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Rubrik:
PSI
Unterrubrik 1:
Kosmologie
Unterrubrik 2:
Zyklus:
18 - Die Chronofossilien/Die Vironauten
Eintragsdatum:
-
Letzte Änderung:
30.11.2017

PR-Heft:
Auflage:

Folge:

Report in PR-Heft:
Glossar in PR-Heft:
2275 / 2484
Computer / Kommentar:
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
L-P 242 - 243
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Paratau
Alias
Paratau
Weitere Bezeichnung
Paratau

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Bezeichnung für das "Abfallprodukt" der Nocturnen*, ein Psichogen, das sind feinstoffliche Teilchen aus Psimaterie (Psinergie bzw. Psi-Energie) mit der Eigenschaft zur langsamen Verpuffung, der Deflagration. Dabei handelt es sich um verzögertes Verbrennen, ausgelöst durch die Mentalimpulse intelligenter Lebewesen. Der Paratau findet sich in Form gläserner Tropfen vorwiegend in der Nähe der Flugschneisen der Nocturnen ("Tauregion"). Normale Deflagration führt zur zeitlich begrenzten Herausbildung psionischer Fähigkeiten. Eine spontane Deflagration führt hingegen zur explosionsartigen Freisetzung der im Paratau gespeicherten Psinergie mit der Folge verheerender psionischer Stürme, die noch viele Lichtjahre weiter spürbar sein können.
 
Zur spontanen Deflagration kommt es in der Regel bei zu großen Parataukonzentrationen. Sie kann jedoch auch von besonders psibegabten Wesen gezielt herbeigeführt werden. Falsche Handhabung der Deflagration kann bei den Betroffenen Wahnsinn auslösen, der mit Psi-Phänomenen unterschiedlichster Art einhergeht. In der Nähe einer jeden Tauregion treten ebenfalls mannigfaltige Psi-Phänomene auf. Der Paratau läßt sich mit Gravitationsfeldern (Traktorstrahlen) einsammeln und hinter starken Parafronschirmen problemlos lagern.
 
Ein Tropfen Paratau genügt bereits, um telepathische, telekinetische usw. Kräfte zu verleihen. Ein Durchschnittsterraner etwa wird durch einen Paralautropfen für eine Stunde zu einem Telepathen, Telekineten usw. Der Paratautropfen schmilzt sichtbar dahin, wenn man die in ihm enthaltene psionische Energie einsetzt. Die Völker der Milchstraße kommen erstmals im Jahr 429 NGZ mit dem Paratau in Berührung, als Perry Rhodan nach Fornax* vorstößt. Bis dahin wurde der Paratau von den Kartanin* aus M 33 "entsorgt", die seine Wirkung zum Ausbau ihres Sternenreichs nutzten und inzwischen ihre ganze Kultur darauf aufgebaut haben. Sie verfügen im Jahr 429 noch nicht über die Paratron-Technologie und lösen die beim Abtransport des Parataus auftretenden Probleme mit Hilfe ihrer speziell trainierten Esper, die einen psionischen Schutzschild mit etwa gleicher Wirkung wie ein Paratranschirm erzeugen.
 
Da die Verwertung der im Paratau gespeicherten Psienergie individuell verschieden ist, kann eine Kartanin mit Esper-Ausbildung sie wesentlich besser nutzen als ein normaler Terraner. Im Jahr 430 NGZ kommt es zwischen Kartanin und Kosmischer Hanse zu heftigen Auseinandersetzungen um die Nutzung des Paralaus. Im Sprachgebrauch der Kartanin heißt der Paratau "Tränen N' jalas", abgeleitet von der Sonne in M 33, wo sie zum erstenmal auf das Psichogen stießen. In der Folgezeit kommt dem Paratau eine entscheidende Bedeutung beim Kartanischen Großprojekt Lao-Sinh* zu. Im Zusammenhang mit der Lagerung von Riesenmengen des Psichogens stellt sich heraus, daß Esper, die zu seiner Abschirmung abgestellt werden, der Gefahr von Zellwucherungen ausgesetzt sind und in der Regel nicht lange leben.
 
Sämtlicher für das Lao-Sinh-Projekt nach ESTARTU* geschaffter Paratau kommt Ende 446 NGZ zur spon-anen Deflagration und leitet die Materialisation der Galaxis Hangay* ins Standarduniversum ein. Durch die darauffolgende Reaktion DORIFERS* wird die "Entartung" des Parataus aufgehoben, die ihn bei der Anhebung der PSI-Konstante im Wirkungsbereich DORIFERS erst zum Psichogon machte. Der Paratau ist künftig nicht mehr in der Lage, Para-Fähigkeiten zu stimulieren.


