersten Kontakten mit den Arkoniden. (PR 1) Schnell stellte sich allerdings die Schwäche dieser Anlagen heraus, da sie nur auf Basis ihrer jeweiligen Programmierung und des verfügbaren Datenmaterials logische Entscheidungen treffen konnten. So waren sie anfällig gegenüber Überraschungen, Bluffs, logisch nicht nachvollziehbaren Ereignissen und Gebieten, die ihre Programmierung nicht abdeckte. So war es beispielsweise den Terranern möglich, durch den überraschenden Einsatz einer katalytischen Fusionsbombe die AETRON zu vernichten. (PR 3)
 
Trotzdem begann Rhodan, mit einer geschenkten Positronik zu arbeiten, als die Souveränität der Dritten Macht durch die restlichen Weltmächte anerkannt war. Er nutzte die ungeheure Rechenleistung, um sich über die nächsten Schritte für die Zukunft klarzuwerden. Ihm wurden zu Beginn 22,3 Milliarden Möglichkeiten angeboten, die er durch immer gezieltere Fragen nach Stunden schließlich auf 1000 einschränken konnte. Als ein Nebenprodukt seiner Bemühungen erfuhr er, dass die Erde bereits das Ziel einer weiteren Invasion außerirdischer Mächte war. (PR 6)
 
Auf der Venus fand Rhodan einen verlassenen Stützpunkt der Arkoniden, welcher von einem riesigen Positronikgehirn namens »Der Kommandant« gesteuert wurde. Dieses wartete seit 10.000 Jahren dort auf die Rückkehr eines Befehlshabers. Dankbar übernahmen die Terraner die Positronik, um ihn für den Aufbau der Dritten Macht zu nutzen. (PR 8)
 
In der Folge bauten die Terraner auch eigene große Positroniken. Im Jahre 2105 gab es beispielsweise ein Positronisches Rechenzentrum Terra, damals das größte Positronengehirn auf Terra. (PR 122)
 
Die von den Posbis genutzten Positroniken waren eine ganze Generation weiter entwickelt als die arkonidischen – nicht zuletzt durch die hypertoyktische Verzahnung genannte Verbindung mit dem biologischen Plasma. Deren Prinzip nannte man Hyperinpotronik.
 
Dieses Prinzip wurde von den Terranern übernommen, die beispielsweise ihre TARAS den Posbis nachempfanden, oder ihre großen Rechneranlagen wie NATHAN oder SENECA dem Zentralplasma nachmodellierten. Nicht zuletzt wegen der schlechten Erfahrungen mit dem Robotregenten, der kurzerhand den Imperator der Arkoniden absetzte, wollte man eine biologische Komponente zur Kontrolle der kalten Maschinenlogik haben.
 
Durch den enormen Platzaufwand und den hohen Energieverbrauch wurden sie in den ersten Jahrhunderten neuer galaktischer Zeitrechnung mehr und mehr durch die im Hyperraum angesiedelten und zudem noch überlichtschnellen Syntroniken abgelöst.
 
Durch die seit dem November 1331 NGZ wirkende Hyperimpedanz waren jedoch alle Syntroniken ausgefallen, womit die als veraltet geltenden Positroniken als Low Level-Technik plötzlich wieder heiß begehrt waren. Ein Beispiel war der Logikpositronikverbund (LPV) mit Eigennamen Stellatrice an Bord der STELLARIS, die aber auch einen menschlichen Charakterzug hatte. Sie war arrogant, wie ein Roboter in einer Folge sagte.
 
Außerhalb des Perryversums
Das Wort »Positronik« geht auf Isaac Asimov zurück, der in den 1940er Jahren in seinen Androiden-Büchern Positroniken (also mit Positronen statt Elektronen rechnende Computer) als einzige Möglichkeit beschrieb, ein mechanisches Wesen mit menschlicher Psyche auszustatten.
 
Clark Darlton und K. H. Scheer übernahmen den »modernen« Namen in die Rhodan-Serie, sahen darin aber eher einen Rechner, wie er zu der Zeit üblich war – somit waren die haushoch überlegenen Computer der Arkoniden Häuser füllende Ungetüme, in denen jedoch wie damals üblich die Relais klackerten und die am Ende der Berechnung eine Lochkarte ausspuckten.
 
Zitat: »[...] Irgendwo hinter den massiven Wänden klickten Kontakte und Relaisstationen. Auf der Schalttafel leuchteten Lämpchen auf. Im Lautsprecher der Übertragungsanlage knackte es vernehmlich. [...] Rhodans Hand zitterte unmerklich, als er den kleinen Hebel unter der roten Lampe nach unten legte. Das Licht erlosch, dafür knackte es erneut im Lautsprecher. Eine mechanische und seelenlose Stimme sagte metallisch: [...] ›Bitte, bedienen Sie die entsprechende Schaltung. An der endgültigen Entschlüsselung wird weitergearbeitet. Ende der Durchsage.‹ [...] Er [Anm.: Perry Rhodan] ließ seine rechte Hand über die Kontrollen des Computers gleiten und drückte mehrere Knöpfe ein. Lämpchen erloschen, andere flammten auf. Irgendwo begann es zu ticken. Ein breiter Spalt öffnete sich. Die drei Männer starrten erwartungsvoll auf diesen Spalt. Aus ihm mußte nun der Klartext herausgleiten. [...]« (PR 15)
In den nachfolgenden Auflagen und Ausgaben wurden diese Anachronismen ausgemerzt bzw. ausgebessert.
 
Das Positron ist das Antiteilchen des Elektrons, Positronik ist also Elektronik aus Antimaterie. Würde man tatsächlich ein positronisches Gerät bauen, dann hätte es exakt dieselben Fähigkeiten wie das äquivalente, aus herkömmlicher Materie bestehende elektronische Gerät.


Quellen: PR 1, PR 3, PR 6, PR 8, PR 15, PR 39, PR 122, ..., PR 403, PR 984, PR 1326, PR 2426, PR 2498 / PR-Arkon 3 / Atlan 789 / PR-Jupiter 2 / Traversan 10 / Monolith 2
Beschreibung 4 - Autor:


Quellen:
Dazugehöriger Kommentar von :



Heft: PR 15 Innenillustration 1
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