Quellen:
Beschreibung 2 - Autor: PR-Redaktion

Paratau (oder poetischer: Tränen N’jalas) wurden die -psionisch aufgeladenen - Ausscheidungen der Nocturnen von Fornax genannt, die im Weltraum zu kleinen Kügelchen kondensierten. Die Nocturnen schieden auf diese Weise »unverdauliche« ultrafrequente Anteile an Hyperstrahlung, ihrer Hauptnahrung, aus. Paratau bestand aus halb stofflicher, farbloser, leuchtender Psi-Materie und wurde von den Kartanin als Psichogon zur Aktivierung ihrer Psi-Fähigkeiten eingesetzt.
 
Der Paratau kam ausschließlich zwischen 50.027 v. Chr. und 44? NGZ im Einflussbereich des Kosmonukleotids DORIFER vor, weil das Kosmonukleotid die Psi-Konstante in diesem Zeitraum erhöht hatte. Ausgelöst wurde die Anhebung u. a. durch den interuniversellen Transport der NARGA SANT.
 
447 NGZ nahm D0RIFER diese Anhebung wieder zurück, nachdem Hangay aus dem Universum Tarkan doch ins Standarduniversum geholt wurde. Die Gefahr des Parataus bestand darin, dass er unter bestimmten Umständen, vor allem ab einer gewissen Masse-Konzentration, zur spontanen Deflagration neigte, die ihrerseits gewaltige Psi-Stürme hervorrufen konnte. Lebewesen wurden dadurch in den Wahnsinn getrieben.


Quellen: Glossareintrag in PR 2484
Beschreibung 3 - Autor: Perrypedia

Als Paratau bezeichneten die Porleyter das Ausscheidungsprodukt der Nocturnen. Die Kartanin bezeichneten ihn als Tränen N'jalas.
 
Zusammensetzung
Paratau besteht aus halbstofflicher Psimaterie, er ist farblos und selbstleuchtend.
 
Während der Zeit der erhöhten Psi-Konstante 50.027 v. Chr. bis 447 NGZ im Einflussbereich des Kosmonukleotids DORIFER hatte der Paratau vorübergehend besondere zusätzliche Eigenschaften und wurde zu einem Psichogon.
 
Durch die freiwerdende Psi-Energie erhielten geeignete Personen, die Paratensoren, vorübergehend Psifähigkeiten. Gleichzeitig kam es in Tauregionen durch spontane Deflagration zu Psistürmen.
 
Entstehung
Die Nocturnen der Galaxie Fornax verstoffwechseln Hyperstrahlung. Die »unverdaulichen« ultrafrequenten Anteile werden als Paratau ausgeschieden und sammeln sich in Form gläsern wirkender Tropfen entlang der Flugschneisen der Nocturnen, den so genannten Tauregionen.
 
Während der vorübergehenden Erhöhung der Psi-Konstante wurde Paratau ab einer bestimmten Konzentration instabil und neigte zur spontanen Deflagration, wodurch Psistürme ausgelöst und intelligente Lebewesen in den Wahnsinn getrieben werden können.
 
Verwendung
Paratau kann mit Traktorstrahlen abgeerntet und in Behältern gelagert werden, die mit Paratronschirmen oder durch besonders begabte Esper gesichert sind. Der ständige Kontakt mit großen Paratau-Mengen kann jedoch zu krankhaften Zellwucherungen führen.
 
Bei richtiger Handhabung verleiht schon ein einziger Tropfen Paratau einem intelligenten Wesen für begrenzte Zeit Parafähigkeiten. Dabei wird die im Paratau gespeicherte psionische Energie freigesetzt und der Paratautropfen wird aufgezehrt. Die Auswirkungen sind jedoch von Individuum zu Individuum verschieden. Manche Lebewesen sind parataub, auf diese hat der Paratau nur geringe bis gar keine Auswirkungen. Personen mit einer latenten paranormalen Begabung können den Paratau gezielt nutzen.
 
Als besonders geeignet erwiesen sich weibliche Kartanin, während männliche Kartanin sich zumeist als ungeeignet und in vielen Fällen als parataub erwiesen. Auf diese Weise wurde der Paratau nach 3587 von den Kartanin eingesetzt, die mit Hilfe der Kräfte, die er verlieh, ihr Sternenreich aufbauten.
 
In einigen Fällen kann Paratau auch für technische Anwendungen zum Einsatz gebracht werden, seine allgemeine Instabilität verhindert dies aber meist. Eine Ausnahme bildet der von Notkus Kantor und Enza Mansoor entwickelte Paraflektor. Im diesem Aggregat werden größere Mengen zur kontrollierten Deflagration gebracht. Durch gerichtete Emission der freigesetzten Energie können geschnittene Psi-Stränge verschoben werden. (PR 1325)
 
Geschichte
50.027 v. Chr.
50.027 v. Chr., wenige Jahre nach der Ankunft der NARGA SANT im Rahmen des Projekts Meekorah, erhöhte das Kosmonukleotid DORIFER die Psi-Konstante in seiner Einflusszone.
 
Dadurch wurde der von den Nocturnen ausgeschiedene Paratau instabil. Gleichzeitig wurde es zu einem Psichogon.
 
Durch die spontane Deflagration von Paratau im Bereich der Sonne Zyklop unterlag der dortige vier Millionen Jahre alte Nocturnenstock der Psiphrenie und wurde zum Narren von Fornax. Die Persönlichkeit des über fünf Monde verteilten Nocturnenstockes wurde fünffach gespalten in Alpha, Beta, Gamma, Delta und Epsilon.
 
Die Nocturnen versuchten, die durch spontane Deflagration des Parataus verursachten Psistürme zu vermeiden, indem sie den Paratau gleichmäßig verteilten. Daneben nutzten sie die Möglichkeit der Entsorgung von Paratau durch extragalaktische Besucher.
 
Oogh at Tarkan verpflichtete sich nach der Verlagerung der NARGA SANT nach M 33 gegenüber dem Weisen von Fornax, dem ältesten der Nocturnen, zur Entsorgung des Parataus.
 
3587
Durch die Weltraumbeben drohte 3587 die Deflagration von Paratau in den Tauregionen von Fornax. Der Weise von Fornax leitete den Paratau nach M 33 und zur Sonne N'jala ab.
 
Die Kartanin, die mittlerweile wieder in den Weltraum vorgestoßen waren, entdeckten die Tränen N'jalas. Dank des Parataus gelang es den kartaninschen Espern, den 2. Giftgasatmerkrieg gegen die Maakar zu entscheiden.
 
Mithilfe gewaltiger Fernraumschiffe unternahmen sie eine Expedition zum Ursprung des Paratauas in die 2,5 Millionen Lichtjahre entfernte Kleingalaxie Fornax. Dort schlossen die Kartanin mit dem Weisen von Fornax einen Vertrag über die Entsorgung des Parataus.
 
429 NGZ
Auf der Suche nach der Position von EDEN II machten die Porleyter die Terraner auf die Nocturnen in Fornax aufmerksam. Perry Rhodan verpflichtete sich gegenüber dem Weisen von Fornax zur Entsorgung von Paratau. Im Gegenzug sollte der Narr von Fornax Hinweise zur Position von EDEN II liefern. Die Kosmische Hanse legte 429 NGZ im Faalin-System den Kontor Fornax an.
 
Nach dem Vordringen der Terraner nach Fornax im Jahre 429 NGZ kam es zum Konflikt zwischen der Kosmischen Hanse und den Kartanin und zu Auseinandersetzungen um die Nutzung des Parataus.
 
Die GOI baute eine Paratruppe aus Paratensoren auf, die aufgrund ihrer latenten paranormalen Begabung mithilfe von Paratau vorübergehend Psifähigkeiten entwickelten.
 
445 NGZ
Innerhalb der Milchstraße stand Paratau nach der Aktivierung des Gordischen Knotens unter strenger Rationierung. Grund für diese Maßnahme Tyg Ians war das Stygische Netz, das extrem empfindlich auf deflagierenden Paratau reagierte. Am liebsten wäre dem Sotho ein komplettes Verbot gewesen, aber er mochte keinen offenen Konflikt mit dem Galaktikum riskieren. Maßgebliches Kontrollinstrument waren die Paratau-Inspektoren, denen eine gewisse Befehlsgewalt über die Garde Tyg Ians überstellt war. Ihnen gegenüber standen verschiedene Schmuggler, wie Captain Ahab. (PR 1309)
 
447 NGZ
Der Paratau wurde von den Kartanin im Rahmen des Projekts Lao-Sinh in großen Mengen zur Mächtigkeitsballung der Superintelligenz ESTARTU geschafft. Nach der Deflagration der Paratau-Vorräte des Tarkaniums am 31. Januar 447 NGZ materialisierte das erste Viertel der Galaxie Hangay aus Tarkan in der Lokalen Gruppe. (PR 1349)
 
Nach der Materialisierung des ersten Viertels von Hangay begann die Psi-Konstante sich wieder zu normalisieren. Danach verlor sämtlicher Paratau die Psichogoneigenschaft, intelligenten Lebewesen Psi-Fähigkeiten zu verleihen.


Quellen: PR 1259, PR 1275, PR 1349, PR 1536
Beschreibung 4 - Autor:


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